Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1692 (30.10.1923)
- Date
- 1923-10-30
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ftr. MS We n, MMatz Memr MmMnzeMmA 30. LPo'ber 1923 Kelle V Ser ftaatsAanzielle Kurs nach dm Wahlen. S« NuaurmlErr vor den Industriellen. - Lao Seuser Werk unerschüttett. Im Jndchrkllenklub erschien jüngst Finanzminisder Kienböck Äs Vortragender und wies in seinen ein- Leitenden Worten darauf hm, daß das Genfer Werk und die - Sanievungsaktion an dem Ergebnis der Wahren eine kräftige Stütze findet. Er führte weiter aus: Die Kernfrage der Finanzpolitik wird auch in Zukunft zweifellos die Stabilität der Währung Lildell. Bei manchen Gegensätzen, die unsere Bevölkerung zer« Wftct, besteht gerade in diesem Punkt eine erfreuliche Einig« Leit, die sich mehr und mehr festigt. Wir können fetzt fehen, daß sogar die fürchterlichen Ereignisse politischer und wirtschaftlicher Natur im Deutschen Reiche nicht imstande waren, die Stabilität lunserer Währung zu gefährden. Wir können heute mit viel größerer Sicherheit als noch vor einem halber: Jahre auf den Devisenfchatz der Nationallbank Nicken, der sich fortwährend vermehrt. Wenn man jene Berechnung anwendcl. welche der Artikel 85 der Bankstatuten Vorsicht, erreicht die Devisendeckung der umlaufenden Banknoten samt den Giroverbindlichkeiten der Nationalbank abzüglich der Darlchensschnld des Staates 7 7 Prozent. Setzt man die Devisen nicht zu den Durchschnittskursen des letzen Halbjahres, sondern zu den jetzigen Kursen ein, so nracht die Deckung 87 Prozent aus. Das ist ein Erfolg, der über das hinausgeht, was der Artikel ' 65 des Bankstatutes für die Zeit nach 16 Jahren vorgesehen hat. Wir wollen darangehen, Hartgeld kn Umlauf zu bringen. Es ist die Absicht der Finangverwaltung, Kupferbronze- und Kupfer nickelmünzen hevaus- Mgeben. Auf Muminium wollen wir nicht greifen. Wir lasten zunächst Kupferbrongeimünzen für Beträge von 10O und 200 Kronen, dann KuPfernickelrnünzen, für Beträge von 10V0 und 200 0 Kronen Herstellen. Leider dauert die FabrikÄion noch eine Zeit lang, so daß noch einige Monate Vevgchvn werden, 'bis wir den Umlaulf von Papiernoten durch diese Münzen ersetzen können. Ich gedenke dem Nationalrate gleich bei seinem Zusammentritt ein Gesetz Vorlagen, welches die Vollmacht zur Ausgabe von Silbermünzen in Stücken gu 6000, 10.000 und 20.000 Kronen ent'HAt. An eine Währungsänderung ist dabei noch nicht gedacht. Wir werden ja in der Folge gn einer neuen Währungseinheit gÄemgen. Vielleicht wird es gelingen, daß sie sich an jene Silbarmünzen anlchnt, die zunächst ohne Antastung der Währungseinheit in Berkchr gebracht werden. Die Währungspolitik stcht im engsten Zusamnrenhang mit dem Budget. Im Laufe des heurigen Jahres ist es erreicht worden. den Abgang im Staatshaushalt stark hevunterzndrücken. Wenn schon stn Jahre 1920—21 der Gebarungsabgang nach dem für dieses Jahr vorliegenden Hauptrechnnngsabschluß &L,i Prozent be> trägt so wird wahrscheinlich der Gebarungsabgairg des dort gen Jahres noch größer gewesen sein. Nun sind wir im ersten Halbjahr 1923 auf einen Abgang von 20-3 Prozent,. also auf bin Drittel des Abganges von 1920—21 ge kommen. Wir ha'bsn also einen gewaltigen Fort schritt nach dieser Richtung erzielt, und die letzten drei Monate