Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-10-02 · Heft 1664 (2.10.1923) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1664 (2.10.1923)
Date
1923-10-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980745--16301-3003202
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

\ Wiener Morgenzettnng. 2. Oktober 1933 Nr. 1664 Wahlgemeinschast. Wöhlerversammlungen. Crtfc'i _'_Wien, Dienstag Der geschichtliche u Bedeutung der öffentlichen Wirksamkeit dteses ohne Zweifel bedeutenden Mennes werden die Geschichtsschreiber gerecht werden. Dr. Bloch hat dem Zionismus in seinen ersten Entwicklungsstndien scharfe Gegnerschaft entgegengestellt. Er war der geschickteste und wirkungsvollste Vertreter der jüdischen Abwchrpolitik und der Apologetik des Judentums. Sein tiefes SSiffen, fein bezwingender Witz und seine beneidenswerte Arbeitsfreude bis an sein Leluntsende beztvangen auch seine politischen Gegner. An seiner Bahre wird Freund und Gegner um den Heimgang eines Mannes trauern, der das Schicksal so manchen jüdischen Kämpfers teilte, daß er nämlich seine beste Kraft in den .Dienstes Judentums gestellt hat, um dann fast vergessen in einem Sanatorium zu sterben. I. Kr. Der Faszismus in Rumänien. (Bon unserem Bukatefier Korrespondenten) Bukarest, Ende September. Italien erlebt honte eine. Art Renaissance. Im Aiterfitm übernahmen die Nachbarvölker von den Römern Sitten und Gebräuche, Recht und Gesetz, Heeresorganisation, Unduldsamkeit, ja sogar die Göttter, und heute werden alle Nachbarstaaten vom italienischen Faszismus infiziert. So wurde, auch in Rumänien ehre Faszistenorganisation begründet und von der Regierung stillschweigend geduldet. Dieser Umstand ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß der Faszismus in Rumänien ttnter fremder Flagge segelte und der Regierung nicht unangenehm war. Neben den faszistischen Losungs-Worten stand auf der Fahne geschrieben: „Antisemitismus, mortea jidaniker — Tod den Juden!" Mit dtessom Programm konnten die rumänischen - Faszisten durchs ganze Reich wandern, ohne irgendwelchen ernsten Hindernissen zu begegnen. Aber bald wurde die Sache auch der Regierung unangenehm. Der Faszismus artete an mehreren Orten in A u s s ch r e i t u n g on g e g e n die jüdische Bevölkerung ans, weshalb die Regierung sich veranlaßt sah. jedesmal einzufchreiten. Natürlich fehlte es an entsprechender Energie und die Jünger! Cuzas gingen immer als Sieger hervor. Die Regierung holte sich eine Schlappe nach der andren. So-hat der JnnemNinister die Abhaltung des AntisenMNköntzvesses in Kimpolung (siche „Wr. Movgenzeitung" dom 23. September) verboten, Militär. hiMrigtert und alle notwendigen Maßnahnten getroffen; dennoch gelang es den Faszisten, den Kongreß abzuhalten. Das machte die Regierenden in Bukarest stutzig und gab ihnen zu denken. Immerhin galten alle bisherigen Ungesetzlichkeiten! dett Juden und hatten keinen bedrohlichnt Charakter für die Regierung. Das sollte nicht länge dauern. In den letzten Tagen wurde ein großes fäszfftifches Komplott aufgedeckt, das seine Fäden bis in die kleinsten Dörfer des Reiches gesponnen hatte und die Beseitigung der gegenwärtigen Regierung beabsichtigte. Die Diktatur sollte vnsgerufen werden. Es wurden bereits die Namen derer'genannt, welche die Regierung übe rnehmen sollten. Man sprach sogar davon, daß hohe Militärs bei dom Komplott ihre Hand int Spiele hätten. Diese Vermutungen — die Untersuchung wird streng geheim geführt— wurden noch dadurch bestärkt, daß General H o lban, der Kommandant des 2. Bukarester Korps, über Nacht enthoben wurde. Ein panischer Schrecken herrschte in der Hauptstadt. Fast zu spät kam die Regierung zur Vernunft und begriffdaß dieser antisemitisch gefärbte Faszismus für Rumänien eine große Gefahr bedeute- Ruhe und Ordmtug im