Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1666 (4.10.1923)
- Date
- 1923-10-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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”m 1666 Wien, Donnerstag WieMv MorgeMilung. n:.-. i Ok-to'Ser 1923 •„ j Jt K«iick. Donnerstag, 4. Oktober, ML 8 Uhr abends, zXtn 2. ®Ci, SchP-unisM« 20. Rednev: Gememderat Dr. Plaschkes Oberbaurat Stricker, Dr. I. H. Körner. ' Donnerstag, 4. Oktober, halb 8 Uhr abends, „R ö m ischer Kaiser", Prater (Zufahrtsstraße). Redner: OLerbaurat Stricker ' ittiö? Gememderat Dr. Plaschkes. Donnerstag, 4. Oktober, halb 8 Uhr abends, Cafe Orient, 2. Bez., Praterstraße. 6Q. . Redner: ■ Dr. I. H. K ö r n e r und David N e b e n z a h l. Donnerstag, 4. Oktober, 8 Ahr abends, Cafe Fetz er, '2.' Bez., Praterstraß-e. Redner: Oberbaurat. Strick er und Dr. Löwenherz. .. Samstag, 6. Oktober, 7 Uhr abends, Restaurant Central, 2. Bez., Taborstraße 8. Redner: Gemeinderat Dr. Schwarz-Hitler und Gememderat Dr. Plaschkes. 6., 7., 8. Bezirk. Technischer Hindernisse halber muß die für heute, halb 8 Uhr abends, in das Restaurant. Ae Kandidaten der schaft. Die Jüdische Wahlgemeinschaft kandidiert: Als Listenführer für den W a h l k r e i s v c r b a n d Dien (Reststimmenmandat) Herrn Ob.'rbaurat Ing. Robert Stricker, für den Wahlkreis Nord oft (Leopoldstadt, Brigittenau, Floridsdorf) Herrn Gememderat Dr. Schwarz- Hille r, Herrn Oberbaurat Ing. Robert Stricker. Die Listenführer der Jüdischen Wahlgemeinschaft ffir den Gemeinderat sind: 1. Bezirk: Herr Kommerzialrat Dr. Isidor Sch w a r z. 2. Bezirk: Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes, Ge- Mementt Dr. Schwarz-Hiller, Dr. Körner, Präsident Her Hakoah. ' ' - .8. Bezirk: Hoffrat Dr. Emil R i e s e n f e l d, Kommerzialm Max Markus. 6. Bqhck: Baurat Dr. Defris, Dr. Desider Frieb- «ann, Bizeprästdent der KuktuSgemeinde. 7. Bezirk: Markus Fischer, Dr. Desider Fried-. «em«. S. Bezirk: Gemeinderat Dr. Bruno Poll ak-Par nau, Simon Weiner. 86. Bezirk: Obevbauvat Ing. Robert Stricker, Doktor Börner, Geweinderat Dr. Plaschkes. Vollständige Kandidatenlisten werden allen jüdischen Wählern und Wäherinnen rechtzeitig ins Haus gestellt werden. * Mit großem Bedauern wird die jüdische Oesfentlichkeit di« Mitteilung aufnehmen, daß Herr Dr. Jakob Ehrlich nicht mehr kandidiert. Er war im Jahre 1920 als Listenführer gemeinsam mit Herrn Dr. Plaschkes vom Judenbezirk in'den Gemeinderat entsendet worden. Die jüdische Bevölkerung Wiens Miß es, mit welchem Ernst und Pflichtgefühl Dr. Ehrlich seiner schweren Aufgabe gerecht wurde und in wie hohem Maße er das Vertrauen seiner Wählerschaft rechtfertigte. Dr. Ehrlich gehört zu jenen Männern, die der jüdischen Sache in allen Kreisen, auch jenen, die uns fernesteheil, Respekt verschalst haben. Leider hat er sich aus privaten Gründen ent- ' schlossen, sich diesmal um kein Mandat zu bewerben, und alle , Bemühungen, ihn zu einer Aenderung seines Entschlusses zu bewegen, sind erfolglos 'geblieben. Hoffentlich wird Herr Doktor Ehrlich nicht für alle Zukunft der politischen Bühne