Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1672 (10.10.1923)
- Date
- 1923-10-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.Wfr«4v A' /v*.**ij «ff ****«<•-* Polen. Ser Kamps zwischen Regierung und Linke«. Warschau, 9. Oktob». der „Wr. MoryenHeitnng".) <f« den letzten Tagen fandm Bevatungen der Mhrer der Mchrheitsparteien mit dem Kalbmett statt, wellche sich mit den angeblichen Plänen der linkten Parteien in der nächsten Sssinsession beschäftigten. Die Regierungsparteien beabsichtigen, einheitlich im Kampfe gegen die linken Parteien vorznyehen. Die Beratungen erzielten jedoch keine Einheitlichkeit, da die christlichen Demokraten, tvelche die Finanzplän« des FinatyministerS Kucharski bekämpfen, aus der Regierungspartei auStreten wollten. Erst ans daS Argument, das; die linken Parteien einen Putsch gegen die Regierung vorder eit ni, erklärten sich die christlichen Demokraten bereit, »uch fernerhin der Regierirugsniehcheit anzuyehöven. Sie behielten sich jedoch für die weitere Zukunft HaMmpgsifveihoit Vor. . . Ein antisemitischer Vorstoß. Warschau, 9. Oktober. (Tel. der ,Mr. Morgengeitirng".) In der letzten Sitzung der Sejmkomnrission für Militärangelegenheiten beantragte der nationaDemrokrattsche Abgeordnete Sabzewicz die Befreiung sämtlicher Juden vom M'rtlitärdienst m>it der Begründung, daß ihnen auf diese Weife sämtliche bürgerlichen Rechte genommen werden könnten. Wie bekannt, hat seinerzeit der Kriegsminister Sosnkvwski eine ähnliche Anregung gemacht, die jedoch damals von der Militärkommifsion abgelohirt wurde. Sie Katastrophe der Poleumark. Warschau, 9. Oktober. (Tel. der ,Mr. Morgentzvitamg".) ^ach hier eingelangten Pariser Mitteilungen soll der französische Senator Beranger, der in den nächsten Tagen in Angelegenheit des französischen Kredites in Polen eintrifft, erklärt haben, daß Polen di^ Kredite nur in Form von Aufträgen französischer Industrieller erhalten wird, da Frankreich bei der Krediterteilung bloß den Richtlinien seiner eigenen Politik foilgen wolle. In hiesigen Finanzkreisen wird das Gerücht verbreitet, daß der Fall der polnischen Mark im Zusammenhang mit der in den letzten Tagen verbreiteten Nachricht, wonach das gegenwärtige Kabinett demissionieren und Abgeordneter Korfanth mit der Neubildung der Regierung betraut werden sollte, im engsten Zusammenhänge stehe. Andererseits verlautet, daß der letzte Stur; der Polenmark auch auf die recht ansehnliche Summe der polnischen Zloty, welche die frühere Regierung an Schweizer Banken versetzt haben soll, zurückzuführen sei. Die frühere Regierung hat sich verpflichtet, den Kurs der polnischen Zloty in der Höhe des Schweizer Franken zu erhalten und die ihr von den Schweizer Franken gewährten Bons in derselben Höhe zurückzuzahlen. Die Schweizer Banken verlangen die Rückzahlung der Anleihe, ,weshgH di« polnische Negierung gezwungen war, die seinerzeit erlegten Bons aus polnische Zloty in Schweizer Banken ausgulösen. Diese Operation wurde im Woge des Verkaufes einer bedeutenden Dumme poln'scher Mark in Zürich durchgeführt, worauf der Marksturz zurückzuführen fei. KAcharskis Konferenzen. Warschau, 9. Oktober. (Poln. Tel.