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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-14 · Heft 1647 (14.9.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1647 (14.9.1923)
Date
1923-09-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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CdP l Wien, Freitag Merin MorgenzeftVNS. * i% MepreMer 1*23 M. 1 m Am Den Uektern. Ä u rgtheaier. Morgen, 7 Uhr. „Wilhelm Teil". Ak ade m i e theat er. Morgen Samstag, halb 8 Uhr, ,'.nn ersten Male: „T aa e s g e j t e n der Liebe", Lustspiel xx 3 Pten von Dgrsv Nieeodemi, Regie ,Herr Hertersch. Deutsches Volkstheatcr. Heute verabschiedet ich Alexander M 0 issi in Bernard SWos Kviirödie „Der 'lxzt am Scheidewege". Der Künstler lehrt im Novem- 'er zu einein längeren Gastspiel hierher zuiÄm. Fstr Montag ,en 17. d. wurde „Endstation" zu volkstümlichen Preisen rngesetzt. N e u e Wiener Bühne. Heute Freitag Erstaufiihrung von Hauptmanns Komödie „Der Biberpelz".?aS Stpck wurde für einige Anfführurmen vom BnWtheqter reigegvden. In t>k weiblichen Hauptrolle setzt Else Lehmann br Gastspiel fort. In der Rolle des Krüger wird Hugo khimig anftreten. Am der chriftlkchsszialen gnvaNde«- organisatiou. Der „ftstMssche" Bundesrat Drexel. Durch einige Monate zieht sich bereits ein WrenbelsidirungSprozeß Mischen dem früheren Auffichtsrat des Ber- >andeS christlicher Heimkehrer und Jnvatde r Ludwig Gr über und dem Präsidenten dieses Bermndes, dem früheren Major Theodor Pohanka. Me be-, :eiis aus den Berichten über die früheren Verhandlungen be- '.annt ist, hat Pohcmla in einem Sitznngsprstokoll der BerxrndÄeätung verzeichnet, Grober fei beschuldigt, einkaffferte 8 erbandsbebträge für sich behalten zu haben and deHHb seiner Funktion rm Verband enthoben worden. Die Wchatzdlärng wurde nunmehr gestern zu Ende geführt, -aber die Klage noch darauf ausgedehnt, daß Poharrka dein Kläger i>m DerhandluirgSsaal nach Schluß einer der letzten Verhandlungen zugeWstn habe: ,Me h-cchen desrandiert, Sie zehöven schon längst irrs Lande^ericht!" Diese Ware nahm von den Bestrebungen der chrisMch- «ozrÄen ParteÄeitnqg, die JnvcOdonhHvegung zu posit ischen Zwecken «msznb.enten, ihren Ansgcmg, da Pohanka liefen Bchtreibamyen Widerstand leistete. Bei der Präsidentenvqhl hat die den PÄÄffievnngslbestr-ckungen gesÄgige Partei im Verbund dm Bmrdssrat . Dr. Karl Drexel zum Prüsiserche« gewählt, während die Gegner Pchcmka wiederSocchltsn. Ueber die Hnerksmmng der Wohl läuft noch ein Rekurs beim ALmsterimm des Iimern;disssm fftztl entnehmen, daß Doktor Dsoxel, dDen Parteryanger Grnber ist, mit einem Trupp von 'l&tt&a das BerbandSLokaÄ gestürmt und oßkmtpchvvt, van den BerdcmdsfchMen Besitz genommren md die NWgeWeiM-n des Verbandes hinausg-vW-GieM hoibe, W der gchrrgm SchlußverhaMnng ließ der Klager durch sÄnen BerffÄer eErm, er habe einkasiierte Betrüge Äs für ^tzungsgellder, die ex zu fordern hatte, zuMkbchaHen, da die BechMsMe infolge des Kampfes um die PMdeBschgst waren. Ferner wies er darauf hÄr, der BMagte Mte seine Beschuldigungen auch in eiMu AW'Lf. am Pif'p Fran;t-kämsrfea:chcreinigugg wrederhM. Whrr derr ZWWpaussdu ist eine dqdnrch .iptLretzW, daß' durch sie wurde., Grnber HGe sich bei einem SchavsLd-e^ «firr TDMNktrpcrpfr-^;da rt en, die epv ihm bMlWe, KleütidM,machen lassen. Ferner hcib der Beklgtzße