fernbleiben. Mit diesem Wunsche verbinden wir namens der .jüdischen Oesfentlichkeit den Ausdruck des Dankes für sein opservolles und treues Wirken rm Dienste der jüdischen Nation. Ile Wahlvorschläge. . In Wien haben für alle sieben Nationalst Swahlkreise die Sozialdemokratische, die Christlichsoziale, die Großdeutsche, die Kommunistische, die Bürgerlichdemokratische, die Tschecho-slowakische Partei und die Indische Wahlgemeinschaft Wahlvorschläge eingebracht. Die kaisertreue BolkSpartei (schwarz-gelbe Legitimisten) hat in Men mit Ausnahme des dritten und vierten NationalratSlmchlkrestes in den übrigen fünf Wahlkreisen Wahlvorschläge erstattet. Im zweiten Wiener Nationalratswahlkreis wurden noch Wahlvorschläge von dem Bund aller Schaffenden und der Zentralorganisation Wohnungssuchender („Wohnungsliga") eingebvacht. Für den Gemeinde rat und für die Bezirksvertretungen haben für alle Bezirke' die Sozialdemokraten, die Christltchsozialen, die Tschecho-slowakische Minoritätspartei und die Grotzbeutschm Wahlvorschläge erstattet. Die Bürgerlich-demvkrstjfche Arbeitspartei hat mit Ausnahme der Bezirke Rudalfsrheim» -Ottakring, Hernals und Floridsdorf in allen anderen 'Bezirken sowohl für den Gemeinderat als auch für die BezftkSvorstehupg Wahlvoxschläge emgebracht.. Die Kommunistische Partei hat Wahlvorschläge mit Ausnahme der Bezirke Innere Stadt, Wieden ltnb Mariahilf in allen übrigen BechiOeN'MO.M GeMiiiderät und Bezirksvertretung emgebracht. „zur Glocke" im 7,'BeW lungetttf allen. "' 9. Bezirk. Samstag,' 6. Oktober,. HM 8 Uhr abends, -Cafe Industrie, "9. B^., Horzellantzasse 39. Redners Gameinderat Dr:! Bvu>no^Pollak-Parmatt,: Dr. Ja.kob O r n st e i n, Gememderat Dr. S ch warz- Hi Her und BeMsrat-Dr.'Geoch Weiirev.' - " 12. bis.18.' Bezirk. SamMg,b. Oktober^halö. 8 .Uhr abenhs^ .. Im dis ch es'Ve.reiiNshnu s, .15. Bez., HeÄotz-i . gassc 21. Redner: Oberhaurat ■ .'S. t r i cf c r und Dr. Desider Friedman n../ 19. Bezirk. Dopnerstag, 4, Ö)ftober,.'halb' 3 Uhr abends,! Kasino Zöger n rtz (GäÄensaah, 19. Bez., Häufst-! straße.. Redner:' Dr."....ZÄhrb''?''K vH'u^. -! SanMchrast Dr. Hermann Beer-'Heiurich L'^de-'r's^'. " j 20. Bezirk. Donnerstag, 4. Oktober, halb 8 Uhr abends^ Cafe H alp e r n,: 20.'; Bäz.. ' Gausplatz 11.' Redner:- Dr. Israel W a l d m a nn, Dr. I. H. Körner Md^ - Oberbaurat St rücke, r. \ Die kaisertreue Volkspartei kandidiert in der Brigittenau nurfür den Gemeinderat, in den Bezirken Leopoldstadt, dllsergrund, Simmering, Hietzing, Fünfhaus, Währiüg, Döbling, und! Floridsdorf hat sie überhaupt keine Kandidaten aufgestellt.und in den übrigen Bezirken wurden Wahlvorschläge für beide Körperschaft cingebracht ' Die Jüdische W a h l g emeinschaft beteiligt sich in Floridsdorf nur ancher Wahlfür den Gemeinderat, in Simmering und Meidlingchat sie überhaupt keim Kandidaten ausgestellt, während sie in allen, anderen Be z.irken, sowohl für den Gemrindercrt als auch für die Bez.irksvertretung Wach!