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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-13 · Heft 1675 (13.10.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1675 (13.10.1923)
Date
1923-10-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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i vu. rwro crwi, Vck.'.ikTng Tagesbericht An die zionistischen Bezirkssektionrn und Sonderverbnnde! Trotz riuHrfache.v Uvgtznzen haben bisher die Betzi-rksfetLMiien nnö Sonderdcrbänbo die noch atlsstehenideu ScheSKe'tblocks nicht abgelicsert. Das Zionistische LLNide.Zkoinrt-ee fordert sämtliche Sektion nen und So ude rv e r'bände auf, im Laufe der nächsten Woche die noch ausstehenden Sche-- kelblocks albzuliesern, ebenso Vie Parteisteuerbeträge ein Zuzahlen, Meilers ihre TätigfcitAberichte dein Landcslomitee einzuschicken, damrit der Bericht für den Parteitag rechtzeitig sertiggesteltt tvevden kann. Ziomstischles Dandeskontitcc. stein Menschensteisch als Nahrungrmittel. Eine böswillige Erfindung. Warschau, 11. Oktober. (P/T. A.) Die in der Presse verbreitete Meldung, Lvß dem der Garnison Krakau gelieferten Rindfleisch menschliche Neischteile beHgemengt worden waren, entbehrt jeder Begründung und ist das Werk bösivilliger Erfindung, Wildwest. Aus R e d d i n g (Kalifornien) wird gemeDe-t: Eine Rauberbaude hielt einen Eisenbahnzug bei der Ausfahrt aus e'menr Tunnel an, tötete drei EisenbahuanLestellte und sprengte den Postwagen mittels Dynamits, worauf sie dessen Inhalt raubte. Durch die Explosion wurde -der Poftbeglciter getötet. Die Reisenden Wieben unbehelligt. __ : Na Milliardeneinbruch in Prag. Der dein Juwelier Solo Jakobowiez in Prag, Graben 21, wurde gestern onn die Mittagszeit iit besonders verwegener Weise ein Einbruch ausgejsi'ihrt. Der Täter ist, obwohl viele Passanten borbcigingen, auf einen vor dem Geschäfte befindlichen ikioskartigcn Borbau geklettert und durch das Fenster in den Laden gedrungen. Ter Einbrecher hat die kostbarsten Jnwelcu ausgesucht. Der Schaden geht in Millionen tschechischer Kronen. Bon dein Einbrecher fehlt sede Spur. .Tic nengegründete O c st er r e ich ischc Verkehrswerb nng sgescllsch ast m. b. H." hat in einem gestern stattgefundeneil Prcsseempsang das seit dem Umstürze wiederholt ventilierte Thema „Hebung des Fremdenverkehres" neuerlich abgeleiert. Die Gesellschaft will nach einenr ReferaÜ des Direktors Tr. Fritz Doruingcr versuchen, neue Wege zur Hebung dieser „Industrie" cinzuschlagen, die nicht um ein Haar besser sind, als die zum Ueberdrust empfohlenen Mittel. Neu ist jedoch, daß sie die „Hebung des Fremdenverkehres", eine Phrase, die bisher außer von amtlichen Stellen auch von solchen Personen abgedroschen wurde, die mangels eines arideren Betätigungsfeldes dadurch an die Oberfläche zu kommen glaubten, daß sie leere Worte machen, ail das Nebel selbst jedoch nicht herankamen, nun in die Politik herüberziehen. Was wir bisher nicht wußten, ist uns gestern durch die verschiedensten Reden verkündet worden: Der Patriotismus der Bevölkerung ist schuld daran, das; der Fremdenverkehr sich nicht hebt. Auch diej Presse ist schuld, nämlich weil sie. fortwährend „raunzt^ und nicht erklärt, daß in. Oesterreich alles glänzend sei. Natürlich! Die „Wiener Morgeuzeitmig" hat in richtiger Anfsaftnug ihrer Aufgabe schon wiederholt auf. die lvirklichcu Nebel