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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-16 · Heft 1649 (16.9.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1649 (16.9.1923)
Date
1923-09-16
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. IbT.J Wien, SomrtsA Wiener Morgenzeitung. 16. September 1923 Seite 11 i—' I WC Börsen-KommissSonsgesch&ft und Wechselstube NAGID L Co. Wien, I., Hohenstaufemgasse 11 4027 ttwwTiTnrruuj«!^ Mark (GO Schilling), superwr 18,600.000 Mark (68 Schilling), Rio 11,400.000 Mark <67 Schilling), Viktoria 11 000.000 Mark (66 Schilling). Kakao. Das Geschäft war in der letzten Zeit bedeutend ruhiger, «nd es standen dem Konsum auch wenige "Gattungen zur Auswahl. Inländische Ware wird zu 28.600 K. und holländische prima in Kisten oder Fässern zu 34.000 Kofferiert. Der Weltmarkt für Kakaobohnen zeigt Ansätze zur Befestigung, insbesondere Aeera, Bahia und Trinidad. Die Preise für 'Guahaauill sind dagegen etwas zurückgogangen. In Halbsabrikatcn ist das Geschäft fast zum Stillstand gekommen, trotzdem die Preise im Verhältnis zur Geldentwertung noch als niedrig zu bezeichnen sind. Baumwollgarne. Gegen die Vorwoche trat in der Tendenz eine Befestigung ein, Preise zogen um 2 bis 3 Punkte an. Es notieren: Nr. 5/10 Bengalkops pro Oktober-November —.68 Dollar, Nr. 16 11a Snrat —.77 Dollar, Nr. 20 -.81. Dollar, Nr. 16/21 Halb Amerika —.87 Dollar, Nr. 16/30 Nein Amerika —.91 Dollar Nr. 36/42 Mittel Amerika 1.06 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Baumwollzwirne. Preise zogen uni 17ä bis 27, Punkte an. Es notieren: Nr. 10/12 Bengal zwei- und dreifach pro Oktober-November -.73 Dollar, Nr. 16/2 Ila Snrat -.83 Dollar, Nr. 20/2 —.88 Dollar. Nr. 20/2 Amerika -.98 Dollar, Nr. 80/2 1.06 Dollar, Nr. 40/2 Prima 1.23 Dollar prv Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken, mittel, naßscharf 1 Kabel-Cents Aufschlag pro Kilogramm). Nohe Baumwollgewebe. Preise erfuhren keine Veränderung. Es notieren: 82 Ztm., 15/14 20/20 pro Oktober-November —.71 Schweizer Franken, 15/15 20/20 -.72 Schweizer Franken, 87 Ztm. 19/19 30/30 —.76 Schweizer Franken, 80 Ztm. 19/17-36/42 —.52 Schweizer Franken, 87 Ztm. 19/21. 36/42 —.64 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung. Börse für landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Trotz wenig anregender Auslandsberichte har sich die Tendenz auf dem Wiener Markte weiter befestigt. Weizen hat sich bei lebhafter Nachfrage weiter verteuert. In den Verkehr gelangten Theiß, Banater und heimische Provenienzen, in welch allen die verlangten Mehrforderungen bewilligt wurden. Das Gleiche ist in Roggen der Fall, in welchem sich das Offert als unzureichend erwies, so daß nur der kleinste Teil des Bedarfes Deckung fand. Die Gevstetendenz konnte sich dem Eindrücke der allgemein freundlich herrschenden Stimmung um so weniger entziehen, als auch der Konsum mit Käufen cingrisf. Abschlüsse erfolgten in slowakischer Braugerste zu 2460 bis 2060 K. Die Forderungen für. prima Ware waren merklich erhöht. Ter Maisabsatz hat sich wesentlich gebessert. Gehandelt wurde Rumäumais ans Verladung zu 1.20 bis 1-.22 tschech.' K. ex Schlepp Wien. Durch die feste Tendenz aller Gctreideartikel Nurd die Meinung für Hafer gleichfalls nach oben beeinflußt. Da? Angebot ist wohl genügend, indes