Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1690 (28.10.1923)
- Date
- 1923-10-28
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980772--16599-3003527- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
LMV \ - Wien, Sömltgg ' -- " ^gvn Mtlnen Ä'Ä M Zimmern iit einem der j tenevsten Hotels haben kann, das; es nicht ausgefallen ist, das; der Mann über die Verhältnisse lebt uub das; er eftlmal zusanMeMrechen könnte, das; sein eigenes Institut dem ruhig zugchchen hat, daS alles gehört ans ein Matt, das. nicht gerade das Ruhmesblatt in der Geschichte des Wiener Platzes ist. Wan könnte sich noch vielleicht damit absurden, wenn nicht gerade seht plötzlich die Mentalität wach geworden wäre und nicht in einzelnen Instituten gesucht worden wäre, ob sich nicht auch noch anderswo ähnliche Vorgänge abgespielt haben. Diese Untersuchungen der einzelnen Beamtcirkoifti, bei welchen manchmal konstatiert wurde, daß sie das Niveau des ZMssi'gen übevschreiiten, und die dann weitere Zwangsverkäufe zur Folge Hütten, haben nicht den besten Eindruck gemacht. So konnte bald der Markt von dem Gerücht Wider- Hallen, das; es nicht einen Witte, sondern zehn oder Zwanzig ihrer gebe. Diese Zwangsabga'ben haben nicht zum geringsten Teile zur Erschütterung des Marktes beige tragen und ihn aus Um Gleichgewicht gebracht. Es war ein organischer Fehler, der gerade jetzt seine Folgen zeitigte. Es ist sicher, daß dieses Niveau, welches die Papiere nunm-ehr cingoschlagen, nicht den tatsächlichen Verhältnissen entspricht. Die österreichische Wirtschaft ist in der Zwischenzoit nicht ärmer geworden, daß ihre Papiere eine Wertveriniadern ng erfahren sollten. Me diese Momente, welche eine günstige Beurteilung dieser Wirtschaft verursacht haben, wirken auch jetzt mit. Schon zeigen sich Anzeichen dafür, daß diese Depression sich allmählich zu wenden beginnt und das; die Krirsgestaltnng ein freundlicheres Aussehen zu zeigen beginnt. Die Kr ist des Tiefpunktes scheint überschritten zu sein. Es wäre aber notwendig, daß die maßgebenden Faktoren daraus eine Lehre.ziehen und Fehler, die ans der Schieberperiiode der Wirtschaft herrühren, endlich v erschwinge ». Bilanz der Veitscher Magnesit A.°G. Der NrvwaMngsvat der B ei t scher M a g n e \\ iw e r>! e - Aktienge) ells chaft hat in seiner am 25. d. abgehüiteneit Sitzung über die Bilanz für das mit 30. Juni d. I. abgelaufene Geschäftsjahr Beschluß gefaßt. Diese Bilanz ergibt nach Einstellung von 2.000,000.000 K. als Erncnernngssonds und von 4.OOO,OOO.0OO K. als Sticuerresewe einen Reingewinn von 6.?57,972.496 K. Der ans den 1. Dezember d. I. einzübernfenden 24. ordentlichen. Generatversammlung der Aktionäre der Gesellschaft soll vorgeschlagen werden, als Dividende für das Geschäftsjahr 1922—23 85.OOO K. pro Aktie zu verteilen, 3.000,000.000 K. tantismeNfrei zur Stärkirng der Stenerreserve zu verwenden, in den außerordentlichen Reservefonds zwecks dessen Ergänzung ans 1.000,000.000 K. 000,000.000 K. zu hintMegen und 9OO,OOO.O0O K. tanftemensrei dem Beamden- und Arbeiterunterstntzungsso'üd» znznitveiftn. Der sodann nach stal>utenmäßfgi.'r Vergütung der