Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1692 (30.10.1923)
- Date
- 1923-10-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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VGe B Mett, MenSSsg Wiener MortzenzeituNS« 30. Oktober 1923 Nr. 1699 Volkswirt. Gestempelte Krone ---- 0.0078 kentlmer. AnsMnug Wien --- 8. In Zürich notierte Me österreichische Krone.. die österr. gestempelte Krone .... die tschechische Krone. die Mark.pro Milliarde Holland.218.60 New-York.661.- öondon ■•*..•«••«• Paris •«•«*•••• » Mailand. 25.26 Belgrad. . . . ....... Bukarest.. . . Sofia... Budapest.. 0.0804 Varschau .. 0078% Centimes. 29./10. 27./10. 0.0078*/* 0.0078*/4 0.0079 0.0079 16.42 V, 16.55 0.07 0.065 218.60 218.50 861.- 560.75 26.23 25.25 82.80 33.32 25.25 25.40 6.50 6.40 2.65 2.62 6.27 6.30 0.0304 0.0302 0.0003 0.0001»/, Me neue Lanrlger Mhrung. Aus Danzig i^ird gemeldet: Seit deni katastropharn Sturz der deutschen Mart um die Juli-August-Wende var es klar geworden, daß das Währungselend für Danfig zur Katastrophe werden könnte. Der Plan einer eigenen Währung für den Freistaat, der im Frühjahr gefaßt vorden war, mußte trotz aller Schwierigkeiten endlich Wirklichkeit werden. In zäher Arbeit wurden die Schwierigkeiten in Genf, Paris, London und Warschau ms dem Weg geräumt, aber, so hieß es, vor dem 1. Jänner 1924 fei an die eigene Danziger Währung nicht zu denken. Der Uebergang zur Goldinark freilich war nicht mehr aufzuhalten, nachdem unter andereln Stadt und Staat dazu übergegangen waren, ihre Einnahmen auf Aoldbasis zu erheben, und als nicht nur der Großhandel, sondern auch der Kleinhandel und das Handwerk ihre Waren in Goldpreisen auszeichneten. Dazu kam, daß nach dem Generalstreik im August das neue Lohnabkommen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf der Goldmarkbasis abgeschlossen wurde. Noch war zwar die Papiermark Zahlungsmittel, aber ihre Entwertung war schneller als alle Versuche, sie einem festen Maßstabe anzugleichen. So kam als eine Notstandsmaßnahme der sogenannte Gold- oder Jndustriescheck, und Betriebe und Verbände richteten einen Scheckverkehr in Goldpfennnigen ein, die nach dem Dollar geteilt und für die volle Deckung in Devisen vorhanden war. Der Staat als solcher hatte keine Einwirkungsmöglichkeit auf die Ausgabe dieses Jndustriegeldes; er hatte lediglich von ihr Kenntnis genommen, indes keine Verantwortung für die Ausführung des Projekts übernommen. Das Industriegeld hat alsdann über manche Schierigkerten hinweggeholfen, die Deutschland z. B. viel zu schaffen machten. Es war jedoch klar, daß dieses Provisorium nicht. bis zur endgültigen Währungsreform dauern konnte. Als Zwischenlösung kam der Zwischengulden, der unter der Parole „Los von Mark und Dollar!" zur Umstellung des Geschäftslebens auf den Gulden dienen soll, der bekanntlich sich an das englische Pfund anlehnt. Uober die technische Umstellung ist bereits berichtet worden. Heute wurden nun an der Börse zum ersten Male die Notierungen in Danziger Zwischengulden vorgenommen. Der Dollar wurde mit 5,3525 Gulden notiert, 1 Million.Polenmark mit 3,60 Gulden. Das Wertverhältnis Zwischen Goldmark und Gulden ist 1:1,25. Aus dem Reich lag bemerkenswerterweise