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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-23 · Heft 1685 (23.10.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1685 (23.10.1923)
Date
1923-10-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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I Nr. 1685 Men, Dienstag Wiener Morgenzeitung. 28. OUo'kx 1923 6dtk 5 Wetkb'Uvc.aus sind nifo, im*htr der Beschlvevdofühver, für die Bevölkeru-ng geradezu ein drin-geu-es Be - i't r fn i s. Wenn also jemand dos Welten auch auf Fußball, Rudern, Schwimmen und Lunsen ausdehmn wollte, so wäre er damit ein wahrer Wohltäter der Menschheit; denn diesc ist so ziemlich das einzige, was den Wienern AU dollkoMiNienen Seeligk-eit noch fehlt. Me diese Argumentationen vermochten aber nicht das Verwaltungsgericht von der Notwendigkeit von Wettbuveaus auf den Sportplätzen zu überzeugen, cs tst vieltmehr zu der voMommemu richtigen Ansicht gelangt, daß c,§. mit dem To ta l i sa tnt r u nf u g bei den P ferde rennen ntehr als genug sei. Es wies, also die Beschwerde des spart- und wettlustigett Herrn ab. In seiner Erwiderung ans die Beschwerde erklärte der Vertreter der Regierung unter anderem, daß die Po'stzcidirEion artf den: Standpunkt stehe, die Ausdchmtng der Wgttluft aus Sport;Irrige, dir bisher n u r d c nt i de a l e n Zw e ck der körperlichen Ausbildung dienten, widerspreche der öffentlichen Moral. Uvbevdies seien Spiel und Wette dem Gesetz nach als Hasardspiel zu qualifizieren. Mit der Abweisung in dieser Beschwerde hat das Bervaltungsgericht voMommen recht gehabt und der Ansicht zahlrücher Sportfreunde und Sportbegeistertcr Ausdruck gegeben. Die Art des Wettbetriebes bei den Pferderennen ist ausschließlich darauf angelegt, die Spielleidenschaft;n fordern und auf die niedrige.Habgier der Massen zu spekulieren. Ter Totalisa stur hat mit dem reinen Sport absolut nichts zu tun und ist ein Hasardspiel, wie jedes andere mich. Es würbe dem idealen Zweck der anderen SportZweige vollkommen widersprechen, wollte nian bcn Wettunfug auch auf die anderen Sportplätze tragen. Man würde dadurch bcnt Fußballsport und airdeve Sportzweige auf die niedrige Stufe zerren, auf der heute btc Pserdereunen stehen. Geschäftemacher inögeu ihre oände vom Körpersport lassen! g—d. Kine Khetragödie auf der Strafte. Gestern vormittags hat in der Haslingergasse eilt Mann, *n: sich in Begleitung einer Frau befand, seiner Begleiterin mit einem Rasiermesser zwei Schnitte im Gesicht versetzt. Nach der Tat ergriff der Mann die Flucht. Während man sich um die Frau, die laut um Hilfe schrie, bemühte, wurde die Verfolgung des flüchtenden Attentäters ausgenommen. Als er sah, daß es kein Entrinnen gab, brachte er sich, ehe man ihn noch hindern konnte, mit dem Rasiermesser zwei Schnittwunden an beiden Handgelenken bei. Die beiden Verletzten sind der Hilfsarbeiter August M u t h und seine geschiedene Frau, die Prostituierte Konstantine Muth. Die Muih hatte in früheren Jahren die Prostitution ausgcübt, das Gewerbe jedoch nach ihrer Heirat aufgegeben. Bald danach hatte sie jedoch wieder im geheimen das Gewerbe ausgeübt und auch den Verdienst mit ihrem Gatten