Ver-, wallnngsratstantieme und des beantragten Honorars für das ExckultMvmibse verbleibende Rest von 232,898.864 -K. wird ans neue Rechnung vorgetragen. Ter Verwastungsvat hat weiter 'beschlossen, der Generalversammlung den Älntrag zil stellen, den von der vorjÄhvigen Generalversammlung gefaßten Beschluß, 4O.OO0 Shares der Englinton Magnesite Brick Co. Ltd. an die Aktionäre der Gesellschaft im Verhältnis 2:1, franko Dakuba, hiuM^Mbeir, zu reassumieren, da sich der Dnrchfi'chvnng dieses Beschlusses Hindernisse, die im englischen Gesetz begründet sind, entgegenstcllcu, derart, daß die DnrchfiÜhvung dieses Beschlusses eine grundlegende Aenderung der Organilsation der englischen Gesellschaft erfordern würde, wovon im Interesse derselben Abstand genommen werden muß. Dagegen stellt die Vvrwaltnng den Antrag, die für das korvesporrdierende Geschäftsjahr deren gllschen Gesellschaft ans die 4Ö.OOO Shares entfallende Dividende, tveiche Pro Aktie der Veitscher Magnesitwerke-Aktiengesellschast 4 Schilling beträgt, gegen Präsentierung des Coupons der Veitscher Mie gleichzeitiig mit der auf diese entfallende,r Dividende als Bonus zur AuZMMng zu bri-ugsn. Der gestrige Privatverkehr. Infolge des glatten Verkaufes der Prolongation 'imb nach Bekänntwerden der Meldung^ das; Poincare nmrmchr gegenüber Deutschland etwas nachgiebiger sein wolle» hat Optimismus in der Anffafftdwg der Situation Platz gegriffen. Die lokale Spekulation nahm Käufe in den führenden Kulissewerten vor. Zn ihnen gesellte sich auch die Kontermine, die einen. Cell ihrer Gaissepositionen glattzustellen suchte. Das Geschäft hat jedoch keinen bemerkenswerten Umfang angenommen, doch genügten immerhin die wenigen 'Transaktionen, die für Budapester und Pvager Rech« wllng zur Durchführung gelangten, um die meisten Efse-kten in der Knrstaxe höher zu bewertet:. Van den im Schranken gehandelten Papieren Wurde ftrr einige in der letzten Zeit arg cn Mitleidenschaft gezogene Petroleumpapiere Kanftnst wahrnehmbar. < yp*? Söienct Geldmarkt. Der hvvamrahende Ultimo brachte in den Mittagsstunden ein 'leichtes Anzie^n des Reportsatzes. Größere Geldsummen waren iudmerhin zwischen 0,68 bu- 0,76 Prozent pro Woche eMtlich. Schwache Hände hatten gegen Mißtrauen anzukämpfen und mußten in manchen ^?llen bss 4^3 Prozent pro Woche bezahlen. Die Geldveryaltmsse haben nnverksnnhar eine Verknappung sichtbar werden lasten. Trotzdem ist di^ Prolongation glatt vonstatten gegangen. ' Die enropaischen Schulden all Amerika. Der „New York yerald meldet aus Washington, daß die amerikanische Ko,ninlffwn zur FMetzung der europäischen Schuld ihre Arbeiten Msanlte Schuldsumme belauft sich auf 0.970,000.000 Dollar einschließlich 1.088,000.000 Dollar ausgelaufener Zinsen. Visher haben nur drei Staaten, «nämlich England, Kuba «und Ftintland, Älbutachungen mit Äuwrika wegen der «Zrvvückzahmng getroffen. Won der gesamten SchiMensuiNme entfallen ach Frankreich 6.917,326.000' Dollar. Falschmeldungen zu Vmjsezwecken i» Ungarn. Berichten aus Budapest zufolge ist in BörsenLvellen die Empör-ung gegen jene sehr groß, die die jetzige BMestimmung ausnützen'u'nd, um Üneit Vorteil wahren zu können, falsche lllleldungen und A "-r-u-.,n der Borst verbreiten und auf diese. Weise die I ä i . / n - \.Vörie Es wird behauv.'ei, daß Wiener Morgenzeitung. 