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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-26 · Heft 1688 (26.10.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1688 (26.10.1923)
Date
1923-10-26
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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w. T009 * Wlen, UreAvg Serichtssaal. Rachkliinge zum Kultusbeamtenftrett. Esti gelungener Wahrheitsbeweis der »Wiener Morgenzeitung". Anr A. Mai 1922 erschien in der ,W i e n e r M o r g e n° ge>i t u itig" ein Artikel, welcher den Streik der Knltusbcamtenschast besprach und das Vorgehen der danlaligen Streikführer wütet Anführung einiger Tatsachen einer scharfen Kritik unterzog. Durch jenen Artikel fühlten sich die Angestellten der Kultusgemeinde Josef P i cf und Richard Ka i fe r b c l e i d i g t und erhoben hegen den damaligen verantlwortliä)«n Radakteur rrnfires Blattes die Anklage. Inkrnninicrt wurden insbesondere die Behauptungen der „W i e n e r M orgenzeitu n iß", daß die genannten Personen bei den Verhandlungen an das Präsidium der Kultusgemeinde das Ansinnen stellten, das Geld zur Befriedigung der Ansprüche der Beamten durch Sperre des Spitals und des Verso rgu ugshauses und Inanspruchnahme fremder Gelder und der Fonds für Stiftungen zu beschaffen und daß sie nicht mehr und nicht weniger gefordert haben, als daß man Kranke und hilflose Greife aufs Pflaster werfe und Witwen und Waisen bestehle. Der Artikel fügte hinzu: „W o cf c v e Jude n n n d wackere M e nsche n." Des tveiteren habe der Artikel behauptet, die Kläger tväreu in der Kanzlei der Kultusgemeinde erschienen und hätten Einsichtnahme in den Alt verlangt. Als ihnen der Sekretär diesen vor'legte, hätten sie drei Ltückeaus dem Akt h e r a u s g e r i s f e n, darunter den von ihnen selbst unterschriebenen Vergleich, und seien einfach damit davongelaufen, schließlich wurden sie als famose Vertreter der Beamten bezeichnet und einer iromfch-verächtlichen Kritik unterzogen. (&ct inkriininierte Artikel wies auch darauf hin, daß die Strerkfühver, entgegen jeden: gewerkschaftlichen Brauche, die Streikparole ausgaiben, obzkvgr der Kultusvorstand die Entscheidung des M i n i st e r i n m s für s o z i a l e F ü rforge angerufen hatte und die Lergleichsverhandlangen, zu deren Beschickung sich die Beamtenfi'chrer bereit erklärt hatten, bereits anberaumt waren. Weiters wurde berichtet, der sozialdemokratische Verbandssekretär, Ge meinderat Schneider, habe erklärt, daß Menschen von solchen Qualitäten unfähig und unwürdig seien, eine Organisation zü führen und daß in Hinkunft mit ihnen nicht aller« verhandelt werden dürfe. Es sei bezeichnet, daß jene Beamte nvertreter den Genreinderat Schneider einen Lügner genannt und des Verrates an der Beanitenfache bezichtigt haben. Auf diese Stellen des Artikels wurde jedoch die Klage nicht ausgedehnt.) Der von Rechtsanwalt Dr. Robert Josef Fei gl vertretene verantwortliche Redaltour der „Wiener Morgenzeitung" erklärte sich zur Führung des Wahrheitsbeweises bereit und führte den VizePrüsDenten der Kultusgenreinde Dr. Defider Friedmann, GenieiUdevat Doktor Plaf chkes, den Vizepräsidenten der Kultusgemeinde Siegmnnd Kanders und deren Sekretär Guido Fuchsgelb als Zeugen, deren Aussagen die Angaben der „Wiener Morgenzeitung" vollinhaltlich bestätigten. In der vor einigen Tagen fbattgefundenen BechaMnng wurde der Angeklagte freigesprochen. In der Begründung des Urteils wird gesagt, daß der inikriminierte Artikel für die Privatkläger an sich beleidigende Stellen enthält. Diese Vorwürfe