Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1651 (18.9.1923)
- Date
- 1923-09-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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*>uc. jlüöJl C..~ i - 1 - 1 V- X Hungers, wenn sie auch sehr hcrabgekommen ist. hn der letzten Zeit hat sich unsere Tätigkeit auf die AnSspeisnng yW Kranken und Kindern lind auf medizinische Arbeit beschränkt. Im Jahre 1922 haben wir 5 Millionen Kinder, im heurigen Jahre 3 Millionen ansgespeist. Die Ernte war schau tut Jahre 1922 in Russland günstig, was natürlich viel zur Perbesserung der 9age beigetragen hat! heuer ist sic nach günstiger. Eigene Spitäler haben »vir in 9-^hland nicht eingerichtet, sondern für unsere medizinische Arbers die bestehenden Krankenanstalten benützt, Die Acrste ni-.v 'Jslegerinnen sind sehr fähig mcd arbeiten in aufopfernder Weise. In den Spitälern haben wir Vorräte an medizinischen Apparaten n"d Instrumenten sowie Wäsche und Bettzeug im Werte bau! Millionen Dollar .mrückgelassen, die uorli ungebraucht sind. Vo>: guderon Ärmste,-. die wir durchsijhrten, wäre die Reinigung und der Umbau der W a s s e r lest ll >l g e n im ganzen Lande zu erwähnen. sowie die 'Versorgung der Städte mit bin: nötigen Bcc)elsen zur Berämpfnug epidemischer Krankheiten." , rlhue mich in politische Dinge zu mischen", betonte Cofonel -2> a o k e l. „möchte ich bemerken, das; uns die Sowjetrcgisrnng überau.r. z n dort o m me u d behandelt hat. Meiner Meinung ua-ii hat :H n ft l a nd eine große Zukunft. Der K p v,i m u u i s> „t u s ist schwach geworden und heute wenig bemerkbar. Für Rußland wäre cs sehr wichtig, mit dem übrigen Europa wieder in Berührung zu kommen, und dqs dK'rr.men der Übrigen europäischen Länder zu gewinnen. Eine Feststellung. Don Errgen Hoeflich. Moritz Hsimann, ein feinsirmiger, dentschjüdischec Schriftsteller von Mug, der, soweit mir bekannt ist, in, Angelegenheiten der Regeneration des Judentums bis nun noch nie gesprochen hat, meldete sich letzthin zum Wort. In einer Angelegenheit, deren Wichtigkeit von Monisten entweder nicht erkannt oder deren Besprechung! Ärmer von neuem vertagt wurde, „weil es wichtiger^ Dinge zu behandeln gibt". In einem Aufsatz „Ueberfetzungen ins HebMsche" schreibt Heimqnn; „Da, eines Tqges, las ich Me Zjettmrgsmrfiz, daß das hebräische Theater in JenffaLm mit Ibsens „Nora" eröffnet wurde. Noch heute weiß ich nicht, ob hie Nachricht stimme, noch nicht, ob ffe anch anf andere so wirkte, wie auf mich. Mir nämlich schien etwas Verkehrteres, Kläglicheres kqnm denkbar; mir fchieu es, als ob derr böswiwge Hohns «4 Nicht besser hätte erfinden können -. . Um zu zeigen, daß man so gebildet ist wie scher europäische Durch-« schrfittsbackfisch, braucht man nicht Jerusalem zu erobern ..."! Es muß festgestellt werden: Hier kommt ein Außenstehender, den keine Partsidisziplin fesselt, hier kommt ein Mann, der aus elinfacher Ueberlegung heraus und! aus einem wahren und fiesen Gefühl den Schleier wegreißt, mit dem die parteimäßige Begeisterung die junge hebräische Literatur bedeckte, welcher die falsche Gloria zerstört, mit der diese GesinnuMstüchtigkeit jedes Buch, das irgendein hebräischer Versag auf den Markt warsin die Himmel der Verzückung hebt. Aus dieser Tatsache sei weiters