Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1688 (26.10.1923)
- Date
- 1923-10-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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f*H^4_- Wm, Fvfcktü» __ In der auch von uns seinerzeit mckgeteilten Liste der Vereine und Organisationen, die der Senat der Budapest« lliituerfitnt afc? solche bezeichnet«:, denen Ut Hochschüler nicht angehvren dürfen, war der Verband der Ernvachenden Ungarn, gleichfalls u ich t enthalten. Man sicht also, daß dieser Erlaß der Bethlen-Regicrung wieder bloß ein liberal schillernder Akt für das Ausland ist, daß er jedoch im Wesen die Macht der Geheimorgalüsationell in Nugrrn nicht erschüttert. Pole«. Zer Renegat Senator Hamerling darf nicht nach Amerika. Äus Warschau meldet I. C. B.: In Warschauer politischen Kreisen ruft die Tatsache Sensation hervor, - daß die amerikanische Regier u n g dem polnischen S-enator H a nt c r l i n g die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert hat. Wie bekannt, ist Hamerling, rin galizijcher Jude, vor längerer Zeit nach Amerika eingewandert und hat cs dort zu großem Vermögen gebracht. Er ließ sich dort taufen, kehrte nach Galizien zurück und schloß sich den extrem-reaktionären Parteien an. Im Aufträge des polnischen Finanznlinistrrs Kncharski besuchte Hamerling in den letzten Wochen einige westeuropäische Hauptstädte, um für die polnische Ausländsanleihe pr wirkeil. Nunmehr sollte er zu dein aleicheic Zweck nach Amerika reisen. Da er aber in amerikanischen Regierungskreiseil von seinem einsngeu Airftntbalt in Amerika her nicht gut beleumundet ist. wurde ihm ötc Einreise vcrwei g e r t. Lokomotivsübrerstreik in Galicien. Lemberg. 25. Oktober. (Tel. der Wiener Morgenzeirung.) Wie arigekündigt, sind die Lokomotivführer der Staaisbahnen im Bezirke der L c m berger und teilweise auch der Krakauer Bahndirek- - rion wegen Nichierfütlnna vbrcr materiellen Iordernngen in den Streik getreten. Bisher konnte der Eisenbahnverkehr auf den Hauptstrecken mit blutenden Eimchräntrulpen aufrecht erhalten werden, wobei Eisenbcrhniugcnienre die Lokomvtiven bedienen. Eine Fortdauer und Äusdehnnng des 'Streiks könnte im Hinblick auf die mangelnde Approvisivniernng der größeren Zerrtren sehr schwere folgen nach sich ziehen. Kohlennot und Schulunterricht. Mrs L e in Hertz meldet man uns: Infolge der katastrophalen Teuerung und der damit vcrouu'denen Kohlen not befürchtet man eine Unleribrechnng des gesamten Schulunterrichtes in der bevorstehenden Wmterpcriöde. Das Gros der Volks- und Mittelschulen konnte mangels von Geldmitteln bis heute nicht die nvtwendNten Kohlenvorräte beschaffen und die vorhandenen Vorräte reichen kaum für zwei Monate. Das Schulkuratonum steht diesen Zuständen machtlos gegenüber. Der zweite Judaistische Kongreß -er Antisemiten. Ans Warschau meldet I. C. B.: Die berüchtigte radau-antisemitische Gesellschaft „Rozwoj" hat beschlossen aus Anlaß ihres zehnjährigen Bestandes einen jndaistischen Kongreß ernzüberufen, der vom 7. bis 10. Dezember m Warschau tage» soll. Die es in dem Aufruf heißt, soll der. Kongreß versuch«, ..einen realen Weg zur Lösung der Jitdensrage in Polen zu finden". _;; Tagesbericht. zionistisch« Parteitag. Der diesjährige ordentliche Zionistische Parteitag sind-r ain 3. und 4. Krslsw (11. und IS. November) im SitztmgssaQlL des Ingenieurmrd ^lrchiteckteMxreines, 1. BeH., Eschenbachgasse 9, statt. Die CrLGmmg erfolg: am 11. Mvember um 9 U-Hr vormittags. 