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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-31 · Heft 1693 (31.10.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1693 (31.10.1923)
Date
1923-10-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M. 1693 Mm, Mittwoch Wiener Morgenzettirng. 31. Oktober 1953 Serie 8 Schönes Wetter. Gestem morgens war eS in Oesterreich wieder heiter und mild. Tagsüber blieb eS zumeist heiter. Wien hatte mittags vorübergehend stärkere Bewölkung. Voraussager Herbstliches Schön weiter anhaltend, schwache Winde, stellenweise Morgennebel. _ Die Lebenrmittelmiirkte. Obwohl der Verkehr mit Rücksicht ans das nahe Monatsende seit Dayen aus allen Marktgebieten außerordentlich schwach ist und dre gute Beschickung weiter anhält, gehen die Preise nicht im geringsten zurück. Auf den Grünwarenmänlten ist sogar für einzelne Gemüsesorten eine weitere Verteuerung eingetreten. Kohl guter Qualität kostete im Großhandel 30.009 bis 35.000 K. pro Nagel, Spinat mußte mit 2500 bis 3500 K. pro Kilogramm bezahlt werden und Paradeiser erhöhten sich auf 6000 bis 7000 K. für ein Kilogramm. Der Absatz an Kartoffeln ist augenblicklich ins Stocken geraten, da die Händler in den letzten Tagen große Mengen bezogen haben. Obst kommt aus Niederösterreich,, Steiermark, dem Burgenland und aus Italien in Mengen auf den Markt, die den Bedarf weit übersteigen, da bei den höhen Preisen der Verkauf nur schleppeich vor sich geht. Gestern gäb es die ersten Mispeln, die 1400 bis 1600 K. pro Kilogramm kosteten. Aus Steiermark ist die erste Sendung von Kalkeiern eingetrofsen, die zum Stückpreise Von 1660 K., da ihre Qualität für gut befunden wurde, flotten Absatz fanden. In der Großmarkthalle,sind im ganzen nur 4 Waggons mit Fleisch Lingelangt. Die Preise "blieben im Kleinhandel vollkommen unverändert. _ * Rektorsinangnration an der Hochschule für Welthandel. Gestern vormittags fand im Festsaale der Hochschule für Welthandel die feierliche Inauguration des für die Studienjahre 1W3-24 und 1924-26 >gewählten Rektors Hofrates Doktor Franz Heiderich statt. Vorerst verlas der Prorektor Hosrat Dr. Grnntzel deir Bericht über die Studiensahre 1921-22 und 1926-23. Die wichtigste Arbeit des ersten Jahres war die Ausarbeitung der Studien resorm. Im Frühjahr 1922 konnte bereits die Inkraftsetzung der Satzungen ortfolgen. Der einjährige Abiturientenkurs wurde aufgelassen. Hierauf besprach der Prorektor den Kampf der Hochschule uni das ProMotion srecht. Wichtigere Aendernngen im Lehrkörper haben während der beiden Studienjahre nicht stattgefunden. Die Institute der Hochschule konnten dank der besseren finanziellen Lage wieder stärker bedacht werden. Im HinAick auf das 25sährige Jubiläum des Bestandes der Hochschule gab der Prorektor einen Rückblick über ihr Entstehen und ihren Werdegang. Die Zahl der Hörerschaft, so führte er in diesem Bericht«aus, betrug frührw zwei Drittel Ausländer und sank im Laufe des letzten Studienjahres auf 65 Prozent. Hierauf hielt der neue Rektor seine Antrittsrede unter dem Titel „Wesen und wissenschaftliche Stellung der Wirtschaftsgeographie". * Autounfälle. Irr der Bartensteingasse wurde gestern vormittags die Hilfsarbeiterin Leopoldine Reist von einem Auto niedergestoßen und mit