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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-31 · Heft 1693 (31.10.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1693 (31.10.1923)
Date
1923-10-31
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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«Me f '". Me», Mitvvoch Sie Juden Deutschlands und die Politik. Bon Dr. Jacques Adler (Leipzig). Wir Juden im Deutschen Reich haben den Wahlkamps Der österreichischen Juden in lebhaftester Teilnahme mit angesehen — insbesondere, da von allen europäischen Länden: die Situation Oesterreichs in staats- und nationalpolitischer Beziehurrg der Deutschlands am ähnlichsten ist —, und schätzen das prinzipiell Bedeutsame der Tatsache, daß die Wahlaktion, wie sie soeben die Juden Oesterreichs geführt habe»:, reinigenb auf die von Miasmen erfüllte politische Atmosphäre wirken muß. Was uns Juden Deutschlands besonders freut, ist die Tatsache, daß die Juden Oesterreichs ihren männlichen Entschluß sich nicht durch kleinmütige Doktrinen haben verderben lassen. Sie sind von der Realität der Judercheit als einer einheitlichen Gruppe ausgegangen, die in den ethischen Grundforderungen des Judentums ein allen modernen Thesen zumindest gleichwertiges politisches Programm besitzt, und haben sich nicht in Erörterungen über Religionsgemeinschaft, Volks- oder Stammesgemeinschaft verloren. Die Juden Oesterreichs haben dey entscheidenden Schritt aus dem geistigen Ghetto getan, die umoürdige Mimikry ausgegeben, das Judentum als souveräne Weltanschauung neben die anderen Programme der politisch-sozialen Diskussion gestellt, ohne mit krummem Rücken Unterschlupf da und dort zu suchen. Bei uns Juden Deutschlands weckt die Entwickln;^ in Oesterreich das Gefühl eines Mangels, eine schmerzliche Empfindung. Uns fHlt die Landespolitik, die durch die Tat, durch die Praxis des täglichen Lebens eine Synthese unserer jüdischen und deutschen Wesens-, Bewußtseins- und Willcnsinhalte vollzieht, die ein zwar, ausgebreitetes, doch zumeist in ergebnislose Grübelei verlorenes Schrifttum nie und nimmer erreichen kann. Unsere Politik, unser Verhallen zur Umwelt ist alles mögliche sonst, nur keine adäquate Vertretung der Judenheit Deutschlands inner-- halb der Gruppen des deutschen Volks- und Staatsganzen. Wir haben politisch Abstinente, die „sich nicht einmischen" wollen, die sich nicht für kompetent halten, sei es aus Bequemlichkeit oder aus Augft oder aus Indifferenz, sei es aus einer weltfremden Ideologie, die iiber den Dingen des Alltags zu schweben wähnt und die tausendfachen Beziehungen übersieht, durch die wir mit unserer Umwelt verbunden sind. Passiert dann diesen Abstinenten irgendein Konflikt mit den Menschen und den Zuständen, die sie täglich umgeben, so reagieren sie zumeist in tragikomischer Hilflosigkeit. Oder sie entschließen sich zur, Abtvehr des Antisemitismus. Ueher das Unfruchtbare dieser rem negativen, defensiven Politik ist schon genug gesagt worden. Tat-" sächlich. empfinden auch unsere kräftigeren Elemente die Halbheit dieser Stellungnahme und glauben, daß die jüdischen Geisteskräfte darüber hinaus aktiv mitschaffend in das innere Leben Deutschlands eingesetzt werden könnten. Diesan Weg haben individuell, rein persönlich, alle die betreten, die in die politischen Parteien eingetreten sind. Aber auch das kann nicht befriedigen. Tenn jene vertreten bestenfalls int) konkreten Einzelfalle irgendwelche bedrohten jüdischen. Interessen oder bringen, in ihrer eigenen Fassung, Ideen vor/ die da und dort im Judentum chreu Ursprung haben. Abec sie sind keine Repräsentanten der Judenheit selbst. Und es ist ihre Tragik, daß jedes Lob, das ihrer Leistung gilt, auf ihre Partei bezogen wird, eine jede Kritik aber ihre Zuge!4 Hörigkeit zum Judentum sich zum bequemen Zielpunkt nimmt. Aus dieser politischen Not haben die Juden Oesterreichs den Ausweg der eigenen jüdischen Landespolitik gefunden. Als Juden wollen sie am Aufbau des Staates mlitarbeiten. Wir Juden Deutschlands sind von dieser Praktischen