Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1655 (23.9.1923)
- Date
- 1923-09-23
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Dien, Sonntag ö&r letzte Regie rtmgsbericht erwähnt ein neues Unternchnrcu, das erste seiner Arr, die Erzeugung von A l k o h o l aus ven Landesprodu-kten. Daganze Gebiet der Erze^ung eingemachter Früchte, Jams und Marmeladen, wofür Palästina so große Möglichkeiten bietet, wurde kaum noch berührt. Seifenfabriken bestehen nur in einem sehr primitiven Zustand. Ein sehr interessanter Versuch wurde kürzlich ^begonnen und befindet sich noch im Anfangsstadiun:. Er besteht in einer Pflanzung und in einem Laboratorium für die Erzeugung von Parsums, Drogen und Essenzen aus an Ort und Stelle gewachsenen Blumen und von Zitronensäure, welche, trenn sie sich bewähren, nach Ansicht der Regierung gute Aussichten haben. Aber die industrielle Verwertung der landwirtschaftlichen Produkte erschöpft nicht die industriellen Möglichkeiten. Ich erwähne schon den großen Betrag, für den jährlich Güter nach Palästina importiert werden. Diese Güter batten im Jahre 1921 ci!'"ii Wert von mehr als 25 Millionen Dollar. Nicht alle können freilich durch inländische Produktion ersetzt werden. Palästina hat nichts, was eine extensive Industrie rechtfertigen würde, aber so bald die weiße Kohle vorhanden sein wird, könnte ein großer Teil der Fertigwaren, die jetzt importiert werden, als Halbfertigfabrikate eingcführt und im Lande ferliggestellt werden. Obwohl H o l; tsür viele Jahre noch importiert werden muß, könnten doch die Möbel für palästinensische Häuser im Lande hergestellt tverden. Obwohl keine Baumwollspinnereien im Lande existieren, wäre es möglich, den Faden zu weben und Stoff für den Hausgebrauch herzustellen. Die Häute der großen Zahl von Vieh, das im Lande geschlachtet wird, sollten nickt ausgeführt werden, sondern die Lederprodukte sollten im Lande hergestellt werden, statt daß man di.' Erzeugnisse wieder importiert. Kürzlich wurde eine Kerzenfabrik errichtet. Das Rohmaterial kam von auswärts, und Palästina hat den größten Teil des Ertrages absorbiert. Die Errichtung von Lysolwerken, einer Fabrik für Metallstöpsel wird letzthin gemeldet. Im Zusammenhang mit der Ausdehnung des Bauwesens in Palästina sind in der letzten Zeit gewisse Unternehmungen, zum Beispiel Ziegel- und B a ck st e i n f a b r i k e n entstanden, deren Erzengnisse allmählich den Import aus Frankreich ersetzen werden. Gegenwärtig befindet sich in Bildung eine englische Gesellschaft mit einem jüdischen Kapitol von ungefähr einer Million Dollar für die Errichtung einer großer: Zementfabrik, für die das Rohmaterial im Lande vorhanden ist. Die Aufzählung aller Möglichkeiten würde zu weit führen. Es ist dir Anschauung des Paleftine Development Council, daß in Palästina ein weites Feld für Kredite offen ist. Wahr ist, daß das herangezogene Kapital anfangs nicht alle Anforderungen, die für sichere Arüe.p:n gestellt werden, erfüllen wird. Die Verzinsung dürfte -für mehrere Jahre niedrig sein. Die Aktien palästinensischer Krrd('?korvorationen können nicht auf dem freien Marke verkauft werden urrd reale Anlagen in Form von Pfandbriefen auf Hypotheken usw., die eine feste Verzinsung bringen rmd jederzeit verkauft werden könmn, können sich erst allmählich entwickeln. Aber der Kredit, der im Anfang gegeben wird, sollte auch jetzt