Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1682 (20.10.1923)
- Date
- 1923-10-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Men, Samstag vounsrstax, 25. Oktober 1923, 7 Uhr abends, findet im Festsaale des Hotels „Bayrlsober Hof“ - ■ v II. Bezirk, Taborstrasse 39, ein LITERARISCHER ABEND statt, an welchem der bekannte jiddische Dichter-Schriftsteller Sr SEGALOWICZ (WARSCHAU) aus eigenen Schriften verlesen wird Karten erhältlich Im Vorverkauf* ,Wiener MorKenuitung“, II-, Taborstr. 1; Sekretariat Arbeiterheim „Borochow“, II., Blumasorg. 1/2; Kartenbnrean „Aida“, II.,Taboretr. 6; Bachhandlung R. Löwit, I.,Rotentormstr. 22; Kartenbareau Spielmann, 11., Pratersir. 14 and an der Hansa Bühne und Kunst. „Liebe." Premiere in der Renaissancebühne. Paul Apel, dem Verfasser deZ Stückes, welches vcnacstern in der Reuaissancebühnc zur Erstausführung kam, wurde Var Jahren eine interessante Trauingroteste „Hans Sannest ößers Höllenfahrt" im Deutschen Volksthcater auf geführt, '.'.'üm spürte damals dichterische Feinheit und Verständnis für karikaturistische Zeichnung. Von diesen beiden Vorzügen ist in dem neuen Stück, daß der Autor als tragikomische Groteske bezeichnet, weit weniger zu spüren als in dem Traumspiel, durch das er sich vorteilhaft bekannt gemacht hat. Groteske Verstiegenheiten der Liebeseinpfindun-g, welche nie das wahre Wesen des sogenannten geliebten Wesens zu erkennen vermag, werden an einem Doppelbeispiel abgewandelt. Zwei junge Menschen lieben eine recht zweideutige oder vielmehr in ihrer Weibchenempfindung recht eindeutige: Frau und sehen in ihr ein Liebesideal. Sie betrügt den einen mit dem anderen, den anderen mit dem einen und beide mit einem dritten, der so beschasfen ist, wie ihn das Weibchen braucht: Potenzierte Männlichkeit in stramm-deutschem Gewände. Die Komik des Gegensages zwischen dem Liebesüberschwang und der sachlichen Wirklichkeit ist sehr dünn, dabei zu deutsch-provinziell geraten, und das Groteske, das in ihr liegen soll, wirkt an manchen Stellen geradezu unappetitlich. Eine seine tragikomische Nuance hat nur die Schlussszene des Stückes, da das Weibchen die beiden Liebenden mit den reinsten Trostworten verglimmender Liebe entläßt und gleichzeitig dem Männchen das Zeichen zum Werk gibt. Im ganzen ist das Stück mehr unerquicklich als interessant. Vielleicht hätte eine diskretere Regie manche Unerquicklichkeit bannen können. Als das Weibchen betrat Frau Claire Wallentin wieder die Bühne. Sie war sehr sachlich. Die beiden himmlisch Liebenden waren leider unzulänglich, übrigens von bei Regie auf unmögliche Uebertreibungen gedrillt. Der Gewinn des Abends Ernst Uiberacker in köstlicher Gestaltung praller, stets bereiter Männlichkeit und Ellenka Cornelius als ein von solchem Typ faszinierter dienstbarer Geist. Ein Teil des Publikums, darüber geärgert, daß es sich gelangweitlt hatte, zischte nach dem Schlußakt heftig. S. S. . Ausländische Gastspiele in Men. Das bereits angekünv:g:e Gastspiel der Comedie Francaise unter Mitwirkung der oeruhmten Schauspielerin Maria Therese Pierai wird nicht m den Kamm erspielen, sondern mit Rücksicht ans den starken Vorverkauf im R a i m n n d - T h e a t e t stattfinden. — Auch andere französische Gäste kommen nach Wien. Anfangs Jänner werden die Mitglieder der Grande Opera, der Tenor Traut« houl und Frau Uvonne Gal'l, in der Bolksoper zu Horen sein, und zwar in „Louise". „Faust" und „Tosca". — Ein bemerkenswertes Gastspiel sicht für den Frühling bevor. Wahrend Kräfte unserer Oper sich in London befinden werden, wird voraussichtlich die M a i l ä n d e r S c a l'a an >der Wiener "c i a <i i 5 o £ e r gastieren. Gedenkfeier für die verstorbenen Philharmoniker. Zur Ehrung der vier Philharmoniker, welche während der letzten Konzertreise durch Südamerika fern von