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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-27 · Heft 1689 (27.10.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1689 (27.10.1923)
Date
1923-10-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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-T rw r**l Mkener Morgenzelktrms. 27. Oktober 19S3 Nr. ISSN Ae lWcheKWeitsMt in Wien. ~~ Gemeinderat Sr. Plafchkes Wer den Ansgang der Wahlen. ©eHt I Wen, Samstag Gegen dieLrvnmngsbeftrrbunge« der Agndah. Am 33. Oktober erschien eine Deputation der «horatreuen Organisattorten Wiens, welche in der „Achduth Israel" vereinigt sind, in: Präsidium der Israelitischen Kult-uS» gemeinde, Mt eine Protestresolution von 22 orthodoxen Vereine «.Wiens zu überreichen, die sich dagegen wendet, daß der Agndah irgendwelche Konzessionen bezüglich ihrer Soparationsgelüste gemacht werden. In Abtoesen- Ticit des Präsidenten empfing Vizepräsident Dr. Deside: Friedmann in Gegenwart des Vertreters Tr. Leo L a ««-- dau nnd des zufällig antvesenden Vertreters Gemeinderates Tr. Leopold P l a s ch f c i die aus etwa M Personen bestehende Deputation. Herr Emil Po me ranz (Beth Israel) erklärt«, die orthodoxe Jtckenschaft Wiens sei empört darüber, daß ein kleines Han-flein von Menschen, die nicht einmal ein Zelnitel der gescveSrreuen Ittden-schast Wiens bilden, sich erkühne, an dett Ernndfesten der jüdischen Gemeinde zu rütteln 1111 d die Einyeit 'derselben, welche ein« notjwendige Voraussetzung für den Bestand sei, zu bekämpfen. Er erklärte namens der Achdui'h Israel und auch «in Namen seiner speziellen Organisation, des polnischen Tempels «Beth Israeli, das; dieselben unentwegt hinter dem Kii-ltnSvorst-ande stehen werden, wenn er die Versuche der ungarischen TrennungSorrhsdoxie mit Entschiedenheit )^>rückweis«. Hierauf verlas Herr Josef Frey (Machfike Hadath) die Vrotsftresolution «deren Inhalt wir bereits in unserer Diensragnnmmer mitgeteilt haben) und fügte zu deren Begründung bei. daß die orthodoxe Indenschaft nicht davor zuniaschreckcn werde, auch -die äußersten Maßnahmen zu troffen, um die Einheit der Gemeinde zn wahren. Wenn die ungarischen Sonoerjuden mir ihren Versuchen nicht Nachlassen werden, wird man nicht davor zurnckschrecken, die breiteste Oesfemlichfeir über ihr unerhörtes Vorgehen aufzukläre««. Vrzepräsidem Tr. Friedmann legte hierauf nach dem Antrag« der orthodoxen Vertreier im Kultusvorstande auszugsweise die Forderungen der Agndah dar, deren Auszählung bei den Bersamnielien lebhafte Entrüsduttgsr-nse auslöste. T-ok- :or Frievmaun erklärte, Laß er die Resolution dem Akt anschließen und sie ebenso wie den Amrag der orthodoxen Berneun* der geschaslsordmmasmäßiaeri Behandlung zusühren werde. In ausgezeichneter Rede setzte Dr. Friedmann «veiterS auseinander, welche wichtigen Umstände für die Einheit der Gemeinde sprechen, und forderte alle Erschienenen ans, den Knltusvorstand in seinem Bestreben, gerade in dieser schweren Zeit die Einheit der Gemeinde' auftechl;u erhalten, zu unterstützen. Hierauf ergriff Vertreier Dr. Landau das Wort und betonte, sein Klub habe über diese Angelegenheit noch keine Beschlüsse gefaßt, er könne daher mrr seine persönliche Meinung zum Ausdruck bringen und verweise «darauf, daß er bezüglich seiner Auffassung ganz auf dem Standpunkt der Deputation stche und hoffe, daß sich auch die Mehrheit des Kultusvorstandes diesem Standpunkt anschiließen werde. Gemeinderat Dr. Plafchkes erklärte, auch fein Klub habe über die Angelegenheit noch keine Beschlüsse gefaßt. Er sei aber in der angenehmen Lage, sich nicht nur persönlich, sondern, wie er glaube, auch im Namen seines Klubs und seiner Partei zur Frage äußern zu können. Das Verhalten der 3 i o n i st ischc it Organisation fei durch das Programm gegeben und dieses Programm heiße: Ausbildung der s ü ö! s ch e n V o l k s g e m e i n d e. Die jüdische VvlLsgcmeiude fetzt aber eine einheitliche jüdische Gemeinde voraus und die dürfe nicht angefochten werden. Ge ecke der letzte Wahlkampf habe bewiesen, daß es mit der jüdischen Vertretung in den öffenÄichen Körperschaften immer schlimmer wecke, daß die Zahl der jüdischen Mandatare «mm et unzulänglicher wecke und man müsse daher damit rechnen, .daß die einheitliche jüdische Gemeinde neben den religiösen und kulturellen auch die politischen Rechte der Juden zu schützen haben werde. Sollten in religiöser Beziehung irgendwelche Beschwerden vorwalten, so werde es Sache des Vorstandes fein, diese Beschwerden objektiv zu prüfen und dies, ohne Rücksicht darauf, ob sic von «der Achduth Israel oder von der Agudas Israel gestillt werden. Trennungsbestrebungen aber wird der Kultusvorstand unbedingt bekämpfen müssen. Nachdem noch die Herren Israel Vortrefflich, Mosrs R« : 111 und Jakob März im Namen ihrer Organisationen dafür plädiert hatten, daß die Anträge der Tremmngsortho- 2oxie ohne weitere Prüfung zurückgswiesin «Wecken, verabschiedete der Vizepräsident die Deputation mit dem besten Danke für das Interesse, welches sie der einheitlichen jüdischen Gemeinde entgegenbringe. Sr. Ruppia kommt »ach Men. Wie wir erfahren, wind anfangs November Dr. Arrur ^'uppin, Mitglied der Zionistischen Exekutive in Palästina und Direktor der Palestinc Development Company, in Wien eintresfen, um hier eine gcoßsiigige Aktion zugunsten der letztgenannten Gesellschaft ein* Meilen. ßto Schulbeispiel der Assimilation. Dem „L o d z e r Taghlatt" wird geschrieben: Bor einigen Tagen starb in Rom im Alter von 63 Jahren der "odzer Großindustrielle Hermann Posnansky, ein Sohn des Begründers der berühmten Lodzer Firma Aktiengesellschaft I. K. Posnansky. Die FaEienmitglieder erwarteten nach Erhalt der Todesnachricht, daß der Leichnam des Verstorbenen nach Lodz ikbersührl itttb in der Familiengruft im Lodzer jüdischen Friedhof bestattet ioerde. Argenträufcht erfuhr jedoch die Familie, daß 'Hermann Pos- Irr eitler massenhaft besuchten Versammlung im Cafe Fetz er, in dessen geräumigen Lokalitäten die Zuhörer dicht gedrängt standen, besprach am Donnerstag abenW Gemeinderat Dr. Plafchkes den Ausgang der letzten Wahlen für die Jüdische Wahlgemeinschaft. Er wies darauf hin, daß die Bildung der Jüdischen Wahl ge me insch a f t ein Erfolg war, da die ihr angehäreuden jüdischen. Gruppen clleS Trennende zurückstellten, um die gegen den geeinten Antisemitismus notwendige jüdische Einheitsfront zu bilden. Die Judenschaft habe damit bewiesen, daß sie, wo es notwendig sei, geeint dastehe und kleinliche Kämpfe