ziemlich sicher sein, noch mehr im Hinblick ans das Ziel, dem wir zustreben, als für den Anlegenden. Der Investor kann sich damit zufrieden geben, wenn sein Geld wirklich mitgeholfen hat. das Land aufzubauen, aber das jüdische Palästina kann nicht durch Spenden aufgebaut werden. Zwar werden Spenden für viele Jahre nicht gänzlich entbehrt werden können, aber die Gewährung von Hilfe durch A u sdehnnna des Kredits muß in immer steigendem Maße die erste Aufgabe werden. Geld und Me. Bon Dr. Heinrich Schreiber. Darüo.r sind wohl die Akten geschlossen, darin sind Wohl zegliche Ueberlegung und Ansicht einig, daß der Verfall des Geldwertes, fein unaufhaltsamer Sturz das Sprungbrett für den An- und Austtieg der Aktien war. Tie Aktie war aber mehr; sie war zugleich der Rettungsanker der durch die Vernichtung des Geldwertes gekenterten Wirtschaft, der Balken, an den sich die gestrandete Privatwirtschaft krampfhaft klammerte, um nicht von den Fluten der Geldinflation in die Tiefe gerissen zu werden. Ein so kenntnisreicher und nüchterner Kopf wie jener ausgezeichnete Volks- und Finanzwirt, der für den ökonomischen Teil des „Allgemeinen Tarifanzeiger" zeichnet, bestätigt solchen Tatbestand in seiner letzten Rundschau mit ungefähr nachstehenden Auslassungen: Die Spekulation in Aktien, man mag sie billigen oder verurteilen, hat unbedingt das für sich, daß sie ein Gärstoff im wirtschaftlichen Leben und Organismus ist, ein Triebrad, das den Unternehmungsgeist onfacht, die Arbeitslust belebt, das Kapital organisiert, die Geldbeschaffung durch Neuemistionen glättet und dadurch der wirtschaftlichen Stagnation entgegenwirkr. Ich gehe noch weiter, in'dem ich, ohne die Spekulation etwa verhimmeln zu wollen (ich habe sie im Gegenteil bei jeder Ausartung vermoppelt), sie als Serum gegen die Pest der Geldkrankheit und Geldkrise, gegen die völlige Zerstörung des Privatvermögens einschätze und werte. Nichts liegt diesen Zeilen ferner, als etwa eine polemische Note gegen gegenteilige Auffassungen anzuschlagen; die Polemik auf fremden Boden ist eine fatale Sache, obschon sie sich nur verdientermaßen gegen die in anderen Spalten abgeblendete Fata morgana der Sachwerttheorie kehren könnte. So viel ist Wiener Morgenzeitung. Börsen-Kommlssiomsgeschäft und Wechselstube MAGID & Co. Wien, 1., Hohenstaufengasse 11 sicher, daß im Verhältnis zur Gcldwerttheorie die Sachwerttheorie der Aktie nicht schlecht abschneidet. Wohin wäre die in berechtigtenr panischen Schrecken eingeschlagene Flucht vor der Geldentwertung gekommen, wo hätte sie gelandet, tvenn sie nicht bei der Aktie eine Zuflucht gefunden hätte! Mag sein, daß dieses Asyl unterschiedlich nur ein kümmerlicher Unterstand war, aber im großerr und ganzen war es doch der rettende Hafen, wurde die Aktie zum Fels, an dem die vernichtenden Wogen der Geldübcr-flutrmg, so wild sie auch brandeten, zerschellten und allgenrach, als die Hilfe durch die Sanierung und Stabilisierung anrückte, sich wieder berrrhigterr und glätteten. Und noch einen Vorzug hat die Aktie im Verhältnis zum Geldproblem für sich anzusprechen. Das Geldproblem versinkt nicht allein in der Untiefe der Geldzerrüttung sowie auch in dem Durrkcl der Theorien, die ihm beizukommen trachten. Dort, wo das Geld seinen Halt verloren hat und sich in seinem Abstürze überkollcrt, hat bisuun, Rubel und Mark geben ein Beispiel davon, nichts