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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-25 · Heft 1657 (25.9.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1657 (25.9.1923)
Date
1923-09-25
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wiener MorsienKeitünsi...?•". ^vfomTn’r 1923 M. iE Tie LöWrwegmtgeni ' owe * Men, MenSÄtz ' ■ Hütte. Ist es die Stimnle des Freunds, ist es Brudergruß oder ist es das schleichende Geräusch des Feindes, der sie m ihrer heiligen Arbeit stören null? Es ist dieselbe Stirn- •mutig wie in der Hütte in der Galuch. Das ist Juidenschick-- sol, das ist das Stöhnen der jüdischen Seele. Ich denke an all die vielen Juden, die das Symbol der Hütte verkennen und ihren Wert verkleinern. Ich denke an die Juden, die aus den. Hütten hervorgegangen und etwa in einem Palaste gelandet sind und wähnen, daß sie sich darin sicher fühlen dürfen. Daß das Gejohle des irregeführten, seinen niedrigen Instinkten folgenden Pöbels, welches einst ihre Väter in der Hütte erschreckt hat und jetzt ihre Bruder im heiligen. Lande beunruhigt, tm sie nicht heran drin gen könne. Und ich denke an die vielen Enttäuschten, die hin und her schwankten zwischen der Laubhütte des Vaters und der Zelthütte des heldenhaften Bruders beim Straßenbau von Palästina und, tief in die Seele getroffen, auf dem Wege der Unehre Zusammenbrüchen. Und ich freue mich der Erinnerung an die Hütte meines Vaters und bin stolz auf das Zelt meines kämpfenden Bruders, u>Ä> ich schöpfe Kraft aus beiden für meinen Kampf uni die Erhaltung der Erinnerungen und um die Stärkung unserer Zuversicht. Die Hütte ist das Symbol jüdischer Schwäche und jüdischer Kraft zugleich; sie wird das Zeichen der Schwäche bleiben, solairge die Mehrzahl )er jüdischen »litten verstecke in der Zerstreuung gebaut ,inrd. Je nrcbr Hütten im Lande uitserer Väter und im Lande unserer Kinder erstehen Iverdvn, desto mehr wird unsere Schwäche schwinden, desto innerlicher \hte Freude an dem „Fest der Freude" sein. Jakob Krausz. Jas hebräische Pädagogium i« Wien. Dos Sekretariat des hebräischen Pädagogiums Wien, t. Be;.. Drahtgasse 4, teilt mit: Das hebräische Pädagogium, das nunmehr in sein sechstes Tätigkettsjahr tritt, bestcht jetzt, nachdem seine untere Abteilung znr Heranbildimg vor hebräischen Kindergärtnerinnen nrit Schuljahr 1922—23 ausgelassen wurde, ausschließlich ans dem oberen Hvchschulkurs, der in o i e r S e m e sl e r zerfällt. Der Lehrkörper dieser "Anstalt besteh: aus dein Rektor Sberradbiuer Prof. Dr. CHajes (Bibel), Prof. Apto Witze r (Talmud. Religionsphilisophie, Midrasch), Dozent Z. D : e s e n d r u ck (mittelalterliche und neue hebAiische Literatur), Dozem Dr. S. Baron (jüdische Geschichte), Dozent Wiesen (hebräische und aramäischr Grammatik), Pros. S i m o u (Pädrigogikt. 