Juli, August und September ergeben ein noch günstigeres Bild, so daß wir in diesem Jahr unter die 80 Prozent Defizit gelangen werden. Das Defizit des Staatshaushaltes in der Fassung des Budgets für 1933 nracht et w as über 2600 Milliarden aus. Zur Z eit der Budgetberatung im Parlament hat man diese Ziffer für eine optimistische gehalten und sie nicht glauben wollen. Wir tverden aber bestimmt unter diese Ziffer Herabkommen, denn der Mgang des -ctftcn Halbjahres macht 1876 Milliarden aus und die Ergebnisse der letzten drei Monate übevtressfen die des ersten Halbjahres. Gegenwärtig ist die FinanzverwcMmrg mit der Zusammenstellung des Staatshaushaltsvoranschlages für bas nächste Jahr kntensiv beschäftigt. Wir haben noch keine ganz abschließenden Ziffern, aber was man bisher aus den Vorarbeiten entnehmen kann, beweist, daß es uns im nächsten Jahre gelingen wird, >das Defizit weit unter das. effektive Defizit des heurigen Jahres herunterzudrücken. Die schwierigsten Schritte tit be- Zug auf die Einnahmensteigerung sind hinter unS. Es wird schon im nächsten Jahr das Defizit der Bundesbahnen eine bedeutende Minderung erfahren. Wir können wohl nicht mit voller Bestimmtheit voraussehen, daß wir am 1. Jänner 1926 ein äquilibriertes Budget haben werden. Das ist zwar nicht ganz ausgeschlossen, - aber uran kann cs nicht mit voller Bestimmtheit behaupten. Es kann also sein, daß wir zur Beseitiguug des Defizites noch Jahr 1925 brauchen werden. Wenn man aber mit dieser Möglichkeit rechnet, ist doch andererseits mit voller Zuversicht anzunehmen, daß wir im Jahre 1924 den Erlös der Völker« bnndanleihc noch nicht" verbraucht haben werden. Für eine möglichst rasche Sanierung spricht der Umstand, daß wir der Kontrolle des Völkerbundes früher enthoben werden. Das Büdget des nächsten Jahres wird dadurch charakteriiert fein, düst sich die Reform hei den Bundesbahnen bereits in einer wichtigen Post, abßeichmt. Es werden aber auch andere Einnahme- und Ausgabsposten beachtenswerte Veränderungen aufweisen. Ich will da nur ■> die Warenumfahsteuer erwähnen, hinsichtlich welcher wir im nächsten Jahre in die zweite Periode eintreten. Es tritt nach dem bereits erlassenen Gesetz die Steigerung der Phäsenbestqueruyg von ein Prozent auf zwei Prozent «in. In de^Steuergesetzgebung soll in der Richtung der Vereinfachung vorwärts geganHep werden. In der allernächsten Zeit wird sich die Oeffentlichkeit mit der Regelung der allgemeinen Erwerbsteurr zu beschäftigen haben. Im Wiederaufbaugesetz ist die allgemeine Erwerbstener grundsätzlich alseine Art Zuschlag zur Einkommensteuer behandelt. Es soll dabei' Unterschieden wer« den zwischen jenen Betrieben, in denen das Kapital eine graste Rolle spielt, und jenen, in denen es ein« unbedeutende Funktion besitzt. Ob Wir bei, den.beiden im Wiederaufbangesetz enthaltenen Sätzen von 16 Prozent und 7,5 Prozent bleiben, steht noch nicht fest.?