de§ Fremdenverkehres hingewiesen. Sie ist leider nicht in eer Lage, zu einer Zeit, lvo man in den Sommerfrischen^ einen „Numerus clausus"' einführt, an allen Ecken und Enden „Juden hinjaus!" schreit, und jüdische Sommeririschler tätlich bedroht, zU schreiben, daß in Oesterreich „glänzende Verhältnisse" bestehen, und daß die mit herrlichen Aaturrcizen ausgestattete österreichische Provinz auf Fremde mit offenen Armen wartet, zumal auch sonst den Fremden ' n k e i n c v W c i s e Entgegenkommen bewiesen wird, und verschiedene Institutionen sich geradezu darin zu überbieten trachten, den Fremden in Oesterreich den Aufenthalt alles andere als angenehm zu. machen. Dazu gehört aber nicht, wie Kommerzialrat Artur Wolf'meint, die Fremdcnzimmerabgabe, wohl aber die Ansicht, daß Hebung des Fremdenverkehres mit „Hebung der .Hotclinduftrie" identisch sei. Wir sind da ganz anderer Meinung. Herr Wolf irrt sehr, wenn er glaubt, daß eine Einschränlnng der öfscntlichcn Abgaben, über die man wohl anderen Ortes konferieren kann, zu einer Hebung der Hotel-, indnstric fuhren werde. .Herr Wolf irrt aber noch mcljr, wenn er glaubt, durch eine offensichtliche Wahlrede die Oefsenllichkcit dahin zu bringen, wohin er und hinter, ihm stehende Personen die Ocssentlichkeit gerne bringen quöchte. Größer aber wäre der Erfolg, wenn Herr Wolf der' OeffentZ lichtest in Aussicht gestellt hätte, das; die horrend teuren Hotelzimmer verbilligt würden, eine Maßnahme, die sicherlich im Auslande mit Beifall ausgenommen worden wäre. Denn Wiens teure Hotelzimmer und sonstige, vom Hotelier eingeführte Abgaben und Gebühren sind im Auslande sprich-' ».'örtlich geworden. Nein! Auch diese neue. Gesellschaft, die ihre wahren Absichten bei diesem ersten Empfang nur allzu deutlich zu Wie immer Wiener Morgenzettung. 13. ClU-tcr Seite 5 ANZÜGE in feinster Qualität zu billigsten Preisen bei HeinrichWeinberger,!., Singerstrasse 6 erkennen gegeben hat, wird zur Hebung des Fremdenverkehres nichts beitragen. Mit Phrasen ist die Oeffenklichkest' schon mehr als gesättigt. Sie. ertvartct schon seit langenrj Taten. Diese können aber nicht parteipolitisch, sondern nur objektiv, der Sache selbst dienend gemacht werden! Krauß und Ludendorff. Wir, e.rhalteri dre folgeube Zuschrift: Unter .Ber.ll.ftmg ans 8 23 des Preßgesetzes verlangen wir die Aufnahme folgender BerichtiWng der in der „Wiener Morgenzeitung" vonr 4. Oktober 1923, Seite 4, in Ihren: Nachsatze zur der Berichtigung ,Kraus und Luidendorff" über uns anfgefte.tlicn falschen Behauptung: Es ist unwahr, daß die Mitteilung, General Krauß sei aus dem Natio;ialverband identscher Offiziere ausgetreten, einem Artikel der „Deutschösterreichischen Tageszeitung", >der auf einer Erklärung von Oberst Legat bemhte, entnommen ist. Wahr ist vielmehr, daß die in der „Deukschöstevreichischen Tageszeitung" von Oberst Legat veröffentlichte Erklärung mitteitte, >daß General Krauß seine Stelle als Ehrenmitglied beim Nationalvovband Kutscher Unteroffiziere, Soldaten und Gleichgesinnter niedeMlegt hat. Hingegen war die Behauptnng, Generäl Krauß habe einen schweren Konflikt mit General Ludendorff gehabt und sei ans dem Nationalverband deutscher Offiziere ausgetreten, in den von der „Wiener Morgenzeitung" HiMlgesügteir Ausführungen enthalten. Wien, am 11. Oktober 1923. Die SchrifMtung der „Dentschösterrcichischerr Tageszeitung": Dr. 