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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-28 · Heft 1660 (28.9.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1660 (28.9.1923)
Date
1923-09-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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DE t SMen, Freitag Volkswirt Gestempelte Krone --- 0.0079V3 Centimes. Auszahlung Wien --- 0.W78 Sentkmes. In Zürich notierte 27./0. 26./0. die österreichische Krone. . 0.0079 0.0079 die österr. gestempelte Krone . . . . 0.0079'/. 0.0079«/, die tschechische Krone. . 10.81 16.77-/, die Mark. . 9.0000040 0.0000046 Holland. 220.50 New-Bork.. . 001.50 500.— London . . 25.00 25.58 Mailand.. . , . . Sä.70 25,65 Belgrad. . 6.00 0.55 Bukarest.V . . , . . 2.60 2.00 Sofia. . .8.37. 5.40 Budapest.. . . . . 0.03 0.0297 Warschau .. . 0.0017 0.0017 GlearJngknrse Ser Österreichischen WatlonslhaBk vom 27. September 1923. Devisen (Schecks und Aus- 7,„. Kurs vom 26.Sept, Zahlungen) ,J,ß Oeld Ware aeld Ware Amsterdam f. 1 holt. Gulden A 27901.-'-28X0.- 27900.- ,28000.— Agram 1 jug. Kronen , . . , r ,92n.- 824.- 820.— 824.- Belgrad 1 Dinar . g 82o.~ 824.— 820.— 824.— Berlin 1 deutsche Reichsmark . p 0.30';. 0.41'/,',’) 0.54V, 0.59'/. Brüssel I belgische Francs . . 4'j, 3709.- 372t.'r- 375J.- 3766.- Budapest 1 ungarische Kronen . r, 3.65 3.75 3.05 3.75 Bukarest 1 Lei.R 329.— 331.- 327.— 329.— Chrlstiania 1 nonreg. Kronen . 5 1108*».— 11(20.- 11130.— 1117«?-— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 1 2439.— 12520.- 1258oi- 12520.- London t Pfund Sterling ... 3 323301).- 324300.-32290(1.- Z23M Madrid 1 Pesetas.s»/. 9780. - 9820.- 9780.- 9820.- Malland 1 Lire.R 325-1.- 3v6ß.- 3214.- 3226.- New York 1 Dollar.4 76935.- 71185.- 70935.- 71185.- Paris 1 Francs.,R 4332.— 4349.— 4392.— 4408.— Prag 1 tschecho-slow. Kronen . R 2127.- 2137.- 2127,- 2137.— Sofia 1 Lewa .7 V, 663.- 667.- 663.- 667.- Stockholm 1 schwedlscheKronor . 4'/, 18570.— 18730.— 18670.— 13730.— Warschau 1 polnische Mark . . 6 0.193/. 0.27?/, o.lO". 0.20'/: Zflrlth 1 schweizerische Francs . 3 12645.— 12695.- 12635.— 12385.— Noten Amerikan, Noten v. 5 Dollar aulw. . „ kleinere . . . Belgische Noten ICO Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . 100 . . , . „ kleinere . . , Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zn IGfiO Mark. . , . , 100 , , . » * kleinere. . . . Engl. Netea von 5 Livrest. aufw, - , kleinere. FranzBsische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. lOOLire aufw. , » , kleinere . » . Jngosl. Noten ungest. ra!tt»Dlnar . . . . ICO . - » . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. - . kleinere .... Rumänische Noten znlOOOu. 509I.ei . , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . . m . , „ . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOQDatifw, „ , kleinere Ungar. Noten (neue Eni.3 zulOOOKr. . . zu 10.000 Kr. . . . , . kleinere. 7C560.— 70980.- 70560.- 70960.- 70460.- 70350.- 70460.— 70860.— 3570.- 3700.- 3715.- 3745.- 641.- 649.r- 641,— 649.- 621' - 62g!- 62 t!— 62s!- 12330. - 12410.— 12270-— 12350.- 0.36'/. 0.41'/. 0,54'/. 0.59'/, 32l50oi- 323JOo!- 321100.- 32270o!-r 321330.- 32290C.- 330900.— 322500, — 4285.- 4315.- 4345.— 4375.-. 27760.- 27900.— 27700.- 27900.- 3215.— 3235.- 3190.— 3210.— 3195.- 3215.- 3170.— 3190.- 809.— 815.- 809.- 815.- 799'.- 80ö!- 799.’- 805*.- 10950.- 11030.— .11000.- 11080.-. 0.19 0.21 0.19 0.21 0.17 0.19 .9.17 0.19 318.— 322.- 318.- 323.- 298,- 302.- 293.- 302,- 18360.’