Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1683 (21.10.1923)
- Date
- 1923-10-21
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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,-^ttte i* Men, Vonnka^ Der Wiener Privaiverlehr. In, Vordergrund kr? Zu,.".- > ^sseS im gestrigen Priva:vcrke-br standen Krupp-Aktien, die Mgenüher ihrer vorgestrigen Schlußnotierung wesentlich höher taxiert worden sind. Auch für Kredit- und Depositenbank- Eren wurden höhre Krrrstaxatiomn genannt. Dazu kanren Prager und Budapester Arditragekäufe in Staatsbahn. Alpine, Saläo und Woda-Mtien, wodurch sich die Tendenz de 8 Effektenmarktes merklich befestigte. Von den Schrankcnwerten Weben Banwerte rege gesucht, wobei sich auch für einiae Pctwleumpapiere Nachfrage zeigte. Die kräftige Kurssteigerung ixs Dinars kam den jiraoflawifchen Masten zumrte. von denen Kroat. Zucker größere Kaustfferte anstvi^en. Die teste Tendenz des heutigen Budapeister Prinatverkedrs, namentlich in Ung. Mg. Kohle. Ungar. Zucker und Nvikany. brackste in diesen Aktien mich höhere Kurstaren. Der Danknotenumlani in Bolen. Zufolge Berichtes der Polnischen Landesdarlehenskasse betrug der Ban>?noteninnlauf in Polen am 80. Sevtember d. I. 11,197.737,897.312 Mark, d. b. derfeiNe erhöhte sich im Laufe der letzten rvhn Taue um 9.342.299.6-18.820 Mark oder um mehr als 284 Milliarden Mark täglich. Das Zuflationstempo hob sich um 134 Milliarden täglich gegenüber der letzten Ausweisperiode. Allgemeine Depositenbank. Der Vorstand der Allgemeinen Deipostterkban? da: h schlossen, die Erhöhung des Aktienkapitals von Nominale 10 Milliarden Kronen auf Nominale 15 Milliarden Kronen in zwo» gleichen Tranchen durch- Zufuhren und von der ersten Tranche 888.383 neue Aktien den Aktionären rum Presir von 60.0 00 K. rel au^el pro S'ück mÄ Dividendenbereck^iaung ab 1. Zauner 1994 in der Z e' r v o m -22 d. bis einschließlich 3. N ovember 1923 rm Berhälin's von einer neuen zu sechs allen Aktien anr''bietan. Die restlichen 416.667 Stück Aktien wurden einer rschecho-stowakischen Fmanzaruppe überlasten. Das Bezugsrecht kann ^ausg'übt werden: bei der Hauptanstaft. 1. Be;.. Schostengasse 1. Vt den Schaltern 7 und 8: bei sämtlichen Filialen und Wechselstuben der Allgemeinen Depositenbank: ferner bei der Prager Kreditbank in Prag, beim Bankhaus B. Fuchs u. Co. in Prag, bei der Mährischen Eskomvtebank in Brünn, bei der Banca Nnaaro- Italiana in Brrdapest und bei der Soc'reta Iwliana di Credit o Corumerciale, Triest. - (EntgMich.) Verein für chemische und metallurgische Produktion. Von den soeben zur Ausgabe gelangenden neuen Aktien des Vereines für chemische und meialln rast che Produstion werden 80.000 Stück mit Dividendenberechtiguna ab 1. Zauner 1928 den bisherigen Aktionären zum Preise von WO tschech. K. tcT quel pro Stück derart zum Berna anaeboten. daß auf ie zwanzig alle Aktien drei neue Aktien beroasn werden können. Der Bezugspreis ist in Oesterreich in Zahlung Prag zu entvichten. Das Bezugsrecht ist bei sonstigem Verfall in der Zeit vom 22. bis einschließlich 30. d. in Wien bei der Allgemeinen österreichischen Dodenkredstanstali oder deren Stgdtbnreau, 1. Bez.. Kärntnerstraße 49, in Prag bei der Zivnostnska Banka v Praze und in Aussig bei der aesellschastlichm Kassa