Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1674 (12.10.1923)
- Date
- 1923-10-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr.'M4 Sfcfett, Freiittg Wiener Morgenzeitung. 12. Oktober 1923 Ssite 8 Tagesbericht. Lesterreich Hilst Japan. Wie fe mergelt -emeldot, hat der Ministerrar auf Antrag des Bundcsininrsters für Aeußeres beschlossen, der japanischen Regierung mitzuteileii, das; Oesterreich Japan anläßlich der über dieses Land hcrcmgebrochcnen Erdbebenkatastrophe seine fotl'fc anbiete. Nunmchr hat die japanische Regierung durch ihre hiesige Gesandtschaft Mitteilen lassen, daß eine Entsendung von Aerzten und Ingenieuren mit Rücksicht auf die Verschiedenheit der Sprache, der Gewohnheiten und der LebeuÄveise nicht zn empfehlen wäre; wohl aber sei die Entsendung von Desinfektionsmitteln unb Sanitätsmaterial erwünscht. Demgemäß wird dieser Tage vom Bimdesminister für soziale Verwaltung und vom Roten Kreuz zur Verfügung gestelltes Material, das zur Errichtung von zwei ambulanten Hilfsstationen bestimmt ist, nach Marseille aogehen, voll wo es nach Japan weiterbefvrdert wird. Milliardenvenmtreuuus eines Bndapester Bärfenkommiffionärs. Aus Budapest wird gemeldet: Der Börsenkommissionär fsoTcf E r it st, der zum Schaden seiner Klienten ungefähr anderthalb Milliarden v e r u n t r e n t hat l:nd gegen den zahlreiche Strafanzeigen erstattet worden sind, ist Mittwoch nachts in der Na hei der rumänischen Grenze f e st g e n o m m e n worden. In seinem Besitz wurden f r e m d e V a l n t e n im Werte von mehreren Millionen Kronen vorgestlnden. Jur Börsensaal ist heute Mittag d i e I n s o l v e n z der Firma Ernst & Eo. durch Anschlag mitgeteilt worden. Menschenfleisch als RahmnssAittel. Nkehrercn Warschauer Blättern wird aus K r a k a u ge- Srahtct, daß in dem für die Soldaten der dortigen Garnison gelieferten Fleische m e n s ch l i ch e L e i ch enteil e konstatiert worden seien. ,Przeglad Wiehorn" ineldet, das; in Verbindung damit geradezu phantastische «Gerüchte aufgctallchi sind. „Kuryer Polski" will erfahren haben, das; die eingclcitete Untersuchung sensationelle Formen annehme. ki«e Wrmische Versammlung der Angestellten der Sozialversichemugsmstitute Wiens. Schlägerei zwischen Hakcnkreuzlern und sozialdemokratischen Ordnern. Der Z-eniralvorstano des Rcichsvereines der Angestellten ^er sozialen Versichernnasinstitute Oesterreichs veranstaltete gestern nachmittags in der Volkshallc eine Massenkundgebung gegen die fortgesetzten Eingriffe des Ministeriums für soziale Verwaltung in die Dienst- und Befoldungsverhältmsse der Sozi alncrsicheruu-gZangestellten, gegen den Abbau des Angestelltenschutzes und für die Autonomie der Sozialvevsicherungsanskalten. Der Obman« Jx* Zentralvorstandes, Peterfilka, wendete sich in energischen Worten gegen das Ministerium für soziale Verivaltung und dessen Ministerialrat Tr. Kerber, dem die Veranlassung oer verschiedenen Maßnahmen der Regierung bezüglich einer Reform des Svzialversicherungeavesens zngcschrieben werden. Redner erklärte, das; die Angestellten jedwede Versuche einer Bcrtürzung ihrer Rechte zurücküveisen und an ihren Dienst- und Besoldungsvechältnisseu nicht rütteln lassen. Ebenso dürfe die Autonomie der B-e rs ich er n n g § i n st i t n t e nichl angetastet werden. Bezüglich der Gcvaltssordcrnngcn erklärte der Referent, daß die Beratungen ben-e beginnen werden. Bei der Red? des Abg. El