Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1647 (14.9.1923)
- Date
- 1923-09-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LLL. 1044, FwLUÜtz ' v . —«tofcWiriiir'frr' Wiener Morgenzeitung. 14. September 4928 «We 1 Bolkswitt. veftem-elte Krone 6.H878 Zentkme». 8.0078°/. Celttimes. Vevissn (Sttiecics unck ^usrablunxen) Amsterdam r. 1 holl. Gulden; Agram 1 jutr. Kronen . » . . Belefad 1 Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei ....... Chrlstiania 1 norweg. Krönen , Kopenhagen 1 dänische Kronor » London 1 Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas Mailand 1 Lire New York 1 Dollar, . , , , , Paris 1 Francs. Prag 1 fschecho-slow, Kronen Sofia I Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . Nöten Amerikan, Noten V. 5 Dollar aufw. „ „ kleinere , . , Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . , . IM . . » n kleinere» . . Dänische Noten IM Kroner . . Deutsche Noten zti 1000 Mark. . „ , * 100 . . . „ ' „ kleinere. . . . Engl. Noten von 5 LlvrCst. aufw, n » kleinere . . . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » „ kleinere . . . Jugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . . h 100 . „ „ „ kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, n » kleinere . . . . Rumänische Noten zulOOOu. 500Lei * „ kleinere . . . Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » » l> 100 V » » » », kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOnufw, „ * kleinere , Ungar, Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. » zu 10.000 Kr. , , . „ . kleinere. Geld Zinsfuß 4 27850.-* ß 773.- 6 773»- 8 0.0625 4<f, 3344.- ß 3.75 6 314. 5 8 3 Kufe Vom 12»Böpt, Ware Geld Wäre 27950.- 777.- 77t- 27950.- 27850.- 777.— 773.- 777.- 773.- 0.0725 0.05V, 3356.- 3394.- 3406.«: 3.85 3.75 3.85 316.- 317.- 319.- 11280,- 11Z2V.- 11280.- 113».- 12689.— 12720,— 12680.- 12720.- 322090.- 323000,-329500.- 32359t'.— 5V, 0380.- Pt».- 9380.— 9420.- 6 3069.- Ml.- 3114.- 3126.- 4 70935.- 71185.- 76935,- *71105,— 5 4972.- - 4088.- - 4117.- 4133,- 5 212».. - 2131.— 2123,- 2133.- VI, 683.- - 687.— 688.- 692.— 4'l, 18670.* - 18630.- 18570;-- 18630»— 6 0.3Z 0.23 0.23 0.20 3 12635,- 12683.- - 12675.- 12725.- 7C560.- 70060.— 79560.- 70960.- 70460.- 70860.- 70460.- 70360,— 3305.- 3335.— 3355»- 3385»— 661.- 669;- 666.- 674,— 641*— 64»!- 646*.- 654*.— 12340.— 12600.— 12530, - 12610.- 0.05'/. 0,06V, 0.03Vi D.C6Vs 32020o!- 321800*.- 320700!- 322100!— 320090.- 321600.— 320390.- 322190.- 4025.- 4055»— 4070.— 4100.- 27650.— ' 27859.- 27650.- 27850.- 3045.- 3065.- 899J.— 3110.- 3025,- 3045.- 3970.- 3090.- 764.- 770,- 784.- 770.- 756!- 762!- m.- 762!- 11140.- 11220.- 11140.- 11220»- 0.24 0;26 0.24 0,21 0.22 0.24 0.22 9.24 303.- 307,- 3M).- 310.— 283.- 287.- 285.- 290.- 1836o!— 1846o!- I836ü!- 1846o!— 12620.- 12600,- 12560»- 12640»- 9270.- 9350.- 9270.- 9350,— 2103.— 2119.- 2100.- 2121.— 2098.- 2114.- 21U0.— 2116.- 2.35 2.55 2.40 2;60 2.30 2!