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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-23 · Heft 1655 (23.9.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1655 (23.9.1923)
Date
1923-09-23
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 1655 Wien, Sonntag Wiener Morgerrzeitrmg. 23. S-c Pt em.be r 1923 Seite 11 Gestempelte Krone -----1 Auszahlung Wien ----- 8.8879V. kentimes. In Zürich notierte 22./9. 21./6. die österreichische Krone ...... 0.0079'/, 0.00795/9 die österr. gestempelte Krone ... 0.0080 0.0080 die tschechische Krone. 16.60 16.65 die Mark. 0.0000034 O.OOUU044 Holland. ‘.'22.— 222.25 New-Aork .. 560.— 565.25 London . 25.61 2.5.68 Paris.. 08.85 Mailand. 25.32 85.80 Belgrad. 6.10 6.10 Bukarest .. 2.55 2.55 5.80 Budapest . 0.03 0.0805 Warschau .. 0.0018 0.001.8 SesterreWsche Ke!!♦ Der Ausweis der Äcationalbank vom 15. d. z eigc eine Abnannte t>e§ Sanfnotcuumlauicö um 100,9 Milliarden, so dass der Banknotenumlaus 5760,5 Milliarden Kronen 6ctDas WechselPortOseuille hat eitle Erhöhung um 85,8 Milliarden erfahren und die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 183,1 Milliarden Kronen. Im Finanzausschuß wurde gestern der Südba h ncflorb ln Bechandlung gezogen. Der Berichterstatter Dr. Od-ehnal erinnerte daran, daß das Nebereinkoininen s c i t e n s des Genera!- kommissärs nicht ohne weiteres akzeptiert wurde, wodurch sich die NotwenLigkeit neuerlicher Verhandlungen ergeben, hat. Bei den diesbezüglichen Besprechungen in Genf wurden Abmachungen hinsichtlich der Gemeinschaftsstationen, der Peagestrecken und der Aufteilung der Fahrbotriebsm-ittcl getroffen. Danach wird in Äezug auf die Gem-einschafts ba hnhöse lind in bezug auf die Peagostreck-en zwischen den Bundesbahneu und der Südbahngeselkfchaft die Gesamtsumme aller durch die österreichischen Bnnldesbahnen .zu leistenden Aahlnngen., einschließlich des Zinse^dienstes des in den bezüglichen Linien und Bahnhöfen der SÄdbahn investierten Kapitals mit einer Pauschalsumme von 200.000 Goldkronen festgesetzt. Dadurch wird jede weitere Diskussion über die Währung vermieden, in der die Zahlungen zu Iciftcn sind. Ilm eine gesonderte Führung der' Emnahmenrechnnng für das Südbcrhnnetz, die größere Kosten verursacht hätte, zu vermeiden, wird -bestimmt, daß nach Ablauf der ersten fünf Jahre die Einnahmen der Südbahn in dem Verhältnis sestgelegt werden, das sich für diese Einnahmen und die Einnahmen der Bundesbahnen i-ln Jahre 1933 -ergibt. Weiter wurde sestgelegt, daß die gemäß Artikel 36 zu deponierenden Teile der Bruttoeinnahmen der Südbahn nicht bei einer von den garantierenden Staaten (Italien) zu bezeichnenden Ballt, sondern b e-i der Oesterreich-is ch e n Nat io n a lba nt zu erlegen sind. Der Pr-e-is des seitens Italiens an Oesterreich §u übergebenden rollenden Materials wird in Teilbeträgen, die erst nach deni fünften Jahre nach dem Inkrafttreten des Uebereinkoinmens zu laufen beginnen, zu entrichten fein, wobei die Annuiitäten der ersten fünf Jahre iu zehn gleichen Raten zu zahlen sein werden. Der Berichterstatter verkenne nicht die Lasten, die