Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1661 (29.9.1923)
- Date
- 1923-09-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Wiener Morgenzeitnng. 29. September 1923 Nr. 1661 Men, Salnstag abVehnend verhalten sich noch die Besitzer' der großeil. Firmen, die im ganzen über nicht viel mehr als 500 Wagchlj verfügen. Anfangs nächster Woche folfeit die Verhandlungen .zwischen den Bankbeamten Organisationen und deill Bankenverband Über die vor kurzem überreichten Gehaltsforderungen Lcginlleir. Der Direktoreil verband hielt gesteril uachtnittags eine Sitzung ab, in der einstimmig folgender Beschluß gefaßt wurde: Der Dircktoreuverband ist nach wie vor jederzeit bereit, mit der Arbeitsgemeinschaft (Bühnenverein, Union, der Bühnenarbeiter, Musikerverband) in U n t e r h a il d l u n g e n eillzutreten, wenn für die Dauer der Verhandlungen die passive Resistenz der Angestellten an deil Wiener Theatern eilige stellt wird. Me »erüge der stMWen Angestellten. Die Verhandlungell zwischell der Gemeindeverwaltung und bcnt Verband der städtischen Angestellten sowie der Gelverkschaft der Unteruehnnlngsangestellten wurden nunmehr beendet. Die städtischen Angestellten haben bereits im Juli einelt Vorschuß ans die vou der Buudesregierung seinerzeit in Aussicht genominene Regulierung der Bezüge der Bnndesangestellten erhalten. Dieser Borschllß war für mehrere Monate bemessell, und die Gemeindeangestellten verlangteit irnn, daß ihne'.l nach Maus dieser Frist ein weiterer Vorschuß gewährt werden möge. Die Verhandlungell habcit ergeben, daß dieserr Angestelltengruppeil eilt weiterer m e h rmonatlicher Vorschuß gewährt wird. Die Alis- Zahlung soll am 4. Oktober erfolgen. Ebeiiso sind die Verhaudlungen mit den Straßen- - ahn bedien steten abgeschlosseit worden. Es wurde ihnen im Rahmen der finanziellen Möglichkeit eine Lohnreg ul rerung gewährt. Die monatliche, daiiernde Bezugserhöhnng der reineil Lohngrundlagen sür die Straßenbahnangestelltell wird sich zwffchen rulid 150.000 bis 230.000 Kronen bewegen. Eine Erhöhung des S t r a ß e n b a h nt-awifes ist tttcht notwKldig. Ae Lebensmittel. Gestern ermäßigten sich im Großhandel in Eier Großmarkthalle Rindsürnterr, Kälber- und Schweinefleisch um je 1000 Kronen pro Kilogramm. Die Aw Wnste sind anhaltend günstig. Die Grünwarenmärkte ivaren etlvas schlechter beschickt jölB tot den Vortagen, die Vorräte reichten aber überall für freu Bedarf. Die Preise blieben im großen ntrd> ganzen unverändert. Gestern war ans dem dbaschpmrtt das erste Mall m fri-cher Saison steivrfches Kraut zu sehen, es stellte MH auf 1100 Shojteit pro Mogvamm. Auf dem O b st in a r kt waren Z weif ch k e n so r^ich- W zngesührt, daß' det Preis nur weitere 200 Kronen pro Kilogramm zurück ging. Schöne Zlvetschkeir kosteten inr Verlaufe des Marktes 1600 Kronen. Die steigende Tendenz der Vrerpre ise kam iut Detailhandel dadurch! zunr Ausdruck, daß für ein Ei aus dem Naschmarkt bereits L85U Krv.tr e-n gefordertMlrden/ Unsicheres Netter. ' Trotz Mistiger LnstdwckverteilMlg regnete es gestern morgens in dem Gebiet zwischen Linz-Men-Prag, sonst