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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-13 · Heft 1646 (13.9.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1646 (13.9.1923)
Date
1923-09-13
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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SK.BM«Mi, mmsm *'*M Mitteilungen aus dem Publikum. I-. & C. HARDTMÖTH'3 KOH4-NOOR - BLEISTIFTE MEPHISTO 'KOPIERSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZU HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN Julius-Meinl5 \affee~JmpQi f Gegr. t86Z - Hauptgeschäft Fleischmarkt * Die „gereinigte" Bibel. Aus Leipzig berichtet I. C. B.: Ein gewisser Eduard Philipp vom Kreise der Rasseantisemiteu, die sich, um die Leipziger Zeitschrift „Hammer" schareu, hat ein Buch veröffentlicht, in weichem alle nach seiner Meinung anstößigen Stellen des alten Testamentes zusammengestellt sind, um „die tiefe Entartung des jüdischen Denkens zu kennzeichnen und dadurch mitzuhelfen, unsere christliche Kirche -mtä den Klauen des Judentums zu befreien". Biel Glück! * Ueberführung der Gebeine Hans Kudlichs. Wie die Präger Blätter lueGen, hat -der Bund der schlesischen Landwirte beschlossen, die Gebeine des B a u e r nb e f r e i e r s Hans Kudlich, der in Hoboken in den Bereinigten Staaten begraben ist, in die Heimat zu überführen. Die sterblichen Ucberrcste sollen in einem M a u s o l e n m" aus dein Wachberg b ei Lab enstein in Schlesien beigosetzt werden. * Der französische. Unterrichtsnlinister für das Striimpscstopsen. Herr Leon Berard, Minister des Oeffentlichrn Unterrichts in Frankreich, kann die Löcher in den Strümpfen nicht leiden, zumal bei den Damen und allerjüngsten Dämchen des Landes. Er hat soeben au die Schulbehörden der Republik ein Zirkular gerichtet, in dem es heißt: „Ich möchte, daß, wenn ein Mädchen neue Strümpfe bekommt, es vor dam Gebrauch derselben lerne, sie nach Art unserer Mütter zu „garnieren", das heißt, die Fersen zu verstärken. Diese Arbeit würde sie mit der Kunst des FadenschliügenS vertraut machen, die beim Stopfen der Löcher schon größere Schwierigkeiten bietet. Man könnte übrigens die Kinder lehren, Löcher zu vermeiden. Es würde in dieser Beziehung genügen, die Strümpfe jeweilig nach der Wäsche genau zu revidieren und. die schadhaft gewordenen Stellen zu verstärken. BLau muß den Kindern zum Verständnis bringen, daß das Trag", zerrissener oder durchlöcherter Kleidungsstücke selbst dann, wenn man die defekten Stellen nicht sieht, einen Mangel au Respekt vor sich selbst bedeutet." * Diese Preise sprechen für sich! Halbstores (Bonnes- Femmes) 29 . K., Brises-Bises 5 K., Künstlervorhänge 30 K., Spitzenvorhänge, 100 breit, pro Bieter 7 K., Doppelbettdecken 95 K., alles aus Tüll, Etamin und Batist, Madrasborhänge 95 K. T e p p i ch h a u s W e i tz n e r, 6. Bez., Marighilserstraße Nr. 105. Preise in Tausendern. (Entgeltlich.) ««stritte ms dem Judentum. G r ü u b u t Olga geb. 8. August 1882, Wagstadt, Private, Nußgaffe 4. R e i n i n g h a u s e n Jda geb. I e hi n e k, geb. 7. Oktober 1887, Ung.