geteilt. Wiederholt waren die beiden Ehegatten hart aneinander geraten und schließlich wollte die Frau nicht mehr den gemeinsamen Haushalt führen nnd es kam zur gerichtlichen Scheidung. Ihr Mann, der eifersüchtig auf seine Frau war. folgte ihr aber schließlich wieder, und auf diese Weise kam es abermals zu Streitigkeiten, die gestern zu dem Attentat führtet!. Tie Iran weist schwere Verletzungen im Gesichte auf und auch die Verletzungen, die sich der Mann zugefügt hat, sind schwer. Schlechter Wetter. Die warme Südwestströmtrng über Europa dauert noch immer an. In Tirol hat cs gestern nachmittags nach heiterem Morgen zu regnen begontten. Im Osten Oesterreichs schien nach trübem, nebligem Wetter mittags die Sonne, doch blieo es tlbch stark dunstig. Die Temperatur überschritt meist 15 Grad. In Wien blieb es wieder etwas kühler (13 Grad). Voraussage: Vorschlechter u n g, Trübung don ganzen Tag anhaltend, wahrscheinlich auch leichter Regen, mäßiger Temper a t u r r ü ck g a n g Die LebenrmUelmiirtte. Der Streik der Markthelfer. — Kein Einfluß auf die Beschickung' Der Streik der Mgrkthelfer hat bisher keine Veränderung erfahren. Die Marktbeschickung war durch ihn nicht behindet. Gestreikt wird einheitlich nur von den männlichen Marktgehilfen aus dem Naschmarkt, die weiblichen Kräfte verrichten ihre Arbeit. Die Händlcrschaft suchte sich im übrigen gegenseitig zu unterstützen, wodurch die Zufuhrett keine Beeinträchtigung erlitten. In der Großmarkthalle waren 25 Waggons mit verichtedenen Fleischgattungen angekommen, darunter 17 Waggons ml* .??mten Rindfleisch. Der Rest enthielt Schaffbeisch und Pferdefleisch. Die Preislage blieb unverändert. Auf den Grünwarenmärkten blieben die Preise im großen und ganzen gleichfalls unverändert. Nur Paradeiser verteuerten sich neuerlich um 1000 K. pro Kilogramm und kosteten im Großhandel 6000 K. Dagegen mnßtett Herrenpilze, die 22.000 K. Pro Kilogramm gekostet hatten, um 19Ü00 K. abgegeben werden. * Kaisermanöver bei Wien. Man mag es vielleicht für einen Witz hallen — es, ist aber doch so: tzn der Nacht zum 21. Oktober hat das Wiener Hausrogiment eine Nacht- •1f if\ 1t Vt A rt'f» /*{( v* StiA CY\_! Jf. i . _ _«, rt Y i una), auoers ]cinr .napermanover waren nt der glorretchen eit, da man die in eine Uniform gesteckten Bürger eifrig für den „Ernstfall" erzog, immer glänzend, immer die Quelle der vrrbaumtg und des Stolzes für den militärsrommen Spießer. Warum also sollten Kaisermanöver in einer Republik minder glanzend sein? Kriegsschcmplatz war die Gegend von Korneuburg, eme Gegend, in der auch der Ort Sptllern liegt, wo e sv-or kurzem einen Ernstfall gab. Mit richtigen Toten. Bei dein Krieg, der Samstag nacht sgespielt wuvde. ging es zwar unblutig her, es war.darum nicht minder prächtig. Infanterie, W^Matson. Gichner^M orig. Pariser Modelle in Damenkleidernt Mänteln and Kostümen Vorführung ohne Kaufzwang Massanfertigang binnen 48 Standen 7* / 71 irr Vl. Mariahilfer sh, 37, U St, ' vis-ä-via Stiftskirche On parle Jrancajt Gnglith spoken Kavallerie und Artillerie wirkten mit, die Pioniere vollführten einen herrlich gelungenen Donauübergang, und ans t>?m Feldherrnhügel hielt der große Generalstäb. um mit