Staate untergrabe und Rumäniens Prestige im Ausland schädige. Im Ministerrat herrscht über die. Unterdrückung des Fasziskmus Urteilte Ansicht. Der Ministerpräsident B ratet a n u ist entschieden für eine rücksichtslose Bekämpfung der autisonkitisch-faszistischen Bewegung, hingegen sieht der Kriegsminister General Mardareseu in der faszistifchen Bewegung keine Gefahr für den Staat und tritt für eine laxe Behandlung der ganzen Frage ein. Die divergierenden Ansichten bestimmten den Ministerpräsidenten- .der Frage einer Kabinettsumbildung Näher zu treten. Ministerpräsident Bratiattu hat für vergangenen Suntstag einen Ministerrät erüberuisiu, rem zur FaszisteN'büwegung Stellung zu nähmen. Auf der Tagesordnung stand auch der Kongreß der Universitätsprofessoren deZ ganzen Reiches. Auch hier ha'ben die Faszisten das Ansehen der rumänischen Universitäten heräbgewürdigt. Unter Führung Cuzas verlangtön die Studenten Zutritt zum Kongreß und das Recht, die Beschlüsse zN beeinflussen. Die Polizei schritt rechtzeitig ein und der Kongreß konnte ungestört weitertagen. Cuzas Antrag auf Einführung des N u m e r u § clausus an den rumänischen Universitäten wurde glatt a b g e l e h n t. Der Kongreß faßte vielmehr folgende wichtige Beschlüsse: 1. Die Studenten haben sich den akademischen Gesetzen völlig zu fügen. 2. An den Universitäten darf keine Politik be.trieben werden, da di e s f o rts ch ri t t s w i dr i g ist. Der Ministerrat hat diese Beschlüsse des .Kongresses in Jassy giltgeheißen und Verordnungen herausgsgebsn, welche der weiteren Ausbreitung des Faszismus Einhalt tun sollen. Der Ministerrat hat ferner ^beschlossen, den für Sonntag.den 30. September nach Kimpolung einzuberuferÄm Antisemitenkongreß kategorisch zu verbieten und alle Notwendigen Maßnahnren zu ergreifen. Die Regierung droht, gegen die-Teilnehmer am Kongreß mit. den schärst den Straßen voHugoheN und jede Umgehung del Berordlm-rvg rücksichtslos zu ahnden. 2. Bezirk. Mittwoch, 3. Oktober, halb 8 Uhr abends, Hotel Dianabad, „zur Scholle?, Lilienbrunngasse, Referenten: Oberbaümt Robert Stricker,- Sekretär Siegfried Fleischer, Gemeinderat Dr. Leopold P l a s ch k e s, Dr. I. H. Körne r, Präsident der Hakoah. Mittwoch, 3. Oktober, halb 8 Uhr abends, Cafe Winkler, 2. Bez., Stuwerstraße 1. Dr. I. H. Körner, Sekretär Siegfried Fleischer, Gemeinderat -Dr. Leopold Plaschkes, Oberbaurat Robert Stricker. Donnerstag, 4. Oktober, halb 8 Uhr abends, „Machsike Hadath", 2. Bez., Schiffamtsgasse 20, Redner: Gemeinderat Dr. Plaschkes, ObevbaUrat Stricker, Dr. I. H. Körtter. 6., 7., 8. Bezirk. Donnerstag, 4. Oktober, halb 8 Uhabends, Restaurant „zur Glocke", 7. Bez., Neubaugasse 3, Redner: Baurat Dr. DefrieS, Gemsknderat Dr. Bruno Pollak-Parnau, Sekretär Fleischer, Oberbaurat Stricker. 9. BeM. Mittwoch, 3. Oktober, 7 Uhr abends, Cafe Roter Löwe, 9. Bez., Roten Löwengaffe 7, Refe- . rentenr Siegfried Fleischer, Dr. Jakob Weiner. Mittwoch, 3. Oktober, 7 Uhr abends, Cafe Metropol, 9. Bez., Derggasse 33, Redner: Gemeinderat Dr. Bruno P o l l a k - P a r n a u, Dr. L ö w e n h e rz, Vizepräsident des Zionistischen Landeskomitees. 19. Bezirk. Donnerstag, 4. Oktober, halb 8 Uhr, abends, Kasino Z ö g e r n i tz (Gartensaal), 19. Bez., .Hauptstraße, Redner: Dr. Jakob Kohn, Sanitätsrat Dr. Hermann Beer, Heinrich Lederer. Sesterreich. Bürgerliche und Wische Einheitsfront. Dar großdeutsche Wahlaufruf hat den unbevnsirten Üerfechtevn der deutschen Sache m der Fichtegaffe und am zlleischmarkt arges Kvpsßerbrechen bereitet. Jahraus jahtün gi'bt man sich dort seWstlvs Und treu zum Schleppträger ier groß deutschen AutisenriteN her Und sieht sich schließlich irg enttäuscht. Denn im Wahlaufruf dieser Partei wimmelt :s nur so von „alten antisemitischen Ladenhütern", wie sich Mord che Benedikts Sohn