-Ostrau, Private, 9. Bez., Lichtenthalergasse 7. W o l l n e r Karl, geb. 8. Oktober 1882, Wien, Kaustnann, 9.. Bez., Fnchsthallergasse 12. Linker Margarete, geb. 5 Oktober 1899, Wien, Private, 16. Bez.. Paver-- gasse 14. Bachrich Hans, geb. 31. Jänner 1885, Wien, Privatbeamter, 16. Bez., Nenlerchenfelderftraße 62. S ch Ln* selb Hedwig, geb. 13. August 1878, Groß-Seelojvitz, Geschästsinbaberin, 3. Bez., Nenlinggasse 20. B r e t h Hildg, geb. 7. Jänner 1896, Wien, Private, 8. Bez., Oberzellergaffe 8. S ch ö n f e l d Otto. geb. 16. Jänner 1880, Grotz-Seelowitz, Kaufmann, 3. Bez., Nenlinggasse 20. L ö w e n st e i n Andreas, geb. 22. März 1908, Rosenbnrg, 2. Bez., Valeriestraße 88. Klein Matbilde, geb. 6. Juli 1880, Holle, 2. Bez., Taudelmarktgassc 20.' R awner Adele, geb. 11. August 1006, Wien, 2. Bezirk. P r o p p e r Gottlieb, geb. 21. April 1862, Laun, Kaustnann, 7. Bez., Mariahilferstraße 74». P r o p p e r Mizzi, geb. 6. Dezentber 1895, Wien, Private, 7. Bez., Marlahilferstraß 74». P r o p p e r Helene, geb. 25. Dezember 1868, Wien, 7. Bez., Marjobilferstraße 74a. Finger Olga, geb. 5. November 1919, Wien, 10. Bez., Muhrengasse 25. W e i n- L e r g e r Kurt. geb. 9. Februar 1909, Wels. F a n t fl Karolille geb. N e tl m a n.n, Wien, 3. Bez., Kegelgasse 14. H n s ch a k Otto, geb. 28. Juli 1899, Wien, 2. Bes., Kleine Mohrengasse 3. Poliv.ka Margarete, geb. 9. Dezember 1902, Allen, 2. Bez., Arnezhofersttaße 3. Spieler Nora, och. : l>. ' 1898, Wien, 15. Bez., Leidoltgape 4. MeMr! MoUtz'etWttuns. ' Bühne und Kunst. Ieutsche» Bolkrtheater. Gastspiel Moissi. Neu einstudiert, Shaws KonviM „Der Arzt am Scheideweg". Neben der Ängsten Bitrgtheater-Auffühvung und der früheren in der Neuen Wiener Bühne schneidet das Deutsche Vo'lkstheater nicht gut f«6. Herr Scha rw e n ka kommt über geölte Routine nicht hinaus und ha>t eine penetrante Art, Pointen „herauszuartbeiten". Cs sind aber just nicht die S-Hawschen Pointen, die er heräusflklbeitet. So sicht die ganze Vorstellung aus. Bis auf Katht % h a l l e r, die tu der Rolle der Mrtschaifterin Einmy ganz außerordentlich ist und natürlich bis ans den schwindsüchtigen Maler Alexander Moissis. Er gestalt ec ihn noch einfacher, natüMcher, ergreifender, als vor Jahren, da seine Sterbeszene noch durch naturalistische Treue gruseln machte. Herr Jwa'ld hat seine Rolle früher schärfer kontuviert. Herr Oskar Sima weiß nicht, daß sich ein Londoner jüdischer Arzt vortrefflich charakterisieren läßt — ohne zu Meln. Und Fräulein Thiele vergreift sich vollkommen, wenn sie aus dem Stubenmädchen Miimmie ein vorwitziges kokettes Kammerkätzchen macht. Das Publikum, enttäuscht, daß sein Liebling Moissi in einem fünfaktigen Stück mittut, aber bloß in zwei Merl die SiMe beherrscht, in einem n>ur Mex die Bretter huW und ansonsten überhaupt nicht anftritt, zollte weit weniger Beifall als es die Kunst Moissis verdient hätte. O. A. Hubert Marischka, welcher von seiner Urlaubs reise znrückgekehrt ist. tritt ab Samstag den 16. d. allabendlich in der von ihm kreierten Rolle des Nero in der