geben Eigner nur zu höchsten Tagespreisen ab. Rnmänhafer erzielte 2200 K., böhmisch-mährische Sorten, wurden mit 2860 bis 2800 K. bezahlt. Bohnen blieben unzulänglich offeriert. Abschlüsse erfolgten in Ingobohnen zu 6.76 bis 7 Dollar für Rechnung Frankreichs und Amerikas. Bon Mehlen stehen doppclgrifsige Marken weiterhin im Vordergründe des Interesses und hat sich die Preisspannnng zwischen doppelgrifffoem und griffigen) bedentcnd gesteigert. Andere Marken, wie auch Roggenmchle waren bei ganz kleinen Preisanffchlägen erhältlich. Es notieren pro Kilogrannu ab Hsten (exklusive brr Panschalivarcn.umsatzsteuer): Weizen inländischer 3250 bis 3350 K.. jugoslawischer 3450 bis 3550 K., Roggen inländischer und s owakischcr 2550 bis 2650 K., Gerste inländische 2200 bi? 2400 K., tichecho-slowakische 2360 bis 2650 K. ab Marchcgg, Futtergerste 1990 bi? 1950 K., Mais 2800 bis 2900 K., Hafer 2100 bis 2200 K., Reis italienischer 6900 bis 7150 K.. Burma 5400 bis 5500 Kst Siam 6900 bis 7200 K., Bruchreis .4200 bi? 4400 K., Hirse 2400 bis 2500 Brein 4600 bis 4800 K., Mohn 1.1.000 bis 11.500 K., Weißbohnen inländische 4400 bi? 4500 K., ungarische 4700 bis 4800 K., Kartoffeln inländische gelb 900 bis 950 K., weiß" 650 bis 700 K., rosen 650 bis 700 K., Zwiebeln inländische neu 1000 bis 1500 K., Makoer 1150 bis 1200 K., Pflaumen bosnische oder serbische 80/85 4600 K., 95/100 4400 K.,. 110/120 4200 K., in Kisten h 25 Kilogramm etuviert 80/85 5200 K., 95/100 5000 K., Pflaumenmus 4800 K., Preschen österreichisches 1350 bis 1450 K., burgenländisches 1101 bis 1250 K., Rittstroh 900 bis 1000 K. ab Stationen, Esparsette 4300 bi? 4400 K., Repskuchen 2150 bis 2250 K., Weizengrieß inländischer 6200 bis 6300 K., Weizenmehl Nnller inländisches 5690 bis 5700 K., ungarisches doppelgriffig 5690 bis 5700 K. (2.35 bis S?5 tschech. K.), Brotmehl inländisches 4500 K., Futtermehl In inländisches 2100 K., Noggenmehl inländisches In 3900 bis 4000 K., tschecho-slowakisches 70%in 1.55 bi? 1.65 tschech. K., Kleie ausländische 1175 bis 1225 K., inländische 1200 bis 1250 K. Baumwokmarkt. Llsw-Bork, 14. September» Vamnwollzufnhren in den atlant. and Golfhäfen 28.000, im Innern 36.000, Ausfuhr nach Großbritannien —nach dem Kontinent 5000. Lokalmarkt miäälinx: 28.55 (gestern 29.05). Tendenz: Kaum stetig. — Termine: September 27.72, Oktober 27.70, November 27.60, Dezember 27.38, Jänner 26.96, Februar März 26.90, April Mai 26.83, Juni Lull 26.30, August Ne Devisenkurse. Bn-apest» 15. September. (Kurse der Debisenzentrale.) — Amsterdam 7620 bis 8060, Bukarest 92.- bis 105.- Kopenhagen 3500 bis 3720, Christiania 3125 bis 3345, London 88.100 bis 92.500, Berlin 0.002 bis 0.004, Italien 862.- bis 917.-, Paris 1130.- bis 1196.-, Prag 686.- bis 680.-, Stockholm 5135 bis 6465, Zürich 3440 bis 3660. Wien 0.2750 bis 0.2970, Sofia 190.- bis 201.-, Belgrad 210.- bis 224.-, New-Pork 19.400 bis 20:500, Warschau 0.0730 bis 0.0895, Brüssel 900.- l>is 955.-. Warschau» 15. September. (Devisen.) Berlin 0.0025, London 1,255.000, New-York 277.500.-, Prag 8400, Wien 3.94. New-Aork» 14. September. (Devisen.) London 451?/-«, Paris 583-/.-,Berlin0.000090,!Mailand446-,Zürich 1777.—, Kopenhagen 1796.—, Stockholm 2656.—, Christiania 1609, Amsterdam 6932.—, Prag 299.876, Wien 0.14, Budapest 0.65, Bukarest £6.75, Warschau 0.0350, Madrid 1336.