28. Dkober iM? zur stabilen WUruag. Die kinführung der Gold- und Rentenmark. — Zustimmung der Privatwirtschaft. Der Kurssturz, den die Papier Morl gerade in der letzten Woche erlitten, hat den Prozeß der Ausschaltung der deutschen Papiermark beschleunigt. Bekanntlich hat die deutsche Regie-, rnng schon bei der Ankündigung des Rentenmarkgesetzes erklärt, das; nunmehr versucht wurde, die Goldanleihe und die Rentenmark zum Umlaufsmittel zu macherr und das Papiergeld vorläitfig noch weiter in Geltung bleiben solle. Die große Schwierigkeit ergab sich, wie die Relation zwischen der Papiermarr und der wertbestäubigeu Reuteinuark, beziehungsweise Goldauleihe beschaffen sein sott. Dadurch, das; die Mark fast auf den Punkt der vollkommenen Wertlosigkeit gesunken, sind der Regierung solche weitreichende Erwägungen erspart worden. Schon vorgestern hat die Reichsbauk erklärt, sie werde mit der Ausgabe der Reutenscheiue und der Goldanleihescheiue beginnen, um dem Geldbedarf der Wirtsä)«aft entgegen zu kommen. Die Senkung der Papiermark hat nämlich den Geldbedarf so stark gesteigert, daß diesem durch das Mittel der Nvteudrnckerei technisch nicht mehr beizukommcu war. Der förmliche Run aus die Reichsbank und die anderen Banken, die großen Ansammlungen vor den Kassenschaltern dieser Banken hat diese Tatsache krasser zum Ausdruck gebracht. Mit dem Moment, wo die Reichsbank selbst mit der Ausgabe der währnngsbeständigeu Noten beginnt, muß natürlicherweise die Zirkulation des Papiergeldes eine -wesentliche Verringerung erfahren. Es ist gar nicht ausgeschlossen, das; so die Po piermark bloß du r ch die Kr ast d er Ta t sn ch e n c in stille 8 Begräbn i s haben wird/ Die Kundmachung der deutschen Industrie über den Umlauf der Rentenmark, mit dem sich eine Kundmachung der deutschen Nahrungsmittel-. Händler fast deckt, zeigt, daß sich die deutsche Wirtschaft mit> dieser Tatsache abfindet und gerne zur wertbeständigen Marks greift. > die Baisse an der Budapester Börse vollkommen unbegründet ist. Trotzdem versuchen die Konterm.ineure. die verschiedensten bcuuruhigendeu Nachrichten zu verbreiten, und es gelingt ihnen ai'.s diese Art, die ruhige, uubeei-nflußie Entwicklung d:s Geschäftes zu hindern. Manche Kreise sordern. daß gegen diese Elemente vorgegangen werde itjtb die Verbreiter falscher Rachrichlen wegen Kreditschmäterung, resp. absichtlicher Schaffung. des schl'echEn Rufes.zur Berantwvrtung gezogen und gestraft werden. Der Fleischexport der Ukraine. Ans Moskau, 25. d., wird gemeldet: Das Vollskonrnussariat für Arrßenhandel beabsichtigt, in allernächster Zeit ans der Ukraine größere Quantitäten von Schweinefleisch./Und Geflügel nach Deutschland und England auszuiführvn. Die Textilindustrie in Rußland. Wie ans den soeben veröffentlichten Mittetlu-ngen des Bolkskomm-issariats für!I-ndustrie hervorgeht, weist die Allerdings hat sich mittlertveile auch ans den intcrnütio» miieu Mürkren die Situation für die Papierncark etwas günstiger