der sch, der erklärte, die bürgerlichen Parteien seien Gegner der Sekbstlv>erwattnng der Bersicherungsinstitute -und das Ministerium für soziale Vermalt ung sabotiere den Ausbau der Bersichcrungsinstituk', kam es zu l n m u l t u a rischen S g en e n. So sagte er unter anderem: Während die Regierung für die Angestellten der ü'ersichcrnllgsiustiluie lein Geld habe, werfe sie cs für F r o u t t ä n> p f e r n n d H a lenk r e ll zlk>e -r hinaus. Hierbei fiel seitens ciucS Vcrsammlnngsteiluehiners der Zwischenruf: H a k e n k r c n z l c r m ö rd e r. Einige gegnerische Ruse anNvorietcn sofort -mit „Oho". Es kam zu einer Prügelei zwischen beiden Gruppen. Polizei schritt ein und brachte eilten Deiuonstr.anlen ans das Wachzinuner. Während der weiteren Anssnhrnng.il Gdersch' fiel auch der Zwi-schenruf: ..Wir [>vit>cu Hunger, ivir brauchen 'keine Wahlrede." Auch dieser Zwischeurnfer wurde von deu Ordnern entsarut. Hierauf verließ ein Großteil der Bersamuilllng->tcilnchin-cr den Saal, so daß ein? vorbereitele Entschließung nicht zur -Abstimmung tam. ZK Pelzmodeausstellung. Vor dem Burgtor zeigen qncr über die S-lraste gespann.? satlb.'ane Wimpel an, daß in der. Hofburg „etwas los i;t". Im Fcstsaalc der Neuen. Hofburg 4vu-rde gestern vormiltags hn Beisein des Bimdes-präsi-dent-en Hai irisch' di' Pel-znwdeansstelltmg eröffnet. Während inan untt.r ib-cu zwar wellenden Blätterkrondn der R1ngstvaßen!bäu'Me noch lange .nicht <m den. Winter glaubt, hat drinnen int Saale b?v Winker bereits sc inert Emgug gehaltert. Unerhörte Schätze ou Pelzen liegen, in blau ausgeschlagenen Kbjen aus aebreitet, mit raffiniertenl Geschmack.nach Färben abgestuft: Vom edlert Bmu-n 'des Blanfuchses und des'^Zobels in allerr Nuancen in Grarr übergehend. - Was Drbir-ien, Alaska rrild die Polarländcr an Kostbarkeiten zu bietcar -haben, liegt hier zur Scharr. Es ist Luxus in konzentrierter TVorm. Milliarden an Werten, feinste Kultur 'wienerischen G-.irird.'s. .Zrn Saale nebenan die Wi-ntersportausstellnug: Sportgeräte, Ansichtcrl österreichischer Wintersportplätze, sportliche Aufnahmen — die Perspektive, winterlicher Freuden irrt sich ans — kältegerälete, frische Gesichter, vom Fort mit dem Revolver! Maßnahmen der Polizei gegen das Waffentragen. Tic Polizeidirettion hat aus Anlaß der letzten Vorfälle, in denen durch Mißbrauch von Sch ußwa \ f:c u nicht nur die politischen Leidenschaftcrr aufs äußerste gesteigert, sondern auch Menschen g et ölet und s chm er verlebt wurden, nachstehende Verfügung getroffen: Die Bczirks-Polizeikommissariate wurden beauftragt, die seit dein 1. Jäimer 1920 ausgestellten Wasfenpässe einer Ueberprüfung dahin zu unterziehen, ob die im Waffen patente, sowie iit wiederholten Polizeidirektionserlässen der letzte:! Zeit niedergelegteu, strengen Voraussetzungen für die Ausstellnng von Waffenpässen beachtet ivurden, beziehnugswcise heute noch vorhanden sind, und dort, lvo dies nicht der Fäll ist, stets mit der sofortig e n Ent z ie h im g d e s Waffe u- Passes vorzugehen. Etwa dagegen ergriffenen Rechtsmitteln ivird eine aufschiebende Wirkung nicht zuerkannt. Um ein tun-'- lichst streriges und einheitliches Vorgehen bei der Ausstellung von Wafsenpässen sicher zic stellen, werden Waffenpässe bis auf weiteres nur mehr im Paßamtc der Polizei- Direktion, 1. Bez., Deutschmeisterplatz 3, ausgestellt werden. Die Gesuche mit Wasfenpässe sind wie bisher bei den