ö0 2!35 2ll3 Sestrrreichisches Kapital in Palen. Untficr Warschauer Korrespondent schreibt «ms: Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ankunft des bstlerreichischen BundeskanzlerZ und des HaudclsiNini'sters in Wavschan werden in den Blättern die Handels- und die finanziellen Beziehungen zwischen Polen und Oesterreich. ausführlich erörtert. Dem Zufluß österreichischen Kapitals nach Polen wird starke Aufmerksamkeit geschenkt. Polen hat jetzt starken Kapital m äuge l, der von Monat zu Monat größer wird. Verursacht ist er durch die Inflation, die, je größer sie wird, desto mehr den Wert per ganzen Papiergeldemission verringert. Dieser Prozeß geht sehr schnell vor sich, so schnell,' daß noch vor zwei Jahren der Wert des gesamten polnischen Banknotenumlaufes in Dollar -ausgedrückt 160 Millionen Dollar betrug, während jetzt die ungeheure Trillioneusmume der im Umlauf befindlichen polnischen Mavknoten bei der Umrechnung nicht ganze 00 Millionen Dollar ergibt. Um zu ermessen, was das bedeutet,'genügt es, darauf hinzuweisen,- daß Polen jetzt in seinem Papiergeld viermal weniger Kapital hat als Oesterreich, das nur sechs Millionen Einwohner hat, gegenüber 28 Millionen des polnischen Staates. Unter diesen Verhältnissen muß Polen natürlich fremdes Kapital suchen, um imstande zu sein, seine Wirtschaft normal KU führen. Das offizielle Postn, also das Finauzmmisterinm, sucht eine Anleihe in Amerika zu erlangen. Der private Handel und die Industrie Polens, denen keine Maschinen zum Druck von Banknoten zur Verfügung sichen, haben schon viel früher ausländisches Kapital suchen müssen und es dort gefunden, wo es am Nächsten war Und wo die leichte Möglichkeit bestand, es in polnischen Unternehmungen zu investieren. Dieser Platz war Wien. Das Wiener Kapital kannte bereits von früher her in gewissem Maße den polnischen, richter gesagt, den galizischeu Markt. Zur Zeit der österreichischen Devalvation konnte natürlich Vom Hinüberströmen österreichischen Kapitals Nach Polen keine Rede sein; nun, da sich die österreichische Valutastabilisiert hat, konnte das Wiener Kapital, welches vor dein Weltkrieg die Triobkräft für die Industrie der ganzen ehemaligen österreichischen Monarchie gewesen war, wieder seine früheren Tätigkeitsgebiete anfsnchen. Die T s ich e ch o - S l o w a k e i mit ihrer hochentwickelten Industrie blieb jedoch für das Wiener Kapital verschlossen, weil sie genügend eigenes Kapital hat. Daher wandte sich die Expansion des Wiener Kapitals nach PMn. Das Ergebnis ist, daß jetzt in Polen bedeutende Wiener K a p i i a l t e n arbei-ten. In der Zusammen« In Zürich notierte 18./9. 1S./9. die österreichische Krone 9.0078*/* 0.0078*/, die österr. gestempelte Krone .... 0.0079 0.0679 die tschechische 8krone. 16.75 16.70 die Mark. 0.0000044 0.000004 Holland. 220»— 219.25 New-York.. . 560.25 559.- Sottbott ••••••••«••«• 25.47 25.48 Paris .. 32.20 82.45 Mailand ............ 24.52 24.75 Belgrad............. . 6.10 6.— Bukarest.r.'.'. . . . 2.50 2.55 5.50 5.40 Budapest.. . . . 0.03 0.03 Warschau ......... O.Ü020 0.0022 Clearingkurse der Österreichischen Nationalbank vom 18. September 1928. stellnug sind folgende Einflnstgebiete zu konstatieren: die Oesterreichische Credit «Anstal t ist an >der Warschauer DiSkonto-Gank, an der Gahystschen Hypothekenbank, an der Schlesffchdn Kreditbank, <m der Ms«Mdustvie«A.