scharfe Nachfrage nach Danziger Effekten vor. Glatter Verlaus des Kassatiwes. Der äkrtte Verlaus des Kstripen Kassatages an der Wiener Börse hat den Beweis erbracht, pan die Basis der Börse eine gesunde-ist. Dies wurde. noch durch den Umstand verstärkt, daß trotz der niedrigen Kruse, welche speziell in der letzten Woche in Erscheinung traten, keine einzige Insolvenz vorgekommcn ist. Warensendungen nach Amerika. Für die Einfuhr von Waren in geschlossenen Briefsendungen (Briefen) nach den Bereinigten Staaten von Amerika gelten folgende Bestimmungen: Solche Sendungen müssen die Aufschrift: „Map be vpened for customs purposes Prior to delivery to adressees" oder eine ähnliche gleich bedeutende Bezeichnung, und, wenn die Zollpslichtigkeit außer Zweifel steht, noch den Zusatz ..Tutiable" oder „Passrble de droits" tragen. Sendungen, die nicht so bezeichnet sind, werden an den Aufgeber zurückgesendei. Ferner ist solchen Sendungen eine Rechnung oder ein B e r z e i ch n i s mit der genauen Angabe des Wertes der Waren beizuschließen. Wenn der Gesamtwert der Sendung .100 Dollar übersteigt, empfiehlt sich die Beigabe einer vom amerikanischen Konsul beglaubigten Rechnung.' Erweiterung des Postanweisnngsverkehres mit Deutschland. Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie gibt An unsere P. T. Abonnenten! Am 1. November 1929 beginnt ein neues Slbonnement auf die „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzahlen, beziehungsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zu erneuern, damit die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Berugrgebühren ab 1. November 1883: Abonnement für Wien (zum Abholen im Expedit oder in de» Derschleifrstellen) monallich. Sk. 28.000.— Sonn- und Mochenkagsnummer ...... Sk. 1.000.— Monlagsnummer. Sk. 700.— Das Monnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Verschleißstelle. erneuert und die Bezugsgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich monatlich.K. 28.000.— Tschecho-Skowabei monallich.... lfchech. 81. 17.— Polen monatlich.österr. Skronen 22.000.— Äugoflawien monatlich.Dinar 40*— Devlfchland monallich . ..österr. K. 28.000.— NnmLnien monallich ..Lei 90.— Lolland monatlich.holl. st. 1.50 Italien monatlich.Lire 10.— Schweiz monallich ...» Schweizer Kranke» 3.— Frankreich monatlich .... franz. Franken 8.— Belgien monatlich.belg. Franken 8.— England monatlich..... . Schilling 3.— Amerika monatlich.. Dollar 1 — zahlftellen: Oesterrelchifches Postfparkastenkonlo 150.693. Tschecho-flowaklsches Postfparkastenkonlo (Prag) 59.351. Polnisches Postfparkaffenkonlo (Warschau) 190.227 Deutsches Postscheckkonto (Berlin W 7) 108.722. RuniLnien und Bukowina: Ostbank A. <8. und deren Filialen. Schweiz: Schweizer Bolksbank in St. Dalle». Jugoslawien: Postsparkastenkonto (Zagreb) 40.085. Italien: Soeiela di Credito Commerriale Trieste, Bia Wazzini 30. Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung" Wien, II., Taborstraß« 1—» Telephon 44.038, 43.319. bekannt, daß vom 1. November d. I. an alle Postämter auch ohne Telegraphenbetrieb zur Annahme von Postanweisungen nach Deutschland, dem Saargebiet und der Freien Stadt Danzig unter den gegenwärtig geltenden Bestimmungen (Höcbstbetrag derzeit zehn Milliarden Mark) ermächtigt sind. Bisher war die Annahme von Postarüveisungen nach Deutschland auf die Postämter mit Telegtaphenbetrieb und die Postämter am Standorte eines selbständigen Telegraphenamtes beschränkt. Bilanz der Veitscher Magnesit A.