Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1648 (15.9.1923)
- Date
- 1923-09-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Vtt.M8 Me«, Samstag Wiener Morgenzeitung. ^Mlbuben und eitrigen Sozialisten und Kommünisten.?D» Provokatoven, welche sich in dem Hakevkveuzlertzuge >besMSen, gaben Schüsse ab. Ein Arbeiter ist vermutlich -dddmch v e r l e tz t worden. Die Wache vechaftete zwei jNüKoncüsohialisten, darunter den Postbeamten MvckviGrrrber, Ktrrolinengasse % der, wie die kJeDeSuntevfuchung ergab, geschussen hat. Man fand bei ihm einen neuen Browning, aus dem vier Schüsse abgegeben worden waren. Ueberdies hatte er ein g r o ß e s Messer und einen Gummiitnüttel bei sich. Ein anderer Zug der Hakenkveuzler marschierte über [fotc PratersLraßa gegen die Innere Stadt, versuchte dort, ins Cafe HabsÄurg eintztidr'mgei:, was jedoch durch die Wache verhindert wurde. Die Buben zogen. unter Schmährufen gegen die Juden, gegen die Marntnevstraße, beschimpften und LÄästkgten Passanten und igÄben erst Ruhe, als wieder einige verhaftet wurden. Bei den BerMeten fand man Gummifnuttel, Ochsenziemer und Glühlampen, die als ^Vu^rfgeschosse verwendet werden sollten. Eine andere Wvuppe dehnte den nächtlichen Unfug auf den Kai und »fett Schottenring aus und kam zum Künstlertopfte. Bon einigen ihren Provokateuren haranguiert, ^Ävaüen sie gegen das Kaffeehaus los. Dre Gäste, welche Ärsimgs über den Uebersall erschrocken tvaren, faßten sich ^bcrld,- und v e r p rü g e l't e n die SchlHmrgen. Zwölf -der Buben tonrden verhaftet. Bei einem von ihnen, einem BaugewevbeschAer, fand man eine geladene N-ro m m er-Pistole, bei anderen K n ü t t e l und' starke Messer. Insgesamt wurden etiwL zwanzig B e rh a f tu ngen vorgenommen. Sollte sich solcher Unfug, bei bent crlvieseneru'.aßeit eigens dazu bestellte Provokateure die hakenkreuzlevischen Schuljungen aufreizen, noch einmal wiederholen, so wird man wissen, daß die Regierung von solchen Vorfällen nicht überrascht ist, sondern sie offenkundig duldet. «Herr Seipel darf nicht glauben, daß es angeht, das V c r- 't r a u e n .d e s Auslandes, nachdem man etwas von dem erreicht hat, ivas notwendig ist, zu mißbrauchen. * Ein Freu n d unseres Blattes schreibt uns: Nach den gestrigen Hakerrkreuzterexzeffen arn Ring wurden einige Exzedenu'u. bei denen man bekanntlich nebst Gummiknüttel auch Glühlampen as Wuvfgeschosie simd, verhaftet und zur Polizcidirektic-n gebracht. Den Verhafteten folgte ein ganzer Zug von Hakenkrmzlern. Nur mit Bedauern über den Geist derjenigen, welche unreife Jugend verführen und aufhetzen, konnte ich als Augenzeuge feststcllen, daß dieser ganze Zug der Demonstranten durchaus aus sechzehn, höchstens achtzehnjährigen Jünglingen und Mädchen bestand. Keinen einzigen Mündigen sah man in dieser Schar — wohl aber in einiger Entfernung die recht erwachsenen und bärtigen Drahtzieher. Wie gesagt: nicht Entrüstung — nur tiefes Bedauern über den Tiefstand einer politischerr Partei, welche die Jungen und Jüngsten zu Rowdies erzieht und mit M v r d w e r kze ug e n auf die Straße schickt.' In einer gestern abends beiul „Auge Gottes" abgehaltenen Versammlung sprächet: der Wiener provisorische Führer S rh u 15 uux.' der M ü n ch e n e r Hermann Esse r. Die Versammlung, zu der einige hundert ganz junge Leute erschienen tvaren, fand unter großen Vorsichtsmaßnahmen der Polizei statt, so daß es nirgeitds zu irgendwelchen Ausschreitungen kam. Tie Versammlungsterlnehrner durften am Schluffe nicht geschlossen äbyiehen. Mehrere junge Btlrschcu wurden wegetl Widersetzlichkeit