Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1646 (13.9.1923)
- Date
- 1923-09-13
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980727--16109-3002992- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Me«, Donnerstag Wiener Morgenzeitung 13. Gspüomvev 1923 'lit. 164ü gmiften der ÜPinrn.iinlrcrbänbe, auf deren Terrain sich Raphchagru'ben befinden, kann eine seWständige Grubensteuer emgeführt werden. 8. Die Bemessung dieser Steuer hängt von der Monge des eKpiloitierten Erdöls a!b und darf die Höhe des Preises, beziehe ugsweise des Verkauf swertes nicht mehr als 1 Prozent übersteigen. 8. Zur Zahstmg der erwähnten Steuer M>. die Naphthagruben verpflichtet. Das B-omcssungs- und Eirche'vungsrecht steht den Gemeinden sowie den Komuvnnalv er Landen, aus deren Besitz sich Gruben, Hilfsbauten sowie andere Grubenzugehörigkeiten befinden, zu. 4. Tire Steuereinnahmen dürfen lediglich für Jnvestibionszwecke der Ortschaften, in welchen sich Gruben, Hilsslbauten sowie Grubonzugehörigikeiteu befinden, verwendet werden. Diese neue Steuer würde eine gewaltige Belastung der Produzenten bilden und eine Preiserhöhung der Fertigprodukte .zur Folge haben. Las knde der Reichsmark. Aus Zürich wurde gestern ein abermaliger Kurssturz der Reichsmark von 0.000009 auf 0.000094 gemeldet. Dagegen besserte sich der französische Franken von 31.82 auf 32.45 und die tschechische Krone von 10.6625 auf 16.70. Die österreichischen Zahlungsmittel hinten sich auf dem letztgemelheten Stand. In B c r I i n löste der weitere Kurssturz der Reich smark ans den internationalen Märkten ein Emporschnellen der fremden Valuten aus. Do stieg der Dollar von 66 aus 96 Millionen, das Pfund von 396 aus 4M Millionen. Die tschechische Krone erfuhr eine Answärtsbewegnng von 16 aus 29 Millionen und die österreichische Krone erhöhte sich von 937.6$ aus 1336.65. Im gestrigen Wiener Clearing fiel die Reichsmark von 0.08 ans 0.0550 Heller. Die tschechische Krone besserte sich im Einklang mit der höheren Züricher Notierung um eine Kleinigkeit. Die übrigen Devisen und Valuten erfuhren nur geringe Veränderungen. Nachstehend die ov k'ti Notierungen: Glearingknrse der Österreichischen Rationalbanfe vom 12. September 1923. Devisen (Schecks und Aus- 7tna Kurs vom n.sept. Zahlungen) fUß" Qe,d War® Ge,d Ware Amsterdam f. 1 holl. Gulden . Agram 1 jug. Kronen . . . . Belgrad 1 Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei. Christianla 1 norweg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Kronor . London l Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas ...... Mailand l Lire. . New York 1 Dollar. Paris 1 Francs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen , Sofia 1 Lewa . Stockholm I schwedlscheKronor . Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerikan, Noten v. 5 Dollar aufw. Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . , „ „ 100 . . , » kleinere. . , Dänische Noten 100 Kroner . , * Deutsche Noten zu 1000 Mark.; . . „100 . . . „ „ kleinere. . . Engl, Noten von 5 Livrest. autw. „ „ kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten ICO Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » „ kleinere . . . Jngosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar * . . . 100 . „ „ „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 500 Mark aufw, „ „ kleinere .... Rumänische Noten zulOOOu.SOOLel „ , kleinere . . . Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel . .. . „ ICO » „ . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. „ , kleinere Ungar.Noten(neueEm.) zttlOOOKr. , „zu 10.000 Kr. . . , . . kleinere. *) Spammungsänderung. 4 27850.- 27950.- 27880.- 27930.- 6 773.- 777,- 763.- 767.- ß 773.- 777.- 763.- 767.- 8 0.05*4 0.05V) 0.03V* 0.19V* 4V, 3394.- 3406.- 3294.- 3306.- 6 3.75 3.85 3.75 3.85 6 317.- 319.- 317.— 319.- 5 11280.- 11320.- 1128a.- 11320.- 5 12680,- 12720.- 12680.- 12720.- 3 322500. — 323500.-321700.- 322700.- 5V* 9380.- 9420.- 9330.- 9420.- 6 ' 3114.- 3126.- 3152.- 3154.- 4 70935.- 71185.- 70935.- 71185_ 5 4117.- 4133.- 4032.— 4048.- 5 2123.- 2133.- 2120.- 2130.- 7V, 688.- ,692.— 673.- 677.- 4V. 18570.- I&330.— 18670.- 18730.- 6 0.25 0.26 0.25 0.25 3 12675.- 12725.- 12725.- 12775.- 70560.- 70960.- 70560.- 70950.- 70460.- 70860.— 70460.- 70860.- 3355,- 3385.- 3255.- 3285.- 666.- 674.- 651.— 659.- 646!- 654.— 631!- 63o!- 12530.- 12610.- 12530.- 12610.— 0.05V; 0.C6 V**) 0.08 0.10 320700.- 322100.- 310900*.— 321500*.- 320500.- 322K:0. - 319700.- 321300.- 4070.— 4100.- 3985.- 4015.- 27650.- 27850.- 27380.— 27880.- 0090.— 3110.— 3123.- 3143.- 3070.- 3090.- 3108.- 3128.- 764.—! 754.- 760.- 755.- 762!- 746.- 152.- 11140.- 11220.- 11140.- 11220.- 0.24 0.25 0.24 0.23 0.22 0.24 0.22 0.24 303. — 310.- 3C8.— 312.- 286.- 290.- 288.- 292,- 18360,— 1846»!- 1845o!— 1856o!- 12560.— 12640.- 12510.- 12690.- 9270.— 9350,- 9270.- 9350.- 2105.- 2121.—? 102_ 2118.— 2100.— 2116.- 2097.— 2113.- 2.40 2.60 2.3 2,55 235 2.*55 230 s!öO Las Siidbahniibereinkammeti. Generalkommissär Dr. Z i m m e r m a n hatte dieser Tage in Genf verschiedene Konferenzen mit dem Vertreter der italienischen Regierung Brocchi und den'Delegierten der Nationalen Vereinigung der französischen Inhaber von Obligationen der Südbahn gesell schaft bezüglich des in Rom am 29. März d. I. abgeschlossenen Abkommens hinsichtlich der administrativen und technischen Reorganisation dieser Eisenbahngesellschaft. Das Ergebnis dieser Konferenz war ziemlich befriedigend, so daß der Generalkommissär der österreichischen Regierung mitteilen konnte, er habe keine Einwendnngen gegen die Ratifikation des Abkommens von Rom inehr zu erheben. Re deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Deutschland und Sowjetrußland stehen vor dem Abschluß einer Konsnlarkostventiou: die darauf bezüglichen iU-ntechaMungen haben bereits ein beide Seiten befriedigendes Ergebnis gezeitigt. In der nächsten Zeit sollen in Moskau Hand elsveriragsnn t e rha ndln nge n eröffnet werden. Wie.der Leiter der russischen staatlichen Außenhandelsvertretnng in Berlin, Stomonj akow, dieser Tage m einem „Nakanuu^--Interview aussührte, wird der deutschrussische ' Wirtschaftsverkehr dadurch erschwert, daß deutsche Firmen sich zwar gern um Handelskonzessionen bewerben, jedoch den Produlktionskonzesstonen (Jndustridkonzessionon) nicht genügendes Interesse entgcgenbringen, woraus ausländrschc Karffurrrmen Deutsckilaüds ans dem russischen Markt Vorteil zu ziehen verstehen. So ist es vorgekonrmcn, daß ein bcldeutender deutscher Konzern den Abschluß eines Interessen-- gemeinschaftsvertvages ntit einem russischen Jndnstrictrust ablehnte; daraufhin verließen die Vertreter dieses Trusts Berlin und begaben