Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1662 (30.9.1923)
- Date
- 1923-09-30
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr- 1662 Wien, SomM§ fchaftlichdt: Artikel (Wetzm, Rogg«::, Gerste, H^fer und Kartoffeln) be,veits zirka neunzig Prozent der Borkriegsanbauflache unld hat sich im Jahre 1923 nicht unbeträchtlich ^steigert. Der Bruttoertrag hat schon im Jahre 1932 den der Bortriegszeit wesentlich i'rberffügelt, indem er Mr Weizen 11,6 Mllto-mn, für Roggen 50,6 Millionen, für Gerste 13 Millionen, für Hafer 25,5 Millionen und fi'tr Kartoffeln 337 Millionen Doppelzentner betrug, was gegen die. Vorkriegszeit bereits eine Erhöhung von zirka 23 Prozent bedeutet. Der Ernteertrag im Jahre 1923 ist nach einem Aufsatze des sozialistischen Nationalökonomen E. S z t u r tu in der „Warschauer wirtschaftlichen Revue" folgender: Weizen 14.5 Millionen, Roggen 65,5 Millionen, Gerste 17,8 Millionen, Hafer 37,7 Millionen, Kartoffeln 287 Millionen Doppelzentner. Nur in Weizen ist -die Anbaufläche und der Ernteertrag noch hinter den Friedenszahlen. zurückgeblieben, in den anderen Getreidearien übersteigt der Ertrag die Produktion, was, da die Größe der bebauten Bodenfläche noch ein wenig hinter der Fläche der Vorkriegszeit znrückbleibt, eine bedeu-tende I n t e n s i v i e r n ng der l a n dwirtschaftlichen Produktion bedeutet. Sztnrm berechnet nun mit vorsichtigen Schätzungen. >daß selbst bei einem starker: Jnlandsvevbrauch sich in B r o t g e t r e i de ein U e b e r schuß von fast 1,000.000 T o n n e n, in Gerste ein solcher von zirka 276.000 Tonnen, in Hafer von 870.000 Tonnen, in Kartoffeln von zirka 2,600.000 Tonnen von der heurigen Ernte ergeben dürfte. Da schon das Jahr 1922 mit einem Getreideüberschnß abgeschlossen hat, so ist es klar, daß Polen heute g eireid exportfähig ist, eine Taffache, die für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes von nicht unbeträchtliche.:: Bedeutung sein könnte. Bisher tvar die Wirtschaftspolitik Polens jedoch auf beit Getreideexport nicht eingestellt, sondern man begnügte sich in Polen damit, die I nlandspreise für Getreide hera'bzndrücken. Diese Politik hat in der Zeit der IlebeMngswirff'chaft nach dem Kriege gewiß 'chve Berechtigung gehabt, heute aber bildet sie einen in gelw-issou: Sinne hemmenden Faktor in der wirtschaftlichen Entwicklung. Allerdings sind die Voraussetzungen für einen Getreideexport in Polen nicht völlig gegeben. Vor allem nach der technischen Seite hin, da nicht ausreichend Tra-nspovtmittvl für den Export vorhanden sind; überdies aber hat die polnische Regierung keine Vorsorge dafür getroffen, daß nicht bei forcierten: Export der Jnlart'dsmarkt in Belieferung und Preisbildung Mästet werde, indem etwa dem Inlandsbedarf Getreide entzogen wird und deffen Preis im Jnilande willkürliche. Erhöht mg-en erfahrt. Hier ist eine Rückständigkeit der Regievnngsmaßuahmen zu konstatieren, da von Staats wegen nicht rechtzeitig Vorsorge getroffen wurde, um eine wirtschaftliche Konstellation, die sich für Polen nach Uebevwinduug der