eu gegen die Wache a »gehalten. Kaffenembrecher und Knttiihrer. Wie berichtet, ist festgestellt worden, daß der angebliche fftngzetigsührcr Fritz Berkholz, der unter dem Verdachte verhaftet wurde, mit dem bei der „Roten Fahne" verübten Kasseneinbrnch in Zusammenhang zu stehen, mit den: Flugzeugführer Wilhelm Berkholz identisch ist, der wegen Fälschung politischer Urkunden 51t eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde und ans dem Gefängnis ln Osterode entsprungen ist; er hat auf der Flucht nächst Bentschen 'den Grenzpolizeibeamten Miller durch einen Schuß schwer verletzt. Bei seiner Anhaltung in Wien war Berkholz in Gesellschaft einer jungen Dame, die er für seine Frau ansgab; sic war die 19jährige Margot S., Tochter eines Münchner A Arztes. Gestern ist jedoch bei der. Polizei ans München die Verständigung eingelanfen, daß Berkholz wegen Kinde sraubes verfolgt wird und daß gegen ihn ein Haftbefehl erlassen ist. Gr hat das junge Mädchen dadurch betört, daß er ihr die Ehe versprach. Dem Vater redete er ein, daß er seine Brailt nach Wien bringen wolle, »m sie seinem hiev lebenden Baker vorznstellen. Mit diesem Vorwand hat er das Mädchen c n t f ü h r t. Berkholz hat sich je nach Bedarf „Willy", „Fritz" oder „Otto" genannt, so daß er je nach Bedarf die Abenteuer abstreiten konnte, die ihn unter anderem Romen mit der Behörde in Konflikt gebracht hatten. Schönwetter gesöhrdet. Amtlicher Wetterbericht: Auch gestern blieb das Wetter Oesterreich schön und-wann. Linz und Innsbruck hatten 25 Grad Der Einfluß des über England liegenden Miniums dürfte nur mäßig sein uub sich etwas verspäten. Voraussage: Schön lv etter g e f ä h rd e t. Mitteilungen aus dem Publikum. Fanny Hornstein Radomysl Baruch Taube Wien Verlobte Wien im Elul 5683 Preisrückgänge auf dem Fleischmartt. Auf de«: Markte in St. Marx war evfteukicherweise >das Angebot so groß, daß ein R ü ck ig a n g der P r e i s e für alle Sorten und Gattungen-t ein getreten ist. Die Wirkung dieser Preisnachlässe dürfte heule auch im Detailhandel mit Fleisch in >der Großmarkthalle und in den Bezirksgeschäftet: in Erschemung treten. Wie gewöhnlich gegen Wochenende entwickelte sich auch gestern in der Großmarkthalle lebhafter Vorkehr. Die Ankünfte von Fleisch sind anhaltend günstig. Ans den G r ü n tv a r e n m ärkt e n war bei grinstigom Angebot der Vorkehr ruhiger. Lebhafter war die Nachfrage auch nach Salaten, die sich im Preise erhöht haben. Ebenso haben sich grüne Fisolen nur durchschnittlich 1000 K. pro Kilogramm verteuert. Sie kosteterr 6000 his 7000 K. pro Kilogramm auf dml Naschmarkt.'Obst ist nach wie vor in großen Menget: angoboteu. Die Preise blieben im großen urtb ganzen u uverändert. Eier und Butter sind gleichfalls in reichen Mengerr vorrätig. Die Eierpreise blieben unverändert hoch. Butter geigte Tendenz zu 'lebhaften Steigerungen. Der Preis wurde um 2000 bis 3000 K. pro Kilogramm erhöht. Auf dorr: Naschmavkt notierte Butter mit 50.000 bis 56.000 K. pro Kilogramm. Das Antziohen der Preise 'bewiMe ein weiteres Olachlasj-n des Konsums. * Unveränderte Goldparität. Die Geschäftsleitnng der Oesterreichischen Nationalbank teilt mit, daß die Goldparität (Umrechnungsverhältnis betreffend die Zollzahlungen in Gold) für die Periode vom 17. d. bis 23. d. mit 14.400 Kronen festgesetzt worden ist. * Das neue Telephonbuch. Wie tvir erfahren, sind die Arbeite:: für die Herstellung des neuen Fern-sprech-Teilnehmerverzeichnisscs soweit vorgeschritten, daß dieses längstens a nfangs Oktober zur Ausgabe gelangen kann. * Sitzung -er Keren