einem Bruch des Fußknöchels ins Spital gebracht. — In der Heiligenstädterstraße erlitt die Hilfsar'beiterin Aloisia Aichinger durch ein Auto lerchrere Verletzungen, in derselben Straße wurde auch der Schlosser Anton T u re k von einem Auto nieder gestoßen und am Kopfe verletzt. — In der Wipplingevstraße stieß ein Auto den dreijährigen Oskar Koller nieder. Das Kind trug.eine Nervenerschütterung davon. — Ein Krankentransportauto stieß in der Lerchenselderstraße mit einem Autotaxi zusammen, wobei das Krankenauto schwer beschädigt wurde. * Kokain. Gestern früh hörte das Personal ■ des Hotels, „Jägerhorn" in der Wiedener Hauptstraße aus einem Zimmer ein Stöhnen und gleich darauf einen dumpfen Fall. Als man die Tür anssprengte, fand man die L2>sährige beschäftigungslose Berta Malck bewußtlos neben der Türe liegen. Die Rettuugsgesellschaft konnte nur mehr den Eintritt des Todes scststelleu. Man nimmt an, daß sie sich dürrcb Kokain vergiftet hat. — Irr der Nacht zum 27. d, wurde in der Stadt der beschälstimmgslose Karl Sansinger ungehalten, werk er einer Passantin Kokain zum Kaufe anbot. Man fand bei ihn: fünf Gramm Kokain. Samsiuger, >der' innerhalb eines Monates schon zum zweiten Male beim Kokainbaudel. betreten wurde, wurde dem Strasbezirksaericht emgelieferr.' * Der Narr am Telephon. In der letzten Zeit nehmen wieder die Streiche des Narren üb<hand, der Parteien telephonisch aufruft und ihnen unter Mißbrauch des Namens eines höheren Polizeibeamten miit.ejtr daß ein Einschleicher, Einbrecher oder Taschetidieb in Hast sei, bei dem man im Notizbuch den Namen oder die Telephonnummer des Angerufenen güsundeu habe. Der Mann spricht die Vermutung auch daß bei dein Angerufenen ein Gaunerstreich geplant sei und daß er demgemäß zur Anskunftsertei'lurrg im Sicherheitsbureau auf Zimmer Nummer soundsoviel erscheinen möge. Diese Mitteilung bewirkt, daß die angernsenen Personen in Unruhe versetzt werden und ahnungslos im Amte 'erscheinen, wo sie alsdann erfahren, daß sie Opfer einer Mystifikation seien. In vielen Fällen stellt der Narr durch Telephon Fragen nach Gesundheitszustand, nach Zahl und Geschlecht der Kinder und mit Vorliebe bringt.er das Gespräch auf das Wort „Klystier". Dieses.Wort wählt er auch oft als förmliches Losungswort, das beim Erscheinen im Amte alwewendet werden solle. Ja, er hat bewirkt, daß eine Partei wirklich ein Klystier mit ms Amt brachte. Alle Bemühungen, den Mann zu erwischen, sind tnsher gescheitert. In 'den letzten Tagen hat er wieder bei einer großen Anzahl Parteien zahlreiche Personen angerufen. Es empfiehlt sich in solchen Fällen, sich sofort durch Gegenruf zu vergewissern, ob das betreffende Amt tatsächlich gesprochen hat. * Die Defuchsor-nunk in -en Museen. Vom 1. November d Z, bis 31. März 1924 gilt für die Museen folgende Aesuchsordnung: das Kunsthistorische Museum ist geöffnet au: ^usEag 1000 K. Entree) von 9 bis 1 Uhr, Dienstag bis einschließlich Freitag (10.000 K. Entree, Ermäßigung für Oesterreicher E Reichsdeutsche gegen Legitimierung 2000 K.) von 7z10 Uhr /r» Uhr, an Samstagen im Februar und März von 11 Uhr bis 4 Uhr und im November bis einschließlich Jänner von 10 Uhr bss 3 Uhr (Entree 10.000 K., für Oesterreicher und Reichsdeutsche 77OO K.), die Estensische Kunstsammlung an