-lG. iUelld. niewski und an der Munitionsfa'bvtt PozySk interessiert. DK Bod en-Credit»Anstalt ist an der Kleinpolnischen Bank, <m der Thryanolwer l^omotivenfoibvA, an dem Naphthakonzern „Karpatia-Schodniea" und an der Zenientfabri'k in ÄMwwa beteiligt. Die NtederÜsterreichische Eseomptegesellschaft hat einen bedeutenden Anteil an der Polnischen Indnstriebank, an der BtSmarck-Hütte und an der Kattolvitzer Bevgbaugesellschaft. Die Allgemeine Depositenbank in Wien beteiligt sich an der Polnischen Industriebank, an der Kohlengrube „Silesia" und an der Naphthagefttlschast Omnium. Das Wiener Bankhaus Rothschild ist an den Pötrvleuinaktiengesellschafteu „Naphtha", „Galtzta" und,Hantv" beteiligt. Bekanntlich sind aber auch der Wiener Bank-Verein, die Union bank, die Künderbank, die Berkehrsbank und die MerLnr- Bank an polnischen Finanz- und Industriennternchmungen beteiligt. Die Höhe dieser Beteiligungen läßt sich nicht genau übschätzen, sie dürste mehrere hundert Milliarden polnischer Mark betrügen. Die polnischen Blätter begrüßen.diese BeietligUttg österreichischen Käpiials als n ü h l ich für Polen, da lokale Kapitalien nicht vorhanden sind und . der polnische Staatsschatz keine Hilfe leisten kann. Es wird auch darauf hin- HÄviesen, daß die englischen, srüNtzo st scheu und amtzrikanischen Kapitalien nicht dirökt nach Pvben gehen wollen und sich nur durch Vermittlung Wiens in Polen engagieren. Auch darin liege die Bedeutung der Arbeit des Wiener Kapitals in Polen. Abfindung der Warenumsatzsteuer für die Handelsagenten. Den Bemühungen des Gremiums -er Wiener Kaufmannschaft. dez Zentkalverbündes der Handelsagenten Oesterreichs und des Wiener AgeMngremiums ist es gelungen, die Abfindung der Warenumsatzsteuer.für die Handelsagenten durchzufetzen. Die ÄbiindUNg ist freiwillig, gilt für die Zeit vom 1. August bis 31. Dezentbep IM und ist jederzeit widerruflich. Sie umfaßt die allgemeine WarenuMsätzstduer, die von Handelsagenten 'für die im Rahmen ihres Betriebes statt gefundenen Leistungen z-u entrichten ist. Die ■ Äbfindungssnmme beträgt für die Zeit vom 1. April bis 3Ö.. Juni 1923 1. Prozent von einem Drittel. Und für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Ddzember 1023 1 Prozent von zwei Dritteln der gesamten monatlichen Provisionseinnahmen. Jene Handelsagenten, welche, dieses zwischen dem Zentralverband der Handelsagenten Oesterreichs und dem Finanzministerium getroffene UcbereinkoMmen nicht akzeptieren wollen, haben das Recht, die .Steuern nach den geltenden BestimmungeiL ler Umsatzstcucrvervrdnung zu entrichten. Die Frist für jene Handelsagenten, die die Warenumsatzsteuer im AbfindUttgZwege eutrichteu wotl»n und die Ursprünglich mit 31. August'festgesetzt wurde, ist nunmehr, wie das FinaUNNintsterium dem Zeniralverbande der Handelsagenten mitgeteilt hat, ausnahmsweise bis zum 1 ö. d. M., dös ist bis morgen, erstreckt worden. ' Union-Bank in Polen A.-A. Am 1. September i>.' I. hat in Lemberg die konstituierende Generalvcrsaininlnng der Union-Bank in Polen A.-G. stattgefundcn, Welche die Geschäfte der dortigen Filiale der Uliivu-Bank übernimmt. Zum Präsidenten des Berwaltungsrates wurde Herr Kasimir Riitör von Przpbhslawski, zum Bizepräsideuten Herr Dr. Wolfgang Dawid, Bizepräsident der Union-Bank in Wien, gewähli. Das mit ci.ucr Milliarde polnische Mark festgesetzte Aktienkapital wird ans Grund des von der konstituierenden Generalvcrsamittlung gefaßten Beschtusses auf fünf NUlliardcU Polnische Mark erhöht; die Errichtung von Filialen der neuen Bank in 9^0*'!