Oesterreich durch das Abkommen auf sich nehnic. Es ist aber dcll österreichischen Unterhändlern gelungen, im Laufder Verhandlungen bedeutende Erleichterungen und Bevbesserungen durchzufetzen. Deshalb enlps-ehle er die 2ln nähme der Vorlage. Auch Mnanizmi-nister Dr. Kienböck wies auf die Bemühungen der österreichischen Unterhändler hin, oin tnöglichst günstiges Nefultat für Ocst-erreich zu erziele,n. Bei den Verhandlungen irr Roll! wurden in einigen Punkten B c r b c. s s er-nngen von erheblicher Beden tnng erreicht. Außer diesen ist noch das sogenannte „geheime Uebereinkommen" getroffen tvorde>n. Darin hat Italien sich bereit erklärt, von der uns bel-aftendon jährlichen Rente voll 6,7 Millionen Goldsranken 2,7 Millionen durch eine bestimmte Zeit zmsensve-i vorzuschießen, wogegen Oesterrdich eine Reihe von tarlifarischen Bindungen zu übernehmen hät-t-e. Der Minister besprach dann die in Gens erzielten Erleichterungen. Ans der Bestimmung über den Peage-verkobr ergibt sich gegenüber dem Akkord eine Reduktion der Beiastung zu inijaeu Gunsten itm mnd 500.000 Goldfranken jährlich. Eine weitere Entlastung von zirka 1,2 Millionen Gvldfranken wurde dadurch erzielt, daß der Preis für 'das rollende Material durch fünf Jahre gestundet wird. Hinsichtlich des sogenannten geheimen Akkords wurde dnrchgesetzt, daß Oesterreich narr dann verpflichtet ist, ihn zu vatifiAeren, wenn cs die Garantie, welche Jtalierr für die österreichischen Rentenverpstltchtungen übernomanen hat, tat-sächlich in Anspruch nehmen wird. Ob das notwendig sein wird, stcht noch dahm. In dem Süldibahnakkord ist vorgeschlag-en, daß die österreichische Regierung, wMn sie die öfterreichifchen Linien des Netzes übernehmen wird, in die Betriebs- und Pachtverträge mit der Leoben-V-o rder ub-c rg-e r, der Graz-Kös- I a ch e r nnd der W i e u - P ölte u d vrfe r Gefellschast eiu - zutreten hat. Hinsichtlich di-.'ser Pachtverträge iueu'eimit den Llm 1. Oktober 1928 beginnt ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgeuzeitnng" Wir ersuchen, die Bczngsgebühreu rechtzeitig elnzuzablen, bezielmugsN'eise das Trafikabonuement rechtzeitig zu erneuern, damit die Zustetluna des Blattes keine Unterbrechung erleide. VmsrsÄM«« ad 1. Msber 1KI:' Abonnement für Wrs:r AbhoLeu im Exyoöii oder in ösn Versehrsihstellen) mvnatüch.. . . . K. 28.030.— Sonn- «nö WdchrntLLSNUMXrev.K. 1.000.— Aitonkaasnummer' . . . . . . . . Li. 706.— Das Abonneurenr wolle gefalliolt rechtzeitig iu der Nächstliegenden Verschleißs-elle erneuert und die Be.zuasgwünr aleichsalls dort'elbst erleat werden. Oe''>rr-v'h n»on«Mch.5k. 28,300.— Tfch^cho-Klomabsi monntlich.... tlchsch. 5k. 17.— Polen mon'rklirb.poln. Mark 109,000.— Inposknwieui monatlich. . Dinae 40. Dsutwüland mvnrKttch.öllerr. 51 28,000.— 21umitnien monatlich.Sei 99.— Äolland monnlUch .holl. fl. 1.50 Italien monatlich .Bire 19.— Schweiz monatlich .... Schweizer ^ranben 3.— Frankreich mrmallich.Franken 3.— Belgien monatlich.bslg. Franken 8.— England monttUrch....... . Schilling 3.— Amerika nwrurllich.. . Dollar 1.