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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-24 · Heft 1686 (24.10.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1686 (24.10.1923)
Date
1923-10-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«« » Mrn, MMooH kvvg. Ludwig Szilagyi, daß die Behauptung, das Ministerium deö Innern habe die Weisung zur Ausiöfnn'g der Gebeimorganisatiynen bereit? erlassen, nicht den Tatsachen entspricht. Tatsache ist, daß der Verband der Erwachenden Ungarn trotz der Zusicherung des Ministerpräsidenten bisher nach wie vor tätig ist. Das Internierungslager von Zalaegerszeg ist noch immer nicht ansgelassen, die unschuldig Eingekerkerten sind noch immer nicht freigdlassen, die Frage der Emigranten wird noch immer im reaktionärsten kinne behandelt und die „patriotischen" Mörder haben ihre »erichtliche Strafe bis heute nicht erhalten. ©Ine internationale Beckhrstonferenz. Brütapeft, 23. Oktober. (Tel. der „Wiener Morgen- Leitung".) Heute begann eine internationale Konferenz über die Wiederaufnahme des Verkehrs von Ungarn nach Triest unter Teilnahme von Vertretern aus Oesterreich, Italien und Jugoslawien. Die Konferenz studiert d-ie Möglichkeit des direkten Verkehrs und die Transit- und Tariffragen. Polen. Die adbröckelnde Aesierungsmedrheit. Warschau, 23. Oktober. (Tel. der „Wr. Mor-genztg ") Innerhalb der Wittos-Gruppr dürfte eö in den nächsten Tagen zu einer neuerlichen Spaltung kommen, du eine größere Gruppe von Abgeordneten mit der gegenwärtigen Politik ihres Partoichefs und jetzigen Ministerpräsidenten unzufrieden ist. Wie schwach die Viehrhsir der Regierung ist, erhellt ans dem Umstande, daß das letzte Vertrauensvotum im ganzen 17 Stimmen Äinjorität anifwies, darunter solche von 8 Mirlistcrabgeordneten. WitoS versucht gegenwärtig eine Rekonstruktion des Kabinetts durchzusuhren. Wie verlautet, soll der Fiuanzminister K u ch a rsIi den: ehemaligen. Finaleminister Micha ls-ki Platz machen. Kriegsmiich'ter Szeptvcki Hai unr seine Demission ersucht, der jedoch nicht stattgegeben wurde. Die Klubs der u a 11 o n q I« n Minderheiten bereiten sich zu einem Angriff aus das gegenwärtige Kabinett vor. Im Zusammenhang damir verlangen viele hervorragende Führer der rechten Parteien, daß das Kabinett unter den gegebenen Verhältnissen die Urrterdrnckungspolitik den nationalen Minderheiten gegenüber aufgebe. Der Leader der Nationaldenwkraten, Abgeordneter Kozicki, erklärte in der letzten Atzung der Außenfonmtijfion, im VölLerlnurde sei Ue. Meinung vorherrschend, als ob Poleir irr bezug ans die Minoritäten ein „kriegerischer" Staat wäre. Mail müsse daher m dieser Hinsicht vieles abbanen. Ministergeschiiste. Aus Warschau meldet rnan uirs: In den Seftneonlcirs werden die letzten Transaktionen des Ministerpräsidenten Witos lebhaft besprochen. Witos und Finanz m i n i st e r K n ch a r s t i ha'ben gemeinschaftlich die große Papierfabvik in Sassow (Kleinpoien), von deren Aktien sich 20 Prozent in jüdischen Händen befinden, angekauft. Gegenwärtig verhandeln die Agenten Witos' »regen des Erwerbes von 50 Prozent der Aktien der A.