guszuübcn. Die näheren Bedingnnaen sind ans der in der .Wiener Zeitung" vom 20. d. veröffentlichten Kundmachung zu entnehmen. (EntoÄlichst Beschleunigung der Durchführung von Kastaschecks beim Postsparkastenamt. Das Posisparkassenamt hat durch eine Aenberung der inneren Diensteinrichtung die Zeit der Flüssigmachung von Kastaschecks so wesentlich abgekürzt, daß es vom Zeitpunkt der Einreichung bis zur Auszahlung durchschnittlich nur mehr 15 Minuten dauert. Es empfiehlt sich daher, daß die Einreicher der Schecks den ersten Aufruf im Kastensaale abwarten. Die Bekämpfung der Währungskrise in Rumänien. Aus Bukarest wird gemeldet: Der offizielle „Viitorul" teilt mit, daß zur Bekämpfung der Währungskrise den Industriellen, Kaufleuten und Landwirten Barvorschüste bewilligt werden sollen, die durch ihre Warenvorräte garantiert sind. Ueberdies soll eine neue Institution ins Leben gerufen werden, die der Industrie und der Landwirtschaft die nötigen Kredite zur Verfügung stellen soll. Die Eingänge aus den neuen Steuern werden-dem Staate ermöglichen, die Restschulden des Staates an die Industriellen zu bezahlen und die Grundbesitzer zu entschädigen. Tie von den Bauern für die ihnen als Eigentum übergebenen Grundstücke bezahlten Beträge werden der Nationalbank überwiesen werden, um auf diese Weste dem Geldmarkt zu Hilfe zu kommen. Die Regierung sei entschlossen, aus keinen Fall zur Inflation Zuflucht zu nehmen. Herabsetzung rumänischer Ausfuhrzölle. Das rumänische Amtsblatt vom 9. d. enthält eine Regierungsverordnung, wodurch eine Reihe von 'rumänischen Ausfuhrzöllen herabgesetzt wurde. Unter diesen neuen Ausfuhrzöllen wären besonders zu erwähnen: Eier p-ro Stück 1,5 Lei. Schweinefleisch, Schinken, Selchflestch und Trockenwurst 25 Lei für 1 Kilogramm, anderes Fleisch 20 Lei für 1 Kilogramm. Salami 30 Lei. Pferde- und Eselfleisch 1 Lei. Vieh Echsen, Kühe. Büsselstiere. Düfelkül)e) 8000 Lei pro Stück und Hammel 400 Lei pro Stück. Nähere Auskunft erteilt das Zollbuvecru der Handelskammer, 3. Stock, Zimmer 204. Aushebung der bulgarischen Einfuhrverbote. Das bulgarische Amtsblatt vom 9.. d. enthält einen Beschluß des Minstterrates, demzufolge die Einfuhrbeschränkungen aufgehoben und durch besondere Zuschläge zum Einfuhrzoll ersetzt wurden. Die Liste dieser nunmehr einem Zollzuschlag unterworfenen Waren geht zum Teil über die Liste der bisher zur Einfuhr^ verbotenen Waren hinaus, wie zum Bestpiel bei den Wirk-, Strick- und Posamentierwaren aus Seide. Miedern und Messingmöbcln, während hingegen einigst bisher verbotene Waren von dein. Zuschläge nicht getroffen werden, wie einige Konfekstonsgegenstände. Lederhandschuhe u. a. Die Höhe der Zuschläge schwankt zwischen 10 und 30 Prozent, so daß dieses neue Einfuhrregime bei manchen Waren eine Erschwerung gegenüber dem bisherigen Zustand -bedeutet, da die Einfuhr- Verbote in Bulgarien ziemlich large gchcmdhabt wurden, Nähere Auskünfte erteilt die Zollabteilung der Wiener Handelskammer. 