'Alle Gegenstände mit Ausnahme der Pädagogik tvcrden in lmbräischer Sprache unterrichtet. Aufttahmewerbrudc, die im Schuljahr 1923—2-1 cintrctcn wollen, haben bis 7. Oktober eine Aufnahmsprüsuug aus solgenden Gegenständen abzulegeu: Bibel, 'Talmud, hebräische Sprache und Literatur, jüdiscl>e (.beschichte. Außerdem mutz jeder Kandidat einwandfrei (durch Zeugnisse oder gleichwertige Bc schcinignnc-en) Nachweisen können, das; er allgemeine Bildung im Ausmaße etwa des in sechs Gymuasialfsasseu durchgenommenen Stoffes besitzt. Im abgelausenen Schuljahr war der obere Hockschullurs des hebräischen Pädagogiums von 40 ordentlichen und 15 außerordentlichen Hörern besucht. DK meisten Absolventen dieser 'Anstalt haben im Anstande Lehrstellen an jüdischen Volks- und Mittelschulen bekominen. 'Auf die einzelnen Länder, die für ihre hebräischen Schulaustatten Lehrkräfte angefordert haben, verteilt stch die Zahl der aus dem hebräischen Pädagogium hcrvorgcgangetieu Lehrer folgendermaßen: Rumänien 5, Polen (!, Tschecho-Slowakci 3, Liltanen 3, Palästina 3, Jugoslawien 2, AUteri ka 2, Desterreich 2, Belgien 1. 'Auskünfte und Einschreibungen (bis ,;um 7. Oktober fc. I.) im Sekretariat des Jüdischen Schulvereins. 2. Bez.. ZirkuZoaste (täglich von 11 bis 1 Uhr). 8me jüdische Poliklimk in Budapest. Lttio Bub ave st wird uns berichtet: Hofrat Äla'oar Kaszab hat anläßlich seines dreißigjährigen Hochzeitstages gemeinsam mit seiner Gattin 400 Millionen ungarische •Irenen zur Errichtung einer jüdischen Poliklinik in Budavest gespendet. Die Poliklinik wird aus den: Gebiete des Schuttes der Pester Kultusgememde errichtet und mit einen! P.stagraum für 7>0 Kranke ausgestattet werden. Diese inouche Poliklinik wird gleichzeitig wissenschaftlichen F-vrschunaszweaen dienen und zu diesen: Behufe mir allenJnftrunienten, Laboratorien und maschinellen Einrichtungen ausgerüstet sein, wie sie in den modernen Kliniken der Universitäten anzutressen und. Hier sollen auch jüdische Mediziner und Rigorosanten, denett infolge des Numerus clausus und des antisemitischen Systems die Fortbildung auf den Universitätskliniken erschwert wird, die entsprechende wissscnschaftiickie Ausbildung erhalten. Diese Poliklinik und ihr jüdisches Forschungsinstitut dürste als das erste Gebäude einer jüd ischeu Universität in Ungarn gellen, für deren Errichtung in jüdischen Kreisen Ungarns schon seit einigen Jahren vorgearbeitet wird. An der Spitze des neuen Instituts, welches schon im Laufe des komme mden Jahres unter Dach gebracht werden soll, wird der auch außerhalb Ungarns bekannte Univcrsitätsprofessor und Direktor des jüdischen Spitales, Dr. .Heinrich Benedikt, stehen. Hofrat Kaszab hat bisher für jüdische Spitalszwecke teils aus eigenem, teils als Ergebnis seiner Sammlung. 220 Mil l i o n e u ungarische Kronen erlegt. Ritte Botschaft des Kalifen an das Judentum. Aus K o n st aut i n ope l wirb uns berichtet: An: Vorabend des Rosch-Haschana-Festes wurde der Großtnöbiü!"i' der Türkei, Chacham Basch: Ehaim B ildjera - >v o. zur Audienz zum Sultan-Kalifen befohlen. Im Nahmen fen't'' - :i>r( ir('-»>} Jiui» f.a -Sw*- »f «• SRav* Die Passive Resistenz in den Theatern. Zwischen dem Direktorenverband und den Vertretern der Bühnenangestellten wurdeit gestern die Verhandlungen, ivenn auch inoffiziell, fortgesetzt. Bei Leiden Teilen war gestern die Geneigtheit, rasch zu einem F riebensschluß zu gelangen, deutlich bemerkbar. Es wurde eine gewisse Annüherung der gegenseitigen Standpunkte erzielt. Infolge des Uebcreinkommcns, das mit den Angestellten der Bundestheater getroffen wurde, sind diese