-G. Das Schulwesen der nationalen Minder« Hevea. Ein Gesetzentwurf des Abgeordneten Griinbaum. Warschau, 23. Oktober. (Tel. der ,Mr. Morgenztg.") Ägeordneter Grün bäum hat im Aufträge »des Iüdischeu Klubs eine Gosetzesprofekt über die Organisiev u NZ des Schulwesens der nationalen Minder h e i i e it eingobracht. Das Projekt verlangt, daß Geincinden, die 30 schulpflichtige Kinder einer 'bestimmten nationalen Minderheit zählen, spezielle öffentliche Schulen in der Muttersprache der 'betreffenden nationalen Minderheit eröffnen müssen. -Sämtliche öffentlichen Schnlcu der nationalen Minderheiten unterliegen der staatlichen Aussicht. Ter polnische Sprachunterricht ist obligat, das Lehrprogramm dieser Schulen 'hat jedoch die spezifischen Bedürfnisse der betreffenden nationalen Minderheiten zu berücksichtigen. Der Staat hätte sämtliche Schulen der nationalen Minderheiten aus seinen Mitteln zu dotieren. Ueber die Unterrichtssprache der nationalen Mindeoheitsschulen Hane die Schulaufsicht nach vorherigem Einvernehmen mit 'den Eltern der Schulkinder zu entscheiden. Verhaftung eines deutschen Senators. Aus Warschau wird :tti5 aemeßbet: Der deutsche Senator Hatzbach wurde von der hiesigen Polizei verhaftet, weil er angeblich an den Arbeheu des Bundes „Deutschtum" teilgenommen habe. Der Scuatsmarschall hat sofort beim Justizminister interveniert, ho Haßbach als Senator die Abgeordnete ni ni m n n i t ä t zustehe. Nationalistische Hetze. Aus Warschau wird uns gemeldet: ')<n Zusammenhang mit der Erklärung des Außenministers .reyda, daß die polnische Liga für di« Verteidigung der Mmichenrechte an die französische Liga das Ersuchen gestellt habe, gegen die Einführung des Numerus clausus Stellung zu nehmen, tvorauf der Brief Poincares geschrieben worden sei, preist die nationaldemokratische Presse das Präsidium der Liga au und verlangt, daß der Generalstaatsanwalt die Mitglieder r-rs Präsidiums wegen Hochverrates anklage. Zu bemerken ist, daß dem Präsidium der polnischen Liga Abg. Smialkowski, Senator PoSner und der bÄannte polnische Historiker Limanowski, de« zu de« Ältesten Bor« kämpfern der polnischen Freiheitsbewegung Mlt und an dein letzten Aufstand im Jahre 1868 aktiv teilgeiwmmm bat. angchöreL. _Wiener Morgenzeilung._ Rumänien. Sie schwarze Liste der rumänischen Fasziften. (Bari nnscrem Bukarefier Korrespondenten.) Tie Einvernahme der im Zusammenhang mit der aufgedeckten Studentenverschwörrmg verhafteten Personen fördert immer neue aufsehenerregende Einzelheiten zutage, die beweisen, daß es sich hier um die Durchführung einer ganzen Serie von politischen Morden handelte, zu welchen die Studenten mißbraucht werden sollten. Bisher wurde die ncMfolgende schwarze Liste festgestellt: Die Minister der Bratianu- Regierung Bann, FI o r.e s e u, K o n st a n t i n e § c u und Marzescu; die jüdischen Bankdirektoren Aristid und Mauricv Blank, die Publizisten Jakob Rosenthal, Direktor der Tagesblätter „Adevernl" und „Dimineata", Konstantin Mille, Direktor der Tageszeitungen „Lnpta" und „Presa", Costa Foru, Harptmitarbeiter des „Adeverul", einer der angesehensten rumänischen Publizisten, der vor kurzem erst die rumänische „Liga für Menschenrechte" ins Leben rief, schließlich Rechtsanwalt Dr. Fildermann, Präsident des Verbandes der rumänischen Juden. Einer der verhafteten Studenienführer, M