jedem Montag von ^-10 Uhrbis 7*3 Uhr (Entree 10.000 K., für Oesterreicher und Reichsdeutsche 2000 K.), die Schatzkammer (Zugang vom inneren Bmgplatz aus) Sonntag von 10 Uhr bis 1 Uhr (Entree 3000 K.) und Donnerstag von 7,10 Uhr bis 7,2 Uhr (Entree 10.000 K., für Oesterreicher und Reichsdeutsche 5000 K.). Feiertage gelten bezüglich der Besuchseinteilung gleich Wochen-, bezüglich der Besuchszeit gleich Sonntagen. Am 2. November, 12. November, r.r Dezember und am Neujahrstag sind die Sammlungen geschlossen. Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener emtreten. mn ans bitei'ß Weise der ärmeren Bevölkerung, die infolge der M wahreWen Fährpreiserhöhungen nicht in der Lage ist, die dn.te Klasse zu benützen, das Reifen zu eLvröglichrn Snkel Mses ein Roman ans dem Mifchen Volksleben, in welchem der bevichmte jüdische Erzähler Schlllom Asch die Anfänge des jüdischen Amerika schildert, beginnt Donnerstag den 1. Ävvember in autorisierter deutscher Uebortvagung in unserem 'Blatt zu evscheineu. - Meine EhroM. — Die Ursache der Krebskrankheit. Der Erreger der Kreüskrancheit soll nach nnmer wieder auftaucheaden Bcbaupntngen schon wiederholt gefunden worden sein, doch konnte' sich nicht eine einzige Behauptung ansrecht erhalten. Mit Sicherhe't bisher fest gestellte Erreger sind lediglich R-rire verschiedenen Ursprungs. Wie Prof. Dr. Caspar!, Leiter der Krebsabteilunq an-. SmaUichen Institut für expermienteile Therapie, Franksur: a. M>. in der „Umschau" mitteist, kommen nach der. neuesten Forschungsergebnissen chemische, mechanische und Därmereizc dafür in Betracht. Zu den rein ckemischeu Reizen gehört z. B. der Krebs der Änilinarbeiter. Daß Köchinnen, die die Speisen he'ß abzuschmecken Pflegen, besonders häufig an Magen krebs leiden, ist eine seit langem beobachtete Tatsache, die man auf die sich stets wiederholenden Hitzeresze zuriickführt. Eine große Wirkung auf die Krebsbildung hat auch der mechanische Reiz. So hat man z. B. beim indischen Hausrind beobachtet, daß sich an der Wurzel des rechten Hornes, wo die Tiere ausgeschirrt werden, eine Geschwulst bildet, die sich niemals am Horn der anderen Seite entwickelt. Verschiedene Forscher haben durch Versütterung von nicht enthülstem Hafer an Ratten und Mäusen schwere Entzündungen der Zungenschleimheit mit .geschw-nlstartigen Wucherungen, und sogar echte Krebse erzielt. Anderen ist eS gelungen, durch Reizung der Haut mit Teer oder Teerprodukten echte Krebse am KaninHenohr hervorzurufen. Diese Versuche wurden an weißen Mäusen fortgesetzt, und es gelang schließlich, Hautkrebse zu erzeugen, die auch andere Organe infizieren, und selbst .auf Tiere gleicher Art übertragen werden konnten. Eine große Rolle bei der Entstehung des Krebses spielen aber vor allem die Parasiten. Den experimentellen Beweis dafür hat Fibiger gebracht. Er fand bei einigen Ratten sehr häufig Mdagenka'rüno-m.e. Als er seinem Befunde weiter nachging, stellte er fest, daß sich diese Ratten hauptsächlich von einer Schabenart nährten, in denen ein Rundwurm schmarotzte. Er verfütterte die Muskeln der infizierten Schaben selbst oder den Kot von mit Schaben infizierten Natten an andere Ratten und nach kurzer Zeit zeigten sich bei diesen schwere Entzündungen der Zunge, der Speiseröhre und des