Bezirks-Polizeikommissariaten einzubringen, welche diese Gesuche nach genauer Ueberprüffing aller -Voraussetzungen antragstellend dem Paßamte vorzulegen haben. Die Bezirks- Polizcikvmmissariate wurden ferner angetviesen, Uebertretnngen des Waffenpatentes st re u ge zu bestrafe n und bei gerichtlichen Tatbeständen im Rahmen: der strafprozessualen Vorschriften tunlichst mit der Haft und Ei nliefern ng an das Gericht vorzugehen. Das, was von allen ruhegesinnten, ordnungsliebenden Burgern Wiens schon seit langem erwartet wurde, was die Pressse in unzähligen Artikeln imnier und iininer wieder gefordert hat, ist nun eingetreten: Die Polizei verfügt Einschränkungen für das Tragen und den Besitz von Schußwaffen. Endlich entschließt sich die Polizei zn einer Maßnahme, die schon vor Monaten notwendig gewesen wäre. Monatelang haben die Behörden dem Treiben radaülnstiger Elemente zngcsehen, haben die Verwilderung der Sitten in Wien nicht verhindert, und so konnte es geschehen, daß in Abonnementspreis für Polen monatlich 300.000 hol«. Mark. Bewußtsein der Kraft leuchtende Äugen, kraftvolle junge Gestalten... die ersten Auftakte des Winters, während draußen die Matter vorn heißen Föhn durcheinandergewirbelt iverden. Sie Sstrrreichffche Segelstngttoche. Kartenansgab«. Der Vorverkauf zum Betreten dcS Flugfeldes erfolg! für alle Flugtagc im Sekretariat der Segelflugwochc, .‘l Bez., Landstraße Hauptstraße 1, von 9 Uhr früh bis 6 Uhr abends, und bei Kchlendorser, 1. Bez., Krngerstraße?>. Die Fatzrkarlen Wien—Stockeran können auch au diesen Stellen gelöst werden. Tageskarten zum Vetceten des Geländes 20.000 Kronen, Fahrkarten Wien—Stockeran (hin und zurück) 15.000 Kronen, Dauerkarten für die ganze Flugwoche 100.000 K. und Erlaubiiiss6)eine für photographische Ausnahmen pro Tag 30.000 K., für die ganze Flugwoche 100.000 K. Anspruchsberechtigt iauf Bezug ermäßigter /Klärten sind Lehrkräfte und Schüler aller Volks-, Bürger-, Mittel- und Hochschulen, die Mitglieder von Bolksbildungsverciucn und Arbeiterorgauisationeu sowie fachliche und wirtschaftliche Korporationen und die Bcainten und Arbeiter von Großbetrieben. Die Anforderung von crrnäßigten Karten kann nicht durch Einzelpersonen, sondern ausschließlich durch die Zentralstellen geschehen. Die tägliche Dauer, in der je nach der Gunst 'der Witterung -und der Windverhällnisse die Flüge abgehalten ivurden, erstreckt sich von 10 Uhr vovmi.ttiags bis 6 Uhr -nachmittags. Bortchrungen für' die Berpslegnug der Besucher sind getroffen. Zas schlechte Wetter HM an. - Gestern nachts um llhr stieg in Wien die Temparatur plötzlich von 10° auf 16°. Morgens war es in Oesterreich allgemein heiter, an der Donau lochte starker Westwind. Die Temperatnr stieg mittags bis ans 22°. Nachmittags nach 4 Uhr folgte lvieder ein Einbnlch kälterer Lnft. Bei rascher Bewölkungszunahme sank die Temperatur plötzlich auf 13°. Eine länger danernde Besserung ist noch immer nicht zu erwarten. Voraussage: Herrschender Wettercharakter anhaliend, veränderliche Bewölkung, zeitweise Regen, westliche, stark veränderliche Winde. * Ermäßigung der Gas- und Strompreise. In der Woche vom 16. bis 23. d. wird der Preis für einen Kirbiffneter Gas von 2050 K. auf 2000 K. herabgesetzt. Der Lichtstroni bleibt bei der sechswöchigen Aolesefrist unverändert 430 K.. Kraftstrom wird für die Hektowactstunde von 290 K. auf 380 K. herabgesetzt. In der -dr-eiwöchicien Ablesezeit wird auch der Lichtstroul ermäßigt, und zwar von r>00 K. aus 490 K. und Kraftstrom von 280 K. auf 270 K. * Jüdisches Realghmnasium. Montag deu 1v. d. uui 7 Uhr abends findet im Fesisaal .des Jüdischen Rralgvmnasinms -eine Elternve-rsamnchllng statt. Tagesordung: I. Bericht des Direktors über das abgölaufem Ähnljahr. 