o t a, der rm Verbände der rumänischen Studenten von Klausenburg die Präsidentenstelle bekleidete, erklärte beim Verhör, daß er bereit war, sein Leben für die nationalen Ziele der Studentenschaft zu opfern und daß außer -den obengenannten Personen auch die jüdischen Bankiers Hönigm a n n, B e r k o v i t s ch und eine Anzahl hoher politischer Persönlichkeiten auf der Proskriptionsliste standen. Jetzt, nachdem die Attentaispläne aufgedeckt wurden und das Attentat auf den Chefredakteur Rose n h a l durchgeführt wurde, beeilen sich alle kompromittierten Verbände und reaktionären Politiker, in Zeitungen zu erklären, daß sie mit der Verschwörung nichts gemein haben. Die Hausdurchsuchungen ergeben jedoch schwerbelastendes Bewcismaterial gegen diese Politiker, welche die ganze Zeit in Versammlungen, Broschüren und Zeitungsartikeln die Studentenschaft zu diesen Mordplänen gegen bekannte jüdische Persönlichkeiten sowie gegen -rumänische Politiker und Gelehrte, die die antisemitische Propaganda nicht billigten, systematisch aufhetzten. Der Rechtsanwalt B a c a l o g l u, der das Attentat aus Rosenthal verübte, kam erst vor wenigen Wochen aus Italien nach Rumänien zurück. Er behauptet, in Italien einer der faszistischen Führer gewesen zu sein, die zur unmittelbaren Umgebung Mussolinis gehören, er fei nach Rumänien zurückgekommen, weil es ihn gedrängt Habe, in seiner Heimat „eine große Tat" zu leisten. Seine Sitten bezüglich seines Aufenthaltes in Italien und seiner Beziehungen zu Mussolini finden keinen Glauben, und der Attentäter ist auch nicht in der Lage, Belege für seine Angaben zu produzieren. Später widerrief Baealoglu seine erste Behauptung und will jetzt glauben machen, daß er die Tat aus persönlicher Rache begangen habe. Es wurde jedoch bereits einwandfrei festgestellt, daß Baealoglu das Attentat über Auftrag der rumänischen Faszistenzentrale ausgeführt hat. „Aderevul" ist sogar in der Lage, das folgende, bei einer Hausdurchsuchung in der Faszistenzentrale beschlagnahmte Schriftstück zu reproduziere-n: ,/Order vom 3. Oktober 1923. An die Nummer „1104", Kommandanten der zweiten Abteilung: „Von heute, abends 8 Uhr, bis zu irgend einer- Stunde der Nacht oder an einem der nächsten Tage hast du den Direktor des „Adeverul", I. Rosenthal, wegen feiner antirumänischcn und dynaftiefeindlichen Haltung zu erledigen. Das Todesurteil hast du spätestens innerhalb eines Monats zu vollstrccken. Für die Vollstreckung des Urteils bis du mit deiner Person verantwortlich. Ueber die Durchführung dieses Auftrages hast du morgen den 4. Oktober, 5 Uhr nachmittags, vor dem Plenum Bericht zu erstatten." Diesen Befehl hat der Beauftragte nicht ausgeführt. Die Untersuchung hat nämlich ergeben, daß die im Befehl erwähnte „Nummer 1104", Kommandant der zlveiten Abteilung, mit dem Hörer der Handelsakademie Uzun Ra du identisch ist. Die Staatsanwaltschaft ist auch im Besitz des Berichtes des Uzun Radu, in welchem dieser ausführlich mitteilt, weshalb er das Urteil in dir Rächt des 3. Oktober nicht habe Vollstrecken können. Rofental habe, so berichtet Radu, den Abend in Gesellschaft des Ministers verbracht, weshalb er nicht in seine Nähe gelangen konnte. Schließlich bittet Radu mit Rücksicht