-!84B0!- 18460.— 18560*— 12530.- 12610.- 12520.- 12600.- 0550.— 9140,— 9660.- 9740,-?109.- 2125.— 2109.- 2125,— 2101.— 2120.— 2104.- 2120.- 2.15 2.35t» 2.15 2.35 2*10 s!so 2! IO 2!30 *) Für 1000 Mark. *) Schriftliche Sfligabcn voll, von AnSiimdsabgaben und mündlichen Nachtragsorders nichts übernommen, f) Bloß 10*/, übernommen. SesterrrichWe RstisnMknl. Der Nachruf für Zrhwarzwald. Nach der Sommerpause versammelte sich «item nachmittags der Generalrat der Desterr-eichischen Nationalbank unter dem Vorsitze seines Präsidenten Tr. Richard Reisch zu einer Sitzung. Der Präsident brachte mrch Eröffnung der Sitzung ein Schreiben des Sektianschchs Dr. Hermann Schwär Zw a ld zur Verlesung, welches dieser aus Anlatz der Endigung seiner Funktion als Staalsko-mmissär der Testerreichischeu Nalionalbank infolge seines Eintrittes in den Bor« stand der Anglo-Anstrran-Bank Limited an den Präsidenten gerichtet hat. In diesem Schreiben gib! Tr. Schwarzwald seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß er zur Mitarbeit an der Begründung und deut Ansbau de'r Nationalbank berufen war, welche dem Währunaselend des Landes ein Ende zu machen und durch die Sicherung eines soliden Geldwesens die Grundlagen für beit wirtschaftlichen und slacirsfinanziellen Wiederaufbau zu schassen hat. Er gedenkt der von der Nationalban? bisher erreichten Erfolg.' und wünscht allen an der Leitung der Nationalbank beteiligten Funktionären Glück zur Fortführung und Vollendung des begonnenen Werkes. In Anschluß an die Verlesung dieses Schreibens würdigte der Bonsitzende den hervorragenden Anteil Schwarzwalds an der wirtschaftlichen, staatsfinanziellen und ivähungspoliiischeu Entwicklung Oesterreichs während der letzten Jahre und insbesondere mich an der Errichtung der Nationalbank und an der Schaffung ihrer statutarischen, organisatorische;! und finanziellen Grundlagen, und hob hervor, daß es Schwärzivald bei verschiedenen wichtigen Verhandlungen zwischen der Bank 'und der Bundesregierung stets gelungen sei, einen billigen Ausgleich zwischett den fiskalischen und höheren w i r l s ch a f 4 l i ch e n Interessen zu finden. Der Rücktritt Schwär zwalds vom Staatskommissariate wurde mit Bedauern zur Mnntms genommen und 'chm für seine erfolgreiche Tätigkeit und Für die verständnisvolle Unterstützung der Bestrebu.ngen der Bank der Dank votiert. Als StaatskommWr wohnte der Sitzung Ministerialrat Dr. Johann Rizzr bei. Fm Geschäftsberichte des Generaldirektors wurde aus Ansatz der Erörl/i'rintz d v ft,: a s i n s; s 7 ci ge niitg.'ieilt, daß die ... .... .. ..hluiwushu..' mi! d/m Vorstände des _Wiener Morgenzeitung._ An unsere P. L Abonnenten! Am 1. Oktober 1920 beginnt ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgenzeitnng". Wir ersuchen, die BezngSgebühren rechtzeitig einzuzahlen, beziehnngsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zu erneuern, damit die Zustellung des Blattes leine Unter« brechnng erleide. Bezugsgeblihren ab 1. Msbee 1923: Abonnement litr Wien (zum Abhole,, im Expedit oder in den Derschleitzstellen) monatlich.. . . . K. 28.000 — Sonn- und Wochenlagsnummer.K. 1.000.— Monlagsnummer.•.§?. 700.— Das Abonnemeitt wolle gefälligst rechtzeitig in der nächllliegenden Verschleißstelle erneuert und die.Be-irgsgebi'ihr gleichfalls doriselbst erlegt werden. Oesterreich monallich.K. 28.000.— Tschecho-Slowake! monatlich .... stchech. K. 17.— Polen monaMch .... . . . . poln. Mark 100.00V.- Jugoslawien rnonallsch. .Dinar 40.