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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-26 · Heft 1688 (26.10.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1688 (26.10.1923)
Date
1923-10-26
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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fktte 8 "" Dben. Frerfry 1 fKHtf sollen st'devzeit in Golv, englischen Psuuo oder Dollar nach Wahl:fcet Reichsba>nk ei-nlvsba-r sein. Ferner soll die Reichsbmtk die Bevechtitzung erhalten, univerzmsliche w.ntboständiste SchulÄoerfchreiibm^gon hevausMgeheu. Diese Schuldverschreibungen sollen in den wertbeständigen Krediten der Reichsbank eme üntspvechende Deckung finden. Das Maximum der Emission dieser SchulÄverschvoi'bungen soll ans das Dreifache des Betrages deZ Goldbestandes festgesetzt werden, der in der Papiermarkabt eilung der Reichsbank verbleibt. Schließlich soll die ReichsbanL das Recht erhalten, gewisse Serien der jetzt umlaufenden FachlangÄnilttel viiMziöhen. Donlw-Save-Adria Eisenbahngesellschaft (vormals Süd- Vahn-Gesellschast). Es fanden Sitzungen des Berwaltungsrates in Anwesenheit der Vertreter der Regierungen der territorial beteiligten Staaten sowie des Komitees der Obligationäre statt. Der Präsident des Verwaltungsrates Dr. Weeber verwies in seiner Eröffnungsansprache darauf, daß seit der letzten Atzung dos Regime definitif, und zwar mit Rückwirkung vom 1. Jänner 1923 in Kraft getreten sei. Mit Worten wärmsten Danies gedachte er der erfolgreichen Mitwirkung sämtlicher Mitglieder des Verwaltungsrates, insbesondere der Herren Regierungsvertreter, an diesem großen Werk. Er entwickelte sodann die künftigen Aufgaben der Verwaltung. — Die von der österreichischen Bundesregierung zur Ausnahme in den Verwaltungsrat präsentierten Herren Minister a. D. Dr. Glan z- Eicha und Ministerialrat'Gruedl wurden kooptiert. Den ausscheidenden Verwaltungsräten Herren Sektionschef Doktor Müller-Martini und s Sektionschef Tr. P o ll a k wurde der wärmste Dank für, ihre hervorragende Mitwirkung ausgesprochen. Weiters wurde:: in. den Verwaltungsrat kooptiert die Herren Cav. di gr. di Nola, Gr. llff. Ciancarelli. Gr. Uff. Tondelli und Dr. Müller-Martini. — Der Präsident der Generaldirektion Tr. Fall erstattete dem Berwaltungsrat Bericht über, die im Zusammenhang mit dem, Inkrafttreten des Regime definitif sich ergebenden Fragen, insbesondere über die Einrichtung des neuen Zentraldienstes. — Zwecks Berichterstattung an die Aktionäre wurde für Anfang des nächsten Jahres die Einberufung einer Generalversammlung in Aussicht genommen.- — Die übrigen Punkte der Tagesordnung bezogen sich auf Gegenstände der laufenden Geschäftsgebarung. Erhöhung der Salzpreise in Polen. Ab 20. d. wurden die SÄzpreiise in Polen um 100 Prozent erhöht. . Die Derlangerung der Arbeitszeit in der polnischen Zuckerindustrie. Die Regierung hat mit Erlaß vom 15. d. die Verlängerung der Arbeitszeit in den Zuckerfabriken bis zu höchstens IS Sttmden bewilligt. Die „jüdische Bank" in Wilna. Die Wiinaer £c,ihu»L Sparkasse, auch indische Bank genannt, begeht jetzt daS 85jährige Jubiläum ihres Bestandes. Bk wuvde im Jahre 1898 als Leih- und Sparkassengenossönschaft für. Handwerker und Klemhandl-er gegründet und war