Lösung des schweren Problems noch weit entfernt. Es ist uns noch nicht gelungen, die gesammelte soziale Kraft der deutschen Judenheit für die Ausgestaltung eines stabilen, gesunden Verhältnisses zu unserer Umwelt einzpsetzen. Beiden Teilen geht hiedurch viel verloren. Wäre im Reichstag eme jüdische Vertretung — nicht einzelne Juden in verschiedenen Parteien — auch nur von zwei oder drei Mann, so könnte die jüdische Weltanschauung, das jüdische Ethos, ohne wesensfremden Aufputz, zumal in Fragen der Sozialpolitik und der Erziehung, zum Worte. kommen. Wir würden dann das haben, was viele unter uns so sehr verntzissen, eine jüdische Stellungnahme zu den uns alle bewegenden Angelegenheiten des Tages. Dem öffentlichen Leben des Landes würden wir mit jüdischen Persönlichkeiten dienen, nicht nur mit Persönlichkeiten, die zufällig Juden sind. Warum sind wir aber noch nicht so weit, waruns enschövfen sich unsere jüdischen Impulse in der Enge von Vereinen iuid Gemeindestuben ober müssen sich, um im! weiteren Kreis zu wirken, in die Form irgend welcher Parteiprogramme pressen? Die Erklärung liefert uns zunächst eure nüchterne, bevölkernngsstatistische Tatsache. Durch die Abtretung Elsaß- Lothringens — der Oberrabbiner des Landes war als Mitglied der dortigen ersten Kammer der einzige offizielle Repräsentant der Judenheit in einem deutschen Parlament —, Posens. Westpreußens und Ost-Oberschlesiens sind gerade die Gebietsteile mit alt eingesessener, jüdischer Bevölkerung von» Deutschen Reiche getrennt worden. Der jüdische Anteil an der deutschen Bevölkerung beträgt heute nur noch/ etwa 0,85 Prozent, absolut ungefähr 540.000 Seelen. Die Juden Deutschlands akkumulieren sich heute weit stärker als die Äesamtbevölkermng in den Großstädten, wie Berlin, Hamburg, Leipzig, Frankfurt a. M., Breslau, Köln, Dresden, Chemnitz, an sich ein sür die politische Konsolidierung günstiges Moment. Dessen Wirkung aber wird wiederum völlig Wiener Morgenzeit»««. 31, Oktober ms Wr. MM der jüdischen Großstadtbevölkerung,' Bekanntlich ist gerade von dieser ein nicht unwesentlicher Teil auf die Einwanderung aus Oesterreich-Ungarn und Kongreßpolen in den letzten vier Jahrzehnten zurückznsühren. Bis zum heutigen Tage besteht zwischen diesen „Ostjuden" und den „Westjuden" — Bezeichnungen, die wir nur zitiere«, ohne sie zu billigen — ein gewisser Antagonismus. Aufrechterhalten und verstärkt wird dieser durch die deutsche Natu ralisativnsgesetzgebung, die selbst „Ausländern", die schon in der, dritten Generation in Deutschland seßhaft sind, keinen Rechtsanspruch auf das deutsche Bürgerrecht gibt. Einbürgerung^ kopunen auch mir ganz vereinzelt vor. Die Zahl dev jüdisch«: Parlament Avähler liegt daher nicht unerheblich unter dem jüdischen Bevölkerungsanteil. Man braucht kaum noch zu betörten, daß diese Gesetzgebung heute nur durch den Einfluß einer jüdischen Landespolitik zu reformieren wäre. Diese Landespolitik ist aber bei der relativ viel zu geringen Zahl jüdischer Wähler in den maßgebenden Großstädten unnlöglich. Die Juden Deutschlands sind heute in ihrem Lande politisch und gesellschaftlich durchaus eine „Quantitc negligcablo". Und dies nicht ohne eigene Schuld. Denn sic vertiefen noch gewaltsam die sprengenden Gegensätze in ihrer eigenen Mitte durch törichte Nachahnrung einer jeden von außen kommenden politischen Mode. Die chauvinistischen' j wjaamiaEy —tbe.- . -.rsOTswisB»» Raumamlianer klassifizieren das Deutschtum ihrer jüdische» Brüder nach eigenen: Patentmaßstab. Und jüdische Komi» munisten störe»: zum höheren Ruhme der Dritten Jsntevnationale zionistische Versammlungen. Und die jüdischen Äe- »neinden Sachsens konzedieren den „ausländischen Gemeindemitglieder»:" nur ein mit unendlicher Sorgfalt vinkulierteS Klassenwahlrecht. Die Umwelt aber nimmt sich ei«: Beispiel daran. Im reaktionären Bayern tveist „um ziuüichst den Uebersetzer jüdischer Dichtungen Alexander Eliasberg aus, der doch gewiß alles andere denn ein bolschewikischer Umstürzler ist. m:d fährt dann mit der Ausweisung sämtlicher Juden