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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-20 · Heft 1682 (20.10.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1682 (20.10.1923)
Date
1923-10-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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;&f, Üjf&fö Men, Samstag (Ättet Bann uns vorstchen. Wenn die Sozialdemokraten bewpten, daß sie für 'Ms kämpfen, so sei an das Wort Viktor ÄdlterS rvinn>ert, der öffsnMch erklärt hat, der^Antisemitismus küm>mert die Sozialdemokratie nicht, der Antäs-emitisinrus arbeite für die S-ozia>ldemokrati e. Wir sind nicht sonderlich erpicht, das Kapores-Hendel für die Sozialdemokratie albyeben zu müssen. Die großen Juden-- Pogrome von 1904 in Rußland wurden a-n-gez-ottelt, mn die Aufmerksamkeit des Volkes von dem Erwachen des Sozialismus albzulenken. Wir wünschen, daß die Walhlen einen Fortschritt bedeuten. Damm können wir nicht darauf verzichten, unsere eigenen Vertreter in den Natiionalrat zu entsenden. Wir sind «iin Volk des AuswärtZstrebens und daher kein Prolletaviervolk. Man kan uns nicht in die sozialistischen Theorien ohne weiteres einschachteln. Die Jüdische Wahlgvmoinschaft wurde aus einwm Gefühl der Veran 1wortlichkeit geiboren. Wir brauchen nicht nur die Stimmen, sondern auch die Seelen, um den kommenden Kampf siegreich bestehen zu können. (Stürmischer Beifall.) Frau Klara Frankel: Das jüdische Volk hat es nicht nötig, sich Fremden als Mitkämpfer im sozialen Fortschritt zu verschreiben. Ms noch keine Nation an Sozialismus dachte, hatten wir in/unserem Staate das id ealisti sch e Grundprinzip des Sozialismus bereits verwirklicht gehabt. Wir sind weder dümmer, noch politisch ungebildeter als die anderen und haben daher nicht notwendig, durch andere unser Recht vertreten zu lassen. Nachdem noch die Herren Otto Lang, Redakteur Hoffmann, Dr. Bernhardt sowie Frau Berta Berger gesprochen hatten, wurde die Versammlung in begei't-'ner Stimmung geschlossen. Die Wahl des orthodoxen Juden. Diese Ausführungen, die uns von o r t h odoxer Seite zugehen, zeichnen die einzig-mögliche Stellungnahme, die der strenggläubige Jude zu den Wahlen einnehmen kann. Der Artikel ist ein Beweis, daß die Wühlarbeit der Feinde der indischen Einhcitsifront im gesetzestreuen Lager keinen Widerhall findet. Die wirksame Wahrung -der staatsbürgerlichen Rechte ver Inden Wiens, ja sogar, ihre primitivste körperliche Sicherheit, hängt in diesen Tagen davon ab, daß sie dem feindlich gesinnten Teile d'er Nichtjuden als — nach außen hin — einheitliche Gruppe gegenübertreten und durch die Wahl jüdischer Abgeordneter die Entschlossenheit bekunden, ihre staatsbürgerlichen Nechtezuverteidigen und ihre staatsbürgerlichen Pflichten zu er- Men. Wir müssen uns in solchen Augenblicken als jüdischer Volksteil fühlen, der fern dem Heimatlande Evcz Israel im Golus lebt und in Einigkeit Abgesandte wählt, die im Rat der Nichtjuden die gemeinsamen Rechte und Interessen aller Juden, «der orthodoxen, und der nichtorthodoxen, vertveten sollen. Eine' weite geistige Ferne trennt den deutschen Kaholiken vom deutschen Protestanten. Und doch hat bisher jede deutsche Kolonie, in welches Land der Erde sie auch verstreut 'war, den Nichtdeutschen gegenüber in Fragen des nackten Lebens sich als einig gegeigt. Und