die .zweite Kroditgenoffenschafl, welche von Inden für die indische Devöl-keruna ins Leben gerufen wurde. (Die 'erste war die ein Jahr vorher gegründete Kre-ditkasse in Pa ritsch, einer kleinen Stadt im Gouvernement Minsk). Das Wilnaer Institut erlangte sofort nach der Gründumg große Popularität und Mflt« bereits am Ende des Jahres 1898 1095 Mitglieder mit ttnem Darlehensstand von mehr als 26.000 Rckbel. Das Institut gewann zusehends das Vertrauen der jüdischen Bevölkerung. besonders des Gewerbeistandes, und konnte es 'wäh.- rend der Redolutionszeit 1903 noch wesentlich festigen, da ein durch die allgemeine Unsicherheit hevvorgerufener Run auf die Bank deren Position nicht m erschüttern vermochte. Am 1. Jänner 1914 hatte die Bank einen Mitgliederstand von 7500 und einen Emlagestand von 1L Millionen Rulbel; die von ihr gewährten Darlehen erreichten eine Höhe von zirka 660.000 Rubel, ihr Geschäftsumsatz betrug mehr als 13 Millionen. Der Krieg unterband die Tätigkeit der Bank fast völlig. Erst im Mai 1919 'wurde sie reaktiviert und hat einen bedeutenden Aufschwung qenomwen. Heute ist sie das Z -e n t r a l o r g a n des Repisionsverbandes der jüdischen Konsumgenossenschaften und spiest im wirtschaftlichen Leiben der Juden in Wilna eine bedeutende Rolle. Jugoslawische Eiftnerzliefttungerr nach Deutschland. Besichten aus Belgrad ■ zufolge werden in den letztenzlvei -Monaten . große Quantitäten Eisenerz von Jugoslawien nach Deutschland geliefert. Die deutsche Industrie interessiert sich für jugoslawisches Eisenerz, da der Bezug -des Eisens aus Spanien und Schweden infolge des großen Balulaunterschiedes sehr erschwert ist. Wiederaufnahme der amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Amerikanische Fabrikanten und Exporteure haben, wie Universal Telegraph Agency meldet, einen Ausschuß zur Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit Rußland eingesetzt. An der Spitze dieses Ausschusses steht der frühere Bürgermeister von Cincinnati Henry Hunt. Die repräsentativen Körperschaften und Handelsverbände werden mit dem Ausschuß zusammenwirken. Der „Ausschuß für Handel mit Rußland" untersucht die Möglichkeiten einer Kreditversicherung wenigstens für einen Teil des amerikanischen Warenversandes nach Rußland. » Einziehung der ^Kriegs-Noten" in Polen. Aus Warschau. 22. d.. wird berichtet: Laut Verfügung des polnischen Finanzministeriums werden die rm Jahre 1917 von der polnischen Landesdarlehenskasse emittierten, unter der Bezeichnung ,^krregs-Noten" bekannten Banknoten dom Verkehr entzogen und in der Zeit vom 1. November bis A. Dezember gegen neue Emissionen eingetauscht werden. Beratungen derpolnischen Industriellen. Aus. Warschau wird uns gemeldet: Seit einigen Tagen finden Oöiischen dem Z«nt ralverLänd der Jnd.ustriel-len, GroßLarrfleule und HütterMitzer und dom Finanstminister Kucharski Sbonftmmtt statt, im denen die gegenwärtige .Krisis der polMchen Industrie besprochen wird. Bor allem verlangt der Zentralpetzband die Vevgwßwang der Diskontokredtte mt> die WEebuna der vmiatzttsu«. 