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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-13 · Heft 1646 (13.9.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1646 (13.9.1923)
Date
1923-09-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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GM i_den, Donnerstag_ 4c konkrete Aufgaben im Lande zu erhalten. Ec» entstand die Idee der l a n d s m a n n s ch a f t l i ch e u K o l o n ts a.t^n. WAHrend diese Form noch ans der erste»! GettemlkooGreM in Karlsbad (noch vor den! V. Kongreß) eine theoretische Forderung war, ist sie in der Zwischenzeit zu einem realen Faktor der Zionistischen Organisation geworden. So wurhedie Grundlage zu einer Siedlung t r a n s s h l v a n i s ch e r Nutzen in Tel--Adas gelegt. In diesem Falle sind Siedler direkt aus dem Golns nach Palästina gekommen. Ferner sind in'Ost n urrs (in der Jesreelcbene) zwei neue Siedlungen in kräftiger Entwicklung begriffen: a) die tschecho-slowakische landsnMMschdsstiche Kolonie, deren Siedler zu einem großen Teils Chnkt-hn aus diesem Lande bilden, und b) die pslgalljische Kolonie, die den Namen Kfar-Stand fuhren dürfte; den Grundstock 'dieser Siedlung bildert die Mitglieder des Haschomer- Hqzair aus Galizien. Die österreichische Iudenheit wurde bekanntlich znr Schaffung einer österreichischen Vorstadtsiedlnng auf dem Boden von Nahglgl in der Nähe von Nazareth aufgerusen. Unter diesem Zeichen steht gegenwärtig die Nationalfondsarbeit in Oesterreich. Das Streben nach Konkretisierung der Arbeit hat auch dazu geführt (die erste Idee und teilweise Verwirklichung entstand in dem praktischen Amerika), daß das Hanptbureau in Jerusalem zu erwerbende Bodenflächen auf die einzelnen Länder aufteilt und so das frühere abstrakte Geldkontingeut mjt dem realen Ziele einer Auslosung einer bestimmte Bkchenstache durch ein bestimmtes Land verknüpft. Aus der letzten Generalkonferenz in Karlsbad wurde über Antrag des Referenten Tr. Granowsky beschlossen, einen Schritt weiser in dieser Hinsicht zu machen: Dem Spender eines entsprechend großen Betruges soll ein Siedlungsvorrecht auf ein bestimmtes Bodeyst si ck e i n g e r ä u m t werden. Die Folge davon wäre, dgß estizesne Personen als Spender ein eigentumähnliches Recht aus Nationalfondsboden erhielten. Es muß selbstverständlich betont werden, daß das Eigentum des Nationalsonds auf diesem Boden durch dieses Siedlungsrecht in keiner Weist tangiert werden soll. Ist, die Generalsouferenz beauftragte das Hanptbureau, diesen Gedanken mit solchen Kqutelen zu umgeben, daß dse Versügungsfreiheit der Kolonisatwnssaktoren im Lande durch dieses Vorrecht nicht verletzt werden kann. Der Kongreß hat diesen Gedqnken gutgeheißen, die Zukunft wird lehren, in welcher Wesse dieser Gedanke die Propagandaqrbcit des Na-!?onisrnndr befruchten wird. Dr. Chaim Tartafower. Heu Statt» md die 8«te»«MMtn Hoch. MmWmt, stlisySiqg Wstcken-die Wiener Internationalen HochfchulLrrrf« in Gegenwart des WlsmGWn KsrPs, ^r Mmistsr rmd Rektoren feierlich eröffnet. REtvr Dir,rr bsgmßte dir VerfammiMg n«d eMrte, W österreichischen Gelehrten seren während des Krieges jfctf benM gewest,, die MsssnMst nicht in hch KoWf hineinzerren zu lassen (was wohl am besten die Ehrendoktorate an die verschiedenen GemMe beweffen). P*'; Bisse ns chast selbst sei international, aber Hr» Methoden seien Zei den einzelnen Böllern verschieden. Allst gäbe der Stätten unserer geistigen Knsstnr ist es Hoher, im ge g e n se i t dg e n A n s t a n s ch ihre geistigen Produkte nicht nur kn besonderer nationaler Art Air bshgstps« ten, sondern densellben auch i n ternatdonales Anse h e n zu verschaffen. Für dieses lchteve zu demonstrieren, ist -mMÄich niemand geeigneter als Herr Diener, der sich in de, Dienst der r a s s ench « tz e r i s ch e n U n t u li u x gestellt, zur völligen Degradierung der Universitüt beigetragen und stin Pedauern ausgesprochen hat, daß bei der Berufung Von