Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1671 (9.10.1923)
- Date
- 1923-10-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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< »»«wcqftiy Mum iMWWWn;»in i n WWMWDWW QfRtt U Msn, MeiiSkrg Wiener Äorgenzeitnns. 9. OktoVp IM Nr. 1671 Nach § 7 wählt jede ^OrtSgnchpe,' BeziprsMion, Sonder- Vereinigung auf je 200 Mitglieder einen -Delegierten. Ortsgruppen, BezivksMionen, Sonderveremignngen'mit mindestens?0 Mitgliedern haben auch schon das Recht auf einen Delegierten. Ortsgruppen mit tveniger als 80 Mitglieder tverden zwecks Wahl;um Parteitag zusammengelegt. Sämtliche Organisationen werden aufgefovdert, die A brechnüng der Partcisteuer- und Schulvereinsbeiträge bis spätestens 20 L. dnrchznführcn und sämtliche Beträge dem Ländeskom'.tee einzuza'hlen. Nach diesem Termin, einlaäsende Beträge können für die Bestimmung der Delogierten- Anzahl nicht nrehr in Betracht kommen Die Mahlen zum Parteitag sind in der Zeit dom 2 3. b i s 3 0. d. durch Anfuhren. Ort und Termin der Wahlen sind dem Landeskoinitre mindestens sechs Tage vorher bekanntzngeben. Die Wahlprowkolle sann Mitgliedervcrzeichnissen müssen bis längstens 3. November dem Landeskomitee eingesendet werden, damii sie rechtzeitig dem Parteigcricht zur Verifizierung vorgelcgt werden können. Nach diesem Termin emlänfende Wahlprotokolle werden nicht mehr verifiziert. Tic Ortsgruppen, Bczirkssektionen und Sondervevsiuigungen werden auisgefordert, ehestens Berichte über ihre Tätigkeit im verflossenen Jahre cinzu« 'chicken. - Zionistisches Landeskömirer für -Oesterreich: Tr. N- M. Gelber. Tr. Desider Friedmann Die AektrWermg der Stadtbahn. Vizebürgermeister E m m e r l i n g hat an' den Verkehrsminister Dr. Schür ff eine Zuschrift gerichtet, in der an den Antrag der Gemeinde Wien erinnert wird, es möge ihr die Wiener Stadtbahn mit Ausnahme der Vorortelinie pachtweise zur Einführung eines elektrischen Betriebes tut Rahmen der Wiener Straßenbahn übergeben werden. Die Gemeinde habe sich zu den großen finanziellen Opfern, die ihr die Elektrifizierung auferlegt, in der Voraussetzung entschlossen, daß sie diese Arbeit so rasch wie möglich beginnen kann, einerseits um der im Winter stärker hervortretenden Arbeitslosigkeit zu steuern, andererseits um der, Bevölkerung schon im nächsten Sommer dieses wichtige Verkehrsmittel zugänglich machen zu können. Tie Gemeinde habe auch alle Vorarbeiten durchgefühöt und wegen möglichst kurzer Lieferungsfristen.sich bereits mit den in Betracht kommenden Unternehmungen verständigt.' Würde nun, heißt, es in dem. Schreiben weiter, die Gemeinde nicht spätestens bis 15. d. die Uebergabe zugesichert erhalten, so sei die. Elektrifizierung um mehrere Monate hinausgeschoLen ulld der so wichtige Sommerverkehr für ein Jahr schwer gestört. Es könne doch nicht die Empfindung , unterdrückt werden, daß; jetzt eine Stockung emgetreten ist, urÄ es sei schwer vorstellbar, daß jetzt, wo der wichtige technische Teil soweit erledigt sei, daß der Uebernahme der Stadtbahn durch die Stadt Men nichts im Wege stehe, die juristischen Fragen dem endgültigen Abschlüße hin d e r l i ch seisollten, weshalb er dem Bundesminister ersuche, die ganz Wien außerordentlich interessierende Angelegenheit ehestens einer Erledigung zuzufü^ett. Bundesminister Dr. S ch ü r s f hat nun am - 4. d. an Vizebürgermsister Emmerling ein Schreiben gerichwt, in dem mitgeteilt wird, daß gegenwärtig die abschließenden-Vorarbeiten