sich nach Paris, wo es ihnen denn auch gelang, die gewünschte Jntevessengvmainschast* mit einer großen französischen Firma zu erreichen. Der nachträglich geäußerte Wunsch des deutschen Konzerns, die Unterhandlungen wieder auffzunehmen, konnte von den Russen nicht mehr berücksichtigt werden. Die deutschen Wirtschastslkveise, erklärte Stomonjakow, müssen sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß Rußland kein reines Agrarland mehr ist und seine eigene industrielle Produktion wieder aiffbanen will. Krupp entfaltet eine rege Tätigkeit im Do n gebt et, wo er eine große landwirts chas!tlich e Konzess io n besitzt. Das Stammhaus ließ seiner Niederlassung am Don kürzlich eine ganze Schiffsladung Maschinen zugchen. Die Kruppsche Mministration in Nowvvosffisk arbeitet mit den russischen Behörden reibungslos. Bon ihrer Getreideernte hat die Firma -Krupp der russischen Regierung 17,5 Prozent ab- Miesern; sür den Rest genießt die Regierung ein Dorkanssrecht zu Marktpreisen. S t i n n e s hat durch Vermittlung der „Deutschen Saat- . bangejellschast" in Z e n t r a l r u ß l a n d eine ausgedehnte l a u d w i r t s ch a f t l i ch c Konzession erlangt; der diesbezügliche Vertrag tritt noch im Herbst dieses Jahres in Kraft. Die Deutsche Reichskreditgesellschaft kaufte, in Rußland 2 0 Millionen Pnd Korn ein. Die Hälfte des Kaufpreises soll in russischen Bestellungen in Deutschland angelegt werden. Der Gvtreideexport Rußlands betrug in diesem Sommer bisher dpPtto rund 700.000 Tonnen. Re Börsen in Polen geschloffen. Rach einer Verordnung des polnischen Finanzminisiers wurden mit dem 10. d. sämtliche Geld- und Devisenbörsen Polens bis aus weiteres geschlossen. Die Kurse sollen von der polnischen Laodesda.lehenskasse int Einvernehmen mit dem Bankenkomitee -kstcustellt werden. Der Effektenmarkt wird von dieser Verfiigung nicht berührt. — Die Maßnahme steht mit den Bläuen zur Schaffung einer neuen, von privater Seite im Ausland zu schaffenden Notenbank in Zusammenhang. ' Der Außenhandel Ungarns. Ans B n d a p e st wird uns berichtet: „Der amtliche Ausweis üuer den Außenhandelsverkehr Ungarns im ersten Halbjahr 1923 konstatiert, daß die Bilanz des Außenhandels weit ungünstiger war als im ersten Semester 1922. In Milliarden Kronen betrug die E i nf u h r 215,9, die Ausfuhr 187, so daß sich ein Einfuhr- Plus von 78,9 ergibt. Auf Grund der Züricher Notierung war die Passivität des Außenhandels in den ersten sechs Monaten 1923 um 55,2 Millionen Goldkronen größer als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Die Einfuhr von Baumwollstoffen hat gegenüber dem Vorjahre um 10 Prozent a b g e n o m in c n und entfällt diese Verringerung fast ausschließlich ans tschecho-slowakische Waren. Der Kohlenimport war um 1,7 Millionen Meterzentner größer als im Vorjahre. Jmporterhöhungen zeigen Polen mit über 2,5 Millionen Meterzentner plus und die tschechischen Transporte mit plus 600.000 Meterzentner auf. Beinahe um das gleiche Quantum hat sich die fwnzösische Einfuhr verringert. Einen sehr starken Rückgang erfuhr die deutsche Einfuhr in Verbindung mit der französischen Aktion im Rnhrgebiet. Die deutschen Transporte erreichten gegenüber 1,4 Millionen Meterzentner im Vorjahre nicht einmal 2000 Meterzentner. Als neues Brennmaterial meldete sich englische Kohle, von der im ersten Semester 