Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1693 (31.10.1923)
- Date
- 1923-10-31
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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««e» ~ Me». «Mw sW «immer dürfen die Hochschulen Lehr ft alle n der Immoralität und der po litis chenKriminalität sein. Wie seinerzeit eine mit Paranoia behaftete Magnifizenz vom Parlament forderte, daß nmn ihn zum Kaiser der Künste ernenne, so fand sich auch in Jassy eine Magnifizenz (gemeint ist der Antisemitenführer C u z a), der sich nach dem Thron deS internationalen Nationalismus sehnt. Diese Jassyer Magnifizenzen haben das Paradoxon deS internationalen Nationalismus ersonnen. ES ist testgestellt, daß alle diese nationalen Organisationen, ob sie nun Faszisten oder christliche Nationalschuhpolitiker sind, offen und im geheimen, kollektiv und individuell, bewußt oder unbewußt, mit Kreisen jenseits der Grenze Perbindungen aufrecht erhalten. Vom A u s l a n d e erhielten sie ihre Grundsätze, vom Auslände ihre Abzeichen, vom Auslande gingen ihnen die Weisungen und Aufträge zu und vom Auslände erwarten sie auch die Erfolge ihrer Bewegung. Wir müssen, gleichwie wir den kommunistischen Internationalismus niedergerungen haben, auch den ebenso schädlichen und gefährlichen Internationalismus der Cuza- Leute nicderbrechen. Ich bin überzeugt, daß wir in diesem Kampfe das selbstbewußte Bürgertum von Jassy auf unserer Leite finden werden. Ler gatamtifdje Btraw ob Heilmittel. Bis ins graue Altertum reichen die Versuche zurück, diese Nrturkraft Heilzwecken dienstbar zu machen. Heute tverden so ziemlich alle elektrischen Energieformen in der Elektrotherapie zur Anwendung gebracht, weitaus am meisten und erfolgreichsten aber der galvanische Strom. Tie Frage ob die Elektrizität im allgemeinen und der galvanische Strom im besonderen überhaupt einen Heiilwert besitzt, wird nicht nur theoretisch durch zahlreiche Aussprüche erster Autoritäten bejah:, der Heiltvert des galvanischen Stromes wird von vielen Kranken bestätigt, welche dieser Naturkraft Genesung verdanken. Es steht heute fest, daß die Elektrizität sin den Orgnismn-s Lebensbedingung ist. Wir kennen das Wesen der Elektrizitäi noch nicht, aber wir wissen, daß sie überall in der Natur vorhanden ist. Die Lust, die wir einatmin, ist elektrisch erregt; ihre Spannung ist umso stärker, je reiner sie ist. Die Wissvnfchaft hat das Dort ^ebensel-ektrizirät" geprägt. Damit wird angedentet, daß vom Vorhandensein einer genügenden Menge dieser Kraft im menschlichen Organismus dos Leben abhängig ist. Andererseits geht aus dieser Begriffsbestimmung deutlich hervor, daß Mängel in der Zufuhr elektrischer Energie in dem Körper Schwächezustände und Krankheiten Hervorrufen. Hier beginn! nun die große Aufgabe des galvanischen Srromes. Er muß das verlorene Gleichgewicht im -OrgPNsmns wieder Herstellen, indem er durch geeignete Apparate in den Körper eingeführt wird. Die Geschichte der Medizin seit drn letzten hundert Jahren hat gezeigt, daß der ^abvamsche Strom, in richtiger Weise angewendet, ein Heilmittel ersten Ranges ist. Es sei hier auf einen olektro-galvanischen Apparat hingewiesen, dessen Erfinder rin Oesterreicher, und zwar der Linzer Ingenieur Aug. Wohlmuth, war, und der in allen Kullurst aalen, besonders aber in Deutschland, weite Derbreituug fand. In Oesterreich ist dieser Apparat leider noch traft unbekannt. Das nach dem Erfinder benannte Wohlm u t f> s ck e Verfahren vertritt mit aller Entschiedenheit das.Prinzip der schwachen Strome." Eine Reche von Versuchen an sich selbst und eingehende SIndien des Wesens des galvanischen Stromes veranlagten Wchlmuth, die Theorie cmstustellen, daß nur die feinsten und schwächsten galvanischen Ströme die besten Wirkungen auf den menschlichen Organismus erzielten. Zu starke 'Strome schädigen den Organismus und verfehlen ihren Zweck. Mit Recht sagt daher Tr. Clemens: „Erft wenn wir elektrische Kuren fertig bringen, ohne daß dabei überhaupt ein