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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-22 · Heft 1654 (22.9.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1654 (22.9.1923)
Date
1923-09-22
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Veit« G Wieil, Samstag -m sich endlich ein behagliches Heim zu ergattern — wie fit sich, vom Freund ihres letzten Opfers entlarvt, rasch noch einen Vorgänger des endgültig verlorenen Ehegatten als Nach' folger sichert —, wie sie sich dann :m letzten Austritt (allen Ernstes!) als Rächerin und Borkämpserin des „Jahrhunderte niedergchalitenen Fraumgeschlechtes" entpuppt-das ist eine wirklich peinliche Angelegenheit, über die man besser schwelgt. Jedenfalls wachsen die Sympathien für den Sndormann mit Bart, wenn man einmal jenen ohne Bart <ju sehen und hören bekommt. Alles an diesem Stücke ist gequält, unbehaglich, gekünstelt und der eingestrente „Geiist" wirkt schweißtreibend. Wenn, schon die Rotter-Bühnen nach Wien kommen, dazu noch in den Redoutensaal der Hofburg: Mußten sie ein Stück wählen, das in Men mit Künstlern wie Edthofer, Werner-Kahle, Nowotny und Frau Het>sey gespielt wurde und abfiel? Einigen vortrefflichen Darstellern, insbesondere Eugen Burg, der ein ausgezeichneter Raffonneur ist, der - feinen Martina K e st n e r, dem interessanten Frau; Schön emann und dem vornehmen Emil Mamelog hätte man lieber in einem anderen Stücke begegnet, wenn es schon im Rahmen der Rotter-Bühnen und im köstlichen Redoutensaal sein mußte. Ganz besonders aber die ausgezeichnete Parodistischc Kunst der Jda Wirst wäre an anderem Orte besser am Platz gewesen. Anznerkennen und $u vermerken ist trotz alledem die vortreffliche Spielleitung Alfred Rotters. O. A. Die „Wilnaer" in London. Man schreie, -uns aus London: Die verewigte .^Lilnaec Truppe", eine Auslese der beiden Ensembles, die in Berlin rurd Wien so große künstlerische Erfolge hatten, ist in London eingetroffen. Die „Wilnaer", von einem früheren Gastspiel bekannt, erfreuen sich nt London besonderer Wertschätzung Einige Kultur- und Arbeitervereine veranstalteten ihnen zu Ehren einen Empfangsabend, der einen erhebenden Verlauf nahm. Ek find Bemühungen im 'Zuge, d-.x Wtlnasr Truppe daß ftänd.ge Verbleiben in London zu ermöÄkchen. Josef Marx, Direktor der Musikakadsmie. Der Bnndesprasident hat den Professor der Akademie für Musik uud darstellende Kunst Hofrat Dr. Jostrf Marx zum Direktor dieser Anstalt ernannt. Eröffnung der „Manes"-Ausstellüng. Brindespräsidenl Dr Michael Hainisch cröfntt morgen Sonntag, präzise bl Uhr vormittags, in Anwesenheit des Gesandten der tschecho-slowcikischen Republik in den Räumen des Künstlerbundes „Hagen", ]. Dez., Zedlitzgasse 6, eine K^llektwansstelluna von Werken d-r Mitglieder der Ischecho-ffowokischen Künstlervereinignng „Manes" in Prag. Nur den Theatern. Bpielplan der Staatsoper: Sonntag, 6 Uhr: „Tanuhänse r". Tanichöuser Herr Martin Ochmann von der königlichen Oper in Stockholm als Gast. Montag, halb 7 Uhr: „Ariadne aus N'ax^s". Dienstag, 7 Uhr: „Der Maskenball. Richmh». Herr Kammersänger Fritz Krauß vom Nationülchereter in München als Gast. Ämelia Fräulein Helene WNchrnnn als Gast. Mittwoch, 7.Uhr: „Tosca". Donnerstag. 