Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1654 (22.9.1923)
- Date
- 1923-09-22
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980735--16196-3003087- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nv. xm ' WM, GaMSW_ Wechselportefeuille hob sich um 113,8 auf 278,4 Billionen Mark. Es handelt sich bei dieser Zunahme zu einem erheblichen Teil um Jnkassowechsel und.Schecks, für die also die Reichsbank als kreditgewähreüde Stelle eigentlich nicht fungiert, im übrigen um solche ganz kurzfristige Kredite, deren Ueberleitung auf wertbeständige Basis ohne Gefährdung des Wirtschaftslebens, insbesondere ohne Gefährdung der Volksernährung, bei der Kürze der Zeit noch nicht möglich war. Das Lombardkonto weist diesmal eine Abnahme um 16,4 auf 8,9 Billionen Mark auf, was mit dem Uebergang größerer Darlehensposten auf die Reichsdarlehenskassen zusammerchäugt. Die neu beanspruchten Kredite flössen teilweise den freznden Geldern zu, die um 289,6 auf 880,6 Billionen Mark stiegen. Der größere Teil wurde indessen der Bank in der Form von Zahlungsmitteln entzogen, da sie nunmehr wieder in der Lage war, bem an sie herantretenden Banke Notenbedarf, zu genügen. Der Umkauf an Banknoten erfuhr daher eine Vermehrung um 518,8 auf 1182 Billionen Mark. Der Umlauf an Darlehenskassenscheinen ging von 11 auf 10,6 Milliarden Mark zurück. Der Goldbestand verminderte sich um 20,6 Millionen Goldmark, di? im Interesse der Devisenbeschaffung verwendet worden sind. 'Der Betrag wurde dem Goldkassenbestande der Bank entnommen, der auf 478,6 Millionen Mark zurückging. Das Golddcpot im Auslande änderte sich nicht- Der Bestand an Münzen, aus unedlem Metall ermäßigte.sich um- 1,2 auf 19,7 Milliarde Mark. Die Darlehenskassen des Reiches wurden mit 92,9 Billionen Mark neu iit Anspruch genommen; ihre Ausleihungen stiegen auf 107 Billionen Mark. Sie führten einen entsprechenden Betrag an Darlehenskassenscheinen an die Reichsbank ab, so daß deren Bestände an solchen Scheinen ans die gleiche.Höhe, nämlich auf 107 Billionen Mark, Zunahmen. SründÄUg einer zementsabril in Palästina durch die Firma Rothschild? Der „Doar Hajom" veröffentlicht eine Telegrap'hen- Agentur-Meldung aus London, wonach die Bank der Rothschilds in London an die Gründung einer Zementfabrik in Palästina mit einer Leistungsfähigkeit von 60.000 Waggons jährlich herantritt. Die Errichtung der Fabrik wurde der Zentralen Ballgesellschaft in Budapest (?) übertragen. Sitz dieser Fabrik wird aller Wahrscheinlichkeit nach Haifa sein. Wiener „Doar Haijom" hinzufügt, ist Ing. Schneerson m Palästina eingetroffen, um die Vorbereitungsarbeiten zu leiten. Englische Induftrieinteressen in Polen? Ans Warschau wird uns gemeldet: Wie verlautet, soll kn den nächsten Tagen der bekannte englische Industrielle Marfhall-Treader m Polen ei nt reffen. Die Reife Marfhalls wird dahin kommentiert, daß die industriellen Kreise Englands geneigt feien, in eine Interessengemeinschaft mit der polnischen Industrie oinzutretcn. Eisenbahn-Goldobligationen in Rußland. Das Eisenoahukommissariat beabsichtigt, in der nächsten Zeit aus Goldrubel lautende E i s c nb ah n o'bl>i g a t io