Gefühl beobachte! wird, wird das Volk an die Heilwirkung der Elektrizität richtig glauben." Diese Voraussetzung erfüllt das Wohlmuthsche Verfahren im vollsten -Umfange. Der beste Beweis für die Richtigkei: des Prinzips der schwachen Strönre ist der praktische Erfolg. der mit dem Wohlmuchschen Vensähren in Tausenden von Fällen erzielt wurde. L. N. An Senator mit dnnkler Vergangenheit. Wie gemeldet, wurde dem polnischen Senator Hämmerling die Einreise nach Amerika verweigert, wohin er sich im Interesse einer polnischen Anleihe im Aufträge des polnischen Finanzministers begeben sollte. Ter Warschauer „Kurjer Poranny" Veröffentlicht nun eine interessante Darstellung des Lebenslaufes dieses Senators Ha mme rIrrig. Hammerling ist als neunjähriger Knabe mit einem Bauern, der ihn taufen ließ, aus Galizien nach Amerika ausgewandert. Nach einigen Jahren kehrte er nach Galizien zurück, too er aber nur kurze Zeit verblieb. um dann wieder nach Amerika auszuwandevn und sich auf diese Weise dem Militärdienst zu entziehen. In Amerika arbeitete er in verschiedenen Plantagen. Um das Jahr 1901 bemühte er sich um seine Naturalisation, wobei er erklärte, daß er in Amerika geboren sei. Im Jahre 1916 erklärte er anläßlich .seiner Vermählung unter Eid, daß er ein gebürtiger Amerikaner sei. Als er dann deswegen zur Verantwortung gezogen wurde, erklärte er vor dem Untersuchungsrichter, er sei der Meinung tzüvesen, daß ein Emigrant seinen Geburtsort wählen könne. Seine politische Karriere begann er mit der Eröffnung eines Annomenbureaus für nichtenMche Blätter, welches gegen hohes Entgelt auch Propaganda für die Republikanische Partei machte. Nach kurzer Zeit führte Hammerling, nachdem «er von den Likörfabrikanten geroonnen war, eine -heftige Kampagne gegen das Anti» Moholgesetz, wofür.er 800.009 Dollar bekwnmen haben soll. m vennchtL gM Geistliche und RahüinL-L he- SSIcste* Morserrrettrms. ' 31. Oktober 1983 Nr. MS Plenarversammlung der zionistischen BezirkrseMon Leovoldstadt. Hegte, Mittwoch, prSzlse 8 Uhr «beado, findet im Restaurant B a r s ch a k» 2. Bezirk, Große Gchiffgafse 3, eine Plenarversammlung der Bezirkssektion Leopoldstadt statt. Tagesordnung: 1. Die politische Lage im Zionismus. (Referent Oberbaurat S t r ick e r.) 2. Wahlen zum Parteitag. 3. Eventuelles. Vollzähliges Erscheinen der Mitglieder ist Pflicht. stechen, 'daß sie gegen das Antiälloholgefetz predigen. Die Untersuchungskommisiiou des amerikanischen Senats fand auch. Rechnungen, die Hämmerling verschiedenen Bier- und Likörfabrikanten vorlegte und aus denen zu ersehen ist, daß Hanrmevling beispielsweise 202 Geistliche mit dom Betrag von 3003 Dollar bestochen hatte, damit sie gegen das Antialtoholgesetz predigen. Unter den Bestochenen befanden sich auch 206 polnische Sokoln und 17 Minister, die ebenfalls von ihm bestochen wurden. In einer ganzen Reihe von Dokumenten wird auch über «die Beziehungen Hämmerlings zur deutschen Gesandtschaft in Amerika während des Krieges berichtet. Diese Mitteilungen haben in der Warschauer Osfferrtlichkeät große Sensation hervorgernscn, um so mchr, als ja Hammerling von der Regierung Witos mit der Mission >betrau>t wurde, in Amerika Stimmung für eine polnische Anleihe zu -machen. 2er Antttttsvortrag des netten Untaerfitöts« rektors Prof. St. SM« 88« „Sas alte Testament tat Achte neu« Funde". Wie wir gestern meldeten, hielt nach der Hakenkreuzrede des abtretenden Rektors Diener der neue Rektor Prof. Doller, ein katholischer Theologe, seine Jmruguvationsrede, welche das alte Testament im Lichte neuer Funde behandelte. Rektor Prof. Doller brhandelte in wohltuendem Gegensätze zu den gehässigen Ausfällen Dieners die Gefchichtsentwicklung des Judentums in durchaus objektiver Weife, die man geradezu als eine Antwort auf die rassenhetzerischen Dienereien ansehen kann. Prof. Toller führte u. a. auS: Für die Würdigung der Religion, Kultur und Geschichte des Volkes Israel war man lange Zeit fast ausschließlich aus die Schriften des Alten