°^". Krakau und DröhMpz ist in Aussicht genommen. (Entgeltlich.) Die österreichische Gewerbe- und Fudustrisaussteklung in London. In einer Ausschußsitzung der Wiener Handelskammer berichtete der Kammeramtsdirektor Tr. E. Pistor über die von der Handelskammer Veraustalt>ete Austrian Arts and Industries Exhibition, welche vom ». bis zum 12. Juli in der Zentral Hall hl London stattfand und von mehr als hundert österreichischen Firmen mit den ErzengttifseU der Wiener Geschmacks- und Knrzwarcnindustrie beschickt war. Die Ausstellung stellte sich ausschließlich ans den Berkehr^ mit der englischen Geschäftswelt eiiu Ihr Erfolg kann als günstig bezeichnet werden; dies geht ans der guten Bcurteilnitg in der englischen Presse und der großen' Zahl kauf» männischer Besucher hervor. Die Londoner Handelskammer hat diesem Unternehmen wirksanw Unterstützung zuteil werden lassen. Hs. wird in Vergrößerte tu Maß st abe wiederholt werden. (Anmeldungen werden schon fetzt in der Handelskamnier entgegengenoimuen.) Die Nokenemission der russischen Staatsbank. Während zu Beginn 19W die Notenemission 01 Prozent aller Staatseinnahmen. ansmachte, deckte sie, wie berichtet wird, im Dezvmber 1922 bereits nur 12 Prozent, im Februar 1923 sogar nur 2Z Prozent des Einnahmebudgets. Trotz dieser bedeutenden Besserung der Finanzen und dem wachsenden Aufstieg des Handelsumsatzes des Landes war die Zahl der in u m l a uf befiMichen Noten verhältnismäM geringe Zum 1. Jänner 1923 befanden sich Geldscheine ml Werte. von 2 6 M i 1 l i o n.e n G o l d r u b e 4 in Nmlaus. Auf diese Weise war es Ntö'glich, eine neue feste Büluta ln den Verkehr zn bringen, die Bank Nöten der OtaatsbäNk. Das Grundgesetz über die Einführung der Banknoten in den Berkehr (vom 11. Oktober 19M) Nie ist hgranf hin. daß diese, den Zweck verfolge, die Umsatzmlttel der Staatsbaltr für Ihre kommerziellen TrMsaktlvuen zu erhöhen» ohne die Entissivn von Geldscheinen zu steigern. Nach biMM Gesetz werden die Staaishanknoten zu % Prozent ihres Wertes durch Mslmetalle itn.d Me Huslandsvalnta in GMlbährNng gedeckt; Baitknoirn, die nicht durch ausländische Balitta gedeckt sind, werden durch kurzfristige Wechsel Und leicht realisierbare Waren sichevaestellt. Die Banknoten werden nach der netten Geldeinheit „Dscherwonetz" berechnet^ 1 Tschertvonetz enthält 1 Sol. 78,24 ooli reines Gold, beträgt also den Wert von 10 ehemaligen Goldrubeln. Die Banknoten wurden auf Grund der ongeführten BestiUunungeN Ende November 1928 in den Verkehr 'gebracht. .Ihre Zahl und dainik der sie sicheistelleude Fonds der 'Staatsbank wächst zusehends. Zitnt 1. Dezentber 1928 betrüg dieser Fonds, den in der Presse regelmätzi-a erscheinenden Bilanzen der Eutissionsäbteiluilg der Staatsbank, zufolge, 61-1.053 Dscherwvnetz, zum 10. Juli. IW War er bereits, auf das 24fache, und zwar auf 3,087.922 TscheMwitetz gestiegen. Der Bilanz im Müvk 1923'ifcsich im FMs,Nn Müiizeu- ÜNd SchmelMokd 206w38 Tscherwonetz und für 1,300.176 Tscherwonetz in Gold