Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1672 (10.10.1923)
- Date
- 1923-10-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Ar. 161 .Mett, MiMioch SBfett'e* MörrMt-ettrtrrz. ge^te * * ' * I Mitteilungen am dem Publikum. Rn AVose Wttos'. Warschau, 9. Oktober. In der heutigen Sejmsitzmig hielt Ministerpräsident Witos ein Expose, worin er erklärte, daß die g r ö ß t en Hindernisse für die S a n i c r u n g s t ä L i g k e i t der Regierung nicht in der schwierigen innerpolitischen Lage, sondern vor allem in den internationalen Verhältnissen lägen. Voll besonderer Bedeutung sei die wirtschaftliche Kat ast rophe in Deu ts ch land, da die Stvrikwellen von dort her ganz Europa irr Mtleidenschaft ziehen nnd auch in Polen Wiederhall finden. Der Ernst der internationalen Lage erfordere e ugftc Z n sammc na rbe it mit allen mitteleuropäischen Staaten nnd damit auch eure bessere Gestaltung der p oln is chtsche ch o -s lowai isch en Beziehungen. Polen befolge auch weiterhin gegenüber allen seinen Nachbarn, insbesondere gegenüber der Sowjetföderation nnd gegeniiber Litauen, eine friedliche P o l >i t i k und es Werde sich von diesem Wege durch nichts abbrrngen lassen. In Besprechung der finanzielleir und wirtschaftlichen Lage des Landes verwies der Ministerpräsident auf das bezüglich dieser Frage ausgearbeitete detaillierte Programm der Regierung nnd erklärte, Fincuizminister K n ch a r s k i lverde in einer der nächsten Sitzungen dem Sejm nähere Aufklärungen geben. Schließlich unterzog der Ministerpräsiderlt die Haltung der in Polen lebenden nationalen Minoritäten einer s ch a r fe n K r i t i k. Die Debatte über diese Erklärungen des Aiiulsterpräsidenten lvird erst beginnen, sobald der Finanzminister sein Expose gehalten hat. Geplante MinWerattentate in Rmnönien. Antisemitische Stndenten als Rädelsführer. Bukarest, 9. Oktober. Nach Blättermeldungen hat die Polizei gestern nachts H a u s d n r ch s u ch nn g e n borge iromiucn und dabei W aff eil mib konipromitticrendos Material beschlagnahmt und etwa acht Personen, zumeist Studenten, verhaftet, die angeblich Attentate gegell mehrere Minister und verschiedene politische Persönlichkeiten geplant hatten. In der Stadt herrscht wegen der Cutdeckung dieses Komplotts große Erregung. Das Mmifterünn des Innern hat ubvr die Angelegenheit folgendenamtlichen Bericht ausgegeben: Gestern a-'bends wurde cine Bersch w ö r u it g aufgcdeckt, die »den Zweck hatte, einige Minister zu ermorden. Die Schuldige», darunter die Studenten E obre an u und Ma i t (bekannte Anti s e mite n), lvurden verhaftet nnd haben ein vollständiges Geständnis abgelegt.- Die 11 Versuchung wird fortgesetzt. ''' Tod infolge eines verpönten Eingriffes. Am 7. d. machte ein Mann beim PoliMouunissar-iat Favorite n die Anzeige, daß im Hanse Ban der Null-Gasse 80 die Frau Katharina Flei sch Hacke r im Wiedner Spitale gestorben fei nnd daß inan im Hanse erzähle, der Tod sei kein natürlicher gewesen. Die. Nachforschungen der Polizei ergäben, daß die Frau am Morgen nach ihrer Einlief ernng ins Wiedner »Zpital an einer Blnivergiftnne, gestorben sei. In