- Deutschland wonqlttch . ..Sslerr. K. 2H.Ü00.- Rumünien monallich . . .yei 00.- Kolland monallich . . . . ...... OcH. fl« 1.80 Jlatten monallich . . . .. Lire 10.- Schweiz monallich . . . . Schweizer Franken 3.- Frankreich monallich . . Franken 9.- Belgien monatlich . . . .... Helg. Franken 8.- England monatlich. . . .Schilling h- Amerika monatlich . . . 1.- Aahlstellen: Oesterreichifchss Postsparkasfenkonlo 180.893. - Tfchecho-flowakifches Poslfparkaffenkonlo (Prag) 89.381. Polnisches Postfparkastenkonlo (Warschau) 199.227 Deutsches PoMcheckkanlo (Berlin « 7) lvß.722. Rumänien und Bukowina t Ostbank A. G. anderen Filialen. Schweiz: Schweizer Volksbank in Sl. Gallen. Jugoslawien: PostsparkastenkoMo (Zagreb) 40.088. Llalien: Soeiela di Credito Commsreiale Lrieste, Dia Mazzini 30. Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung" Vien, Tnboestraße 1—3 Telephon 44.028. 42.219. Bankenveribandes die Zwsicherung erhalten habe, daß in allernächster Zeit eine Revision und Ermäßigung ve.r K r e d i t k 0 n d i t i 0 n e n durchgeführt werden würde. Ein Antrag ans Erhöhung der Bankrate wurde nicht gestellt. Nach Entgegennahme des Geschäftsberichtes hat der Generalrat Über Antrag des Direktoriums die Vorstände der Zweiganstalten ernannt. Weiters hat der Generalrat den Bericht des Direktoriums über den Fortschritt des N e u b a u e § i n b c r A lser st ratze und über die Durchführung der definitiven Ilebernahme des Personals der Teste rre i ch i sch - uu garischen Bank in die Dienste der Oesterreichischen Nationalbank entgcgengenommen. Endlich wurde die Zulassung der zweiten Emission der Wiener W 0 h n b a u - A n l e i h e vom Jahre 1033 und der 13. Emission der Kat. B der siinsprozeniigeu, fi'nrfiZährigen Bnndesschuldverschreibnngen Mbrechnimgsschuldverschreibungen) in .Kronett beschlossen. Ae Arbeitslosigkeit in Sesterreich. Im Jahre 19S3 erreichte die Zahl der Arbeitslofen im Fe b r n « r ihren höchst e n S i a n d; damals bezogen laut den -Berichten der industrii.'lleu Bezirkskommissionen 167.417 Person -e n die tzlrbeilslosennni'erstütznng. Seither ist die Zahl der Arbeitslosen stetig gesunken, sie betrug Ende August fast genau die Hälfte der Februarzisfer, mdvm zu dieser Zeit 8 3.89 3 Per j o n t n die Arbeitslosenuuterstützung bezogen. Tlus den Borbffent'lichnngen des Bundesamtes für Statistik ist zu entnehmen, daß die Zahl der Arbeitslosen in Wien relativ weniger abgenommen hat -als in den anderen Gebieten Oe-sterreichs. Während in Wi-n im Feibrnar 87.050 Personen A-rbeits!osem!uterstützung bezogen, wurde im August 63.658 Personen ArbMs'losenunterstützttng ausgezcrhll, was -eine Abnahme unt etwa ein Drittel bedeutet, dluch ün anderen industriellen Bezirken (Wiener-Neustadt mit 12.667 Arbeitslosen 'int Februar gegen 9736 «i-m August) ist das gleiche -Berhältnis zu konstatieren. In den l ä n d l i ch e n Ge b i«c. i -c n Oesterreichs 'dagegen hat die Arbeitslosigkeit besonders in 'den »Sommer- Monaten mit Rücksicht aus die landwi-rtschaftlichen 9lrbeit>en mit ihrem Mehrbedarf an Arbeitskräften in weit ft ä r k c r -e m Maße abgeno»mmen als in den I ndu st riebe.; irken. Daraus ist schon deutlich zu ersehen, daß der 'krisenihafie Zustand in drr Industrie Oesterreichs latent noch immer au dauert, was ent Beweis mehr ist, baß die so Viel gerühmte Sanierung ohne tzroduktive Sanier-ungsmüglichköiten ein Torso ist. Zur Verdeutlichung de>r latenten 'Kvisensymptome dient auch, daß bei den Kommissioneu W i e n- Umgebii'Ng, Wiener-Neustadt, Innsbruck