-G. Infolge eines Versehens ist bei der unter dgesem Titel am 28. d. erschienenen Notiz die Bemerkung „Entgeltlich" irrtümlich ansgelassen worden, was nunmehr nachgetragen sei. Der' Dinar. Infolge der sich immer stärker bemerkbar machenden Kredit- und GeilvverkmvpMng hielt «die feste, Tendenz des Dinars auch in dieser Bewichttspeviode an. Bislang hat di.' Repicrung nichts unterniümimivn, um Pikson von Tag «zu Dag unhaltbar werdenden VechAtnissen Muihelsen. Im Gegenteil sind den: Verkehr noch neue Einschvänkunpen anseÄegt worven. So hat die Navodna Banka mif Veranlassung des Finapzmiuisters die Lomibardierung der Siechsmonatswechsel eingestellt. Wie es heißt, soll auch für die Lonpbapdverung der DiiÄmonatswechsÄ in Kürze ein Hochstkontingent festgesetzt werden, da man andererseits der Ansicht 'ist, daß die Inanspruchnahme des Lvm'bards weit Wer den Bedapfchinaivsgehe und zu einer verkappten InWtwn führen könne. Auch die uubk'schraukl« Lombardievunig der Obligationen der 7progentitzen InvestitionOanleihe ist ansgehbben worden und nur noch in uitbestiNtmter Höhe gestattet. Da die Kapitalskuapphe'it immer stärker füiWar wird, bemühen sich sicherem Vernehmen nach jugMawische Firmen immer nrchr um ausländische Kredite, wobei znm Teil sogar das Riinlko sehr hoher Zinssätze, respektive verhältwrsmäßia ungünlfviMc RüoWvlMigsbedincmnaen eingegangen sein soll. Die Regienunjg wird dieser Entwicklung größte Ainsureriksamkeit schenken muffen, da andwus-alls izu befürchten ist. daß eine au starke Häufung derartiger Mckh-Mungstermine geleigenÄich «inmal zu einer für die sugoskawische Währung gefahÄ'ichvn GrMMMj. kann. Die Tilgung der rumänischen Franken-Anleihe. Aus Bukarest wird unterm 26. d. berichtet: Vertreter der belgischargentinischen Bank Unterzeichneten gestern imMganzministerium eine Vereinbarung, welche den Zweck hat, die von der rumänischen Regierung in den Jahren 1919 bis 1920 in Brüssel abgeschlossenen zwei Anleihen von 40 Millionär Franken zu tilgen. Der Vertrag sieht eine Verlängerung der Zahlungsfrist um zehn Jahre vor. Die rumänische R^gstrung verpflichtet sich, die Tilgungsraten zweimal jährlich. Und zwar im Juni und im Dezember jedes Jahres zu leisten. Chiles Außenhandel. In den ersten drei. Mongt>eiu des Jahves 1923 erreichte, nach einem Bericht der enWch-Dvs .Mnevikanischen Bank, die Ausßn'hr Chiles 126.248.Ä6 Goldpesos. Diese Ziffer vevteilt sich in der Hauptsache ' auf 38 Bosten, von welchen Nitrate, Kupfer und Wolle M ^ersfer Stelle stehen. Die Ausfuhr in dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres betrug 43,132.187 Goldpesos, sie ist Älsö beivkkrreiMirukiE Kunstwerke und. aus Schloss Plankenwarth ferner eine hochwertige Sammlung aus Privatbesitz: Gemhlde, Miniaturen, Steingläser, Porzellan, Antiquitäten Telephone: 67-3-06, 67-2-39 I., Tuchlauben Nr. 8 Besichtigung: 31. Okt. bis 4. Nov.