-^ Vorschläge eingebracht hat. Mische WWerversanmiümg im S. Berich Die jüdische Wahlpropaganda hat mit voller.Wucht eingesetzt. Die Versammlungen weisen überall einen.? äußerst guten Besuch auf und die Haltung .der Mischen Wählerschaft, zeigt, daß sie geschlossen hinter der - jüdischen EiuheitsMe. steht. Gestern abends trat Gemeinderat Dr. Polkak-Par.nanf im Saale des v>^i..femK. WMer..-Der-:Rch-^. ner erläuterte zungMA^^AkDMM^und erklärte, ^es seimit Rücksicht auf die Eroberung des Reststinwiemnandates von^ besonderer Mchtigkeit, daß ' auch in' den Bezirken mit g e r i n-! gerer jüdischer BeMkerung jede Stimme den jüdischen; Bewerbern zugute komme. Endlich sei eine jüdische Einheitsfront äller Schattierungen zustande gekommen und auch die A g u d a s I f r a e l habe, die, ausdrückliche Erklärung abgegeben, daß sie die jüdischen Kandidalen i n - j"eö e v H i n s i ch t unterstützen werde. Leider gebe eS gewisse Juden, .welche meinen, christlichsoyial wählen zu müssen. Auch wir Juden wollen die Sanierung Oesterreichs, so wie wir wiffen, daß das Werk der Sanierung ohne jüdische Vorarbeit und Mithilfe nicht möglich, war. In mlsführkicher Weise setzte sich Redner mit der christlichsoziaten und sozialdemokratischen Politik im Nationalrat und Gemeinderat auseinander. Für -W e rk B r e it-. ners müsse man eintreten, aber das sei nicht Sozialismus,- sondern raldikale Demokratie. Als Juden können wir gegen, die Sozialdemokraten nicht scharfmacherisch auftreten, wie .es die bürgerliche Arbeitspartei tun will, und wenn man auch? mit vielem einverstanden sein könne, tvas die Sozialdemo-! kraten tun, so können wir als Juden nicht dulden, daß sie. dem Antisemitismus in ihren Wahlplcfkaten und in ihrer Politik Konzessionen machen. Wir brauchen in jeder Körperschaft Männer, welche die Sozialdemokraten an ihre P f l i ch t e r i n ne r n. Mr; brauchen K o 'nt r o l l o r e. Läßt man die Sozialdemokraten allein, so machen ste sina Po-! litik wie Stadtrat Nicht er,'der ärgsten Antifemit 18-' mus betreibt. ' Die bürgerliche Arbeitspartei habe keinerlei' Aussichteil' -und Cze rr-'in"so: nichts anderes' als' - ein bohm rs che r - F e u.d a l g r a s, drr die Partei in seinem Sinne' lenken Red-' ner weist aufdas -'Ämchovte-'Alt-e ksta'i der' Hii ch's'chül'e für Bo d e n I ul t'n t hin, welches nit geradezu fkandaAser. Weise den Mischen Nanstn' zu verunglimpfen' suche,' imd bezeichnete.'dieses Borgch-n als eine Lau 8 bühe r ei. '"Das! müssen wir gefallen lassen,.'wft/ die' wir diesen Staat durch unsere Avhett -und nnfechn Mist änfgebam' haben.' Md nnter 'diesen P-rgfessoren" bostndet fich''Wr H o fmeisie r, stier: frühere Listenführer der bürgerl-rchen Demo-' kraten, 'der um die 'jüdischen Stintnstn gebuhlt'hat wie jetzt' Herr Melcher. So sicht die.