7 Uhr: ,/Die Prinzessin von Tragant", ,„Klein-Jdas Blumen", „Die P-uppenfee". Freitag, 6 Uhr: ,<Lo Heng rin". Ortrud, Fräulein Helene Wildbrunn als Gast. Samstag, halb 7 Uhr: „D i e H u g e n o t t e n". Sonntag, halb 6 Uhr: ,Hie Meistersinger von Nürnb e r g". Spieiplan des Burgtheaters: Sonntag: „Geschäft ist Geschäft". Montag: „Anna Karenin a". Dienstag: „Einen Jux will er s ich machen". Mittwoch: „G y g e s und sein Ri n g". Donnerstag: „Der Kaufmann von Venedig". Freitag: Nmeinstudiert und in Szene gesetzt: „König Richard der Zweite" Samstag: „Die fünf Frankfnrter". Sonn- :ag: ,„Kö n ig R ich a r d der Zweite". Beginn der Vorstellungen um 7 Uhr. Spielplan des Akademietheaters: Sonntag: „Tageszeiten der Liebe". Montag: „Die Frau von vierzig Jahren". Dienstag: „Der Kreis". Mittwoch: Zum ersten Male: .Die deutschen Kleinstädter". Donnerstag: „Die Lokalbahn" Freitag: .Dir deutschen Kleinstädter". Samstag: ^Tageszeit en d e r L i e b e". Sonntag: „Die deutschen Kleinst ä d t e r". Beginn der Vorstellungen um halb 8 Uhr. Spielplan der Volksoper: Sonntag, 2 Uhr: (zu bedeutend ermäßigten Preisen): „Die Zaubers löte". 7 Uhr: „Die Afrikanerin". Montag, halb 8 Uhr: „Der Troubadour". Dienstag, 7 Uhr: „Louise". Mittwoch, halb 8 Uhr: Margarete" (Faust). Donnerstag: Di'r Bähe me". Freitag, halb 8 Uhr: „Martha". Samstag, 7 Uhr: „Die Hugenotten". In der Volksoper werden heute Sonntag unter musikalischer Leitung von Direktor Felix Weingartner .Hoffman u s Erzählungn" mit den Damen Gerö, Misner und Solinger und den Herren Reumann, Baumann, Geer, Törich. Laz^r und Fälbl gegeben. Die Giulretta singt znm ersten Male Fräulein Schimon. Morgen Sonntag, abends 7 Uhr, nach mehrjähriger Pause „Die Afrikaner in" mit Herrn Max Kriener als Gast als Nelusco. Spielplan des Deutschen Volksthe a t crs: Sonntag. 3 Uhr: „Der Meineidba u e v", abends „D e r Fremde". Montag: .Das vierte Gebot" (Gastspiel Tyrölt). Dienstag: „G roß st a d t l n s t" (Gastspiel Tyrolt). Mittwoch: „T ai f n n". Donnerstag: „L o l a s Vater" (Gastspiel Tyrolt). Freitag: „Familie Schimel" (Gastspiel Tyrolt). Samstag: Znm ersten Male: „Man kann nie wissen", von Bernard Shaw. Beginn der Abendvorstellungen um 7 Uhr. Deuts ch e s V o lk s th e a te r: Sonntag beginnt die Nachmittagsvorstellung von Anzengrubers ,-D e r Meineidbauev" um 3 Uhr. Das Montag den 24. d. in Anzengrubers ,Das vierte Gebot" einsetzende Gastspiel des Ehrenmitgliedes Dr. Rudolf Tyrolt wird Dienstag den 25. d. in dem Schwank Großstadtluft" von Blumenthal- Kadelburg fortgesetzt. Kammerjpiele: Das Ensemble des Deutschruffttchen Theaters, D e r g o l d e n e H a h n, das allabendlich um halb 8 Uhr in den Karmnerspielen änstritt, bereitet folgende Neuheiten vor: ,Dr. Universttatis", ,/Russische Bäuerinnen", .Die .schwarzen Husaren". .Kruzifix". Nene mimische Szenen, neue Tanze. Metropolt'heater: ^Heute Samstag um halb 8 Uhr findet als Festvorstellnng die 50. Aufführung der Operette „Die Wienerwaldsce" statt. Morgen Sonntag geht „Die Wienevwaldfee" auch um 4 Uhr nachmittags bei ermäßigten Preisen in Szene.^ Johann Strauß-Theater: Ben heute beginnen die Aufführungen der Operette „Ein Marche n aus Fl irre n z" um viertel 6 Uhr.