festgestellt: Dieser Außenstehende hat sich, wenn sein Wort zeugend sorltwirkt, um hie Regeneration einer hebräischem Literatur verdienter gemacht, als eine große Meßzahl hebräischer Ueberfeher. Dies ohne jede Senfimentalität festzustelbe-n, festzustellen, daß M kläglicher Weife Schindludev getrieben wird an Heilig gem durch die wahllose UebppsützsrtätigLeit von Leuten, die unglücklicherweise hebräisch gelernt haben, dies auszusprechen ist notwendig. Was bis heute nicht geschehen ist, immer wieder und wieder vor diesem Wahnsinn zu warnen, muß nachgeholt werden, nicht nur hier, in einem deutschgeschriebenen Organ, sondern in allen Zsritungen/ dir Hebräisch gedruckt werden. Es muß immer wieder sestgestellt werden, daß M deutsches oder englisches Buch, das vielleicht in Deutschland oder in England von sejlM sationeller oder auch von essentieller Wichtigkeit ist, oder! ein Buch, das einen hebräischschvoibenden Menschen fin-> des, hem es gefällt, ohne aber absolute, sei es Mische, fei es literarische, Werte für ein hebräisches Judentum zu enthalten, daß ein solches Buch durchaus noch nicht ins Hebräische übersetzt werden muß, denn es schödigb die Sprache, ihren Grundcharakter, ihren Wert als Faktors der Gesamterneuerung des hebäischen Men-! scheu in Paläsfina. Wer dies nicht einföeht, ficht auch! hiß Notwendigkeit der Loslösung des neuen Jischuw von! fremdem Kultureinfluß nicht ein und wird — Nationalist/ Monist — dem Levcmttmsmus Tor und Tür öffnen. (Hl dieser Klasse Tonangebender gehören die, welche die! Kanone des jüdischen Regiments seinerzeit im Bezalet zur öffentlichen Vevchrumg aufstellten, und die mit dem! Plane umgehen, den Karmel Mit einem Denkmal des Propheten Elijahu und die Gassen Jerusalems mit Denkmälern von Dawid hamelech abwärts zu verzieren, und die in Paläsfina ungestraft amerikanisch-europäische Häuser ohne Rücksicht auf die Landschaft aufstellen, im wilden! Drang, Europäer zu sein, sie veEtschen. Das find die! wahren Ritter der goldenem Freiheit, die frei sind von Verantwortlichkeit, frei von Geschmack und frei von Verständnis.) Es liegt ein unglaubliches Mißverstehen dev Situation vor; eingehend darüber sprechen, hieße Bände schreiben. Es sei hier keine Polemik gegen den Zeitgeist der Assimilation in Europa geführt, sondern, der großen Hoffnung aus eine eindeutig jüdische Zukunft des jM-' schen Menschen in Paläsfina ergeben, sei mit Heimamm daraus verwielsu, daß „ein Anfangendes Nck> nirf»* mit Gier in die Nöte der Spülen stürzen dnrf". Nicht die' Anpassung der neustN hebräischen Tat an das alte, trotz Amerikanismus verwesende Europa ist notwendig'-sondern Impressionismus und Expressionismus, Romantik und Naturalismus, was uns eben westnsP-erwaudt ist, aus Eigenemzu si»dyn und auf eigenem-Boden grvßzu ziehen! (Was besonders den Künstlern des Bezalel zu empfehlen ist, die hoffnungslos europäische Ansfassung, europäische Technik und europäisches Sehen mit biblischen Motiven oder bärtigM Indenvesp. Araber' köpfen vereinen und das Produkt allen Ernstes für jüdische Kunst halten.) Keine der mn regenerierten Sprachen! des letzten Jahrhunderts, nicht die tschechische, nicht dm , ukrainische, wurde „zum Volapük einer anderen Sprache,"; hier aber liegt die Gefahr verdammt nahe, und wenn! dieses