Operette ,^L a c ch u sna cht" im Theater an der Wien wieder auf. Wettbewerb für ein Diplom der Kleingartenausstellung. Die Leitung der Kleingarten-, Diedlungs- und Wohnbauansstellung ladet die Wiener Künstlerschost -zu einem Wettbewerb zur Erlangung eines drnckfertigen Diplomes sin. Die Unterlagen hiezu können täglich in der Zeit von 8 bis 1 Uhr in der Ausstellungskauzlei kostenlos behoben werden. Es sind Preise zwischen vier Millionen und einer Million vorgesehen. Bücher vom jüdischen Leben. Unter diesem Titel hat soeben anläßlich des 40jährigen Bestandes der Firma R. L v w i t, Verlag in Wien, deren gegenwärtiger Inhaber Tr. DI. Präger einen Katalog herausgegeben, tvelcher über die wichtigsten Erscheinungen der jüdischen Bücherwelt, die in deutscher Sprache ans den Markt gekommen sind, orientiert. Diesem fast tausend Nummern umfassenden, als bibliographischer Behelf sehr wertvollen Verzeichnis schließt sich eine, reichtmttige Reihe von wissenschaftlichen Antiquaria. an, unter denen eine Anzahl wenig bekannter und heute bereits vergriffener Bücher zu finden ist. Ein Verzeichnis der im Verlage R. Löwit erschienenen Werke beschließt den Katalog. Das ländliche Büchlein ist mit einem Holzschnitt von O. Hcrschdörfer geschmückt und präsentiert sich so in gefchmackvollein Gewände. Inter essn-ten am jüdischen Buch finden in diesem Katalog mannigfache Anregung. Er wird vom Verlag gratis abgegeben. Das Gastspiel der Düse. Eleonora Düse hat soeben nach langen Verhandlungen einen Vertrag mit den Wiener Roberl- Bühnen perfektioniert. Die weltberühmte Künstlerin wird vor ihrer amerikanischen Tournee mit ihrem Ensemble an zwei Abenden in der Neuen Wiener Bühne gastieren. Die beiden Gastspiele finden Freitag den 21. .d. und Montag ibcn 24. d. statt. Eleonora Düse spielt am ersten Abend „Co si s i a" (So steht es), ein italienisches Scharr spiel von Totne Gallarct! Seotti, und am -weiten Abend „La d.onna del'mare" („Die Frau vo.n Meere") von Henrik Absen. Aus dm Ämtern. B u r g r h e a:: r: Morgen. 7 Uhr, „E s l c b e das Leben". A ka d e in i; t h e a : c r- Morren, halb 8 Uhr, „O n a l t p Street" („Im stillen Gäßchen"). Volkse per: Heine. 7 Ubr, Erstaisinchrung von Cgrrpentiers „L o n i s e". Morgen ,-B o c o a c e i o". Sonntag den 16. d. gelangt im D e n t s ch ch Volk st h rate r als Nachmit-tagövorstellnug um halb 3 Uhr Schnitzlers „Liebelei" zur Au>fführnng. .Herr Günther spiel: zum ersten Male den Fritz- Lobheimer. Bolkstümlrche .Preise ohne Vormevkgebühr. Johann Strauß-Theater: Morgen gelangt um 7 Uhr „E i u M ä r ch e n a u s Flore n iz", Operette von Ralph Benatzkh, Oskar Friedmann und Toni Schwanan, Mnstk von Ralph B e n a tz k y. zur Evstmtfsühvnng. Carl-Theater: Sountag deu 10. d., uachnu'ttags 3 Uhr, gelangt bei ermäßigten Preisen „D ie Bajader e" zur Anffiihrung. Kamm er spiele: Heute Donnerstag beginnt im Rahnten der Nachtporstellnug das Gasiispiel des Deutsch-russischen Theaters „Der goldene Hahn". Beginn präzise 10 Uhr. 01 e m c 8 Wiener S tadt thea tc r: Die Aufführungen der Operette ,-2 ch w a r z w a l d ui ä