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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-12 · Heft 1674 (12.10.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1674 (12.10.1923)
Date
1923-10-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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HM V W&H Wiener M-rgenzeMM. Mcher M3 M. im Bühne und Kunst. W. u. R. LÄer auch WechoM Pnstsrfgl Robot». Dieses -utopistische Aollektivdrgma in einem Vorspiel und 'drei Akten des Tschechen Karel Cape! Wichte 'bei seiner Erstaufführung zu fMn und in SpnnnnW x\\\ holten: t'tqevc Wirkung ist ihm vewjätzt. Das Bus et — eine anwristnische Masseuproduktian von Golvms, die gegen ihre Erzeuger reboliie-ren — ist aus dein Theater recht originell und die Durchführung zeigt Kraft uub bemerkenswerte Sicherheit dramatischer Da;stell„ng. Triumph der Technik — amerikanische ftohii erzeugt gefühllose Maschinenmetrschen, deren Mnssenhoststkeil alte Arbeitmerhiiltmsie auf den .Kaps stellt. Aber vs ist Sünde wider den Geist: rmd die Fron, die in diesen Kreis himingerät, um dein Unfug zu steuern, und dieGattin des Zentraldirektors des «lluternehmens wird, empfindet dies Tun als solche. Bis die „Roboter" genannten psendomenschlicheu Mechanismen von ihrem „Erzeuger". der die Frau, heimlich liebt, immer menschenähnlicher gemacht werden» so menschenähnlich, daß sie als — Sollten verwandet werden, daß sie sich organisieren und ihre gewaltige Kralst erbarmungslos gegen die Menschen kehren, yon denen nur einer übrig bleibt» der alte Baumeister der Fabrik, der letzte Mensch. Aber dem Weltreich der Roboter droht jcshes Ende, denn niemand kennt das (früher von der Frcm derkannte) ProduktionMheimnis. Doch die Menschheit und mit Hr die Welt wird nicht nntergehvn, denn in einem Roboterpärchsn erwacht der erste Hiebesstrahl. Siche wird anfbauen, was seelenlose, von feiner Echik bcherrlchw Technik zerstört hat, die stets noch cm allem Bösen schuldig geworden ist. Ein interessantes Stück zweiMos. etne ganze Zahl gut erdachter Motive enchaltand, ausgezeichnet kanstrumt, ober eben Oonsttuktion. Man merkt deren Mechanismus ms WchM und Trrts, Mt immer will sich's psychologisch runden und das Herz blecht leer dabei. Der MsWrung, für 'deren Regie Direktor Robert zeichnet, kommt das beschwingte Tevrpo und die wirksame Dynwnik gut zu statten. Die Hauptdarsteller sind wchl am Ort. Herr Äoetz als alter Baumeister fand echte Töne warmer Menschlichkeit, eindruckchall und sicher war Maria E i s. aus dem männlichen Ensemble sei Herr S t a h l? Rachbaur hervorgehoben, der sich als trefflicher Sprecher bewährte. Die Darstellung des ersten „Roboter"-Liebespaares in der sentimentalisch gezuckerten Schlußszene GA wchl mehr Gchdriuglichkeit erfordert als ihm Egon Jordan und Iranlein Schesranck zu verleihen wußten. Es gab lauten Beifall. a. f. Tod de» Direktors Mldelm Kare,08. Direktor Wilhelm Kayczag ist gestern mittags im Sanatorium Gntenbrnnn in Baden bei Wien gestorben. Direkror Karczac; ist im Fahre an: 38. UMust in Nrrgarn geboren. Sei: Mai 10ÖI war er Direktor des Theaters an der Wien, wo er im Setzten; her desselben Za Hees nach dem Zusanimsnbruch der Direktion Yanghammer am 1. September di« Saison