'Hans .Hrrtnieher. — Josef Legat, Oberst d. R., Geschäftssnhrender dgs Nationalverbandes deutslhev Offiziere, Landesverband Oesterreich. BoMergeßendes Schiinwetter. Gestern morgens war cs in Tirol wolkenlos, im Oftcn Oesterreichs nach ergiebigem nächtlichen Regen noch trüb. Mittags heiterte es sich auch im Osten aus. Die Mittagstemperaturcn blieben etwas nutcr den gestrigen Werten, überschritten aber 15 Grad. Die Wetterlage ist noch unstabil. Die kurzen. Wctlcrperiodcn werden andaucrn. 'Voraussage: Kurze Dauer des Schö»Wetters, mild, südwestliche, an Stärke zunehmende Winde, vielleicht schon heute nachmittags wieder Trübung und Regen bei westlichen Winden. Reichliche Gemiisezufuhren. — Schwache Fleischlieferung. In der Großmarkthalle sind gestern nur fünf Waggons mit 28,7 Tonnen Rindfleisch, Schafen nub Schweinen eingelangt. Kälber langten per Bahn vorgestern und gestern nicht ein. Auch per Achse kamen wenig Kälber an, und auf dem Stcchviehmarkte iit St. Marx am Donnerstag! war das Angebot iir Kälbern um 300 Stück schwächer als im der Vorwoche. Infolgedessen sind die Preise für Kälber int' Großhandel der Gros;Markthalle um 2000 Kronen gestiegen. Alle übrigen Fleischgattnngcn blieben im Preise vollkomsnen unverändert. Der Absatz war besser als an bat Vortagen. Tie Grüliwareninärkte ioareu trotz der schlechten Witte-. rnilg mit Gärtiiergemüse gut versehen. Kohl und Spinat nmvbcit tvenig beachtet, dagegeit waren Paradeiser, die bereits zu. Ende geheit, sehr gesucht. Ter Preis fiir Paradeiser hat sich wieder um 500 Kronen pro Kilogramm erhöht. Auch' die Ankünfte in Pflaumen geheit infolge der vorgeschrittenen Jahreszeit bereits stark zurück. Die niedervsterrcichischen Produzenten tvolltett cittett Preis von 3500 Kronen tut Groß-. Handel durchsetzen, vom Marktamte tvurde aber nur ein. Preis von 2600 bis 2800 Kronen für mittlere Ware ititb 3000 Kronen für beste, trockene Zwetschken gestattet. * Die Goldparität für die Periode vont 15. bis 21. d. wurde mit 14.400 Kronen festgesetzt. * Todesfall. Gestern verschied in Wien im Mer von 62 Jahren Herr Dr. Josef Cotrte de Cambi, Präsident der Wiener Filiale der Adriatischen Dank sowie Präsident der RepräseMang der Narodtra Banka in Wien. * Große Postdiebstähle im Postamt Südbahnhof. In den letzten Ntonaten wurde von der Post'bchörde feftgeftellt, daß im. Postamt Südbahnhof wiederholt. Diebstähle von Ausländsbriefen vorkamen. Es kam vor. daß ganze Postb c tt t c I m i t A n s l a tt d s b r i e!f e tt s p lt r l o s v c rschwanden. Ter Verdacht der Täterschaft lenkte sich gegctt zwei Postttnlerücanttc. Die Anzeige wurde tut das Sicherheitsburcau erstattet urtd dieses nahnt schon nach den ersten Erhebungen die beiden Unterbcamten in Hast. Nach anfänglichem Leugnen gestandctt sic, seit längerer Zeit derartige Diebstähle verübt zu haben. Bei der llittersiuchung zeigte es sich jedoch, daß an den DiebM)lett nicht nur die beiden verhafteten Unterbeamten, sondern auch eine große Anzahl anderer Postorgane beteiligt waren. 