Kajessod-Kommiffion. Heute, präzise halb 8 Uhr abends, findet eine wichtige Sitzung der Keren Hasessod- Kommission im Sitzungsaalc, 2. Bez., Taborstraße 20s, statt. * Freie Schularzkensfielle. % m } fc b t f dt c u R e a l g p m n a s i u m, 2. Bez., Castellezgasse 35, gelangt die Stelle eines Schularztes zur Besetzung. Gesuche an die Direktion bis spätestens 20. d., 1 llbr. Persönliche Vorstellung notwendig. * Verschwundenes Juwel. Am 11. d. hat die Private Auguste Weidenfeld, 3. Bez., Jnvalidenstraße 3, als sie vormittags im Sophiensaale im 1. Stockwerke ihre Andacht anläßlich des jüdischen Feiertages verrichtete, eine goldene Brache, mit größeren und kleinen Brillanten eingefaßt, im Werte von mehreren Millionen Kronen verlöre n. * Selbstmordversuch wegen Arbeitslosigkeit. Gestern mittags hat sich in einem Wiener Bade die 24jährige Beamtin Finni E., Lichtenauergasse 4, wegen Stellenlosigkeit mit einen: Taschenmesser die Pulsader zn öffnen versucht. Die Rettnngsgcsellschaft leistete ihr erste Hilfe und brachte sie in ihre Wohnung. * Eine Stunde im Lift gefangen. Die Malerin Viktoria Vita hat vorgestern abends in ihrem Wohnhause, 4. Bez., Argentinierstraße 8, den Aufzug benützt, obwohl die Hausbesorgerin auf ihm einen Zettel befestigt hatte „Es wird ersucht, den Auszug nicht zu benützen, da gefährlich!". Tatsächlich blieb der Aufzug zwischen dem dritten und vierten Stocke in dem in: Stiegenhanse zur Renovierung des vierten Stockes ausgestellten Gerüst st e ck e n. Die Feuerwehr mußte gcholt werden, rrm die Malerin zu befreien, die eine Stunde lang in: Arrfzng gefangen war. Verletzunger: hat sie nicht davongetragen. * Bekämpfung des Alkoholismus in Italien. Aus Rom wird gemeldet: Der Ministerrat hat den Vorschlag des Ministerpräsidenten Mussolini, den Ausschank alkoholischer Getränke in ganz -Italien einzuschränken, angenommen. Nach dem neuen Dekret darf aus je 10.000 Einwohner nur e i n e -Wirtschaft (Branntweinausschank) kommen, statt wie bisher ans je 500. Die Wirtschaften dürfen an Werktagen von nur: an rmr von 10 llhr vormittags bis 11 Uhp abends geöffnet sein. * Dr. Emil Meuse, Rechtsaiüvalt in Wien, wurde, wie uns der Jüdisch-akademische Verein Achwah in Nngarisch- Hradisch mitteilt, aus der Mitgliederliste des Vereines gestrichen. * Einreise von Oesterreichern in das befehle deutsche Gebiet. Wie die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie erfährt, gilt die zwischen den: besetzten und unbesetzten deutschen Gebiete bestehende Verkehrs sperre für Oesterreicher r: i ch t. Oesterreicher, die sich nach dem linksrheinischen Dclüschland sowie nach Kölm Koblenz und Mainz begeben, brauchen nur einen gültigen österreichischen Reisepaß mit deutschem Visum. Es ist keine Erlaubnis einer interalliierteu Stelle nötig. Hingegen brauchen Oesterreicher, die in das Ruhrbecke,: nach Düsseldorf und D u i s b e r g reisen, einen G e l e i t s ch e i u der alliierten M i l i t ä r b ehörden des Zielortes, um den vor der Reise schriftlich a,Ansuchen ist. Die Durchreise durch das Ruhrgebiet Düsseldorf uub Duisburg ist ohne Geleitscheitt mit deutschem Visum zulässig, aber mit Rücksicht auf die bestehenden Verkchrsverhältnisse nicht ratsam. * Professor Julius Wolssohn hielt währerrd seiner Anwesenheit am Zionistischen Kongreß in Karlsbad über Einladung der dortigen B'nai B'rith-Logcn^ einen Vortrag über „Jüdische Volks n: u s i k" und spielte seine bekannten Paraphrasen und die „Jüdische Rhapsodie". Den: Vortrage wohnten verschiedene prominente Persönlichkeiten und Zahl- Kongreßmitglieder