wenn auch das jüdische Volk mit keinem anderen gleichgesetzt werden kann, weil kein Volk gleich einem anderen ist, weil jedes seine gottgeschenkte Eigenart hat, und das am Hakodvnsch hat sie erst recht —: «bcr dem Heimatland so weit entfernte jüdische Volkstetl in Oesterreich bedarf zu seinem weltlichen Schutz ebenso einer gemeinsamen Vertretung, wie jode andere Minderheit in einer wesensfremden Umwelt. Denn es geht nicht an, daß die eine Gruppe Inden ohne Wissen oder gar aus Kosten der anderen bei de.r nichtjüdischen Regierung für sich Vorteile zu erreichen sucht. Das schamlose, unwürdige Geschehen darf sich nicht mehr wiederholen, daß in den Borgimmern nichtjüdischer Regierungen eine jüdische Delegation nach der anderen erscheint und den Nichijuden im innevjüdischcn Streite jiwn Richter au ruft. Und wenn auch Glaube und Unglaube -den einen Juden dem anderen entfremdet, niemals sind wir uns so ferne, daß der eine Sohn Rachels vor Amalek wider -den anderen streiten muß. Rachel -weint um uns alle. Unbeschadet der unüberbrückbaren religiösen Gegensätze zwischen Glauben, .Halbglauben und Unglauben gebietet also nicht nur das prinzipielle Festhalten an der jüdischen Einheit gegenüber der nichtjüdischen Umwelt die einige Wcchl jüdischer Männer zu Abgesandten der Juden Oesterreichs, sondern auch aktuelle Interessen der österreichischen Juden verlangen jüdische Anwälte im Parlament. Hat die. Christlichsoziale Partei beit von ihr gehofften Wahlerfolg, so wird dor Mieterschutz fallen und diam drückendsten hiervon Betroffenen werden die armen aber gläubigen Juden sein. Die Reichen werden es sich ja wie gewöhnlich schon irgendwie „richten". Daß wir auch -bei einer sozialdemokratischen Regierung nickst viel Gutes zu erwarten haben, beweist die Praxis Severs und Richters, die Zehn tausende der ärmsten, gesetzestr-euen Juden entrechteten, während gegen einige Millionen Kronen der Heimatschein Wiens erreichbar für jedermann ist. . . Die christlichsogial-en und d-entfchnatiomalen Frontkänipfer und Hakenkreuzler fragen nicht, ob der Jude gläubig ist oder ungläubig, sie hetzen gegen den Juden überhaupt, und wenn sie mit brutaler Gewalt Vorgehen und jüdische Kinder auf offener Straße verprügeln, fragen sie nicht, ob der Vater Tesfiliu gelegt hat oder träfe ißt . . . Im sonst so friedlichen Frankfurt et. M. drangen vor wenigen Wochen Hakenkreuzler in eine gB jettet Morgenzeltung. _ schiwah e.in und stachen mit Messern nach den Bachurim, die friedlich über ihren Folianten saßen und sich mit/dem Gotteswort einten... ' Die Stellungnahme des gesetzestreuen Juden zu den Problemen und Parteien des Wahlkampfes ergibt sich wie alles aus unserer jüdischen Weltanschauung. 'Wären die Menschen der Christlich sozialen Partei durchdrungen von den hohen ethischen Grundsätzen ihres Neligi-onsstifters, wäre der Grundsatz der Nächstenliebe oberster Leitsatz ihres Handelns, dann müßte bis zn ihren letzten Mitläufern es derfpüvbar sein, -daß hier eine Gemeinschaft tiefgläubiger Menschen im Staatsge-triebe den Weg Gottes zu bahnen sucht. Dann würde auch unschwer ein Verständnis keimen -vom chrvstlichgläu-bigen Deutschen zum gesetzestreuen- Juden. Aber zu einer Partei, deren praktisches .Handeln jedem religiösen und jedem sozialen Empfinden Hohn spricht, findet ein gesetzestreuer Jude nicht