- Mhe 10. Mr, . _Wiener Myrr^enzeftrfng._ Gerichtssaal. Her Mord der Lstam-Leute vor dem Sberstea Gerichtshof. Gestern harte sich der Oberste Gerichtshof mit der Nichtigkeitsbeschwerde zu befassen, ivelche der vom Wiener Schöffengericht wogen Verbrechens der schweren Körperverletzung '.mb , Uebertretung des Waffenpatents zu zwei Jahren schweren Kerkers und 100.000 K. Geldstrafe verurteilte Schlossernehilfe Johann Czermak erhoben hat. Czermak gehört bekanntlich der Gruppe von O st a r a - L e u t e n an, von denen am .17. Februar d. I. in Hütteldorf durch Revolverschüsse der Ar-, beiter Franz B i r n e ck >e r getötet und der Arbeiter Franz Karlusch schwer verletzt worden war. Zusammen mit Czermak waren vom Schöffengericht auch die Ostara-Mitglieder Opi ela, Bevilacqna, Groß und Dietl verurteilt worden. Sie hatten jedoch gegen das Urteil nicht rekuriert, so daß der Oberste Gerichtshof nur über die Nichtigkeitsbeschwerde Czermaks zu entscheiden hatte. Bei der Verhandlung vor dem Senatspräsidenren Doktor Jung machte Czermaks Vertreter Dr. Ernst L o h s i n g sechs Ntchtigkeitsgründe geltend, vor allem den Umstand, daß der beantragte Lokalangenfchein vom Schöffengericht abgelehnt wordcn war, ferner, daß das Urteil des Erstgerichtes gegen Czermak auf der Begründung beruht habe, daß die verletzenden Schüsse nur abgegeben haben konnte, weil niemand sonst eine neun Millimeter-Pistole besessen habe. Da es nicht sicher sei, daß sämtliche an dem Vorfall Beteiligten verhaftet wurden, sei für eine solche Begründung nicht die Wahrheit, sondern nur die Wahrscheinlichkeit gegeben. Ferner habe das Schdffengcricht für Czermaks Handlungsweise nicht die Pnta:ivnative hr (die Meinung, daß cm Angriff gegen ihn unternommen werde) in Rücksicht gezogen. Ueberdies sei für die Uebertretung des Wasfenpatents vom Gericht eine Strafüberschrcilung ersclgt, da es sie mit 100.000 K., eventuell vier Tagen Arrest bestraft habe, während daö Höchstmaß für diese Uebertretung eine Arreststrafe von drei Tagen sei. Ter Vertreter der Gencralstaatsanwallschaft Hofcat Doktor S o o § beantragte, nur die Strasnberschreitnng wigcn der Uebertretung des Wasfenpatents zu korrigieren, sonst aber die Nichtigkeitsbe>chwerde zn verwerfen, da auch ohne Lokalanoenschein die Feststellung begründet sei, daß Czermak auf die Verletzten geschossen habe. Es sei auch keine Putativnotwehr Vorgelegen, da Czermak ebenso wie seine Genossen wußten, das; ihnen kein Angriff berorstand. Der Oberste Gerichtshof hob nur die Bernrteillitg Czermaks zu 100.000 K. Geldstrafe, eventuell vier Tagen Arrest auf und verurteilte i hn zu (!f,n K.. eventuell zwei Tagen Ar erst, da die Uebertretung der Verordnung des Wasfenpatents, deren Ahndung der Politischen Lrrafr-ewalt zngewiesen ist, von: Strafgericht nicht strengw l,e':rt-.tl: werden könne als im Verwaltungsverfahren. Di:': H'r.ibsi.tzung der Geldstrafe wir^e aml: auf die Angeklagten Bevilacqna und Groß erstreckt, die ebenfalls zu 100.000 K. vern'.tütt worden waren. In allen anderen Punkten wurde die Nich!i;i.'ti'sbeschwerde des Czermak verworfen. In der B-gcüu'-.,rt führt Senatsprästdeni Jung "ans, daß Czermak w;g:n seiner Tat unter einem viel milderen Paragraphen verurteilt worden war, was im Richtigkeitsverfahren nicht n::h: engl fochten werden könne. Der Knödel als Wurfgeschoß. Frau Makesch und ihre Nachbarin Frau Koei befinden sich in dauerndem Kriegszustand. Zwischen den feindlichen Mächten kam es des öfteren zu kleineren Wortaeplänkeln, Vorpostengefechten und Schar- -mützeln, die verhältnismäßig harmloß verliefen.. Am 19. Mai jedoch scheinen sich die beiden Parteien zu größeren Aktionen entschlossen zu haben, wobei die Operationen damit eröffnet wurden, daß die Frau Koci einem Mitglied der feindlichen Familie eine Ohrfeige gab. Dies war der Beginn der Schlacht. Frau Koci hatte eme befestigte Stellung in ihrer Küche