Ueber- gangsschwie.rigkeiten schM feit langem voraussehet: ließ, rechtzeitig ausuützen zu können, sowie sie eintritt. Dazu konmtt überdies, >daß Polen heute Schwierigkaitet: hat, die Richtung d§I Exports von Getreide zu 'bestimmet:. Als Getreide-exportläuder kontmen heute für Polet: in erster Linie Oesterreich, in weit kleinerem Maße die Tschecho-Slowakei in Betracht. Mit i'&eibcn Ländern sind noch keine festen Handelsverträge geschlossen. Auch dies ist ein Versäumnis in der staatlicher: Wirtschaftspolitik. Für Polet: wird die Notwendigkeit, solche Versäumnisse nachznholet,, gerade jetzt immer idr:üget:der, soll nicht sein Erntesegen sich in eine Kalamität verwandeln. Die Stimmung in Finanzkreisen war gestern von SBurcau gu Bureau lustlos, die Kurse hielten sich zumeist auf denk lerngenirldcten Niveau. Nur österreichische Hofherr-Mien begegneten einiger Nachfrage, hingeget: blieben Alpine-Aktien offeriert. Der Geldumsatz bei der gestrigen Versorgung bewegte sich zwischen 1 bis 1,25 Prozent. Schtvächere Elentente mußten einen Satz von 1,50 bis 1,6250 Prozent pro Woche bezahlen. Die österreichische Kohlenwirtschast im Juli 1923. Die Korrespondenz Herzog schreibt: Die inländische Kohlenförderung in: Jtrli 1923 betrug 12.190 Tonnet: Steinkohle nnb 211.109 Tonnen Braunkohle, hiervon entfalle,: »auf Niederösterreich 25.429, Steiermark 134.788, Kärnten 6544, Oberöstcrreich 22.721, Tirol 3060, Burgenland 30.817 Tonnett/ Der Verbrauch Oesterreichs an inländischer Kohle betrug 220.095 Tonnen. In das Ausland wurden 160 Tonnet: inländischer Kohle abgegebett. Die Kokserzeugung der inländischen Gaswerke aus ausländischer Neinkohle belief sich auf 21.629 Tonnen. Aus dem Anslande wurden 338.775 Tonnen Steinkohle, 68.388 Tonnet: Braunkohle und 33.642 Tonnen Koks eingeführt. An der Stein» kohleneinfuhr waren beteiligt: Polnisch-Oberschlchen mit 212.525 Tonnen, die tschecho-slowakische Republik mit 52.610 Tonnen, die Reviere Dombrowa und Krakau mit 45.232 Tonnen und andere ausländische Kohlenreviere mit 28.408 Tonnet:. An Braunkohle wurden aus der ff'checho-slowakischcn Republik 61.756 Tonnen uttd aus den: übrigen Ausland 6682 Tonnet: eingeführt. An Koks wurden aus der tschecho-slolvakischen Republik 27.407, aus Polnisch-Oberschlesien 5920 und aus dem übrigen Ausland insgesamt 316 Tonnet: bezogen. Me Gesamtlieferting vott Kohle und Koks aus dem Inlande und Attslande betrug im Monate Juli 1923 660.900 Tonnen. Der Bezugsquellennachweis der Wiener Messe. Im Interesse ihrer ausländischen Einkäufer wie ihrer Aussteller hat sich die Wiener Messe-Aktiengesellschast bereits vor einen: Jahre etttschlossen, einen Bezugsquellennachweis einzurichten. Die bisherige Tätigkeit dieser Institution hat bedeutende Erfolge zu verzeichnen. Es wurden bisher von zirka 300 ausländischen Firmen Spezialartikel verlangt, unter anderen aus Deutschland, England, Skandinavien, Belgien, Frankreich, Italien, Griechenland, Vereinigten Staaten, Aegypten, Indien, Mexiko und aus verschiedenen Gebieten von Afrika. Dar Bezugs- WLllennaW^-'-'« solcher Ivi 