zurückstelle. Die Jüdische Wahlgemeinschaft hat sich auch politische Achtung im Wahlkampfe errungen. Wir haben gesehen, daß der Kampf gegen die Jüdische Wahkl-- gemeinschast nicht von Nichtjnden, sondern hauptsächlich von Juden geführt wurde, von einer malkontenten Gruppe, die sich um Herrn Fröhlich scharte, von den Poale- Z i o n und von der jüdischen Sozialdemokratie Wiens. Alle anderen politischen und sozialen Gruppierungen haben die politische Idee der jüdischen Einheitsfront begriffen. Aber es muß darauf hingewiesen werden, daß die Jüdische Wahlgcmeinschaft keinen Erfolg gehabt hat. Sic hat sich in den äußeren Bezirken bewährt, jedoch im jüdischen Hauptzentrnm Wiens, im 2. und 20. Bezirk, nicht, und wenn auch rechnerisch eine Zunahme der jüdischen Stimmen um 3 5 Prozent feststellbar sei, so mich bei Beurteilung des Wahlerfolges vornehmlich das Stimmenergebnis im 2. und 20. Bezirk herangezogen werden: Und in diesen beiden Bezirken sind die jüdischen Stimmen um zirka 30 Prozent zurückgegangen. Viele Juden« in der Leopoldstadt und in der Brigittenau haben sich für die Sozialdemokraten entschieden, sie haben für sie gestimmt, obwohl sie uns versprochen haben, jüdisch zu stimmen: daraus müssen sic auch die Konsequenzen, tragen, die darin bestehen, daß ein einziger jüdischer'- Mandatar nicht das leiste«« kann, «vas drei jüdische Mandaiäre leisten konnte««. Dey jüdische Mandatar ist darauf ange-« wiesen, programmatische Erklärungen in allgemeinen jüdischen Fragen abzugeben; in Einzelfällen kann er sich? schon, aus rein physischen Gründen nur auf die wenigen Interventionen beschränken, «velche ih«n von seiner Partei vorgeschrieben werden. Dies gilt ebenso für die gewählten 10 Bezirksräte. Die jüdischen Wähler, welche durch ihre Stimme die Vertretung ihrer Interessen den Sozialdemokraten anhertraut haben, «nüssen nun von den Sozialdemokraten die Vertretung ihrer jiidischen Interesse» begehren. Die Gründe, für das Versagen der jüdischen Wählerschaft in der Leopoldstadt und in der Brigittenau sind mehrfache: Zunächst sind die jüdischen Wähler nicht etwa programmatische«: Argumenten, sondern agitatorischen Umtrieben der Sozialdemokraten erlegen. Vornehmlich «virkte das Agitatorengeschrei, datz die Kandidatur der Jüdischen Wahlgemeinschast aussichtslos iväre. Zeigt schon dieses Verhalten der jüdischen Wählerschaft von starker Einsichts-t losigkeit, so tritt dies mehr noch dadurch hervor, datz die jüdische Wählerschaft die durchaus persönlich geführte Agitation der Sozialdemokraten auf Plakaten und Zuschriften, welche die jüdischen Vertreter, Männer wie Stricker, als Verbündete der Hakenkreuzlett hinstellten, ruhig himrahm. Redner verwies aufdas ang nanskh in Rom als Christ begraben wurde, und daß er kurze Zeit-vor seine «n A'bleben den christlichen Glauben angenommen habe. Eigentlich lag kein Grurch vor, «vegen dieses Schrittes des Hermann Pos- ' nansky überrascht zu fein, denn der Genannte weilte, als ihn der Tod ereilte, bei seinen in Rom Menden Kindern zu Besuch, von denen ein Sohn ein angesehener Kardinal ist, und die Tochter an einen hohen Funktionär beim Vatikan verheiratet ist. Hermann Posnansky hat als einziger der Söhne Kalman PosnanSkys, der in der Lodzer Judenschaft eine große Rolle gespielt