gestaltet. Sie ist am gestrigen Tage in Zürich um 50 Prozent gestiegen und hat auch ans deic andereic Märkte:: eine günstigere Beurteilung erfahren. Trotzdem ist ihr Ende besiegelt. Nachstehend die eingelaugten Telegramme: Die Zustimmung des Handels und der Industrie. Berlin, 27. Oktober. Wie die „Bossische Zeitung" meTsri. hat der geschästsführende Ausschuß der Ka r t eilst eile des R eichs v e r Ü a udes der d e u t s ch e n I n d:: st r i e über die Bewegung der verschiedenen Zahlungsmittel den Beschluß gefaßt, die Rentenmark zum Nennwert anzunchmen. Gu-tschristen von Dollavschatzanweisungen, Gvldauleihescheintn und ähnlichen Austihescheiucn sollen nach freier Vereinbarung zum Nennwert oder zu dem am Zahlnngsabgabetag letztbekannten amtlichen Einheitstnrje der Berliner Börse erfolgen. Berlin, 27. Oktober. Wie die Blätter melden, hat gestern eine Besprechlmg zwischen Vertretern des deutschen Nährnngsmittelgroßhandels, des Verbandes Berliner Kaufleute der Ko- 'konialwarenbranche und dem -Leiter der Wucherabteilung des Polizeipräsidiums stattgesunden, in der die Frage der werilu?- ständigen Bezahlung eingehend besprochen wurde. Vom nächsten Montag ab soll im Lebensmittelhandel eine doppelte Berechnung und Auszeichnung der Preise vorgenommen werden. Die Händler sind verpflichtet, die Preise für Waren sowohl in P a p i e r m a r k als etnrt) in G o ld m a r k anznzeigen. Die IR c nten mark -nnd die Goldanleshe wird also überall als Z a h l u n g s m i t t e l bereits Gültigkeit höben. Auf der anderen Seite bchält das Papiergeld bis ans weiteres seine Gültigikeit. rinub c TexMändüst^ie des Bundes der enden Geschäftsjahre .eine bekowjetrepubliken inck lanseudeu Geschäf deutende Zitnähiue der Production ans. 2ln BaunNvollprodukten wurden' 20 bis 26 Prozent, an Flachserzeugnissen 58 bis 77 Prozent, an Wollerzengnissen 40 bis 50 Prozent der Vorkriegsprodukt>!0'n erreicht. Russisch-österreichische Handels-Aktiengesellschaft „Ratao". Die Bttreans der uengegründeten Rnssiich-österreichischen Handels-Aktiengesellschaft „Ratao" bcfin.den snh Wien, .1. Bez., Schwarzenbergplatz 18. Telephonmlmmcrn 52.500. Serie. (Entgeltlich.) Bulgarische LieserungsauSschreibttug. Das bülgarische Finanzminifterinm wird demnächst den Bedarf ap Papier nrrd tKanzleinrateriät für das Jahr 1924 im Konkurrcnzwege vergeben. Eine Liste der zu liefernden Artikel, in deutscher, der Lieferungsbedingungen in bulgarischer Sprache liegt in der Gxportabteiklug der Kaurmer für Handel, Gewerbe und Industrie, Wien, 1. Bez., Stubenring 8-10, 3. Stock. Z. 227, zur Einsichtnahme ans. Zahl 42.339 Kill. Ursprungszeugnis für Lagerwaren in Postpaketen nach Jugoslawien. Die Wiener Handelskammer macht alleInterchsenten dringend daraus ansnrerksam, daß die Waren von Zollagern, welche in Postpaketerl nach Ingoslawien versendet lVerden nnd auf deren Begleitadressen der Vermerk „Sendung mit Begleitschlein" angebracht ist, unbedingt mit einem Ursprungszeugnis des Herknnfslandes der Ware versehen sein müssen, da ansotlsten solche Wareic zum Schaden des Empsälcgers znnr Höchstsatz verzollt werden. Postpakete mit Waren österreichischer Herkunft benötigen nach dom S. H. S.