gefruchtet und nicht verfangen, um viese Katastrophe anfzuhalten und die Wucht des Falles zu mildern. Tenn das Mittel, den Notendruck einzustellen, wie es für unseren Unfall geboten und angeivendet wurde, ist ein mechanischer Behelf, der nur da einschlägt und wirkt, wo andere Geldmittel — bei uns aus dem Allslande durch die Anleihe des Völkerbundes — das klaffende Loch verstopfen. Helfferich und Hilferding und wie alle die Nothelfer und ihre Projekte heißen, welche die Krise beschwören und den Geldwert stützen wollen, ob es nun Roggenwerte oder Goldkonti sind, werden erst die Probe auf ihre Stichhältigkeit und Bewährung erbringen müssen. Hingegen bei dem Aktienproblem sieht der Blick ins klare. Gewiß verkörpert auch die Aktie nicht in allen Fällen einen vollkommenen Sachwert, aber sicherlich in jedem Falle einen greifbaren, realen Wert, der sich nicht in dem Anteil an dem Bermögell dcr Gesellschaft erschöpft, sondern aus ihrer Arbeit, Betriebsamkeit und Entwicklung die kräftigste Nahrung zieht. Es gilt dies um so mehr in unserer Zeit, in der sich jede dieser menschlichen Tätigkeiten auf die Form der Aktie umzustellen trachtet und selbst dort umsattelt, wo sie nicht strenge kapitalistischen, sondern auch dort, wo sie gemeinwirtschaftlich-soziälistischen Zwecken zu dienen bestießen ist. Der Sachwert der Aktie liegt nicht in ihrem Liciuidationsvermögen allein, sondern auch in ihrer Liquidität, in der flinken Beweglichkeit des Titre mobilier, der behende die Hände wechselt und in unablässigem Umlaufe sich übcrschlägt. Wer aber hat bei dem Zusammenbruch der Währung sich die Zeit und die Mühe genommen, aus den Ertrag zu achter:? Da hieß es und galt es: Rette sich, wer kann und was er kann, den Stamm zu bewahren., mochten auch die Früchte, die er trägt und abwirft, nicht vollreif oder nicht ganz geraten sein. Zugegeben sei, daß es eine Geldspekulation war, .wenn rnan dem eitlen, nichtigen Zettel entronnen und die Aktie als willkourmeneu Ersatz aufgelesen hatte. War sie gefehlt, so war sie noch immer nicht so niederschmetternd, als wenn der Besitz treugläubig am Gelde gehangen und festgehalten hatte. Wer bei der Wahl zwischen Geld und Aktie nach der Aktie gegriffen, dem Geld schnöde den Rücken gekehrt hatte, ist gut gefahren. Soll aber die Entwicklung sich wenden und in das Gegenteil Umschlägen, um sich von dem angeblichen Blendwerk r'.nd Spuk nicht weiter narren zu lassen, wohlan, dann liegt es vorerst an dem Geldproblem, sich den alten, verblaßten Strahlenkranz wieder auszusetzen, um die Lichter der Aktie abzulöschen, die freilich ciu wüstes Trümmerfeld des Geldes grell bescheincn. Re Ausfuhr der Achecho-Slowakei im August. Arrs Prag wird uns berichtet: Die soeben veröffentlichte Monatsstatistik des Handelsamtes verzeichnet die Höhe der A u s f u h t im Monat A,u g u st mit 9 81,6 6 4.9 4 6 tschech. K ro ne n. Dies ergibt gegenüber dem Vormonat eine Abnahme um 26,780.820 tschech. K. Für die ersten acht Monate des Jahres 1933 ergibt sich eine Gesam 1 ansfuhr im Werte von 7.602,465.666 tschech. K., io 'daß die monatliche Durchschnittsziffer der Ausfuhr etwa 950 Millionen tschech. K. ergibt. Das Haupt kontingent in der Ausfuhr stellen Ho Hz und K o h l e mit 231 Millionen K. im August (1665 Millionen in den ersten acht Monaten 1923). Dann folgen Baumwolle mit 155 Millionen (988 Millionen), Wolle mit 118 