der Krankengeschicht ( war angegeben, daß Fron Fleischhacker im dritten Monat der Schnmugerschast war nnd daß infolge Hebens einer schweren Üble eine Fehlgebnri ein getreten sei. Dir weiteren Erhebungen ergaben, daß am 2. d. M. eine unbekannte Frau zur Frau Fleischhacker gekommen sei nnd daß letztere am N'achmiliag sorigegangen sei, angeblich um Einkäufe zu besorgen In der 2! acht tvuvde die Frau von schweren Kwämpfen befallen und auf Anordnung eitles Arztes ins Spital eingeliefert. Tie unbekannte Frau wurde in der Person der Hebamme Anna B l k, die bereits einmal wegen eines verpönten Eingriffes zu einer Kerkerstrafe verurteilt worden war, ausgcforscht. Bei der Polizei leugnete die Mk hartnäckig, doch wurde die -Unrichtig-!eic ihrer Angaben.durch Nachforschungen erwiesen. Sie wurde dem. Landesgerichtc cingcliesert. * Eröffnung der hebräischen Schule im Prater. Die Zionistische Bcz'irkssektion Prater hat Sonntag den 7. d. im Bet hause „TefiNath Ie.schnrnn", 2. Bcz., Sebastian Kncippaasse 11, eine hebräische Schule eröffnet. Unterrichtsfächer sind: Hebräische Sprache in Wort nnd Schrift, Gelbete, Bibel nnd ralinub. Unterrichtssprache: Hebräisch. Weitere Amueidrnigen: Täglich roit 2 bis I Uhr nachmittags im Schul lokale. Lernt fremde Sprachen! Man benütze die durch unsere Bu nde s-l ehranstal t für orientalische Sprach e n (7. Be;., Kandlgasse 89) gebotene Gelegenheit, eine der folgenden Sprachen zu erlernen': 211 ib n it t f ch, A r a b i s ch, B n l g a r i s ch. 2c c n g r i c ch i s ch, P e r s i s ch. N u m ä n i s ch, A n s s i s ch, S e. r b o k r o a t is ch, S p a n i s ch tmd T ü rk i.sch. Die meisten dieser Sprachen werden sonst nirgends ut Wien öffentlich unterrichtet. Der Unterricht beginnt am 15. d. nnd wird gewöhnl-ch an je zwei Wochentagen von 0 bis 8 Uh» abends erteilt. Das Schulgeld beträgt kaum 1.0 00 K. für e > n e Lehrstunde. Einschreibungen täglich vormittags oder von <; bis 7 Uhr abends. Näheres schriftlich (ans Antwortkarte) oder retephoniich «80 1 17) durch die Direktion. " Sprcchvcrlchr Wien—Csorna. AUt 1. d. vnwde der nnbcschränkte Sprechrerkehr zwischen Wien und Csorna zugclassen. Die Sprechgebühr sür die Einheit des gewöhnlichen Gespräches beträgt löst Centimes Gold, das sind derzeit 21.600 K. * Neunte österreichische Klassenlotterie. Bei der e arge gern, abgehattcm'u Ziehung der fünften Klasse gewannen: 20n tOUllionen Kronen das Los Nr. 77.924, 20 Millionen Kronen S Los 2h. 5184, 10 Millionen Kronen das Los Nr. 65.158, ie 1 Millionen Uroncn die Lose 2h. 7649, 76.306 und 04.677, ii1 9 Millionen Kronen die Lose Nr. 34.456, 57.060 und 84.500, io 2 Millionen die Lose Nr. 1900, 2002, 10.703, 13.667, 14.672, :.0.090, 28.703, 41.352, 43.709, 47.759, 51.169, 55.648, 62.352, 1.V), 80.567, 88.124, 95.607 und 96.060, je 1 Million Kronen «-!? Lose Nr. 1422, 3607, 4158, 5864, 10.328, 23.390, 24.390, 85.060, 35.607, 38.900, 42.002, 43.944, 51.450, 52.228, 09, 58.677, 64.940, 65.188, 66.823, 76.002, 80.422, 82.924, H>.3.->2. 91.484, 94.924, 98.648 und 99.677; außerdem wurden ■ ' 1 ■" <r>i.»initc uvifi nt onu ooo und 200 «wo tfi-rmett nnscieloit MoraenASWmg der Pelzmode-Ausstellung nnd Winterspvrt-Ausfteürmg Theater der Mode .Reue Hosburg 11.