auszudrücken belebt. Die Enttäuschung «wäre dom führenden Börsenblatts Viens erspart geblieben, wenn man es sich endlich in. bsrt üreiserr, die dein Herausgeber nahestehen, einmal aus dent Kops schlagen wollte, die Großdeutischen als eins Art Nachähren des längst nicht mehr existierenden deutschen Liberal lisimus anzuseihen. Die Großdeutfchen sind niemals freisinnig oder fortschrittlich gewesen, und da in dem national einheitlichen Oesterreich der Widerpart im nationalen KaMpf — wie sich ihn die Gvoßdeutschen borftMn — fehlt, lebt sich ihr ganzer Nationalismus oben in eimr verbissenen-Judenfeindschaft ans. Daß einer der Führer der Partei» Dr. Frank, den Coneordiaball besucht und iin Häufe Popper am selben Tische mit Herrn Kahn ans New>3)ork getäfelt hat, beweist uasiirlich gar nichts gegen den Antisemitismus der Großdeutschen, der ja. das politische Um und Aus dieser Partei ist. . T ie Steyrevmühl. mahlt langsamer und hat erst geistern ein paar Worte zu de.Ni großdeutschen Wahlaufruf gefunden. Auch dem „Neuen Wiener Taglblatt" geht die krasse Betonung des Rassinautisimitismus 'wider den Strich. Während Benedikt den Anlaß wahrnimmt, um eine La uz? für die Bürgerti ch-deurdkrai i sche Partei zu brechen, zieht S i c g h a r t oder sein Freund L öbl für die bürgerliche Einheitsfront de? Dr. Seipel zu Felde, „da durch den Antisemitismus den Großdeutscherr ein empfindlicher Schlag versitzt worden sei". Herr Sieghart fühlt sich gewiß der Regierung Seipel sehr verpflichtet, erfüllt sie ihm doch alle seine Wünsche, wie die erst jüngst erfolgte Ernennung des von Tr. Sieg hart so kräftig geschobenen Dr. G ü u t h e r zum Generaldirektor der Oesterreichischen Bundesbahnen zeigt. Darum klagt auch dös „Reue Wiener Tagblatt": „Das unerfreuliche Gegenstück des Mißgriffes der Gr ostdeutschen istdaß sich auf der anderen Seite auch schon Bestrebungen zeigen, di e Juden- Zionisten und Nichtzionisten. zu einer Einheitsfront zusammeiczuschließen, wodurch den bürgerlichen Gruppen eine erklekliche Anzähl Von Stimmen verloren gehen wird." Das -,Noue Wieüer Tag-r blätt" möge es sich zuM Trost sagen lassen, däst die Bestrebungen- Zionisten ttnd Nichtzionisten zu einem geeinigten Bovg-chen bei öen Wahlen zu veranlassiN, erheblich älter sind als >der grvßdeuffche Wahwusrüs. An einer bürtzerlichett Einheitsfront werden Zionisteri und NichtzionisttzN so länge kein Inteveffe haben, als jüdische Stimmen unter dem Borgeben einer Einigung des gesamten Bürgertmns nur zu dem Zwecke eingefangen werden sollen, uut den antiscs Mitischen Parteien immer und immer wieder in den Sattel zu helfen. Daß die Christlichsozialen «Und die Großdmtfchen Antisemiten sind, daraus haben sie nie ein Hehl gemacht. Die weiter geäußerte Gesürchtumig, der gvotzdeudsche. Äaylauifruf werde -der SogiatdEolkratie jüdische Wähler zütreiben, ist nicht recht verständlich, da doch die jüdischen Wähler gerade info'lge der Einigung der Zionisten und Nichtziontsten die Möglichkeit erhalten, gegen die antiseUritische Einheitsfrbnt aber auch gegen die aNtisemitelnd^en Sozialdemokraten legenheit der jüdischen Wahlgemeinschaft. Als ehemaliger Herausgeber und Redakteur der Jüdischen Korrespondenz gebe ich hiermit bekannt, daß diese seit N ovemder 1920 weder als selbständiges Blatt erscheint, noch Communiques ausgibt. I. Kreppet. Im übrigen verweisen wir auf die in unserer Sonw tagsausgabe veröffentlichte Versammluugsrede des Gemeinderates Dr. Plaschkes, die jene Bohauptungen widerlegt. die österreichische« Bundesbahnen. Das Ende des (Lisenbühnministcriums. Mit 1. Oktolber 1923 ging die Verwaltung der Bundesbahnen vorn Bund an die nengebildete Unternehmung „O c st e r r e i ch i s ch e B u n d e s b a h n e n" über. Aus diesem Anlässe fand gestern vornrittags im Bundesministerium für Handel und Verkehr