'Im Lattfc der wetteren Erl^ebnugeu wurden mehr als eilt Dntzend Postbedtenstete verhaftet. Es wltrde ttachgewiesen, daß sie die Diebstähle, die auf eine Reihe vott Jahren zttrückreichen, ansgeführt hüben. Der Schadett geht lvahvscheinlich ttt die vielen Millione n Kronen. * Neunte österreichische Klofsenlotterie. Bei der gestern abgehalteneu Ziehmtg des dritten Tages der fünften Klaffe gewannen: 40 Millionen Kronen das Los Nr. 79.148, 20 Millionen Kronen das Los Nr. 49.236, je 8 Millionen Krottelt die Lose 4216 und 48.164, 6 Millionen Kronen das Los Nr. 60.183, 4 Millionen das Los Nr. 21.581, je 3 Millionen Krone,: die Lose 29.236, 46.183, 67.164, f)!U.8ö mtb 62.072, r 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 3637, ßioj, 2t.r>3ft, 24.468 26.587, 37.333, 42.082, 69.581, 76.163 liub 81.185, je 1 Mittiot Kronen die Lose Nr. 2611, 4348, 5138, 5154, 9835, 13.416 19.137, 24.333, 29.185, 29.629, 32.082, 32.394, 33.082, 62.910 54.932, 60.168, 65.894, 67.932, 78,183, 80.894, 84.394, 84.91» 92.148, 96.082 und 99.728; außerdem wurden 3954 Getvinn zwischetl 600.000 und 200.000 Kronen allsgelost. (Nachsvlgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" sin) entgeltlich.) * Tanzinstitut Äermann Braun» 14. Bez.» Rein dorfgasfe 42. ‘ * Teppichhaus Weitzner, Vl., Mariahilferstraße 105 tomlllt bei Einkauf von Teppichen, Decken, Vorhängell ufw. it allererster Linie in Betracht. Vorzügl. Teppiche aus reinem Woll> material, Größe 2><3 K. 470, Größe 260X350 K. 580, lvarm' Fensterschützer K.38, Seideneloth-Steppdecken K. 175, Bettvorlege, K. 19, Flanelldecken K. 38, Doppelbettdecken K. 90, Madrasvörhänge K. 95, Scheibenporhänge K. 5, Bettgarmiturelt K. 190 Bonnes senlmes K. 38 nftv. Größtes Lager in echten Maffersdorfer Argamanteppichen ZN konkurrenzlosen Preisen! Preise in Tmlsenderu Vereine. Bortriige und Bersammimmeu. I n g e n d v e r e i n A h a w a t l> Z i o n, 2. Dez. Glockengast'c 30. Heute, 6 Uhr abends, driilgende Mitgliederversammlung. Erscheinen unbedingte Pflicht. — H e ü r ä i s ch c Lehrer u n d L e h r e r i n n e n kommen Zlt der Sonntag um 4 Uhr nachmittags, 2. Bez., Glockengasse 30, stattsindenden Lehrerverfammlung. Kein Lehrer darf fehlen! — (v h it g I w r i B r i g i t t e n a ll. Heute, 3 Uhr, dringende Niitgliedcrzltsammenkllnst: „Stellllngnahlite sunt Hebräertag." O e st e r r e i ch i s ch e s M u s e n nr, 1. Bez., Stubcnring 5. Morgen sind die Sammlungen einschließlich der Schaltsmmnlnng ehemaliger Hosmobilien von 9 bis 1 Uhr geöffnet. (200 K.), Bibliothek rmd Lesesäle von 9 bis 1 Uhr (freier Eintritt), halb 11 Uhr Flihrung durch die Sammlung „Gotische Plastik". Die Schausamrnlung der ehemaligen Hoftasellind Silberkammer (Hofburg, Michaelertrakt) ist an Sonlltagen voll 9 bis 1 Uhr, an Donnerstagen von 9 bis 2 Uhr (Inländer 5000 K., Ausländer 10.000 K., Jllllstrierter Führer 3000 K. D i e 2l ll s'.fl e l l u n g d e s ö st e r r e i ch i s ch e n Ä u n sth andwerks und die Dagobert Peche-Gedächtnis-2susstellultg im Museum für Kunst und Industrie, 1. Bez., Wollzeile 45, in täglich von 10 bis 4 Uhr Uhr geöffnet. Ein reich illustrierter Katalog ist erschieilen. L e o p o l d st ä d t e r V o t k 8 h t i m, 2. Bez., Zirkusgasse 48. 7 Uhr: Pros. Tr. Vladimir Msar: Gibt es. Selbstverständliches im Naturgeschehen? Karten zrt 10.000 K. Urania: Heute: Großer Saal, V23 . Ubr Schülervortrag: Das Kahlengebirge und Klosterneuburg. Wie die Weintrauben wachsen und deren Ernte. Der Kobenzl. (Film.» — Großer Saal, 5 Uhr: Die Besteigung des Mount Everest. — K n r s s a a l, 5 Uhr: Robert Friedmaitu: Die Apokalypiik. Ihr Silln und Wesen. (III.) — Kleiner Saal, Vo6 Uhr: Hoftat Prof. Bolle (Florenz): Japan. — K l u b s a a l, 6 Uhr: llniverfitätslektor F. Nt a t r a s: Rednerkurs. (V.) — 51 u r s s a a l, ‘/a7 Uh^: Hochschulprofessor Dr. H. Frisch: Politische Porträts. (U.) 0> r o ß e r S a a l. 7sS Uhr : Das schöne Land Salzburg. — kleiner Saal, Vs8 Uhr: Prof. Dr. K. P r e u ß (Berlin): Die Religion der Naturvölker. — K l n b s a a l, V«8 Uhr: Universitätsprosessor Tr. N. M e i st e r: Das platonische Bildnngsideal. — K u r sf aal,. 