Wdm, daß GwOer M ans Äner dchpffchen Lieble sgvbieni^ÄMr'H NLestdnmgsW-ck-e angeb-.l,ich für sssHss K-PLeur mstgen-mmen habe, Myphl er keine Kip der habe. Auch dies würde durch Zeugen bestätigt. Per Richter sprach Pohanla von der GhrsnbelsidigWtz, begangen durch die ich SitzuuMkotchofl und in einem Bches 6Mn GMer erhobene BsschnWgung der BepsMireunng tW WMchsLesträtzLn frei, da Gncher fcüpöft erWpt HOe, iWAchsgesder nicht gibgsMrt zu haben und mchr im PpsrqW auch nicht behauptet wurde. Dagegen verurtsRe er PobanG chMü der Aeußernng: ,-2iß haben defvaMert, Sie ge- Gpen ins Landesgericht!", zu ^ner Geldstrose von 20(1.000 Kronen, da für diese BeschÄdigung der WahrheitKMeis nicht gelungen fei. Der Klä.a."- mrld?'-- ^-gsn den Freispruch die B e r u,f u n g an. Ein Hausbesorger, der eine Partei mißüandett. Der 5lchchriqe Hausbesorger des Hauses, Pälffhgasse 19, Franz Nechwals. hatte vor längerer Zeit von dem HaushesvMr wegen verschiedener Unzukämmlichkeiien die Kündigung erhalten. In dein Zipilprozeß, der wegen dieser Kündigung geWhrt wurde, hat eine Partei, und zwar der Schuhmacher Franz Flrtis. zugunsten des Hausbesitzers ausgesagt. Darüber war der Hausbesorger derart erbittert, daß er oem Firtik Rache schwur. Ass letzterer eines Abends nach Hanse kam und von innen das Hanstor sperre,», wollte, überfiel ihn der Hausmeister und mißhandelte ihn derart, daß er auf die Wachistuibe gebracht werden mache. Dort gab er an; Nechwass ga!b mir einen Schlag ins Gesicht, so daß mir die WM aus dem Munde fiel; er schlug mir ferner den Hut vom 'Kopf, so daß derselbe (!) zevbrach und ich dadurch einen Schaden von 100.000 Kwnen erlitt. Er schlug mich derart, daß ich Verletzungen an der Stirn erlist und 'heftig Tutete. Aus mein Schreien kamen die Barteten zusÄntmengelmtfen, svvwnf Nech- »vasA die Mcht ergriff. Der .Hausbesorger erWrte diese Darstelmng für unrichtig llnd gah an. daß sowohl er ÄS Firtkk Mch^itig ins Hanstor wollten. Firtik tva-t zuerst ein und ichstkg sofort das Tor zu. Er (der Haüsbesvvmr) habe jedoch das Tor gleich wieder ausgerissen und da könne es möglich sein, daß der Türflügel den Firtik verletzt habe. Geschlagen habe er ihn nicht. Gegen den .Hausbesorger wurde die Anklage erhoben und es fand hierüber gestern beim Bezirksgericht FürHhantz Gandesgerichtsrat Dr. Wein sich) die Verhandlung iw. Der 2lnacklagte wurde nach durchgeiführtem^ Bevm»s«xf<»ren m*4um Arreststra'c in der Dauer i >, » n a M!'UW»DW»V«^.''IWW!W O.'.-V I. t 'V V" ' f Dg» Recht der ersten Rächt. gvMS Wastiüs war es, dseke nWÄlaltevlache Gaste ip expwessianirstischem Gewände auf Ne L-Ä»rrwctn>d M brinsterr, da die Kombination von kaum werdender und hypermoderner ÄNlttrr Mnindost im Film rmd in di-esem Ausmaße noch nicht hagewefen ist; doch muß gleich anfangs erivähnt werdest, daß dieses Wagnis dnrchaus gelungen ist. Gewiß hat gnch der zweite Golem Wegeners zu Nieser Kombination gsKetgs, doch war hier die Liflie des Expressionismus nicht so durchlaufend — man sah hie und da eine unausgesprochene Angst, drrrch Vas fortwährende Festhalten an diasem Stil, zu 'befremderr -—, wählend hier Are Richtung bis ist das astßrfleiMhe Detgil streng festg-ehalten ist. Und das gerade ist es, was den Befchauer vom Podien der Wirklichkeit, in dem er wp-Wst, ulstnerllich los- < Hst. und ihn in das Labyrinth der nchsteriösen