hatte, die Taufe genommen. Die Brüder erfuhren erst nach seinem Tode, "daß er dem Judentum den Rücken gekehrt hat. ßi« Rauchverbot in Amerika? Während in den Vereinigten Staaten noch 4>er Kampf -tim das Alloho-lverbot tobt und die Anhänger bK§ „trockenen Amerika" sich gegen die „Nassen" gor sehr zu wehren haben, «beginnt Me neue Frage, die Gemüter zu erhitzen. Das statistische Bureau in Washington hat ausgerechnet, daß m Amerika jährlich zwei Milliarden Dollar für das Rauchen ausgeg-eben wecken. Es ist «um eine Bewegung entstanden, welche darauf äbzielr, ebenso wie den Alkohol auch das Rauchen in den Bereinigten Staaten zu verbieten, und es wird damit begonnen, darauf hinzuweisen, wie schädlich das Rauchen für die Bolktzges und heit sei. Wenn diese Bewegtmg gegen die Raucher Erfolg hoben sollte, so wird es -bald in &» Vereinigten Staaten keine Zigarren, keine Zigaretten und keine Pfeifen gebe». Wem -damit gedient «vevden soll, ist freilich noch immer «fraglich. Vielleicht den Kaugtommifabrikanten oder den IW»* bonevMgern? Die Vermeidung gestmdheitsschädlicher Genüsse ist schließlich Sache jedes einzelne«« Mutschen nnd der VerantwoMng, die er selbst für sich trag«. U'ckrigons ist nach den Erfahvunqen mit dem Moholverbot zu erwarten, daß nach der Wahltage verteilte «mb ans einem Lleroplan hcrabgeworfeae Flugblatt, in welchem mittags erzählt «vurde, das Skrntinium habe die Aussichtslosigkeit der jüdischen Kandidatur ergeben. Dieses Flugblatt, welches die „Arbeiterzeitung" als Witz eines Jüdischtmtionalen hinzustellen suchte, ist, «vie «mit* mehr feststeht, von der Agitationsleitung der Sozi a l d e m o k r a t e n in der L e op o l d st a dt ausgegangen nnd wurde im soziald em o krat isch en P ar t ei lokal in 500 Exemplaren, die noch übrig geblieberi waren, vorgefunden. Am Wahltage wurde von den Sozialdemokraten Terror aller Art betrieben, der sich nicht scheute, die jüdischen Wähler mit Drohungen, aber auch mit G««nt nt Vk n ü t tel n, cinzuschüchtren. Besonders wurde diese Art der Wahlagitation in der Brigittenau, geübt. Doch für den Wahlausgang muß a««ch die Desorganisation des Judentums in der Leopoldstadt und der B'rii gittenau verantwortlich gentacht «verden, die schon daraus hervorgeht, datz das Wort jüdisch in den andereit Bezirket«. vcrhältnismMg mehr Anklang fand als gerade in den beiden Bezirken, wo die jüdische Masse wohnt. F a st 25.000» jüdische Wähler haben sich von ihre«» jüdischen.EmpH finden und jüdische«» Pflichtgefühl leiten lasse««, nnd ihnen gebührt dafür Tank. Aber hcrvorzüheben ist das Verhalten der Thoratreuen von der Agndah, welche bei der Be-t gründiiklg der Wqhlgemeinschaft für sie stimmt-.', deren Anhänger.aber in der Hauptsache nicht jüdisch gest i m nt t haben. Trotz aller dieser Umstände aber mutz und wird die Jüdische Wahlgemeinschaft Bestand haben. «veil sie sich betvährt hat und sich bei guter, picht erst in«- letzten Augenblick cinsetzender Organisation in Zukimst noch viel besser beivähren «vird. EEs «vird die Aufgabe der einzelnen Gruppen, die an der Wahlgemeinschaft teilgenon««neir haben, sein, sich im eigenen Kreise fest zu organisiercnt und alle nottvendigen Maßnahmen zur Z«lsaln«nens a s s n n g aller jüdischen Kräfte zu treffen. Ter Redner wies sodantt