war es meist trüb. Mittags hatte der Regen in Linz und Prag »aufgehört, nur in Wien hielt er mit ziemlicher Ergiebigkeit »m. Ursache dieses schlechten Wetters bei günstiger Druck- Verteilung dürste eine nördliche Störung in der Höhe ferm Nach Auszeichnungen von 40 Jahren in Wien ist bei dem herrschenden Druck, der Temperatur uitfr den Windverhält-. Nissen s chlechtes Wetter nie beobachtet worden. Voraussage: Wetter uar.s.ich^er (lvahrscheinM Nächikassen des Regens);. ■ * Ziomstrsches Sandeskomitee. Heutt'., 6llHr, dringende Sitzung. — BegtrEslsetti-vinen ttttb S o n b erverc-ine liwetto Mrfgüfordert, ehestens die restlichen Schekel -block s 8668 znrückzustellen -sowie die Par t eiste uerbe>iträge idem LcmdMomitee a-bznWren. * FUrsorgrkomitee für die jüdischen Pfleglinge der Wiener ftädttschen Hnnranitätsaustalten. Sonntag den 30. d. um 4 il h rnachmrtags ^im Pavillon 5 des Lainzer V>ersorg.anqsheimes, 13. Boz., Versorgnugshe-rinstraße (Endstation der 0 3er Linie -der stÄdttfchvn Straßenbahn). 2. Stock. Spoistsaal, findet eine J-estfanse für dtze südifchen PsteOntge des Wiener städtischen Versorgn-ngÄieims statt. * Maskirandachlen mn Schemini-Azereth. Zur VMinei« dlmg des großen Andranges in deil GemeindteiinpÄln .zur Haskarah -beim Vormittagsgottes-diienste, veranstaltet der Vorstland der Israel i t i s ch -o n K n ltn 8 geinei n d e Wien >vie alljäilivttch auch am diessähvig-en Schluß-feste -(Schein ini-Azavech), Diienstag den 2. Oktober um 6 Ahr früh im Stadttempel, 1. Bez., Seitenstetteugasse 4, -und >im Lvopvldstädter Tempel, Z. Bez., Tempelgasse 3, anlässlich der Maskirandach-tan feierliche Gotttsdienste. * Gas- und Strompreise billiger. In der Ablöseperiode vom 1. bis 8. Oktober beträgt der Gaspreis 2060 K. für den Kubikmeter gegen 2100 K. der Vorwoche. Der Stwmpvcis verbilligte .sich um 10 K., so daß -der Preis für Licht 4M K. und sür Kraft 290 K. pro Hektowattstnnde beträgt. * Aenderungen im inländischen Paket- «nd Postanwrisungsverkehr, Vom 1. Oktober d. I. angosangen ist bei allen Paketen nrtt Wertangabe, also auch bei LeichtvevschlußpaSeterr, der Wert immer auch in der Pakeiaufschrift anzugeben. Ferner müssen vom gleichen Zeitpunkte an die angeblichen Wertbeträge und die Beträge auf Pastanweisuugen sowie im Nachnahme- und Postauftragsverkchr auf ganze Hunderter 'm Kronen lauten. * Außerverkhrsetzmig einiger Briefmarkenwertr. Mit 1. Oktober werden folgende Briestnarken der laufenden Ausgaben außer Verkehr.gesetzt: zu 20. 26. 30. 46. 60 (beide Arten, Buchdruck und Kupferdruck). 60. 76, 80. 120. 160. 100. 180 und 840 K.. zu 100. 200 und 600 K. mit dem Marken bilde „Kunst Die Tragödie Br- -der Nenbegründung der polnischen Republik zählte die Judenschaft im ehemaligen Gebiet Posen, wo sie seit Jahrhunderten siedelt, 134 jüdische Gemeinden. Jede 'dieser Gemeinden -hatte eine eigene Synagoge, ein jüdisches Lehrhaus und andere wichtige religiös-soziale Anstalten. Kleinere Landgemein-den, die nur zehn bis zwölf jüdische Familien zählten, waren vereinigt und besaßen einen Rabbiner. Die Stadt Pose n zählte vor dem