HapAlung Mrf, wo ex. ganz ipr Banne der firrsteren Geschehnisse stehend, nichts mehr nnnatnrlich, nichts rnehr unbegveifbar findend, schließlich nach steilem Aufstieg den Höhepunkt der Handlung erreicht, wo sie jäh abreißt. In ihrer winkeligen Schroffheit außerordentlich packende Bilder, die Details fein nnanmert, u-rch doch kraftvoll hervovWend, die nid^t sehr umfangreiche.HaMnng scharf ansprygenh, hat des Regisseurs Fritz Wepdhause-st ernstes Wösten und Könnest bewiesen. Gußewrdentlich günstig war auch die Auswahl der Darstzeller. Dev Herr vom Berge, Rudolf Klein-Rogges, rst Msam epgreiftO dupch das DMre, Pas, SyrnpaM Wfcherch, stroß u.-pd Mchttz aus Ven stHerey Tiestn fass tierisch zu' nennenAsr Lqsfer und Leidenschaften hevvorwaMpt. Hie fin SteiniMd sitzt er unter den saufenden Burgknechten, die mit »den viereckigen, qstfgerissenest Wstlevst BrunMHiWrest gleichen, auS denen sich der Anfiat ihper Reden in trüben Stxahlen evgicht. Tjef ergreifend ist Luoie Mannheim als Hirtin, von einer herben .Keuschheit umweht, n.nd wundersam ist ihre schmale Kindlichkeit, hie la;Wam die durch Liebe geborene WeibwerAnng zu dem fdeineruen Reiter zeugt, die jenseits der Grenze von Gttt und Böse steht. Ein kraftvolle Leistung hat Gustav v. W a n g e nh e i m als. Jager hier 31t verzeichnen, der in junger, kraftvoller Männlichkeit, ans den vierkantigen Gestalten der Dprfbauern herausragt, die er zum Sturm auf die Burg des steinernen Reiters forfteißt. Auch alle übrigen fchauspielerischet: Leistungen hölben sich weit irbsr das Niveau des Gewohnten, WunAecholl Plastisch ist die Photographie Karl H o f fni a nu s. Kraftvolle Wkovde van Hell und Dunkel dtfrchziehen die Nachtcmfnahmsn, die geradest als vcwbiMch geltert köMst, Außerordentlich günstig für die Photographie M die Bautest und die Gewänder,'die großes PersMWs für die Bisdwivkung zeigest. Einige nicht gaM klappende Uekbergänge Hasten auf die 'Zenstlvschere schließen nstd die fPeWcstive Idee, dru ursprünglichen Titel „Der steinerne Reiter" auf „Das Recht der ersten Nacht" z,l ändern, hat hier eigentlich keir.en erfiMichtzn Grrrnd. _ 8t, Sie, ®». Dieser Film ist ein typisch amerikanisches Werk, bei dem der Regisseur Mt geschickter Hand in das Leben, das rings UM ihn wimmelt, hinpingegriffen hat, mit dxr unseMbqpeu Sicherheit des Menschenkenners die richtigen Typen hervorhott und sie nun vor seinem Objektiv agieren 'läßt. Und so geschickt ist das alles genracht, so lichenswürdig und sympachisch, daß mau kaum hier und da die Fäden sieht, an denen die Marionetten gezogen werden, und dort, wo Wießlich die Verbindung zwischen . der wahr fein sollenden Wirklichkeit und der Hand des Leitenden sichtbar wird, entwickelt der Film so viel CHarm und Liebenswürdigkeit, daß man gern beide Augen schließt und den Begriff „Kitsch" rlicht aufkomuwn lasten will. Eine Tragikomödie aus der Che will dieser Film sein, demnach ein Pleonasmus, da diese Che durch die Umstände, unter denen sie geschlossen wurde, schon im vorhinein zur Tragikomödie bestimmt war. Es sind nur Alltagsmenschen, gar keine besonderen Charaktere, die hier in dieser Handlung vereint werden. Die junge Frau, die als Mädchen ein bischen leichtsinnig war, lvas kein Fehlev nxtr, behält diese Eigenschaft in die Ehe hinein, und da wird sie zum Felhler, und zwar zum nicht geringen. Daraus entsteht