2ba einer täuaeaxn Wiener Morgenzeituttg. Rode erörterte der Finan Minister jeiit»' Finanzpolitik und legte besonderes Gewicht auif jene Maßnahme):, die er aus den: Gebiete der D.vi,senpoli'tik getroffen ha-t. Die Kon-fere>n'.zen, zu den-en auch Vertreter der Großbanken zu gezogen werden, sollen rnde>) näclsten Tagen fortgesetzt werden. Men« Börse. Ungeachtet der etwas besseren Beurteilung der Situation Deutschlands durch die Haltung Englands gegenüber Frankreich eröffncte die gestrige Börse in ausgesprochen lustloser Haltung mit schwächeren Kursen. Neben den Leerabgaben der Konter- )nine gesellten sich auch noch Verkäufe der Provinz, welche einen neuerlichen Druck auf das Preisniveau anslösten. Das Geschäft hielt sich abermals in den allercngsten Grenzen bei vorherrschender Zurückhaltung der Spekulation. Nachdem dieersten .Abgaben ihre Erledigung gefunden, trat ein etwas-freundlicheres Bild in die Erscheinung, hervorgerufen durch Decknngskäufe der Kontermine. Die gebesserte Tendenz war jedoch nicht von langer Dauer, da die Nähe der Versorgung zu Abgaben Anlaß gab, so daß der Schluß mit ganz geringen Ausnahmen zu -den tiefften Tageskursen erfolgte. Es verloren gegenüber dem letztgemeldeten Stand: Bankverein 6000 K., Britisch-ungar. Bank 8000 K., Qesterr. Kredit 12.500 K.,' Ungar. Kredit 53.000 K., Länderbank 16.500 K., Unionbank 13.000 K., Zivnostenska 29.000 K., Staatsbahn 16.000 K., Alpine 8000 K., Krupp 17.000 K.. Waagner 16.000 K. )lnd ungar. Hofherr 24.000 K- Lediglich Timber Holding und Siemens wiesen leichte Besserungen auf. Ebenso wie in der Kulisse war auch der Schranken von einer schtvächere» Haltung bei vorherrschender Geschäftslosigkeit getragen. Stärker in Mitleidenschaft gezogen waren wieder die Petroleumwert e. von denen Fanta 80.000 K., Karpathen 50.000 K., Galizia 900.000 K., Naphtha 100.000 K. und Schodnica 30.000 K. einbüßten. Von den Zuckeraktien ermäßigten sich Nestoiniyer um. 95.000 K., böhmische Zucker um 50.000 K., kroatische Zucker um 70.000 K. und un-gar. Zucker »m 110.000 K. Hingegen ginge» Ringhoffer, Dampfschiff und Prager Eisen gelvsscrt aus dem Markt. Bezugs rechte: Depositenbank 1600 bis 1800, .Kroat.- st'awonisch? Landeshvpothek 1100, Aussig chemische 110.600. Hoiel Krantz 14.000, Sierszaer Montan 76.000. A)kf deni Anlageuiarkt herrschte Ruhe. Bon den Exoten notierten: Erdöl 52.000 bis 55.500, Jriag 317.000 bis 330.000, Holzverband 23.500 bis 24.600, MrazNica 176.000 bis 184.000, Schubert u. Co. 16.000, Tepoge 95.000 bjs 115.000, Universale 53.000 bis 59.000. Wiener Waffen 20.000 bis 22.500. Ae Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Mavgenzeitrnng".) t Gummi. In Amsterdam sprach sich die Tendenz flau aus und die Preise fielen bis ungefähr 72 für loko, 76 Iänner-Marz und 78 April-Juni, hauptsächlich infolge größerer Liquidationsverkäufe und bedeutender Zunahme der Vorräte in L o n d o n. wo auch Gummipreife stark gesunken find. Der Umsatz war im allgemeinen nicht groß> »mfqßte aber auch Lieferungen fob Indien in diesem und nächsten Jahre. Er notieren Hevea Crepe loko 0.73»/*, Pro Jänner-März 0.77V», pro April-Juni 0.79*/*, Sheets loko 0.73, Jänrier-März 0.77V», April-Jnni 0.79'/,. 