—2t. Olt. 1923 11.-21. 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Dr. Keller, der Direktor der Schule, teilte im Lause seines Berichtes mit, daß der Schule die Anerkennung der Regierung zuteil geworden sei. Das Abgangszeugnis der Schule berechtige zmn Besuche einer europäischen Universität oder der Londoner Schoo'l os Economies. Seit >der Gründung der Schnl-e im Jahre 1920 haben über 20 Studenten in Palästina eine Position gefunden mild sollen zur vollen Zufriedenheit ihrer Arbeitgeber tätig se'm. (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) Zeder wühle im eigene« Fnteresse bei MMsen das Wareahaur Briiber Schiffmann. Infolge Vergrößerung der Geschäsisraume gelangen im Kaushan? B r ü d e r S ch i s s m a n n, 2. Be;., Taborst r a ß c 48, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leinenwaren, Belltväsche, Regenmäntel sowie original englische Stoffe für Damen und Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zum Verkauf. Nachstehend einige Beispiele: Prima Webe.pro Meter 11.000 $i. •12.000 K. 12.000 K 25.000 St. Chiffon .... Strcifgradl. Bettzenge Bettücher, 140 Zentimeter breit Matratzengradl. Blaudruck. Etamine in allen Farben . . Damenhemdeiu. Damengarnituren (dreiteilig) . Seideninmper . .. Kretonhemdcu (für Herren» . Unterhosen. Covercoats. Cnglische Schaswollsioffc. . . Negemnäntel. * Tanzinstitut Kerrnann Braun» -orfgaffe 42. Alle Hausstauen rufen im Chor: „ Die beste Seife ist Kagor." 8.500 K. 8.800 ,. 14.000 „ 9.800 „ 19.800 28.000 „ 9.800 „ 7.900 ./ 19.800 ., . . . 98.000 „ . . . 59.000 , . . . 29.800,, . . . 18.000,, . . . 39.800 „ . . . 45.000 , . . . 125.000 „ 14. Bez., Rein Vereine, Bortröge «nd Versammlungen. Jüdische Tisch gesellschast L-sa ndst ra ße 3. Bez., Löwengasse 39 (Cafe Ilion). Heute, 8 Uhr abends Vortag Dr. Ch. Tartakowev: „Ch. 91. Bialik." Gäste willkommen. — 2lkt -B la n-We i ß. Heute, 9 Uhr abends, Cafe Herrenhof, Ansschnßsitzung. — B e r e i n E v e z I s r a e l Zirkus.qasse 33. Negistrierung der alten sowie Aufnahme von neuen Mitgliedern heute zlvischen 7 nnd 9 Uhr abends im Bereinslokal. Dort werden auch Lluskünfte über die zu cröfsuendcn Kurse erteilt. — H a ir delsbo. rtreter - Ha n p t v e xs a m in I n n g. Samstag, halb 3 Uhr nachmittags, im Handelsmuseum. 9. Bez., Berggasse 16 (Sitzungssaal). Standcsfragen. Sonntag, 6 Uhr abends, gesellige Zusammenkunft aller Familienangehörigen im Zentralrestanrant, 2. Bez.. Taborstraße 8 a (geschlossenes Klnblokal). Urania. Heute, halb 3 Uhr, Großer Saal: Schülervortrag: Reisen einst und jetzt. Zugtiere. Straßenbahn. 5 Uhr, Großer Saal: Nannk, der Eskimo. 5 Uhr. Kurssaal: Regierungsrat Pros. Rndof Lar isch: Unterricht in ornamentaler Schrick (TU Halb 6 Uhr. Kleiner Saal: Privatdozent Dr. Ru- K 10. -Oktober 1923 Seite 5 dolf A1 ler: Nervosität und Nervenkrankheiten. (4.) 6 Ubr Klnbsaat: Univ.