schlachtengcwchnler Sicherheit die Operationen zu teilen. Wie einst in großer Zeit, da cs noch hieß: Hemberg noch in unserem Besitz." — Wie muß fick der brave, Bürger freuen, wenn er diese KriepSberichst liest. „Nichts Schän'rcs Iveiß ich mir an Sonn» und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsge-schrei..Man hat eben auch in der Republik de» Geilst der eisernen Zeit, da man den Bürgern cinredest. daß Wrukeu und Maisibrot sehr bekömmliche Nahrungsmittel seien, noch nicht überwunden. Statt sich jeden Tag z» freuen, daß wir so glücklich sind, einer der wenigen Staaten zu sein, der keine Armee braucht und alle militärischen Äffereien cntibc'heren kann, werden bei uns republikanische — Kaiisermanöver veranstaltet. Freue dich, o O-esterreicher — Kornestburg noch in unseren Händen... g—d. . * Spende des Bundeskanzler Dr. Hainisch für die deutsche Künstlerhilfe. Bu-ndespräfideut Tr. Hainisch hat für die deutsche KüustleHilfe (Aktion Dr. Schürft) den Betrag von einer Million Kronen gespendet * Stellenausschreibung bei der Wiener israelitischen Kultusgemeinde. Bei der Wiener israelitischen Kultusgemeinde sind eine Reihe von Dienststellen ausgeschrieben. (Siehe Inserat der heutigen Nunrmer.) ' , * Shnagogenkonzerl. Satnsiag den 27. abends 7 Ubr, findet int Tentpel, 9. Bez., Grüne Torgasse 18, ein S v n agogenkonzert statt, bei dem für Wien,zum «ersten Male hier noch nicht gehörte spnagogale Komposi'ionen zur Aufführung gelangen iverden. Nähere Auskünfte werden täglich voit 6 bis 8 Uhr abettds in der Tempelkanzlei, 9. Bez., Müllergasse 21, erteilt. * Zugskollision in Budapest. Aus Budapest wird unter d'm 22. d. gemeldet: Heute früh stieß im Steinbruckter Bahnhof infolge des dichten Nebels «in aus Osca kommeuder Persoueuzug mit einem auf dem Geleise stehenden leeren Zug zusammen. Drei Personen wurden schwer, zehn leichtverletzt. Der Sachschaden ist gering. * Der Streik der Markthelfer. Gestern vormittags entstand am Naschmarkt eine Zusammenrottung von etwa 60 bis 70 , streikenden Markt Helfern. Der Obsthändler Johann Schmied, Laimgrubengasse 2. hatte bei seinem Stand in der Nähe des Marktamtes von einem. Lastauto Obst abladen lassen, wobei der Autounternehmer mithalf. Die Markthelfer umstanden das Auto und verlangten, daß der Autoünstrnehiner die Arbeit des Abladens einstelle. Als der Mann das nicht tun wollte, nahmen die Markthelfer eine drohende Haltung an, so daß Sicherheitswache einschritt. Die Markthelfer leisteten der wiederholten Aufforderung, den Platz zu verlassen, nicht Folge, weshalb Pier arretiert wurden..; / * Ecutttc österreichische Klassenlvtterie. Bei der gestern ab gehaltenen Ziehung des sechsten Tage» der fünften Klasse gewannen: 300 Millionen Kronen da« Los Nr. 40.521; 30 Millionen Kronen das Los Nr. 79.462; 8 Millionen Kronen das Los Nr. 99.048; b Millionen Kronen daS LoS Nr. 84.287; \t 4 Millionen Kronen die Lose Nr. 50.641 und 60.798; 3 Millionen Kronen daS Los Nr. 29.259; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 24.669. 80.098. 89.668, 40.098. 69.699, 79.841, 81.683. 66.888. 94.098 und 96.139; je 1 Million Kronen die Lose Nr. 2176, 7846, 9141, 15.181, 20.175, 21.651, 22.801, 24.263, 34.542, 41.690, 46.186, 49.641. 