-, Helsingfors 265.- Brnssel 484.-. Kanada 23/8 n v.. Brasilien 109.77. Ar^u° Hu«m 32:84, Belgrad 109.— EL Svortprogram« filr heute: Futzball. Hakoah—Wacker (M.), Wacker-Platz . . ..llfi Uhr Amateure—Rapid (M.), Hohe Warte ..l/*5 Uyr Vienna—Admira (M.) Admira-Platz.V95 Uhr QstchSalhsetrk^ Rund um Schönbrunn, Wacker-Platz.. 4 Uhr t Schwimmen. Meeting des I. W. A. S. K., Dianabad ....... 4 Uhr Pvof. Hernvich Löwe. Der neue Präsident des Makkabi-Weltverbandes. Aus Berlin haben wir die Meldung erhalten, daß das, ht Karlsbad neugewählte Präsidium des Makkabi-Weltverbandes seine Tätigkeit bereits in energischester Weise anfgcnommen hat. Wir benützen diesen Anlaß, nm jene Persönlichkeit zu würdigen, die nunmehr dazu berufen ist, die Geschäfte des Präsidiums zu leiten, also Führer in der Führung zu fein. Es ist Prof. Heinrich Löwe, den die Konferenz einstimmig zum Präsidenten des Makkabi-Weltverbandes gewählt hat. Prof. Lowe ist in den weitesten jüdischen Kreisen durch sein Lebenswerk für die Jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem bekannt. Weniger bekannt ist es, daß Prof. Löwe auch einer der Gründer des ersten jüdischen Turn- und Sportvereines der Welt, des Bar-Kochba (Berlin) war. Es werden heuer gerade 25 Jahre, daß Prof. Heinrich Löwe und seine Kollegen den Weg aus der Iahwschenzur MaKabi-Bewegung fanden. In der berühmten russtsch-->jüdischen StudentLUverbindnna in Berlin, der unter anderen auch Schmarjahu Äcwin, Motzkin, Sokolow und Syrkin angehörten, war Löwe der erste Propagator des jüdischen Turngedankens. Prof. Löwe steht in engsten Beziehungen zu Erez Israel. Kein Teilnehmer an der Karlsbader Tagung wird vergessen können, mit welcher Liebe und Begeisterung der neue Präsident,, von seinen Reisen in unserem Lande sprach: Auch als Vorkämpfer des Hebräismus war Bros. Löwe eifrig tätig und hat auf diesen) Gebiete Ersprießliches geleistet. Helle Schaffensfreude charakterisierte die Tätigkeit feines ganzen Lebens. Die Makkabi-Bswegung. die in der Führung so bringend den geeigneten Mann benötigt, scheint nun in Prof. Löwe den richtigen gefunden zu haben. Der MEabi-Weltverband -bedarf der Ausgestaltung, Verinuerlichung und Vertiefung. All dies möge Prof. Heinrich Löwe in dm Wege leiten. ' . Was' der Tag bringt. Die Krerslertnrigssitzung. Die Besten der Vesten, sind versammet). Sie alle, die hier beraten und an ihrer Ausgabe verzweifeln, stehen feit vielen Jahre)) im Dienste unserer Bewegung und sehen, das; ihr Bemühen zum Teil vergeblich war und daß das Erreichte nicht festgehalten werden kann, ja haß es förmlich durch die Finger rinnt. Norbert Hochstimm, einer der feinsten Köpfe der jüdischen Turnevscha-st ist resigniert. Er schweigt und hört zu, wvnn die anderen Pläne schmieden. Nur selten "greift er in die Debatte, um durch kluge Bemerkungen den Redestrom im gewünschten Bette zu.erhalten.