Kriege 6000 Jud-en. Besonders tätig war in diesem Gebiete die B'nai B'rithloge und eine sehr segensreiche kulturelle Tätigkeit entfalteten die zahlreichen jüdischen Bibliotheken, Lesehallen und Gesellschaften für jüdische Literatur und Wissenschaft, die selbst in den kleinsten Gemeinden Vereine besaßen. Infolge der antisemitischen Hetzen und der Schikanen durch die Behörden war der größte Teil der Inden gezwungen, Posen zu verlassen. Heute zählt die Stadt Posen kaum 1000 I u d e n s e e l e n. Im ganzen Posener Gebiet gibt es gegenwärtig nur noch fünf jüdische Gelneinden, und zwar in Bidgvsch (Bwnchevg), Jnowroclaw (Gnesen), KenrpM und Posen, die Rabbiner 'besitzen. Die noch vorhandenen kleineren Gonieinden find derart verarmt, daß sie nicht in -der Lage sind, eigene Rabbiner und Institutionen zu erhalten. Ganze Gemeinden find aus dem Posener Gebiet ausgewandert. Aus den Synagogen wurden nur die Thorarvlleu und andere Ritualien mitgenommen, die Synagogen selbst abgesperrt und die Schlüssel der Posener Judengemeinde Sette'5 Posener Juden. übergeben. Ein christlicher Wächter wurde zur Beaufsichtiguttg der jüdischen Friedhöft angest'Lllt. Ein Großteil des Budgets der Posener Juldengom-eiude umfaßt puu 'die Ausgaben ftir diese Wächter. In ikn noch vorhandenen Judengemeinden ist der Auswanderungsprozeß noch tu Entwicklung und die Juden liquidieren ihre Geschäfte, um so bald als möglich auswaMril zu können. Die Hauptttrsache dieser Ausivanderung ist nicht die Berschlechteru-ng der ökonomischen Lage, sondern die unbeschveibliche antijüdische Stimmung, die unter der nichtjüdischen Bevölkerung herrscht. Dieser Haß wird von den sogennürnten „polnische-n Patrioten" genährt. Die polnische Presse dieses Gebietes predigt tagtäglich die Ausrottung der Juden. Zur Eharakterisierung dieser judenfeindlichen Metomung sei bemerkt, daß der Posener Rabbiner das Telephonamt um die Entfernung seines Telephons lütten mnßte, weil er täglich unzähligemale zuinr Telephon gerufen und voll Unbekannten in unflätigster Weife beschimpft wllrde. Infolge dieser Stimmtuig haben bereits Taufende Volt Judenzunr Wanderstab gegriffen. Noch heute^ werden irr Posendie Eisenbahnzüge turtersucht rurd jüdische Passanten blutig geschlagen. An diesen schauiderhaftelr ZUständeiv trägt hauptsächlich die Presse die Schuld, die ihre Hetzarbeit uuermudläch fortsetzt, von deren Tonart wir letztens ein charakterlstisches Beispiel veröffeMicht haben. « 1. bis einschließlich 31. Oktober bei jedem Postantt kostenlos gegen andere gültige Briefmarken vont gleichen Gesamtbetrag umgetauschl werden. * Der Sammeltag der Nettungsgesellschaft. Der _ am 17. Juni abgehalt-ene Sammeltag für die Mttungsgefellschaft ergab den namhaften Betrag von über 2 Milliarden Kronen. Der Bürgermeister wurde nun vonr Gemeinderat oer Stadt Wien iit der Sitzrma vom 21. d. ermächtigt, der gesamterl Bevölkerung sowie allen an der Durchsiihrung der Sammlung beteiligtert Faktorerl ben Dank der Wiener Gemeindovertrettt-ng bekanntzugeben. * Verhaftung lvegen betrügerischer Lkrida. Die Fälle, in welchen Mlungstlnfähige