— 8«Wtat: Oesterreichischss Postfpar-kafwnkonro *130.893. Tschecho-slvwaüisches Poskü?arkarss;rkonLo (Prag) 38.351.. PolnUches Postixarkarsvako-r!» (Warschau) 130.22?« Druifches Pvstschschlionto (Berlin W 7) 108.722. Rnm.'miett uttö Lrrkowin«: OflLanlr Ll. G. rrng deren Filialen. Schweiz: Schweizer 2.lr>rüxhmch in EU Gallen. Jngoslawien: PsslsparkKsseuksnts ((Zagreb) ^9.085. Italien: Sveieta dt Credito Sommrcciale Lrieslo, Äia MaZZini 30. Die WerwaltANg der „Wiener Mor§enzeiLung" Wee;i. §8-, Taborftrafrs L—3 Lp.ep DN 44 623 4* bei reffenden Gesellsch-a j eu tz nidl u >zeu je, uf)Lt D^e Regierung hat einen Ge,^.ti>. i iuu, o t uU-u.cid)t bei s er- .möglicht, daß bei wirtschaftlich nicht zu rechtfertigeirden Pachtverhäl i nissen e -i n e K n n d i g >n n g i n n e r h -a l b c i n e s h a l b e u I a h ue s erfolgen kann. Nächste Sitzung: Morgen Montag um 4 Uhr nachmittags. II Gestern fand die konstituierende Sitzung der Verwalt u it g s k o in m issi o n der österreichischen Bundesbahnen statt. Präsident Dr. Ing. Georg G ü nther eröffnete die Sitzung, mit einer Ansprache, in webcher er auf die Notwendigkeit hinwies, unter Ausschluß jeglicher äußerer Einflüsse an das Nesormwerk heranzugehen. Manche Maßnahme werde von der Bevölkerung vielleicht als eine Unannehmlichkeit nnd Unbegnenrlichkeit ernpfnnden werden, aber jeder nlögc sich vor Augen halten, daß alles, was im Interesse der Reform der Bundesbahnen notwendigerweise geschieht, der Sanierung dient. Hierauf erfolgte die Konstituierung der Kommission. Zn den nach dem Gesetze vorgesehenen zwei Vizepräsidenten wurden Minister a. D. Dr. Karl B a n h a n s und Lokmnotivfnhrewffizial Jchann S m e j k a I gewählt. Zur Führung des Unternehmens wird eine Generald i r c k t i o n errichtet, an deren Spitze der Vorsitzende des Vorstandes als Generaldirektor steht. Als Vorstandsmitglieder wurden bestellt: 1. Generaldirektor Ing. Hans Siegmund, bisher Präsident der Bundesbahndirektion Innsbruck; 2. Ministerialrat Ing. Hans S e dlak, bisher im Verkehrsministerium; 3. Hofrat Dr. Josef Maschat, bisher im Obersten Rechnungshof; 4. Hofra! Doktor Paul H ent sch el, bisher Direktor des Tarifcrstellnngs- und Abrechnn.ngsbureans. Die Ernennung des fünften Vorstandsmitgliedes, welchem der Matcrialdienst anvertrant sein wird, konnte bisher nicht erfolgen, weil diesbezügliche Verhandlungen noch in Schwebe sind, doch dürfte die Ernennung in der kürzesten Zeit vor sich gehen können. Für den administrativen Dienst wurde Sektionschef Dr. Otto De Martin, für die Bannnd Bahn-evhaltung Sektionschef Dr. Ing. Ferdinind T r n k a, für die Elektrisierung Sektionschef Ing. Paul D i t t e s und für deu Werkstättendienst Hofrat Ing. Karl Kontrus berufe-!. Es ist in Aussicht genomree - die neue Nnkernehnmng mit 1. Oktober 1923 in Wirs'rmkeit treten zu lassen. Von Julius Simon. 