auf seine Prü. fungen um Auffchub des ihm gewordenen Auftrages. Die Leitung der faszistischen Zentrale enthob hierauf Uzun Radu der ihm übertragenen Aufgabe und übertrug diese auf den Advokaten Baealoglu, der sich, wie berichtet, des Auftrages in grausamster Weise erledigte. Der Zustand des schwerverletzten Chefredakteurs Rosenthal ist anhaltend ernst: die Lähmung und der Verlust des Sprachvermögens sind noch immer nicht behoben. Rundschau. Sine Krise in der Leitung de» niederlSudischen zionistenbundes. Auf der letztens aibgchaltenen Jaihveskmffevenz des niederländischen ZiomsteMmdes ^berichtete De Lieme, Präsident Dr. Weizmann habe chm das Vevspve.chm gegeben, in der Orgamsa-tion und der Palästina-Arbeit eine völlige Reorganisation dwvchzuifühven. De Lieme erklärte: Solange Wcizmmm sein Wort tM, tverden wir ihn unterstützen; wird aber dieses Versprechen gebrochen, dann werden wir iE alter Macht gegen die auch jetzt noch nicht homogene Leitung und für di« Durchführung unserer Prinzipien kämpfen müssen. Im Interesse dieses Kumpfes habe ich die Wahl in das Aktionskomitee angenommen. Infolge der heftigen Angriffe De L-chmes gegen di« Führung der Keren H a j e s s o d - A r b e i t in Holland, die zu einer stürmischen Auseinandersetzung Anlaß gaben, der bisherige Präsident A. S i m o n s das Präsidium «fetas »rnd ferrfctotfe Herrn De 2km auf, dieses zu Mev- 24. Oktober 1928 Nr. 1868 ' - II ..... .IW I ■■ nehmen. Dem Beispiel Herrn Simons folgten sämtWchtz Mitglieder des Bovstandes. Da di« Versammlung di« KrWl nicht lösen konnte, wurde das bisherige Präsidium beauftragt, zwecks Wähl einer neuen LÄtimg eine eigene Generalversammlung einznberusen. Sir Alfred Mond nach London zurückgekchrt. Dieser Dago 'traf Sir Alfred M o n d, der sich sAr kurze Zeit in den Vereinigten Staaten und Kanada a-usgchalten hat üvich -in NÄv-Uork twib Toronto in zionistische Bevsainrmbmgen und Besprechungen als Redner ausgetreten ift, wieder >m England ein. (I. C. B.s _ Tagesbericht. zloklstWes Laudeslomltee für Lefterrelch. Heute, 7 Uhr abends, findet die Sitzung des Landeskomitees statt. Die Mitglieder wevden ersucht» pünktlich und zuversichtbich zu evscheineln Eine neue Methode für Magenoveratione«. Anwendung durch einen Wiener Chirurgen. Di« Netv-Dorker Blatter berichten über eine be- Nherk«nAw«vte Operation, die der Wiener Universitäts- Professor Dr. Hans F i n st e r e r in Buffalo vornahm. Dr. Finsterer nahm einem männlichen Patienten den Magen heraus, ohne ihn zu chloroformieren. Ti« Operation dauerte zivei Stunden. Der Wiener Chirurg erklärte den Reportern, daß durch eine besonder' Behandlung die Magelitt erden vollkommen unempfindlich gemacht werden, so daß die Verwendung von Betäubungsmitteln sich erübrigt. Der Wische Dichter Per« Märkisch in Me«. Der jüdische Dichter Perez Märkisch ist auf seiner Durchreise liach Palästina, wo er einige Monate zu lveilen gedenkt, in Wien eingetroffen. Vor seiner Abreise wird er hier, der Einladung seiner Freunde folgend, im Rahmen einer lite« rarischell Veranstaltung eigene Dichtungen zum Vortrag bringen. Tag und Ort der Veranstaltung werden noch rechtzeirig bekanntgegeben werden. * Pereg Märkisch ist eine der repräsentativen Erscheinungen der