262.000 Meterzentner importiert wurden. Tie Einfuhr an Schafwollstoffen war um etwa ein Drittel geringer als jm Vorjahr. Die Verminderung entfällt ans di: Tschecho-Slowakei, Deutschland und Großbritannien. .Der Import aus Oesterreich war um etwa 30 Prozent größer. Der Import in Papier und Papierwaren zeigt eine Berminvon mehr als 20 Prozent. Mehr als das Dreifache des vorjährigen Quantums machte die Einfuhr an Halbfabrikaten aus Deutschland, der Tschecho-Slowakei und Oesterreich ans. Die A tl s f n h r zeigt besonders in Wein, Brotfrüchten, Maschinen, .Eisenwaren nsw. einen bedeutenden Ausfall. .Der Export, an Eisenhalbfabrikaten war nur nach Deutschland etwas besser. Insgesamt hat sich bei der Einfuhr der deutsche und tschechoslowakische Import vermindert, die Beteiligung Rumäniens und Polens gesteigert. Bei der Ausfuhr hat sich gleichfalls auf Kosten der Beteiligung Deutschlands der rumänische und ita- . lienische Export erhöht." Reform der tschechoslowakischen Transportsteuer. Wie offiziös'gemeldet wird, trägt sich die tschecho-slow akilsche Regierung mit der Absicht, in absehbarer Zeit in der Frage der Transportsteuer w e s e n t l i ch e Aendernngen eintreten zu lassen. Die diesem Plan dienenden Vorbesprechungen können allerdings vorläufig nicht als finalisiert betrachtet werden, da man über das P r i n z i p der vorzu nehmen den. Aenderungen noch nicht übereingekommen ist. Der Plan des Eisenbalhnministerinms geht dahin, die Transportsteuer, die beLanwtlich während des Krieges ein geführt wurde -und gegenwärtig nach dem in Betracht kommenden Gesetz 30 Prozent des iöweiligen Tarffes beträgt,''entweder vollständig abz n b a at c n oder um 10 bis 20 Prozent zu ermäßig c n. In dieser Tendenz wird das Cisenlbahnministevium hauptsächlich von der Absicht bestärkt, die mit der Herabsetzung Einzelner Tarife bereits vor Moniten ausgenommene Verbilligüngsäktion in -eine weitere Etappe überMühren, nm dem Abbau der Wirtschaftskrise und der neuen wirtschaftlichen Konjunktur in der Ermäßigung der Transportgelbühren den notwendigen Rückhalt zu geben. Im DoVdevgrund der Aktion steht gegenwärtig der Plan, im Zusammenhang mit der von der Regierung beabsichtigten Ermäßigung der Ko hl eilst e4i er wenigstens die Transportisteuer für Kohle abzubauen, um die in Vorbereitu.ng stehende radikale Ve-vbilligung dieses grundlegenden RM'Ees im Ansntaß der budgetären Möglichkeiten zu fördern und das gesamte Wirtschäftsleiben vor die von allen Schichten der BeivoKerung ersehnten Voraussetzungen zu stellen, die in ihrer Auswirkung eine dauernde Belebung des Produkt'!onsmarktes und damit die bcdeuitsaMe Linderung der A r b e i t s l o s ii g k e i 1 verbürgen. Die Stimmung in Finanzkreisen war gestern von Bureau zu. Bureau sehr fest, die Umsätze jedoch wegen des jüdischen Feiertages äußerst gering. Bon den Schranikenwerten begegneten Petroleumpapiere und die Werte tschechischer Provenienz «m Hiüblick aus die aus Prag vorgelegenen höheren Notierungen .gesteigertem Interesse. Auch eiMetne österreichische Industriepapiere wurden höher taxiect. Von den Külissenwerten zogen Mpine-, Elektrizitäts- und Waagner-Aküeu im Preise an. Das Geschäft bewegte sich eng begrenz!. Baumwollmarkt. Aew»Bork» 11. September. Baumwollzusuhren in den atlant. und Golfhäsen 42.000, im Innern 88.000. AuSstihr nach Großbritannien 2000, nach dem Kontinent 1000. Lokalmarkt middling: 29.45 (gestern 29.10). Tendenz: Stetig, — Termine: September 28.17, Oktober 28.20, November 28.05, Dezember 27.96, Jänner 27.68, Februar März 27.67, April Mai 27.53, Juni Juli 27.12, August Berliner Börse. Berlin. 