8 Uhr: Privatdozent Dr. K. Scharf: Geschlechtlichkeit im Pflanzenreiche. (V.) * Das Jahressest -es Dunöcs jüdischer Jung» wunderer findet am 28. d. im großen Saale der Wiener U,r a n i a, l/310 Uhr vormittags, statt. Es wird ein Lichtbildvortrag über die FnßtoNr des Bundes . tut heurigen Sommer durch die Schweiz sowie über den 13. Zionistischen Kongreß gehalten, ferner Kalttmermusik, turnerische Vorfiihrungen, Wanderlieder, ein Schattentheater und anders. Außerdem findet die Verlosung eines Fahrrades, photographischen A'ppates und vieler ivertvoller Preise statt. Karten in allen zionistischen Bezirkssektionen sowie im Zionii'äscheu Landeskomitee, 2. Bez., Taborstraße 20 a. * Eine Feier im Chaluzheim.^ Freunde des Chalnzhe'mts Klostevnenbnrg werdet^ zu der Sonntag dvn 14. d., halb 4 Uhr nachmittags, im Ehaluzheitn, Klostentettbnrg, Wtenerstraßc 124, statifindenÄen Akademie mit Tan z höflichst eingeladen. Karteltvovverkanf zu 10.000 K. int Zomistischett Brrrcau, 2. Bez. Cäborstraße 20 a, bei beit zionistifchen Organisatioirett Klvsterwettbttrg Korneubttrg .und Swckeratt. Sonderckutobus von der Haltestelle IKlofternen.burg- Weidlittg bis zttut Heime steht bet de nt nnt 14 Uhr 40 Ai in, vott /Wien-Franz JosWbabtthof abgehenden Zuge zttr Beringung. * Eröffnung der hebräischen Schule im Praker. Tie zionistische Bezirkssektion Prater hat im Bethause „Tefilatb Ieschnrnn", 2. Bez., S e b a st i a n K n e i p p g a s s e 14, eine hebräische Schule eröffnet. Unterrichtsfächer: Hebräische Sprache in Wort und Schrift, Gebete, Bibel und Talmud. Unterrichtssprache : Hebräisch. Anmeldung täglich von 2 bis 4 Uhr nachmittags im Schullokal. „Die Sache Makrotzulas." s Raimuud-Thealer. — Gastspiel Lcopoldine Konstantin. Franz Molnar hat iit Karl Eapck attscheittend eilten. Meister gefnttdcit. Der tschechische Drantatiker machtsein Theater noch effektvoller, noch iittcrcssantcr, noch „geistreicher", noch spaimender und — noch vbcrflächlicher. Die „Sache Makropulos" ist ein Geheimrezept. Wer es benützt, dem sind dreihundert weitere Lebensjahre gesichert. So hat beim die Hcld-itt dieses Stückes, eine glänzende Primadonna, die vcrwickeltcit Fäden eines Erbschafte - Iprozesses in der .Hand, der sich bereits seit hundert Jahren hinzieht. De entzückende junge Dante benützte nämlich vor einigen Jahrhuitderten jenes Elixir, steht im 330. Le bensjahre, und war selbst die . Geliebte jenes Erblassers, ist selbst. Ural)»in des prozessierenden Epigonen, ivar selb» Hauptperson jenes Testaments, das Geczenstand des nner hörten, alle Instanzen in Atem haltenden Prozesses ist. (Selbstverständlich hat sie auch die Fäden der Komödie in der Hand und kann zuin Frömmelt des Autors der. Handlung jede^hr genehme Wendung geben.) Orig, franz.^Velour.K 99.000 Orig. engl. Doutle, 150 cm breit K 95.000 Orig, engl, Anzug, 150 cm breit K 68.000 MM Talioratr. 17 a Aä'arrrs'! ä

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