beiden Institute vor Betriebsstörungen geschützt. Bewegung unter den Bankbeamten. Auch unter den Bankbeamten macht sich eine Lohnbewegung geltend. Der Zentralvorstand des Reichsvereines der Bankbeamten hat sich mit den Forderungen, uritt welchen die Beamtenschaft an den Bankenverband herantreten will, bereits beschäftigt, und gestern abends gab er seine Be-' schlüsse der Betriebsräteversammlung bekannt. Die Forderungen gipfeln im wesentlichen darin, daß die in den vergangenen zwei Monaten abgezogenen Pro ze nte des negativen Inder, im ganzen nenn Prozeit t, zurückgezahlt ivcrden. Ferner fordern die Beamteln, baß der Nachlaß voit 13 Prozent, der: die Beamten. bei einer früheren Gehaltsregulierung konzediert haben, jetzt ausbezahlt werde. Weiters verlangt die Beamtenschaft eine Notstandszulage. In dev Schneidever. Heute vorinittags finden die ersten Lohnverhandl n it gen tut Einigungsamte zwischen Unternehmern und Arbeitern der Herrenmaßschneiderei, sotveik die erstereil der „B e r e i n i g u n g der S ch n c i d e r s ir m c n W i c u s" angehören, statt. Die Unternehmer in der Herreubratlche be '«wwr des türkischen Judentums folgende Worte: „Ich bitte Sie, der türkischen Judcnschast ans Anlaß ihres Neujahrsfestes meinen Kalifengrus; znr Kenntnis zu bringen. Es ist meine Ansicht und meine Ueberzeugung, daß Türken und Juden auch in Hinkunft a l s wahre Brüloer mit einander leben werden, dem: ich bin von der aufrichtigen Vaterlandsliebe Ihrer Glaubensbrüder innerlich überzeugt. Möge es der Vorsehung gefallen, daß Ihr Neues Jahrein glücklicheres sei, als cs die bisherigen gewesen sind." Diese Auffassung des Kalifen aller Muselmanen deckt sich mit der Politik der Angoraregierung unlo ihres Ehess tKemal Pascha, der erst vor kurzem bewies, daß er gegen Inden verfügtes Unrecht mißbilligt und beseitigt. Emde August dieses Jahres ließ der den Juden mißgünstige türkische Gouverneur von Thrazien sämtliche jüdischen Schicken der Allianec Jsraelite Universelle ohne jede Begründung schließen. Die jüdische Kultusgemeinde von Adrianopel wandte sich hierauf telegraphisch an Kemal Pascha um Schutz. Schon nach kaum 48 Stunden traf die Order Kemal Paschas ritt, auf Grund welcher die jüdischen Schulen wieder geöffnet und in Betrieb gesetzt wurden. Der Gouverneur, der auch sonst seinen antisemitischen Gelüsten allzu freien Lauf gelassen hatte. wurde bald nach diesem Bontt'e vers e t> t. Kechuungsubschluß der Gemeürde Wien. ' Ein Gebaruiigsiiberschuß von 38 Milliarden Eitde 1922. Dent gemeinderätlichen Finanzausschuß wurden gestern die Rechnungsabschlüsse für daS zweite Halbjahr 1921 und siir das Verwaltungsjahr 1922 vorgelegt. Wien ist die einzige große, öffentliche Körperschaft, die seit Kriegsende oht:e jedes B u d g c t p r o v i s o r i tt m ihren Haushalt geführt hat, und nun erfolgt auch die Rechnungslegung vollkommen termingemäß innerhalb von neun Monaten nach Ablauf des Verwaltungsjahres. Was die Ergebnisse der beiden Gebarungsperiodeu anlangt, so zeigen sie, daß die Gemeinde bereits v o u: I u l i 19 21 a u das vollständige Gleichge w ich t zwischett Einnahmen und Ausgaben hergestellt hat. Darin ist auch durch die schwersten Erschütterungen des