d e l" tvuLoen bis inkluisive Sonntag -den 16. d. verlängert. Von Mogiag an bleibt das Theater bis iMnisive Donnerstag geschlossen, da die technischen Schwierigkeiten dar drovitäc „Die wunderlichen Geichich'ten des Kapellmeisters Kreisler" Probentätsgikeii von früh bis nachts erfordern. Theater an der Wien: Sonntag den 16. d., nachmittags 8 Uhr, geürngs dje Johann Sträphsche Operette „W i e n fl r B l u i" zur Ausfichrnttg. Theater an der Wien: Mb Freitag den 14. d. tritt Frau Erika Wagger wieder in der Qpsrette ,Hacchnsnacht" ans. Wiener Ko mödienha us: Am 21. d. gesaugt die Operetiennovität „Die Ballkvnigin", Mnstk von Karl Stigser, Buch von Iembgch und Gatti, zur Uranssiihrung. Lustspieltheater: Freitag den 14. d. beginnt für kurze Zeit das Ensemble des DjrÄtors Hans Sonnentha! mit der q-tnerfkanischen Seirsationskomüdie „Möxd ijft Häusr Ieffris" ein Gastspiel. Apollo t h e a t e r: Allabendlich „D i e törichte Jungfrau". Sonntag den 167 b., 3 Uhr nachmittags. „F r übl i ngsl us't". 18. GchkerMr 'MS iWWj^'MW>gö SeriMssaal. 2er ^mlbettmßte" UroniMüßirr. Der Kellner Theodor Pollatschek trat Ende Mli ßD den Betrieb des Restaurants „Weingaett" «in; am nächstenPlW fand er es für gpt, sich urbi et orbi ÄS FronMmpfer klarieren, indem er das Abzeichen der FrontkämpfervereinftMa ansteckte. Die übrigen Kellner (es war bisher nie Wich, haß Kellner irgend welche Abzeichen tragen) nahmen gegen febf* Provokation Stellung und es kam zu einer erregten Austzin« anderfetzung zwischen den Betriebsräten und PMatschek. Wüt Pollatschek angibt, sollen die Betriebsräte unter ßlndrshnnH des Streiks seine sofortige Entlassung veÄangt habe». (&: hat in Wirklichkeit selbst vom GeschäftHMyer seine Sntlaffung verlangt. Bei der Auseinandersetzung mit den Betriebsräten hat er dem Kellner Heinrich Haag, dem Obmann des Betriebsrates, zugerufen, «r sei von Juden gekauft, und gedroht, daß die Frontkämpfer unter Führung des Obersten Htttl im Restaurant erschLinen und den Betrieb still egen würden. Als nach einigen Tagen die JrontkHmpfervereinigung rme sogenannte Bannerweihe abhielt, kam Pollatschek mit nnhxeren Frontkämpfern ins Restaurant „Weingortl"; dort besetzten sie mehrere Tische und jeder bestellte ein Glas Bier. Dabei sagte Pollatschek zu seinen Genossen, auf den Kellner Musil deutend: „Das ist der bucklige Hund, der mich verwamst hat!" Haag und Musil erhoben nun gegen den tapferen Kämpen die Ehrenbeleidigungsklage, über welche gester« das Strafbezirksgericht Innere Stadt zu entscheiden hatte. Der Held war bei der Bechandlung anfangs sehr demütig und er- Närte, daß er seine politisch« Gesinnung km Beruße nie betätige; am Tage nach seiner Aufnahme als Kellner sei er ganz unbewußt mit dem Frontkämpferobzeichen zur Arbeit erschienen. Bald verfiel er jedoch bei Darstellung deß Vorfalles, aus dem sich die Chrenbeleidigungsklage entwickelte, in den Frontkänipferjargon und sagte, er werde sich den Betriebsrat Haag herausholen und ihn vor die Frontkämpfer stellen, damit er sich rechtfertige. Der Richter brachte die Phantasien des Miles gloriosus ins