bezogen, während die feindlichen Truppen im Rahon des Korridors operierten. Als die Vorpatrouille der Makesch-Truppen, bestehend aus dem Knaben Josef, sich auf das feindliche Territorium vorwagten, da — „eure Kugel tem geflogen" . .. Die Kugel, die aus der halbgeöffneten Küchentür der Frau Koei gegen den jungen Makesch geflogen kam, war ein Erdäpfel k n ö d e l, durch den der wackere Kämpe angeblich am Auge der letzt wurde. Dieses Gefecht bildete gestern den Gegenstand einer BezirkSgLrichtsverhandlung, bei welcher die rnodelwerfende Frau Koei wegen leichter Körperverletzung angeklagt war. Auf den Tisch des Gerichtes legte Josef Makesch einen runden Gegenstand nieder, den der Richter anfänglich für einen Stein hielt. In Wirklichkeit war es aber ein vier Moüate alter Erdäpfelknödel, den sich der junge Makesch als Andenken an den denkwürdigen Tag aufgehoben hatte. In ausführlicher Rede suchte die Angeklagte dem Richter zu beweisen, daß ein frisch' gekochter Knödel nicht die vom Zeugen behauptete Wirkung hev vorrnsen könne. Der Richter hatte für kriegerische Operationelt auch wenn sie nicht mit Handgranaten und Schrapnells, so«' dern bloß mit Knödeln geführt werden (o. lfätten doch die vier Jahre lang für Freiheit, Menschttchkeit und Recht käntpsenden Völker tm:lt .Knödel grlvorsen!) Witten Sinn und diktierte einen Friedensverlrag, bei welchem Frau Makesch 1 ',0.000 und die andere kriegführende Partei 100.090 ZI an „Reparationen" zu zahlen haben. Nach der Verkündigmig dieses Urteils erklärte der Gatte der Makesch. die Strafe nicht .«mrijnw. zn wollen. Seine Gattin, offenbar eine stärkere Macht, sagte jedoch: „Herr Richter, i ch nehme die Strafe an." •mamämsitmim MWMMWtsgMhr fit HeAtschlttd: rmmMch öftere. Amtes 28.900 22. September 1928 Rr. 7-B54 4 Gestempelte Krone ---- 8.8080 Sentimer. Ansrahluns Me» --- 0.00-0°/, Sentlme». Fn Zürich notierte 21./9. 1 20./9. die östen'eichische Krone ...... 0.0079*/, 0.0079*/, die österr. gestempelte Krone' . . . . 0.0080 0.0080 die tschechische Krone ....... 18.95 18.90V4 ' die Mark .. 0.0000044 0.0000027 Holland .... 292.50 New-Uork .. 565.25 586.50 London.. 25.68 25.68 Paris. 38.35 33.60 Mailand .. 25.30 26.30 Belgrad. 6.10 6.10 Bukarest.. 2.55 3.80 Sofia .. 5.30 5.82 Budapest' .. 0.0305 0.0310 Warschau .......... 0.0018 0.0020 Besiernng der Reichrmart. Starker Rückgang der fremden Zahlungsmittel ln Deutschland. Die überraschend gekommene volle Zuteilun'g der Ansprüche an ftemden Zahlungsmitteln, welche an die Reichsbank gestellt wurden, löste im Verein mit der Besserung der Reichsmark in Zürich von 0.0000027 auf 0.0000014 einen derart starken Rückgang der fremden Zahlungsmittel in Berlin aus, daß der Dollar von 1*81,5 auf 109,7 Millionen, das Pfund von 862,9 aus 498,7 Millionen sank. Die tschechische Krone ermäßigte s:ch von iß ans 3-3 Millionen und die österreichische Krone senkte sich von M.800 auf 154.600. Berlin, 21. September. Rach der „BeÄiner Böksanzeitrmg" ging der Dollar gestern im Berliner Abend-Dadism. verkehr bis auf 130 Millionen Mark zurück. Vereinzelt wurden sogar noch erheblich niedrigere Knvse gemeldet, deren Richtigkeit allerdings nicht nachyvprüft werden konnte. MS Ursache für die rückläufige Bewegung der Dckoisen wurden n. a. auch die in Aussicht genommene Währungsreform und die Meldungen über eine Lösung der Richrfraye angegeben. Die „Dosftsche Zestung" meldet, daß die Vorgänge an der gestrigen Devisenbörse