eröffnete. In diesem ersten Jahre 'seiner Tätigkeit spielten im Theater an her Wien nur gastierende Truppe», unter tvelcheu besonders hie R k j 6 n e, das H-pe'ksieMmble. die Duse und Hvett? Äuilbori hervtzMheben sind, Im folgenden Jahre wurde Direktor Kar; Weiner Mitdirektor Ms beide sümten ws Thea.er bis lstllt zusammen. Im folgenden Jahre wurde Äarczag wieder alleiniger Leiter der Bühne und blieh es bis zum Jahre lW. In diesen, Jahre not Hubert Marischka. her Schwiegersohn Kgrezags, in die Leitung des Theaters cm. Im Irhre gründete Karczag das Bsr.uus« haus W. Karezcm, dessen amerikanische Filiale in New-Uark Im Jahre 1910 eröffnet wurde. In diese,,; Perlag hat eine ganze Reihe von hervorragenden Oyeretrenlo,iippnisten ihr Werk verlegt, und -liarcwg gebührt das Pemenst. viele der bekanntesten. modernen Operettenkwnpauistsn entdeckt zu haben. Mt der Operette ,H)iener Frauen" hat Iran; Lehar auf der Karezag-Bühns di.- ersten Stuken ans der Leiter seines Ruhmes erklommen. Edmmw Eyöler begann mit „Bruder Gtrauhinter" seinen Ausstieg uns die Laufbaau Lea Falls -sing mit der „Dyllarpriu;estin" ebenfalls im Theater au der Wien a». Auch Kalman wurde von La re zag -.'„tedckt und durch die Operette „Herbstmanönkr" bekannt. Karezag hat auch die -stgrtyusch, Ta»tenhavn. Betti Fischer und Hubert Marischka nach Wien gebracht uns i\y Künstler für dir Wiener Hpereire wl'mu Aue ÖIR ZhektßM. Bnratheale v. Morgen, 7 'Ihr, bei auigebübmem Iahresabonuement. zu erhöhten Preisen, Älmstipear-es „D n s Winter nt ii v ch? n*. A k a d? w i? t t, e a t e n Morgen, yttB Nbr, zmu ersten Male, zivst Einakter von Ludwig Nwincir „D i e M? d a t k l tH Wb „te r n erblass eA B o l; s o p e r. .Teilte tX e v?> i g c n n e r b a r o n". Deutscher R o l k s t b e. a t e y. Sauntag, Uhr nachmittags. Lengyels japanisches Schauspiel u% a t f u n”. (? a x ls % b e n t e v. Dienstag den 1U. h. die neu in Szene gestbte Aufführung der Operette „B o e e a c e i o'' von Franz v. GuppA I o h a n n 2 i v a u h - T ff c a t e r. Spuutag Alachs mittag, bei ermiiüiatsu Preistü, ,D i e E » g r d g g s jj v st { n". st f p j e ( t li e o t e t wild heute aiö Literarischer Abend «T t r n t n n z" »au August Strindbcrg mit Il)sof Jarno gegeben. Wiener K o m ö d i e ir y a tt s. Heute st». Wrsführuua der Opsrejte „t \ c 'A alllhuig i u", )r-ud: von (». CMotu und B. Jenbach, Musik pou Lars Sttaler, in bcr Premiers,,- befetzung. Alddy OiU 'rffc-vcn tanzt Samstag n.iy To,!wag noch zweimal cm bev V-H c « t n W i? n c ¥ Ä ii h \\ e. Die beiden Tanzabende finden um 10 Uhr g b e n d s als Nachtvorstellungen. Sie bringt an beidetl Abenden in ibrezu Programm auch die mit so großem Beisakl gusgeuommeneu Pttppeu-Tünze. Matt Viesn in Lyndon. Aus Luudo,l wird tiits gi'- tchrlchtzn: MltTBtevn und Iakvb Kal ich trat?» hier int 'KMwn einer Mgttnee zustunsteu des Bastisting-Arbeitersguds «n das.Andaner Btrb'üttnn. Die berühmte jüdische .stüustie? »k und ihr ausgrwschuctör Partner haben dttrch ihre Leistungen auch f)»;y t'7^übcv: und stürmischen Beifall geerntet Mitteilungen Mdem Publikum. Billige Teppiche Handkniiuf«rv wenig oebrauohte tadollpce Tegpjche, «pwle nnstst neust, MAX ROTHOLZ _ VW., LERCHENFF,l.OEnSTRABat 4« stb | iSPORTKLESBSß HEßRSNQARlDE^PBE RUDOLF GOLPtfllN Jß\. 