-Lektor Ferd. Makros: Bortragsknst. (o.j Halb 7 Uhr, Kurssaal: Oberstlentnant Ednuurd Glaise- Hvrstenan: Politische nnd militärische Geschichte des Welt, krieges. (2.) Halb 8 Uhr, Großer Saal: Dozent Dr. Walte» Gcorgi: Der Segelslng, seine Grundlagen und Ziele. Halt 8 Uhr/Kleiner Saal: Dr. Ludwig Klag es (Zürich): Hand' schrift und Charakter. Halb 8 Uhr. Klubsaal: Gisela Knick l: Tie Erreichung gesunder Tonbildring. (G.) 8 Uhr, Kurssaal: Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bauer: Grundlagen der Geschichts Wissenschaft. (5.) L e op old st ä dtc r Volks heim, 2. Bez., Zirlnsgassc 48. 7 Uhr: Gesellschaftslehre, Geschichte Europas seit 1848, Deutsche Sprachgeschichte, Vergleichende Knnstbetrachtung Verständnis des musikalische»! .Kunstwerkes, Richard Töagner. Allgemeine Krankheitslehrc, Italienisch, Tschechisch, Englisch. Raumlehre, Zeichnen und Malen. 8 Uhr: Rankes Werke, Musikgeschichte (1.), Rassenknude, Vererbungslehre, Italienisch. Tschechisch, Englisch, Baukunst des Mittelalters, Mathematische Referate. Eine Feier im Chalnzhcim Klosterneuburg. FrenNve dex, Chalnzheims Klosterneuburg werden zu der Sonntag de» 14. d., halb 4 Uhr nachmittags, im Chaluzheim Klosterneuburg, Wienerstraße 124, stattfindenden Akadenne mit Tanhöflichst eingeladen. Kartenvorverkauf zu 10.000 K. im Zioni tischen Bureau, 2. Bez., Taborstraße 20 a, bei den Zionistischen Or-gamsationen Klosterneuburg, Korneuburg nnd Stockerau. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, 2. Bez.. Taborstraße 59, bietet Arbeitgebern seine kostenfreien Dienste an. Brieflicher oder telephonischer Auftrag 40-3-16 genügt, um männliche und weibliche qualifizierte Arbeitskräfte, Hilfsarbeiter und Lehrlinge zugewiesen zu erhalten. Es stehen in Vormerkung: 1. Manuelle Arbeiter: Anstreicher, Lackierer. Bäcker, Elektromonteure, Fleischhauer, Gerber, Geschäfts- und Bureaudiener. Hausknechte, Hilfsarbeiter aller 2lrt, Installateure für Gas lind Wasser, Kellner. Kürschner, Kappenmacher, Kutscher, Lausburschen, Lehrlinge für alle Berufe, Magazineure, Mechaniker, Metallarbeiter, Monteure, Schlosser, Schmiede», Schneider, Tapezierer, Taschner und Tischler. 2. Kauf m ä n n i s ch e s Personal: Buchhalter, Coniptoiristen, Korrespondenten. Strazzisten, Expedienten, Verkäufer, , Manipulanten und Praktikanten. 3. Weibliche Llbteilung: Buchhalterinnen, Conchtoiristinnen, Stenothpfftinnen, Verkäuferinnen, Kassierinnen, Mampulantinnen, Schneiderinnen. Modistinnen, Handnnd Maschinennäherinnen, Kindermädchen, Hilfsarbeiterinnen. Erste österreichische Segelsluawoche. Der Ausschuß ch»: sich cnMlossen, Karten, gültig für die -ganze Dauer der Boraustaltnirg. auszugebcn. Für diese DaueMrt-en wurde der Preis von 100.000 K. festgesetzt, bedeutet also für Intsressenten dieser Karten eine Ermäßigung von 80.000 K., da die Flüge neun Tage stattfiniden -und der Preis für eine Tageskarte bekanntlich mit 20.000 K. festgesetzt wurde. Gleichzeitig gibt der Ausschuß bekannt, daß auch mit der Ausgabe »der Erlaubnissche-ine für photographische Aufnahmen pt Preise von 30.000 K. pro Flugtag und 100.000 K. für die Dauer der gan zen Beranstaltung begonnen tourde. -Sämtliche Kartengattungcn sind im Sekretariat, 3. Bez., Landstraße Hanp»- straße 1, erMtlich. — iIm