52.051, 52.846, 53.263, 64.048, 63.154, 71.867, 72.098, 75.175, 79.319 und 83.025; außerdem wurden 3961 Gewinne zwischen 600.009 und 200.000 Krone» auSgelost. ___ Kleim Chronik. Ein Vorkämpfer des Judentums in Sowjetrutzland. Ans Riga wird uns geschrieben: Vor einigen Tagen ist hier einer der bekanntesten rusiischen Rabbiner, Mordechai Barsch a n s k i. au8 Sowjetrußland eingetroffcn. Barfchansli, der seit Jahren in Hom-el als Rabbiner tätig ist, zählt zu den wenigen mutigen Rabbinern, die öffentlich gegen die provokatorische Tätigkeit der Jewsek (Sektion der jüdischen Kommunisten) aufgetreten ist. Schon vor drei Jahren hat Barschanski auf einer Konferenz der Parteien die Betätigung der jüdischen Kommunisten zur Unterdrückung des jMfchen dnlw^enS bekämpft. Barschanski, der stets gegen die antijüdischen Maßnahmen der Bplschswiken ausgetreten ist. wnvde deswegen mehrmals verhaftet. Besonders eindrucksvoll war sein Auftreten auf einem Meeting, das die Kommunisten an einem jüdischen Feiertage veranstal^ten. Barschanski nahm hier öffentlich gegen die Art der Religionsbckämpfung der Bolschewiken Stellung. Er wurde verhaftet und sollte schon von der T s ch e k a abgeurterlt werden. Aus Angst vor evenütellcn Atlsschrcitungen der Menge nahnt jedoch die Tscheka von der Fällung eines Todesurteils Abstand und er wurde zu einer zweijährigen Kerkerstpafe verurteilt, jedoch nach sechs Monaten freigelassen. In den letzten Monaten benrühte er sich um . eine Ättsreisebewillignng ins Ausland, die ihm nach langen Monaten von der Sotnietregierung erteilt wurde. Barschansky begibt sich demnächst nach Amerika, um die amerikanische Oeffentlichkeit mit der gegenwärtigetr Lage der russischen Judenheit bekannt zu machen. Bon Amerika begibt er sich nach Evez Israel, wohitt er bereits eingeladett wurde. In einem Interview erklärte Nabbiner Barschanski, die wirtschaftliche Lage der russischen Iudenheit sei geradezu katastrophal'. — Nene amerikanische Rekorde. Der Ruhm der Dauertanzer hat die rekordlüsternen Atnerikaner nicht schlafetl lassen In Montreal stellte unlängst ein nicht weniger beintüchtiger Herr, aber offenbar ein Nichttänzer, einen Weltrekord int Spazierengehen auf. indem er 42 Stunden in den Straßen der Stadt promenierte, bis er vor Erinüdung einschlief nnd schlafend — weiterging. Um den Ruhm, an der Spitze der Rekorde zu marschieren, seittem Vaterlauoe wiederzugewinnen, verfiel nun ein Uankeo, Herr Kilbane ans Chicago, auf eine noch originellere Idee. Er begann zu pfeifen (offetibar auf den Rekord des anderen) unb pfiff ohne Untzerbrechuttg nicht weniger als 18 Stunden 30 Minuten, womit er zweifellos einen Weltrekord im Dauerpfeifen aufgestellt hat, der nicht so leicht überboten werden dürfte. Sportlich interessanter ist der Rekkord, (Orig, fraus. Velour.K 99-000 Orig. engl. Doublt, 150cm breit K ©3.000 * Orig, engl. Anzug, l&O-cm breit X 83.000 mit welchem der 19iährige Luis M. Jrattco kürzlich als Sieger aus einem Billardweit spiel in Mexiko bervorging. Er spielte ohne Unterbrechung 5 7 Stunden 40 Minuten nnd erzielte in dieser Zeit di« respektable Zahl von 6600 Buttkten, während seilt schärfster Konkurrent, der