49.6.89 II, TABORSTRA8SB 94 0««r. 1«W | TAI.ARB _in*_UNIPOWWIlRUMq Silltafte m da ohne Argle Wma ii|MMe WSÄS Spetfalartika} i Utnterrock«. Raglan- und Bvlsmstsffd Äahl«nsaststlstichiernny iu>3^ Issel Blankstein S Sohn. li. Schmelzgasse 4 H'QffyhoH 44,6^43 g tonntfaff gmhtiHWin Sin Pariser Revuetheater in Wien. Wie wir erfahren, wird das Pariser Rehmthegter „Folies Bor per es ein mchrwöchiges Gastspi'.'l «in Wi-eu abfolviereu «und hat m diesem Zweck das Carl-Theatpr WNieiet, Das Gastspiel soll anfangs November eröffnet werden. „Die Reise gegen Gytt," Man schreibt ppS ans Karlsruhe: Rudolf Lauckners Drama „Dre Reise gegen G o t t", welches hier zur Uraufführung gelaugte» ist ein seines, wenn auch nicht dramatisch wirrsqmes Stück, das der Heinwt-r sehnsucht gilt. Ein deutscher Müler, den sein heißes Tempera-, m?m vom Heimut'üoden sovtMißt. rennt >!n die Welt und zieht die Braut mU sich. Auf ferner Güdseeinsel. wo er seinen Gott zu finden hoffte, treffen wir ihn — die deutsche Winterlcnrkschnft malend. Seine Braut aber hat ihn in unbezwingbarer Heimatsehnsncht längst verlassen. „Tausend unsichtbare Arme hat die Heimat. Die Frauen holt sie sich im Leben schon, die Aienschen manchmal erst im M-erheu wieder ,. Der traurige Held dieses Stückes ist ein Künstlermensch. der wohl die Sehnsucht hat, sich selbst zu finden, abssr z,l schwach ist, den Weg zu Ende zu gehen, der ihm anferlegt ist. Ergreifend ist diesem tragischen Sämächbina das Wunder der Mutterschaft gegenübergestöllt'. seine Mutter eilt dorthin, wo der buchende als leidender Heimatverbanntcr stirbt, und tröstet ihn- — Lauck? E Dtcht-una übte starke Wirkung. August Scholz, der verdiente Förderer ver russischen Literatur in dßnffchen Landen, dtzr tNsvesoMxß Kolftpis Werke in Deutschland einbürgerte, Gorkis .Hachtgfhl" ziemlich frei Wersetzt hat und zu Dsstviewskis Witwe in nm\ literarischen Beziehungen stand, ist in Berlin im 6ll, LebonsjahM ge? storben. Durch zahlreiche Reisen nach Niisstand hgs sich dieser markante Mann des Berliner literarische,! Lebeps in dzs Wesen des russischen Schrss-ttnins eingelebt. und die cidenntnis der bedeutendsten Werke russischen Schristtums ist vor allem ihm zu danken. Die Konstantin als ..Gektra". Wahrend ihres diesmal,^ gen Wiener Gastspieles wird Leopoldine Konstantin voraussichtlich auch in „Elektra^ tzor das Wiener Publikuul treten. Die L'.üusttLriu spielt hier die Elektra zrnn ersten Rjale. MM Md Mo. Zwei Menschen. Alan mips sich den Namen d.'v Regisseur ä Haus S ch w a r merken müssen. Eine seltene Straft zrp-d Originalität, wie sie leider so selten zu finden ist, erfüllt dieses erste Werk, mit pem er in die Oeffentlichkeir tritt. Mit trufenl BerständniZ für den Autor Nsid das Publikum hat er die Verfilm uns! des Romans von Richard Boß durchgefuhrt und trotz der ^ülle des Stoffes rroch genügend Rann, für belebende Kleiunralerel und Milieuschilderungen, die geradezu episch anmuten, gesunden. In diesen. Werfe erlebt man Richard Paß. Was seitenlange Schilderungen der herben Ssairrrschönheit 'des Gebirges dem Lestr nicht zn geben vermochten, vermag dieser Iilin mit einigen Metern, die die Frühtingspracht in den Alpen den, Auge so greifbar nahe bringen, daß