2-ögiii- -Marionen und Berichte iverden den- Delegierten rechtzeitig -ugc schickt. Tagesordnung: Ais lew (11. November), 9 Uhr vormittags: Eröffnung (Präsident Dr. Desider Fried-;,niini), Wahl des Präsidiums und. des Bureaus, Wühl der Vornmnethsiommission, der politischen und Rtchrlutionsko.nmiffio-n, Bericht über die Tätigkeit des Landeskomitees (Tr. Gelber), Politisches Referat (Oberbaurat Ing. Roöcm Stricker). — Nachmittags: General DCi/CiltC. i. Kiste w (12. November), 9 u h r v o r- \v.: itags : Referat über Jugendarbeit (Tr. Isidor Kinder), Keren, .Hajessod-Arbeit im versoffenen Jahre (Tr. Leopold Sofer), Unsere nächsten Keren Hajeffod- Anfgaben (Dr. Otto A b e l e s). —Nachmittags: T:banc. Resolutionen, Bericht der Permanenzklumniffion, Wahlen. Dir crimrern an die Kongreß- und Parteitagsbrschlüsse, «wonach nur jene Gesinnungsgenossen zu Delegierten gewählt werden können, die ihrer Keren Hajes sod-Pf licht restlos nach gekommen sind. Sämtliche Brzirksfc ft irrten und Sonderverbände werden ausgefordert, im Sinne der letzten Zirkulare die Wah'lprotÄolbe Ml den entsprechenden Berichten über die .Keren Hajessod-Lefftung der gewählten Delegierten spätestens bis 30. d. dem Lairbesko>mltee vorzulegen, ferner die noch ausständigen Parteistewerlbeiträge vor dem 30. d. zu erlegen, damit dem Parteigericht die gur Vevisizierung nötigen Unterlagen rechtzeitig übermittelt werden können. Laut Beschluß der letzten LanVeskomiteesitzung können die nach dem 30. d. einlausenden Parteisteuerbeiträge für die Berechnung der Mandate nicht berücksichtigt .werden, worauf besonders aufmerksaiu gemocht wird. Zionistisches LanÄeskoMtee für Ossterreich: Dr. N. M. Gelber. Dr. Dsjcher Friedmann. * Msilarieu sind Mischen 11 t^b IS Uhr vormittags l'v Bureau sv* LaüdeskoMtees erWÜich. . ■_Mrertttr MvLsen-ettrms»_ Die Panik in der Kiewer Hauytsyuagoge — ein BanMensiberfall. 70 Personen getötet. Me vpr kurzem gemeldet wurde, kam es iu der Hauptsynagoge von Kiew zu einer schrecklichen Panik, welche viele Menschenleben erforderte, lieber die näheren Umstünde dieses Unglückssalles unterrichtet ein Brief, welchen ein jüdischer Einwohner von Wilna von einem Kiewer' Verwandten erhalten hat und den ein Wilnaer Blatt wiedergibt. Nach diesen Nachrichten wurde die Synagoge am Simchat-Thora-Feste von bewaffneten Banditen, die die elektrischen Lichtleitungen durchschnitten hatten, überfallen. Infolge der plötzlichen Dunkelheit brach unter derb Versammelten eine Panik aus, bei welcher 70 Personen einen Erstickungstod erlitten. Hunderte Frauen und Kinder wurden verletzt. Die Panik nützten die Barrditen aus, um die Versammelten auszuplündern. Sie vahtnen ihnen Kleider und Schmuckgegenstände ab, wobei den Frauen die Ohrläppchen abgeschnitten wurden. Erft nach vollzogener Plünderung verschwanden die Banditen, nur einer von ihnen fand den Erstickungstod. In seinen Taschen fand man eine «größere Anzahl geraubter Schmuckgegenstände, darunter Ohrgehänge mit nboeschmttcncn. Ohrläppchen. _ gilt Kongreß gegen die