'cdein bin* dis fünf Firme» Wiener Morgenzeitung. ln Wtte P. 1 IbonnAtm! An: 1. Oktober 1923 beginnt ein neues Abonnement auf di „Wiener Modenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzahlen, beziehungsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zt: erneuern, damit die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. BezugsgebRsren ab 1. Sttober 1923: Abonnement für Wien (zum Abholen tm Exvedit oder ln Sen Derschleitzflellen) monallich .. 55« 28.000*— Sonn- und Wochenlagsnummer.§r. 1.000*— Monlagsnummer ...•**... §i. 700.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Derschleißstelle erneuert und die Beztlgsgebiihr gleichfalls dorttelbst erlegt werden. Oesterreich monatlich.§5. 28.000.— Tschecho-Slowakei monallich.... lschech. §!. 17.— Polen monatlich.. poln« Mark 100.860«— Jugoslawien monallich. .Dinar 40.- Deutschland monallich . ...... österr. K. 28.606.— Nnmllnien monatlich . . .Lei 90.- Kolland monatlich . . . .holl. % 1.50 Italien monallich . . . .Lire 10» - Schweiz mvnattich . . . . Schweizer Kranken 5.- Frankreich monallich . 8.- Belgien monatlich . . . .... belg. Franken 8.- England monallich. . . ..Schilling 3.- Amerika monatlich. . . 1.- Oesterreichisches Poftsparkasienkonto 130.683. Tschecho-slowakisches PoftsAarkassenkonto (Prag) 39.331. Polnisches Poslsparkaffenkonto (Marschau) 180.227 Deutsches Postscheckkonto (Derftn W 7) 108.722. Rumänien und Bukowina: Oftbank A. G. unseren Filialen. Schweiz: Schweizer Dolksbank in Sl. Gallen. Jugoslawien r Postsparkasfenkonto (Zagreb) 40.083. Jlalien: Soeiela di Credito Eommereiale Triefte» Dia Mazzini 30. Die Aerwallung der „Wiener MorgenzeiLrmg" Wien, 88-, Tciborftrasre 1—3 Telephon 44.038, 43.318. der Branche die Möglichkeit zur Offertstellung gibt^ hat somit für zirka zweieinhalbtansend Firmen die direkte Berbindung mit dem ausländischen Interessenten geschaffen. Die Tätigkeit erfolgt für beide Teile kostenlos; die Wiener Messe-Aktiengescllschaft hat sogar ein eigenes Budget zur Propagierung ihrer Nachwcisstelle ausgesctzt. Adressierung vor: Zuschriften in Verkehrsangelegenheiten. Am 1. Oktober 1923 beginnt die neue, Unternehmung „Oesterreichische Bundesbahnen" ihre Tätigkeit. Von diesem Tage an besorgt die Generaldirektion der „Oesterreichischen Bundesbahnen" alle Angelegenheiten der Verwaltung und des Betriebes der österreichischen Bundesbahnen, die bisher den: Bundesministerimn für Handel und Verkehr (Verkehr) Vorbehalten waren. Der Wirkungskreis der Bundesbahndirektionen bleibt — abgesehen von den bisher von den Direktionen im übertragenen' Wirkungskreis besorgten und nunmehr an das Ministerium für Handel und Verkehr zurückfallenoen ^Angelegenheiten staatshoheitlicher Nat::r — vorläufig unverändert. Zuschriften in Angelegenheiten, die mit dem Betriebe und der Verwaltung der „Oesterreichischen Bundesbahnen" Zusammenhängen (wie z. B. Reklamationen aller Art,, Lieferungsa-nbote, Anschriften in Tarifsachen, Lagerplatzmieten u. dgl., Angelegenheiten der Pcnsionsbehandlung von Bnndesbahnbediensteten usw.) sind