-.bürgLÄiche Dem-okrati-e aus! und jeder Jude vechjent^Hepacht>u.ng> P)üMr..,.dieser Partei eine \ Stimme gibt. Jin'übrigM habe'Hekr MeWr'erklärt, er werde! nicht kandÄ>i'erM, wert»' eln-e jüdische ÄÄWenie^chäst' -zustande j komme, und' habe dann ' sein- Wort nichtgöhäkten.' Wirftuach'N' nicht die von Czeruin geförderte Hetze de4 Jstdustiellenver-! bandes mit, der M ill iärd''en für 'di'e l e r aufbringt, um dann die - Wresi Si r e c rn'wi \ W -e ist e n hv s e r kandidieren 'zü lassch./ T^r ' bWexl-ichen'Ärj beitspäptei werden di.:' JubNt 'mchd Aehrsäuf'Hn Lelm - (sehen.: s (Stürmischer' Beifall.) Hierauf erbat 'stih s BHtttva?AMck, Viz-epräsid-enEchev isr-achit-ifchm Kultnsgemeinde, das Wort und drückte sei ne lchhafte' Genugtuung Aber'.die zustande gekommen« jüdische Ciuheits'l-ist^ ans. Die gemeinsame A-rb-eit der Gruppen habe Here>i1s früher in der Kuiltusgemeinde die größten Erf-alge ' erzielt, es' konnte jede Differenz vvmieden worben, ünb dank 'dieser Zusammenarbeit, konnte es gelingen, die nM-ekdrstde 'Gemeinde zu sanieren. Als Kultusvorstand begrüßen wir es 'fvöMig/'daß^J üd e n im I nt-er e ss e d e s I u d e n t u.m 8 z nsa m m e n h alten; jeder bewußte Jude muß für Me jüdifch-e Liste eintreten. Düs Vorgehen Mcher KMuKgngestellter, welche soziaildeiyokratische Propaganda treiben, richte sich mir gegen den Kriltüsvorstand; wäre dieser soMdemokvati!sch, so wären b'ic Herren jüdischnMonal. Es werde einmütig anerkannt, daß die Jüdischnationvlen große Opfer gebracht haben, um die jüpische, Einheit zustande zu bringen, und Redner hofft, daß diese Einheit weiter bestehen und eursorechendr Früchte tragen werde. In übergeu>gendst,er Weise und mit stürmischem Beifall bedankt, besprach Dr. Löwenherz das zionistiische Programm und drückte die Hoffnung aus, daß die Mische Ginhbitsftout sich später auch in der Frage des P a l ä st i n a - A u f b a n e s bewähren werde. ' Redner besprach sodann die antisemitffche Hetze, an welcher nicht nur die Christlichsozialen und die Deutschnätw« nalen, sondern auch die Sozialdemokraten ihren Anteil haben, welche imrch Sever den Antisemitismus gefördert und sich der Hakenkreuzlerhetze.gegenüber völlig indifferent verhalten haben,' solange sich diese nur gegen Juden richtete. Zum Schlüsse richtete als Vertreter der glaubenstreuen Juden des Bezirkes Herr S. Kohn an die jüdische Wählerschaft einen warmen Appell, geschlossen für die jüdische Einheitsliste zu stimmen und erklärt, man nrnsie unbedingt und nnt allen Mitteln dafür sorgen,.daß die Juden ihre Vertretung bekommen.- Als Nichtzionist müsse Redner der „Wiener Morgenzeitung" für ihre Arbeit im Dienste des Judentums die wärmste Anerkennung zollen und die stete Lektüre dieses Blattes jedem Juden dringend ans Herz legen! (Lauter Bestall.) Mit -inem Schlußworte des Vorsitzenden Herrn B l u m c schloß die wohlgelungene Versammlung, welche der jüdischen Siche im 9. Bezirk viele Sympathien gewonnen hat. ^fWihte&aisdrt : Damen- und klvrrüEäsetttz, ^LLljn lind Hauswäsche, Strickwaren, Teppichen, Vor hängen etc, nur das bekannt verlässliche u. billige r» liaus Ein Teil der Wiener Kultusangestellten gefällt sich kn der völlig unjüdischen Rolle, in diesem Wahlkampf als sozialdemokratische Garde Zutreiberdienste zu versehen. Wären diese Leute wirklich überzeugte Sozialdemokraten, so wäre schließlich 'gegen ihre Haltung im Wahlkampf.weiter nichts einzuwenoen. Es sind das aber dieselben Rädelsführer, die vor etwa-einemhalb- Jahren, als die jüdifchnationalen