Kinderlosigkeit. Das Land, in welchem die Frage des Geburtenrückganges an: akutesten ist, ist bekanntlich Frankreich. Dort ist heute das Mißverhältnis zwischen dem Gebietszuwachs mit dem Bevölkerungszuwachs eines der schwierigsten Probleme. Es wurde schon iu allerhand Formen behandelt, und nun tagt in Marseille ein Kongreß, welcher sich ausschließlich mit der Frage der Kinderlosigkeit beschäftigt; Aus den Referaten des Kongresses ist zu ersehen, daß im Verlause von 120 Jahren (1801 bis 1921), die Bevölkerung Frankreichs um knappe zwölf Millionen Menschen zugenommen hat, und dies nur durch die Einverleibung neuer Gebiete; in Wirklichkeit hat die Bevölkerung ständig um 1,8 Promille abgenommen. Im gleichen Zeitraum ist die Bevölkerung Englands von 16 auf 47 Millionen, die Italiens von 18 auf 39 MMonenl und die Deutschlands trotz der Gebietsverluste im Weltkriege von 32 auf 59 Millionen gestiegen. Ein besonders wichtiges Problem für die Bcvölkerungspolitik Frankreichs bildet die besonders in der letzter: Zeit stark hervorgetretene Aenderung in der wirtschaftlichen Schichtung der Bevölkerung. Frankreich war bis vor kuHem das Land der kleinen Bodenbefitzer und die ganze Gesehgeöung des Staats hat sich diesem Umstande angepaßt. Jetzt hält aber in Frankreich die Zähl der städtischen Beibölkerung der der Landbevölkerung die Wage und es ist heut« ein Industrieland. Gerade dieser Umstand birgt für das Franzofentmn große Gefahren, weil erfahrungsgemäß,' der,Bevölkerungszuwachs in der Stadt geringer ist als auf dem Lande und demnach die Vergrößerung der Städte auf Kosten des flachen Landes die Bevölkerung verkleinert. Durch den Kolonialbesitz ist der Bedarf an Menschen gestiegen, da für die Kolon«« Soldaten, Beamlbe, Techniker gebraucht werden. Diese Stellen mit Ausländern zu besetzen, bedeutet täte Schwächung des Fvanzosentums. Daher hat sich in der letzten Zeit die Propaganda für die Erhöhung der .Geburten in Frankreich immer stärker gestaltet, eS werden immer größere Prämien für kinderreiche Familie« pusgesetzt, aber wesentliche Erfolge sind bisher nicht erzielt worden, und es scheint, als arbeite die» Natur gegen die imperialistische Großmachtstellung Frankreichs. _ Borlesm» Per« Märkisch. In den letzten Jahren erstand der modernen jüdischen Dichtung eine stattliche Zahl neuer origineller Talente. Aus dem geistigen ©tum und Drang kristallisieren sich immer klarer stark« Ansätze zu einer neuen jüdischen Form. Dies gilt insbesondere von der jüdischen Lyrik. Eine' ganz neu« «nd ihrem innersten Wesen nach besondere Art von jüdischer Volkstümlichkeit spricht aus den Dichtungen des jungen Lyrikers Perez Märkisch, die der Dichter Sonntag den 28. d., 7 Uhr abends, im Jüdischen Arbeiterheim, 2. Bez., Biumauergafse 1, -iM Bortrag bringen wird. Freunde der jüdischen Literatur werden aus diese Veranstaltung, di« in einem Kreise geladener Gäste stÄtlfinden wird, besonders aufmerksam gemacht. Märkisch, der auch ein glänzender Redner ist, wird an diesem Abend einleitend Aber die Situation m der mickernen jüdischen Literatur sprechen. Einladungen sind in der Kanzlei des Jüdischen Arbeiterheims, 2.