neu, lautend auf einen, drei und fünf Rubel, Herauszugoben. Dadurch soll das für die KonservierungsMecke der' russischen Eisenbahnen benötigte Kapital beschafft werden, lleiberdies sollen die Obligationen als Zahlungsmittel an den Eiseubahukasscu dienen, wodurch die Bahnverwaltung von den sich aus der Rübelentwertung ergebenden Verlusten geschützt werden soll. Alle Eisenbahntarife sollen in Goldrubeln berechnet werden. Aenderung in der Abrechnung der auf ungarische Währung lautenden Frachten-Zahlungsbestätigungen der Nationalbank.. Es ist den Bemühungen der Oesterre:chischen Nationalbank gelungen, mit dem königlich ungarischen Noteninstilnt eine Vereinbarung zu treffen, derzusolge sie in der Lage ist. von nun an bis auf weiteres die zur Zahlung von ungarischen Bahnfrachten ausgegebenen, auf ungarische Währung lautenden Frachten-Zahlungsbestätigungen zum Warenkurs für Noten dieser Währung abzugeben. Neuerliche Erhöhung der Eisenbahntarife in Polen. Aus Warschau wird uns gemeldet: Im Einvernehmen mit dem Handelsminister wird der Eisenba'hnminister am 1. Oktober eine Erhöhung der Fracht- und P e r s o n e n t a r i f e um 100 Prozent vornehmen. Bildung eines Syndikats der Tabcckpflanzer in Rosch- Pinah (Palästina). In Rosch-Pinah bildete sich ein von der Regierung legalisiertes Syndikat der T a b a k p f l a n z e r zwecks EiHjiclung von günstigeren Bedingungen für den Absatz der palästinensischen Tabake. Nach längeren Verhandlungen hat die bekannte Zigarettenfabrik Maspero die ganze Tctbakerzeugung des Kreises von Rosch-Pinah zuin Preise von 66 Grosch für ein Roll erstanden. Das Quantum wird auf über 40 Kanter geschätzt. Die Sortierung des Tabaks wird für einige Monate zahlreichen jüdischen Arbeitskräften Beschäftigung geben. Freigabe der Schafwollausfuhr aus Rumänien. Berichten aus Bukarest zufolge, wird in der nächsten Zeit die Ausfuhr von Schafwolle bewilligt werden. Die Ans- und Einfuhrkomnnssiou hat bereits einen diesbezüglichen Vorschlag den? Handelsminister vovaelegt. Die Ausfuhr von Baumwolle, Hanf und Leonen wird weiterhin untersagt sein. Tschechische Kronenforderungen gegen ehemals österreichische Vcrsicherungsinstitnte. Wie wir hören, werden gegenwärtig zwischen der Tsche'chy-Slowakei und Oesterreich' Verhandlungen über den Abschluß eines Abkommens betreffend den Schutz der Versicherungsnehmer auf Grund des Saint- Germaincr Vertrages geführt. Da die ehemals österreichische» Versicherungsinstitute viele Versicherungsnehmer in der Tschecho-Slowakei hatten, aber nicht über yinreichönde Reserven Inschriften an die Redaktion sowie unverlangt einlangenden Manuskripten wolle man stets Allckporte beilegen» da fönst eine Beanl- -- «• ***->f7, beziehungsweise Rücksendung nicht erfolgen f r4,i. Wiener Morgenzettuirg. in der Tschecho-Slowaker verfügten, war die Bezahlung der Versicherungssummen hinsichtlich der Währung bestritten und eine Vereinbarung zwischen der Dschecho-Slowake, und Oesterreich in dieser Frage notwendig (Morden. Unserem Wer* nehmen nach -wird die Regelung in dem Sinne erfolgen, daß die tschecho-flowakischen Versicherungsnehmer die Versicherungssummen in tschechischen Kronen