einmal ein innerliches Verstehen. Die messiauische Idee des Gottesstaates, die in den Besten der Ehristlichsozial-en Partei e.inst keimte, ist hier von -der Wirklichkeit einer scheinheiligen, egoistischen, schwnnglosen Parteimasse vertan worden. Achnliches gilt für die Sozialdemokratische Partei. Der gläubige Jude -braucht nicht erst über die Grundsätze des Sozialismus belehrt werden. Er schlägt die fünf Bücher Mo-ses und unser anderes Schrifttum aus und findet Leitsätze zum gesellschaftlichen Jneinanderleben der Menschen, die nur eiugechalten werden müßten— und -es gäbe kein soziales Elend mehr aus der Welt. Der gesetzestreue Jude weiß gleich jedem gläubigen Menschen, daß die Erde und ihre Schätze ein Gottesgeschenk sind, das der Gesa mtmenschheit und nicht dem einzelnen gegeben wurde, dem einzelnen, der durch politische oder -Wirtschastl-iche Gewalt sich auf Kosten des Nebenmenschen bereichert. Und - wenn unter den Nutznießern dieser Wirtschaftsordnung des ungehemmten Eigennutzes sich auch Juden befinden, so ist cs nur deshalb, weil sie eingeschlossen sind in das Getriebe eines Wirtschasts-lobens, dessen Grundsätze nicht die unsrigen sind. Denn wir gläubigen Juden ersehnen ein Reich des sozialen Friedens, ein Reich der Gerechtigkeit. Wenn jedoch auf dem Wege der Getoalt und des Terrors eine Partei ihre an sich richtigen sozialen Forderungen durchzusetzen sucht, wenn in ihren Anhängern nicht die Idee der Gerechtigkeit, sondern die Erringung einer Klassenoorherrschaft das Ausschlaggebende ijt, wenn Demagogie und Lüge als Mittel hu. Ringen um das uns allen gemeinsame Endziel des Friedens und der Heiligung des Menschenlebens verwendet werden, dann trennen sich unsere Wege, der orchodoxe Jude hat mit dem sozialdemokratischen Durchschnittsparteimann nichts gemein. Die antisemitische Großdeutsche. Vo-Üspartei -braucht in diesem Zusammenhang nicht erwähnt werden. Ebensowenig die kleine Bürgerlich-demokratische Avbeitsparte.i, deren parlamentarische Vertretung stets Hand in Hand mit. den uns feindlichen Ehristlichs-ozialen ging und daher niemals auch nur die primitivsten Lebensinteressen der Juden vertreten-konnte und wollte, obwohl sie in erster Linie auf jüdische Stimmen rechnet. - Soll der o r t h o d o x e I u d e überhaupt n i ch t wählen? Das hieße sich selbst unmündig erklären und ausschalten! Wer hier im österreichischen Staate als vollberechtigter und vollverpflichteter Bürger lebt, der muß durch seine Abgesandten Anteil nehmen an der Führung der Geschicke dieses Staates. Und wenn einmal Leben und Sicherheit der Juden irgendwie bedroht sind, dann.können wir uns — wie. die Erfahrung lehrt — nicht auf die gutwillige Intervention dieses oder jenes nichtjüdischen Abgeordneten verlassen. Wir brauchen ansre-chte jüdische Männer im Parlament, die dort eine ehrliche, vorsichtige, jüdische Politik für uns führen. Unter offener und stillschweigender Zustimmung sämtlicher Gruppen der Wiener Jud-enheit, der zionistischen, der nichtzionistischen und auch der orthodoxen Juden wurde als einheitlicher Wahlbund die Jüdische Wa hlgem eins cha ft gebildet. Die Kandidaten oer Jüdischen Wahlgcmeinschaft werden ausschließlich jüdische Außenpolitik betreiben, das heißt, für die Wahrung unserer Interessen gegenüber dem Staate sorgen. Daß hierbei sämtliche innerjüdische