Schuldner -sich unlantever Ma-näpnlattonen -schtildrq machen, toevden immer häufiger, so daß -:n letzter Zeit der Kreditorenverein schon ^mehrmals Strafanzeigen gegen insolvente SchnDner erstatten und Verhastnngett veranlassen mnßte. So auch nn FalleJea>ne tje Haber, Wi-e-n, 6. Wez., Amerlingstraße 6. Diese leistete int Juni d. I. ein gerichtliches AnAgleichsbersahve'N ein nnd bezifterte damals ihre Pass i v « n nwt AM 210,0 0 0.0 0 0 Kronen, welchem nur 30,0000.000 K. an sichdbawn Aktiven -gegenÄberstanden. Da'bei hatte diese Schuldnevin in den letzten Tagen vor ihrer Jnsolvett^rklär ung Waren, im Werte von 102,000.000 K. bezvgen, von toaichen 'im Zeitpuürkte der Eröffnung des Ausgleichsverfahrens -irichts inähr vorhanden war. Die Schulduevm bchaupteie zwar, daß ein Teil dieser Waren ihn Wette von ungefähr 60,000.000 K. an einen Mnichmer in Juyoftawren'e^divtt -lvorden sei, jedoch konnte de.r AusjAsichsveuwMer diesen Abnehmer u-nier der ihm angegebenen Adresse nicht auftinden. Da sich int- Laufe des Ausglsichsverfahvens überdies herausstellte, daß die vorhandene Ibeberschuldung von UMSfähr 180,000.000 K. nicht aufznklären sei :rnd daß auch bei Waren, welche vor Emle-itung des AuWlÄchsvevstchceus gepfändet worden wareir, Abgänge kintstattert loarrden. wuride oer AusBeichsantrag der Schuildnerin abgelehut, das Ausglsichsvarfahren e-ingestellt und durch dort Kveditovenvereirr eilte Strafanzeige gegen die SchnldnMn erstattet, die deren Vvrhaft-uug führte. * Die Dame in Trauer. Vorgestern Wurde die frühere Modistin Rosa Petlkert wegen vielfacher HoWapelei-en verhaftet. Sie hatte sich stets in eleganter DvauevtMette ber verfchvedenen Wohltätern eingesimden und unter Hinweis auf 'ihre furchtbare Notlage re-KWche ttnterstützun-Mn heran s gelockt. Sie wußte ihr schreckliches Schicksal so anschaulich zu schildern: Der Matm int Felde gesallerl, idie Tochter schtver norveltkvank in All-and. sie .selbst vonr Schlage -gerührt . .. wld wenn sich die arme Fvan dann schwer ans chven Stock stichle, da wurden die Leute gerührt nnd es ßafo riMMche Spenden. Die schicksalsgeprüfte Frau Peulert ist keine Msängevin ans diesen: Gebiete. Schon vor dem Kriege war sie sehr häufig, stets unter adeligem Namen anfgetreten nnd hatte wiegen zahlreicher Schwindeleien nicht loenigr als 32 Abstrafutlg e n erlitten. A-ls der Krieg ansbrach, blühte das Geschifft der Pankert e-rst rocht. Die notleideitde .OffiziierswiMe 'uv Trauer fand überall willige Ohren. Infolge der tl'angjähvrgen Praxis brachte die -Peu-kert ihre Geschichte -mit solcher Sicherheit vor, -daß di-e ineisten ihr darauf hineinfielen. GestlWl wu.rde die Hochstaplerin dem Landes-gerichte -eüMlies-ert. * Sektionsches Schlvarzwald. Eme RedetvdNdung, die wir -in lvltsevent gestrige,: Artikel in: Zusaimnenhange mit' dem Dektionschef i. R. Herinann Schwarzwald gebraucht haben» wurde von einen: Teile -der Leser dahin mffWsaßt, daß Sektionschef Schwarzwald aus dam Judentum -ausgetreten sei. Gegenüber diese-r Auffassmvg sei hierinit der Wahrheit ent-- spvechend festgestellt, daß Herr Schwarzwald Mi-tMd und