Vormagens, in einer großen Anzahl von Fällen auch echte Kar- - zinomes die vom Blutstrom auch nach anderen Orten verschlepp l würden. — Man wird also bei Krebs nicht von einem spezifischen Erreger in der Art der Diphtherie- oder Choleraerreger sprechen, sondern von zahlreichen verschiedenen Ursachen, die eine Krebsgeschwulst erzeugen können. — Archäologische Ausgrabungen in Palästina. Das Universitätsmuseum in Philadelphia hat unter der fachmännischen Leitung der Herren Fischer und Rowe eine Reihe von Ausgrabungen inBeisan unternommen. Beisan, in der Bibel Vetschean, in den Evangelien Scythopölis genannt,, ist eine Festung auf einem isolierten Hügel nahe jener Stelle, an der Gideon seine Leute vor dem Nachtüberfall auf die Midianiten und Amalekiten versammelte. Die Ausgrabungen Wrten durch die Ueberreste von acht übereinander gelegenen Städten zu den Minen einer ägyptischen Festung aus den Zeiten des Pharao Seti I. um das Jahr 1900 v. Chr. Unter dieser Festung glaubt man noch Spuren einer Siedlung aus der früheren Bronzezeit (2000 v. Ehr.) zu finden. In der Stadtschicht der hellenistischen Zeit wurden verschiedene Funde gemacht (Statuen, Mosaiken usw.), darunter auch Münzen des Königs von ' Aegyten Ptolomens Soter (323 bis 285 v. Ehr.). Die interessantesten Funde, jedoch sind zwei sehr wichtige Jnlschriftein aus der Zeit des Pharaos Seti des Ersten und seines Sobms Ramses des Zweiten. Eine dieser Jnlschvisten erzählt >uns, daß der König semitische Gefangene in Aeghpten Mm Bau einer Ra ms es-Stadt verwendete, was ja genau mit der EvMlnng im zweiten Buch Moses' ülöereiinistiimmt. Die zweite Inschrift erzählt Uns von der Zeit, als Palästina eine Provinz von Aegypten war und spricht von der Organisation des Militärs im Lande, besonders der Zu- >i>ammeinsetzun.g der Streitkräfte in der gwßen Schlacht gegen die C-Hetiter bi Kodesch im Jahr 1295 v. Ehr. Eine Rsihe interessanter Funde ans der Regierungsperiode König Sauls wird noch einer wissenscha-stlichen Untensluchnng unterzogen. — Cholera in Mesopotamien. Die Zeitung „Al Siassa" berichtet, daß sich die Cholera in Bagdad und der Umgehung immer inehr ausbreitet und daß vorläufig keine Besserung der sanitären Lage zu erwarten ist. (I. C. B.) — Der Hechaluz in Sowjetrutzland legalisiert. Die letzte Nummer des russischen Reichsgesetzblattes veröffentlicht die Statuten' der Organisation Hechaluz in Rußland, soweit dieselben von der Regierung bestätigt worden sind. Laut § 1 „bezweckt die allrussische Arbeitsorganisation Hechaluz die Gesundung der ökonomischen Struktur der jüdischen Massen durch deren Annäherung an die produktiven Arbeitsgebiete und die kollektivistischen Arbeitsformen sowie durch individuelle Beteiligung im 'Aufbau des Arbeitszentrums. in Palästina, als dem Punkte der Konzentration der jüdischen Arbeitsmässem" Laut tz 3 dürfen Mitglieder der Organisation Personen beiden Geschlechtes sein, die das Alter von 18 Jahren erreicht haben, keine fremde Arbeit emploitieren, die Statuten der Organisation anerkennen, sich den Anordinmgeu. ihrer leiteirden Organe fügen und im persönlichen Leben das A rbeitsprinzip verwirklichen. Laut § 6 müssen die Listen der Organisationsmitglieider ani Anfänge jedes Jahres dem Volkskommissariate für Inneres unterbreitet