Fluagelände wird eine eigene Poslstation .zur Entgegennahme von Postseudmrgen cvrichtet werden. »Die Wertzeichen wevden mit dincm eigenen Poststempel: ,/Waschberg!bei Siockerau, Erste vsterreichischc Segelslngwoche 1933, Datum" versehen werden. Bühue uud Kunst. Kammerspiele. Zum ersten Mole: „Schwarz nnd Weiß" von Sascha Gnitrh Sascha Gnitry ist honte der Meister des französischen Parketts. Was er seinen Lairdsleuten bietet, ist nicht uumer gglant. dafür aber stets amüsant. Und deshalb ist ma»i ihm mich nicht böse, wenngleich auch der verwohnte Pariser und die koketteste Pariserin sich nicht gerne einen aufrichtigen Spiegel Vorhalten lassen. Sascha Guitrh hat diesen Spiegel in allen seinen Stücken in der Hand; unbarmherzig, sogar nicht galant-französisch, zeigt er uns ein Stückchen Paris, schwatzt jodoch im selben Moment mit jonmn Charme und jener Noblesse, die nur ein Franzose ansbrlagen kann, um über das Unangenehme einer Situation hinwegznkommen: -Und die Situation ist auch diesmal wirklich ^schwarz". Nur zu schwarz! Marguerite ist eine Französin, die in einem hysterischen Anfall ihrem Manne Rache schwört, bloß, weil dieser wieder einmal -eine „geschäftliche Angelegenheit" in — Spanien zu erledigen hat. Und obzwar Mawcl, ihr Mann, ihr von Begriff „Geschäft" überzeugend zu erklären sucht, glaubt sie ihm dieses „Geschäft" nicht und droht Vergeltung! Vergeltung mit dem ersten Besten! Und damit die Sache >u-ch pikanter wird, löscht sic die Lichter in ihrem Schlafzimmer, uni „ihn" nicht zu sehen. Das PirW'knm bekoumit ihn aber noch früher zu Gesicht: es ist ein Neger, rwch dazu ein Tenor. Wenn der ztveile Akt beginnt, sind die schicksalsschweren i,:;t»t Monate vorbei und Ntarguerites schwere Stunde st gekommen. Marcel ist selig, er schwebt im Himmel aller Batersreudon, dem er alsogleich entfällt, als er erfährt, daß das Kleine, „sein" Kleines — schwarz ist! Er ist empört, ehrlich entrüstet, fragt Frenud nn'-. Arzt wegen dieses „mcd t'niscben Wunders, um daun des Rätsels »Lösung zu erfahren. Uno ist — — — traurig! Hier wird Gurtrl) sogar seutimeutaii Er zeigt uns Marcel als BLanu, der zunächst nur aus Rückfick»: ai's seine Familie das schwatze Baby mit einem wcißm verwischt, sich dann in dasselb-: aber derart verliebt, daß er es n'chr mehr weggeben will. Die mit der Frau gep^nh Nbrechnnng bleibt uuausgefiihrt. da Margiverrtc, n-n öü§ K:n) da ist, alles wieder gut -macht, sich selbst anklagt und de.u Mann gutigst erlaubt, seinen Geschäften ganz nachzugehen. e.erm das Kind, „nufer" Kind hat alle Gegeickätze z-tvischen den Eltern ansgeglichru! Gerührt schließt sie Marcel in seine Arme. Hermann Th im ig gab diesem Marcel mit derart ::ebcnswürd:grr Eindviuglichke'.t, daß man ihm seine guten und schlechten Momente gern, nur zu gern, glaubte. Sein Spiel war entzückend. Traute C a r l s e n gab die Marguerite hysterisch getreu und überzeugend. Das Zusammenspiel der beiden sichevte denn von Dr. Schülbaur flott inszenierten Stück den verdienten Erfolg. Kamm aus verl»Ä) dem Arzt eine sschr gelunjgene Maske, während Balberg als Freund des Hanfes Routine bewiek E. W. 8105