gchen dahin, daß die Privatankläger anläßlich des Streils in der Wiener jüdischen Kultusgemeinde die eventuelle Sperre des Spitals und Bersorguuyshauses verlangten, um in erster Linie die Ansprüche der Angestellten zu decken, daß sie aus dem Akte Stücke herausrissen und damit fortliesen, daß Pick das Wort „jüdisch" ironisch im Sinne eines Betruges gebraucht habe, und daß sie Äs „famose" Vertreter bezeichnet wurden. Die einvernommenen Zeugen haben die Richtigkeit der erhobenen Borwürfe und damit auch die Angemessenheit der Kritik als famose Vertreter bestätigt, weshalb mit einem Freispruch vopzugchen tvar. Gegen das Urteil haben die Heroen Pick -und Kaiser Berufung eingoleKt. Ein hochadeliger Lebenslauf. Nach zweitägiger Berhand- Aittg wurde der des Betruges angeklagte: Alexander Freiherr ft). Gabelstein (ehemals Prinz von Hohenlohe-Qehringen) - ebenso wie seine Mitangeklagten Karl Kozisek und Ignaz Kallina vom Schöffengericht mit der Begründung freigesprochen, daß bei dem Vorgehen 'der Beschuldigten ein strafbarer Tatbestand nicht vorliege. Eine verfehlte Pfundspekulation. Der 33 Jahve alte Vertreter Karl Jellinek eröffnete sich seinerzeit bei »einer Londoner Bank durch Erlag von 60 Pfund ein Konto und erhielt daraufhin ein Scheckbuch. Er kam dann nach Wien, füllte hier Schecks auf den Betrag von 1000 Pfund und 950 Pfund aus und erlegte sie bei 'der Ungarischen allgemeinen Wechselstnbengesellschaft '.Hermes", bei 'der Deutschen ^Kreditanstalt und bei der Allgemeinen Kreditbank als Deckung fitt der: Verkauf von Psnndnoten, welche hie Banken vorläufig aus ihrem eigenen Besitz beistellen sollten. Ms nun Jellinek nicht deckte und die Banken die Schecks präsentierten, stellte sich heraus, daß sie nur mit 50 Pfund gedeckt waren. Dadurch erlitten die drei Banken ansehnliche Verluste, di« damals zirka neun Millionen Kronen betrugen. Jellinek wurde des Betruges angoklagt und ist bereits zwemral verurteilt worden, ,jedes Mal zu 16 Monaten schloeren Kerkers. In 'beiden Fällen wurde jedoch das Urteil vom Obersten Gerichtshof ausgehoben und eine mene Verhandlmrg angeordnet. Bei der setzt stattgefundenen dritten Verhandlmrg gab Jellinek zu seiner Veräntwortuttg an. es habe ihm jede SchÄigungsabficht gefehlt. Er habe darauf gerechnet. daß die Krone steigen und er so durch das Sinken des PsundkurseS «inen 'bedeutenden Gewinn erzielen werde. Uobrigens hätten die Banken das Geschäft mit ihm aus eigenes Miko gemacht und ihm den/ Gegenwert für die Schecks. sofort aushezähtz, statt, wie es: üblich ist, den Gegeittvert erst nach -EingLug des Schecks gmsuschrei'be». Aus diesen Gründen treffe sie der Schaden. Wie««« MörgenzeNung. ♦; Gestempelte Krone --- 0.0079 Centimes. 1 Auszahlung Wien — 0.00783/4 Centimes. In Zürich notierte . 25./10. 24./10. die österreichische Krone ... 0.0078-/« 0.0078®/* die österr. gestempelte Krone .... 0.0079 0.0079 die tschechische Krone ....... 16.60 16.60 die Mark . . .... > gestrichen gestrichen Holland. / .......... L18.16 218.-^ Nelv-Aork ........... 661.— 661.23 ' London .. 25.21 25.23 Pari- ... 82.62 82.55 . Mailand . . . .. 25.10 24.95 Belgrad. ......... 6.65 6.77'/, Bukarest ............ 2.65 2,65 Sofia ............. 5.85 5.35 Budapest ............ 0.03 0.0305 Warschau . . . . . ... . ... . 