modernen jüdischen Dichtung. Er gehört den: Kreise der „Ukrainer" an, di« sich in den Sturmjahren 1917—1920, in der Zell der schwersten geistigen Rot im Leben ustd Schaffen des russischen Judentums, um die periodische SammÄschrift „Eigens", die in Kiew erschienen war, gruppierten, wo sie llnter Führung Bergcffolls und Mtors den Vechlch unternahmen, aus dem Chaos des sozialen und geistigen Zusammenbruches zum Ursprung zuvückxusinden, ihr „Eigenes", ihren jüdischen Lobenswert zu retten. Mtten in den: Zynisnuis WMvüttger „UmstürAer" beüvahrt-e sich diese kleine Dicknergvuppe, unter den feindlichen Blicken der Sowjetmachthaber, die in der jüdischen Literatur reaktionäre Tendenzen entdecktet!, ihren reinen schöpferischen Idealismus. Ans diesen! Kreise gingen hervor: Der bedeutende Novellist I. I. Singer, die Lyriker Kwitko, Hofstein, Knschiurof, Rezai-k, der erinordete Dramatiker Schwarzmann und Perez Märkisch, der auch der enthusiastische Wortführer dieser Dichiergruppe wurde. Märkisch' bedeutendste Dichtungen s'ntd: ,Me Kuppe", „Stam", „Radio", „Der Golegoner Huhn", „Sztiferisch", „Noch'n te-lerl fun himel". Er ist ein starkes poetisches Tempera, ment mit allen Besondecheiten des um die Forin Ringenden, des Unvollendeten. m. Die Wiener Stadtbahusrage. Unter dem Vorsitze des BundesministerS Dr. S ch ü r ff fand gestern beim Bundesministerium für Handel und Verkehr eine Beratuug über das Angebot der Gemeinde Wien wegen Uebernahme und Umgestaltnng der StadtLchnlinien ans elektrischen Betrieb statt. Nachdem Minister Schürst in einer längeren Ansprache das Angebot der Gemeinde Wien erörtert halte, wurden sodann die grundsätzlichen Bedingungen, deren Erfüllung seitens der Generaldirettion gefördert wird, wenn sie der Umgestaltung der Linien auf den elektrischen Betrieb und deren Iteberlassung an die Gemeinde Wien auf eine längere Zeit zustimmen solle, den Vertretern der Gemeinde bekamt gegeben. — Ueber Ersuchen des Vizebürgermeisters Emmerling wurde die Sitzung zum Zwecke der Begutachtung dieser Vorschläge dmch die Gemeinde unterbrochen und sodann nachmittags fortgesetzt. — Im Zuge dieser weiteren Beratung wurde über eine Reihe wichtiger Fragen ein Einvernehmen erzielt. — Zur Erörterung mehrerer technischer Einzelheiten wurde ein kleines Komitee bestimmt. — Die Vollsitzungen werden in den n ä ch st e n Tagen fortgesetzt werden. Dar Telephon ist zu billig. Geplante Gebührenechöhunge». Im Verkehrsmimsterium bereitet sich ein neues Attentat auf die Taschen der Tclephonabonnentm vor. Dort werden jetzt Verhandlungen ^pflogen, die — wie wir erfahren — auf eine nicht unwesentlich» Erhöhung der Telephongebühren abzielen. Begründet wird diese Maßnahme damit, daß die durch die Erhöhung erzielten Summen zu,m weiteren Ausbau des gesamten Post-, Telephon- und Telegraphennetzes dienen sollst. UeberdieL wird den gewiß höchst erfreuter! Abonnenten versichert, daß die geplante Erhöhung bereits in diesem Jahre wirksam werden soll. Es kann kein Zweifel darüber herr-i schen, daß diese Verhandlungen mit einem positiven Et» gebnis abschließen werden ryrd die Telephonabnchmer mögen! ckich schon jetzt mit der Tatsache Minden, baß ft« nach!

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