3. Stock, Zimmer 204. woselbst auch diese Liste erhältlich ist. Projekt einer Emission von Zuckerbons in Polen. Der Verband der Zuckerindustriellen in Polen überreichte dem Finanzministerium den Vorschlag betreffend die Emistion van Zuckerbons. Der Vorschlag wird begründet, daß der Zuckerindustrie in der nächsten Zukunft die Leistung von Zahlungen an die Rübenliefevanten bevorstehe, welche fast zwei Drittel der im Umlaufe befindlichen Banknoten in Anspruch nehmen müßte. Tie Zahlungen werden auf 7000 Milliarden Mark geschätzt. während die Summe des Banknotcnumlauses in Polen lach dem Ausweis der Landesdarlehenstasse 11.000 Milliarden Wiener Morftenzeltunft. ’-;c r.>. Oe. Zucl-.'chonS ist als ei-: r:: p'.er -'edacht. Mrse für lsn-Nvirtschastliche Produkte. (Eigenbericht der ..Wiener M-orgenzeituna".) Erhöhtes Intereste beanspruchte gestern der Umstand, daß nach einer lanaen Zeitveriode wieder russischer Weizen mit nächstwöchiger Lieserunozverpflichtnna zum Offert gelangte. Die Forderungen für das bochwertiae Krimprodukt stellen sich auf 8800 K. Wien. bezw. 3725 K. Graz. Im sonstigen hielt sich das Geschäft in sehr bescheidenen Grenzen, wobei die Tendenz für Brotgetreide auaesichls der knavven Offerten ihren freundlichen Charakter bebielt. Zn Braugerste lteat das Geschäft Wohl sehr still, allein Primajorten. die ziemlich svärlich offeriert sind, werden kaum unter unveränderten Preisen erlassen, daoegen werden in Mittelsorten auch Unieraebote akzeptiert. In Futterstoffen ist der Absatz sehr schwerfällig, in Hafer drücken reichliche Offerten in ungarischer Waggonware, in Mais vermehrtes Angebot in rumänischen Slblevpgrtien. Letzte wurden in der Preislage von 1.21 tschechische Kronen Wien ausgenommen. Für Bohnen svricht sich die Tendenz ruhig ans. das Ausland besorgte bescheidene Ankäufe in ungarischer Ware zu 7 Dollar. In Mebl'n schsint der Konsum noch immer oedeckt zu sein, kleinere Abschlüsse konnten zu unverändert«^ Preisen vermerkt werden. Die stmfte Hand unterbietet die Mühlennotierungen. Es notieren vro siistgromiu ab Wien (exklusive der Pmstchalwi-'renumlotzOen"^- Weizen inländischer 3400 his 3500 K., iuaollawischcr 36.'0 hft 3~r>0 K.. Roggen inländischer 2675 biS 2775 K., bulaari'cher 2359 bis 245g. tschecho-ssowakischer 2700 bis 2750 K., berste inländische 2400 bis 2700 ft, tschecho-ssowakische 2600 bis 2875 K., 1.10 bis 1.30 tschech. K. ab Marchetzg, Mais 2600 bis 2709 K., Ci „quantin 3200 bis 3300 K.. Haler ungarischer 1859 bis 2000 ft. inländischer oder rumänischer 2000 bi? 2100 ft. Reis 6709 bi? 6900. Kartoffeln inländische gelb 1050 bis 1100 K., weiß 800 bis 850 K., rostn 700 biS 760 K., tschecho-stowakffche 650 bis 1000 K., ung. Weißbohnen 5050 bis 5200 ft. Rep? 2.33 bis 2.40 tschech. K. ab Marckegg. Wicke 2400 bis 2800 K., Preßbru österreichisches 1300 bis 1350 K., lost 1109 bis 1.150 K., Bundstrob gevreßt 1050 bi? 1100 K. ab Station. Repskuchen 2250 hjs 2350 K.. Weizengrieß inländischer 6400 bi? 6500 K., Riaisorieü 8800 bi? 8900 K., Weizenmehl Nuller inländisches 5800 lüs 5900 K.. ungarisches dovveloriffig 5600 bis 5700 K.. 2.60 tschech. K., griffig ' 5300 bis 5400 K., 2.50 tschech. K.. Brotmehl In 4400 bis 4509 K.. Futtermehl I» 2100 bis 2200 K., Roagemnehl ln 4100 bi« 4200 K.. Wü'enkleie 1200 bi? 1250 ft, Roqoenkleie'1100 bis 1150 K. Ne Mmennckrkte. Chemikalien. » Dos Gc-schäst aus den» Chemikalier.mark^ nah:u 'u der Bcrichts-moche awßrcnteils einen ziemlich lust'iffen Charakter an. ohne besondere Anregungen. Drückend aus den ganzen Geschäftsgang wirkte die in der Branche vorhandene Geldknappheit, die