8 V ,9' Wolle. Der Bradforber Markt zeigte auf der ganzen Linie ein .freundlicheres Aussehen, die Preise sind für alle Kammzugquasitäten entschieden fester geworden und neigen namentllch Wette für CroßbrrdS nach oben. Die in H u l l stattgebabte Auktion brachte Aufschläge von 5«/. für mittlere und 7'/, bis 16»/. für gröbere CrößbredS, die ganzen angebotenen Onantitäten fanden schlank Aufnahme und da man auch an der Londoner Auktion einen sehr festen Verlauf erwartet, so hat der Konsum anscheinend die noch relativ billigen Kammzugpreise zu Käufen benutzt. Jedenfalls waren die Umsätze in Kämmzug wesentlich größer als wie feit langem. Zngabriffe, Kämmlinge und Abrisse lagen bei festen Preisen unverändert. Baumwollgarne waren auf dem hiesigen Platze in, den Gattungen Rein-Amerika, Mittel-Amettka 36/42 und Nr. 42 um je 1 Punkt höher und votieren —.90 bis —.97 Dollar, 1.11 und 1.14 Dollar. Baumwoll- Zwirne und rohe Baumwollgewebe blieben auf unverändettem Stand. Seid«. Der Maiium-er Seidenmarkt blieb unverändert. Die Ansichten über die weitere Entwicklung gehen ebenso auseinander wie die einzelnen Forderungen. Die europäische Fabrik unterunternimmt wenig, manches Geschäft scheitert an zu niedttgen Preisen, die sich mit den noch festen Forderungen der Spinner nicht vereinbaren lassen. Bevorzugt bleibt Grege zweiter Güte teils für französischen, teils für. amettkanischen Bedarf. — In Züttch sind keine großen Umsätze zu verzeichnen, aber ständige Nachfrage nach greifbaren Waren und für kurze Lieferzeit, war vorhanden und dies genügte, um die Preise auf der heutigen Grundlage zu halten,, um so mehr als der wieder fester^ LttekurS die Verkaufspreise in Franken erhöhte. — Anrettka hat bis jetzt aus Japan nur ganz unbedeutende Mengen erhalten können und eS dürste noch , geraume Zeit vergehen, ehe wieder größere Verschiffungen zustande kommen. Die italienischen Spinner rechnen infolgedessen damit, daß Amerika früher oder später doch noch einen Teil seines gewaltigen Seidenausfälles in Mailand wird decken müffen. Sie sind deshalb wenig verkaufslustig und zu Nachlässen nicht geneigt. In L y o n sind die Umsätze zahlreich gewesen, die Preise haben manchen.Hochgang erfahren und den im Laufe eines Monats verlorenen Boden wieder gewonnen. In Marseille war keine Bewegung, gelbe Levante- KpkonS kosten 75 Franken. Dje Wiederaufnahme der japanischen SeidenauSfuhren, die die amettkanifche Fabrik nur schwer vermissen kann, wirb ohne Zweifel ihre WirkMg auf die PreiStendenz nicht verfehlen. Vom S ch « n g h a i - M a r k t wurden einige Käufe für Europa, die durch E n t g egenk o m m e n der Eigner ermöglicht wurden, gemeldet, der Wechfelkurr, der von 11.90 au' 12.10 gestiegen war, glich das. jedoch wieder aus. Don I a p a n ist man ohne genaue Nachttchten. Man kann annehmen, daß der Einklang zwischen Jökohama und Kobe noch nicht gefunden ist und daß diese Lage die ersten Verschiffungen verzögern würde. .. . MehmSrtte in St. Mark. (Ergenberich-t der .Mierier Mo-r-genzsibunp".) N i n d e r m a r k t. Der Auftrieb auf dem gestrigen Rindermarkte belief sich aus 191 Stück iuläubsiche». 