für die Stellungnahme zum Projekte von dem Standpunkte des Bundesbahnbetriebes bei der mit 1. d. in Leben getretenen Generaldirektion der Unternehmungen der österreichischen Bundesbahnen im vollen Zuge seien. Vizebürgermeister E m m-e r l i n g hat nun sofort an die Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen eine Eingabe gerichtet, in der ersucht wird, daß mit Rücksicht auf das außerordentliche Interesse, das die gesamte Wiener Bevölkerung der ehebaldigsten Inangriffnahme der Elektrifizierung der Stadtbahn enigegenbringt, die Angelegenheit dringlich behandelt werden möge, damit die Gemeinde Wien rasch zu einem Abschluß mit dem Bundesministerium komme und danach die Arbeiten beginnen und die Bestellungen, die der Arbeitslosigkeit entgegenwirken sollen, vergeben könne. Steuerfreiheit für Neubauten. Die Regierung läßt folgendes verlaut-baren: Bon der Mberze-ugung durchdrungen, daß eine wirksame Entfaltung der Bautätigkeit und dir Lösung des Wohnungsproblems ohne Privatinitiative nicht möglich ist, hat der FinanMinister in den letzten Tagen mit führenden Kreisen des Wirrschaftslevens Fühlung genommen, um die Aufnahme der privaten Bautätigkeit in ausgiebigem Umfang yerbeizuführen. Die Regierung har dabei volles Verständnis dieser Kreise gesunden. Es kann danach schon derzeit als gesichert gelten, daß hundert Milliarden zur Verfügung stehen werden, um den Bau von Wohnhäusern, und zwar in erster Reihe in Mett durchzusühren. Die Einzelheiten des Planes werden in den nächsten Tagen festgesetzt werden.' Die Bundesregierung wird der privaten Bautätigkeit durch Steuerfreiheiten auf. dem..Gebiet der besonderen Erwerbs- und. der Einkommensteuer 'in . weitestgehendem Maße entgegenkommen. Ein Gesetzentwurf, der schon vor dem Sommer 1933' ansgearbeiter wurde und dem Nationalrat bei seinem Zusamment-rü: vorgelcgr werden soll, sieht solche Steuerfreiheiten für Wohnungsbauten in außerordentlich hohem Ausmaß vor. Für Bauführüngen' auf eigene Rechnung sollen biß zu drei Viertel der Baukosten bei der Einkommen- und besonderen ' ErwerbfteNer ‘ als steuerfreie Ausgabe behandelt werden..Diese Ausgabepost kann -auch aus eine H^Mmnte HöckützM von JÄmm. vevteilt wende«. Die Regierung hofft, durch das finanzielle Opfer,, das sie durch diese 'Sieuer'bofreiung auf sich nehmen will, der privaten . Bautätigkeit einen ausgiebigen und, nachhaltigen Ameiz ' zu bveten. Schiehendr. Monarchisten iu Stt«ürd»s. - Gestern nachnrittags kam es in Ottakring zu ivüsten Szenerr, bereu Urheber drei von den.Osta.ra-Buben waren, die anscheinend ohne Revolver überhaupt nicht mehr ausgehsn,. ES ist - nur-Zufall, daß es gestern nicht wieder Tote und Verletzte gab. - - - : - lheber hie Vrfälle erfahren wir folgendes: Gestern nachnrittags fand auf dem Ortsfriedhof die Beerdigung des aus. dem Prozeß gegen die Ostara-Lente, deren Schüssen in Baumgarten der-Arbeiter Birnecker erlegen war,-bekannten Franz O.pi elä statt, der vor kurzem gestorben war. Das Leichenbegängnis ging ruhig vor sich, Auf der Heimfahrt jedoch gerieten in "einem Straßeubahnzüg -die -Mitglieder der Monarchistischen Partei mit politischen Gegnern in Streit, in dessen Verlauf einer'der Monarchisten, ein gewisser Julius Hermann, in die Lasche griff. Da die Geffner vermuteten, Hermann wolle eine'Masse ziehen, suchten sie sie.ihm zu entwinden. Dabei .ging ein Schütz los. Die Kugel flog in t^n-benachbarten Triebwagen und verletzte den Kriminalbeamten Karl R i e g e r am Kopfe. Er wurde ins Spitalgeschafft. Die Verletzung ist anscheinend leichter Natur. 