Geldwertes, wie sie in den Sommermonaten des vergangenen Jahres eingetreten, sind, nichts geättdert wordett. Für das zweite Halbjahr 1921 stehen unvorhergesehene Mehrausgaben von <118 4 Millionen K r o n c tt, Mehreiuuah m e n v o n 9238 Millionen Kronen im Vergleich zu den Ansätzen des Voranschlages gegenüber. Der Mehraufwand ist naturgemäß am stärksten in der Personalgruppe. Als Endergebttis ist sestzustcllen, daß sich das präliminierte Defizit von 1509 Millionen Kronen in einem U e b e r s ch u ß von 1555 M i l- I tonen Kronen verwandelt hat. Die Aufstellung über das Gcmeindeeigentnn: bietet, wie dies allgemein der Fäll ist, kein entsprechendes Bild, da Krönet: der verschiedensten Wertung zusarmnengerechnct sind. Der Abschluß für das Jahr 19 22 ergibt Gesamt a u s g a b e n von 0 7 3 M i l l i a r d c n Kronen, während es nach dem vom Gemeinderat genehmigten Voranschlag nur etwas über 31 Milliarden Kronen hätten sein sollen. Es ist also eine Steigerung um das cinuudzwanzigfache eingetrcten. Dageget: zeigen die Einnahmen eine Erhöhung um das S i e b e n u n d z w a n z i g f a ch e. Das Endergebnis ist ein lieber sch ns; von 3 8 Milliarden Kronen, statt des vorhergesehenen Abganges von 5,3 Milliarden Kronen. Als Rücklage für V a l o r i s i e r u n g s a n s P r ü ch e hinsichtlich ausländischer Verbindlichkeiten ans Grund des Friedens Vertrages, ferner für Herstellungsarbciten und Jnvesti II ft n » it. di? iftif unt.ft.vWinfv"'» i>,> v*».<vSoiharren aus ihrein Entschlüsse, die. Vvrc den Arbeitern gcfotbei teu 30 Prozeilt nicht zu bewUligerr. > Tie Bercinjgung der Stückmeister der Herre» maßbranchc lvilt unter keinen Umständen die Arbeit Wiede aufneljmeit, ehe nicht der 30prozentkge Zuschlag auf dr derzeitigen Stücklöhne bewilligt ist. Kompliziert dürsten sich auch die Vechandlungen rm den kleineren Hervenschtwiderbetrieben, die im „Verband der Herrenkundenschneidenneister" organisiert sind unb zirk> 4000 Betriebe umfassen, gestalten, die nicht tnehr als 10 bi- 15 Prozent zahle» wollen.,Heule abends wird dieser Verbau bindende Beschlüsse fasssem Die Chauffeure. Btsi den Lohnantonnternehmungen Wiens besteh:, so weit sie Chauffeure beschäftigen, nicht die Absicht, die F-or derung nach 7000facher Erhöhung des Friedenstaglohue, vor: vier Kroneir z»: bewilligen. Ein Entgegenüimnteir wirk nur von jenen Nntcrnehmertt geäußert, die keine Chauffeur beschäftigen, sondern, selbst fahren. Die Isilternehmer erkläre» daß die >virtschaftliche Lage des Gewerbes weitere Belastniigei nicht zulasse. Im gauzon sind in den Lohnautobetrieber Wiens ungefähr 1500 Chauffeure beschäftigt. Drohendem Streik in den Schuhfabriken. Die Arbeiter der Schuhfabriken haben eine 50prozent,'g. Erhöhung ihrer Löhne gefordert. Bei den maschinellen Be trieben, ettva 100 au der Zahl, ist cs bereits zu eine» Einig ring ans Basis eines 30prozentiger L oh n zu sch l a ge s gekommen. Dagegen erscheinen die 26< Handbetriebe-Fabriken von einem Streik bedroht. Infolge der Lohnerhöhungel« in beit Fabrikeir mit rna srhinellem Betrieb waren die Schuhvreise an der gestriger Schuhbörse bereits «vesentlich höher. 