die Verabschiedung aller Bediensteten des ehemaligen VerkehrAnlinistermms vom Minister Schürf f statt. Damit hat das Eisenbahmninisterium tatsächlich zu fuMionieven ausgehört. Der Generaldirektor der österreichischen Bundesbahnen Ing. Sie g m und verwies in einer Ansprache aus die Schwere und Verantwortlichkeit der gestellten Aufgabe. Der Präsident der Vövwaltnngskowrnissio'n habe beretts in der koNstltiuierendeni Sitzungdiesev Korperschast herdorgehoben, daß die Sanierung unseres Staatsbudgets mit -der Sanierung der Bundesbahnen stehe und falle. Es gelte also, die höchste Kraftprobe zu leisten. Solle sie. bestanden werden, müsse mit äußerster Energie zusammengearbeitet Und vor allem kaufmännisch gearbeitet werden. Wie der Fabrikant sein ganzes Sinnen und Trachten darauf richten müsse, möglichst billig eitvzukaufen und möglichst billig zu projizieren, so müffe auch die neue Gelnrckldirektion mit allen Mitteln trachten, eine Organisation zu schaffen, welche sie in die, Lage schi, mögli ch st billig zu fahre n, also die Ausgaben aus das erreichbare Mnimnm hera'bzn^drückerf. Daneben müsse eine we ita ns bl i ckende Ta rifp o'li t ik bei entsprechender Bedacht nähme aus die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Equitibviernng bW Bundesbahnbudgets beitragen. Ein kaufmännischer Betrieb erfordere überdies unbedingt einen möglichst einfachen Geschäftsgang. Jedtzs NMötige Schreibwerk sei zü Vermeiden. Sie Wische ÄaWeWinschaft und die StthdMle. Vor eimg/n Tagen hat eine im Dienste der äntrsemitischen Parteien stehende Korrespondenz einen Bericht ausgegeben, wonach die jüdische Orthodoxie der. jüdischen Wahlgemeinschaft nicht angehöre und daß diesbezügliche Verhandlungen zu keinem Ergebnis geführt haben. Die „R e i ch s p o st" hat sich beeilt, diese Mitteilung abzudrucken und als deren Ouclle die Jüdische Korrespondenz zu zitieren, Wir erhalten nun hierzu die folgende Zuschrift: Die „Reichspost" vom 29. September veröffentlicht 'eirte Mitelluna der indischen Korrespondenz in Änge- Dic ungarische Regierung leügnct. _^spest, j. Oktober. lllnM'r De!,orr.'Vu teüü) Die Gcsandttzn Rnmäinidus, des -stöüigveiches S: H. S. UW der tschecho-swwkikiskhen Republik höben öm W. SeMRber lr:A der königlich ungarischen Regierung interveniert undiNdcm sie ihre UeberzeucpMg vöu beit friedlichen Absichten des Reichs» verwbsirs und der ungatischert RgictUug gegenüber den Nachdarstääteu züni Ausdruck brachtenin freMdschaftttcheir Weise die Äufmerksantkeii der ungarischen Regierung daraus gelenkt, daß die über den Jichalt der Karczäger Rede des R e i ch s v e rlv e s e r s verbreiteieN Nachrichten ini Auslaird!.'- Namentlich in den Nachbarstaaten sehr ungünstig kommentiert Worden seien. Mit BerufüNg auf die üni 6. September iiöMens der Regierung abgegebenen Erklärungen des stellvertretenden MiuistörPräsideiüN- Baß, hat die ungarische Regitztimg die gewünschteii ANfklärungeN c-rttzilt und nöuerdiügs festgestelli, daß die Gerüchte, als ob die erwähnte Reide etitfe D roh N N g gegen die Staaten der kleinen E n tSN l e enthalte, jeder Grundlage entbehren. Die habbn dieso Erktärungen zur KeMturs genommen. MdpG 1< Oktober, Minister des JNNertt hielt gestevn in BiMvittoriiha bitte Reds, worin KL itt einet Polemik gegett die jüngsten AllslassüngSn döii Führer dev „Rässertschutzgruppe" sich gegen das Schlägwort vom sögenaMten aktiven AiitiseMitisMüs wandte. Der Minister erklärte, das Land, sir her Revolutwinen überdrüssig sind wolle Ordnung. Zu bereu Schutz genügen jedoch die Stqattzpolizsi und hie GendarmeÄS vollauf Unb es sei daher überflüssig» jü sogar gefährlich, Wenn Organisationen unter BerufNttg auf Noch so shlnpathisch klinkende Stblaalvorle Wasiclt sanuncltt und militärlsche For. K

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.