an die Generaldirektion der Unternehmung „Oesterreichische Bundesbahnen", Wien, 1. Bez., Stubenring Nr. 1, zu richten, so weit nicht zu deren Erledigung die Bundesbahndirektionen oder die Außendienststellen berufen sind. Das Tarifcrstellungs- und Abrechnungsbureau der österreichischen Bundesbahnen, das Hauptwagenamt der österreichischen Bundesbahnen sowie das Elektrisierungsamt. der österreichischen Bundesbahnen werden, und zwar vorläufig ohne Veränderung ihres gegenwärtigen Sitzes, der Generaldirektion einverlerbt. Alle den Wirkungskreis dieser Stellen berührenden Betriebs¬ und Verwaltnngsangelegenheiten sind demnach künftighin be: der Generaldirektion anhängig zu machen. Angelegenheiten staatshoheitlicher und anfsichtsbchördlicher Natur, die auch weiterhin den: Ministerium Vorbehalten bleiben, werden von der Verkehrssektion im Bundesministerium ftir Handel und Verkehr. Wien. 1 Bez., Stttbeuring Nr. 1. behandelt. Für Luft- und Schiffahrtsangelcgenheiten aller Art bleibt nach wie vor das genannte Ministerium zuständig. Die ausländischen Finanzinstitute in Rumänien. Aus Bukarest wird uns geschrieben: Durch die Regierungsverordnung, durch welche den ausländischen Finanzinstitntcn in /Rumänien der Handel mit Devisen verbotet wird, sind die in Rumänien ' befindlichen Filialen der ausländischen Banken bereits schwer getroffen. Wie nun verlautet, sichen neue Verordn»der Regierung bevor, durch welche die Tätigkeit der ausländischen Bankfilialen in Rumänien weiter rimtz's.z.ä. ü werden soll: die Filialen ausländischer Banken w.'d.'u nämlich Einlagen und Depots rumänischer Staatsbürger nur im Auslände verwenden dürfen. Die Regierung beabsichtigt durch diese Verordnungen zu erreichen, das) die ausländischen Bankfilialen nationalisiert werden und auf diese Weise vollkl>mnr-.»n W '■*•!»ivotl-n r-nmäniickten Whiirhnt „«^riteken. 30. September 1923 Seite 11 Der Export in. Rumänien. Ans Grund von amtlichen statistischen Daten wtirden in der Zeit vom 1. Jänner, bis 31. Juli l. I. folgende Artikel aus Rumänien ausgefuhrt: 4315 Meterzentner Weizen im Werte von 15.163.000 Lei, 6218 Meterzentner Weizenmehl, 38,838.000 Lei. 271 Meterzentner Roggen, 934.000 Lei. 457.395 Meterzentner Gerste, 1.623,906.000 Lei. 152.479 Meterzentner Hafer, 562,409,000 Lei. 179.479 Meterzentner Mais, 709.143.000 Lei. 1990 Meterzentner Hirse, 8,678.000 Lei. 11.653 Meterzentner Kleie, 25,410.000 Lei. 925 Meterzentner Teer. 908.000 Lei. 16,738 Meterzentner Petrolcnmderivate 48,075.000 Lei. 89.599 Meterzentner reines Petwlemn. 330,668.000 Lei. 90.200 Meterzentn«» Benzin 1.044,945.000 Lei. 30 Meterzentner Paraffin, 304.009 Lei. 10.044 Meterzentner Mineralöle. 67,944.000 Lei. 7tz Meter- Zentner Weidetlrutcn, 75.000 Lei. 422.679 Meterzentner Tannenbretter. 902,499.000 Lei. 4196 Meterzentner Eichenholz, 12,026.000 Lei. 3482 Meterzentner Weichholz, 5,515.000 Lei. 61.349 Kubikmeter Tannenholz (Klötze). 2,797.000 Lei. 28 St. Stiere. 