-lS'taate kein 'Ursprungszeugnis. Dagegen ist für im Bahn- oder Schiffsverkehr nach ^Jugoslawien abgesertigte Waren in allen Fällen ein Ursprungszeugnis erforderlich. Die streioge Handhabung dieser Bösti-mmungen durch die jltgoslawis.chen Zollbehörden erfordert die genaueste Befolgung der Borschrlften über die Ursprungszengilisse durch die österreichischen Exporteure. De-Va und Devisen-Knrsblatt. Nebst den wöchentlichen Devisen- und Valuten-Knrssanlnllnngen (seit dem Jahre 1919) evscheitst im Wepos-Verlag nn.nmehr auch ein tägliches' DeviseiEnrMatt, welches die Debisennotieruugen sämtlicher großen Börsenplätze umfaßt und durch die Morgenpost zugestellt wird. Monatsabonneinent 12.000 K. Bestellungen sind zu ruhten an die Wepos-Verlagsgesellschast, Wien. 2. Bez.. Haasgasse 10. „Statistische Nachrichten". Anc 25. d. ist die Nnminer 7 der „Statistischen Nachrichten" erschienen. Sie enthält einen Ueber- Wck über die Wirtschaftslage OOerreichs vo.»r Juki bis Oktober 1923, über die Geschäfte der Schaswoll- und M>asch-i.n-en- 'industrie .ftn Jahre 1923, die -täglichen Wechselkurse in NÄv- Aork Än September und Oktober 1923,. die österreichischen Groß- und Meinhandelspreise. die^ Indexzissern des Bundesamtes fiir Statistik und der Paritätischen Kommission sowie die ^nderMern in'einigen größeren Städten Oesterreichs, eine ZüsaurmerOellung.per Löhne im Wiener IudustriMebiet int dritten Quartal 1923, Arbeitslosigteit und Ärbeiläverm>ittk>ttlg,^ die Ernte litt Jahre 1923, .Veredlnn.asveökchr int ersten Hälbjahr 1923, die Gebarnngserfolge!m Biindcshanshalt im Fnli 1923, die BcvulbewegMg in Ovsterreich von >1910 bis 1923. Zn beziehen durch d'ue Verwaltung der „Statistischen Nachrichten", Wien, 1. Bez.» Rockhgasse 4, und durch größere Buchhandlungen. Bewegung, ohne das hierdurch eine Belebung des Gesästif-es zu verzeichnen ist. Welzen wurde in kleineren Mengen in jugoslawischen Und inläMschen Provenienzen .gehandelt, wogegen das russische Offert ziemlich fehlte. In Roggen herrschen gleiche Verhältnisse, nur ist das Offert in slowakischer Ware sehr knapp. Die ALschlüsse in diesem Aeti'kel wickelten sich denn auch zu unveränderten Preisen ab. Futterstoff'e. sowohl Mais wir Hsftr, verzeichnen nur sehr geringen Absatz, trotzdem es t Eigner an Entgegenkommen hinsichiiich der Preislage nicht fehleic lassen. Für Brange.rste zchgite sich gestern wieder KvwstlMMeresse. allerLinigs beschränkte sich dieses nur auf beste Sorten, die zu. gut behaupteten Preisen UnterkN'Nft fanden. Die billigeren Offerte in Mittel- und nnterg.'ovdneton Sorten blieben unbeachtet. Das Mchlgeschäft liegt weiter sehr ruhig, der Konsum scheint nach 'immer gedeckt zu fein -und vermeidet Anschaffungen, da er der Meinung ist. daß die -rücklänftge Preisbdw.'