MeistevsPiÄer Rodolfo Flores, es nur auf 52,5 Stunden und 3500 Punkte brachte. — Die jüdische Einwanderung in Frankreich. In der französischen Bresse wird jetzt der Gedattke diskutiert, nt Anbetracht des Geburtenrückganges in Frankreich und der dadmch bedingtett Verminderung der französischen Bevölkerung eine Erleichterung der Naturalisierung für Fremde durchzüführeu, um auf diese Weise die französische Rasse zu vermehren. Iv Verbittduitg mit diesen Pläneit der öffentlichte der Mitredaktenr der nationalistischen „Action F r a n c a i s e", Charles M a u r r a s, einen geharnischten Artikel, in welchem er vor solchen Maßnahmen warnt und ausführt, es würden vor allent Juden einwandern nnd sict, assimilieren und durch Fruchtbarkeit nnd ihre grenzenlose Assimilationsfähigkeit in ktlrzer Zeit Frankreich beherrschen (I. C. B.) Hungerexperimente. Verschiedene Studenten der phv stologifcheu ÄbkemMg der Chicago er Universität haben an sich selbst bewiesen, daß «in mehrlagiges Fasten eine Verjüngnug verschiHdemr Organe sowie eine Wiedergewinnuttg verlorener Ettergie und eine Regulierung dcr Verdanuugstüliakeit zur Folge hat. Fräulein Dr. Rk argaret K u n b c nahm 15 Dt ge lastg überhaupt keine Nahrung zu sich und trank tute destilliertes Wasser. Sie wohnte allen Vorlesungen bei ttnd turnt z>t Fuß nach nnd von den Laboratorien. Tr. Knude behauptet, daß nach einigen Tagen ihre Begierde nach Nahrirng oer schwattd und si« sich sehr tvohl fühlte. Sie ttahtn während des Fastens 16 Pfund ab, hatte aber ihr nortnales Gewicht bereits zehn Tage nach Beendigtmg des Fastetts wieder erreicht. D'e anderen Sittdenten, welche sich an den Crperimenten beteiligten, hatten ähnliche Resultate zn vorzeichrten. — Die Aussprache des Hebräischen in der Schule. Man schreibt uns: Man sollte meinen, daß heute in der sseit der Wiederbel«bung der hebräischen Sprache, sich jeder intelligente Jude, vor allem aber jene, die sich beruflich mit. dem De. brätschen befassen, über desien richtige Aussprache im klaren «in sollten. Ties ist jedoch nicht der Fall nnd es gib: sogar Religionslebrer an verschiedenen Schulen, welche so weit gehen, daß sie den Schülern, die das Hebräische s o aussprechen wie sie es in modernen hebräischen Schule n gelernt haben, nämlich sephardisch, sogar mit schlechten Noten drohen, wenn sie weiter an der scphardischen Aus- Sprache festhalten. Es sollt« doch nicht sein, daß Pädagogen aus assimilatorischer Hartnäckigkeit ihre kleinen Schüler für das Richtige strafen und zum Unrichtigen zwingen wollen. Man -kann sich die Verwirrung vorstellen, welche in den Köpfen der Kleinen angerichtet wird, .wenn ein mit der Autorität einer staatlichen Organs ausgestatteter Lehrer die Bemühungen privater Lehrer >desavouiert. Keren Kaiemeth l'Arael (Mischer ftatimmw fondrp Wien, 2. Bez., Zirkusgasse 38, Telephon 45-606. Ausweis Nr. 32 vom.1. bis. 15. Oktober 1923 28,167.654 K.; insgesamt 316.870.264 K. — Zentrale: Oskar Rosner 4,000, Bernhard Nestel, S. JnSlicht je 500, N. N. 350. Leo Nestel 100, Sali Rottenber« als Kranzablöse f. Friedrich Hübner 60. — 1. Bezirk: Dir. Wellisch 600, Jakob Gundelfinger 50. — 2. Bezirk: Josef Hirsch, Isaak GinSberg je 100. - 