Äas die Höh e de s Steuerfuhes bei der E i n k o m m e n st e u e r anbelangt, so verweise ich darauf, daß das Wiederausbaugesetz einen Zusammenhang zwischen der Herabsetzung des Steiterfustes und der Einführung der laufeuden Betmögeursteuer herstellt. Beim Kapitel der besonderen. Erwerbst euer ist. das Finanzministerium mit der Ausarbeitung einer Vorlage befaßt, die . die Auswertung, respektive „Umwertung" des AktienkapitÄs unter gewissen Modalitäten ermöglichen soll. ZuM Schlüsse möchte ich herporheben, eine wie bedeutsame Rolle der Industrie beim 'Wiederaufbau zufällt. Ich verweise dabei auf die bevorstehende Re.foryr.deD Z.alltarifes und auf die Wiederbelebung des .Bauwesens. Ich . hoffe, daß meine Ausführungen die Herren überzeugt haben, daß die Regierung ihren festen 'Kurs einhätt. Wir fühlen uns durch den in den Wahlen ausgesprochenen Volkswillen in unserer Richtung bestärkt, die durch die Worte gekennzeichnet isti; B'eftöUdi'gkeist detz. Geldwertes, sparsamem ' Haushalt/ - Durchführung gesunder Reformen . unb in den Vvlkswirtschaftlichen Fragen eine weiihvrzi.g^ Behandlung. ' BankeuMterderMn m der Wiener Börse. Interesse der Regierung an einer Kursfiefferung. . An. der gestrigen Börsewurden Jnterventionskäufe der Bankend beobachtet. Dieselben betätigten sich foivohl in der Kulisse 'Äs/euch im Schvanken und haben dazu beigetragen, daß die Stimmung an der Wiener Börse trotz der ungünstigen Beichte aus Deuffchtand eine entschiedene Besserung erfahren hat. Gleichzeitig mit dm JnkerveMonien an derBörse .haben einzelne Großbanken ihren Ableilnogsvorständen den Auifttag. erteilt, schwächere Kunden- , nicht, wiebiZher, zur ExMtwk'z» zwingen, sondern-sie zu belassen, da nunmehr sich die Verhältnisse geändert hätten. An der Börse war davoü die Rede» daß diese. Jnterveutionskanfe auf Cinisbußnahme der Regdevung gurückzufichvvn > Heien. Es ist ein offenes Gchsmmis, daß die Kursstürze' in letzter Zeit nicht zu>M geringsten Teil durch die Rivalität' einzelner FmanzgÄvaltiger vevuvfacht wnchen. Nun hat aberdiese fturIsenLung auf das Auslaich sinen äußerst ungünstigen Eindruck gemacht. Es wnvde erzählt, daß Geudvakbournrissär Dr. ZimmerMdu Berichte aus dom Ausland erhaltm hätte, in' welchen der Beowu.ndMmpg über.den Kurssturz der Wiener Papiere Mt Ausdruck gegeben wurde, M. doch GenepMoMmisicip Dr'. Z iMmerAian derjenige' war, der in seinen letzten Berichten das Steigen sämtlicher Wiener Effekten geriülde. Äs das günstigste Symptom, des Fo r tsch r ei.'t e n 8 der Sonierm^ büKvichniot hätte. In ^diesen auswärtigen' BorWen 'sdll auch die Rede davon gewesen fsin, daß wahrscheMch das Wahlresultiat nicht -die Wirkung igeilMt hatte, die ffimt im Ausland erwartet habe. Man kalkuMrp im Ausland. — .so wurde, in.BörseNkreisieu kolportiert -7-, daß, wem: trotz des Sieges der. Christlrchsoziallein die Börse flau sei, dies nur ein Zeichen fei,' daß die Wivuer Finanz in dem Wahloesultat keinen - Digg der Regievunig siche, wcchvscheWch befürchte, baß das Scmiovnngsw-erk gefährdet sei, mtd infolge« dessen ihren PesfiüriSums in den niedrigen Kursen znm Ausdruck bringe. > Natürlich. tarnt die, österreichische Rchkrmtg nicht d«iest, von ihr nicht'eritvärtete Wirkung--dev-Baisse an der Wiener^ Börse ruhig hmnchmdn, .zumal da, wenn die KnHe toeitvr sinken, ernste Gefahr vorhanden,,ist, daß das Auslartd das Pier« trauen zu Qesterveich Vevliert und seine Lust, stch österveichffche Papiere zu taufen, oinbüßt. DKs' ist eäne der w i ch t i g st e n Ursachen, weswegen den Finanzgrößen nichogelegt wurde, Eich .einMÄ mit ihren eigenen,, allzu stark ins Persönlich e' gehenden'Rrvalil'fäte.n, die nur eine Schafschur des gutgläubigen PübWums bewirken, aus