-Ag.) Fi-nanzminister Kucharski hielt mit'den Vertretevn der Mehrheits- Parteien eine längere Beratung über die Valorifat'ion der Steuern und der staatlichen. Abgaben ab und wird diese , Konferenz morgen fortsetzen. Der Präsident der Republik empfing gestern abends Kucharski in längerer Audienz, der ihm über den Stand der Ausländsanleihe Bericht er-' stattete. Tibet und Ehina führen Krieg. Schanghai, 9. Oktober. (Wofff.f^Nach verspäteten Be-. Achten aus Äer Provinz Szetschuan haben tibetanische Streit k raste am 21. September die Grenze überschritten und sind in chinesisches Gebiet eingerückt. Die Chinesen wurden aus dem Grenzgebiet südwestlich von Batang vertrieben. Lord Eurzon wird Wer die Außenpolitik sprechen. LEoN, 9. Dktober. (Tel. der „Wiener Morgen- Leitung") Die „Times" teilen mit, daß Lord CurzoN voraussichtlich am nächsten Donnerstag auf der Reichskonserenz eine Rede über die R u s s e n p ol i t i k Englands halten wird. Kongreß zur Unterstützung des Mkerbundes. Haag, 9. Oktober. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Heute wurde hier eiir/Kottgreß der Verbände zur Unterstützung des Völkerbundes eröffnet. Frankreich ist aus dem Kongreß durch den Deputierten Jean H e n n e s s y, Deutschland durch den gewesenen Botschafter in Washington, Grasen B e r u ft o r f s, vertreten. Berlin, 9. Oktober. Auf den Berliner LebenAmittelmärkten zogen heute die Preise sehr stark an und wurden vielfach um 100 und mehr Prozent hinaufgesetzt. Das markenfreie Brot kostet ab 10. d. 7 M i l i ione n. Die Sozialdemokratie — am Ende ihrer Weisheit. Berlin, 9. Oktober. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Stuf dem Berliner Bezirksparteitag der Sozialdemokratischen Partei sprach der bisherigeFinanrm mister DMor Hälfferidipg üper die p o l i t i s ch e L a g e. Er führte, unter anderem auS: „Die Sozialdemokratie ist am Ende ihrer WeiLheit angelangt." ■ An dieser Stelle wurde der Redner durch stürmische Zwischenrufe uuterbvochen. Hilsferding schlug mit der Fau st auf das Rednerpult und rief: „Ich verlange jetzt, daß ich redep -kann. .Es ist ein Skandal, wie sie sich benehmtzrL Das w-oÜ-en FunAonÜre sein?" HiffseMny fuhr sodamr fort: »>U u se r e Presse geh t zurück, auch dort, wo sie radkkälgeführt tyivd. Man hat den Leuten immer und immer totebet gesagt, daß die Führer (nichts'. taugen, wie' soll -da Vertrauen' zu dtn Führern entstehen? Uoberall seht Ihr die Zerschlagung der Sozialdemokratie. Es gilbi. heute kein gvoßes Land,' in den: eine starke Sozialdemokratische Partei besteht. Die Kante.rreivolution schreitet fort, Dag für Tag. Ich weiß nicht, ob sie aufzuhalten sein 'wird. Ich weiß überhaupt nicht, ob nach vier oder'acht Wochen noch sozialdemokratische Versammlungen möglich sein wevden, ob wir dann noch weiter eine' Presse haben werden, 'wenn die Arbeiterschaft mit ihrem Mßtrauen fortfähvt, dann «Mt eS ü-berhaüpt kerne Rettung mehr." Sie Nutze in Bulgarien wiederhergestestt. Wie die Wiener Handelskammer von Mverläffiger Seite aus Sofia erfährt, ist in Bulgarien die Ruhe und Ordnung wiederhergestellt und der geschäftliche Verkehr wieder voll ausgenommen worden. Lloyd George erkrankt. London, 9. Üktober. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Wie die Blätter aus Montreal melden, ist Lloyd George an einem Kehlkopfkatarrh erkrankt und muß das Bett hüten. Er hat die Vorträge, die er in kanadischen Städten halten wollte, abgesagt. Berufswahl. Was die Berufswahl der Mittelstandsfugend jetzt so trostlos macht,- ist nicht nur .die absolute Aussichtslosigkeit eigentlich aller, nach Vorbildung, körperlicher Kraft und Milieu zugänglichen Berufe, penn diese Aussichtslosigkeit hat .ja, wenn wir ehrlich sein wollen, zum großen Teil auch schon eine güte Reihe'von Jahren vor dem Krieg bestanden. Auch damals schon -toaren alle geistigen Berufe überfüllt, die- Beamtenlaufbahn nur Protektionskindern zugän-glich, im Handel kaum Bedarf cm neuen Kräften und. die.traditionelle Verbitterung .des geistigen Arbeiters meinte wohl: schlimmer könne es gar nicht mehr tverden. Nun ist es doch schlimmer geworden, viel schlimmer noch obendrein. Denn die jungen Menschen, die vor der Berufswahl stehen, haben jetzt nur in den gllerselteusten Fällen törichte Pläne, die ihnen die Vernunft der Erwachseireu „ausreden" muß. Das scheint auf den ersten Blick eine Erleichterung, ist aber in Wirklichkeit eine beträchtliche Erschwerung der Situation. Boten doch die „törichten" Pläne fast immer einen Hinweis ans jenen Weg, der am leichtesten zum Ziel führen konnte. Und wenn eine Möglichkeit bestand, dem Wunsch zu entsprechen, so ergriff man sie begierig, kein Opfer scheuend, weil alle verständigen Eltern und Berater sich nicht nur über die Wichtigkeit der Entscheiduirg ■ Har waren, sondern auch darüber,, daß Bern,fssreude ein große? Stück des Menschenglückes ausmacht. Gewiß, wenn ein vermögensloser, schwächlicher, womöglich noch obendrein dem. Judentum angehörigcr Junge sich vorgesetzt hatte, Förster za werden, dann mußte man ihn überreden. Aber so verzweifelt lag ja die Sache zumeist doch nicht. Die Vorliebe und Abneigungen bereiten jetzt nicht die geringsten Schwierigkeiten. Mit verschwindend wenigen. Ausnahmen hat die Jugend jetzt nur ein Programm und verleiht ihm mit bemerkenswerter Ehrlichkeit und Klarheit Ausdruck: viel Geld verdienen. Die jungen Burschen häben sich den amerikanischen Grundsatz voll und ganz;u eigen gemacht, nur klingt das „honesty, if You can" recht schwach, während das „make money" stark und stolz gesprochen.-wird. Geld verdienen — gleichgültig, wie und womit, aber keineswegs gleichgültig, wie viel. Der Beruf ist nur ein unvermeidliches Uebel geworden — man kann oben nicht als Bankmagnat oder Großschieber beginnen. Also fangt man in Gottes oder des Teufels Namen eben mit einem Bcmkkurs an oder als Handelseleve oder schließlich mit dem Studium der Jurisprudenz. Es ist ja wirklich gleichgültig, durch welche Türe man irr das Haus des Großverdieners eintritt — das Ziel bleibt dasselbe. Auch das Berufsideal der Mädchen ist durchaus eindeutig. Dom Großverdieneu von.vornhereiu ausgeschlossen, hegt die junge Dame nur den Wunsch, einen Beruf zu ergreifen, der ihr Aussicht aus eine reiche Heirat bietet. Sie will „unter die Menschen kommen", voit vielen Männern gesehen werden — selbstverständlich von