werden. Laut § 31 soll das Vermögen der Organisation, im, Falle diese liquidiert wird (was infolge eines Negierungsverbotes oder eines OrganiiationSbeschlirsses eintreten kann), dem Zentralkonritee der allnsisisÄen Genossenschaft der Erd- und I o r st a rbeit e r znfallen. Die Statuten tragen den Vermerk: Bcstäligl vom Volkskommisia'-iat des Innern am 22. August 1923." (I. E. — Der Robel.Prejji für Medizin. Wie aus Stockbol in berrchtet wird, wird der Nobel-Preis für Medizin für das Jahr 1922 zwischen' dem englischen Msrologen Archibald und dem Kieler Physiologen M a y e r h o f, der Nobel-Preis für 1923 zwischen Dr. Brantrng und dem amerikanischen Profeffor Maelrod getertt. Machfolgettde Nochen bis zu der Rubrik ^vereine" find entgettlich.). * Tanzinfkitut «ermann Brann, 14. Bez«. «eindorfgafse 42. * Alle Hausfrauen rufen im Chor r „Die beste Seife ist Kagor." Reeller Angebot guter und billiger Ware». - Infolge Vergrößerung. der Geschäftsräume gelangen im Kaufhaus BrüderSchiffmann, 2. Bez., Taborstraße 48, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leineuwareu, Bettwäsche, Regenmäntel sowie original englische Stoffe für Damen und Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zum Berkanf. Nachstehend einige Beispiele: Prima Webe. „ Chiffon. „ Streifgradl.. Bettzeuge.. Bettücher, 140 Zentimeter breit Matratzengradl. Blaudruck ........ Etamitte in allen Farben . , . Danrenhemden. . . ....... Damengarnituren (dreiteilig) . . Seideniumver ........ Kretonhemden (fiir Herren) . . Unterhosen.. Covercoats ......... Englische Schafwollstoffe.... Regenmäntel .. pro Meter 11.000 K. 8.500 K. 12.000 K. 8.800 „ 14.000 „ 12.000 K. 9.800 „ 19.800 „ 28.000 * 9:800 w 7.900 „ # * . 25.000 K. 19.800 , . . * 98.000 , . , # . 59.000 , , , f , 29.800 , 18.000 , , , . # 39.800 . * 45.000 ., . . . . 125.000 , Vereine. Bortrüge und Versammlungen. Zionistische Bezrrkssektion I. Samstag den 3. November, 7 Uhr abends, int Hotel de France, Plenarversammlung. Tagesordnung: 1. Nach dem XUl. Zionistenkongreß. Referenten: Dr. Desidor FAedmann, Dr. Löwenherz. 2. Wahl der Delegierten zum Parteitag. — Handelsvertreter- Hauptversammlung. SamStag den 3. November, halb 9 Uhr nachmittags, im Handelsmuseum, 9. Bez., Berggaffe 16. — Verein Ferienheim. Montag den 5. November, 6 Uhr abends, im Sitzungssaale der Israel. Kultusgemeinde, 1. Bez., Seitenstettengaffe 4, nach 30jahrigem Bestände XIV. ordentliche Generalversammlung. — Advokatorische I n k o m p a t i b i l i t ä t. Ueber dieses Thema spricht Rechtsanwalt Dr. Siegfried Kantor heute, 7 Uhr abends, in der Rechtsanwaltskammer, 1. Bez., Rotentnrmstraße 13 (Sitzungssaal). — Zionistische Arbeitsgemeinschaft. Donnerstag den. 1. November,, halb 9 Uhr abends, 2. Bez., Taborstraße 20a, dringende Ätzung. — BnkowinaerZentralv e r b a n d. Monatsversammlnng Sonntag den 4. November, 9 Uhr vormtttags, im großen Saal des Hotel Stephanie, 2. Beg.