der Heimat starben, wird in der S t a a t s o p e r ein noch nicht näher bestimmtes Requiem unter Leitung des Direktors Schalk ausgeführt werden Den Reinertrag widmen die Philharmoniker den Hinterbliebenen ihrer vier roten -Kollegen. Das Prager Nationalmuseum wird unter künstlerischer Leitung restauriert. Die alten Deckengemälde, die Statuen und Skulpturen in den Hauptgängen werden wieder hergestellt. Gleichzeitig wird die Zentralheizung eingeführt und die bisherige Gasbeleuchtung durch elektrisches Licht ersetzt. Die Wilnaer in Czernowitz. Bekanntlich haben sich seinerzeit die Wilnaer dramatischen Künstler in zwei Gruppen geteilt, die als gesonderte Theatergesellschaften wirken. Während das eine Ensemble gegenwärtig in London gastiert, hat das zweite Ensemble, welches im Vorjahre mit außerordentlichen! Erfolge in Wien auftrat, vor einigen Tagen in Czernowitz ein Gastspiel eröffnet. Am ersten Abend gelangte Anskis „Tag und Nacht" zur Aufführung. Die Wilnaer werden wie überall auch in Czernowitz sehr gefeiert. Aus de» Theatern. <-d £ § o D e r. Heute, 6 Uhr, „D i e Meiste! f! n g e r v o n N ü r n b e r g." Deutsches Volkstheater. Die heutige Ui aupuhrung von Leo Felds Komödie „Das v e r s ch n ö i telteGitter" beginnt pünktlich um 7 Uhr. K a m m e r s p i e l e. Die Nachtvorstellung zugunsten d< Vtlf 8 aktion für deutsche K ü n st l e r' find Mittwoch den 24. d., 10 Uhr abends, statt. Zur Anfführur gelangt ,/Lomtesfe Mizzi" und „Schöne Seelen" Die Hauptrollen sind mit «den ersten Künstlern der Miene Buhnen -besetzt. , & a * 1 * £ *) c a t e r. Morgen, 3/t$ Uhr nachmittag gelangt „P o l e n b l u t" zur Aufführung. Wochen spielplan des Burgtheaters Morgen „Einen Jux will er s i ch m a ch e n". - Montag, „A l t« H e i d e l b e r g". - Dienstag, „D a W r n t e r m ä r ch e n". - Mittwoch, ,.M a c b e t h". - Donnerstag, „D e r V erschwender". — Freitag, „K ö ni R i ch a r d, d e r Z w e i t e". - Samstag, zum ersten Mal „I m p r o v i s a t i o n e n i m I u n i". — Sonntag, 2 Ul nachmittags (kein Kartenverkauf), „Geschäfti st Geschäft abends „I m p r o v i s a t i o n c u t nt I u n i". Die Vo ft#rriun.cit beginnen um 7 Uhr. Wiener Morgen,eitung. " Wt- 1882 Mitteilungen aus dem Publikum. Die zionistische Bezirkssektion X./XI. gratuliert herzlichst ihrem Obmann Herrn Heinrlcli Weiss anlässlich seiner silbernen Hochzeit Schuhwarenhaus "Ä?1 Herren-, Damen-, Kinderschuhe Moderne LuxusausfUhrung 391 Konkurrenzlose Preise Zahlungserlalehterungen Billige Teppiche Handkniipfer, wenig gebrauchte tadellose Teppiche, sowie auch neue, verkauft MAX ROTHOLZ VIII., LERCHENFELDERSTRA88E 48 25 Wählet „HABSBURG“ Folnwaschanstalt, VI., Wallgasse 4. Tel. 6339 h. 4316 FILIALEN IN ALLEN BEZIRKEN 3 0 da ohne Regie Prima SchafMMofte Spezialartikel: Winterrock-, Raglan« und Velourstoffe Jahlnngserlrichlerung Fofef Blankftein S Sohn. H. Schmelzgaffe 4 lelephon 41-6-43 W Samstag geschlossen Gerichtssaal. MneReUgionsftörung? Vorgestern beschäftigte den Berufssenat unter Vorsitz des Hofrates Dr. Bielek jenes Urteil des Jugendgerichtes, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, weil der Jugendrichter den 15jährigen Praktikanten Heinrich Sch. wegen Religionsstörung zu einem Monat strengen Arrests verurteilt hat. Der dem Urteil zugrunde liegende Sachverhalt war folgender: Der Knabe hatte, wie er angibt, um als religiöser Jude nicht eine Sünde zu begehen, anläßlich der Fronleichnamsprozession den Hut nicht abgenommen. Der Verteidiger des Knaben, Dr. Leopold Plaschkes, führte vorgestern aus, daß der streng religiös erzogene Knabe sich mit Recht davon zurückhielt, einer fremden Religionsübung die Ehrfurchtsbezeigung zu leisten, zumal die Nichtbeteiligung an der Ehrfurchtsbezeigung für eine bestimmte Religionsgesellschaft nicht einmal für den