- Erziehungs- Probleme machen den Kreisleitungsmitglieder)) die Köpfe heiß, da nnserc gesamte Turn- und Sportbewegung eine geistige i)icuatifanca aus innen heraus dringend benötigt. Kr-cisturnwart Horowitz behauptet, daß wir einfach) nicht in der Lage find, diese Aufgabe zu lösen. Anderer Ansicht sind die Vertreter der Sportler. Ernst Weiß. Dr. Friedmcmn und Wolsensohn weisen einen neuen Weg, den auch das Mitglied des Landesromitees. Feldes. gniheißt. Die Sportler gebe): zu. daß wir mit unserer Weisheit so ziemlich -zu Endesind Mir Häven viel zustande gebracht, doch sind wir von: erslvebenswerten Ziel noch immer weil entfernt. Wir benötigen neue Impulse und Direktive-». Wer wäre dazu mehr berufen, uns Impntse zu verleihen und Dir-Kliven zu geben, wie Prominente Führer unseres Volkes'? Und so wurde der Beschluß gefaßt, Gemcinderat Dr. Plasckikes und Dr. Löwenherz zur nächsten Sitzung einznladen. pNeiner Meinung nach wurde an Dr. Klaber. der'bereit? Ersprießliches jn der Iugendcrziehmig geleistet hat, vergessen. Da die Zeit zur persönlichen Einladung zu kurz ist, so lasse ich sie aus eigenen)'Ermessen ans diesen) Wege an Dr. Klatber ergehe)), wobei ich überzeugt bin, daß sämtliche Kreislcitnngsmitglieder mit mir eines Sinnes sind. Entgegen der ursprünglichen Bestimmung findet die Kreisle itnngssitznng bereits morgen Montag um 8 Uhr im Klubheim der Hakoah.' 1. Vez., Wiesingerstraße 11. statt. Zu dieser Beratung haben sich folgende Herren einznfinden: Gemeinderat Dr. Plaschkes, Dr. Löweuherz, Dr. Klaber, Direktor Spiegler. Dr. Schiffmann, Tysser, Horowitz, Lauser, Frankl, Feldes, Norbert Hochstimm, Dr. - Wilhelm Wolfen-sohn, F. Reiß Ing. Kirsrbmann, Dr. Frieidmaun, Ernst Weiß, Dr. Wolfnia)))), Dr. Menkes und Zimmer. Nach Festlegung der Richtlinien wird der Termin z)) einer Vollversammlung, an 'der die Mitglieder der K'reisk-ituim des indischen Turn- und des jüdischen Sportverbandes, überdies die Vertreter sämtlicher Turn- und Sportvereine und außerdem sämtliche Sektiousleiter der Hakoah teilnchmen sollen, bestimmt. Die zu leistende Arbeit ist schwer. Mögen ■ die Führer unserer Bewegung durch die Größe der Aufgabe ))icht kleinmütig werden! * Der Triumph der Hakcah. Kaum vierzehn Tage -'nd seit .dem deukwürdige)) Sieg der Hakoah in London verflossen, . trotzdem haben wir bereits das Gefühl, daß das Ereignis Welt, weil hinter uns liegt. Es ist eben das Los alles Me))schlichen, daß Ideale als Traum ersche-inen und l>am)_ wieder zmn Traum werden, weiin sie erreicht sind. Die Ae-nßenmgrn -der Begeisterung, Freude und Anerkennung sind ebenso verstu-mmt wie die mehr oder »linder versteckten Stiche der Mißgunst anfgehört haben. Wir wollen aber das für uns so bedeutungsvolle Geschehen noch eiuinal der Geschichre entreißen, um cs uns lebendig vor Auge)) zu halten, da es sich lohnt, daran einige Vetra-chtunge): zu knüpfen. Der Hakoah gereichte es .\mu Vorteil, daß ein Objektiver der Wiener Sportgem-eiu.de, und -zwar M. I. Lellthc, beim Spiel iin Upton-Park anwesend 'r. Er schrieb wohl in seillem Organ .nicht das, was .m mz..t)lte, i-nmerhin war aber'auch-ans dieser VerAstü-.g zu ers-ehen, daß die' Kanipfnralluschaft der Hak"' 'in wunderbares Spiel geliefert hat. M. I. Lenthe f-.. ' .awrtlich: „Ich habe -noch nie von einer Wiener Mau'p' 7... eine Leistung gesehen, die nur halbwegs an die der Ha-koah heranreicht. Das Spiel, das die Amateure im denlwnrdigcn 5:3--T-reffen gegen Sparta vor der Pause lieferte)), verblaß) vollko-nunen im Vergleich zur Londoner Kainpfesführung der Hakoah." Fach'nalur - und Laiestelleu sich nun die Frage, warn») die Krieauer in der ^remde imuro^ besser spielen wi> 'n V---- -. der Meisterschaft nicht die lierporrage.ide Stellung c'»)))ehmen zu der sie auf Grund ihrer Leistungen int Auslande