2. Die Frage Per Er-weiternng der Schulränlne. 3. Wahl eines Elternrcrtes. * Technisches Museum. Morgen, 3 Uhr nachmittags. Mhrungsvovtrgg von Dr. Ing. F. Sedlacek: „Die Knnstseihe". Sonntag den 14. d., 10 Uhr vormittags, im großen Hörsaal Lichtbrldevvortvag vom Hofrat I. Bolle: „Der nenzeitige Seidenbau". — Mittwoch den 17. d., 9 Uhr vormittags. Lichtbildervortrag für die Wiener Schulen: „Die Leuchtgasetteugnnq" von Ing. R. Aspek. .. beit Straßen der Hauptstadt innerhalb verhältnisnläßig turzer Zeit zwei Menschen erschossen nud mehrere verletzst wurden. Ter Griff »ach dem Revolver »vor in Wien bei gewissen Lenten schon gewohnheitsmäßig geworden. Junge, nnreife Burschen, kaum den! Knabenalter entlvachsen, tragen beständig die. totbringende Waffe bei sich, und von vcrantlvortttngslosen Hetzern mit wilden Schlagivorten und Phrasen vollgepfropft, gilt diesen verhetzten Jungen das Menschenleben so gut >vie nichts. Besonders das Leben des politischen Gegners ist ihnen sehr billig geivorden. Betrachtet man aber die Verfügung der Polizei ein iveiiig näher, so muß mau leider konstatieren, das; auch mkt 'dieser Maßnahme so gut >vie nichts gegen den Unfug ge-- schieht. Denn, iver die Absicht hat„ die Ordnung zn, stören ünd seine Mitbürger am Leben zn bedrohen, der wird es buch ohne Wafsenpaß tun. Und dem Getroffenen wird es schließlich sehr gleichgültig sein, ob der Schuß aus einem Revolver abgegeben wurde, für den der Schütze einen ordunugsluäßigeu Wafsenpaß hatte oder nicht. Nach der Ueberprüfung der Waffenpässe werden trotzdem noch genug Waffen in den Händen unverantwortlicher Elemente bleiben. Mit diesen Mitteln ivird man den Wildwestsitten. nicht beikonuneu. Es ist durchaus unnötig, daß in den Wiener Straßen Leute hernmgehen, die. wie die Rowdys des wilden Westens stets den Revolver bei sich Herumtragen. Wozu? Waffen sollen nur die dazu befugten, behördlichen Organe tragen dürfen. Es ist nicht einzuschen, daß halbwüchsige Jungen eine stete Bedrohulig des Lebens und der körperlichen Sicherheit der Bürger dieser Stadt darstellen sollen. Jeder, der zuni Beispiel den Prater kennt, weiß, daß dort. 14jährige Buben Schußwaffen besitzen. Jeder weiß das, nur die Polizei anscheinend nicht. Und so gibt es tausende solcher Leute in Wien, in deren Händen der Revolver ein gefährliches Spielzeug ist. Wie die Polizei diesem Unfnge bcikommpn will, ist ihre Sache; daß sie ihn aber abstcllcn muß. ist ein Gebot der Notwendigkeit, das man am Schottenring ebenfalls empfindet. Mit> papierenen Maßnahmen allein aber wird hier wenig zn erreichen sein. (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" sind ’ , entgeltlich.) Seekarpfen K. 10.000, Seelachs K. 12.000, gebackene Fische K. 24.000 pro Kilo bei der * Tanzinstitut Kermann Braun, 14. Bez., Bein» öörfgasse 42. _ Vereine, Verträge und Bersammluvgen. S c n i o r e n v e r b a n d d e r I. M. V. Heute, 7 Uh» S. Q~. auf der Giskala-Bude. Wichtige Llugelegenheit (Wanderbund „Pfeil" auf der Tagesordnung. Alle I. Nt. V. haben ihre Vertreter zu entsenden. — Zerre M i s r a ch i. Morgen, 8 Uhr