eine Rückwirkung auch auf die anderen Märkte ausülbten. Der stärkste Umschwung trat im Produkten* Handel ein. An der Hamburger Produktenbörse kam übechaup! keine Notierung zustande, während an der Berliner Produktenbörse ein wesentlicher Rückgang vermerkt wurde. Weniger rasch machte sich die Wirkung auf dm Kolonialwarenun> Fettwarmmärkten und sonstigen Lebensmitteilmärktm geltend, doch wird eine entsprechende Rückwirkung dort für heute zu erwarten sein. Im gestrigen Wiener Clearing hat sich die Reichsmark von 0.80 auf 0.5250 für 1000 Mark gebessert ClearingkargB der Österreichischen Natlonalbam vom 21. September 1928. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam t. 1 holt, dulden , Agram 1 jug. Kronen .... Belftf&d 1 Dinar . Berlin 1 deutsche Reichemark . Brussel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei.. Chrlstianla 1 norweg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . , , Madrid l Pesetas ...... Mailand 1 Lire. , New York 1 Dollar ...... Paris I Francs. Prag 1 tschecho-slow, Kronen . SoGa 1 Lev/a .. Stockholm 1 schwedlScheKronof . Warschau 1 polnische Math . . Zürich 1 schweizerische Francs . Zins* fuB Qeld 7900,— TTO.- 770.- 0.50 34W.-- M, 318.— 1130.- flfc 9380.- 3174.- '0935.- 4187.- 2125.- 660.- Kurs vom 20.Sept Ware Qeld War« 28000.- 27900.“ 774.— m- 774,- 768.“ 0.55 •) 0.29V, 3506.“ 3484.“ SS 3.1:32 11170.- 11130.“ 12630.- 12530,“ 322900,—321500,— 8&='Mb 71185,“ 70935.“ 4203.- 4192.- 2135.- 2125.- 664.— 660.- 18630.- 18570.- 0.22V» 0.A/. 28000,- 770.- 770.- 0.34V, 3498.- 3.81 320.- 11170.- 12570.- 322500.- 9420,- 3176.- 71185.- 4208.- 2135.- 18^o!- 0.23V Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar autw. » > ' kleinere . . , Belgische Noten 100 Franc» . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . „ *100 * . „ * kleinere. . . Dänische Noten 106 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . . ,100 ... , „ kleinere. . . . tngl, Noten von 8 Livrest. aulw. . „ kleinere ..... Französische Noten 10Q Francs . Holländische Noten 100 dulden . Italienische Noten v. IGO Lire autw. . „ kleinere .... . Jngosi, Noten ung&et. zu 1000 Dinar . » . „ 10O . ... kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark autw, „ „ kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.BOOLel . . kleinere . . . Kuss. Noten (Roman.) m 800 Itub el . , . - joo . ... kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.lOOOaufw, . „ kleinere Ungar, Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. . . zu 10.000 Kr. . . . . . kleinere. *) Für 1000 Mark.?K- 3453.- 638.- 618*— 12360.- iÄ- 0.52V, 0.57'/, 1 320l0o!— 3217oq!- 319800,- 321500— 4140.- 4170.- 27700.— 2793«.- 3150.- 3170.- 3130.— 3150.- 757.- 763— 749!- 755!“ 110OO.- 11080.- 0.21 0.23 0.19 0.21 310.— 314.— 200.- 294.- 18360!- 184«oI— 12430.- 125l0.- 9270.- 9350.- 2107.- 2123.- 2102.- 2118— 2.35 2.55 2^30 Ü50 7Y i— 7o 0.30 0.35' 2.30 2.50 Ire ReichsdanWsiLL . Berlin, 19. September. Die Berschlechtcruug der Lugi der Reichsbank machte in der ersten Septemberwoche weitere Fortschritte. Wie der Bankausweis vom-7. d. zeigt, erhöhte sich die gesamte Kapitalsanlage um 681,8 auf 18Ö9 Billionen Mark. Bott der Vermehrung entfiel«! 584,2 Billionen Mark auf Reich sschatzanweisnngen, deren Bestand damit auf 1571,5 Billionen Mark wuchs, und zwar wieder ausschließlich, infolge gesteiger^p Ansprüche des Reiches. Das

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