zuhören und sich mehr um das Jn-deresse der vor: ilMut in Berikchr gesetzten Papiere zu Mümmern. die Warenmörkte. (Eigenbericht der ,Mener Morgenzeibung".) , Chemikalien. Der Chemikalienmavkt zeigte, trotzdem Bedarf für eine Reihe von Artikeln bestand, eine ziemlich lustlose und zurückhaltende Stimmung, die größtenteils wieder durch Geldknappheit bedingt tvar. Nach wie vor ist für die proinpten Kassakäufer die Situation äußerst günstig und es erscheint nicht ausgeschlossen, daß bei längerem AnhaAen der gegenwärtigen Ten» - dentz schwache Hände nicht mehr werden mittun können. Der Paraffinmarkt war außerordentlich fest. Die Preise haben weiter allgezogen und sich speziell auch für verzollte Ware den Fabrikspreisen angcpaßt.- Untergebote haben wenig Aussicht durchzukmnmen. . Auch der Markt in Schuppellparaffin liegt sehr fest. Di« Bestände sind bei sehr großer Nachfrage gering. Don den anderen Wachsen wies besonders Montanwachs eine stark steigende Tendenz auf und da die Fabriksnotierungen sich auf einer Basis von zirka 8 Dollar bewegen, ist mit einem weiteren scharfen Anziehen der Preise am Wiener Markt zu rechnen. In den anderen Wachsen lag das Geschäft ruhig. In TerPentinÄ machte sich ein sehr scharfer Konkurrenz kampf 'bemerkbar, der drückend auf die Preise wirkte, ohne daß dadurch ein größerer Absatz zu bemerken gewesen wäre. Die Situation liegt hier noch, ziemlich unklar, da stark widersprechende Tendenzen sich gleichzeitig bemerkbar, machen. . Die ausländisck-cn Harznotierungen liegen ziemlich nnver« ändert,, dagegen haben die Inlandspreise angegoMN. Die Schellacknotierungen haben sich wenig verändert, doch werden unter der Hand größere Posten^ zu günstigen Preisen an-göboten. ... . Essigsäure chemisch rein 80 Prozent ermäßigte den Preisstand um 400 K. auf 18.600 K. ab Wien. «iehmörtte in öt. Marx. (Eigenbericht der ,Wiener Nborgen-eitung".) Rindermarkt. Der Sluftrieb auf dem gestrigen Rinder» markte belief, stch auf 1234 Stück inländisches, 277 Stück ungarisches, 27 Stück tschecho-slowakisches, 1004 Stück jugoslawisches und 1083 Stück rumänisches, zusammen 3626 Stück Schlachtvieh, worunter stch 2642 Stück Mast- und 983 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 2453 Ochsen, 312 Stiere, 856 5kühe und 4 Büffel. Angesichts des ungünstigen'RindsteischaLsatzes Md da außerdem gestern in der Großmarkthalle, die ohnehin über an» 'sehnliche Vorräte verfügt, 160 Tonnen Mndfleischmittels Bah» einlangten, war die Tendenz eine vorwiegend staue. Alle guten Qualitäten, die schwächer vertreten waren, konnten die vorwöchigen Preise erzielen. Mittlere Sorten erlitten einen Preisrückgang bis zu 1000 K. pro Kilogramms hingegen tendierte Wurstvieh, namentlich Stiere, fester. Letztere haben 1000 St* pro Kilogramm gegenüber der Vorwoche im Preise angezogen. Es . notierten: Ochsen prima 14.000 bis' 16.000 K., extrem bis . 