Mandatare im Kultus- Vorstand für sie die Gleichstellung mit den Angestellten der Gemeinde Wien buchstäblich erkämpften, mit der gleichen Ber- .Irauenswürdigkeit wie jetzt, da sie sich als Sozialdemokraten ^bekernwn^, M uMrschütterüche Zionisten „bekannte". -Erst als-' die' jüdischuatiottalen Kultusvorsteher einfachen, daß nicht alle Forderungen der von ihren Führern vertretenen Angestelltenschaft unbesehen bewilligt werden können, streiften dieselben Kultusangestellten ihr jüdstchnationales Bekenntnis ab und wurden ebenso überzeugungstreue Anhänger der meistbietenden Sozialdemokraten. Und auch das nur aus dem Grunde, weil der Versuch, mit den Kommunisten handelseins zu werden, zu nichts führte. Die „Arbeiterzeitung" muß während der Wahlkampagne manches unangenehme schlucken und muß sich auch dazu bequemen, ab und zu auch für ihre Bekenner unter den Kultusangestellten einigen Raum in ihrem Blatte zu opfern. ' . Gestern war eine solche Ensttellung dieser unentwegten sozialdemokratischen Angestellten wieder in der „Arbeiterzeitung" fällig. Gememderat Dr. Plaschkes hat öfsentlich den Tatsachen entsprechend erklärt, daß es ein Verdienst der Jivdischnationalen ist, wenn die Angestellten und Lehren „der Kultusgemeinde den Angestellten der Gemeinde Wien in ihren Bezügen gleichgestellt sind. Die überzeugnngseifrigen sozialdemokratischen Kultusangestellten versuchen nun diese Wahrheit damit abzutun, daß sie die Feststellung des Doktor Plaschkesals eine plumpe Irreführung der Oesfentlichkeit" verleiunden. Den Gegenbeweis sind sie schuldig geblieben, weil sie ihn nicht zu erbringen vermögen. Aber die „Arbeiterzeitung" wird noch an diesen Neophhten unter den Kultusangestellten und Bethauskantoven ihre Freude erleben. Sie muß es sich, gefallen lassen, daß gerade in der „Arbeiterzeitung", dem Blatte des getauften Juden Austerlitz, den Jüdischnationalen der Vorwurf gemacht wivd, daß ihr Wahläüfru'f angeblich auch von einem ans dem Jirdentum ausgetreteudu Männe (gemeint ist Dr. Gersimy) unterschrieben sei. Diese Behauptung stt genau so wahr, wie die politische Ueberzeügnng dieser Kultusangestellten sich bisher als wahr erwiesen hat. Herr Dr. Gersuny, der den Wahlaustuf der jMschen Wahlgemeinschaft unterschrieben hat, ist Obmann der'B'nei Ä'rith-Loge Massadah und wurde von den so enrägierten Bourgeoisfeinden unter den KultusangestDen 'm ihrem'SchnÜffeleistr mit dem aus dem Judentum aüSge- 'tretenen Hoftat Dr. Robert Gersuny verwechselt. Dar christlichsoziale Wahlziel. In einer,:Wählerversammlung in Zell am Zillen .sagte Dr. Seipel:.„Selbstvertrauen stt auch heute.noch das Nöstisttidigste, Wir müssen fest beisammen b^iben, zusannnen- "halten und zusöftmen arbeiten und den Glauben an ein einiges 'Österreich'hochhälten, das notwendig ist, damit es wieder em- .;näl e i n'- ,g r o 'ß e s Ö e st e r r e i ch gebe. In Mayerhofen '^ßzeichnete her Bundeskanzler als Ziel d er .W a hl e n, 1>en 'Ehri^lich^özjölfin'hie'.. Möglichkeit zu. geben, ohne, die So- 'Zja.lde^nokraten zu regieren. iL.Taborstraße 48 Telephon 47-1-79 En gros En detail