bei. Professor Wolssohn, der seine Lehrtätigkeit, 9. Bez., Severingasse 3, wieder ausgenommen hat, wurde von anwesenden Vertretern der Logen Deutschlands und der Tschecho-Slowakei eingelanden, denselben Vortrag in ihren Logen zu halten. waren seit 16 Jahren Tausenden eine Stütze. Jetzt wirkt be 15. September 1923 SÄeD , sonders uttfete Mittelstandsknche für den.am. nwitzeS leidenden Mtielstaud. Wir geben gutes und billiges Men mä sehr viele speisen wir unentgeltlich aus. Diese Tätigkeit ab« hat uns einen so großen Gebarungsabgang gebracht, daß wir in größter Sorge sind, wie wir mrsere Speisehallen werden erhalten können. Nur kräftige ll-nterstühuug unserer Mitbürger wird da helfen. Um diese bitten wir. Es ist heilige jüdische Pflicht, sich der hungernden Nebenmenschen anzunehmen. Mögen daher jeder Mann und jede Frau der Unglücklichen gedenken, denen es versagt ist, sich am hcmslichen Herde zu erfteuen, ,md n:öge die „Einheit", Wien, 2. Bez., Malzgasse 1-2, wissen, daß jüdische Nächstenliebe, jüdische Opferbereitschaft fortbestehen, zum Wohle der Arn:en und drückten! Ter Vorstand der „Einheit". * Gegen die Detektivromane. Die amevikanrschen Pfadfinder haben den Betrag von 100.00 0 Dollar für Prämien zur Verfügung gestellt, die amerikanischen Schriftstellern zuerkannt werden sollen, welche Bücher schreiben, die sich von der üblichen Greuel- und Verbrecherliteratur günstig abheben. Die Pfandsinder wenden sich insbesondere gegen die unter der Bezeichnung „D e t c k t i v r 0 m a n" erschömenden Bücher, die in den Vereinigten Staaten eine ungeheure Verbreitung haben und die nach Ansicht der Pfadfinder eine Gefahr für die Anschauungen der abentcnrlich veranlagten jungen Leute bedeuten. * „Der Resormloalzer." Während mau den: alten Wiener Walzer seit Jahren seine Existenzberechtigung bestritten hat, hat es beinahe den Anschein, als würde er in der kommenden Tanzsaisou zum Favorit vorrücken, und zwar wird er sich seinen zahlreichen Anhängern in verjüngter Form reräsentieren. Der populäre Tanzmeister Professor Julius Singer hat diese neue Schöpfung erdacht, welche schon in den vornehmen Tanzschulen und bei intimen Veranstaltungen mit Vorliebe und vielem Erfolg getanzt wird. * Ludwig Fuldas Besitz am Karersee enteignet. Ter Schriftsteller Ludwig Fulda hat die Nachricht erhalten, daß die italienische Regierung seine am Karersee gelegene Besitzung samt allen Einrichtungsgegenstände:: e nte i-g n e t habe. Der Enteignungsbescheid, den der Dichter erhielt, wird damit begründet, daß der Karersee ein strategischer Punkt sei und nach „amtlichen Versicherungen" der Wert des Besitzes 65.000 Lire betrage, also der Beschlagnahme (von der Anwesen im Werte von weniger als 59.000 Lire ausgenommen sind) unterliege. * Die Arbeitslosigkeit in der tschecho-slowakischen Republik am August 1923. Mitte August wurden, nach einer Statistik des tschecho-slowakischeu Ministeriums für soziale Fürsorge, insgesamt 61.50 0 Personen wegen Arbeitslosigkeit unterstützt, und zwar 42.700 Männer und 18.800 Frauen, ferner 51.300 Haushaltsangchörige. Hiervon ■entfallen auf Böhmen 42.000, Mähren und Schlesien 12.000, die Slolvakei und Karpathorußland 7500. Außerdem wurden durch Vermiltlllug der Betriebe 31.2 0 0 teilweise A r b e r i § 10 s c mit 19.230. Haushaltsangehörigeu unterstützt. Die Zahl der unterstützten Personen ist im Bergleich znm vergangenen Monat gesunken. (Juli 79.890.) * Die französische Verwaltung in Syrien und die jüdische Presse. Ter Herausgeber des indlsch-arabischen Wochenblattes „Haolam hajisrachi" hat sich <m den