3. Bezirk: Brüder Spiegel, Samuel Metzger, SieM. Kornmehl je 500, Frankl & Ochs, Goldstein je 900, Madina, D. Reich, Robert Weiß, Kriß je 200, Dr. Auerbach, Josef Frisch, Josef Dreßler, Richard PiSk, Weiß, Charlotte Schönfeld, Samuel Metzger, Fischer, Schtveizer, Hacker, Ist. Kliegler, Wiesel, Nosettzweig, Ehrlich je 100. Rabinowitz anl. Ausgleich, Kraus, M. I. Heller, Leon Kok, Leon Jner, Färber, Singer, Jncz. Kathtra, Schönfeld je 60. — 6^8. Bezirk: N. Bernstein 1,600, Dr. Berthold. Steif. Hedwig Löwenthal, Leo Böhm, Oskar Hoffmanu, Dr. D. Rofentbal & E. Spitzer je 50. — 9. Bezirk: Artur Holzer, Wolf Leser, Dr. Siegfried Maschkes anl. Hochzeit Artur Holzer-Erna Horn je 100, Dr. Walter Schüller 60. — 10 /11. Bezirk; Israel. Tempelv. Humboldtg. 589, Adolf Sperling 193, Heim. Weiß 100, A. Reisinger 60, Adolf Sperling, R. Ellenbogen je 60. — 12./16. Bezirk r Samuel Jungermann, Dr. Aisan Geier, Fran Dr. Gejer als Finderlohn je 50. — 19. Bezirk: Dr. Hermann Popper 200, Hochmannb 16. — 20. Bezirk: Meier Lauterbach 81, Nathm Reiß 65, I. Lustig 54, Dr. Gelber, Josef Segall je 50. — BetbanSverein U.r Beth. „Testlat Jeschurun" 76, Hitachduth r Samlg. Kanner bei Wählerversammlungen 797, Hugo Weib 200, Jakob Brandstetter 180, Strum 320, Rudolf Hohenberg, Isidor Hayna! je 100, Mose8 Rath 50. Kwuza Chalverim: Samlg. bei Wählerversammlunqen 795, Akad. Landesverband: Bar Giora: Nahalal 280, Irene Steiner 160, Salom Zacharias 80, Avram Benvenisti 60, „Emunah"-Garten-Gutter 900. Misrachi: Jakob PinkaS 1,600, Makkabäar Samlg. Rost b. Wersammlg. 616, d. Mersel r M. Glugmann 74. — Baden: Samlg. Armin Lohn b. Brith Milah Kurt Groß 292, Samlg. Schlvarz-Rappaport 125, Samlg. b. Vortrag Pros. Schneersohn 74. — Bruck a. d. Leitha: N. N. 70. — Burgenland: Friedrich Kohn, Lackenbach 73. — Linz r Büchsenleerungen 503, Nosch - Haschanah Glückwunsch, ablose 720, Simchatb - Thora - Kinderfahnen - Aktion 227. Wette Sonn-Deutsch 100. ~ Mödling: d. Adolf Neurath 820. - Klosternenbutg r Robert Erber, Leo Weiß, Max t-karpfrn, Alexander Schwarz, Dr. Knedel je 50. (Nachfolgende Notizen bis z» der Rubrik „Vereine" find entgeltlich.) * Tanzinstitut Kermann Braun, 14. Dez.» Äeinöorfgasfe 42. Vereine, Borttiige und Versammlungen Z o i r o t h a M i s r a ch i. Heute. 7 Uhr abettds, im Hotek Post, 1. Bez.. Fleischmarkt 24, Akademie mit 'erstklassigen §i>msikräfteu. — Z i o n i st i s ch e S e k t i o n f ü r die w e st l i ch e n B e z i x ke. Eröffnungsfeier heute Tienstag, abends Punkt 8 Uhr. im Sektionsheint, 8. Bez., Betntoplatz 1. Mittvirketide: Dr. Desidex Friedman n. E i g e n s« l d - Q u a r! e t i. Fritz B l ii i (Burgtbe>aier) und Obc-rkan-tor G. M a r g u l i e s. Urattia. Heute, Großer Saal, halb 3 Uhr: Schülervortrag: Der Hantburger Hafen. 5 Uhr: Die Besteigung des Mount Everest. Halb 8 Uhr: Konzert der Bläservereinigung der Staaie'- oper. Kleiner Saal,^ hast'0 Uhr: H. Halm, Professor der llniwirth: Ilvait Tnrgejcw und Fed. Mich. Dostojewsky. Halb 7 Uhr: Universitälsdozeut Dr. Otto Storch: Geschlechtsbestimmung. (2.) 8 Uhr: Universitätsprofessor Dr. Rtchard M e i- ~ II. Taborstr. 17 a 1. Afltergam 5

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