semitische Hebräisch znm Volapük europäischer, also durchaus anders gearteter Sprachen einmal degoadiert ist. dann werden die folgenden Generationen Palästinas^ Bastardgenerationen sein und eine Baftgrdknltur ihn eigen! nennen, denn nicht allein die Worte des Buches werden» übersetzt, sondern auch sein Geist und Ungeist. „Soll Md darf eine Sprache, die ein Volk zufammenbinden will", sagt Heimann, „auf ihr eigenes Herz und Gehirn verzichten, und, während sie sammeln will, zerstreuen?" Das Gehirn einer Sprache und eines Volkes kann nötigenfalls geheilt werden, es paßt sich mitunter den Ein-« flössen des natürlichen Milieus an, das Herz aber, ist es einmal angegriffen, ist nicht mehr zu heilen. Darum! ist das Hexz hier das Primäre. Es wird sich noch Gelegenheit bieten, über diese außerordentlich wichfige Angelegenheit eingehend zu sprechen- Hier sei einstweilen Heimanns Forderung untere strichen: „Eine gewissenhafte, iveit voransschanende Oekynomie tut not. Ich möchte dem Vorschlag Wagen, daß ein Kollegium von Hebraisten und Künstlern sich Hilde, Mit der Aufgabe, die Uehsrfetznng in» Hebräische von dep Zufälligkeit und hem bloßen buchhändlerischen Bedarf zu schützen, mit dem Wilsen und der Kraft, zu wählen, zn raten und aufzubanen." (Nebenbei nur noch eine Frag-e: Wäre es nicht endlich! an der Zait, systematisch an die Uebersetzung so wesens- und herzeirsve-rwandter arabischer Werke zu gehen- Daß dies bis nun noch kaum geschah, ist eine Schande. Eine Unterlassungssünde, entsprungen herrenhqster Unterschätzung und lakaienhafter Unsemmtmis des Arabischen und seiner gewaltigen Literatur.) * Nachschrift der Redaktion: Wenn der geschätzte Verfasser und der von ihm zitierte Antor „-gewissenhafte, weit vorausschauepde Oekonomie" bei Uebertragung von Werfen der Weltliteratur ins Hebräische fordern, Pflichten wir bei. Aber die Ansicht über die .hebräische Ausführung von Ibsens „Nora" teilen wir nicht. Die, Darbietung dieses Werkes geschah gewiß nicht, „um zn zeigen, daß man so gebildet ist wie jeder europäische Durchschnittsbackfisch". Solange die palästinensische Judenschaft nicht über eigene Dramen verfügt, wird sie bedeut-! same Werke anderer Nationen nur mit Porteil für die» neue Siedlung in hebräischer Sprache anssühren. In seinen „Abkehr von Europa" geht Herr Hoeflich in diesen Ausführungen entschieden zu weit. Ihre Tendenz scheint uns weit „nationalistischer" im schlechten Sinne des Wortes! zu sein, als derjenigen, welche Ibsens „Nora" aus die! hebräische Bühne Jerusalems brachten. An Mischer Seivel-Agitgtor. Herr Norbert Park, Präsident des Vereins der österrejchischrn Möbelinteressenjeu. Der Jndustrielleuverbcind des Herrn Urban, welcher vor geraumer Zeit als Geldgeber der österreichischen Rechtsp u t s ch i st e n unb P o g r o m a n t i s e m i t e n sehr unliebsam von sich reden gernacht hat, hat in einer gewissen jüdischen Schicht getreue Anhänger und Schüler gesunden. So hat sich in einer Sonntag stattgefundenen Versammlung der Vereins der österreichischen Möbelindustrielle»:, besser: Präsident Herr Norbert Bäck über die Marenumsatzsteuer referieren sollte, dieser als Apostel des christlichsozialen Vorkämpfers Urban entpuppt und eine christlich soziale Wahlrede gehalten, in der er die verdutzten MöbelhäMer