- Bez., Blmnanergafse 1, erhältlich. Per Mord an einem Kinde. Böller Geständnis der Elise Kaspar. Zu den späten Abendstunden ist es den die Untersuchung führenden Polizcibeaprten gelungen, Elise Kaspar zu einem vollen Geständnis zu bringen. Das Ergebnis der Untersuchung hatte so unwiderlegliches Beweismaterial für die Täterschaft der Kaspar erbracht, daß diese in später Abendstunde ihr Leugnen aufgab und bat Mord an der Kleinen zugab. Sie will zwar, ihrer Angabe nach, keinen Mord, sondern bloß eine Züchtigung beabsichtigt habe»:, da das Kind angeblich keck gewesen war. Mit der Hacke habe sie dem Mädchen einen „Deuter" gegeben; dies war aber der tödliche Hieb ans den Kopf, der die Schädel-, decke zertrümmerte. Während das Kind wimmernd zusammenbrach, ist die Kaspar dann ausränmen gegangen. Nach: . Hause gekommen, find» sie W Mädchen am Roden liegen. _26. Oktober Um gfe Wm Sodann lies sie aus die Straße, wo sie die Erzählung tap, breitete, die „Nntschi hätte sich erschlagen". Die Kaspar tofefc; rwch Abschluß der polizeilichen Erhebungen dem LandeSg«M eingeliefert rverdeu. Die Obduktion der Laichk, rvelche gestern vorgenoimnen wurde, ergabt daß s e. x u eile Motive bei der Ermordung nichjt geltend warem Die Leiche rveist eitle schwere Verletzung am Hinter-» Haupt — Zertrüinmerung des Schädels mit Austritt desGehirnes —, dann noch weitere fünf Hiebwunden «m Rücken und an der Schulter auf. .Nach dem Hieb auf beit Kops dürfte die Kleine wohl besinnungslos getvvrdett sein. Die anderen Berlctzungert durchtrennen nur an einzelnen Stellen die Haut. Sie sind auch mit der Schneide der H a ck e zugefügt. Lr.uur rveist die Leiche eine Quetschung der Oberlippe auf. Würge spuren faudeu sich nicht; dagegen ist es nicht ausgeschlossar, daß dein Kinde der Mund zu gehalten worden ist, damit es nicht durch Schreien Aufsehen errege. Auch an den Händen der Leiche zeigen sich Verletzungen, die darauf hinzu deuten scheinen, daß die klejnc Anna ihre Arnre schützend vorgeyalter: hat. Die Schläge mit der .Hacke müssen durchwegs Don hinter: geführt worden sein. An den Knien der Leiche sind brarme Flecken; ob sic von früheren Mißhandlungen herrridreu, bleibt dahingestellt. _ Sie Lebensmittelmärtte. Das warme Wetter ermöglicht es, daß die Grünwarcmnärkte noch immer sehr reichlich beschickt sind. Tie Nachfrage galt gestern wieder hauptsächlich den Grünwaren, auf den Märkten. Für einige Artikel ist eine leichte Preiserhöhung eingetreten. Teurer bezahlt mußten werden: Spinat, Paradeiser und Karfiol. Weintrauben lauten in so großen Mengen au, daß sie im Großhandel unter bau* Gestehnngspreis, und zwar um 5000 bis 6000 Kronen pro Kilogramm abgegeben werden mußten, um überhaupt Abwchmer zu finden. Auch Pilze kommen noch iinnrer in verhältnismäßig großen Mengen an. Herrenpilzc konirtentrotzdem einen Preis von 22.000 Kronen pro Kilogramm .behaupten. Halimasch waren um 3200 bis 4000 Kronew pro Kilogramm erhältlich. > In der Großmarkchalle langten 17 Waggons Fleisch ein. Die Nachfrage sowohl im Großhandel als auch im Kleinhandel ist sehr schwach. Die Preise für MeSsch haben keine Aenderung erfahren. Sr MM «mm. Gestern blieb das Wetter in Oesterreich de» ganzen Dag fast wolkenlos. Die Temperatur ist stark übernovmal. Wien hat'te mittags 34 Grad. Der langjährige Mittelwert ist zehn Grad. In der Tschecho-Sbowaker war es heitte tri'rb und regnerisch. Die Demperattrr stieg in Prag nur bis 13 Grad. Boraussage: Bewölkung, unsicher, wcchrschemlich heiter, übernormale Dempevatnr andauernd. * Vom Zionistischen Landeskomitee. DaS Monistische Landeskomtter gibt bekannt, daß es mit Rücksicht aus die erfolgte Aenderung in der Zusammensetzung der Maawirim-Äl.