Testaments angeiwiefen. Durch die Funde, die in neuerer Zeit in Aegypten, Babylonien-Assyrien, Palästina und Kleinasien gemacht wurden, erweiterte sich unsere Kenntnis des alten Orients, des Volkes Israel, sowie der Böller, die mit ihm in Berührung Samen. Israel ist ja nicht ein isoliert dastehendes Volk gewesen, so eigenartig mich seine Bedeutung war; man muß seine Entwicklung im Zusammenhänge mit der geschichtlichen und kulturellen Entwicklung Borderäsiens betrachten. Da zeigt sich nun in dem Lichte, das uns die neueren Funde bringen, daß eS nicht die Kultur, sondern bloß der ethische Monotheismus gewesen ist, durch den sich Israel von den umwohnenden Böllern wesentlich unterschied. Im „Schnitt-Punkte" der babylonischen, ägyptischen, arabischen, mittelländischen und klein-asiatischen Kultur gelegen, hat Israel von all diesen Kultirrkreisen «ine mchr oder weniger starke Beeinflussung erfahren. Die Ausgrabungen in Palästina zeigen, wie im Lause der Jahrtauseisde eine BÄlkerschicht die andere verdrängt, eine Kultur die andere abgelöst hat, und geben auch Zeugnis von der Beeinflussung der palästinensischen Kultur durch andere Kulturkreise. Den starken babylonischen Einfluß auf Palästina in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrtausends vor Christi beweisen u. a. die Tontafeln von Dell el-Amarna und Ta tannek. Wie die Mnarnatafeiln zeigen, gebrauchte man um 1600 v. Ehr. in Palästina das Babylonische im ausländischen diplomatischen Verkehr. Die ägyptischen Statthalter in Palästina korrespondierten mit ihrem Oböcherrn in babylonischer Keilschrift. Auch seitens Aegyptens erfuhr Palästina schon frühzeitig eine kulturelle Beeinflussung; es stand ja vor der Einlvanderung der Israeliten unter ägyptischer Oberhoheit. Me die neuesten französischen Ausgrabungen in Bhblos zeigen, reichen die Beziehungen Mischen Aegypten und den Bewohnern der Küste von Palästina-Syrien bis in die ersten Dynastien hinauf. In Palästina gefundene Vasen lassen auch nubischen Einfluß erkennen. Die große Bedeutung und das hohe Alter der mykenisch-ägäifchen Kulturbecinffussung ist erst im Laufe der neuesten Forschungen gründlicher erkannt und gewürdigt worden. Im hellenischen Zeitalter wurde/ Palästina durch die griechische Kultur tveithin durchtränkt. Die neueren Funde bringen uns auch tvertvolleö Material sür die ethnographischen Verhältnisse Kanaans. Die Ureinwohner Kanaans scheinen nach den Funden nicht Semiten oder wenigstens nicht Semiten allein gewesen zu sein. Nach den Funden von Gezer waren die ältesten Ansiedler daselbst klein und verbrannten i>hre Toten, tvährend die Semiten durchwegs größer waren und ihre Toten begru'berr. Noch iii israelitischer Zeit wurden in Palästina uralte Fluß- und OrtMmeu SchwuM» die G aus KMMe.n Muve zeln nicht erklären lassen. Daß die Bevölkerung KarmrnS seiht gemischt war, zeigen auch verschiedene biblische Stellen, wo die Hethiter erlvähnt werden. Diese sind noch vor 2000 b, Ehr. (Mit Kleinasien nach Syrien vvrgedrungen mrd kämpft«« mit den Aegyptern um die Vorherrschaft. In Kloruasier^yabtm sie tta mächtiges Reich mit der Hauptstadt Chatti gegründet. Manche hechische Namen klingen gang arisch; von vielen Forschem tvirh ihre Sprache unter die indogermanische eingerekht. Bor allem bietet die Keilschriftliteratur überhaupt iMressantes Material zur Erläuterung biblischer Fragen in historischer, lilteravgefchichtUcher -und rMgionsgeschichEcher Beziehung. Da ist an erster Stelle der Kodex Hamen u r a p i zu nennen, das älteste auf uns , gekommene Gesetzbuch - der Welt. Es finden sich auf diesem Dioritblock Bestimmungen, die in der äußeren Form und im Inhalt an mosaische Gesetze erinnern. Auch sonst finden sich in der assyrisch-babylonischen und sonstigen altvrientalischen Literatur verschiedene Analogien $itr äMdischen, was der Redner im einzelnen auSfübrte. Dies gelte auch von dem viel umstvittenen Berichte von der Auffindung deslGesetzbucheS unter König Josias, zu den: assyrische und