Streitfragen, wie zum Beispiel Kultnr- und Erziehungspro'bleme, völlig unberührt bleiben müssen, ist eine Seibstvcrständl i chkc it, die auch bisher von den jüdischen Mandataren beachtet wurde. Es ist nicht leicht für den Juden, der Gott und nur Gott allein dient, mit seinem Bruder zu gehen, dessen Herz anderen Göttern nachhängt, aber wir müssen gemeinsam gehen, in der nicht-jüdischen Umwelt hat uns seit den Jahrtausenden des Gol-us immer ein g e m e. i n s a m e s S ch i cksa l getroffen. Und n-m dieses gemeinsamen Golusschicksals willen wollen wir für eine kurze Spanne Zeit bis zum Wahltag das' innerjüdische, nottven-dige Ringen um die Heilighaltung der Gotteslehre, ruhen lassen. Bei -den Wahlen des Staates werden wir Juden einig sein, bei den W a hl e n der Welten müssen wir getrennte Wege gehen. _ Dr. W. §5 * Mhlerversammlimg in Hietzing- Breitensee. Der Ruf der Jüdischen Wahlgemeinschaft an die jüdische Bevölkerung Wiens ist auch bei der jüdischen Bevölkerung von H i e tz i n g - B r e i t c. u \ c c, in diesem judenarmen Bezirke, der einerseits unter dem Drucke, der 20. Oktober 1923 Seite 8 Hakenkreuzlern und -Frontkämpfern steht, nicht ungehört verhallt. Eine Donnerstag abends in Lehne rs Gasthaus äbgechaltene Wählerversammlung hatte den Besuch von mehreren hundert P e r s o n e u aufzuwei-sen, was für jenen Bezirk einen tvahven Rekord bedeutet. Gemeinderat Dr. Schwarz -Hill er legte sachli ch u nd eindrucksvoll die Gründe dar, die zur Vereinigung sämtlicher jüdischen Gruppen geführt haben, et entkräftete in überzeugender Weife alle gegnerischen Argumente und -bewies an der Hand von statistischem Material die Aussichten der Kandidaturen der Jüdischen Wahlgemeinschaft. Die Ausführungen des Redners fanden ungeteilten Beifall der Versammlung. Hieraus besprach Dr. Löwenherz das Verhältnis der österreichischen Juden zum S a n i e r u n g s w e r k deK Staates, welches sich in hohem Maße aus die produk-tive jüdische Arbeit stütze. Während die jüdischen Groß- und KleingewevbehLiben-den und Kaufleute restlos ihrer Steuerpfl'icht genügen, wissen die reich gewordenen Bauern sich der Bestcuerung zu entziehen. Die Jüdische Wahlgemeinschaft wird für die Republik und deren Errungenschaften emtveten und gegen den Antisc mitismus kämpfen, ohne Rücksicht, ob er schwarz oder rot sei. (Lauter Beifall.) Hieraus setzte der Obwann der zionistischen Sektionen 12 bis 14, Herr Oskar Goldschmied, unter allgemeinster Zustinunung die Nachteile auseinander, welche der jüdischen Bevölkerung erwachsen, -ivennsie nicht für ihre eigene Vertretung sorge, und kritisierte besonders die „-Bürgerlich-D-emokraten", welche Antisemiten sind und sich nicht nicht schämen, um jüdische Stimmen zu betteln. Das Schlußwort hielt Vorsitzender, Herr S-P ri nzeles, welcher unter -bsg-eisterter Zustimmung erklärte, dieser Versamm-lungstag bilde einen Ehrentag für die Juden von Breitensee, welche bisher für jüdische Fragen -wenig Interesse bekundet und nunmehr zur jüdischen Sache zurückgesunden haben. Mischer klternverein im 9. Bezirk. Letzten Mittwoch fand im Cafe Metro pol eine Versammlung des Jüdischen Elternvereines für den 9. Bezirk statt. Der Obmann des Vereines, Herr F r i s ch a u e r, begrüßte die zahlreich Erschienenen aufs herzlichste und führte in kurzen Worten aus, von welcher Notwendigkeit der