abends, Ansschußsitzung. Vollzähliges Erscheinen dringend. — Freunde des C h a l u z h e i m s K l o st e r n e nn c u b n r g werdeil zu der Sonntag den 14. d., halb 4 Uhr nachmittags, im Chaluzheim, Klosterneuburg, Wienerstraße 121, stättfirldenden Akademie m i t T a n z höflichst eingeladen. Kartenporverkauf zu 10.000 K. im Zionisttschen Bureau, 1. Bez., Taborstraße 20 a, bei den zionistischen Organisationen 5klosterneuburgS, KorneuburgS und Stockerau. — Was wird als unlauterer Wettbewerb bestraft? lieber diesen Gegenstand hält über Auftrag des Gremiums der Wiener Käustnannschaft Sekretär Dr. Friedrich Glaser eine Reibe von Einzelvorträgen, deren erster Montag den 15. d., Uhr abends, im Festsaale der Neuen Wiener Handelsakadenne, 8. Bez., Hamerlingplatz 5/6. stattfindet.' — B n k o w i n a e r Zentralverband. >Jeden Sonntag, tt llhr abends, gesellige Zusammenkunft im Zentral-Restaurant, 2. Bez., Taborstraße 8 s (Souterrain). — R e i ch 8 s ch n tz b n n d derHandelSve r t r e t e r i n O e st e r r e i ch. Samstag, 723 Uhr nachmittags, Treffpunkt im .Handelsnttlseum, 9. Bez., Berggässe 16. — Der jüdische E l t e r n v e r e i n IX hat seine Täügkeit aufgenonunen und veranstaltet H e b r ä i s H k u r s e und K u n st g e w e r b e k u r s e stir Anfänger und Fortgeschrittene. Aumeldmigen sind zu richten an den siidischen Ettern-- verein, 9. Bez., Llechtensteinstraße 11/13. Leopold st ad.terVolkshei m, 2. Bez., Zirkusgasse 48. 7 Uhr: Rechts- und Staatswissenschaft, Untergang der antiken Welt. Harmonielehre, Der nächtliche Sternenbumncl, Chemie der Nährungs- und Genußmittel, Französisch I und II, Psychologische Besprechungen, Perspektivisches Zeichnen, Nechtschreiben. 8 Uhr: Bausteine des menschlichen Körpers, Ban der Pffanzen, Geographie Deutschösterreichs, Französisch II. Urania: Heute: G r o ff e r S a a l, 5 Uhr: Nannk der Eskimo. K l e i n e r S a a l, lj2§ Uhr: Dr. Alice L e h ndorf-Stauber: Hygiene imd Pflege der Haut und Haare. (lV.) Klubsaal, 6 Uhr: Universitätslektor Ferdinand M a t r a s: Sprechkurs. (V.) K u r s s a a l, lf97 Uhr: Prof. Tr. Leopold Richter a: Die Farbe als wissenschaftliches und künstlerisches Problem. (H.) G r o ß e r S a a l, V28 Uhr: Prof, i Dr. Konrad Theodor P r e u ß, Direktor am Museum für Völkerkunde in Berlin: Forschungsreisen in Kolmnbien (Südamerika). Kleiner Saal, Vs8 Uhr: Stadtbaurat Ing. Johann B a r 0 u s ch: Das städtische Bäderwesen in Wien. K l n bs a a l, '/,6 Uhr: Probleme der Philosophie. Zwölf Vorttäge. (IV.) Hochschulprofessor Franz S t r u n z: Nattrrerlebnis und Naturgefühl. K u r s s a a l, 8 Uhr: Hoftat Ing. Josef L 0 w y: Grundlagen der Starkstromtechnik. I. Abteilung. Grundlagen der Gleichsttomtechnik. Zwölf zweistündige Vorttäge. (IV.) M i k r 0s k 0 p r e r s a a l, 7 Uhr: Dttektor Dr. Ludwig A r n st a r t: Tie Präparierung der Biene, (tl.) Der ijraelirische Humanttätsoerein Ser westlichen Bezirke Wiens „Aachlat Ieschurum" verteilt an arme israMtische Familien zu Chanukka Lebensmittel und Heizmaterial. Nur Bewerber, die im 6. oder 7. Bezirk wohnen, wollen schriftliche Gesuche senden an das Sekretariat, 7. Bez., Seidengasse 28. Ferner werden an cmne jüdische Knaben von 6 bis 13 Jahren zu Chanukka Kleider und Schuhe verteilt. Bewerber, die im 6. oder 7. Bezirk wohnen, wollen schriftliche oder mündliche Gesuche richten an Herrn Leopold Schön, 6. Bei.. Marmb ilserstraße-IKI. 3 Stieae. 3. Stoök