aNsläUDische Devisen Und Tratten. AlN 1. Mai betrug diese Summe bereits' 5,431.404.80 Tscherwonetz kd. h. 25fachei und ",72.835 TsclieNvovietz an Banknöten und Tratten; außerdem verfügte die Bant Mer einen bestand von 77.310 Tscherwonetz, und über Wechsel ttti Schuldverschreibungen, die durch leicht realiisierbttt« wert« sichergestellk sind, im Werte von 8MEMJBfoäm* netz. Im selben Verhältnis ivie der Fonds der GteMveM ist auch die Zahl der in Umlauf befindlichen Banknoten $• wachsen. Am 86. Mi befanden sich 1VME Df' ' . in umlauf. Im Zusammenhang damit stieg auch Geldwert. Während am 1. Jänner 1W3 an GeWch Banknoten 18,3 Millionen Ächevwonetz im wnitauf w«W. di'e einen Wert von 10,4 Millionen repvästntieven, WarM <A am 1. Juli bereits 10 Millionen Tscherwonetz mit einem m von 19/B Millionen Lstr. So hat sich insolve der EinfühöM der Banknoten der Geldumlauf um das 1,6fmhe erhöht. WS Folge dieser ganzen Finanzoperation konnte ein Avoher kVA der Industrie von der Notwendigkeit stmtMr Nimm« zievung befreit werden, so daß der Bedarf an Svwjetrnbeln sich verringert. Dies wiederum batte zur Folge, daß meEmif» sion von SvwjetruMn gegenwärtig 30 Millionen Äoldrnbel nicht übersteigt, ja seit dem 1. AtWst tM »s MM««« S«M beträgt. MMttüttgrn öe« «v» ttp. Die gerichtliche G e s ch hl t s ö jQfT« i » urtzr bestellti O ksterrvtchi Venter Mine, tzandettfrav, LMM. D atz gerichttiche A« S gleich - d*v fah re« wurde ein geleiten Oe.lle^ieichr Rest Ginwn, Kauftnaun, Wien. S. m.t aMipne U. Mm» LApwer SieSetta. HüttbGstau, Men, 1. Bez., BömMe S. tzakpem Hmp Md ^efSMi 8. \t% i. Srz. '«M Minna, tzMdttSftsn, Wien- 2. Btt., Ladschrche Koh lMverw ertnnO-G estüschW m. b. H., Wjen, 6. B üüsse 4. Ferbtzt PhtUp. Wien, 1. Bez., Franz FeÄer Berths, off. Ges. b. Fa. Katzznat. & Cö. SchwarzenbergM. iS. Ztzdnstrt^ und ^Röhstüff-! ,. Wien. i. Bez., Schulerstraße m. Äasta Zoham, KanfmE, Me« 17. Bez., Gevlergasse 82. KwpaeSy Franz. Gel. w. d. H., Wien 1. Bez., GoldschMSdMe 10. KemW MütWde, Hanbektzkau Uten,. 4. Der., ^chsuburgstrütze 2. Er Anw«. Pradntten. Händler, Hainkurg a. d. Donau. Dersker Zvsef. Kaufmann. Linz Lnstenauerstraße 32. Kaktenbertztt Z«sd Md Rosa, HasdeMute. Pörtschach am Gee. scheib Hans, Holzhändler, Villach. Elektro, haus Franz ^traßer, Salzburg, Griesgasie 10. Auer L Brand, auer, Inh. Jakob. Neuer, Kaufmann, Innsbruck. Faltermayer, straße 5. — Tschechv-Elowakeir Blau & Fuchs, Wäschetzündluittz, Karlsbad. Vasak L Lo., Kaufleute, PreMura Plech Auguste, Hanbelsftan. Brüun-KSnigsfeld. KkeiMüM Moses KäpstuattU, FraNzensbad. Burian & Bunzel, Inh. Alfred Bauer GlaswarLnexportenr, Gablonz. Müldner Anton, Marchs Htttvz und Maria Müldner, Export. Gablonz. Gretschßl Hubert, GMfltt Iagerndorf. Fischer Hugo und Magdalena, Kaufltzute. Köditz Dusankü JaroSlav, Kaustaann, Leitvmtschk. Ing, Welfer Zösef Etablissement zur Verwertung von Kohlenübsällen Mr Baumaterialien. Lihn. Teufel Franz, DelikatessLnhÜNdltt. MSÄrnbad Fischer Phlipp, Kaufmann, Nessowitz d. Butschowitz. BaUMtzartUkl & Co., Kaufleute, NikolsbUrg. Tvmek Julius, SpezerethMldluNtz. Nove Mesto n. V. Schneider Stefan, Spengler, Olmütz. Vydrze! Attton, Drogerie, Olmütz. „Frake",' Brüder Kraus, HorntWett« erzengung, Pürvübitz. Holy Karl, Fleischer und Selchtt. Prüg- Wrinberge. Banner Josefine, Handelsstau, Röchlitz. Zelenn Wenzel, Händler und Grubenbesitzer, Röchlitz. Eppert Johann, Spengler, Saaz. Diesl Karl' & Sohn, Likörfabrik, Saaz. Bergler Lev, KüUst Manu, Leplt-tz-Schönau. Oppelt Jan., Kaufmanst, Trenein. Ger« Joses, Uhrmacher und Jmvtüer, Ung.