12. September. Infolge der rapiden Markeut- Wertung nahm an der Börse die Kauflust für Gffekten aller Art einen außerordentlichen großen Ilntfang an, so daß sich die' Kurse der führenden Werte des Effektenamd Ncntenmarktes zumeist verdoppelten und verdreilsachten. Da Verkänser so gut loic nicht vorhanden waren, nahm das Geschäft einen großen Umfang an und bei einer großen Anzahl von Werten mußte die Kursseststellung vollkommen ansgesetzt, beziehungsweise aus die des Kasfeindu>striemarktes beschränkt werden. Die Devisenpreise haben bis zur Festsetzung der amtlichen Notierungen einen neuen Höchststand erreicht, doch trat infolge starker Abgaben der Reichs'bank eine kräftige lZbbschwächnng ein, so daß die Devisenkurse ganz erheblich unter den Höchstkursen festgesetzt wurden. In Rückwirkung hiewon traten wohl ans dem Effektenmärkte Kursrückgänge ein, doch fielen diese gegenüber den voraugeganenen Steigerungen nicht mchr ins Gewicht. (Alles in Tausenden von Mark.) Schlußknrse: Türkische Lose 540.000, Oesterr. Staatsbahn 900.000, Nordd. Lloyd 230.000, Ver. Elbeschiffahrt 215.000, BerlinerHandelsgesellschaft 1,400.000, 5kommerz.Privatbank 55.000,Dannstädter Bank 210.000, Deutsche Bank 390.000, Diskonto- Kommandit 475.000, Dresdner Bank 175.000, Nationalbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 13.000, Oesterr. Lünderbank —, Neichsbank —, Wiener Bankverein 7000, Wiener Unionbank —, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 400.000, Bochumer Gußstahl —.-, Daimler Motoren 85.000, Deutsch-LuxembMger 3,450.000, Deutsche Waffen u. W-unition -—, Dynamit Nobel 285.000, Felten u. Guilleaume 2,000.000, Gelsenkirchener Berg. 3,600.000, Th. Goldschmidt 700.000, Harpener Bergbau —.-, Hirsch Kupfer 1,300.000,Höchster Farben 600.000, Hohenlohe-Werke 1,500.000, Laurahütte 1,000.000, Mannesmannröhren 2,000.000, Phönix Bergbau 1,225.000, Schlickert u. Co. 2,000.000, Siemens n. Halske 2,300.000 Telephon Berliner 115.000 . Prager Börse. Prag, 12. September. Die feste Stimmung der Vorlage übertrug sich auch aus den heutigen Verkehr und waren neben Industriepapiere auch Bankaktieit gesucht, die durchwegs höhere Kurse erzielten. Wiener Bankwerte stellten sich gleichfalls höher. Tranöportwerte lagen übevtviegend fester. Bon Indnstriepapieren waren Zucker-, chemische. Bau- und Maschinensabriksalkticn bevorzugt', desgleichen Kohlen- und Eisenaktien. In vielen Papieren machte sich WareiMiangel bemerkbar. In der Kulisse schlugen Brunner Maschinen-, Danek- und Skoda-Aktien eine steigende Bewegung ein. Ans dem Aniage- ' markte war die Haltung keine gleichmäßige, nur Staatspapiere lagen überwiegend höher. Exoten verkchrtcn ruhig bei anziehenden Kursen. Der Schluß ging in sehr fester Haftung vor sich. Schlußknrse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —, Böhm. Nnionbank 500.—, Böhm. Eskomptebank 472.—, Böhm. Jndustrialbank 473.—, Zivnostcnska Banka 488.50, Anglobank 169.—, Oesterr. Kredit 163.—, Wiener Unionbank 189.—, Wiener Bankverein 111.—, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A 575.