eine anßerordenstiche Verschlechterung aller Zahlunaskonditionen herheigen'chrt hat und Geschäfte überhaupt nur dort in größerem Maßstobe ermöglicht, wo ans längeres Ziel Ware abgegeben werden kann. Für den prompten Kassakäuser sind oie Verhältnisse derzeit außerordentlich günstig, .so daß besonders von i'ckwacheir Händen gegen prompte Kaksa Ware sehr günstig aus dem Markt zu nehm'n ist. Durch die schwierigen Geldverhäl,niste snitzt sich die Situation immer mehr zu, da selbst die größten Firmen auf die Dauer der gegenwärtigen Lage nicht gewachsen sein dürften, auf der einen Seite bei Import und direkten Bezügen die Ware prompt bezahlen zu müssen, auf der anderen Seite aber mit Ansständen van '«ewe^en Mona'en rechnen zu müssen. Zu dem kommt, daß in Verbindung mit den Zielaeschästen der Verkauf gegen 2lkzeptzahluna noch nicht so durchgeführt erscheint, wie es im Interesse einer Gesundung der Zielgeichäfte erforderlich wäre. Das Varaffingesästist liegt außerordentlich fest und wies weitere Steigerungen ans. Ware ist im allgemeine:: knapv. große Posten wurden infolge günstigerer Preislage nach der Tschecho- Slowakei verkauft. Auch die in Wien lagernden Posten haben sich stark verringert und sind im Preise der allgemeinen Preissteigerung für Paraffin nachgefolgt. ohne jedoch die Parität erreicht zu haben: es ist daher mit einem weiteren Anziehen der Preise auch ans dem Wiener Markte zu rechnen. In Schuppenparaffin ist der Markt vollkommen leer, trotzdem reg? Nachfragehierfür besteht. Zn den anderen Wachsen lag der Markt vollkommen ruhig, die Preise im allgemeinen fest. Nachfrage war gut. Besondere Breisänderunaen dürften in der nächsten Zeit nicht zu erwarten stin. mit Ausnahm-' von Montanwachs, das in seinen Wiener Notierungen noch weiter unter der Parität liegt. Zn Terpentinöl sprach sich eine sehr feste Tendenz aus, die Preise liegen im allgemeinen noch unverändert. Für die nächste Zeit dürfte mit einem größeren Angebot zu rechnen sein, da durch die kältere Jahreszeit im allgemeinen der Bedarf etwas zurückgehen wird. In rnssischen Terpentinölen wird der Markt zum Teil durch lleberanoeüote ungünstig beeinflußt. Der Harzmarkt weist keine besonderen Veränderungen auf, ebenso haben sich die Schellacknotierungen etwas stabilisiert. Leder und Häute. Wie bereits genwldet, erfuhren Lederpreise hier eine Mbröckelling der Preise «um 1000 bis 2000 K.. nur Oberleder und Rindsbox blieben auf unverändertem Stande, dagegen war die Stimmuna in Rohhäuten nicht einheitlich. Kalbfelle ohne Kypf und Ros;häute lagen etwas schwächer. Schaffelle und Schafblößen tendierten -etwas fester. Die übrigen Gattungen blieben auf vorwöchigem Preisstande. Auf der Hamburger Häuteauktion stellten sich Preise in Goldmark und pro Pfund wie folgt: Ochseuhäute bis 29 Pf. 0,82, 30 bis 49 Pf. 0,52 bis 0,84. Kuhhäute 50 bis Ö9 Pf. 0,66, 60 bis 79 Pf. 0,47 bis 0,51, Rindeihäute SO bis 49 Pf. 0,60 bis 0.92, 50 bis 59 Pf. 0.53 bis 0,60, Kalbfelle bis 9 Pf. 0,93 bis 1.01, Fresserselle 0,94 bis 1,18. Roßhäute pro Stück 10 bis 24.70. Es kam auch zu Differenzen mit den Käufern, man konnte sich nicht darüber eini-gen. ob die Zahlungen auf Gvund der sogenannten Stuttgarter Bedingungen, welche mehr die Interessen der Verwertungen wahrnchmen, oder auf Gvund der für die Käufer günstigeren Berliner Bedingungen erfolgen sollten. Nach langen Berhandlungen fand sich nun ein Teil der Schächterinnungen, darunter allerdings zumeist die aus den GroßstWen, bereit, auf Grundder Berliner Bedingungen zu 91. Oktober 1923 Nr. 1683 Trotz der Einigung -nahm die Bevsteiigerung.einet sehr s '-steppenden Verlauf. Ein großer Teil der Lose wurd zurückgezogen., __ vom Leipziger vauchwarenumrkt. Leipzig. 