1. Die gegenwärtige ökonomische Lage Palästinas offenbar t sich sofort bei Betrachtung der Handelsbi'lanz. Im Jahre .1921 üi'erftieg .der Export foeu Import um mehr als 20 Millionen Dollar, und dies bei einer Bevölkerung von nicht mellt als 700.000 Seelen. Die Di-slferen; wird gedeä! durch die britischen Ausgaben für die Oklitpativusarmee, durch die Ausgaben der Touristen nnd durch den.belräbiüicheu Betrag, der ans jüdischen Onellen in das Land fließt. Uui dies: Handelsbilanz zu verbessern, müssen wir die Produktivlräs'.e des Landes stärken. Zn diesem Zwecke müssen Juden nach Paläsiina geben und sich dort niederlassen. Cie müssen ihre Fähigkeiten f.nd Energie ebenso msibringen wie ihr Kapital. Sie rnnssen hingehen mit ihrem Hab und Gut und ihre Kräfte dort ebenso entfalten, wie sie cs in anderen Findern getan haben, mu Wohlstand nnd wirtschaftliche Blüte für die Getneinschast zn schaff-n. Allerdings sind Kreditmöglichkeiten unerläßlich für ihren Erfolg. In einem Lande lote Palästina, wo etwa 80 Prozent der Bevölkerung rückständig sind, wo viele arabische Bauern von ihrer eigenen Produktion lebett, und wenn sie ihre Erzeugnisse oder Arbeitskraft verkaufen, das Geld vergraben, statt es für die Entwicklung ihres Bodens zn verwertet! oder an-dersroo;n investieren, müssen die Kredilmöglichkeiien not« wendiaerweise v o n a tt ß c n kommen. 2. Für eine 2lrt der Kredite i't in Palästina schon reichlich Vorsorge getroffen, nttd pvar für den gewöhnlichen kurzfristigen Bankkredit. Es ist wahr, daß die jüdische Bank des Landes, die?l n gl o Pa lcst ine Co mpany, gegenwärtig beit größten Teil ihrer Gelder in langfristigen Krediteri festgelegt hat, deren Rückzahlung eine große Zahl von Jahren beansprucht. Aber außer dieser Bank arbeiten vier andere wichtige Bankkonzertte in Palästina: die An glo E g h p t i a n Bank, die B a n k Otto m a n e, der Credit Lyonnais und die B a n c a di Rom a. Diese Banken sind imstande, allen -Ansprüchen zu genügen. Die Anglo Eghptian Bank hat ein relativ großes Geschäft in Palästina entwickelt. Diese Bank har allerdings große Mittel zn ihrer Versügung, rtnd es war natürlich, daß sie sich der Rcgiernng von Palästina als Regierungsbank empifohlen hat. Es ist zn bedauern, daß n i ch t ge n ü g c n d j ü d i j ch e 8 Geld zur Versügung gestellt werden konnte, um diese wichtige Rolle zn übernehmen und dies einträgliche Geschäft zn inachen oder zumindest daran zn partizipieren. Für die andere Form des lnrzsristig.en Kredits, den kooperatioen Kredit, wird gerade setz: die Zentralbank für kooperativen Kredit mit entsprechenden Mitteln ansgestatte!. 3. Obwohl die Anforderitugen für kurzfristigen Kredit in einctn gewissen Nkaße bereits besriedigt wurden, kann dasselbe nicht gesagt werden in bezn.g aus l angfr ist i ge n Kredit. 2kußer den Bankr.diten, die noch erweitert werden müssen, ist hier vor allem der landwirtschaftliche K r e d i t zu nennen. Ein Land, wo zwei Drittel der arabischen Bevölkerung Bauern sind, kann nur dadurch vorwiegend, jüdisch werden, daß eine wesentliche Zahl von Inden, die ihre Wurzeln lief in den Boden schlagen wollen, cutlj dem Lande an gesiedelt sind. Ich will in dieses verwickelte Problem nicht eingehen, sondern nur sagen, daß nach unserer Auffassung der Bauer nicht wie bisher angesiedelt werden soll mit voller Ausstattung, ausschließlich aus Mitteln, die nicht sein Eigentum sind, sondern er muß seinen Besitz