und ^Interessenten auffordcrte, christlich sozial zu wählen und den christlichsozialen Wahlfonds zu unterstützen. Da sich unter derr Mitgliedern des genannten Vereins zahlreiche Juden befiuderr, kan: es in der Versammlung zu stürmischen Auftritten, so daß sie vorzeitig geschlossen werden mußte. Der genannte Bäck, welcher würdelos genug ist, die jüdischen Schäften: der Ssipel--Künschak-JeMhek-Liste zutreiben zu wollen, ist nicht nur Jude, sondern auch B o rst eher des T c m p e l s in M a r i a h i l f, S chm alzh o sg a s s e. Wie uns berichtet wird, hat das Auftreten Bäcks nicht nur bei jüdischen Mitgliedern des von ihm geleiteten Fachvereins, sonder,: auch bei der gesamten jüdischen Bevölkerung der westlichen Bezirke die lebhafteste Entrüstung hervorgerusen. Die Jndenschaft ohne Unterschied der Ni ch t u n g ist empört darüber, daß es ein jüdischer Teinpelvorsteher, noch dazu so hemmungslos und offen, wagen kann, in öffentlicher Versammlung christlichsoziälen Stimn:enfang zu betreibe::. Wie uns ferner mitgeteilt wird, beabsichtigen einflußreiche jüdische Kreise von Mariähils, Indischnatiouale wie Nichtjüdischnationale, die ihnen zur Verfügung M-enden Schritte zu unternehmen, um Bäck zur Niederlegnng seines Mandats zu zwingen. Man beabsichtigt auch, sich mit" einer diesbezüglichen Eingabe an die Kultusgemeinde zu wenden, obgleich der Tempel in der Schmalzhofgasse eine Vereinslbnagoge ist. welche dev -'nslaugenlKude nicht direkt "nteAtelu Es wäre jedenfalls ein öffentlicher Skandal, wenn eS möglich sein sollte, daß ein Manu, der die jüdische N)re ösfent. lich mit Fußet: tritt, noch weiterhin als jüdischer Ehrenfunktionär geduldet würde! Mer der jüdischen Sache auf so unqualifizierbare Weise in den Rücken fällt, hat den moralischen Anspruch verwirkt, irgendein, jüdisches Ehrenamt zu bekleiden! An« vereitelte Mvnarchtftenversammlung. Gestern abends sollte in Fgppriten eine von der 0)W ärchistischm Pgrj.-j ,unberufene Wählervepsa-mmlnng statt' 'finden, zu der sich etwa zwanzig Personen, mit SektionSchef Dr. Schgger an der Spitze, eingefunden lratten. Die Versamm, lang m-ußre aber icbgeqagt werden» da zahlreiche Sozial« demasr.nen in das Ver-'a,nn,lnngslokal kamen, den Saal b»'» fetzren und auf diese Weise die Monärchistenversaminlung um möglich machten. Sin politisches Bombenatientat? In St. Archrä vor dem .Hagental wurde am 13. d. ein Sprengkörper in dem Garten der Gemischttvarenhändlevin Ltiise Hofsmann geschlendert. Durch die Explosion, die in wejtem Umkreis vernehmbar war und eine Panik herporrief, wurden zahlreiche Fensterscheiben in den umliegenden Häusern zerbrochen. Verletzt wurde niemand. Es scheint nun, daß dieser Bombenanschlag einer damals gerade in einem nahen Gasthaus tagenden VerfanMlung der Spar- und Vorschußkasse von Gs. Andrä-Wärderu galt« deren Mitglieder aus Personen aller politischen Richtungen bestehen. Die Nachforschungen über diesen sonderbaren Vorfall sind eingeeitet. Der Kinostreik. In einer gestern abgehaltenen Versammlung des Bundes österreichischer Lichtspieltheater gab der Präsident Stern des Bundes der Filmiudnstriellen die Erklärung ab, daß die Kinobesitzer auf die volle Unterstützung der Filmindustriellen rechnen können, sie gehen mit ihnen solidarisch vor. (Lebhafter