zahlungsfähigen und kapitälskrästigen, die die Mühe des Einisangens verlohnen. Das Motiv des zwangsweise gewählten Berufes, das ganze Generationen von Romanschriftstellern mit Stofs versorgte, ist gänzlich veraltet. Keinem gestrengen Väter fällt cs ein, den Sohn von den geliebten Büchern wog zu praktischerem Tun zu jagen, es gibt keine Familienszeueu mehr, weil die Tochter von der Musik nicht lassen will. Die jungen Mensches verlangen ja nur Ratschläge, wie man am schnellsten und gründlichsten reich wird. Sie suchen keinen Beruf, keine befriedigende Arbeit. Sie suchen das Mittel, mühelos Geld zu verdienen Das macht die Berufswahl zum trostlosen Beginnen, das läßt die tiefe Depression bei allen beteiligten Erwachsenen zurück — die absolute, ' die unverhohlene Jdeal- 'losigteit der Jungen. Die Abiturienten von 1823 wissen zwar ganz genau, wie sie ihre freie Zeit verwenden wollen. Mer wie 'sie -ihre Arbeitszeit verwenden, das ist chnen im Grunde genomme» berckicki äleicligültia. , Si' M. xv« iüi4 .. Ser Men WeW in MMna. .Jyr.PMWN. würde.An'Äe'm.Waad Heumi unterstehendes ' Keren' ^estod-Zentoalkösntitee gMlldet, ' dem unter anderem Dr. Salkindz Dr. Berymann, Rabbi , O'st'tzos 8 ky Md 'Ka s-to a'r! U tzchaHehören. Zu den Sukkoch-Foiertägen wurde eine Kampagne in Jerusallem durchge- . führt.;■ Die Allgemeine Arbeiterorganiisätiön bealbsichtiigt, in e!:ner Resolution ihre' Mitglieder aMnsordern, für den Keren Hajessod einen Arbeitstag zu opfern. Der von Wer die zukunft .Aus LondMW I. C. B.DepBifchosvonJerusalem yim kürzlich in der Dur.ham-Kterche eine Predigt, in der er verschiedenes über vie Zukunft Palästi- -nas und die Juden sagte. Er führte aus, mchr alL 10:000 Juden kommen jährlich nach Palästina, da die Balfour^Deklaration die Juden er. mutigt hat, in Palästina ein nationales Heim aufzurichten. Es sei eben zu viel aus diesen Worten herausgelesen worden. Rach mmchen bitteren Erfcchrungen, sagte der Bischof, hatten die Juden nun mehr Vernunft angenommen. Sie sehen ein, daß sie Palästina nicht regieren könnten, wenn noch länger Hank und Hader zwischen den vevschiedmen Gcmernschasten m Hinblick auf die Ziele der Zionisten bestehen würde.' Die christliche Bevölkerung begrüßt die Rückkehr der Juden nach Palästina, aber sie wünscht, daß' die Einwanderung in einer solchen Weite geschehe, daß die seit 2000 Iah. ren in Palästina'wohnende Rasse nicht beunruhigt würde. Dir Zionisten hätten zwar noch viel zu lernen, aber er müsst, sagen, daß er jetzt betreffs der Zukunft Palästinas b eruhigter sei als je zuvor. 6i«e Massenversammlung der Masseure. Die Kraftfahrer-Union als Vertreterin der Berufsinteressen der Chauffeure OesterveichS beruft für morgen vormittags m Weigls Katharinenhalle eine Massenversammlung der Chauffeure ein, deren Tagesordnung folgende Hauptpunkte enthält:.. Neuregelung der Fahrbetriebsordnung, Aenderung'in der administrativen Verfügung der Führerscheine, Revision der Prüfungsvorschriften, Errichtung staatlicher Kraftfahrschulen, Tilgung der Polizeistrasen, Neuregelung der Lohnverträge, Ausdehnung der sozialen Schutzgesetze (Einsührpng eines gesetzlichen Ruhetages in der Woche, Festsetzung der