richtige Geleise, indem er darauf hinwies, daß es nur ein ordentliches Gericht und kein Frontkämpfergericht gebe. Die Aeußerung gegen Musil gab Pollatfchek zu und sagte, er sei bereit, zu beweisen, daß ihu Mufll denunziert und um seine Stellung gebracht habe. Nach läügever Dauer wurde die Verhandlung zur Durchführung der van den Parteien beantragten Beweise vertagt. Bollswirt. Geftenchelte Krone ---- 0.9078 keutimes. Auszahlung Wien --- 0.0078'/, 8«««» In Zürich notierte 12./9. ii:/o. die österreichische Krone ...... 0.00781/, 0.0078*fc die österr. gestempelte Krone .... 0.0079 o.oo» die tschechische Krone. 16.70 16.66V, die Mark . .. 0.000004 0.000001 Holland.. 219.25 219.- New-Uork. 559.— 557.50 London.. 25.46 25.32 Paris. 32.45 31.82 Mailand... 24.75 24.82 Belgrad. . . ... 6.— 5.95 Bukarest ............ 2.55 2.50 5.40 Budapest.. 0.03 0.03 Warschau ............ 0.0022 0.0028 Aus dem polnische» Raphthageblet. (Von un-serem T.-Korrespondenteu,) Die Naphihaigeselsschaft „Premier" beabsichtigt, den bisherigen Dampfbetrieb auf den Gruben gänzlich abznschafsen und den elektrischen Betrieb einzuführen. Zu diesem ^Ztvecke hat die Gesellschaft ein eigenes Elektrizitätswerk errichtet, welcb?s bereits sechs Sästichte mit elektrischem Strom versorgt. Wie wir an ncaßgebender Stelle erfahren, wurden Bestellungen ans elektrische Einrichtungen für wertere acht Schächte gemacht lind demnächst wirmit der Montierung begonnen werden. Die Ersparnisse durch die Eleiktriftziernstg dürften etwa 70 Prozent der bisherigen Kosten betragen. Es ist anzunehmen, dyß es mit der Zeit auch gelingen wich, die Kosten der elektrischen Anlagen zu redirzieren: insvlgedeffeu wird die Elektrifiziernng größere VerweMurg finden und ihr Tenipo wird rascher werden. Die Lage der st a a k l i ch e n Petroleumupt-ernehmlMM in Polen hat sich infolge des Rohstofsinangels bedeutend verschlechtert. Das zu verarbeitende Quantum des Rphpetroleums von 15.000 Zistcrtwn des Vorjahres wich sich voraussichtlich auf 12.000 Zisternen reduzieren. Es sollen größere Bohrungen zur Hebung der Rohölproduktion unternommen werden. Für das Jahr 198.8 sind Einnahmen in der Hohe von 89.600,000.000 Mark und Ausgaben in der Höhe pW 1Y0.M,000.090 Mark, sowie außerordentliche Ansgaiben. von 8.760,000.000 Mark vorgesehen. Zu den. staatlichen Naphthalin ternehmun gen gehören unter anderen dst Minexafälfabrik in Drohobicz mit den ZweiglrnieWchmutWN in Modrhcz unb ztvei Schächte in Tustauowice. Im Voranschlag des Budgets des polnischen Staates für das Jahr 1988 ist als größter Verbraucher von Erdölprodukten das Eiscnbahmninisterium angegeben, dann fassten das Millisteriilln für Heeresaugelegenheiten, das MistjsterjuV des Innern und schließlich das Ministeriirnr für Hgudel und Industrie. Der Präliminavlvert dieser Prodiskte beirästt upWfahr 7,600.000 Schweizer Franken. Gegenwärtig beschäftigt sich der Finanzausschuß nrit dein Entwürfe einer sogenannten G r u b e u st e u e r. Der neu- Entwurf soll solgende Be-stimmungen entlmiten: \. Zu-

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