359.000 Lei. 4925 Kühe, 23,65-1,000 Lei. 56.049 Ochsen, 318,118.000 Lei. 1472 Eier, 1472 Lei. 287 Meterzentner Wein, 1,967.000 Lei. 80.555 Meterzentner Salz, 20,037.000 Lei und 17.800 Meterzentner Fisolen 113.979.000 Lei. Die Ausfuhr erfolgte nach folgetlden Ländern: England. Algerien, Oesterreich, Tschecho-Slowakei, Belgien, Bulgarien, Aegypten, Frankreich, Denifchland, Ungarn, Italien, Jugoslawien, Polen und die Türkei. Die österreichische Handelsmission in Polen. Der Bundesnunister für Handel und Verkehr Dr. Schürf f ist mit den Referenten seines Ressorts nach befriedigendem Abschluß der in Warschau geführten Vechandlnngen gestern in Wien ei »getroffen. Die Vertreter der wirtschaftlichen Korporationen, welche an der Reise teilgenommen haben, sind von Warschau nach Lodz gereift, um dort einige hervorragende Industrieanlagen zi: besichtigen. Ihre Ankunft in Wien erfolgt Sonntag früh. MMeilunge» des Kredttorenvereines von 1876. Das gerichtliche A u s g l e i ch s v e r fahren wurde eingelertet: Oe st erreich: Fuchs L Schnabel, Kaufleute, Wien, 7. Bez., Aiariahilferstraße 62. Avtowitzer M. A., Kaustnann, Wien, 16. Bez., Bnmnetcgasse 74. „Beatrix". Wollmtb Seidenindustrie A.-G., Wien, 3. Bez., Linke Bahngasse 9. Berger Josef. Kaufnrann, Wien. 20. Bez., Klosterneuburgerstraße 5. Brodheim Osias, .Kaufmann, Wien, 7. Bez., Seidengasse. Freilich Max. Kaufmann, Wie::, 20. Bez., Klostenreuburgerstraße 7. Greif Mayer, Kaustnann, Wien. 6. Bez., Gumpendorferstraße 91. Haag Eduard. Manufakturwaren, Wien, 7. Bez., Stiftgasse 18. Klopfer Karl, Taschnermeister, Wien, 2. Bez., Vereinsgasse 33. Ludwig Matthias, Kaufmann, Wien, 16. Bez., Ottakringerstraße 49. Neumann Lajos, Kaustnann, Wien, 14., Bez. Goldschlagstraße 54. Trott Hermann, Schnhwarenerzenger, Men, 12. Bez., Bonygasse Nr. 53, wohnhaft 15. Bez., Wurzbachgasse 24. Weiß Paul, Kaufmann, Wien, 20. Bez., Brigittenauer Lände 166. Balcar Karl, Papierhandlung, Innsbruck. — Tschecho-Slowakei: Maly Rudolf und Karoline. Handelsleute, Stresowitz. Mark Agnes, Gastwirtin. Auspitz. Bit Adolf, Leder- und Schuhgeschäft, Böhm.-Skalitz. Smekal Johann, Bierdnrckapparateerzeugung, Brünn. Hirsch Otto, Hosenträgererzeüger, Briintr. Seidler Emil, Maurer- und Zimmcrmeister, Freudenthal. Capla Ludwig, Kaufmann, Friedek, Perina Jaroslans, Buchhändler, Göding. Mikes Vinzenz, Kaufmann, Hertin. Weißmann- Isaak und Salomon Groß, Kaufleute, Honwnna. Talafus Stephan, Gemischtwarenhändler, Jazernica. Voigt Alfted, Kaufmann, Karlsbad. LremniekL luä. dank», uo. sxl., Kremnitz. Sindelovsky Adolf, Feilenfabrikant, Marienberg. Kutalek Paul, Gastwirt, Miave. Michaelis Karl, Kaufmann, Olmütz. Pävlat Josef, Kohlenhändler, Olmütz. Hasmm Johanns Söhne, off. Ges. Rudolf und Johann Hasman, Prag- Wrschbwitz. „Tatria", Ges. m. b. H., Znckerwaren, Prag-Zizkov. Rosenhain Eugen, Kaufmann, Presov. Czermak Franz, Bandwaren,. Riunburg. Adler Adolf, Bankhaus. Inh. Adolf Adler und Anton Thüringer, Schönlinde. Rericha Wenzel, Fleischhauer, Skurnan bei Pilsen. Koran Franz, Kaufmann, Skurnan bei Pilsen. Molnar Alexander jun., Bannreister, Senetz. Perina Anna, Fleischwaren, Tabor. Dnlla Jan, Kaufmann, Turoc Szt. Martin. — Der