befähig' erscheinen? Bei B-'-antwortnug dieser Frage können wir vm allem feststellen, daß es- .nur rvenige Völker anif Erden gibt, d:-» zn einer derartigen Willenskonzentration fällig sind wie di« Juden. Diese scheinbar unerschöpfliche Energiegnelle bring Leistungen hervor, die die .gewölufilchen körperlichen Fähig, keilen weit überragen. Dies ist a'.ich der Grund, tvaru») d:> Kampsmannschaft der Ha-toah in London ein Spiel tief.'rir das wahrschei)l-li'ch von leinen) enrderen kontinentalen Bercir so bald erreicht wird. Wenn -man von diesem Sorrdcrfatl ab' si-ch-t, so stehen tr-otzdeu) die Evf-olge der Hakoah in lokaler Wettbewerbe)) in keinem Einklang mit denen in intcv. nationalen Begegnrmg-en. Tie Ursache dieser Erscheinung isim T e rro r des sich auti s e in rt i sch ge!> ä r-d-e n de r Wiener IP>u b l i-k u m s r*it suchen. Bei fast fäurl'.scher. Meiste-r.schaftskämpse)) bckon)U)en es die jüdische)) Spiet.'r mit Zuschauer niehr als deutlich zu fühlen, daß sie im Gatw'lsind. Dir Exzesse -aller -Art, die bei mteruaüonale'.) Treffer -doch nicht -so auf der Dagesordmmg sind, zehren an der LK-?. veukr-a-st der südischen Fußballer, und so ist es auch nicht o,r verwundern, daß sie fast nie die Form e-rre-ichen, die sie in Ausland immer de-knnde)). Wir wollen es unterlass-.",'., ack einigen krasse)) Beispielen den Beweis unserer Behanpun-a z> erbringen. SLmt-liche Hakvahn-er, ob sie sich nu-n ans dom Spielsold oder im Zns-chauerranm -befinde)!, wisse)), wie r-ccch wir mit unserer Ansicht haben. Heraufbeschworene Geister, die man rM;t los wird. De« böse B. A. S.! Er häuft Verbreche)) ans Verbrechen! Er beiitst die Majorität und mißbraucht die Macht! Diese Gewissenlosigkeit! So tönt es aus dem Blätterwald, der dem Sch'.'tzverband zu Diensten steht. Wir bestreiten nicht, daß dem Beschtnß de? O-e. F. B., wonach der F. A. E. in der ersten Klasse bleib'!' soll, die juridische Basis fehlt. Er entsprang aber »ich: der Ab' sicht, einen Rechtsbruch zu begehen, sondern dem Wunsche, ei)» Unrecht wieder gut zu machen. Von allen Seiten wird aner^ kannt, daß man einem Verein unrecht tat. Um aber die öfsentliche Meinung aus Mwege zu leite)), wird der arme W. A. F als Prügelknabe hingcstellt. Was habe» die Hü'-.e!dorser alles zu leiden? Sie, die sich nie das geringste zuschulden haben kommen lassen! Au den Pranger mit ihre)» schwarzen, besser' gesagt roten Feind, -der heimtückisch dararrf lauert, wegelagererartig dem ahnungslosen W. A. F. an de» Krag?)) zn gehen. Wie jesuitisch sind aber -diese Beteuerungen! ES ist wahr, daß einem Verein unrecht geschah, dies trifft aber einzig und allein, nur auf de)) F. A. C. zu. dessen Unglück es ist, daß er die Beweise zum Teil nicht erbringen konrite und daß dev)' Verband die Handhaben fehlen, gegen manche Unsportlichkeiten cinznfchreiten. Der Oe. F.,B. hat sich in erster Linie vom Gefühl leiten lassen und die derzeitigen Stimmnngsnlacher habe.) keinen Gruild, Zeter und Mordio zu schreien. Ist ihr Gedächtnis so kllrz, daß sie sich an ihre Stellnuanahmc in der Auslän-derfrage nicht mchr erinn-er))? Wir haben danlat^ sachlich klipp und klar nachgewiesc'.), daß weder ein A m a t e u rn och ei)) Pro fessio)l alv erba))d da S Recht hat, die Ausländer anders zu behandeln wie die einheimischen Spieler. Wer hat uns sachlich geantwortet? Unsere Beweisführung