erhalten .werden. Um diesem Übereinkommen nicht vorzugreifen, war bisher vereinbart worden, daß Valutastreitigkeiten in Versicherungsangelegenheiten zwischen tfchecho-sloluakischeu Staatsbürgern und österreichischen Versichcrungsinstituten unterbrochen wurden, und Mar sollte diese Maßnahme bis Ende 1933 Gültigkeit haben. Wiener Börse. Wenn sich die Spekulation an der gestrigen Börse weitestgehender Reserve befleißigte, so war dies der bevorstehenden Prolongation, bei welcher man eilte Versteifung des Wochenzinssatzes befürchtet, zuzuschreiben. Im Anfangsstadium war noch eine ziemlich freundliche Tendenz vorherrschend, gestützt auf die besseren Berliner Berichte, die Befestigung der Prager- Börse und des glatten Verla,tfcg des Zahltages in Budavest. Das Geschäft bewegte sich aber in den allerengsten Grenzen, wozu der Wochenschluß auch vielfach beigetragen hat. Etwas erhöhtes Interesse zeigte sich für Bankenwerte, so auch für Krupp-Aktien und den Aktien der österreichischen Hofherr. Dagegen lagen Sünbahnwerte ungeachtet der gesicherten Annahme des Akkords schwächer. Im weiteren Verlaufe verminderten sich die Umsätze auf der ganzen Linie, die Spekulation suchte sich zu entlasten, so daß der Schluß für Kulissenwerte mit Abschwächungen derselben erfolgte. Im Schranken dagegen wurden einzelne Werte mit größeren Avancen bedacht. So stiegen Nordbahnaktien uin eine Million. Von den Brauereiaktien, die andauernd begehrt waren, erhöhten sich Pilsner Brau um 800.00g K. und Gösser Brau um 300.000 K. Krainische Eisen profitierten 46.000 K., Trifailer Kohle 24.000 K-, Pcrlmooser Zement 17.500 K. lind Haufer u. Sobotka 60.000. Auch Zuckeraktien zählten zu den bevorzugten Effektengattungen. Von den Holzaktien gewannen Guttmann 200.000 K., Slavex 28.000 K. Hingegen gaben die seit einiger Zeit vernachlässigt und schwächer gewesenen Petrolerltnwerte neurdings im Kurse nach. Es ermäßigten sich Galizia um 500.000 K., Naphtha und Schodnica um je 50.000 K. Bezugs rechte: Rothau-Neudeck 750.000, Humanic 2000. Auf dem Re nten mar kt waren die österreichischen Renten nur wenig verändert, dagegen die ungarische Kronenrcnte angeboten und mit einem Minuszeichen aufgezogen. Tschecho-slowakische Eisenbähnobligationen wurden für Prager Rechnung aus dem Markt genommen und erzielten mäßige Besserungen. Von den Exoten notierten: Anzeigengesellschaft 360.000, Erdöl 72.000 bis 74.500, Holzverband 29.500 bis 36.000, Iriag 392.000 bis 402.000, Mraznica 270.000 bis 282.000, Tepcge 165.000 bis 170.000, Universale 59.000 bis 05.000, Wiener Waffen 25.000 bis 20.500. . Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzcitnng".) In Deutschland ist die Tendenz für Chemikalien andauernd fest. Aetzkali kostet 21 Millioncil Chlorkal>;inm 10 Millionen. Oxalsäuxe 34 Million-.'» und Zinkweiß 52 Millionen. An. der gestrigen Warenbörse war das Ansgebot in Chemikalien zufriedenstellend und einige Umsätze erfolgten in geringen Mengen zu letzten Preisen. Ansgeboten .wurden: Actznatron 126-130 zu 7200 K. Wien, zu 6150 K. traufit Budapest pro Oktober, und amerikanisches zu 6200 K. franko Wien, Blc'iwciß chem. rein zu 13.300 K., Blcizucker