2 7 2 M i l l i a r d e u Kronen attsgeschiedett. Von der Er mächtigung zur 2ttifi:ahme eines Jnvestitionsanlchcns vor fünf Milliarden .Kronen ist kein Gcbrallch gemacht worden. Die Hietzinger verlangen die elektrische Stadtbahn. 2lui Samsiag hielt die Bczirksverirteillltg von H i e tz i«: $ eine Sitzung ab, in welcher in einem Antrag die E l c t i r u fiziernng der Stadtbahn verlangt wurde. J>: dem Antrag, toelcher sich gcgei: die dallernde Verzögerung iu der Behandlung dieses wichtigen Verkchrsprojektes dttrch das Ve«> kehrsministerium richtet, heißt es: Die elf Kilometer lange W ie««t a ll in i e der Wiener Stadtbahn läuft fünf Kilometer d«:rch Hietzing. In diesem Bezirke befntdcu sich sechs Stationen «titb Haltestellen der Stadtbahir, wodurch alleilt schon das hohe Jittevessc dieses Bezirkes an der Stadtbahn gegeben ist. Der größte Teil der Stadtbahitfahrgästc besteht aus Beioohueril Hietzings. Ferner kommt noch in Betracht, daß dttrch de«: Anschluß der Linie 00 in Hietzing an die Stadtbahn eine direkte Verbindung mit Mauer hcrgestellt wird. Daher «varie« die Bevölkerung von Hietzing bereits nugedlildig ans modernisierte Verkehrsmittel. Voraussichtliche Vesirmng des Writrrs. (Gestern, morgens herrschte in den nördlichett Alp.'N» ländern Regenwetter. Sonst ioar es trüb und kühl. Nachmittags ist in Tirol teilweise Aufheiterung eiitgeineten. ttm Ostrand der Alpen regnet cs. Die Tcinperatttr b'licb unter 15 (^rad. Ilckber der Apria scheint eilte Depressioti ztt liegen, die bei weilerer Ansbildung ttoeh eilt 'Anhälleit der diiederfchläge am Sstrand der Alpen belvirkeu dürfte. Voraussage: Zunächst tioch R e g e u w e t t e r, Be sfern n g im Lause des hetttigen Tages aber ziemlich Wahrschiei ul ich. Re ftrdbebenwelle. London, 21. September. Samstag abends ist in K a . »V eit: heftiges Erdbeben verspürt worden. Nach einer 2)chldnng des „Ostexpreß" aus Moskau sind im Gebiete des A mr mehrere Erdstöße erfolg!. Größerer Schaden lvurde nicht augenchtet. Die Srislilographetl des Observatoriums »ent West Br out wich verzeichnetert gestern, abc'.rds um 8 Uhr 5ll Min. schtoe re Erdstöße, die nach den Verechuungeu wahrscheinlich in Persien stattgefnndru haben. Erdbeberl irr Ungarn. Budapest, 24. September. (Tel.-Kvitlp.) Wie die B'.äittr aus Raab melbcit, luiufoc in der Um g e b t: n g de r S! a d k Freit a g ltochutittags ein E r d b e b e n verzeichnet. Die Erdstöße waren serrter im Gebiet des Bakonyerwaldes ziemlich stark fühlbar. Mehrere Ortschaften int Äokouyerwald erlitttu zienllich schwere Beschädig u n g c u dttrch die Erdstöße. Nie LehenrmittrlmSckte. Der Verkehr hielt sich gesteri: auf allen Märkten, mi gewöhnlich am Montag, itt sehr engen Grenzen, die Beschickung war überall bedarsdeckend, auf dem Flcischmarlli sogar sehr gut atisgefallen. Die Preise blieben sowohl imi Großhdndel als auch int Detailverkmif u nüc r ö u b e r t. Es kamt damit gerechnet ivcrde.it, daß itt dieser Woche lein Preiserhöhung für Rindfleisch eiittreteit ivrrd. Ans den G r ü u w a r c n m ä v f t c ti standen Kar loffelit und alle anderen Gentiiseartei: itt bedarsdeckenden Mengen znr Versngittig. Auch Obst uttd Eier waren in genügendett Mengen vorrätig. Die Preise bliebett im 4

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