eine kleine Katastrophe, kein groß aufgemachtes Ereignis, wie es ein Film eigentlich mchr aus (Gewohnheit als aus Notwendigkeit verlangt, sondern nur so das, was man im bürgerlichen Leben ein wenig übertrieben eine Katastrophe nennt. Und dann wird lvredev alles gut, tote es ja eigentlich schon von allem Anfang an vormlszusehen war. — Ein amerikanischer Film eben. Spiel, Regie und Photographie sind gleich erfreulich gut ausgeMen. Und obzwar dieser Film eigentlich nur in den ebensten Gebieten des Lebens spiest, darf er nicht flach genannt werden. _ Obzwar dieser Film schon seine glänzenden Premieren in den verschiedenen Kinos hinter sich hat, verdient ex doch.! Hex erwähnt ru Werder». Leugnen auck> Auto« und Regisseur, daß sie hier ein TendeuOverk geschaffen haben itub stellen sie sich immechirr auf den Standpllnkt, daß dieser Film nichts anderes als eine Komödie in großenr Stil sei, so jvgr doch dje Auswirkung dieses Lustspiels auf das Pu- Wkstm die eines Testdenzfilms. Zum erstenmal Wurde hier im Oilm das typische ostjüdische Milieu währheiisgetreri feftgehaUen und mit einer seltenen Genauigkeit bis in das kleinste Detail hinein erstreckt. Ausgezeichnet war die Darstellllng. Mali P i e o n und Jakob Kalich sind heute Schauspieler, die sich eines derart großen, internationalen Namens erfreuen, daß ein weiteres Eingehen aus ihre Leistungen als nicht nötig erscheint. Ganz besondere Aufmerksauckeit verdient hier die Komparserie, die sich dltrchlivegs aus Solisten der Leiden hiesigen Mischen Bühnen zusanmlensetzte und die Prachtleistungen zutage förderte, wie sie noch keine andere Statisterie jemals gezeigt hat. Vollkomnwll Wgr die Regie des lezdxx jetzt schwer erkrankten Sidneh M. Golds n, eines auch m Amerika nicht unbekannten Regisseurs, Seine Kunst iHrt sich hier in Wien — wie dieses fein letztes Werk zeigt —7 noch Wentend vertieft und veredelt. Auch als Darsteller brillierte er in seiner ganzen gutmütigen, bärenhafwu Wuchtigkeit. Asses in allem genommen, kann marr diesem Filnr nur das hefte Zeugnis ausstellen, das cs für einen Film gib!: Er ist eine Spiegelung des wahren Löbens, das durch tstgtzre Kunst veredelt wurde. WS der Wirner ProdMonsintznstvie. Der bekannte Re. Meur Karl Leiter, der sich auch Heuer in Berlin einen Namen machte, hat die Aufnchmen zu einer großen sechsaktigen Komödie beinahe beendet. Interessant ist, daß er zu seinen Freilichtanfnähmen auch bei Tag sehr starke Schein- Werfer veripendet hat, ein Verfahren, das in der Photo, grophie außerordentliche Erfolge zeitigte. — Der Regisseur Tr. Raoul Rolf Benda beginnt ein Trcnnq, das in den Dolomiten spielt. — Alfred Deutsch-German dicht einen Film in der Wachau zu Propaganda-Mecken. — Friedrich Fe her beendet und ändert einen Film, den der Regisseur Herzka begonnen hat. — Der „V i t a"-Filnl eröffnet eines der größten europäischen Ateliers am Rosenhügel. Deutsche FilmproMcktiorr jn Wim. Es scheint nach der regen Korrespondenz hiesiger Filmateliers' mit Berliner Prodirktimlsfirnlen zn schließen, daß man sich in Deutschland mit «dem Gedanken trägt, die Stabilität nnserer Krone ausnützend, einen Teil der .Fabrikation hierher zri verlegen. Da fast vaT(c größeren Berliner Firmen mit ansländischem Kapital fundiert sind und dse dortigen Verhältnisse für jedes nicht kurzsristioe Geschäft äußerst riskant find, scheint