ägyptische sowie hethitische Texte Analogien liefern. Nach jenen Texten bestund im alten Orient die Sitte, wichtige Urkunden an geweihten Stellen nieder :> und man dürfe demnach heute von der Auffrnduu.' ... Deuteronomiums nicht mchr von vornchevein als von einer Mystifikation sprechen. Amerikanische Ausgrabungen bei Nippur haben neue Quellen zur Geschichte der Juden im babylonischen Exil erschlossen, welche die Angaben deS alten Testaments ergänzen. Verschiedene Funde führen zur Richtig» stellnng mancher Ansichten, so z. B. in 'bezug auf die Geschichte von Jericho. Eine besondere Bedeutung haben neuere FUrcke für die Religionsgeschichte. Wir gewinnen durch die Ausgrabungen in Palästina ein klares Bild von der kamamtischsn RMgion, und damit auch indirekt von der israelitischen, deren berufene Vertreter, man denke an Elias und OseaS, in schroffem Gegensatz zu jener standen. In den israelttischen Schichten der Ausgrabungsstätten hat man keine bildliche Darstellung Jahwes gefunden, wovaus geschlossen werden kann, daß man m Israel das Bilderverbot als eine der wichtigsten UebeMeferungen der Moses-Zeüt bolvahrt hat. Die zahlreichen Funde, die in den letzten Jahrzchnten in Vorderasien und Aegypten gemacht wurden, haben die engeit kulturellen Zusammenhänge aufgedeckt, die Krischen dem Volke Israel und den anderen Böllern des alten Orients bestanden. Aber gerade das, was die Größe des israelitischen Volkes auSmacht: sein reiner ethischer Monotheismus läßt sich auS den kultuvellen Einflüssen der Umwelt nicht erklären. Die Bevehrung eines einzigen Gottes, durch die Israel zum Segen für andere Völker geworden, ist sein eigenes Gut, wofür es dem wahren Gott, aber keinem fvenrden Volk 'VthI schuldet. Amte UohlendiebstShle auf Wien« Bahnhöfen. Auf dem Nordbahnhofe und auf dem Franz Josefs- Bahnhofe wurden durch die Polizei umfangreiche Kohlendiebstähle aufgcdeckt. Es handelt sich um ganze Fuhren von Kohle, die von einer organisierten Diebsbande weggeführt wurden. Am 25. d. erfuhr die Polizeiinspektiou des Nordbahnhofes, daß auf den Namen der Firma Hanika mehrere Fuhren Kohle weggeführt werden sollten. Die Kohle war bei zwei anderen Firmen gestohlen. Sieben Personell wurden verhaftet. Auch auf dem Franz Josefs-Bahnhose wurde gestohlene Kohle fuhrenweise weggeführt. Die Erhebungen führten zur Verhaftung des Kutschers Wilhelm Schrodt und des Platzmeisters Karl Indra. Gleichfalls wegen Verbrecherischer Machenschaften beim Kohlenverkauf wurde auf dem Nordbahnhof der Platzmeister Hugo Skutetzky verhaftet. Er hat den Erlös von vier Fuhren Kohle veruntreut. Sie zndnftrieangeftellten im Lnhnlmnpf. Unter den JnbustrwcmgöstMen macht sich eine B>c>wegnnz benwvkbar, die auf eine Erhöhung der Gehälter abzielt. Die Betriebsräte von 614 Jnbustriebetriehen nahmen eine Abstimmung über die Frage vor, ob im Falle der Nichteofüllung der Forderungen durch deu Jndustriellettvevband 5 er passive Widerstand oder der Streik emsetzen soll». Die Mstimmnng entschied für den passiven Widerstand. Die Bietriebsräte beschlossen, die Unternehmer auf die drohende Gefahr aufm erksa m zu machen. Der Bund der Industri e- Angestellten will mit seiner Entscheidung bis zum 6. November warten. Sie Sttatzenblchnlinke nach gnreerdors. . Das Projekt der Gemeinde Wien — städtische Straßen» bahnen bezüglich einer Berlängerunig der Straßenbalhnliinir «>' i>m Zuge der Triesterstraße von der Trostgasse bis zur Gcureiudegvenize bei Jnzersdors geht numchr seiner BrrwiMichuug entgegen. Das Pwj-ckt war nähe daran, zu scheite r n, da die Mticngesellschaist der Wiener Lokalbahnen, deren Linie durch die neue StraßenbahMnie ein« Konkurrenz erlvächst, gegen den Auslbau der Linie Protest erhob. Erst dem Gmgreifen des BerkchrsministeMms gelang e8, die DevhaMungen wieder in Muß zu bringen, in deren dveiteren Verlauf die Altieugesellschiaft ihren Einlspvuch vorbehaltlos zurück zog. Es ist nunmehr zu erwarten, daß auch bk Konzeüivtlspechandlnngcn einen tzliattün Verlauf Nchitreld