18. Oktober. In der dMm stOktpberwoche kost« zentvievte sich das Interesse des intlernatton-allen Rauchwarengeschastes m erster Lmie auf die Londoner Herbstaukt-ionen, Der bisherige Vevl-auf dersslbm läßt. Wa8 nicht verschwiegen sei, eine gewisse Schwäche aegmüber dem Fvühsahr erkennen, Zwar ist internationaler Bedarf nach wie Var reichlich vorhanden, d-m-n Pelzve-rwendung ist weiter die große Mode und gewinnt sich immer neue Gebiete des Bekleidimgswoscns, 'insbesondere auch der SportbeAeidunat aber es kmu freilich wich! anSbleiben, daß die allgemein^ Depression der Weltwirtschaft, die von den verworrenen Verhältnissen Mitt-ellenropas ausgeht. auch das Pellzgeschöft in MMidenschaft zieht und Unlust bewirkt. So sicht es den« in der Branche in London und in New-Dork ziemlich All aus. Etwas lebhafter ist e8 in Pans. wo man durch billigere Abgabe das Geschäft zu beleben sucht. Auf der Londoner Aartkt'ion ersielie in den ersten Dagen die australische Ware bei C?M. Lcrmpson u. Co. folgende Noten: Anstvalian Ovosium 15 Prozent billiaer als im Apvil. Wall-abv Furniers Scvub 20 Prozent billiger als April, Wallaby Tasman'ian Kind unverkauft. Rruatail Ovosium unverkauft, AiEvalian R-edfox 10 Prozent höher als April. Die ersten Taa-e der Hudlon Bay Aueiion brachten von deren speziell n-ordanrevikanischett Waren als unverändert Ottier« und als billiaer als im April Biber um 5 Prozmt. Kreu^küchse um 5 Prozent. Bisam irm 33 Prozent, viräinffche Iltisie nm 25 Prozent. Rotfüchse um 18 Prozent. Auch bei C. M. Lampson u. Co. hat in der BevichtSwoche der Verkauf der amerr, kanisch-n Waren e'noosetzt. und zwar zunächst 1400 Biber, 3000 Ostern, L50 Fichar. 700 Lvnr, 200 Wolverine. 400 Marten. 1300 russisch? Zobel. 50.000 Hermelin. 3000 Steinmarder. 1000 Baummarder. 100 Chinchilla, ie 1500 Silberfüchse und Kveu'ffüchsc. 200 Blanfüchse. 500 Weißfüchse. 66.000 Rotfüchse. Der Beginn der nächsten Woche bringt sodann die großen Stapölart-ikel. wie: 450.000 Skunks. 160.000 amerikanische Ovosium. 900.000 Bisam, 35.000 Mink. 10.000 Civetkatzen. 250.000 Fchrücken. 50.000 Persianer und 200.000 weiße Hasen. Das Leipziger Geschäft ist begveislücherweise zunächst sehr reserviert, weil man die Anktionspraise aus London erst abwartem will. Zudem haben die Nstrube-n in Leivzig zieM'äch störend gewirkt. Hinter geschlossenen Rolläden kann der -Brühl nicht arbeiten. Die Woche war daher ganz außergewöhnlich geschäftslos. Auch Ausländer und deren Aufträge finden unter solchen Umständen den Weg nur schwerlich nach Leipzig. Wäre diese öußeve Störung nicht, dann hätte man wenigstens - zurzeit ein ganz günstiges Kaningeschäft haben können. Es ist ein Reichen der Zeit, daß manche Firmen, um die gewaltigen täglichen Spesen zu decken, augenblicklich teilweise von iWn Beständen unter Preis verkaufen. Die „Mucvena", die ihre vorwöchige Auktion