2luf dem Schuß schritt sofort Wache ein und nahm Hermann'fest. Er wurde unter riesigem Aufsehen aufs Kommissariat geschafft.'.' " ‘ , Zwei seiner Kameraden, ein gewisser Voggenbcrger und Kleindienst, versuchten i Zu flüchten, wurden jedoch von einer großen Menschenmenge verfolgt. Während der Flucht wandte sich Boggeuberger -plötzlich -um und wollte ans die Verfolger einen Schuß aus einem Revolver abgeben. Zum Glücke versagte die Waffe. In einem Hause-in der Liudaucvgasse gelang cs den beiden Burschen,-sich vor--der wütenden Menge. zu verbergen. Dort, wurden sie von der Polizei sestgenomrnen und auf'das Kommissariat -gebracht. < . Die Vorfälle, die zürn Glück diesmal noch..glimpflich, ab-, liefen, haben - im ganzen Bezirke ungeheure Erregung hervorgerufen und haben in der Stadt Anlaß zu iibcvtrtebcucn Gerüchten gegeben. '' , ' /;. ’'r' L« AuWus. Gestern war. der erste Tag des neuen Autöbusverkehrs idurch die Jpmer? 'Gkcht.iTMth.hat-'sich:.t^'MÄl«r Gtraßenbild eine -«wus'- Echchchnüng^M-ügt; durch die sa-uibtzven-. . rot-gvßitzew:Wtzcin.-'HePom!Mtder-^eükehr ein Woiffes groß- 'städtisches'-.Gep'rgge,.Viorlaü-f^'wuvdenur der. Beichehr auf ', der Linie'Ä'chb' t.te n t o r — S t e s a n s p l-a tz—Sch w ed e n b r u ck e au-fgmömmen, um Enfahnrugeu für dir: Ein-" richtung der änderen- Projektierten Linien zu ge-winnen^Der I Verkehr wickelte suh o.h n e S t ö r u n g in den vorgesehenen Z.weiMinutenintervallen yb. An den Ervd-- Punkten ber-- Linie standen Platzschaiffner, die zur Zeit' des stäristen. Andranges Fahrschei ne ausgaben. Sonst.: besorgt. die FahrEartenausgäbe der Chauffeur, der vor sich auf dem Lenkrad Blocks mit Fahrschc-iMl. t-.st. Einstiegen wird nur vorne.; Den Wienern tvar das Autobusfahrengestern noch eine Neuheit und darum war die Frequenz noch n ichtbesonders stnrk. Es gab in der Zeit -des schwachen ' Verkehrs Wagen, in -welchen das UebrrMungsverbot durchaus unnötig war und der Passagier es sich recht bequem nvachen konnte. Sicher aber wird sich das n-eue Bsfövderungsntittel rasch einbürgsrn und wenn die Wiener, erst draufgekommen sein werden, daß esein großer Vorteil ist, in wenigen Minuten die Innere Stadt zu durchqueren, um dann mit der Straßeübähn lveitevfähren zu. tonnen, wird die Frequenz auch stärker. sein. Gestern waren die Leute, alleriüngs mehr für das Zuschauerr, und bei der Abfahrt vonr Schottentor standen beständig Neugierige, -die nüt Befriedigung kon--- statievten, daß der Autobus auch wirklich fährt. Auf -der Strecke halten die Wagen nur näch- Bed a r f, das. heißt, wenn jemand ans- oder einsteigen will. Die. Strecke Schotterrtor—Stefansplatz war stärker benützt als die zweite Teilstrecke bis zur Schwedenibrücke. . Das kommt.vielleicht .daher, .weil die Fahrt Stefausplatz-^ Schweden'briicke;u kürz und der Fahrpreis von 1000 K. daher zu hoch ist... Der Wiener Kaufmännische Gesangrverein in gegenkommen des Baukenverbändes. .wird es abßängen, ol. in dieser Vertrauensmännerbespvechung der neue Vertrag unterzeichnet wird oder eine Ablehnung erfolgt. Die Stimmung der Veflmtenschast.ist sehr erbitterst.. . . >—rr^T-T ' ' . Die LebrnsmÜtelmSrNe. Obwohl gestern die Pachfra-gtz — wiegewöhnlich- -B»' Montag — außerordentlich schwäch war, -genügten -die. -Aufuh ren auf den Grünwären'märkten nicht zur Deckung.des Bq, darses. Das Angebot in. Glirtnerwäre nimmt infolge b$t vov, geschrittenen Jahreszeit bereits sehr ab. Spinat und Paradeis« haben eine Preiserhöhung um 200 K., Kipflerkartoffel um 30* Kronen pro Kilogramm erfahren.. . " . .