iu.au den Wind, der van den Gipfeln zn Tale streicht, zu fühlen vermeint. Sinn für di? einzig tughre Poesie der vkatnr in ihrer gigante-nhaftou Mächtigkeit gebeil diesenl Film ein Gepräge, das ihn zum Ekle duis werden läßt. Eine angenehine Ueberroschnng brachte dieser Iilin ln darstellerischer Hinsicht. Olaf Iiö'rd. der mit dem Herzog >vsn Reichstädt in Wien eine recht üble Erinnerung hinst'rlassen hat, offenbart sich hier von einer ganz neuen Seite. Ohne Outrierung, ohne jede nnangenehine Stiltsterung, die in früheren vvUiuju bei ihm aus Mißverstcher, feiner Rallen basierte, vrrtörpert er .hier Nilt einer alt ihm üborrascheltiden^Natürlichleil die -Iignr des jungen Grafen, den ein hartes Schicksal .Plm zelotischen Jesuiten niacht. Und ineistechaft stellt ex die Phasen des Ueherganges dar. bis ins kleinste Detail. Glaub-! Haft ist lein tRühriger Graf wie lein ästjähriger Priestee. Eine prachtvolle Partnerin hat er in 'Agnes d'Ester, Was wir über sie im „Jungen Kedyrdus" sagten, hat sie hier bei weikem übertroffen. Herbe wie die Höhenluft, die sie umweht, ist die schlanke Mädchengestalt, die sie kreiert. Ihr Spiel ist Vollendung natürlicher Darstell'.rng und tiefes Empfinden, wahre Seele spricht a,«s allem, was sie verkörpert. Die übrigen Rollen, die. sich nin diese zwei .Hauptpftiler der Handlniig gruppieren, find ebenfalls ansgezeichuet beseht und bieteir ein Spiel, das ans dem wirklichen Leben schöpft. Ansgezeichuet ist auch die Ansstattuug und Prachtvoll dis Photographie, dituundewolle Gebirgtzszenerien so prachtvoll und klar bringt, Der ganze Film ist ein Meisterwerk dcnlscher Regie- und Tarstellnngsknnst. Neiv-Bovk bei Nacht. Dieser 7?Um verrät den UtzberMnn der gmerikatlischen Industrie von &em früher allzu sentimental aehaltensti Geil re der Atuttertragödien imd anderer dem PuhWunr rossnfapbig ausoktropierten Geschehnissen allz,r täglichsn Äobsns zur Materialistik. — Sleußerst -kräftiger Reglitzmits, dsp "gesunde Attssassnnasaabe vor krankhalter UebertWibung bewahrt Hai, ist das stenirzeichsn dieses uwöichitigen Werkes, das dis Kehrseite des Lehens der nächtlichen Metropole Amerikas in o'iiwr unglaublich spannenden Weist vorühvvzichen Wßt- NaKtaeltaiton. die der Sumpf, den Pacht und Restutgtstgs.- cwfühl des Auurilaners sorstsant yerhülstm. Mbiert, färbt und m!oder iv?viöMi;ta; rrSneii fim v hp.m äff-iri«»,, 'V.r -vt huv sche>nenl)ast aiff Hh? Lstuwand tztzMÜMM- Ti^fst'iiln-erlicht Gemeinheit, dst -ehegz nur hstr SW.M lWiM> kann, gibt der ^Handlu-ug eine Seele, die von der Dämonie der D:stialität -im M-enschen sprich; nnd E Zvnik l-riciff van den: Weib und ihre-in GeHielbten, die M beffwhe vor den Angen des Mlähmten Paters au vnwr Paarung finden, die bei,viell«st P-Mchtuna vor allem Pstt, was aeschciew'neä »uijtz nw geischpstbemes Geseh der MnzÄsik hedvrM. — TatiMen, die in einem amerkftmMm '^istn wghrWt WuMpm'hMu müssen. Die Seele des Spiels 'ist Mare MacDermo-ti. Es ist unbedingt mimische HäMeiftmm. wns Mann in der Maske des aelähmstu. stumM-tz Mhi MvMMgsloscn Greises bietet- Eine Sklisbrucksfähiastil 'des Auges, wie sie vielleicht nur -noch Bernhard Gachst st, „Iirdischen Grabmal" bot. nbertvültigt den Z'ustMrer \\yfr gibt mm erst den wahren Begriff von