—, Lit. B 220.—, Ferdiucwbs-Nordbahn 12.000.—, Prag-Tnxer 233.—, Aussig-Tcplitzer Eisenbahn 1365.—, Nestomitzer Zuckerindnstrie 1655.—,. Bereinigte Elektrizität Wien 224.—, Brosche-2160, Koliner Spiritus 1740—, Königshofer Zement 1555.—, Breitfeld-Danek 574.—, Aiughoffer 1025.—, Simmeringer 197.—, R'othkosteletzer Textil 443.—, Alpine Montan 390.—. Poldihütte 570.—. Prager Eisen 1392.—, Oesterr. Berg u. Lütten 3650.—, Skoda 682—, Jnwald 730.-. Ire Ievisenknrse. 12. September. (Devisenkurse.) — Amsterdam 37,905.000.- (25,035.000.—), Belgien 4,688.250.- (3,092.250.—), Christiania 15,561.000.— (10,573.500.—), Kopenhagen 17,556.000.— (11,970.000.-), Stockholm 25,536.000.- (17.556.000),Italienische 4,309.200.-(2,912.700.-),London 438,900.000.-(299,250.000.—). Nelv-Pork 95,760.000.- (66,034.500.-), Paris 5,605.950.- (3,970.500.-), Schweiz 17,310.600.- (11,970.000.-), Spanien 12,967.5(0.— (8,977.500.-), Wien 135.660.- (93.765.-), Prag 2,892.750 - (1,975.050.-), Budapest 518.700.- (349.125.-), Sofia 937.650.- (640.375.—), Belgrad 1,037.400.- (698.260.—). Berlin» 12. September. (Notcnkurse.) — Noten: Dollar 95.760.000.— (66,034.500.-), ' Pfund 438,900.000.— (299,250.000.—), Italienische 4,309.2(0 - (2,912.700.—), Polnische 30.000.-(23.000.-), Tscheche-slowakische 2,892.750.- (1,975.050), Oesterr. gestempelte 133.665.— (93.765.-fe-). Prag» 12. September. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministerinms.) — Berlin 0.0050 (-.-), Zürich .606.25 (610,25), Paris 196.25 (192.75), London 153.25 (153.25), New-Aort 33.80 (33.80), Belgrad 36.87 (37.-), Bukarest (-.-), Wien 4.55 (4.6272), Warschau 1.427* (1.437.), Agram —(*-.—), Budapest 17.30 (17.37), Jugoslawische 36.75 (36.50), Oesterreichische gestempelte Krone 4.57 (4.61), Polnische 1.31-,. (1.29-,.), Ungarische 12.- (---). Budapest» 12. September. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdmn 7534 bis 7974, Bukarest 90.— bis 102.10 Kopenhagen 3500 bis 3720, Christiania 3115 bis 3335, London 87.350 bis 91.750, Berlin 0.018 bis 0.078, Italien 860.- bis 915.-, Paris 1110.— bis 1176.—, Prag 580.- bis 624.—, Stockholnt 5095 bis 5425, Zürich 3440 bis 3660, Wien 0.2740 bis 0.2960, Sofia 185.— bis 197.—, Belgrad 207.— bis 220.20, New-York 19.250 bis 20.350, Warschau 0.0800 bis 0.0965, Brüssel 915.- bis 970.—. Belgrad» 12. September. (Devisenkurse.) London 422.50 bis Paris 533 -bis New-York 9250.- bis Genf 1670.- bis Saloniki -.- bis Mailand 410- bis Prag 277.60 bis Berlin 0.00012 bis Wien 0.1285 bis Bukarest 42.50 bis Sofia 86.— bis —.—, Budapest 0.52 bis —.—, Brüssel — .— bis —, Amsterdam 3650.— bis —.—, Warschau —- bis — Agram, 12. September. (Devisen.) Wien 0.1295 bi? Berlin 0.00010 bis Budapest 0.47 bis -.-, Bukarest —.— bis —, Italien 409.— bis —, London 420.— bis —, New-York 9200.— bis Paris 522.50 bis —.-, Prag 275.— bis Sofia —.— bis —, Schweiz 1665.— bis , Brüssel —bis —.—, Warschau —.— bis —.—, Amsterdam 8625.— bis —, Stockholm —. New-Nork» 11. September. (Devisen.) London 466.25, Paris 676.50, Berlin 0.00017,, Mailand 446.50, Zürich 1795.—, Kopenhagen 1816.—, Stockholm 2659.—, Christiania 1614, Amsterdatn 3927.—, Prag 300.—, Wien 0.14, Budapest 0.55, Bukarest 47.25, Warschau 0.04, Madrid 1348.—, Hclsingfors 265.—, Brüssel 478.—, Kanada 27/io 'w tv. Brc'V.V'! '.Viv”,:-- iiittcit 32.85. Belgrad 107.50.