.'Mng noch nicht ihr Ende erreicht Hai. Es notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive bei P ausch alwarenumsatzsteu m): Weizen inländischer 3350 bis 3450 K jugoslawischer 3600 bis 3700 K., Roggen inländischer 2650 bis 2750 K. tschecho-slowakischrr 2725 bis 2775 K., Gerste inländische 2350 bis 2600 K., tsehecho-slowäkische 2550 bis 2850 K. (1.15 bis 1.30 tschech. K.) ab Marchegg, Mais 2600 bis 2700 K., Cinauantin 3200 bis 3300 K., Hafer ungarischer 1850 bis 2060 K., inländischer oder rumänischer 2000 bis 2100 K., Reis Burma 5300 bis 6600 K., Buchweizen 2600 bis 2700 K., Hirse 2200 bis 2250 K., Mohn 11.000 bis 11.500 K., Weißbohnen ungarische 5050 bis 5200 K., inländische Feldlinsen 4700 bis 4900 K. Kartoffeln inländische gelb 1050 bis 1100 K., weiß 800 bis 850 K., Ztviebeln Ntakoer mit Sack 1200 bis 1250 K., Preßhen österreichisches 1300 bis 1850 K., lose 1150 bis 1200 K., Bundstroh lose 950 bis 1000 5k. ab Station, Esparsette 4000 bis 4200 K., Reps 2.35 bis 2.40 tschech. K. ab Marchegg, Hanfsaat 5500 bis 6000 K., Weizengrieß inländischer 6800 bis 6400 K.. Weizenmehl Nuller inländisches 5800 bis 5900 K., ungarisebes doNNelarima 5500 bis 5600 K.. 2.55 ® ftvJfft/* Korwi hü Roggenkleie 1050 bis 1100 K. Panmwollmmtt. Aew-Borst» 26. Oktober. Baümwollzufuhren in den und Golfhäfen 50.000, im Innern 26.000, Ausfuhr nach Großbritannien 7000, nach dem Kontinent 27.000. Lokalmarkt miääliu?: 31.75 (letzt. Kurs 31.75). Tenden, : Kaum stetig. — Termine: Oktober —, November 30.75, Dezember 80.69, Jänner 30.08, Februar- März 30.10. Avril Mai 80.10, Juni Juli 29.50.' August 28.30, September 27.15. Die Leviseakurse. Berlin. 27. Oktober. (Devisenkurse.) Amsterdam 2-1.538,500.000 (24.538,500.000), Belgien 3.132,150.000 (3.132,150.000) Ebristiarira 9.675,750.000 (9.675,750.000), Kopenhagen 10.972.500.000 (10.972,500.000), Stockholm 16.658,500.000 (16.558,500.009Z Italienische 2.793,000.000 (2.793,000.000). London 284.287.500 000 (284.287.600.000), New-?)ork 64.837,500.000 16-4.837,500 000) Poris 3.670,800.000 (3.670,800.000), Schweiz' 11.271,750.000 (11.271,750.000), SpkmieU 8.879,000.000 (8.379.00Ö.000) Wien 897.750 (887.775), Prag 1.875,300.000 (1.875,300.000)/ Budapest 3,491.250 (3,491.250), Sofia 593,512.000 (602,490.000) Belgrad 763,087.500 (763,087.500). ÄSdlitt, 27. Oktober. (Noteirkurse.) — Noten: Dollar 64.837,500.000.- (64.837,500.000.-), Pfund 284.287.5(10.000 (284.287,500.000), Italienische 2.798,000.000 (2.793,000.600 , Polnische 33.150.-- (27.000.—), Tscheche-slowakische 1.875,300.090 (1.875,300.000), Oesterr. gestempelte 887.000 (887.000). (Eigei'.berichi der „Wiener Morgenzeilaing".) Das Geschäist trug einen sehr ruhigen Charakter. Die Teudem neigte allgemein zur Mattigkeii nnd konnte man in einer Reihe von ^Artikeln Ir billigeren Preisen ankviMMM. Die!Ka>ufuwbU!st ist vor allem auf das swanberenide Mchl» acichäsr zurückäuftihven, di». Mre.i>5> vo-zcichne» rücklä-niftste > bis 92.40«, Berlin 0.0000002bis —Italien 885.- bis 910 - Paris 1160.- bis 1226.-, Prag 578.- bis 624.-, Stockholn' 5110 bis 5440, Zürich 3440 bis 3660, Wieit 0.2735 bis 0.2955 Sofia 182."- bis 193s-, Belgrad 225— bis 239.-, New-Aork 19.400 bis 20.500, Warschau 1.60 bis 2.10h), Brüssel 1010.— bis 1065.—. f) für 100 polnische Mark. Neiv'Nvrst, 26. Oktober. (Devisen.) London 450.125, Paris 47.—, Warschau 0.0009, Madrid 1338.— , Helsingsors 267. w Brüssel 509.-v. Kanada 1.56unterr.avi Bra-siien - . z-.r-/"-' tinien - Belgrad 116.-