dem. Ms wirkliche tÄmn M diestm Gebiet bedeutet. Und erstaunlich ist dch PerMMunMälMtzlt Mes seltenen Schaufpstlers. -der in, izwoistn Nil dieses Filins wieder einen durcktgus ngileit Defektiv ststlt, der übvr einen Mr-Pts gesunden Hnmvr verfügt «und tmiwndö ist, selbst das PzMMm -lvreWMreu -u;ch mit ei nein gMstkstn VlM. dem GipstlstuM. -das GM an enden. Eine gußerordent'l-ich plastische Photographie vervollkommk all das. was dieser Mm Gutes an Regie, Spie! und Inhalt gibt. Die neue« Mme. Amerikas hHLÜHfntBer RMsenr D. M. Griffutz ist :n den Programmen "m honte bemnuenden SpjchMcks;uu estwkn seiner GensatwnMma wrtreteu; «Mädchenlas", ein amerikgntscher Großfilin Hilstn Gifli in der Hauptrolle. LiAan Gich ist durch die Grilffith-IilM'k, in denen sie die Haupl - rolle zu wstlen pflegt, in Wuerist -schon fast Must beliebt wilhx beMmter MtsterMegiMr, Sie ist die Berstrwruug des Mfens jenes in Amechst häufig vorkummendeu zarten, antchmiegsamen, Niischuldtzen. den Härten des Lebens hilflos gegenuberstehenden, schutzHchürftsten Mädchens, das nur fciuc Anmiü und feinen Liebreiz als Waffoz, besitzt. Solch ein in b-öst Schicksals-v-erstttMMN perstrstttzs Mädchen, spielt Lilian Grsh auch in diesöni Mm. nnd 'ihr icHeuvalles Spiel allein ist schelrAyöpt. Doch Griffich bMiüsgt sich -koinestpeas mit eiuec Ehanee und so 'bringt der Mm -auher dieser darstenerisch.'n LeistMg auch poch andere Sensatimwn. io eine hpchdr.vnmilche Szene an; Riagargfall, tun bereu A-nalick auch den Silur 'besuchey ->u feinem 'bequeme;; Iautentl das Ptg; i;; Sn; Ätzern und der Astm tu der stehle stehen bleibt. Doch schließlich uininit alles sHsteu guten Ausgang, wie es sich in amern.i-ffischen Iilmen gehörl. Der Mm zeigt atie Vorzüge de; R-ste-i amerikanischen Rcgiekmrst. n,;;d wird die -Namen Geiffüh i;nd Li-lian Gish auch bei uns populär machen. „Eins Httrenhoistzge." Iilmfchanspiel st fünf Akien, nach dem Ronwn von GGma Lag-er-lös. Gchweden» bedeutendsi-? Filmfabrik di;' „Tocnskzch hat hier eine der Mnsten Erzgn tuiVfWH der großen schwedischen Dichterin zu einem r.nposanten I-ilmschansPiele gemacht. M Schicksale der schönen Ingrid und ihres Gunnaz- -- Pa,; Marü Iohnsm Md Einar Hansson init tiefem Persstudiiis dargesteltt — bilden hjo dcauia.lsch bewegte Handlung dieses GchaUpiels, dgs -im Rastnen herrlicher an Raiurgufuadtueu, wio sie mir Schwedens Landschaft bietet, uns tzornberrollt und nns durch dis Wucht mm Geschew Nisse mitreißt. Gchön wie die schwedische LMdichaft sind auch die Menschen, die in th,- zvirken. und insbektzudere für tz,e Darstellung der beiden Hauptrollon hat die Regie zwei prachtvolle Menschen gesunden, dereu tstk Neigung zu einander man unlsühlt, sohald man sie siehh Es ist ein ^ilm, des Ramena Selmg Lagerlös tuurffsq. der de,- „Svenska" alle Ebne mackr »ich der durch seine Eigenart angemchtn ausffiltt. So wie die österreichischen, Untschen, fraunülskhsn oder aulörikanifchen Iilme. haben auch diese erstklassigen schwedischen zsstme ihre eigene natiouale A.ote, me in der I'nWnierung Md ÄWmlwuetechnik ihren Aussyuck findet, und die apcr^ schwedische. Piid- Wirkung kon'int ig diese»; stilme zur schönsten GestNN-g. „Ttt! Kurier hon LypN,^ eip sranchstscher SensationSsilm, ist küe Wiede,Wbs