-Hradisch. Der KvN-- k u r 8 w n r d e v e r h ä n g t r O e st e r r e i ch t Feil Aloit, Elektrotechniker, Schwarzach-St. Veit 54. Höfel Hch., Inh. rich Höfel, Kaufmaim, Lnstettau. Die seit einigen Tagen vorherrschende bessere Haltung übertrug sich in verstärktem Maße" ans die gestrige Börse, dü die Ausführungen Dr. Zimmermans und Dt. KtettböckS stimulierend gewirkt haben. In den führenden Kulissawerten Wurden auch private Aufträge zur Durchführung gebracht. Hm Bordergrunde des Interesses standen die Aktien der Banken, welche von günstigen Semestralvilonzen profitierten, ferner der tschechischen Papiere im Einklang mit den höheren Prager Notierungen und einzelne ungarische EffektengattUtttzslU So eröfsueten ungarische Kreditaktien um 117.000 K., NNMischv Hofherr nm 27.000 K. und Salgo unt 66.000 K. höher. ®tftöt§* bahnaktien wiesen eine Besserung von 66.000 K. aus. Bott den österreichischen Banken fanden größere Umsätze in den österreichischen Kreditaktien statt, ferner waren LanderbÄNikaktieii und die Aktien ^der Depositenbank rege begehrt und höhtt. Oer bevorstehende Abschluß der Südbahnsrage hatte eine Gteigerung der Südbahnnktien um 31.000 K. und eine solche der Südbahupriovitäten um 23.000 K. zur Folge. Dagegen Wattn Elektrizitätswerte insolge von Geivinnsicherstellungen verflach» lässig! und schwächet. IM weiteren Petlaufe des Berkehts verminderten sich die Umsätze auf der ganzen Linie, ein A'kil der anfänglichen Erhöhungen ging werlorem da verlautete, daß bei der heute stattfindendett Versorgung das Geld knapper und der Zinssatz eine Erhöhung erfahren dürfte. Im Schran ken zeigte sich^ wieder erhöhtes Iilierrsst für einztlne bevorzugte Effeftengattungen, namentlich für die ischechischen Wette und den Petrwleumaktien. Von den letzteren gewannen Galieia 1,760.00h K.. Fattto 600.000 K. UNd Naphtha .'30.M K. Ten tschechischM P(ipl''rttt kamen abermals ijtößsre Käufe für Prager RechmtNg zugute. Böhmische Uttiotthtttk profitierten 26.066 K., Zivnostenska 120.000 K., ÄordWk 1,966.000 K., Dynamit 1M0.060, Neusiedler Papier 130.000 St., RothäuMeudek 100.000 K., Hutter u. Schrantz stiegeü aus Gtüüd von Filsionsgerüchten mit 36.000 K. Bezttgsrcchtc: Finze 40.600. Auf dem A n l a g c m a r t i c wiesen die österreichischen ReNteil Äessernngen auf, dagegen wnrdei die ungarische Kronenrente billiger abgegeben. Die ffchechvffloWäkischL Eisen« bahnpvwritäteu gaben ein wenig im Knrrse Nach. Von den Exoten notierten: AUzeigeN-Ges. 386.006 bis •860.000* Erdöl 70.600 bis 73.006. Iriag 340.006 bis 366.666, Oleum Geld, Tepege 16ä.000 bis 182.000, liniNers '! '' rU‘) bis 45.006, Wiener Waffen 26.600 . ttz 27.600. ...i-e. (Eigenbericht der „Wiener MorgeiNeitiiNg".) Die T-eudenz des Wiener Marktes sprach sich HNrMvea! fester ans. besonders, für prompte Ware ist sehr tzüter BMin vorhanden. Däs Geschäsr war auf inanchen GebiÄM mw