allmählich selbst aufbanen, und die Mittel dazu müssen zu einem Teil ans seinen e i g c n e n E r spar n i sscn kommen. Doch dies kann er nicht ohne langfristigen Kredit. Er braucht Kredit zur Lebenshaltung, für Werkzeuge nsw. nach ähnlichen Richtlinien wie der kooperative Erntekredit durch foie' Zentralbank geboten wird. Ferner braucht er Hypothekarkredit für Häuser aus einer ähnlichen Grundlage, wie er in den Städten durch die Baukreditgenossenschaften gegeben wird. Diese Kredite werden bei richtiger Verwaltung ziemlich sicher sein. 4. Das größte Bedürfnis besteht in Palästina für langfristig?n indnstriellen Kredit. Es komrnen Leute nach Palästina -nit einigen Mitteln mtb mit Werkzeugen und Maschinen für kleine industrielle Nnternehmnngen. Sie brauchen Kredit. Sie können nicht zn den Banken gehen, welche Geld nur ans kurze Fristen geben. Sie brauchen billigen Kredit, der in einer größeren Anzahl von Jahren abgezahlt werden kann. Es gibt andere, d'i« in Palästina zn arbeiten begonnen haben und ihr ganzes Kapital in Jmventar und Maschinen angelegt haben, und die nicht genügend Weitblick hatten, nur zu bedenken, daß die Schaffung eines Marktes stir ihre Produkte nicht eine Sache von einem oder ztvei Tagen ist. Sie gerieten in arge Not wegen eines geringen Betriebskapitals, für das sie angemessene Sicherheit bieten können. Es wäre ein Jammer, diese Leute zugrunde gehen zu lassen. Ferner gib^ es eine ganze Anzahl von tüchtigen Geschäftsleuten in Europa, nicht nur in Osteuropa, sondern auch in Zentraleuropa, welche, durch die neue Welle des Antisemitismus ernüchtert, geradezu -darauf drängen, ihr Geschick mit dem Aufbau des jüdischen Landes zu verbinden, wenn normale Kreditmöglichkeiten vorhanden sind. Gerade die wertvollsten Menschen, die Menschen mit Voraussicht und iKlngheit, werden so lange zögern, hinzugehen, so lange die Kreditbedingungen so primitiv sind wie heute. Schließlicb gibt es auch in Amerika Leute, die Geld in palästinensische Unternehmungen investieren wollen, wenn sie drtrch Kredit ermutigt und unterstützt werden. 5. Aber bietet Palästina Blöglichkeilen fiir derartige Ansiedler? Die gegentvärttge Zahl indtrstrieller Unternehmungen beweist nicht viel. So lange Kohle für wirtschaftliche Zwecke noch im Durchschnitt -mehr als 25 Dollar pro Tonne im Hafen kostet, so lange Oel viel zn kostspielig ist, um in weitem Ausmaße benützt.zn werden, und Wasserkraft noch nicht entwickelt ist, ist die heutige Lage nicht überraschend. Nur auü einem SpeMlgebict hat eine Industrie, die uoch viel größere Möglichkei-ten hat, bereits begonnen. Ich meine die industrielle Verwertung der landwirtschaftlichen Produkte des Landes. Bei Haifa wurde eine große, moderne Mühle errichtet,, ferner eine große Fabrik für Pflanzenöl. Die Rc- ' gierung ermutigt die Tabakzncht nnd große Zigarettenfabriken wurden errichtet. Die Schaf- und Kamelzucht ist in Palästina ganz beträchtlich. Eine große Menge von Wolle wird gegentvärtig ansgesührt, und di - --De 'nrd.'rue ^.-.rbrik für S n •; r c i n n d W e bi u ' errichtet.

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