28 .Stück una«» 86. Oktober 1923 Nr. 1688 risches, — Stück tschecho-slotvakifches, 668 Strick jugoslawisches und 156 Stück rumänisches, zusammen 938 Stück Schlachtvieh, worunter. sich 522 Stück Mast- und 416 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach ivaren 627 Ochsen, 80 Stiere, 228 Kühe und 8 Büffel. Außerdem wurden noch. 26 Stück auf dem Kontumazmarkle arlfgetrieben. Bei schwacher Käuferbeteiligung lockte der Verkehr fast vollständig. Preise - gegen Montag schwach behauptet. S ch w e i n e m a r kt. Aufgetriebev wurden 269'Schweine, darunter 142 Fleisch- und 127 Fettschweine. Preise für Fettchweine, die gestern minderer Qualität .waren, gegen. Dienstag unverändert. Fleischschweine haben bis zu 1000 K. pro Kilogramm eingebüßt. Es notierten: Fettschwetne 26.000 bis 27.000 K. und Fleischschweine 26.000 bis 27.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. S t e ch v i e h m a r k t. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 2286 Stück Kälber, 1125 Weidnerschweine, 963 Weidnerschafe, 91 lebende Schafe, 43 Ziegen und — Lämmer. Anläßlich de» abnehmenden Bedarfes Leim Monatsende tendietten Kälber trotz reduzierter Zufuhr flauer. Primasorten erlitten einen Preisrückgang un) 1000 bis 2000 K., alte mindere Qualitäten bis zu 9000 K. pro Kilogramm, Fettschweine sind um 1500 bis 2000 K. im Preise gestiegen. Es notierten: Lebende Kälber 21.000 bis 24.000 Weidnerkälber 18.000 bis 27.000 K., Fleischschweine 24.000 bis 31.000 K.. Fettschweine 30.000 bis 31.500 K., Weidnerschafe 8000 bis 17.000 K., lebende Schaft 6000 bis 12.000 K. und Ziegen 6000 bis 12.000 K. pro Kilogramm. Baumwollmarft. New-Aorll. 24. Oktober. Baumtvollzufuhren in den atlant. und Golfhäfe:: 38.000, im Innern 34.000. Ausfuhr nach Großbritannien 7000. nach vem Kontinent 4000. Lokalmarkt micköling r 30.48 (letzt. Kurs 30.60). Tendenz: Fest. — Termine: Oktober 30.60, November 30.15, Dezember 30.16, Jänner 29.65. Februar —. März 29.73. April Mai 29.80, Juni —Juli 29.27, August 27.80, September 26.75. Prager Börse. Prag, 25. Oktober. Zu den ausgeÄehn't-en Realisationen -gesellten sich auch -noch heute Zwangsverkäuift -und Aibgabm a-us Furcht vor weittren Kn-rsrückgöngen, so daß es >A einer stcrrken Abschiwächung in allen Papieren kam. Die K>M>ftust war -gering. Bankw-erte -behaupleten nur ihren Kurs. Die Wiener lagen schr schwach. Von Transportwerten gaben albe Papiere mit Ansnahme von Bu-schttehrader- und Aalssig-Teiplitzer-Akticn im Kurse nach. Aus dem Juiduistrieaktiemn-ärEte waren sämtliche Wette rückgängig. In der -Kulisse waren die a-nfä-nglichen Kur-s-e nv-.'driger, es trat jedoch später eine Heine Befestigung ein. die sich -aber nicht überall hielt. Die allgemeine Stimmung wirkte auch aus den Anlagemarkt -unM-nfti-g ein, doch waren ■ hier -die Ku-rsnachbäss-e gam gering. Die Exoten bchvegten -sich auf dem n Adrigsten Niveau und die Erholnwg war eine vorübergehende. Der Schluß 'war schwach. Schluß! nrse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —, Böhm. Unionbank 441.—, Böhm. ESkomptebank 442.—, Böhm. Jndustttalbank 478.—. ZivnostenSka Bmka 428.—, Anglobank 161.—, Oesterr. Kredit. 133.— Wiener Unionbank 142.—, Wiener Bankverein 89.50, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A 690.—, Lit. B 226.—, FerdinandS-Nordbahn 9800.—, Prag-Duxer 210.—, Auffig-Teplitzer Eisenbahn 1210.—, Nestomitzer Zuckettndusttte 1810.—, Vereinigte Elektttzität Wien 177.—, Brosche 1575.—, Koliner Spiritus 1256.—, Königshofer Zement 1445.—, Breitfeld-Dane! 549.—, Ringhoffer 805.—, Simmeringer 159.—, Rotbkosteletzer Textil 356.—, Alpine Montan 324.—, Polbihütte 484.