fort. In Sachsen bedroht die sozialistisch-kommunistische Regierung unsere Höhere Israelitische Schule in Leipzig mit polizeilicher Schließung, »veil die Direktior: von den: „bourgeoisen" Grundprinzips des schulfreien Sabbats — der tragenden Idee dieser Weltruf genießenden Lehranstalt — nicht Massen will. Wir Juden Dcutschlarlds, die >vir dies«»: Lande ein jedes Opfer gebracht haben und »veiter zu bringen bereit sind, ring«:h«:te noch vergebens um die Möglichkeit einer Lau des- Politik, die der Judenheit als solcher die. positive Mitarbeit i»n demokratischen Staate erschließt uüd ihr auch bei Gegnern die Achtung verschafft, ohne deren Genuß wir uns nur eiu Vegetieren, »»icht aber das stolze Dasein des freien Bürgers denke»: können. Ae auswärtige WM der Achecho-Slowalei. tzm 6tW* »r. SdtefdT Prag, 30. Oktober. Die erste Sitzung der Haupt-sesswn des Parlaments tourte heute in Anwesenheit der ganzen Regierung und fast aller Abgeordneten eröffnet. Nach Verlesung des Einlaufes ergriff Minister des Aenßern Dr. B ene sch das Wort und erklärte u. -o.: Meine Juli reise hatte;um Zwecke, eine Reihe von Fragen zu lösen. Die ungarisch« Regierung hatte bei ter Reparationskvrmnrssion kurvorher r»m die Bewilligung zum Abschluß einer Anleihe unter Befreiung von ter Hypothek aus das ungarische Nationalvermögen erfucht. Es sollte dies ter erste Schritt zur Wiederausrichtung Ungarns sein. Die kleine Eivteirte, die in dieser Angelegenheit ihre bestimmten Rechte besaß, entschloß sich, diese Frage ans einer gemeinsamen Zusammenöunst in Sinaia zu regÄn. Da ,ch den Standpunkt der Me.stmächte genau kennen lernen wollte, «benützte ich meine Reise, um mich singehenid zu informieren. Bei den DechaMunigen in Par »8 Und London erkannte ich auch den wahren Standpunkt der Westtnächte über die Jaworina-Jrag«, u»ib ich gab infolgedessen meine Zustimmung dazu, daß die Angelegenheit einem internationalen Schiedsgerichte überwiesen werte. Di« Frage wirk hierdurch internationalisiert, und ich hoffe, daß sie einer erügültigen Regelung zugeMrt wird. Einen weiteren Gegenstand meiner Reise bildeten die wirtschaftspolitischen Verhandlungen. Ich habe, wie bekannt, die Grundsätze und prinzipiellen Richtlinien unseres Handelsvertrages mit Frankreich Veroinibavt. Ich habe ferner mit Lord Eurgon einen Handelsvertrag mit Großbritannien und den Dom», men zum Abschluß gebracht und sofort unterzeichnet. Ich habe schließlich m»t ter belgischen Regierung über die Lösung ter zwischen der tschecho-flvwMschen RepMik and Belgien schwebenden wirtschaftspolitifchen Streitfragen verhandelt. Ans der Zusanvmenkunft ter kleinen Entente in Sinaia haben sich die Staaten ter kleinen Entente auf «im neue Politik gegenüber Ungarn geeinigt, auf eine Politik der Rekonstruktion und Zusammenarbeit. Diese Politik würde allerdings nur unter de: Voraussetzung verfolgt werten können, daß die inneren Verhältnisse Ungarns dies gestatten werden »nd die ffchecho-flowakifche Republik, Jugoslawien und Rumänien hüben sich über die wirtschaftlichen und politischen Vorbedingungen geeinigt, unter denen es mög^rb wäre, bei Beseitigung der Hypothek auf einen Teil tes ungarischen Nationalvermögens Ungarn durch eine Anleihe;u unterstützen. Es wurde die Forderung nach finanzieller Kontrolle erwogen, um «weit Mißbrauch der Geid-mittel hintanzuhalten. Ferner wurden Garantien seitens Ungarns gefordert, daß es weiterhin eine loyale undfriedliche Politik gegenüber feinen Nachbarn vk'/oilge. Es wurde auch diö endgültige Lösung der Abrüstungsfrage svwi« die Uuterfertigung eines dem österreichischen Genfer Pri'wkc-lle entsprechenden PoMs'hen Protokolls gefordert, das der Zweck hatte, mit Ungarn und drn übrigen Staaten eine loyale Friedenspolitik anzuknüpfe c Ich hatte Gelegenheil, in Gen f direikt mit tem nngarifchcn Ministerpräsiten:r.n Bethlen zu verhandeln. In ter Mehrheit der Fragen wurde eine Einigung exzielt. Die Rekonstruktion Ungarns soll von: Völkerbund gemeinsam mit ter Reparationskommission durchgesührt werden. Meine Reise nach Italien Ente August war ter