diese MvÄschkeit sehr wahrscheinlich. Bop unserem Standpiinkt aus Mare sie jedenfasss sehr zn begrüßen, dg der Großteil unserer AtesierZ schon seit langens nur Kapitalsanlagen bedeuten, diverhältnistzläßig geringen und sehr seltenen Einnahmen gegenüber nesige EchaftUWsloften verschlinge,,. Westers würde die Legion engMmenstMrr Schauspieler, sri? sich hier aushält, zn 'Cjnpm gutgezahlten Gelogenheitserwepb kommen, und durch die erhobiL Prodilktion hstr eildsich dst Bedeutung Wiens als FilmstW vielleicht doch erkannt werden nird der hicsigen Indilstrie Äas, woran es immer sehste, Kgpitäl ans hiesigen FinanPreisen, znführen. llnfer diesenl Titel' sog wieder elginal der Versuch NNternommön Werder,. Theater und Kino in eiüe.> zn verschmelzen. Die Idee zn diesem l|fnen Verfahren ftanmu vor, den beiden Schrisistellern Wolf nnd Maslina. als Erzengunassiriila wird in Branchekreistn der ,,Rndo"-Fil»! genannt. Äheoretisch erscheint diese Angelegenheit absoliit nicht aisslichtslos, doch dürste die Praxis in bezug ans die Techrrck vielleicht bei den ersten Versncheil iroch manche Problenre zu lösen gaben, da der Uebergang voir der gstvöhnlichen zur Filnudapstellung den; PuAiknn; unnisr-klich 'vollzog-on Vierden soll. Dlssr techynchen Fragen dürften vielleicht weniger den Mm äls die Bühnenbeleuchtung betrefs'en. Als Hauptdaisteller soll man in erster Linie an Max L a n da gedacht haben, doch sind dje Verhandlungen mit ihnl noch nicht Abgeschlossen. Ein Luegrr-tzilm. Das Wben Dr. Karl Luegers wird demnächst za einem christlichsozialen WaWropagandasilm verarbeitet werden. Die diesen Film finanzierende Partei verspricht sich von 'diesem Filnr große Folgen. Uridfl im Film. Es ist ein Jeichen der Zeit, daß der devzeit wohl populärste Mann in Oesterreich ein — Fußballspieler ist und -wer anders kann dies sein als der berühmte Uridil. Paul Bi rer hat nun die originelle Idee, uns diesen großen Sportmann und beliebten Menschen im Film näbeMvvmgen. »/Heute spielt der U r i d >i l. eine Sportnnd Herzenskomödie," ist der Titel dieses Lustspiels^ dessen Buch von P. Birer stammt. Die Regie führt der bekannte NeMeur C. Leiter, für den sportlichen Teil wwd Birer zeichnen. Die Hauptrolle spielt natürlich Uridil selbst. Eine verkrachte KinoauSstellnng in Amerika. Ueber die seinerzeit mit so großer Reklame in Los Angeles eingeleitete» ,Historischen Revue lind Kinoansstellung" wurde das WanEerottversähren eröffnet, da deren Passiven von über 100.000 Dollar (frntm ein Viertel an Aktiven gegMcherjsWhen. Die SchnsL des Mißlingens dieser Ausstellung in einem so krmHvAlndlichen Lande wie es Amerika ist, Keat jchsrffalls an dem iUmstynd, daß trotz der glänzenden BchnveOMdmMn der «Ausstellungsort zu weit van den Metropolen Amerikas entfernt liegt, so daß zum Beispiel eine novmcele Reffe von New-York bis Universal-City in Los Angeles qG T^ge dauert. '! Maxim Gorki als Jilmäutor. - Sascha G o vo die Aufnahmen zu einem Mm. der» das Men des raMchen Nationalhe'lden Stenfikä Rchin-j behandelt, in »der iWM nnd an der Wolga.. Das Buch fiWvmr aus der Feder Maxim GorklS, _ '•>, ReueMrinmigen dieser Woche. Stujl ki tHi. — MrqMe Brtrügw. — GÄMs« Telegraphie. — Dämon Gold. — Me MM — Das schone Mädel. — Hinter verschlyssenm Wren. WMecherz. — Dia des MaMMnchltS.;WlWüMW!.

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