krist. zu 13.700 K. transit Passan. Chromkali zu 21.000 K.. Glyzerin 28 Be. chemisch rein zu 27.000 K. Wien inkl. Emballage transit, Borax zu 27 Pfund transit Passan, Kupfervitriol 98-99 zu 7950 K., Lithopon Grünsicgel 300-0 zu 7000 K. transit W'.en. Minium Bleiberger zu 11.800 K., Oxalsäure zu 16.060 K.. Salmiaksalz zu 8200 K., Soda Ammoniak 96-98 zu 117 tschech. Ktransit Budapest, franz. Stearin Tafeln zu 19.900 K.. Kleber prima zu 12.200 K., Ziuktinciß Petcrswaider zu 9.50 tschech. K- Wien, schweb. Terpentinöl zu 18.000 K. Gesucht waren Aetznatrön, Zinkweiß und Parafsin weiß. Oele und Fette. Die Tendenz sprach sich eher etwas fester aus, erhältlich waren Rüböl doppelt raffiniert zu 14.000 Kronen, Rindertalg prima weiß zu 15.800 K. Wen und rranz. Rizinusöl erste Pressung zu 19.800 K. transit Wien. Tafelspesseöl zu 16.500 K.. Schweinefett Pure lard Faßpgcknng zu 100 Kilogramm zu 36D5 Dollar transit Wien und ,n Kleinfässern zu 26.200 K. prompt ab Wien. Kolonialwaren hatten ruhiges Geschäft zu unveränderten Preisen in Kaffee, Tee, Kakao, Reis, Kondensmilch, -Pflaumen und Sardinen. Cassia llgnea (Gewürzl befestigte sich um 500 K. auf 44.000 K. In Zucker war die Terdrnz nicht einheitlich, tschechischer ermäßigte den Preisstand um 10 Punkte auf 4.30 tschech. K. prompt ob Grenze, pro Oktober lautet die Notiz unverändert 3.46 tschech. K. und Würfel 3.75 tschech. K. ab Grenze, pro November-Dezember stiegen Preise um, 100 K. Kristall notiert 7950 K.. und Würfel 8850 K. in Gailzwaggon Fr-achtbasis Hol-enan. Ah Lager Wien lautet die Notiz für Kristall 18.400 K. - 200 K.) prompte Lieferung. Rohhäutc. Die gestrigen Preise stellten sich wie folgt: Kalbfelle ohne Kopf 35.000 K, mit Kopf 38.000 K.. Rindshäute 19.500 K.. Noßhänte 250.000 K., Schaffelle 93.000 K-, SchMvßen 28-000 K., Kitzfette 20.000 K.. Ziegenfelle 47.000 K.. Sommer-Rehfelle 45.M K., Winter-Rehfclle 93.000 K., Gemsenfelle 60.000 K. Berliner Börse. Berlin, 21. September. Die Devisenpreise ließen nn Vormittagsverkehr Ansätze zu einer Befestigung erkennen. Auch war die Auffassung verbreitet, daß eine EAcichte-- 'rung des Geldmarktes zu erwarten sei. Im Einklänge hiermit erösfnete die Börse weniger schwach, als man allgemein erwartet batte. Gelvisse Werte stellten sich sogar sehr bedeutend hoher; so Bnderus-, Essener Steinkohlen-, Rhein. Braunkohlen--, 'Niebeck Montan-, Gothaer Waggon- und Stöhr-Aktien. Die übrigen blieben gut behauptet. Die Kursgestaltung bot daher zuuächst ein recht uneinheitliches; Bild. Im späteren ^Verlaufe wurde bekauut, daß sich bei der Annahme der gestern zugeteilten Devisen Schwierigkeiten ergeben und daß sich eine starke Geldknappheit bemerkbar mache. Hierdurch erfolale eine allgemeine Absckiwächunn, wodurch _52. SeMMer 1983_«MW) " die a»sä»glichen vereinzelteil Kursgeivülue nicht ausrvW erhalten iverdeu konnten. Banken und SchiffahrtS-^ktisfl stellten sich durchivegs erheblich niedriger. Valutawerte waivchi im Einklänge mit dem Rückgänge der Devisenpreise geMm. Deutsche Anleihen bekundeten eine feste Haltung. (Alles in Tausenden von Mark.) * Schlnßkurser Türkische Lose 828.00Q, OMp Staatsbahn 1,500.000, Nordd. Lloyd 