nnd Bregenz im letzten Äugnst eine Erhöhung der Zahl de r A r beit S l 0 j e n zu konftatiereu ist. Dir Zahl der rmterstiitzten Arbeitslosen betrug in Wianer-Neustadt Ende Juli 8919, Ende illugust dagegen 9720, in Wien-Umgebung stieg sie von 3406 Ende Juki auf 9888 Ende August. Die berufliche Gliederung der Grbe'itslyse-n i-n Wien läßt erkennen, daß -in der Metall-. Baunnd Holzindustr i,0 wohl die Zahl der 26. September 1923 Nr. 1660 -Arbelitslvs-sn, die in Unterstützung st che n, a b g e n 0 in m e» hat, dagegen stellen diese Kategoriem noch i-mmer das größte Kont'i-ng-ent der industriellen ArbeiWosen; Kusammen mit den arbeitslosen Au ge stellten betragen sie die Hälft« sä null che-r Wiener Arbiaitsloseu. In 'der Schneiderei- und Lebe n s m i r t e -1 bran ch t* weist die E r h ö h u n g der Ar - beitsloseuzahl auf -verschlechterte Kon>i-unktur hin. Le» Berka«? der KlasteraerÄrrrger Mustriewerke. Der Hnuptaiisschuß genelmugte gestern den Antrag des Bundesmiinsters für Handel und Verkehr betreffend die Uebertragung der Industriewerke Klosterneuburg an die Propouenteugruppe F u ch s und I n g. E r nst Gm eyne r. Abg. Tr. Ellenbogen erklärte, seine Partei müsse bi'„' Verantwortung für die Annahme des Offerts der Negierung und den Mehcheitsparteien überlassen. Er billigt jedoch das Offert von dem Standpunkt aus, daß die Wiedereinstellung von Arbeitern vorgesehen ist, vor allcm aber wegen der K 0 n k u r r -e n z k l a u s e l, tvodurch das Prinzip der K 0 u 5 c r >1 b i l d u n g innerhalb der staatlichen und hglbstaatlicheu Betriebe verwirklicht wird. Er legte der Regierung nahe, dieses Prinzip auch in bezug ans die wichtigste staatliche 'Uiitevnel}iu!>r.\. Ne Bundesbahnen, zur Durchführung bringen. Barfreirrrachrittg Vo» Briessenhnnarn. Die .^a.umer l.n. Handel, Gewerbe und Industrie tollt mit,"d>atz nuunwihr auch nach dom a >1 ß e r >5 e u i i ch -c n A u § e a n d D r -n ck s a ch e n, und?gi>ar bis zum Gewich'.e vou Üb0 Gramm boi den Wiener Postämtern flwi Eutrichtnug der Ge'bül)de--u i-n barem unter den für i>i.e Barsreimach-ung stst-gesetzten aüg-omeM-en -Bv« -din-giulgen sowie unter bcstimuiren. in den Posta-in'i'.'rii kundgemacht-en Voraussetzungen anfgegeben ivebdon können. Ziiae-- -lassen sind nunmehr zur Barsreimachung: 1. Briefe bl? 10 Gramm nnd Drucksachen bis 2-30 Gramem nach dem Inland und Deutschland; 2. Drucksachen bis 100 Gramm nach dein A n s l a 11 d. Ein VsteLreichischrs Mnsterloger in Lemberg. 2lus Lemberg wivd gemeldet: Um die Äiederausrichtuug des nor'nal en Handelsverkehrs zwischen Desterreich und Polen z-n fördern, geht das -österrcichische Ha-nd-clömuseum daran, in Lemberg Must-erlag-er zu errichten. Firmen, welche an dem Zustandekommen des Musterlag-ers Interesse haben, können sich mit ldem Setrot-ar-ia'e des österreichischen Han-delsmuseum in Verbinduug setzen. Gegen die Beschränkung der Schuheiusuhr. Gestern fand im Hause der .stdufmamischaft eine Versammlung aller am Schuhhandel beteiligten .Körperschaften statt an der die Vorstandsmitglieder der Schuhqroßhändler, Schuhwarenhändler und Schuhiinportenre teilnahmen. Präsident W n l k 0 v i t s gab eine übersichtliche Tarstellung der derzeitigen reck)tlichen Situation uud hop insbesondere hervor, daß für Beibehaltung des Schuheinfuhrverbotes eine rechtliche Voraussetzung nicht mehr bestche, das ß-andelsmiiiisterinm l-at selbst int Erlaß vom 3. April d. I. betont, daß seinerzeit das Schuheinsuhrverbot nur zufolge des im Znsamiiienhang mit dem