K o n k n r s wurde v e r h ä n g t: Tschecho-Slow a k e i: Potravne Drtrzstvo, Vrable. Liebreich Otto, Kaufmann, Nove Mesto. Sule Ludwig, Spengler, Caslau. Gesellschaft für technische Industrie m. b. H., Teplitz-Schönau. Jurecka Franz, Maschinenfabrikant, Rzikowitz. Waldmann Franz, Kohlenhändler, Dux. Neuwinger & Co., Kaufleute, Großmergthal. lliutt Leot: Richard, KaustnMn, Nendorf bei Bakow. Oplnstil Alois, Maschinenfabrikant, Prercn:. Rosenberg Anna, Brauereipächterin, Ilnter- Lukawitz. Die WarenmiiÄe. (Eigenbeoicht der „Wiener MorgenzeSturrg".) Chemikalien. Die Geschäftstätigkeit am Chemikalienmarkt war in der abgelaufenen Berichtswoche zienllich lebhaft. Die allgemeine Tendenz war fest und eim Reihe von Artikeln haben sich im Preise wesentlich erhöht. Der Markt erhielt Anregungen eurerseits durch die derzeitigen trostlosen Verhältnisse in Deutschland, die eine rechtzeitige Eindeckung deutscher Produkte enipfahle::, andererseits auch' durch das Steigen des französischen Franken, durch welche eine Preissteigerung der aus Frankreich importierten Rohprodukte in österreichischen Kronen hervorgerufen wurde, Spekulationskänfe veranlasse und gleichzeitig auch in dieselbe Kategorie fallende Rohstoffe in der Preissteigerung mitriß. Der Paraffinmarkt lag außerordentlich fest, die Preise haben bei großer Nachfrage weiter angezogen. Das Ansgebot selbst ist bereits gering und es ist für d:e nächste Zeit mit weiter scharf anziehenden Preisen zu rechnen. Der Absatz in den anderen Wachsen tvar gut, die Preise haben sich nach den vorausgegangenen Preiserhöhungen wreder etwas stabilisiert. In Terpentinölen sind am hiesigen Markte bei den Notierungen in österreichischen Kronen Preiserhöhungen zt: verzeichtten, und entsprechend der steigenden Tendenz wurden große Postet: aus den: Markte genommen. Auch russische und schwedische Terpentinölsorten ziehen an, so daß in. nächste: Zeit für den Terpentinölmarkt im allgemeimn weiter mit einer sehr festen Tendenz zu rechnet: ist. Auch der Harzmarkt liegt fest und wird durch das Steigen des französischen Franken stark beeinflußt. Wesentlich erhöhte Notieruitgcn werden aus den Ur> sprungsländern für Schellack genannt. Befesügt haben sich noch Bleizucker kristallisiert un: 300 K. auf 13.800 K., Glyzerin 28 Be chemisch rein um 1500 K. aw 28.500 K. und französisches Stearin Tafeln um 600 K. ans 20.500 K., Reisstärke schwächte sich um 500 K. auf 7500 K. ab Baumwollgarne. Die Tendenz war eine Kleinigkeit fester, Preise zogen tun je '/.Punkt «tt. Es notieren Nr. 5/10 Bengalkops pro Dezember- Jänner —.62''/g Dollar, Nr. 16 II« Surat —.79V, Dollar, Nr. 20 -.84V, Dollar. Nr. 16/24 Halb-Amerika, —.90»/, Dollar, Nr. 16/30 Rein-Amerika -.97'/, Dollar, Nr. 36/42 Mittel- Atnerika 1.12'/, Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Baumwollzwime und rohe Baumwollgewebr blieben un, verändert. Aegyptische BaunNvolle war, wie aus Alexandrien gemeldet, zeitweise matter, die Notierung für Nwvcinber tvich auf 32.45 bis 33 45 Dnllari aitriicf. 2t.'i M\ni Breis,"»md? icbocö griff der