französischen Oberkommissär mit dem Ersuchen gewendet, das Blatt zweimal wöchentlich Heraltsgeben zt: dürfen. Der Oberkommissär hat dieses Gesuch ohne Begründung a b g e l e h n t. (I. C. B.) (Nachsolgeudc Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" sin» entgMich.) * Diese Preise sprechen für sich! Htübsiores (Bounes" Feinmes) 29 K., Brises-Bises 5 K., Künftlervorhänge 39 K., Spitzenvorhänge, 100 breit, pro Meter 7 K., Doppelbettdecken 95 K., alles aus Tüll, Etamin und Batist, Aladrasvorhänge 95 K. T e p p i ch h a u s W e i tz n e r, 6. Bez., Martahilferstraße Nr. 105. Preise in Tausendern. -^ Berlin — Wien, das Geheimnis der billigen Preise int Tuchhans „Zum Hirschen". 2. Bez., Taborstratze 17 b, und .1. Bez., Adlergasse 5. — Von unserer Berliner Zentrale stoßen wir ab: Prima Reinwoll-Vel0 n r 99.000, 150 Zentitnetcr; Ai 0 d e a n z n g 65.000. G a b a r d i n Rahe 115.000. Tanzinftituk Kermanri Braun» 14. Bez.» Rein öorfgafse 42. _ Vereine, Bortröge und Bersammlnngrn. Zionistische Kulturgruppe, 20. Bez., Karl MeiWraße 5. Heute. 7 llhr. wichtige Ausschltßsitzutlg. Samstag den 22. d.: Vortrag des Herrn Dr. Kl ab er. — Bo rtrag. Samstag der: 15. d., 11 Uhr vornlittags, hall Herr Lektor Dr. S. Rubin im B-eth-Hamischdrasch-Lokale. 2. Be-z., Ferdinandsstraße 26, einen halachifchen Vortrag. Theuta: „Ba'l Tofsif". — Reichs s ch n tz b tt n d d c v H ait.be I svertreter in Oesterreich, 1. Bez.. iSalvatorgasse 12. Samstag 'bcu 15. d.. halb 3 Uhr nachmittags, in: Wiener Ringcaife, 1. Bez., Stuben ring 18 (Soiitcram), Handelsvertre1erMia.mmenLunst. Handelsvertreter. Reisende und KommWonäre sowie Kauflente. Gotoerbetreibende und Judltstrielle werdet: hierzu eingÄaldeu. — Hechalnz- Organisation. Heute, 5 Uhr nachmittags, Pslichworsauuuluttg. Urania. Heute: tGroßer Saal): 5 Uhr: Ums Nordkap >n:§ Töeiße Meer. Rettung aus bcau Eise. Halb 8 Uhr: Johalln Strauß. — (Kleiner Saal): Halb 8 Uhr: Anton Anton: Vorlesung: Wiener Htlmoresketr. — (iKurssaal): Halb 7 Uhr: Pros. Dr. Gertrud Herg 0 g-Hauser: Märchen der Weltliteratur. (1.) 8 Uhr: Privatdozent Tr. K. Schna-rf: Gescksiechtlichkcit im Pslailzenretch. (1.) Mubsaal): 7 llhr: llmvevsitätslektor Fevd. Ma i r as: Redncrkurs. Halb 8 llhr: Vorlesung Maria Maria Herold. Jüdische Schulnachvichten. H e b r ä i s ch -e S p r a ch t u rsa i n d c r •: -i v a 01 i 11* scheu Kn ltnsgme i nde. Die bereits seit 'Zwei Jahren bestchendeat, von der istcaeliftscheu K:llt-nsgen:einde erhaltenen hebrärschen Kurse, 20. Bez., Othmavcsasse -16. werdet: durch je eine -Abteilung für Knaben mit) Mädchen der Bürgerschule erweitert. ArrfgetrotliMell werden Schüler ut:d Schüleriunett vott der ersten bis dritten Bürge risch ulk «lasse, welche zuutnedest korrekt hebräisch lesen und einet: fruchtbaren hebräischen Unterricht erttiöglichen. 'Die lAttfnähtne der Schülev('int:ett) finde: täglich (Samstag «und Feiertage ansgetronunet:) vott ö bis 6 Uhr nachtnittaas in der Schule, 20. Bez., Othmargasse 46, statt. Der Unterricht ist unentgeltlich. — Der Unterricht in den vereinigten hebräischen Schulen. 2. Bez.. Große Mohrengasse 16—M sowie in der hcbräischet: Schule, 20. Bez., Othmargasse 46, hat bereits begomtet:. Weitere Emschreibimgett für Anfänger' und Borgeschribtene, Kinder und Erloachsene täglich von 4 bis 7 Uhr nachmittags, at: Sonntagen von-9 bis 12 Uhr vornüttags ent den genaturbert Ortet:. a. CREPE DE CHINE K 95*500) in allen Farben» Crepe de Georgette. Seidentrikot, Velourchiffon und viele Seiden-, rp*^e hilliorer als «herali hpi Kann & Fried VI., Linke Wien' zeile 40. im Hofe