215,000, Ber. ElbeschiMrt 200.000, Berliner Handelsgesellschaft 800.000, Kommerz.PrivatbcklN 90.000, Darmstädt. Bank 190.000, Deutsche Bank 260.000, Diskonto« Kommandit 260.000, Dresdner Bank 136.000, Nationalbank ffii Deutschland , Oesterr. Kredit 23.000, Oesterr. Länderbanl Reich8bank130.000, Wiener Bankverein145.000,Wiener Unionbank 91.000, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 240.000, Bochume, Gußstahl 2,800.000, Daimler Motoren 56.000, Deutsch-Luxemburger 2,000.000, Deutschs Waffen u. Munition —Dvwvnit Nobel 216.000, Felten u. Guilleaume 1,800.000, Gelsenkir-ener Berg 2,200.000, Th. Goldschmidt 600.000, Harpener Bergbau 2,725.000, Hirsch Kupfer 1,400.000, Höchster Farben 895.000, Hohenlohe-Werke 1,200.000, Laurahütte 800.000. ManneSmannröhren 1^10.000 Phönix Bergbau 1,600.000, Schuckert ü. Co, 1,500,000, Siemens u. Halste 1,660.000 Telephon Berliner 80.000. Prager Börse. Prag, 21. September. Tsie steige nid e Tendenz machte an der heutigen Börse weitere Fortschritte, wobei besonders Zuckerwerte Rekordknvse erreichten. Fest lagen ebenfalls Bierbrauereien. Maschinenfabrlks-, Daurin-, Oe-sterr. Bergnnv Hütten-, Bergmann- und Novdböhm. Kohlen-Aktien. Danwerte lagen ruhig, chemische ungleichmäßig. In der Kuliffe befestigten sich Danek-Mien. Heimische Bankaktien waren zum Teil gebessert; die Wiener Bankaktien lagen unverändert. Transportwerte sowie der Anlagemavkt waren Mchsalls fest. Von Exoten waren Zuckerwerte, von denen wiederum Schönpriesvncr iut-b Ausftzer Raffinade an der Spitze standen, rege gefragt. Die Steigerungen setzten sich auch nachbörslich fovt. Der Schluß war fest. Schlnß kurser Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —, Böhm. Unionbank 485.—, Böhm. ESkomptebank 474.—. Böhm. Jndustrialbank 499.-, ZivnostenSka Banka 476.50, Anglobank 183.—, Oesterr. Kredit 173.—, Wiener Unionbank 189.—, Wiener Bankverein 114.50, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A 575.—, Lit. B 221.—, FerdinandS-Nordbahn 12.900.-, Prag-Duxer 245.—, Auffig-Teplitzer Eisenbahn 1250.—, Nestomitzer Zuckerindustrie 2090.—, Vereinigte Elektrizität Wien 210.—, Brosche 2010.—, Koliner Spiritus 1715.—, KönigShofer Zement 1478.—, Breitfeld-Danek —.—, Ringhoffer 975.—, Simmeringer 196.—, Rotbkosteletzer Textil 428.—, Alpine Montan 370.-, Poldihütte 664.-, Prager Eisen 1355.-, Oesterr. Berg u. Hütten 3670.—, Skoda 656—, Jnwald 695.—. Budavefter Börse. Budapest, 21. September. Die Börse zeigte bei Beginn eine ziemlich schwache Haltung, da bei den Barckon größere Verkaufsaufträge Vorlagen. Im Verlaufe trat eiin Tendenzumschwung ein, da die Kontermine zu Deckungen schritt und auch aus Wien Kausovders Vorlagen. Die Haltung wurde ausgesprochen fest und die ansängllichen Verluste wurden^ überall wieder wettgemacht, zum Teil sogar Kursgewinne erhielt. In Montan- und einzelnen Jndustr>epapieren betrugen die Kursgewinne 5 bis 10 Prozent. Der Schluß erfolgte zu den höchsten Tageskursen. Taggeld war hevte prompt zu 1,76 Prozent zu haben. Ausder Nachbörse verbesserte sich die Tendenz. Geldanbote lagen von jeder Seite vor. Die Krlvse überstiegen die Mittolknrsc. Besonders begehrt waren Ung. Kohlen, Konnnerzialbank und Viktoriamühle. Schlnßkurser Ung. Kredit 766.000.