21.000 SL fetunba 12.000 bis 13.000 K., Tertia 11.000 fit» 11.800 ft., Stiere 11.000 bis 17.000 K. (18.000 ft.), Kühe 10.000 bis 14.000 ft. und Beinlvieh 8000 bis 11.000 ft. pro Kilogramm Lebendgewicht. - B 0 r st e n v i e h m a r k t. Laut Ausladungen und Anmeldungen dürfte sich - der Auftrieb auf zirka 4000 Schweine belaufen. .. ... Wiener Schuhbörse. (Eigenbericht der „Wiener Mor^enzeikrwg".) Der gestrige Verkehr an der Schuhbörse war mäßig belebt Md einige Umsätze erfolgten in Herbst- und Wintergattungen. In der Tendenz sind, besondere Veränderungen nicht zu verzeichnen. Es notieren: Herren st iefel: Makay, Boxkalf und Ehevreau schwarz 190.000 ft., Rindsbox schwarz 180.000 ft., Nüturleder und schwarzes Kuhleder 170.000 ft., Braunleder 195.000 K., Goodyear Welt und handrahmengenaht Boxkalf 230.000 ft., RürdSbox schwarz 215.000 ft., Braunleder 285.000 ft., Sportstiefel mit Lederfutter 290.000 K. D a m.e » ft i t f e l: Mcckay und genagelte Boxkalf 180.000 ft.,. Rindsbox schwarz, Naturleder uud schwarzes ftithleder 170.000- K., Brauuleder 200.000 ft., Goodyear Welt und handrahmentzenäht Boxkalf und Ehevreau schwarz 240.000 ft., Braunleder 300.000 K., Sportstiefel mit Lederfutter schwarz 260.000 K. D a m e n h a lL s ch u h er Makay und genagelt Box und Chepreau schwarz 1 bis 2 Spangen 175.000 ft., Goodyear Welt tmb handrahmengenäht Box. und Chevreau schwarz 1 bis 2 Spangen 210.000 K. - Knabenschuhe: Nr. 36 bis 39 Makay Rindsbox' schwatz. 170.000 K>, Braunleder 180.000 K., Goodyear Welt Boxkalf und Chevreau schwarz 800.000 K., Rindsbox schwarz 190.00k) ft. Kinders ch u | e: Nr. 26 bis 30 Makay Boxkalf 88.000 ft., Goodyear Welt Boxkalf 110.000 K. M L d ch e n s ch ü h e: Nr. 31 bis 35 Makay Boxkalf 104.000 K., Goodyear Welt Boxkalf 130.000 K. S p o r t st i e f e l: Herren-Goiserer 215.000 ft., Dttmen-Goiserer 210.000 ft. Wiener WarenbSrse. (Eigenbericht der ,M>isner Movstenzeibung".) Zum öffentlichen Verkauf gelangen heute, 7*1 Uhr, Kakao» Stoffe und von Chemikalien Gew kalt, ferner Jackettfutter, Wollschtrting, Flanell, am 31. d., 7,11 Uhr, Stoffe, am 81. d., 12 Uhr, Sägeholz, am 2. November, ljail Uhr, Magnesium metalltcum pulverisiert I, um 7,1 Uhr Leder, Kakao und.am 3. November, 1 Uhr, Werkzeuge. sondern bieten erstklassige •or QiMlIttftMtofte zu Berliner Börse. Berlin, 28. Oktober. Da sich das. Publikum durch die Abschtvächung vom vorigen Freitag nicht beirren ließ und an feinem Besitz festhielt, erfolgten heute seiteirs der Spekulation Rückkäufe, für oie bei dean vorhandenen Mangel ' an Ware höhere Preise erzielt wirrden. Die Grundstimmung war daher ans der ganzen Linie fest. Kurserhöhunaen bis 100 Milliarden, für die schweren Molltan- und führenden Jndustriewerte bis 200 teilweise sogar 400 Milliarden Prozentbildeten keine Seltenheit. Bei oer allgenreinen vorherrschenden Zurückhaltung infolge der unklaren politischen Lage war das Geschäft sehr still Für Devisen zeigte sich verstärkte Nachfrage, so daß sie bei etwas geringever. Zuteilung nräßig höher notiert wurden. (Alles in Millionen von Mark.) Dollarschatzanweisimgen 79.000. Schlnßkurse: Türkische Lose 575.000, Oesterr. Staatsbahn 1,000.000 Nordd.-Lloyd 257.000) Ber. Elbeschiffahrt 209.000, Berliner Harldelsgesellschast720.000, Kommerz. Privatbank 130.000, Darnrst. Bank 150.000, Deutsche Bank 240.000, Di^kontv- Kommandit 560.000, Dresdner Bank 125.000,. Nationalbank für Deutschlaird —, Oesterr. Kredit 182.000,. Oesterr. Länderbank —, Reichsbank 180.000, Wiener Bankverein 152.500, Wr. Unionbank 10.000, Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft 166.000, Bochumer Gnßstahl 1,500.000, Daimler Motoren 70.000, Deutsch-Luxemburger ll.Taborstr.17a 1. Mergasse S