0.0008 0.0003 Ungarische Wirtschaftspolitik. Man schreibt uns: Soeben hat Ungarn ein neues Eiustchrverbot (für Leder, Schuhe und dergleichen) - erlassen und so wird die seit einem Jahr dauernde Absperrung dieses für Oesterreich wichtigsten Absatzlandes immer vollkomntener. Vergebens fragt sich die österreichische Industrie, was unsere Regierung bisher getün hat, um unsere» Handel vor solchen Schädigungen zu bewahren. Sie hat feit einem Jahre fortwährend den Jndustrieverbänden versichert, daß sie „in allernächster Zeit" die Handelsvertragsverhandlungen mit Ungarn aufznnehmen im Begriffe ist, aber sie hat inzwischen mit fast allen Staaten Europas Handelsverträge abgeschlossen, von Verhandlungen mit Ungarn ist jedoch keine Rede, während die Tschecho-Sloloakei ihren Handelsvertrag mit Ungarn bereits abgeschlossen hat. Unser Handel mit Ungarn war allerdings durch die Devisenvorschriften in diesem Lande, die direkten Zahlnngsverboten gleichkommen, ohnehin unterbunden. Aber das. ist nur ein schwacher Trost für die Einfuhrverbote. Unsere Regierung hätte die Pflicht, auf der Etablierung eines, wenn auch beschränkten, etwa innerhalb von Kontingenten freien Waren- und entsprechenden Zahlungsverkehr mit Ungarn hinzuarbeiten. Mit der Ausrede, es sei beim 'heutigen Kurs der ungarischen Handelspolitik „eh nichts zu machen", ist die absolute Unfähigkeit unserer Regierung nicht zu entschuldigen. Allerdings entspricht die Handelspolitik Ungarns dem von allen anderen. Nachfolgestaaten Äugerweifi bereits ververlassenen System eines starren.MeMmtilismus, dessen Folgen das Gegenteil von deck btzwiBkest^ was daM ängestrobt würde. Ungarn wollte, durch die Einftchr- und' ZahlungKsperre, wozu in Kürze auch eine unerhörte Steigerung der Zollsätze. kommen wird, seine Valuta stutzen und andererseits — was Graf Bethlen erst kürzlich als Ziel seiner Handelspolitik bezeichnete■ das Land rasch industrialisieren. In bezug auf die Währung ist das Gegenteil eingetveten.. Die ungarischen Krone, die vor einem Jahr, als jette Politik einsetzte, 30 österreichische Kronen notiette, steht heute auf zirka 4 K. In Jugoslawien, wo man ebenfalls vor einem Jahr die gleiche Praxis eingeführt hatte und sofort die gleiche Wirkung sich einstellte: daß der Dinar fiel, wurde schon nach zwei Monaten der Finanzminister gestürzt und sein Mchfolger hob. alle Be» schranklmgen ans. Seither steigt der Dinar unaufhörlich. Was aber die Industrialisierung^ Betrifft, so ist es natürlich ein Irrglaube, zu meinen, es ließen sich im Handuntdrehen Industrien schassen. Wenn auch manche Fabriken von der Tschecho-Slowakei nach. Ungarn abgewandert sind, so braucht auch diese Umstellung viel Zeit. Es lassen sich aber durchaus nicht alle Industrien aus dem Boden stampfen, und schon geschaffene dauernd konkurrenzfähig ge-- genüder dem Ausland erhalten. Das hat Ungarn schon in der Vorkriegszeit erfahren, als es'die Industrialisierung mit Hochdruck gefordert hatte. Es fehlt ht Ungarn vor allem die geschulte Jndustrieavbeiterschaft, und eine solche herüNzuzichen, dauert sehr, lange Zeit, ist aber nicht bei jedem Volke für jede Produktion möglich. Dafür gibt die Wrrtschaftshrnde zahllose Beispiele. Um ein Nächstliegendes anzuführen, ist es in Oesterreich, wo es Aber eine MNiott Bamnwollspindeln gibt und die Spinnerei ein uralter Betriebszweig ist, uncköglich, die feinsten Garnnummern herzustellen. Ick übrigen ist in manchen ProduNonsAweigen der Fehlbetrag der ungarischen Eigenerzeugung so groß, daß es vieler Jahre, wenn nicht Jahrzehnte brauchen tvürde, die nötigen Industrien zu schaffin. An Baumwollgarnen zum Beispiel erzeugt Ungam heute erst. 11 Prozent seines Bedavfis selbst.. Die Folge der Abspermngspslitik ist eine konstante Warennot in Ungarn, welche die Ausbeutung der Konsumenten ermöglicht, also, eine firrchtbare Teuerung herbeiführt, gegen die