eines der jensatlonoitsten Kriminalfälle all-er Ieiten. Die Handlung des prachtvoll inszenierten Iilmes spielt in Iran-kreich m Zeit der Revolution, deren lipchguflt>irmeud;' Wogen i;; bis 'Schicksale der Personen dieses Drmnas eingrei-sen und sie ans ihren ruhigen Bahnen schleudern. Der in Sie schöne lllolhilde d'Ar ge nee verliebte, jedoch znrückgewtesenc Arnmntz de Maupr-ev ersinnt einen te,,stlscheu Plan, um den Peschützer EioWdeS ins Pcrdeyben zu stürz-eil und fie sodaiup an stch zu rpißen. Wix „nn dieser furchtbare Kvlm'inalfatt eiilgeteitet und fortgespouneu wird, wje er zu erschütternden tragischyg IrAümern führt, wird mit einer unerhörten dramatischen Wucht und Pehouwnz dargestellt die den Zuschauer' auss tiefste ergreifen und mitr'clßen. Die schaufpielerifchen Leistungen stud so wie in. asten französischen I'iltnen, von reifster AnSdruckssähigkeit n„d Pshchmogischer stlarheit, insbesondere die Darste!tu"-a der Etothild?, Armand nn-d Lksnrgucs verdtsuen alles Lob. Di? Inszenier,mg der dewogten Szenen ist überans Italürlich nud iedensvoll. die photographischen Anfnahni-rn dnrchtoegs -gelungen, so dgß der I-iln; zu den bemerke,wweriesten Erscheiuung per Saison gezählt werden kann. ,'Der Tinn des Tob«S." Ein Meujchenschmsal in süm Akten nach de,;, Ron,an pan Paul Ponrget. In 'der Haupt' rolle Andre Nox. Paul Bonrger liebt es, i>'. seinen Ronianen lrafftzolle, stiaenichafillche Menschen zu zeichne», die In harte seelisch? stonslikte mit dem Leben geraten, wobei ein innerer Zwiespalt ihre Festigkeit ins Wanken bringt, Latch ein i;A-, voller, doch innerlich zwiespältiger Pfensch ist der Arzt Mich-'- Ortegne, in dessen uuv der ärztlichen Kunst getvidmete»; Leb.!, spät erst das Weib tritt. In -meisterhafter Darstellung zeigt das Schauspiel das Leben des alternden, -durch ein Leiden berei:^ de», Tode verschriebenen Gatwn an der Seite seiner blühen-. den, jungen Irgu und die traMchen Berwicklungen. dir sich ans den Charakteren dieser Menschen ergebe,,. Zstei Missttzkrynte Iilms st Wien. Die i-v.l auf der Iiiterngtionalen Aiisstellnna für stiue,no!r,are.>ehie in Tu,",', mit der großen >,n-d kleinen goldenen Mc-wil!>> prämiierten Goldwpu-Iitme .Perloren rmd wiederaesuneen" und ..Der Ehr ist" wurden von d.'r ftir-ma Harth n. Em nach Wien gebracht. Wickdox ein Lttstmorh st einer mnrrikanischrn Filmstadt. Ich der 'kMornischeu Filmstadt Eliswood wurde bei einer 'lesbischen OMe die Mmmt Et'h-el Cvß Vm; ihren durch ^'lether berAifchte-n ffmmMllch, ermordel. Am Mvrgei; fand mau die gr-e-uAch Verstü>n-Mlts Deiche 'in ihrer Gohttung nud ihr 16 Monate -altes cst-stly mit dem Mordiustrumeut, einer -nach blhlig-en Schere, auf der Treppe spielend. Mtwvnschaft als bttssteß. Wallaee R-e i d. der amer!- -kauiiche I'ilmadanis, flgpl, dierch übermäßwe«, Zglain- »ns ölt-orphiumgenuß im WahMiun. Seine Witwe »rächt daran -einen ,Film, in dem fie Mer spielt. Der Istm betitelt sich „Menschlicher Z»sgvml>enbr->lch" und soll eine Propaganda gegen die Wrkotiker Vorst essen. Dis KsqelflngWchs im Hilm. Die SeMsiigwoche Nu - > dam E tg r u g-Itlm antgsnomniö,, werden -und der -Tvil;u :\\\ frvov oviviS.^r» ^"11«»-^'' >•».*!Is\.vs>». « . «. %' i «

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