Beifall.) Dje Aszepräsidenten B e ck e r e r und P e tz l konstatierten, daß die Einheitsfront der Arbeitgeber eine festgefügte ist. Die Versammlung faßte den Beschluß, daß den Streikbrechern die Begünstigungen, die den Mitgliedern des Bundes gewährt werden, zu entziehen und eventuell noch schärfere Maßnahmen in Erwägung zu ziehen sind. Mehrere Redner traten in erregten Worten für eine entschiedene A blehnung der jüngsten Forderungen der Arbeitnehmer und für ein strammes Ansharren im Abwehrkampf ern. Die Kinos blieben auch gestern geschlossen. Im Lanfk des heutigen Vormittages sollen im Ministerlmn für soziale Verwaltung Einig ungsver Han dl ungen stattfinden. Men« Schmuggler ln Hgmbmg verhaftet. Hamburg, 17. September. (Wolfs.) Heute wurden durch Kriminalbeamte drei aus Wien zugereiste Speditionsbeamtc festgenommen, als sie sich gerade auf der „Holsatia" nach Al cxiko einschiffen wollten. Die Festnahme erfolgte auf Veranlassung des Wiener Landesgerichtes wegen gemeinschaftlichen Schmuggels zollpflichtiger Waren.' Zwei der Verhafteten sind geständig, während der dritte jede Schuld bestreitet, Im Besitze der Festgenommenen fand man Valuten verschiedener Länder sowie AuSrüstnngsgegenstände von großen: Werte. Ser kisenbahnanfall im Westbahnhos. Wie wir bereits gestern meldeten, ereignete ’ sich gestern morgens, vor B Uhr, im Westbahnhofe ein ernster Eisenbahnnnsall, indem infolge Versagens der Bremsen der Zug mit solcher Wucht an den Prellbock anfuhr, daß sich einige Waggons beinahe ineinander schachtelten. Es wurdei: gegen dreißig Personen mit leichten Verletzungen von der Rettungsgesellschaft behmwelt. Schwer verletzt sind: Josef Pose, Assistent, U. Boz., Simnversngerlände M, Gehirnerschütterung; Franz Nass, Metallarbeiter, 11. Bez., Kaiser Ebersdorserstraße 907, Erguß am rechten Kniegelenk und Knochenläsion; Leoposdine Steinmayer, Pflegerin im Sanatorium Jnzersdors, Chok, Blutbeule an der linken Schläfe und Kontusionen des Bauches, sowie Paul N o n> g i t s ch, Laborant, Jnzersdors, Therestensttahe 21, Chok. Das Salz wieder teurer? Wie eine lokale Korrespondenz erfährt, stcht schon, wieder eine Verteuernng des Salzes bevor. Es wäre die? 'die dritte Verteuerung dieses unentbehrlichen Bedarfsartikels binnen weniger Monate. Die Preiserhöhung soll bereits am 1. Oktober in Kraft treten. In welchem Ausmaß sie erfolgen soll, wird nicht angegeben. Statut. In Oesterreich herrscht schönes Wetter, mit mäßiger Be. wölknng. Die Wetterlage verschlechtert sich wieder. Voraussage: Zunehmende Bewölkung, abends vielleicht Niederschlägc warm, föhnig. ___ Selbstmord eines Prager Paukvrkstdeuteu. Aus Prag wird berichtet: Der Präsident des Pertval» tungsrates der Ceska Banka Bohnslav Rosenkranz hat sich vorgestern nachmittags erhängt. Er war ein bekannter Koloniaswaronhändler, der in der Prager GeseM)aft eine große Rolle gespielt. Das Motiv der Tat ist in allzu großen finanziell e n B e r b i n d l i ch k e i t e n z>: sehen, die er in seiner spekulativen Tätigkeit ans sich genommen hatte. .Bedeutende Verluste in den Unternehmungen haben ihn sehr gedrückt und seelisch deprimiert. J»N „Evrriero itelto Sem" bespricht der Divektor des geologischen Obsewatoriums in Livorno, Ehiavaeei, letzte Katastrophe in Japan und kommt dabei ank