-G. in dieser Gesellschaft nicht inehr vertreten ifii. * Jüdisches Genesungsheim iu Meran. Das Genesursigsheim des Vereines Asyil für kranke Israeliten in Meran <JtMen) wird am 8. Jänner 1924 geöffnet. Au(- nahmesuchende wollen sich bezüglich der Bedingungen au die Verwaltung des Vereines wenden. * Weitere Ermäßigung des Gaspreises. Für den W> lesnngsavschnitt vom 24. bis 31. d. wurde der Preis für einen j^rbirmeter Gas ckbermals um fünfzig Kronen ermäßigt. Er beträgt daher 1950 K.. so daß gegenüber der letzten Septemberwvche eine Ermäßigung um 200 K. erfolgt ist. * Die Strompttise unverändert. Die Preise für den ctel* Irischen Strom bleiben für den MefungsabschUltt vom 21: bis 31. d. unverändert. Es kostet eine Hektowattsttmde TichtstroM 490 K. und eine Hektowattstunde Kraftstvom 380 K. * DerlSngeruug Ser «eschäftsstunde» im Dorotheum. Ab 2. November d. I. werde» in all«« Zweigstellen des Dorotheum» die GeschSstsstunden für de« Partttenverkdhr von 8 Uhr früh bis '/.3 Uhr ausgedehnt. * Was i» Wien verloren wird. Das pcküzeiikche Fundamt veröffentlicht die lange Liste der Sachen, die im Juni l. I. gefunden und bisher nicht behoben wurden. Auf der Liste stehen u. a. je 25 Aktie« der „RudolfrhMe", der „Deutschen Bodenbank" und der „Karl Kor» Ban-A.-G.", 4 Anhänger, 47 Armbänder und Armreifen, davon 28 mit Uhren, 7 Boas, 21 Broschen, zum Teile mit BrManten,' Perle« und Edelsteinen, 2 Bucheinbände mit Geld, 4 Damenjacken, 1 Damenkleid, 2 Damenmäntel. 1 FÄrrad, 2 Feldstecher, 1 k Ü n st l i ch e s Gebiß, 1 Halbedelstein mit Monogramm, 12 Halsketten, 15 Paar Handschuhe, 4 Damen- und 14 Herrenhüte, 18 Kappen, 1 Kinderjacke, 4 Kindermäntel. 25 Kinderbälle, 4 Krawatten, 4 goldene Krawattennadeln, IKriegSanleihe, 2 öfterreichische Rote Zkreuzlose, eine Waidzille, 2 Winterröcke, 1 geschlachtete Ziege, 28 Zinsencoupons, 1 Zirkel «sw. 1 Bienenschwarm, 1 Ga«S, 5 Hühner und mehrere Hunde wurden als herrenlos angezeigt. * Bernfunasverfahren im österreichischen Cisenbahndienstc. Zufolge deS Uebergange» der Obersten ÄetriebSverwaltuna der österreichischen Bundesbahnen - M die Generaldirektion sind Berufungen gegen Entscheidungen der BnndeSbchndirektionen, so in Fahr- und Frachtgebührenangelegenheit e v, hinsichtlich Entschädigungen wegen Verlust, Minderung oder Beschädigung deS Gutes, Ueberschretten der Lieferfrist nsw. stempelftei an die G t n e r a tdirektionzu richten. * Nennte östereeichische Nl<ise«lOtt«rie. Bet der gestern abgehaltenen Ziehung de» fiebenten Tage» der fünften Klaffe gewannen! 10 Millionen Kronen daS Los Nr. 3S.411; je 8 Millionen Krone» die Loft Nr. 92.184 und 00.048; ft 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 9052, 24312, 38.956, 56.022, 88.002 und 95.956; je 1 Million Kronen die Lose Nr. 824, 13.956, 18.028, 28.184, 31.785, 88.941, 47.785, 54.134, 6Ä700,j 61.941, 68.700, 82.437 und 96.184} außerdem Gewinne rwikcken 600.000 und 200.000;flrwien