Angehörigen derselben als unanständig bezeichnet werden kann, geschweige denn fiir einen Strenggläubigen einer anderen Konfession. Dem Knaben sei der Vorsatz einer Verletzung des religiösen Gefühles anderer vollständig ferne gelegen und er sei sich auch der Strafbarkeit seiner Handlungsweise zweifellos nicht bewußt gewesen. Im Sinne seiner Ausführungen stellte der Verteidiger eine Reihe von Beweisanträgen. Staatsanwalt Dr. Friedländer trat energisch für die Aus rechter Haltung des er st richterlichen Urteiles ein. indem er hervorhob, daß die Taktlosigkeit des Knaben durch kein Vorurteil aus der Welt geschasst werden könnte, die verhängte Strafe sei zu mild. Der Gerichtshof gab der Berufung Folge und vertagte die Verhandlung zur Aufnahme der von der Verteidigung beantragten Beweise, insbesondere zur Einholung eines Gutachtens des Wiener R a b b i n a t s über die religiöse Auffassung strenggläubiger Juden betreffend Ehrenbezeigung vor einer fremden Religionsübung. An Nachspiel zu de« letzten auttsemMschen Ausschreitungen in Warschau. Warschau, 19. Oktober. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Wie man sich erinnert, haben vor einiger Zeit in Warschau im Anschlüsse an die Kundgebungen wegen der Hinrichtung des k a t h o l i s ch e lt Prälaten B n dkewicz durch die Bolschewiken große antlfemitische Exzesse im jüdischen Viertel stattgchilnden, wobei zahlreiche Juden verletzt und viel jüdisches Gut beschädigt wurde. Etliche jener Vorfälle fanden dieser Tage ihr Nachspiel vor dem Warschauer Friedensgericht. Es fanden drei Veirhandlnugen statt: In der ersten standen der Itzjährige Israel Grippenberg vor Gericht sowie drei polnische Studenten, die ihn während jener Exzesse blutig geschlagen hatten. Während die Studenten freigesprochen wurden, wurde Grippenberg zu 10.000 Mark Geldstrafe verurteilt. In einer zweiten Verhandlung vor demselben Gericht beschuldigten jene fveigesprochenen Studenten als Kläger zwei jüdische junge Leute, sie mißhandelt zu haben, doch ging aus den Aussagen der guschrifteu an die Redaktion sowie unverlangt einlangenden Manuskripten wolle man stets Rückporto beilegen» da sonst eine veantwortung, beziehungsweise Rücksendung nicht erfolgen kann. sich in Widersprüche verwickelnden Zeugen keineswegs hervor, wer die Angreifer waren. Einer der beiden Geklagten nainertß G r ü n erhielt zwei W o ch e n G >e f ä u g n is und 800.000 Mark Geldstrafe. In der dritten Verhandlung wurde der freigesprochene jüdische Angeklagte des zweiten Prozesses unter der Beschuldigung, ein polnisches Ehepaar insultiert zu haben, »t 20.000 Mark Geldstrafe verurteil t. Das Martyrium der Untermieter. Der Bankbeamte Eugen S t e r n und dessen Frau Elsa, ein jungverheiratetes Ehepaar, bewohnen seit einigen Monaten als Untermieter bei der Privaten Berta Beck ein Zintnter und ein Kabinett, für welche Räume sie einschließlich der Küchenbenützung einen Monatszms voii anderthalb Millionen Kronen zahlen. Trotz dieses hohen Mietzinses suchte Frau Beck ihre Untermieter auf jede mögliche Weise aus ihrer Wohnung zu bringen. Eine im August d. I. aus dem Titel des Eigenbedarfes gegen die Untermieter eingebrachte Kündigung hatte feilten Erfolg, weshalb diese von Fratl Beck in der unerhörtesten Weise beschnnpst wurden. Da diese Beschimpfungen sich fast täglich wiederholten, erhoben die Eheleute Stern gegeit Frau Beck die Ehrenbeleidig,mgsklage. In der gestern durchgeführten Verhandlung erklärte die Angeklagte. daß sie die Privatkläger nicht im geringsten beschimpft habe. Die als Zeugen vernommeneii Privatklager erklärten, daß sie von der Angeklagten seit Monaten drangsaliert und wiederholt beschimpft werden. Der Richter konstatierte, daß die Angeklagte bereits einmal wegen Ehrenbcleidigung bestraft wurde und verurteilte diesmal die Angeklagte zu ei n c r W o ch e A r r e st. Die Verurteilte meldete gegeti Schuld und Strafe dte Berufung an. Volkswirt. Gestempelte Krone --- 0.0079 Sentimer. Auszahlung Wien --- «.