Steuerzahler der Wiener -jüdische,: Kuttusgemeinde ist. * Für eine Gewerkschaft der Privatlehrer Wiens, ttm die wivtschgistliche Not der Priivatlehrer zu lindern, stt ein enger Zusammenschluß -aller Privatlchver und aller schon bestehenden Pvilvatl'ehrevveveine -notivendig. Sonntag den 7. Oktober soll eine Mastenversammlmrg der Privatl-chrer einbevnfen werden. Sonntag den 30. d. findet -i-m Cafe Landt» maun snüchst dom Burgtheater)) um 10 Uhr voran-it-tags eine v-orbeveit-M>de Sitzung statt) zu welcher alle Gruppen Vertreter erttstnden wollet:. * VorlrLae über Rtchland in der Urcnria. Der Professor der «Universität Irkutsk (Ostasien) H. Halm wird über Rußland, some Bedeutung -in 'der Vorkriegs-eit, die Entwicklung der rusWchvn Kultur s-n: 19. .Jahchündert >ii:d die nwättige Lage, sechs zusam-rnerihäugende Vorträge halten, erste -derselben findet Dienstag den 2. Oktober, 'halb 6 Ahr, im Kleinen Saale der Urania statt. * Die Eins-Zwei-Drei-FahrplaNe bringen schon hsure die WmttMfahwrdMMgen 1923—-1924 sä-intticher Eisenbahner: Oesterreichs. Die grauen Ems-Zweii-Dvei-Fahrpläne» de-nt Wie-uer N-ahverkehr, Wien, N-i-ederösterveich und das B-urgenland mit Uebersichtökart-e ^,:,u Preise von 5000 K., die grünm, 'den gesainten Fernverkehr Oesttrre-ichs ohne den Wiener Nahver- Lehrund.^Vas BuEttland. »uü^-IWEcktsbatte. aL-wto - Preis, -beide Ausgaben in Schleife 10.000 K., sind m ^.llen Bährchöfen, BuchhaM-ungen, Trafiken. PapverhandlurtMn oder' direkt erhäA-ich bei I. Rafael, Wien, 1- B-rz.» Graben 28. * Die Wmlerbesuchsordnuna der kunsthistorischen Sammlungen. Bon: 1. Oktober bis ZI.'März gilt die Winterbesuchs. rrdnnng. In: Kunsthistorischen Rduseum find die Sa>mmlungen an Sonntagen vor: 9 bis 1 tthr (Eintritt 1000 K.p an: D'.ens-- tag, Mirstvoch, Donnerstag .und Fwitag von halb 10 b:s halb S Uhr (Eintritt 10.000 K., Ermäßigung für Oester reicher -und Reichsdeutsche gegen Legit-mnerung 2000 K.), an Sa-mstagsn iitt Oktober, Februar und März von 11 bis 4 Uhr, im Nov-em-- ber, Dezember und Jä-nner von 10 :&i§ ((Ginttitt 10-000 Kronen, für Oesterreicher und Reichsdeutsche 2000 K.) geöffnet; die Este nsis ch e Kunst samml ung (Zugang von: Heldenplatz aus) an: Donn-erstag von halb 10 bis -halb 3 Uhr (Cmtritt 10.000 K.. für Oesterwicher tn:d MichsdetüM 2000 K.); die Weltliche nnd die Geistliche Schatzkammer (Zugang vom Inneren Bnrgplatz attt) am Sonntag von 10 bis 1 Uhr (Eintritt 3000 K.). am Donnerstag Von hallb 10 bis halb 2 Ahr (Eintritt 10.000 K.; Ermäßigung für Oesterreicher und Reichsdeutsche 5000 K.); die Sammlung historischer Waget: i-m Schlösse S ch ö n b r n n n gur Sonntag von 10 bis 3 Uhr (Eintritt 2000 K.), >cm: Dienstag und Mittwoch von 10 bis 3 Uhr u,Ä> am Freitag und Samstag von 10 bis 3 Uhr (EMtritt 10.000 K., sür Oesterreicher ustd ReHchsdeutsche gegen äegi-limier-ung 2000 K.). Feiertage sind -bezüglich der Be fuchs- ^rnteilung Wochontagen. -bg-üglich.