auf die hingebungsvolle Mitarbeit ««««d d-ie hervorragenden Qualitäten der jüdischen Vertreter hi««, welche bisher die Interessen des Jndentums getvahrt hatte««, beso««ders der Herren Ing. Stricker» Tr. Ehrlich, Dr. Schwarz-Hiller und Doktor Pollak-Parnau. Sie stehen bin der jüdischen Oesfentlichkeit voran, auch wenn sie nicht öffentlichen Vertretungskörpern angehören. Die jüdische Bevölkerung kann ihren Schutz nur ans ihrer eigenen Kraft schöpfen. Diese muß sich Zn der jüdischen Organisation ausdrücken, die dazu führen «««utz, dem Wietter Juden tu.«» einen einheitlichen politischen Willen zu geben. In Beantwortung einer diesbezüglichen Anfrage besprach Gemeiltderat Dr. Plafchkes auch das in den letzten Tagen aufgetauchte Gerücht, von so z ia l d e «n okratischer Seite seien der Jüdischen Wahlgetneinschaft drei Mandate attgeboien «vordett, welche diese zurückgetviesen hätte. Er bezeichttete dieses Gerücht als eine E rfindung der Sozialdemokraten und ihrer jüdischen Helfershelfer, um die Wahlgemeinschaft zu diskreditieren, nnd schloß mit der Aufforderung an die Jndenschaft, m«) dein Gedanken der Jüdischen Wahlgemeinschaft, welcher in politischer Beziehung die jüdische Getneinschaft in Wiensymbolisiere, festzuhalten. Die Ausführungen des Redners, häufig von Beisal« unterbrochen, «vurden am Schluss« durch stürmische Zn«> stimmung bekräftigt. wammmmmmmmmmmammmmmmmmmmmmmmammmmmmaadat Erlassung eines Rauchverbotes in den Vereinigten Staaten wohl viel mehr gerioucht wecken dürfte o!s vorher. Nur schlechter und teurer. Ar ungarischen Inden für Palästina? Auf dem in Budapest am 31. Oktober zusammen' «tretetrden Kongreß der Kultusgeweinden Uit. garns soll dem Vernchmeit nach neben der Konstituierung eines Btludes der Kultiisgemeiirden auch die Frage der Siel- «lungnahme der offiziellen Kreise des ungarischen Jüdemums g«lm Aufbau Palästinas erörtert wecken. Es wäre erfteulich, «venu endlich auch in Uttgarn dt?' Erkenntnis dämmerte, daß man weltgeschichtlichen Ereignisse«« - gegenüber keine Bogel-Strauß^PMik treiben kann. Daß jetzt die offiziellen Kreise des ungarischen Judentums den -Weg finden «volle««, um in den Lebensfragen des Judentums mit ihren Brüdern solidarisch vorzugohen, ist in erster Reihe dem neuen Präsidenten der Pester Knltnsgemeinde,-Dr. Mexa««der Lederer zuzuschreiben, der, in «vohlt-uettdeln Gegensatz zu. feinem Vorgänger, Sinn und Verständnis für allgentein jüdische wifen, fnie schädlich das Rauchen für - die Volk s. Fragen besitzt. Me ßinwandenms nach Amerika. Aus Nelv-Aork wird u««s berichtet: Der Oktober ist in jedem Jahr der letzte Monat mit regerer Einwanderer beivegung. Deshalb beeilen sich die Schiffahrtsgesellschaften, ihre Auswandererpassagiere möglichst noch innerhalb der Oktoberquoteunterzubringen. Der Andrang ist so groß, daß bereits am 15. d. d i e Q u o t e der folgenden Stäaten e r* schöpft war: Rußland, Palästina, Griechenla««d, ^Armenien, Abessinien. Unter den „UebLrschüssigen^ befinden sich viele Juden die ans E l l i s Isla n d zurückgehalten «verden. Die jüdische „Hias", die Gesellschaftlznr Unterstützung jüdischer Ei««wandcrer, nimmt sich dieser zum Rücktratlsvort bestiinmten Einwanderer an u«rd versucht,

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