- . Dagegen fielen die Vieh- und Fleischzufuhren güu stig aus. Aus dem Rindermarkte in St. Marx» ivar der Auftrrel. eben so groß wie in der Vorwoche. In der Äroßmsrkthall, sind 22 Waggon Fleisch^ damnter. 13 Waggon Rindfleisch ein. gelangt. Fleisch war sowohl im Großhandel, als huch im Kleiu Händel sehr wenig gesucht, auch Fische würden wey'ig beachtet, der Absatz im Geflügel stockte gänzlich. TM. regnerisch. W. In ganz Mitteleuropa herrscht bei westlichen Minder Regenwerter, bei Tenu'eraturvn- Mf.10 Grad. Eure grund.' leg'nde Besserung ist nicht zu erwarten. Voraussage: Trübes regnerisches, lühles Wetter 'andauernd. Aus Triest wird uns gemeldet: Für das an größeren. Konzerten arme Triest war das Konzert des Wiener Kanfmän- 'nischen Gesangvereins ein Ereignis. Die Stadt als solche feierte die Sänger dttrch einen glänzenden Empfang im Museum Nevoltella, wv sie vom Bürgermeistcr mit' einer Ansprache empfangen wurden. Das Konzert fand vor ausvcrkaüstem Hause, im Politeama Rosetti statt'und erntete stürmischen. Beifall. Besonders gestiert wurde Frau Kiurina, welche unter jubelndem Beifall den „Frühlingtzstimmenwalzer" und das Gebet aus „Toseä' sang. Die Sänger begeben sich von hier nach Venedig und weiter nach Bologna, Florenz, Rom. Gestern nachmittags wurden die Verhandlungen zwischen dem Reichsv-ereti: der Bankuitb- Sparkassenängestellteu und dem -Bankenverbarrde fortgesetzt und das Ergebnis der um halb 8 Uhr abends-zusamMMttetemir B e». t.rrL.LLrätekonierettL unLerbvestet. Dmr dem Lm- * Ungarische Kultur in Meu. Wien besitzt offenbar nichf' genug an eigener''Kultur. Aps 'diestm. Gründe wollen', uns unsere freundlichen'-Nachbarn jenseits der Leitha wieder-, einmal zu Hilfe kommen üud uns mit. ihrer Kultur beglücken. Terun-Mrische -Kultus- -unh Un>terr'-chtsmiirWr Graf KleMs. bcrg-teilt nämlich im /,N-en»zeti Ujfag" der aufhorchenden Welt mit. daß die ungarische Regierung im Wiener Palais der ehe- Eigen ungarischen-Leilbgaride'ein ' „Unyarisches .Kulturhaus" errichte, das aus einem GeschichtSfvrschüngsinstitut upd einem Internat für .Hochschüler Mchen werde. Düs ist dine hoch«' bedeutsame Angelegenheit und wenn uns bisla»vg etwas. geMthat, fo war es sicher das ungarische Kulturhaus. Besonders shmpat'h'sch mutet es an. wenn M-an hört,, daß in diesem.-der erwachenden Kultur Ungarns gswidmäten Gebäude unter anderem auch GeschichiSstvschlUttg. betsneben'' tverden solli WaS - sonst dort betrieben werden, wird, .jagt Herr KlcbolSbevg in. seiner Mitteilung.leider.'.'«ickst. Pach den -bisherigen AeußeruN' gen Horthhscher Kült-ur 'düvf-te das . Über kaum zweifelhaft sein,^ besonders da in diesem Hauise auch ein Internat für ungarische Hochschüler. sMstveMändlich. chrisklichnationale, untergebracht sein wird^ Obzwar die-Ungarn'die Erobe-ruivg' Wiens für ihr« Kultur für so notwendig hasten, dürfte es. hier, doch emeAziemliche. -Anzahl von iLMen -m die diGx EniLNWlvWen Einrichtung, mü himgem MMvauen. gegenüberstehen.-werden. Denn schliießlüh-habew-wir ln Wien an - unserer 'chrllllich^ger- > manischen'KrUtür.- dje.' von.Hcckxnkreuzl.ern und FrÄntkämpferM' Mit. RÄwldev^ SMaWiM.und.ToMläger.'so enr-" drinO'ch ad. öarchos demonstriert wird, ger-ade-genugi-Mm-weiß nicht, sollen' die Wiener Terroristen .bei den-.-sttrgarn Kulturlernen oder wollen die-Ungarn.bei den Ä-stnern in die.Schckügche'n..... . ... - ' {Hb:--- * Simcha-Thora-Feier der Zionistischen Sektion Zwischen, brücken.