mit dem bekannten unzulänglichen Mittel von Preistveiberverordnungen angekümpft wird. Nach . einem Texttlbericht der letzten Tage fehlt es in Ungarn zum Beispiel an Futterwaren, Strümpfen urch-anderen wichtigen Bedarfsartikels jo^daß die^^ Prettesolcher TKaren stark steigen. Die Teuerung erhöht natürlich einerfiits die Proincktionskösten, andererseits hemmt sie den Konsum, so daß ist Violen Branchen eine arge Slagiration , herrscht. Zum Uoberflisttz Mssen fiwst die LestcheÄen ungarischen Fabriken ihrä Produktion fortwahrenp auch aus dem Grunde reduzieren icker. ganz.stillfitzen, weil die Devrfinzentvafi ihnev nicht einmal für den Ankauf tarn Rohstoffen fremde Zahlungsmittel bewilligt, indes die aus dem Export eckWeßende». VS vor kmse« ga«. .fitzt aber zm 26. Oktrcher 1023 Seite 7 Hälfte abgeliefert. werden, nnissen. Hierbei wurde aber fist» gesetzt, daß die aridere Hälfte nur mus solchen Jnlandkrvuen abgeliefert werden darf, die aus. dem Verkauf von Effekten voic Aicsländeric staulinen. Abgesehett von dem Effektenschnucggel, . der dadurch gefördert wurde, ist .eS nich eintzusehen, welchen valutarischen Vorteil es bringen soll, wenn die . im-Ausland placierten Effekten zurückströmeu. Hier zeigt sich wieder eine ganz mechanische Denktveise. Dadurch, daß man die Effekten der Ausländer nur in Jnlandkronen, die nicht ausgeführt werden können, bezahlen lassere ivill, soll verntieden werden, daß sie überhaupt auf den-Markt geworfen werden. Denn an diesem Jnlandskroneuerlös hat der Ausländer kein Jrtteresse. So sirch . nur zwei Eventualitäten möglich: entweder er behält die Effokterr, dam: fehlen-die Jnlandkronen zur Abliefemng und die Industrie erhält-wieder keine Devisen zur Bezahlung der Rohstoffe, oder er verkauft sie, dann wird ein Druck auf die Kurse ausgeübt. In jedem Fall ist dies schädlich für den ungarischen Kredit im Ausland. Die Regierung sollte doch uqch allen Erfahmngen der Nachbarstaaten endlich wissen, daß das Vertrauen des Auslandes für Wirtschaft und Valuta das wichtigste Moment ist und daß alle Sperrmaßnahmen dieses Verträum nur erschüttern. Dies kommt klar zum Ausdmck durch die Smkung der ungarischen Krone um 85 Prozent ihres früheren Wertes seit Bestehelt dieser' Maßregelit. Tiefstand der polnlschen Mark. Aus Zürich tvurde ein neuerlicher Rückgang der polnischen Mark von 0.0005 auf 0.0003 gemeldet. Auch Z ahlung Belgrad senkte sich von 6.7750 auf 6.65. Hingegen stieg Zahlung Paris van 32.55 auf 32,62. Im gestrigen W i e n.e r Clearing ergaben sich nur geringe Verschiebungen. Auffallend ist es, baß die p 0 l n i s ch e Mark eine Besserung von 180 mrf 230 für 10.000 Mark aufzuweisen hatte. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Glearingknrss der Österreichischen Hationaibank vom 26. Oktober 1928. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam 1. 1 holt. Qtilden . Agram k Jug. Kronen . . , , Belgrad 1 Dinar ...... Berlin* 1 deutsche Reichsmark , Brüssel I belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 l-ci. Christian!« 1 norweg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . , Madrid 1 Pesetas .,»»», Mailand l Lire New York 1 Dollar..»»», Paris 1 Francs , Prag 1 tschecho-slow. Kronen , Sofia t Lewa ...... Stockholm 1 schwedlscheKronor , Warschau** 1 polnische Mark. Zürich 1 schweizerische Francs . Geld Zinsfuß 27570.- 818.- 818.- 0,75 3544,-- 3.77 329.- 10680.- 12380.- 318509.- S*/i 9330.- 6 3144.— 4 70935.- 8 4137.- 5 210C.— 7*/, 673.- 4*|, 18470.- 8 *60.- 3 12635.- 4 6 6 8 4% 6 6 5 8 3 Kars vom 24. Okt. Ware Geld Ware 27670.- 27650.- 27750.