«»78°/, Senümer. In Zürich notierte 19./1V. 18./10. die österreichische Krone .... . . 0.0078*/* 0.0078»/* die österr. gestempelte Krone . . . » 0.0079 0.0079 die tschechische Krone. . 16.60 16.60 die Mark.. . . gestrichen gestrichen Holland. . . 218.50 218.38 New-Aork. , . 558.— 557.25 25.24 25.24 33.85 33.50 Mailand . . 25.12 25.30 Belgrad «.•*»•••«•• . . 6.72'/, 6.61 Bukarest.'s!... . 2.60 2.62 Sofia . . 8.35 6.45 Budapest. - . . . 0.0306 0.0307 Warschau .. . . 0.0006 0.0006 BerspAete Kursfeststellung in Berlin. Resistenz der Berliner Makler. Berlin, 19. Oktober. Wegen eines Vorkommnisses an«, läßlich der Zahlungseinstellung der Firma Kochmann, Zeidler u. Co. beschloß die Maklerkammer, mit der Kursfeststellung vorläufig auszusetzen, bis die Frage der Haftbarkeit der Makler für ihre Aufgaben geklärt sei. Es wurde hierüber die Entscheidung des Ministers angemfen. Das Geschäft war auch infolgeldessen im freien Verkehr eingestellt worden. Nach 1 Uhr wurde der Handel wieder ausgenommen tmd die Makler begannen mit der Festsetzung der «ersten amtlichen Kurse «und der Eiinhe-itskurse. Die Tendenz war außerordentlich fest und die Kurse wiesen entsprechend der kolossalen DevisMsteigerung sehr beträchtliche Erhöhungen ans. Der Handel kam aber nur langsam «in Fluß. Re Handelslage ln Jaffa im August 1888. Aus Jaffa wird uns geschrieben: Bon einer tatsächlichen Besserung der Jasfaer Handelslage kann nicht gerade berichtet werden; dennoch sind Anzeichen vorhanden, daß die zukünftigen Aussichten hoffnungsvoller betrachtet werden können. Die Tendenz, große Mengen des Privatkapitals in Bauunternehmunigen zu stecken, hat aufgehört, so daß jetzt für allgemeine HaiidelSunternehmungen mehr flüssiges Kapital zur Verfügung stehen dürfte. Mt Rußland wurden schwache Handelsbeziehungen angeknüpft; dadurch, daß die Sowjetregierung die bestehenden Schwierigkeiten beseitigt hat, dürfen die Aussichten für die Jasfaer Orangen und Limonen aus dem russischen Markt als glänzend bezeichnet werden. Auf der anderen Seite dagegen ist die Lage der lokalen Weinindustrie noch immer unbefriedigend. Die niedrigen Weltmarktpreise in Verbindnng mit dem Alkoholverbot in Amerika haben den Absatz der im Lande produzierteil Weine bedeutend herabgemindert. Man versucht noch, Einsuhrerlanbnis nach den Vereinigteii Staaten für eine größere Menge Wem für religiöse Zwecke zu erlangen. Im August sind die G etreidepreise weiter gefallen. Importiertes weißes Mehl steigt im Preise infolge von Berichteti über Verringernng der Beschickung mit amerikatiischenl und australischem Weizen. Auch Javazuüer erhöht sich im Preise, da große Vorratsmengen tvegfallen. Im folgenden die hailptsächlichsten Preisändernngeu i" Angnst, und zwar für 100 Kilogramm: Brot ist billiger gelvordeu und kostet heute P. T (Piaster) 158 aus einheimischem Mehl und P. T. 21O aus einem Gemisch von ehcheimischem und importiertem tveißen Mehl. Ende Juli war der Preis P. T. 170, beziehungsweise 225. Weizen wird P. T. 75 notiert, im Juli P. T. 95. Gerste blieb mit P. T. 77 bis 78 fest. Kerseuneh wird mit P. T. 78 gegen P. T. 89 Ende Juli verkmlft. Tibben ist etwas billiger geworden und kostet P. T. 26 gegen P. T. 80 im Juli. DieFleis chpreise sind gesmikrn, die zuletzt notierten Preise waren für Rindfleisch P. T. 4O0, Hammelfleisch P. T. 800, Ziegenfleisch P. T. 600 gegenüber P. T. 420, 850 und 590. Ende Juli; in den ersten Wochen des August fiel Hammelfleisch sogar bis aus 700, zog dann aber bis P. T. 800 an. Kartoffeln haben Tc:/ nachgegeben von P. T. 108 Ende Juli auf P. T. 80. Luv!: stiegen von P. T. 57 ans P. T. 90 infolge von Exporten v'1'