Millionen (724 Millionen), Eifer: und Eisenwaren 93 Millionen (614 Millionen), Glas und Glaswaren 84 Millionen (600 Millionen), Zucker 39 Millionen (903 Millionen). Die Uebersicht über die einzelnen Ausfuhrartikel und deren Exportziffern beweist, daß in Rohmaterialien und landwirtschaftlichen Erzeugnissen ein. Rückgang des Exportes zu bemerken ist, der jedoch durch Vergrößerung der Ausfuhr in Fertigprodukten, hauptsächlich in Textilien, wettgemacht wurde. Dieser Umstand scheint darauf hinzudraten, daß der Export wiederum in die gesunden Bahnen der Ausfuhr von Fabrikaten gelenkt wird, was die Handelsbilanz en!schützen t r a g f ä h i g e r macht. Unter den Ländert, in welche die Tschecho-Dlowakei exportirrt, stehr-u nach wie vor Deutschland mit 2 58 23. September 1923 Nr. 1656 SDf i 11 tone c n K r o n e n im Augrrst (1760 Millionen Krön« seit Jayrcsbe:,iuu) sowie Oesterreich mit 19 8 Millionen (und 1546 MMo-nen seit Jahresbeginn) obenan. Beide Länder sind am tschechoslowakischen Gesamterport mit 44 Prozent (Deutschland mit 24 Prozent und Oesterreich mir 20 Prozent) beteiligt. An dritter Stelle steh: E n g I a n d mit 74 Millionen (679 Millionen). Hierauf felgen Uno arn mit 54 Millionen (445 Millionen), die Vereinigten S t a at c n mit 46 Millionen (328 Mlllioneii) uiVj I u g o s >. a w i c n mit 66 Millionen (319 Millionen). Im August war auch ein regerer Export nach Rnm ä u t c n bemerkrer, der zirka 44 Millionen Kooncr erreichte. Der Geldmarkt war bei der. gestrigen Prolongation nicht sehr stark beschickt. Der Zinssatz hielt sich bei 1,25 Prozent für die Woche. Schwächere Elemente bezahlten einen höheren Prozentsatz. Die Stimmung in Finanzkreisen war gestern von Bureau zu Bureau, ungeachtet der Versteifung des Zinssatzes bei der Prolongation, sehr fest. Das Hauptinteresse lvendete sich den Schrankenwerten zu, von denen nebst den Papieren tschechischer Provenienz sich die Aktien der Slavonija Holz, Slavese, ferner Bauwerte und Brauereiaktien bei starker Nachftage auf erhöhtem Niveau bewegten. Bon den Knlissewerten wurden Staats bahn, Alpine und einzelne Bankpapiere höher taxiert. Einfuhrerleichterungen in Japan. Aus Tokio wird derichtet: Um den Wiederaufbau und die Verpflegung der durch das Erdbeben zerstörten Gebiete zu erleichtern, hat d:e japanische Regierung Einfuhrfreiheit für folgende Waren verfügt: Lebensmittelkonserven, Wolle, Wollgelvebe. Wolldecken, Schuhe, Zement, Eisenkurzwaren und Baumaterial für Eisenbahnen und Häuser, Werkzeuge für Industrie und Landwirtschaft, Meßinstrumente, elektrische Apparate, Lastautos und Ersatzteile dafür. Nähmaschinen. Für Personenautos ist der Einfuhrzoll auf die Hälfte herabgesetzt worden. Mitteilungen -es Kreditorenvereines von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eingeleitet: Oesterreich: Auerbach Berthold, Kanstnann, Wien, 2. Bez., Vorgartenstraße 211. Weiß Therese, Geniischtwareuhandlung, Wien, 2. Bez., Stuwerstraße 43. Epstein Julius, Kaufmann, Wien, 2. Bez., Rotensterngafse 11. Kowatschütz Karl, Kaufmann, Wien, 6. Bez., Liniengasse 2». Reich & Kreisler, Ges. m. b. H., Wien, 2. Bez., Große Pfarrgasse 6. Scnzer, Deman & Co., Kaufleute, Wien, 5. Bez., Rechte Wienzeile 73. Heingartner Franz, Sägewerk, Spital a. S. Grub- Hofer Franz & R. Büchner, Holzhandlung, St. Pölten. Kohlbacher Hans, Schneider, Admont. Fucks Gottfried, Geschäftsführer, Graz, Grazbachgasse 