(l0-6). Auktion: 6. bis 9. Not. in Leo S ohUNofs Kunstauktionshaus, Wien Telephone: 67-3-06; 67-2-39 3H0 uahe aus das Dreifache gestiegen. Die Zollenmahmen beliefen sich in den vier ersten Monaten des lausenden Jahves auf 51,631.552 Goldpesos g'gen 19,455.639 Goldpesos i-n dem Michen. Zeitraum des Vorjahres. iFür Nitrate liegen 'bereits die Ziffern für das erste HMfahr 1923 vor. Die Äusfubr, betrug in dieser Zeit annähernd 10 Millionen Tonnen ClearlDgknm der Österreichischen Nationalbank vom 29. Oktober 1928. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam t. 1 holl, dulden Agram! jtig. Kronen . . , Belgrad 1 Dinar ..... Berlin* 1 deutsche Reichsmark BrQssel 1 belgische Francs » Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christianla 1 norweg. Kronen Zinsn \A fuß QeW Kurs vom 26. Okt. Ware Geld Ware . 4 27650— 27750— 27600— 27700— . 8 828— 832— 805.— 809— . 8 828— 832— 805— 809— . 8 0.88 1.02 0.78 0.92 . 4*/, 3644— 3556— 3554— 3566— . fi 3.77 3.87 3.77 3.87 . 6 333— 335— 335— 337— . 5 10630— 10670— 10680— 10720— London t Pfund Sterling , . , Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire ....... New York 1 Dollar ...... Paris I Francs.. Prag 1 tschecho-slow, Kronen , Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau** 1 polnische Mark. , Zürich 1 schweizerische Francs . 5 12280.- 12120.- 12280.- 12320.- 3 318100.- 319100.-318101).- 319100.- 5Vi 9280.- 9320,- 9280.- 9320.- 6 3184.- 3196.- 3164.- 3176.— 4 70935.- 71185,- 70935.- 71185.— 8 4132.— 4148.- 4137.- 4153.— 5 2085.- 2095.- 2085.- 2095.- 7'/, 653.- 657.- 668— 672— 4'/, 18470.- 18530— 18470— 18530,- 6 290— 330.— 330.— 370— 3 12635— 12685— 12635— 12685— Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar nttlw, * „ kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . ff M . . . , kleinere. . , Dflnische Noten 100 Kroner , , Deutsche Noten zu 1000 Mark. . „ . 100 . . . . . kleinere.... Engl. Noten von 5 Llvrest. atifw, » . kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, ff , kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar ■ ■ » * 160 . . * , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. » „ kleinere .... Rumänische Noten zulOOOu.üOOLel » , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » » 100 , , , , kleinere . . Schwedische Noten lOOKronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, , , kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. , .zu 10.000 Kr. . , . , , kleinere. 70560- 70960— 70560— 70960.- 70460— 70860— 70460— 70860— 3500— 3530— 3510— 3540— 631— 639— 646— 654— 611 — 619 — 626— 634— 12130— 12210— 12130.- 12210— 0.80 1— 0.65 0.85 0.18 0^98 0’.60 Ü80 316300— 317900.- 316300— 317900— 316100— 317700— 316100— 317700— 4085— 4115— 4090— 4120— 27450— 27650— 27400— 27000.- 3150— 3170— 3130— 3150— 3130— 3150— 3110— 3130— 817— 823— 794— 1 i 1 *1 807*— 813— 784— 790— 10500— 10580— 10550— 10630— 290— 330— 330— 370— 270— 310— 310.— 350— 327— 331.— 329— 333— 307— 311.- 309— 313.- 18260— 18360— 1826o!