-der Besuchsze-it SomuaMi: glÄchznhälten. Kinderar -ist der Eintritt in alle diese Sa-imnlutlgen m:r in B-egleit-n-ng Erwachsener gestattet. Allgerneiner Verkauf von Möbilln ivt MobiliarverteilungsauSsch::ß. Der WWbMarverteilu-ngsätrsschnß bringt, soweit der Vorrat reicht, alte, aus >den Kanzleien stmnmende. ntehr -oder weniger veparatnrbedürftiige B -n r e a n n: ö b -e l in den Depots, 3.' Gez., Eslarngasse 6, 1. Vez.. A it-gt:-sti n c rstr-aße 7, nnd in: BundesmobNendepot, 7. Bez.. Maria- Hilfe r st raße 8 8. .zum freihändMi: allgemem-en BerkLufc. Die Bdsichtfgnng u-nd zugleich feer Verkauf,findet an folgenden Tagen statt: Im Depot, 3. Vez.. Eslarngasse 16 (RMch-lle der Bundeserzickhnngscmstalt, -Boochavegasse), jeden, Montags nnd Freitag vo,: 9 bis 1 Ähr, im. Depot, 1. .Des., Augustinerstraße 7 -(Eingang Josefs-Platz), jodet: ^M-itttooch von 9 bis 1 Ahr. nnid in: Bu-ndesm-obMaNdSpot, 7- Bez., Maviahilferstraße 88, täglich (ansgenonMet: -Satnsiag und Sonntag) vou 2 bis 4 Ähr .nachmittags. Der von der. DepoÄei'ttmg a-,^ Ort -und Stelle 'bekannt-geg-ebene Kaufpreis ist ibiinmn drei: Tagen mittels der dort «.chAOichsn .PoftzevliaMsme omMZahls«»j worauf unter Vorweisung des postamtlich ibcstütigten?Posterlagstheinabschnittes die Möbel ansgesMt worden-, -welche daun sofort auf eigene -Kosten wcgzu-führen sind. * Händedruck nur für Staatsoberhäupter. Mnerikanifchen Zeitungen zn-folge hat Präsident Coolitzge dein Vorstand -des „Btmdes gegen den Händedruck" versprochen, daß er fortan at u x Staatsoberhäuptern, Regierungschefs nnd Botschaftern die Hand reichen werde. Der Vorstand des Btrndes hatte den Präsidenien gebeten, den üblichen aber sehr nichhgienrscheu Händedruck aus den Formalitäten für offizielle Empfänge und Begrüßungen anszusch-alren. indem er anführte, daß ::ach einer gewissen medizinischen Statistik 35 Prozent -der menschlichen JnfeEtionskrankl>erten durch die Berührung tvanspttierender Hände übertragen werden. Der Vorstand führte weiter Beweise dafür ott, daß der Tod des Präsidenten Roosevelt und der gegenwärtige krankhafte Zustand des Präsidenten > Wilson an-f den in Amerika getriebenen MißbraMh - des H-cmdedrückens zurückzuftihren seien. (Nachsotgende Notizen Vis zu der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) * Tanzinftituk Kermann Braftn, i4. Bez.» 2rem- Sorfgasse 42. * Unserer heukigen Gesamkanflage liegt ein Prospekt ber Bank-Komnlanditgesellschast Dr. Thausing & Schlesinger, Wien, I., Tegetthoffstraße 4, über „Petrogen-, Aüvhthannd chemische Produkten-Handels-Aktiengesellschaft in Wien" bei. * Lepptchhaus Weihner- 71, Mattahilferstraße 106, kommt bei Einkanf von Teppichen, Decket, Vorhängen usw. in allererster Linie in Betracht. Vorzügl. Teppiche aus reinem Woll-- material, Größe 3X3 K. 470, Größe 260X360 K. 680, warme Fensterschützer K.38, Seidencloth-Steppdecken K. 175, Bettvorleger K. 19, Flanelldecken K. 38, Doppelbettdecken K. 90 MadraSvorhänge K. 96, Schetbenvorhänge K. 6, Bettgarnitnren K. 190, Bonnes fennneS K. 38 usw. Größtes Lager in echten MafferSdorfer, Argamantepptchen zu konkurrenzlosen Preisest! Preise in Tausender::. Seelachs K. 12.M. Kabeljau T14.M pro Kilo bei der Reue Filialen: Ul, Kardinal Nagelplatz (Fis i'l'--Ul!. Ipeisel- .marktan.der HittteldochrrstraLe.