Arbeitszeit). An die Automobilbesitzer ist das Ersuchen ergangen, den Chauffeuren die Zeit von 9 bis 12 Uhr zum Besuche der Versammlung freizugeben. Regenwetter, Im allgemeinen hielt auch gestern in Mitteleuropa trübes und regnerisches Wetter an. Wähyepd eS morgens in Oberösterreich und Salzburg regnete, hatte das östliche! Niederösterreich heiteren HifltMs- .Doch schon vormittags trübte es sich wieder ein und nachmittags lag auch WM. wieder im Regengebiet, Gestern war es uni eitsigd Grad wärmer als vorgestern. Eine, anhaltende Besserung ist nicht ersichtlich. Voraussage: Herrschender Mettercha ra kter anhaltend. Sie Mensmittelmürfte. Regere Nachfrage herrschte gestern wieder nur auf den Grünivarenmärkten,. die mit allen Sorten von Gemüsen ausreichend beschickt waren. Die Gärtnerzufuhreri waren wesentlich grüße!: als vorgestern. Trotzdem blieben für Spinat und Paradeiser die erhöhten Preise str Geltung. Bon den ausländischen Produzenten wurden Kartoffeln,. Weißkraut zu 1000 Kronen, Paradeiser zu 1400 bis 1600 Kronen pwi Kilogramm, Mais am Kolben zu 400 bis 700 Krone»,' pro Stück, Pflaumen zu 2000 bis 2600 Kronen und Weintrauben zu 5000 bis 7000 Kronen pro Kilogramm in großen Mengen zu Markte gebrächt. Die Zuiftchren nach der Großmarkthalle sind schwächer ausgesnllen, trotzdem war das Angebot stärker als die Nachfrage. Der Fleischabfatz ist solvohl im Großhandel als auch im Mcknhiandel sehr gering.' Die Preise blieben für alte Fleischgattungen vollkommen unverändert. Mine Lokalchronik.' Ter Schlofsergehilfe Stephan Kovar, ein gefährlicher, oft vorbestrafter Einbrecher, wurlle verhaftet. Der 82jährige Private Jakob Witrowsky und feint 74jährige Gattin wurden gestern früh mit L e n ch t g a s v e r' 'giftet in ihrer Wohnung aufgefunden. Es scheint sich um einen unglücklichen Zufall zu handeln. Beide wurden ins Spital gebracht. Ein langgesuchter, Schwindler, der in vielen Städten Oesterreichs und der Tschecho-Slvivakei Betrügereien aüssührte, iourde in Wörgl in der Person des Johann Eduard Pc sch l verhaftet. - _ * Zionistisches Landeskomitee, Jugendreferat. Bei der beute um 7 Uhr aibeuds in den Reichshallen. 1. Bez., Dorocheergasse, sta-ttt'mdendeu Juaendversauunluna sprechen Doktor Otto Abples. Ingenieur Aaernianu. die Vertreter der Juaetßdgnpppe, der Jugendreserent lind der "Challlzreiserent des Lan'deÄkomitees. Gäste ivillkommen.. * Jubiläum. Dieser Tage beging Herr Moriz Schlwarz, Vorstandsmitigilivd der israelitischlen KuAusgomeinlde von Floridsdorf, seinen. 78. Geburtstag. .Rabbiner Dr. RosenmaM hiolt an den'allseits beliebten Jubilar eine Anspraiche in der Synagoge, in welcher er dessen Beridi'enste einer Würdigung unterzog. * Abreise eines Gesinnungsgenossen. Herr David Horo- Witz, einer der tätiMerl Mitarbeiter an der jüdischen -Sache, scheidet heute,von seinen vielen Wiener Freunden. Er geht mach Amerika, um sich dort einen neuen Wirkungslkreis zu schaffen. Wir schulden chm vielen Dank für seine Treue und sein« stets bewiesene Fveundschast für unser Matt und wünschen, ihn alles Gute für seinen weiteren Lebensweg. Di« Zionisten Wiens werden ihn: heute um 10 IW abends oirf dem Westb-^uifof« fapci>