—, Prager Eisen 1082.—, Oesterr. Berg u. Hütten 2870.-. Skoda 573.-. Jnwald 626.-. Re Leviseukurse. Berlin, 25. Oktober. (Devisenkurse.) Amsterdam 24.538,500.000 (24.538,500.000), Belgien 3.132,150.000 (8.112,200.000) Christicmia 9.675,750.000 (9.675,750.000), Kopenhagen 10.972,500.000 (10.872,750.000), Stockholm 16.558,500.000 (16.558,500.000), Italienische 2.793,000.000 (2.793,000.000), London 284.287,500.000 (284.287,600.000), New-Aork 64.837,500.000 (62.842,500.000), Paris 3.670,800.000 (3.650,850.000), Schweiz 11.271,750.000 (11.271,750.000), Spanien 8.379,000.000 (8.379.000.000), Wien 887.775 (887.775), Prag 1.875,300.000 (1.876,300.000), Budapest 3,491.250 (3,491.250), Sofia 602,490.000 (602,490.000), Belgrad 768,087.500 (763,078.500). Berlin« 25. Oktober. (Notenkurse.) — Noten: Dollar 64.837,500.000.— (62.842,500.000.—), Pfund 284.287,500.000 (284.287,500.000), Italienische 2.793,000.000 (2.793,000.000), Polnische 22.000.- (32.000.-), Tschecho-slöwakische 1.876,500.000 (1.875,300.000). Oesterr. gestempelte 887.000 (887.000). Prag» 25. Oktober. (Devisenkurse. — Mitgeteitt vom Bankgmte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin*) 4.90 (3.50), Züttch 624.76 (624.25), Patts 264.76 (203.75), London 155.75 (156.75), New-Aork 34.60 (34.50), Belgrad 40.25 (41.87‘/2), Bukarest -.- (—.-), Wien 4.65 (4.64), Warschaus) 17'/. (21'/.), Agram Budapest 17.75 (17.75), Jugoslawische 40.— (41.877a), Österreichische gestempelte Krone 4.63'/, (4.63), Polnisches) 14.25 (19.25), Ungarische 12.- (10.76). * pro 10 Milliardcln. s) pro' Million. Bndapeft» 25. Oktober. (Kurse der Devisenzenkrale.) Amsterdam 7530 bis 7970 Bukarest 97.— bis 110.—, Kopenhagen 340Ü bis 3620, Christiania 2980 bis 3200, London 88.000 bis 92.400, Berlin 0.0003 bis -.-*), Italien 880.- bis 935.-, PattS 1160.- bis 1216.-, Prag 578.- bis 624.-, Stockliolm 6100 bis 5430, Zürich 3440 bis 3660, Wien 0.2735 bis 0.2955, Sofia 184.— bis 195.—, Belgrad 236—bis 250.-, New-Aork 19.400 bis 20.500, Warschau 1.— bis 1.50s), Brüssel 1000.— bis 1050.—. * pro 10.000 Mark, s) pro 100 poln. Mark. . Agram, 25. Oktober. (Devisen.) Wien 0.01230 bis —, Berlin —bis —, Budapest 0.045 bisBukarest bis —, Italien 387.50 bis —, London 375.— bis , New-York 85.— bis —Paris 510.— bis Prag 268.— bis —, Sofia —bis —, Schweiz 1530.— bis Brüssel bis Warschau 0.0056 bis Amsterdam —bis —.—, Stockholm —bis —.—. Warschau, 25. Oktober. (Devisen.) Berlin 0-000001, London 7,722.000, New-York 1,723.000, Prag 51.800, Wien 24.25. Belgrad» 26. Oktober. (Devisenkurse.) London 383.5» bis Patts 602 bis New-York 85.16 bis Genf 1516 - bis Saloniki bis Mailand 380.50 bis —Prag 251.75 bis Berlin*) 0.0035 bis Wien 0.01192 bis. Bukarest -.— bis Sofia 78.- bis -.-, Budapest 0.045 bis Brüssel bis —, Amsterdam 3351.— bis —, Warschau —.— bft *) pro Million. New'Bvrb, 24. Oktober. (Devisen.) London 449.25, Paris 681.50 Berlin 0.00000012, Mailand 445.76, Zürich 1782.-, Kopenhagen 1739.—, Stockholm 2631.—, Christiania 1638.—, Amsterdam 3886.-, Prag 296.-, Wien 0.14125, Budapest 0.5425, Bukarest 47.126, Warschau 0.0009, Madrid-.-, Helsingfors 267.50, Brüssel 500.—, Kanada —unter pari. Brasilien —. Araen* Linien -—. Belgrad 120.7fr

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