47. Walter Anton, Kaufmann, Graz, Maigasse 24. Tumler Oskar, Ingenieur, elektrotechnisches Unternehmen, Innsbruck, Scklachthofgasie. — T s ch e ch o - S l o w a k e i: Benesch Jaroslav, Installateur, Adlerkosteletz. Wagner Fidelis, Zementwarenerzeugung, Auscha. Barak Franz, Möbelhandlung, Brünn. Pabolac Karol und Pauline geb. Miko, Müller, Dubovica. Thuma Josef, Eisenhändler, Dux. Voigt I. G. Söhne, Inh. Karl Voigt, Karlsbad. Krepelka, Drogist, Stole* Witz. Menzl Franz, Kaufmann, Libochowitz. Groszwarth, Geistern L Abraham. Kaufleute, Lipiany. Brüder Fuchs, Kaufleute, Lobofitz. Biro Stefan, Tischler, Lucenec. Boruvka Rudolf und Ludmilla, Lederwaren, Nachod. Planke Fabian, Schuhwarenhändler, Nove Mesto. Stern Josef, Kaufmann, Nove Zamkp. Knobloch Rudolf, Glaswaren, Oberschwarzbrunn. Weiß Josef, Gastwirt, Perebnik. Sneider, Schuhwarenerzeuger, Pilsen. Cihak Karl und Marie, Kaufleute, Piestany. Grünhut Friedrich & Co., Kaufleute, Prag. V. Nechoda Josefa, Viktualienhandlung, Prag- Karolinenthal. Paseka Anton. Konfektionär, Proßnitz. Hamm Franz, Bäcker. Rothau. Jännichen Gabriele, Handelsfrau, Tetschen «. E. Janda Josef. Baumeister, Wiese bei Jglau. Menfik Wenzel, Kaufmann, Winterberg. Zalesak Josef, Tischler, Wischau. Navratil Johann und Anna, Gasthausbesitzer, Wyschehor. Rokyta Bartholomäus, Kaufmann, Wrazow. Singer Gizela, geb. Weiß, Bierhandlung, Zilina. — Ungarn: Feher & Kalman, Papierhandlung, Budapest. — Jugoslawien: Malosevac Ivo, Kanstnann, Orahoviea. — DerKonkurS wurde verhängt: Oe st erreich: Haber Jeanette, Handelsftau, Wien, 6. Bez., Amerlingstraße 9. Eckschlager Karl, Kaufmann, Niederalm Nr. 7. — Tschech o-Slowakeir Spork Josef, Kanstnann, Prag. Hendel Othmar, Handelsmann, FranzenSbad. Zucknrantler Zwirnfabrik Karl Kolefa, Zuckmantel. Ascher Franz, Autoreparaturwerkstätte, Neichenberg. Hejtmanek Alois, Ges. m. b. H., Boskowitz. Puska Wenzel, Kaufmann, Glosau bei Neugedein. Emmerling Wenzel, Weber, Haid. Gastgewerbliche Wirtschaftsvereinigung der Gastwirte im Gerichtsbezirke Preßnitz, reg. Gen. nt. b. H., Preßnitz. Steiner Ferdinand, Kaufmann, Teplitz-Schonan. Elektrowaren-Vertriebs. Ges. m. b. H., Tepli^- Schönau (Filiale) und Berlin-Charlottenburg (Zentrale). Havel August, Handelsmann, Veselicko. Wallachische Holzindustrie, Dampssäge, Zadwierzitz. Re Warenmärkte. (Eigenbericht der ..Wiener Morgenkeilung".) Chemikalien. Der Geschäftsgang an: Chemikalienmarkt war in der Bericht Äooche andauernd rege, bei guter Nachftage und belangreichen Umsätzen. In einer Reihe von Artikeln hat das ausgesprochene Saifongeschäft begonnen, zum Teil übersteigt sogar die Nachftage das Angebot. Eine ziemliche Geldknappheit ist nach wie vor kennzeichnend für die. Situation und prompte Kassaverkäufe sind nur schwer durchzusetzen. Auch die größten Firmen legen bereits Wert darauf, ern längeres Refpiro in Anspruch nehmen zu können. In Paraffin war der Markt äußerst lebhaft und bei scharf anziehenden Preisen sehr fest. Zun: Teil sind die Raffinerien schon für die stärkste Saisonzeit hinaus verschlossen, es werden bereits Preise bis 8 Dollar pro 100 Kilogramm ab Petrovice gefordert. Die in Wien lagernden Posten haben sich der ziemlich bedeutenden Preissteigerung für Transitware noch wenig angepaßt so daß mit wesentlich erhöhten Forderungen für die nächste Zeit zu rechnen sein wird. In Schuppenparaffin