Kronen, rückgang verfügten Schnheinfnhrverbotes zum Schutz unserer Grenzorte verfügt woiden sei. Da nun zufolge der Bemühungen des gesamten Sch uh Handels das Ausfuhrverbot aufgehoben wurde, sei damit auch die Boranssetznng für das Schuheinsuhrvcrbot gefallen und der t/'eg für die Erzielung der freien Schuheiusuhr geebnet. Präsident Lichtenstein führte -den Antv-esenden klar den Kampf, den der Schuhhandel, vor allem die Schuhimporteure, gegen die Beschränkungen -des Sch uh Handels in der Ein- und A-usfiuir geführt halte, vor Augen. Präsident .Kommerzialrat Fasset erklärte, daß der Schnhdetailhaudel mit dem Schweizer Shstem sein Auslangen nicht finden hat können und daß insbesondere die Geschäfte, die Qualitätsware führen, in der Komplettierung ihrer Laaer schwer leiden. Gen-eraldiretwr Gremlglr.rt Klausner spricht sich für ein solidarisches Borgehen aller Verbände des Schnhhandels aus. Vorstandsmitglied P 0 l l a? fordert energisches Vorgehen zur Erzielung der vollkommen freien Schuheinfnhr. Nachdem noch die Herren Vizepräsident Br and mann, Nachtigall. Nick nnd Steiner gesprochen haben, wird der Antrag des Herrn Vizepräsidenten Otto Bauer angenommen, wonach das bisherige Komitee beauftragt wird, im Sinne der in der Sitzung zum Ausdruck gebrachten Anschauungen die Verhanbliniaen im Handels« ministerinm zu führen'. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Die österreichisch» Handelsmission in Warschau. An8 Warschau, 27. d., wird gemeldet: Gestern »m 10 li'hr vormittags wurde die -unter Führung des Bundesimnisters Schürs-s stehende öst-rrre-ichisch« Industriellen- und Sachverständigen-Delegal-ion vom polnischen Handelsrn-mi-ster Szhd- -lowski .cinps-augen. Anschlii.'ßend hieran begannen im Mi- N'istevmm für Industrie und H'eiudel die. Verhandlungen, die den Ausbau der schon gelMinpich der Anwrseicheit des Bundeskanzlers Dr. Seipel beg-onneinn wirtschaftlichen Verhaud» lungen Wut Gegenstand haben. Gleichzeitig sind im Polnischen Postmmifterinm zwecks Abfchlnsses einer .polnisch-österrciichischen Post- und Teleg-raphenlondenliou V-erhand'l-ungen -geführt worden, die bereits zu einer prinzipi-ell-en Einigung geführt haben. Berkauf der Oberschlestschen Eisen-Industrie A.-G. Aus Berlin, 27. d.. wird gemeldet: Die Ober schlesische Crjen- Iud.ustrlie A.-G. für Bergbau -und Hütteubetrieb steht vor dem Abschluß 'der Vertml-fsverhandluugsu ^bgüg'ich ihrer in N-eupolen befindlichen Werke. Mittwoch — ohne Börsenverkehr. Das in weilen Kreisen verbrÄt;t-e Gernchi, daß schon ab 1. Dklober auch -au Mittwochen Börsenversammlunaeu sta-llfmden, beruhtaus einnnt Irrtum. Tie Börsekammer wird erst im st'a u se des Monats Oktober zu dieser Frage Stellung n-.chnten. Bidahin bleibt'der Mittwoch so wie bisher ohne Börsenverkehr. Die Passive Außenhandelsbilanz Ungarns. Die AußenhandelsbDauz Ungarns ch, August weist bei einer Ei11f11.hr von Waren im Werte von 45,7 Millionen Gol-ltkroio n ein Passivnm von 7 Millionen Goldkronen ans. Men« Börse. Die aus Deutschland dorgele-grnen Mctdimgcn beeinflußten die T-etrdenz an der gestrigen Börse im ungünstigen Sinne und vcranlaßten aie Spekulation, auä ihrer seit einigen Tagen vorherrschenden Reserve nicht herauslreten. Demzufolge wickelte sich das Geschäft in den allr»engsten (Grenzen ab, zumal es nur von der Berussspekulaiion getätigt wurde, da sich daö Privatpublikum von Transaktionen fern hüll. Abgabe» der K 011 t e v m i u e beivirkte» im Er-

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