- Diese junge zionistische-SMion, die sich allsgezeicbmetentwickelt, veranstaltete cin^Simcha-Tliora-Feier. Der OvwMn: Saul, 'O p p tz r.m a u n, - hielt die Begrüßungs-rede.- Die Festrede. des. Mitgliedes, der, zionistischen. Geltung Herrn Tokars Std rnberg h'nterließ' .starken Ejstdrück. .Auch 'die -tpeWchen musikalischen^^ und " devla-matorifchen -Vorträge der ' Herren Oppermann^ Wöt«>:.'V-üdi Heueb lVockesuuch.-des Frl. -Rahy S t.i w e l b a n d (Klavier),. ° der * kleinen K a l m a n n (Deklamation), insbesondere aber die Vol'kMedervorträge der ausgezeichneten jüdischenKünstler Jfacck De u t sch und. .Leg Weintrauib-Gräf fandtz« den stürmischen Beifall des.bis. auf das letzte' Plätzchen geMten Saalies. Auch ein Theaterstück wurde aufgeführt. Herr Samuel Sch Wag e-v-hatte mit Dilettanten „33erI, der Schneid.e.r" von I.. L. Perez einstudiert. Der Obmann der Sektion Zwifchmbrjick-en pnd sein Ausschuß sind' zu dieser ersten Veranstaltung zu beglückwünschen. . - - . - - - W'. n. ' * Trauerseier für Dr. Bloch in Lemberg. Aus LenBerg wird uns berichtet: Im 'AnMluß an den' Samstag-Morgengottesdienst im Tempel widmete GeineinderaMner Dr. G u't tmann dem kürzlich verstapbenen chemaligen Abg- Dr. B'l-och einen seine, großen. Verdienste um die jüdische ^ache, Würdigenden Nachruf. Oberkantor Lwowicz verdichtete hierauf das Elmorerachmi-mgebet für 'den Verewigt-tzni Die KultuSgeM-eind« hat an die FamMe des Bevewigt-en eine Beileidsdeprsche gerichtet. . ...... ........ * Vortrag des Pädagogen Professor Dr. F. Schneersohn. Der bekannte jüdisch« Pädagoge, der an der Kiewer U.n-ivevsität die neue Fakultät für HeÄpädagvgik begründet hat, wich heute um habb L Uhr abends im Sacile des Jüdischen Natiiönalfoüds, 2. Bez., Zirkusg-asse .33, einen Vortrag-' über -'„Die neuen'' Strömungen im GeisteÄeben des jüdischen. Polk-es.der Gegenwart" halten. '.VvvtragAsPrache heibräisch. Regiebe'trag 3000 K. * Die Baum spende des Jüdischen RationalföttdS (Keren Kajemeth l'Jsrael). Gemäß einer Mitteilung des Hauptbureaus in Jerusalem, wonach die wirklichen Kosten - der Pflanzung eines Baumes sich auf 40XU)0 Kronen, belaufen, und daß es nicht in der Lage ist, in .Hinkunft. Bäume zu pflanzen, wenn nichtder ganze Wert als Spende eingeht, sieht sich. der Keren Kajemeth genötigt, die Baumspende auf 40.000 K. zu erhöhen. * Der Streik in Ver Schrrhindustrie. Der Streik der Galant-er-i-eschuster dcküeft fort. Bei den Verhandlungen haben die Arbeiter das^ Angebot der Unternehmer -Age-lehnt. Durch den Streik sind-etwa 200 Betriebe mit -SM Acheit-ern betroffen. ...; r . .. - .' ' ’ v. .. * Technisches Museum. iMovgen um 10 Ul>r vormiittaqs im großen . Horjaal Filmvorführung: «Die süße Fabrik^. Dw Vorführung wird für d:e Wiener <Wulen veranstaltet. * Das Zellenhonora« LlyYtz Georges. Lloyd George hat die Verträge mit ämeirikänischen Zertungen über die Perösfentlichung seiner Artikel', die avgelüusen wären, wieder erneuert. Lloyd-George erhält für-jede-Zeile, welche er-in amerikanischen Zeitungen veröffentlicht, ein Honorar von 16 Schilling und 3 Peyce. .... ., .,v , öm-ner Vstd» ^attridrasch Dce seierliche Eröffnung deS Wintersemesters flnbet i ‘ heute - D i e.m Ä t a g, 6 U h:« ab ends,großenVo rtrag sst«ale, Ferdinands fttaßs L8, statt. ' ES werden im Studienjahre MS/24 vörtragenl - Rerur L^ V ch w a rzt Mffchüch.OWM (DvMsrötE« fite 7 UfitL Robb. Dr. Kamin kar Jesaja (DienStaa 6 bis 7 Mw.