Bestand des Elternvereines sei; Hebräisch und Geschichtskurse, Handfertigkeitskurse und erzieherische Vorstellunaett'' seien die Hauptaufgaben des Vereines für das kommende Schuljahr. Hierauf sprach Frau Prof. Dr. Martha H o f fm a n n vom Jüdischen Realgymnasium über „S ch u l e u n d H a u s" und führte allen Anwesenden llar vor Augen, wie notwendige und erziehungsfördernd ein Eltermierein sei. Die Lehrer, die. das Schulkind Nur kurze Zeit im Tage uutcr ihrer Aufsicht haben, können nur daun einen bleibenden Einfluß auf den Charakter eines Kindes ausüben, wenn! Eltern und Lehrer gemeinsam arbeiten. Tann sprach die Rednerin über die geringe Aufmerksamkeit, die in Wien der jüdischen Erziehung gezollt wird, und imr darauf sei die Tatsache zurückzuführen, daß wir in Wien, einer Stadt mit 300.000 Juden, nur ein jüdisches Gymnasium haben, während in anderen Ländern selbst kleine Ortschaften über jüdische Mittelschulen verfügen. Ter Schriftführer des Elternvereines, Herr U n g e r, führte aus, daß in der Gegenwart jüdische Elternvereina doppelt notwendig seien. Wien ist ein Z e n t r u m des A n t is e m i t i s m u s geworden, und gerade die Kinder haben unter den Folgen dieses Judenhasses am meisten zu leiden; Jiit der Schule und auf der Gasse, von Aelteren und Alters-i genossen, müssen sie es immer wieder hören, daß sie nur Kinder zweiter Kategorie seien. Darum muß das von den jüdischen Eltern so wenig gepflegte jüdische Selbstbewußtsein geweckt werden, und Aufgabe des Elternvereines sei es, dieses Bewußtsein zu nähren und zu pflegen. Wenn man bedenkt, daß d-ie Juden jetzt von allen Parteien im Stiche gelassen werden, daß das Judentum schutzlos allen Angriffen ausgeliefert sei und der Bestand aller jüdischen Institutionen gefährdet ist, so muß mau Mittel finden, um diesem drohenden Unheil rechtzeitig vorzubeugen. Dies könne nur durch Entsendung eigene r Vertreter in die gesetzgebenden Körperschaften geschehen. Wenn es uns darum zu tun ist, den Kindern ihre Sorglosigkeit, das schönste Gut der Juden, zu wahreri, danni müssen wir einzig befugte Vertreter entsenden, wahre, echte Jrweu. Der 21. Oktober, schloß der Redner unter stürmischem Beifall der zahlreich Erschienenen, soll ein Tag sein, der den Beweis der jüdischen Solidarität, des gemeinsamen Vorgehens und des innigen Zusammenschlussses gegen jedes dem Judentum zugefügte oder auch r 'gedachte Unrecht erbringt._ Ser «ttWische Anfrni tz« snrinldeinstmiiittzen Kulturbeamten. Den von uns lbereits goivürdigien Schimpfa-usrnf der sozialdemokratisch gesinnten Kultusibeamten hatten nachträglich auch noch die Funktionäre des Bethansvereins An-eche daa'h wozedek/ Wolf Trompeter und E l l e n b e r g unterfertigt. Ta sich beide somit cuu-f die Seite der Antisemiten schlugen, wurden sie, wie wir erfahren, geistern nachmittags von -hrcr über den Austritt ans dem Judentum empörten Gemeinde zur Re-ignav-m g-zwun?.en. Herr Trompeter trat sofort zurück, Herr Ellenberg wird dies erst in der nächsten Woche tun. JEDER WKHLE für den Einkauf von Stoffen für die Herbst- und Wintersaison: Damen- und'Herrenwäsche, Bett* und Hausvväsche, Strickwaren. Teppichen, Vorhängen etc. nur aas bekannt verlässliche u. billige [Schiffmann II.. TahorstraBe 48 Tetanhon 47*1»79 En gros En deta

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