- 822.- 848.— 852.- 822.— 848.- 852.— 0.95 1.05 1.25 3556.- 3824.- 3536.- 3,87 3.77 3.87 33t.- 329.— 331.— 10720.— 10080.- 10780.— 12420.- 12380.- 12420.- 319500.-318700.- 319700.- 9370.- 9330.- 9370.- 3186.- 3124.- 3136.- 71185.- 70935.- 71185,- 4153.- 4107.— 4123.- 2110.— 2100,— 2110.- 682.- 683.- 687.- 18530.- 18470.- 18530.- 300.— 170.- 210.- 12685.- 12635.- 12635.- klolea Amerlkan. hloten v. 5 Dollar attiw, , , kleinere . » . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , . . 100 , . „ . kleinere. , . Dänische Noten 100 Ktoner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark, . » » '» 100 » « » . . kleinere.... Engl, Noten von 5 Llvrest. aufw, , . kleinere . . .. . , Französische Noten 100 Franca . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, , , kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar * » » * ... „ kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 590 Mark aufw, , „ kleinere.... Rumänische Noten tulOOOu.SOOLel , , kleinere ... Ruse. Noten (Roman,) zu 600 Rubel » » » » 100 , ... kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100, Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOßOaufw, . , kleinere . Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr, , . zu 10.000 Kr. . . . , , kleinere ..... , »Sti MMImi Watt, « flr 10.000 pol«. Statt. 7C860.— 70960.- 70560;- 70960.- 70460.- 70860.- 70460.- 70860.- 3500.- 3530.- 3485.- 3515— 656.- 661.- 661.- 669— 636!- 644!- 641*.- 649*.- IÄI70.— 12250.- 12170. - 12250— 0.» 0M 0.90 S*30 o!sö *o!9Ö!o!5 7.25 316700.- 318300.- 316900.- 318500— 316500.- 318100.- 316700.— 318300.— 4090.—' 4120,- 4060.— 4093— 27370,- 27570.- 27450.- 27650— 3110.— 3130.- 8090.— 3110— 3090.- 3110.- 3070.- 3090— 807.- 813.- 837.- 843— 797!- 80Z'.- 827!- m.~ 10550.- 10630.- 10550.- 10630— 230,- 270.— 180.— 220— 210.— 350.- 160.- 200— 323.— 337.- 323.- 327— 303.- 307.— 393.- 307— —»— —.— ■ —.—!8260!— 18360!-!826a- 18360— 12520.- 12600.- 1»20.- 12600— 9210.- 9290.- W10.- 9290— 2082.— 2098.- 2082.- 2096.- 2077.- 2098.- 2077.- 2093— 2.38 2.58 2.32 2J52 233 IS ~221 Ü47 Re Berwendims von Uugarironm für AMmdsMungen. Budapest, 28. Oktober. Gstdg. Tel.-Korr.-Bur.) Die Devifintzmtrale hat <m die Expovtsure im Zusammenhang mit der NvwrÄmmg beFÜglich der Verwendung von JnTandskronen zur Bvgl-eÄhnÄg von Aüsl'lMdsfoÄLru'Ngen ein RuridschrVibon gerichtet, woem daräuif "hingÄvi-essn wird, daß bezüglich jener Exportvalnta, hrnsichÄrch deren der Nachweis zu «bringen ist, daß dre botrchfönlde Firma aus JUaüdskronon'sov'deDUngen besrüdvgt wird, die Einfuhr nngarstscher Banknoten als ExPor:- vMrta hievm-iit chbgesteM wird. In Hinkunft werden derartige Banknoten nicht mehr an Stelle von Expovtvälnta angenommen. Bei Geschäften, die nach dem 16. d. getätigt wurden, sind alle dlesdezügl ,' chon ddachweüfi der DevisonZeirtraü zu unte rdvMvn. Aenderung des dentschen Reichsbankgescher. Berlin, 23. Oktober. Wie die Wätter melden, hat die Reichsregierung eine Aeirderung des Ba-nkges-etzes beschlösse n. Die Veröffentlichung der diesibezüglichon Dewrdnu>ng -werde voraussichtlich morgen er'solgen. Da«ach sei die ReichsbauL ö>- rechtiyt, Goldmavknotw herauszugübe«. Die Deckrmg bestünde zu einem Drittel in Gold und Devisen und zu den .übrigen Kvei Dritteln in Gold mark-Ha n d el ftvechseln. Die GöMestände,. die als Deckung dieser Goldanarknoten dienen, svllen getrennt von den übrigen Goldbeständen, die in 'der Paplermarkabtt-ÄUiNg der Reüchsbarck toetöfo&n, gsfich» wttdeu, Die fSkßBmeäkiok» d« RMS-

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