erste n»:mittel!bave Kontakt mit M u f f o 11 n i. Es wurde betont, daß unser früheres Uebereinkommen betreffend die Habsburger fortbesteht und daß wir in Mitteleuropa gemeinsam eine PolitÄ der Geltendmachung der Friedens- Verträge nach ihrem Geiste und Wortlant verfolgen werden. Unsere auswärtige Politik wird naturgemäß direkt und indirekt durch den gegenwärtigen Zustand des Reparationsproblems -und durch dic Ereignisse in Deutschland ■ bcviiijn. ..Jg» MM M Unbedingte neutrale Haltung. Deutschland hat heute eine »»»»erwartete Höhe erreicht- Die politischen Verhältnisse Deutschlands haben sich in einer Weise kompliziert, daß das deutsche Problem Ijcittc das do m»' nierende Problem der internationalen Politik Europas und der Welt ist. Wir bleiben dieser Lage gegenüber neutral, mdem wir gegenüber Deutschland alle Verpflichtungen des Friedensvertrages ertsüitlen. Wir werden uns in die weiteren Vorgänge in Deutschland nicht einmischen, mögen sie welchen Charakter immer, ob nun den einer Links- oder Rechtsaktion, annehmen. Wir forden: nur, daß keine derartige Aktion unsere Grenzen, unsere Interessen und unsere Rechte berühre, und daß sie a»:ch nicht über die Grenzen ter Nachbarstaaten hinausgehe, insbesondere nicht über jene Oesterreichs, an das wir durch den Friedensvertrag, insbesondere durch den Ver trag von Genf, geknüpft sind. Wir wünschen kein Chaos in Deutschland, ebensowenig wie wir cs in Oester reich und in Ungarn gewünscht haben. Die Reparation-Politik läßt sich folgendermaßen zusammenfassen: 1. Man »nuß iutie englisch-französische Formel über die interalliierten Schulten als Grundlage jedes weiteren Reparativns PlaneS finden. 2. Man muß unter den Alliierten einen Plan vorbereiten, ter Deutschland nach jeinem kurzen Moratoriuu: ein wirtschaftliches und finanzielles Leben ermöglichen würde, das Deutschland in den Stand setzen würde, mit der Erfüllung tes gemeinsam vereinbarten Zahlungsplanes zu beginnen. Bei grttem Willen Deutschlands wäre dies rnöglich. 3: ES läßt sich kaum denken, daß ohne irgendeine wenigstens indirekte Mitarbeit der Bereinigten Staaten alles das qrlingen könnte, zumindest tttärte es zu lange dauern. 4. D'eS setzt allerdings den guten Willen Deutschlands zur Rekonstruktion voraus. Wenn dieser fehlt, wivd sich Deutschland noch auf lange Jahre hinaus in der gegenwärtige»» unsicheren Lage und im Zustande tes Chaos befinden. Mit anteren Worten: Das Rep arat ionsprob lem bl eilt gegenwärtig ungelöst ,»nd die gege»»wärtige Lage in Deutschland trägt weder zu einer Lös»»ng bei, noch bringt sie Deutschland selbst eine Erleichterung. Der Minister betonte, daß die tschochv-ffotvMsche Rcpu- Aik a»:ch weiterhin nn Sinne der Grundsätze des Bölkerkbnndes eine Politik des Friedens und ter Demokratie treiben werte. Wir führen, erklärte Minister Dr. B en e sch, keine militärische und »»nperiaWische Polittk »:nd wir werten sie auch »»icht führe»». Der Miruster erklärte schließlich: Unsere Pflicht ist es, die Gr»»ndsätze des PazrfiSmiils und der reinen Demokratie;u bcrteidigen. Sa» Budget. Prag. 30. Oktober. (Tfchecho-slotvakisches Preßblireau.) Irr der gestriger: Sitzu»:g des Abgeordnetenhauses rvurde der Finanzgesetzenttvurf verteilt, in welchem das Staatsbudget und das Budget der staatlicher» Jnvestitiorten für das Jahr 1824 festgelegt sind. Ter Entwurf setzt särntüche Staatsa»isgaben für das Jahr 1934 mit 16.993,976.905 Krotten fest. Hiervon entfalle»: auf die ordentliche»: Ausgaben 12.290,076.855» u«d auf die außerordentlichen Ausgaben 4.703,000.020 Krone»:. Gegenüber 1923 ergibt sich eine Herabsetzung der Staatsansgaben »nn 2.377,053.734 Kronen. Die Staatseinnahmen für das Jahr 1924 »verden mit 16.391,293.591 Krorren berech»:et. Hiervon sind ordentliche Ein»»ahmen 16,987,448.068 Krone»: und außerordentliche Einnahmen 403,845.633 Kronen, Es ergibt sich daher ein G e s a »n t f e h l b e t ra g, vo»: 602,683.314 Kroiieii. Der Investitionsbedarf für das Jahr 1921 ist mit •3.229.•Ni-j.'HjO -Kronen vorgesehen.

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