wirrde übergangen, hirlgegon vmrden Gründe, die einzig und allein dem Euch finden ül)d de») Gefühl der Massen Rechnung trüge)), als delphische Weisheit ins Treffen geführt. Gerade diejenigen Pcrsolren, di? damals den Boden des Rechtes verlassen und mit dem Gefühl Schindlnder getrieben haben, Inn jetzt entrüstet, weil der V. A. S. denselben Weg betritt. Wenn man letzterer Körperschaft vorwirft, daß es sein Fähnche)) nach dem Winde dreht, so karm inan diese Behauptung mit weit mehr Berechtigung von dessen Gegnern aufstellen. Mus; das sein? In der Schweiz leben Tentsche, Frau zosell und Italiener friedlich beisanimen. Sie fühle)) sich als Bürger eines Staates, dessen oberster Grundsatz die Neutralität ist. Dieser Friede geht aber fr-a))zösischc)l Hakenkrenzlerrr, die im Schweizer Schwimmverbaud sitzen, wider d-ur Strich. In dieser Körperschaft kostete es bereits große Mühe, die drei Nationalitäten.unter einem Hut beisammen m hallen. Nun ist aber wieder das Kriegsbeil ausgegraben worden. "Jiacl) dem Schwimm-Länderkampf Deutschland—Schweiz, der im vergangene)) Jahr in Arosa stattfand, einigte)) sich die beiderseitigen Berbandsfunktionäre dahin, daß der Retourkampf heuer im Ällgust oder Septernber in Karlsruhe ausgetragen werden soll. Diese Abmachung beschwor die schwersten Differenzen im Schweizer Schwimmv'erband hervor, so daß ans Betreiben der französisch orientierte)) Gruppe die Verpflichtung nicht -eingchalten wurde. Als Ersatz wurde ein Schwimm-Länderkampf- Frankreich—Schweiz perfekt gemacht. Die Ostschweizer Kl))bs sind nun mit dieser Lösung ))icht ei))versta))de)) lind bestehen ans der Einhaktling des Abkommells mit dem deutschen Schwimmverband. Es besteht bei der derzeitigen Kriegsstinimun-o keine Aussicht, daß dieser Streit in der obersten Schweizer Schwimmbchörde so bald beigelegt wird. Muß das sein? Gibt cs keinen Ausweg? Wie wär's, wenn beide Länderkämpse, und zwar Deutschland—Schweiz )md Frankreich- Schweiz vereinbart werden? Soll es nie Fried?» »eben? f. b. Die geftrickeu PuirkLekärrrPfe. Die gestern aus-getragenen Meisterschaftsspiele brachten mit dem unerwartet ausgie-biren Sieg Slovans über die diesmal sehr fair spielende Ostmark und den tapferen und ersotgreicke» W-istrstand dm W. A F. z'.vei üb rrafchende Restllm-e. das rmentfchicdene Ergebnis des Kampfes zwischen Simmering und dem Sponklnb ka-:n nicht unerwartet, d.^ der cr'!g."»-ann:e Berc?:) in der Io. icu Zcü eine konstant gute F'-.'') zeigte'. Simmering—SportlstGrb 2t2 (1:0)» Dimmeringer-Plah. Schiedsrichter Kstvnar. 7000?st-.- schaner. Siinulcring: Aigner: Ira, Mustl: Ehrlich, Roscher, Baumgartner: Hanswirth, Danis, Horvath, Dumfer. Ktiwirsch. Sportklu-b: Edi; Beer. Teuse-l: Pl-ank Wiedermann, Zan-l'i; Bauer, Hans, Th-imuller, Powolnp. Giodisch. - Die Limmerittger bc-stätign'ü ncuerdargs ihre derze'-.ige gute Vensa-ssnng und zwange)) ihre farorifierten Gegner zur Pu-nkteterLnug., Die beste)) Leute der Roten Ware)) Aigner, Danis, Hanswirth und Miwitstb. lvähr-.iid Ira lind Horvath, sonst zwei ihrer Hauptstützen, weniger anssielen. Bei den Hernaisern versagte Edi im Tor vollt'ounnen. Vorteiihaf) sulen??ankl. Teils.'! und Vomolnv a»'. Die Simul-eringer entwickeln in'der" erst?» Spielhaff.? ein bedeutendes Uehergewich? und in d?r 18 Minn?

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