— 18360— 12520— 12600— 12520— 12600— 9160— 9240— 9160— 9240— 2062— 2078— 2067— 2083— 2057— 2078— 2062— 2078— 2.55 2.73 2.45 2.65 2l50 2.70 2*40 2^60 * Für 1 Million Mark, ** für 10.000 poln. Mark. Wiener Börse. Die gestrige Börse hat eine tvesentlich stemMchere Stimmung gezeigt Einerseits sah sich die Kvntermine zu Deckungen genötigt, da sie eine Einzwickung befürchtete, andererseits hat aber auch die günstige Gestaltung des Geldmarktes und die leichte Versorgung bewirkt, daß die Zuversicht des Vnblikunis sich steigerte und in Käufen zum Ausdruck kam. Anch aus Prag wurde eine feste Börse gemeldet, was seine Ruck-- Wirkung ans Wien ausübte. In Budapest scheint die Kontermine vorläufig noch in ihren Positionen stark zu sein, doch läßt sich aus mancherlei Vorgängen der Schluß ziehen, daß sie anch dort den Rückzug anzutreten scheint. Die Aeußernugen Poin rares, welche das Ruhrproblem wieder ungelöst ließen, haben wohl einen gewissen verstimnienden Eindruck geübt, doch war er nicht so, daß er die Tendenz der Börse merklich beeinflußt hätte. Die Besserung der Stimmung äußerte sich wohl in erster Reihe in der Kulisse, doch haben anch einige Werte des Schrankens dabei profitiert. Bon den Knlissenwerten haben das regste Geschäft die Alpine Montan aufgewiesen, welche eine .Kursbesserung um 15.000 K. erfuhren. Anch Elektrizitätswerte waren wesentlich fester mit Rücksicht darauf, daß durch das Interesse der italienischen Gruppen an der Stewag der Beweis erbracht wurde, daß sich auch daS ausländische Kapital für den Ausbau der österreichischen Wasserkräfte intensiver interessiert und daß dieses Interesse trotz der flauen Börse nicht nachgelassen hat. So waren A. E. G. um 11.300 K., Waagner um 9000 K., Siemens um 6000 K. und Felten um 12.000 K. fester. Auch Krupp-Aktien wiesen die verhältnismäßig größte Besserung Oesterr. Kredit um stiegen Rima, welche ex Coupon gehandelt wurden um 20.000 K. und Ung. Hofherr um 18.000 K. Bon den Bankwertcn wiesen die verhältnismäßig größte Besserung Oesterr. Kredit um 20.000 K. auf. Auch Depositenbank waren um 4000 K. höher gehalten, hingegen notierten Länderbank um 3000 K. niedriger. Im Schranken waren die Petroleumwerte weiter zum großen Teile ausgeboten. Es büßten Galizia :>e.uerlich 900.000 K, Lumen 5000 K. ein. Von den Maschinenwert, n waren Wiener Lokomotiv um 150.000 K., Simmeringer nm 16.000 K. und Zielniewski um 6000 K fester, hingegen notierten Astra um 15.000 K., Breitseld um 5000 K., Brünucr um 28 000 K. niedriger. Von Pen Bauwerten erholten sich Allg. österr. Bau um 42.000 K., Bau Union um 20.000 K , Wiener Ban um 22.000 K., Königshofer um 60.000 K., Perlimöoser um 30.000 K., Wiener Ziegel um 15.000 K. und Wienerberger um 300.000 K. Hingegen büßten Golleschauer 30000 K. ein.. Von den Transportwerien erholten sich Nordbahn um 600.000 K., Donau-Dampf waren um 10.000 K. schwächer. Bezugsrechte: Depositenbank 1050 bis 1200 K., Kroatischslawonische Landeshypotheken 1360 K., Grazer Brau 185;000 K., Aussig chemische 90.000 K., Oesterr. Eisenindustrie 600 K., Hotel Krantz 15.100 K., Sierszaer Montan 70.000 K., Vita Film 70 K. Auf dem Anlagemarkte war die Stimmung geteilt. Oesterr. Goldrente erholte sich um 420 K., hingegen verlor diä Ung. Rente 9000 K. Von den Exoten notierten: Erdöl 59.500 bis 55.000 K, Iriag 810.000 bis 323.000 K., Holzverband 251500 bis 26.000 K., Mraznica 160.000 bis 1.78.000 K., Schubert u. Co. 18.000 bis 15.600 K., Tepege 94.000 bis 100.000 K., Wiener Waffen 20.600 Big 21.000 & MMMLMWMMMWWLMLi«- üittüi ÜBtiü 65