—, Oesterr. Kredit 178.060.-,Britisch-Uug. Bank 167.000.-,Salgo Kohlen 098.000.-, Rimamurauyer 168.000.—, Südbahn. 138.000.—, StaatSbahrr 505.000.—, Gran-Szaszvarer 480.000.—, Oberungarische Berg 1,000.000.—, Drasche-Ziegel 610.000.—, Ungarische Allg. Kohlen 2,825.000.-, llrikany Kohlen 1,600.000, Adria-.-. Elotilde chem. Fabrik 135.000.—, Uyg. Eisenbahnverkehr 255.000.—, Anglobank —, Verein. Holz 38.000.—, Koburg 55.000.— Spodimn -.—. Sie Scbi(cnfutfe. SSerlin, 21. September. (Devisenkurse.) — Amsterdam^ 43,092.000 - (71,221.500.-), Belgien 6,486.250.- (8.977.M-), Ehristiania 17,556.000.- (29.127.000.-). Kopenhagen 19,846.250.- (32,917.500.-), Stockholm 29,127.000.— (48,079.500), Italienische 4.887.750. - (8,079.750.-),London 488,1760.000.-(822,987.600.-); New-Pork 109,725.000.- (181,545.000.—), Paris 6,463.800.— (10,773.000.-), Schweiz 19,851.500.— (32,119.500.-), Spanien 14.862.750. — (24,538.500.—), SBicn 154.612.— (249,375.-), Prag 3.291.750. - (5.446.350.-), Budapest 578.500 - (957.600.-). Sofia 1,047.975.- (1,645.875.—), Belgrad 1,197.000.— (1,795.500.-). Berlin, 21. September. (Notenkmfe.) — Noten: Dollar 109,725.000.- (161,545.000.-), Pftmd 498,780.000.- (822,937.500.-), Italienische 4,887.500.- (6,982.500.-). Polnische 44.000.-(50.000.-), Tschecho-flowakische 8,291.600(4,289.000.—), Oesterr. gestempelte 154.500.— (189.500.—). Prag, 21. September. (Devisenkurse. —* Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin 0.87 (0.20), Zürich 607.75 (604.76), Pari« 201.75 (202.50), London 153.60 (153.50), New-Aor! 83.85 (33.75), Belgrad 36.37 (36.87). Bukarest —(—.-), Wien 4.60 (4.60), Warschau 0.79'/, (1.20'/,). Agrmn (-.-), - Birdapest 17.25 (17.28), Jugoslawische 36.50 (36.50), Oesterreichische gestempelte. Krone 4.59 (4.57), Polnische 0.69'/. (0.89',.), Ungarische (10.50). Bndapeff, 21. September. (Kltrse der Devissnzrnttale.) — Amsterdam 7700 bis 8140, Bukarest 92.— bis 105.— Kopenhagen 3530 bis 8740, Cbristiania 3125 bis 3345. London 86.500 bis 92.900, Berlin 0.002 bis 0,003, Italien 870.- bis 925.- PariS 1152.- bis 1218.-, Prag 586.- bis 633.-. Stockholm 5177 bis 5500. Zürich 3140 bis 3660. Wien 0.2770 bis 0.2990, Sofia 188.- bis 194.-, Belgrad 212.- bis 226.-, New-Bork 19.500 bis 20.600, Warschau 0.07 bis 0.0865, Brüssel 905.— bis 1020.-, , Warschau- 21. September. (Devisen.) Berlin 0.0028) London 1,286.000, New-York 282.050.-, Prag 8600, Wien 4,01. Agram, 21. September. (Devisen.) Wien 0.1300 bis Berlin 0.00090 bis Budapest 0.50 bis Bukarest 48.- bis Italien 412.-bisLondon 420.- biS -, New-York 9225.- biS —, Paris 540.- bis — Prag 277.— bis —, Sofia bi8 —, Schweiz 1640.— bis —, Briiffel —bis —, Warschau —btS —, Amsterdam —--bis —.—^ Stockholm —. New-Aorst» 20. Sepiember. (Devisen.) London 484.75, Paris 588.50, Berlin 0.00009, Ntailand 447.50. Zürich 1777.—, Kopew Hagen 1806.-, Stockholm 2664.-. Ehristiania 1606, Auisterdam 3930.-, Prag 300.50, Wien 0.14, Budapest 0.55. Bukarest 46.50, Warschau 0.0850, Madrid 1351.50. ‘'67.- Brüssel 494.50, Kanada 28/„ lt. p.. . ’■•'?«» 83.50, 11r.r*