> Taborstraße 12. — Zionistifch-sephardi scher Verein JehudaHaledy. Heute, halb 9 Uhr abends, in der Unione Spaniola, 2. Bez., Praterstraße, Hotel Continental, Vortrag über den XIII. Zionistenkongreß. Referent D. Pardo. — Elter nbund M e n o r a h. Heute, 8 Uhr abends, im Festkaale des Hotel Palaee, 6. Bez., Maricchilferstraße 99. Klubabend. Programm: TarezinSki (Mimiker). KUth Land (Klavierhumortstin), Grit Beeren (Vortragskomiker), am Klavier r Komponist Fritz Hamm. Conferencier: Viktor Claudius. Gäste willkommen. — Zionistische BezirkSsektion für d e n VI., VII. und VIII. Bezirk. Morgen, halb 11 Uhr vornlittags, im Vereinsheim, 8. Bez., Bennoplatz 1, außerordentliche Generalversammlung. Tagesordnung: Wahlen zum Parteitag. — ZionistischeBezirkssektionIx. Morgen, 7 Uhr abends, Plenarversammlung, 9. Bez., Berggaffe 33. Wahlen zum Parteitag. — Alt-Blau-Weiß. Heute, halb 7 Uhr abends, im CafS Metropol, S. Bez., Berggaffe, Znsammenkunft. — BereinTikwatyJehuda. Heute, präzise 8 Uhr abends, in den neuen Klubränmen Gesellschaftsabend. Prof. Arttir Freud spricht über den letzten Karlsbader Kongreß: Hierauf Frl. Blanko Gloffy (Burgtheater), Eugen Jensen (Renaiffance- Bühne). Anschließend Tanz. — Vereinigung jüdischer I u r i st e n in W'i e n. Im Anschluß an den an der Wiener Universität' bestehenden jüdisch-akademischen Juristenverein, soll ein Gesamtverband aller im engeren juristischen und kommerziellen Berufe tätigen Juristen geschaffen werden. Zu diesem Zwecke findet heute um halb 8 Uhr abends in den Kanzleiräumen ^es Rechtsanwaltes Dr. Leopold Grünberg, 1. Bez., Schwarzenhergstraße 8, eine Vorbesprechung statt. OesterreichischeS Musen m. Morgen sind die Sammlungen und die Bibliothek (1. Bez., Stubenring 5), die Hoftasel- und die Silberkammer (1. Bez., Burg) von 9 vis 1 Uhr, die Ausstellung des modernen österreichischen Kunsthandwerks und Peche-GedächtnisauSstellnng (1. Bez., Wollzeile 45) von 10 bis 4 Uhr geöffnet. U uni a. Heute> Großer Saal, 1/ß Uhr: Schüler- Vortrag : Zentralfriedhof. — Blumen. — Salz. 6 Uhr: Die Besteigung des Mount Everest. */,8 Uhr: Elsa, Berta, Marilm W t e s e n t h a l: Kammertanzabend. Kleiner Saal, V«6 Uhr: Dir. Karl Liebleitner: Deutsche Volkslieder für daheiu: und die weite Welt. I. 7?8 Uhr: Univ.-Prof. Doktor- Leopold Freund: Licht und Gesundheit. K u r ss a a l, 5 Uhr: Regierungsrat Prof. Rudolf L a r i s ch: Unterricht in ornamentaler Sckrift. VI. 7,7 llfir: Oberstleutnant Edmund G l a i s e - H o r st e n a u: Politische und militärische Geschichte des Weltkrieges. V. 8 Uhr: Dr. Otto W e t t st e i n: Die Tierwelt Niederösterreichs und des Bnrgenlandes. UI. K l n b s a a I, 6 Uhr: Univ.-Lektor Ferdinand Matras: Vorttagskunst. lX. 7,8 Uhr: Zugunsten der Sommerkolonien des Pfadfinderkorps: Schubertiade. Opernsangerin Margit Hube r, Doktor Hans P l e ß, Direktor Karl Jäger. M i k r o s 1 o p i e rs a a l, 8 Uhr: Univ.-Pros. Dr. Hans Uebungen im Bestimmen von Mineralien zeichen. II. * Liebleitner: nach äußeren Kennim Zionistische Arbeitspartei Hitachduth. Marge,i jiudei Lokale, 2. Bez., Glockenaaffe 30, die ordentliche Jahreskonferenz statt. Tagesordnung: halb 10 Uhr vormittags: 1. Eröffnung (Henisch), 2. TättgkeitSbericht (Weinreb), 3. Debatte; halb 8 Uhr nachmittags: 4. Die nächsten Aufgaben der Hitachduth in Oesterreich 'Ungarfeld), 5. Unsere Arbeiten für Erez Israel (Tartakower), 6. Die Jugendbewegung in Oesterreich (Herzberg und (pelbart), 7. Unsere SteNnng zu den Fragen des kommenden zionistischen Parteitages (Steinberg und Pieker), 8. Debatte, 9. Wal, len

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