erstmalig in Dollarschatzanweisungen — mit guten: Erfolg — albrechnete. brinat ihre nächste Leipziger Wildwarenauktion am 16. und 16. November mit Ein-liefevimasschluß am 5. Novemlber. In der Berichtswoche nannten in Leivzia v'mhertliche Großhandelssortimente auf Devisenbasis durchschnittlich ie Stück etwa: 1. Rohware: Baummarder, allcrfeinste ausländische, 16 bis 18 Dollar, prima 12 bis 15 Dollar: vrima St-einmgrder 10 bis 12 Dollar; prima Landsüchse, ausländische, 8 bis 12 Dollar, deutsche 8 bis 8 Dollar: ptima Eichhörnchen, dunkle bis 2 Schilling, rote bis 1,50 Schilling: vrima Dachse 1,60 bis 2 Dollar: prima Iltiss-e 1,60 bis 2,50 Dollar: prima Weiße Wiesel 0L0 Vis 0,40 Dollar; Re'he, Wintierware. bis 0,20 Dollar: Ziegen bis 0,90 Dollar; Alp.nmurmel 1 bis 2 Schilling; Maulwürfe, beste englische, bis 0,15 Dollar, Holländer 0.10 Vis 0,18 Dollar, prima bayriscke weißlodriae bis 0.10 Dollar, bayrische Kcmledrige bis 0,05 Dollar: Winterkatzen (nominell, da vergriffen), Cyper 1. uO bis 2,50 Schilling, Schecken bis 8 Penoe, schwarze 2 bis 6 Schilling, finnische und vuWche Feh 3 bis 6 Schilling. 2. Veredelte Ware: Schmaschen Mistelware) 1 bis 2.50 Schilling: gefärbte Kanin. Langhaar, 1,60 bis 2,50 Schilling. Seal- Electrir I bis 6 Schilling, Mb erst te 3,50 bis 6 Schilling; Opossum, australische 8 bis 20 Schilling, amerikanische 1 bis 2 Dollar: Seal-Electric-Bisam 9 bis 14 Schillima: Skunks 10 bis 30 Schilling: Nutria 16 bis 26 Schilling; aefärbte Persianer 1-5 bis 40 Schilling: Nerze 30 bis 65 Schilling; gute aefärbte Maskafüchse 2 bis 3 Psd. St.; Seals 8 bis 5,50 Pfd. 'St.,: gute ausländische Alaskafüchse 4 bis 7 Pfd. St>, Virgin ische Ostem (fe nach Farbton) 5 bis 80 Pfd. St.; Weißfüchse 10 bis 18 Pfd. St.; russische Zobel bis 22 Pld. St.- Bl-", und Silberfüchse 26 bis 46 M. St. A. Aaumwollmarft. Slew-Portz, 19. Oktober. Baumtvollzufuhren in den atlant. mid Golfhäfen 35.000, im Innern 27.000. Aussichr nach Großbritannien 1.000, nach dem Kontinent 6.000.—. Lokalmarkt wickölmin 30.20 (letzt. Kurs 29.80). Tendenz t Fest. — Termine r Oktober 29.70; November 29.55, Dezember 28.48, Jänner 28.98, Februar —. März 29.60. Avril Mai 29.18, Juni Inli 28.60. Angrlst 27.30. Sevtember 26.55. Ae Devisenkurse. Ludapest, 20. Oktober. (Kurse der Devisenzeutrast.'' — Amsterdam 7550 bis 7990. Bukarest 94.— bis 107.—, Kopen- Hagen 3400 bis 3620, Chriftiania 2890 bis 3210, London 88.000 bis 92.400, Berlin 0.0001 bis 0.0002*). Italien 880.- bis 935.-, Paris 1080.- bis 1246.-, Prag 578.- bis 624.-, Stockholm 5080 bis 5410, Zürich 3440 bis 3860, Wien 0.2786 bis 0.2955, Sofia 184.— bis 195.-, Belgrad 238.— bis 247.-, New-Aork 19.300 bis 20.400. Warschau 2.60 bis 4.16-f), Brüssel 1015.- bis 1070.-. *) pro Milliarde, f) pro Million. Warschau, 20. Oktober. (Devisen.) Berlin 0.00015, London 5,310.000, New-Yort 1,168.000, Prag 35.200, Wien 16.80. New-Nork» 19. Oktober. (Devisem) London 461.64, Paris 598.- Berlin 0.0000007, Mailand 451.76, Zürich 1791.-, Kopen- Hagen 1753.—, Stockholm 2636.5, Chriftiania 1646.—, Amsterdam 8916.5, Prag 298.—, Wien 0.14, Budapest 0.65, Bukarest 47,125, Warschau 0.01125, Madrid 1847 -, HelfinpforS 268.-, Brüssel 618.—, Kanada 1.28 unter pari, Brasilien 109.46, Argen» - tinten 32.26, Belgrad 119.—. TUNGSRAM ^;iT-