Gelehrten nicht die Abstammung, sondern die wissenschaftliche Eignung mäßgchertd sei. HstWrf feierten Minister a. D. Dr. Franz K^l e k n nnd BWchesprM«nt Harnisch die intermtionalen Hoch« schnapse als Weg zum Austausch geistiger Mtep und BuMskanzler Seipel als Weg zur Völker-? Versöhnung. Namens des englischen Komitees tbetonte Professor Go och, London, welches Intevefst nmn in England an Oesterreich nehme. Die internationalen Ho'chschuWyse finden wohl in den Räumen der Universität statt, halben aber mit dieser, ivas man nicht erst 'betonen müßte, nicht viel zu tun!. Sie Spielbanken. Ta die Saison zu Ende geht, schließt die. Regierung bst Spielbanken, deren Betrieb sie während des ganzen Sowmers stillschweigend geduldet hat. Nach den Spielhöllen in Innsbruck, I g l s, Kitzbühel u nd Badgaste in ist nun die Spielbank in Zell am See geschlossen worden, die von Franzosen geführt wurde. Wie sicher die diversen „Unternehmer" ihrer Sache sind, da sie wissen, daß die Regierung sich nicht trauen wird, gegen die „fanierungsbedlirftrgen" Gemeinden vorzugehen, bei denen die.Spielbankunternehmer wohl gelitten sind, beweist der Umstand, daß die Spielunternehmer in' Zell am See schon jetzt erklären, sie würden die Spielbank nächstes Jahr weiterführen. Auch in Hofggstein, IW, Pörtschach und anderen Orten, wo Spielbanken heuer bestanden oder noch bestehen, wird bereits für den nächsten Sommer die Weiterführung dieser Unternehmungen angekMigt. Es ist geradezu unglaublich, wie weit es in Oesterreich mit der „Verselbständigung" nicht nur der Länder, sondern auch der Gemeinden gekommen ist; sie geht so weit, daß sich die Gemeinden auch über das geltende Strafaesttz hmwegsebsn. _ Mi««-« «»ober «»and l« Kritzsadokk. Gestern vormittags. brach in der Ortschaft Kxitzendarf an der Dou-u ein Großseuer aus, dem vier Gehöfte 51111t Opfer fielen. Ist dein Gehöfte Kritzendorfxrstraße öl, ju welchem Heu und Stroh aufgespeichert waren, brach (spsveit die bisherigcn Erheibun-gen ergaben) durch u n v 0 r s i ch t i >g e s Hantieren mit offenem Licht Feuer auf dem Dachboden aus. Im Nu war der Dachstuhl in Brand und der starke Wind fetzte noch drei U'Uliegjende Höfe in kurzer Zeit in Flammen. Die Ortssttterioehr konnte das Feuer nicht ein* dämmen und es lwstgn^große Gefahr, daß es die ganze Ortschaft ergreife. Ein Versuch des BüxgerMssteramsts, die Wiener Feuerwehr telephonisch um Me zu ersuchen, war erfolglos, da durch den Brand die Telephonleitung, die gerade an den vier brenneudeu Gchöften vprheifi'chrt, durchgeschmolgen war. Infolgedessen wurde die. Wiener Feuerwehr telegraphisch verständigt und traf auch nach kurzer Zeit ein. Ihr ist es zn verdanken, daß das Feuer aus die vier Gehöfte beschränkt blich, die allerdings völlig ein Raub der Flammen wurden. Unter den vier cchyeibrgnnten Gehöften befindet sich auch der Mauechacher-chos. Gegen 3 Uhr nachmittags war das Feuer, das bei den in Wien eingetroffenen Passagieren der zur Bxandzch vorüberfqhrenden Züge allerhand wilde Gerüchte ausgelöst hat, gelöscht. Sit zollbettügertien. Wiener Zollbeamte beteiligt. — 55 Verhaftungen. — Ein volles Jahr Zollbetrug. Pie Untersuchung Über die Zollbetrügexeten bei Transitgütern, durch welche esye Reihe chn Spedsteuren und Grpßkaufleuten den Staat um Milliarden gefchädigt hat, bringt immer neue „Beteiligungen" und deckt cm wertver-- zweigter Netz von unlauteren Machingtionen, lMyindel und Betrug auf. W jft bereits - fesWsstlff, tzsß auch Zollbeamte in Wien an den Durchsstchereien ihrer Meflogen an der Grenze beteiligt waren. Bei einer RchifM bei ejngelMn Transitspchiteurch im evsstn und zweiten Byzipk fand sich ilmfaugpeiches Belastungsmaterial gegen viele Organe des Wiener Zollamtes. Bisher find stö Personen in Haft genommen, darunter'eine AmaN van Spediteuren und Kaufseuten der Kolonialwvrenhranche- Eine Anzahl von ihnen ist rein kpimmeller Delitte beschulidigt und wird dahex dem LandeSgerichst einge-- Hefert, dir anderen, sofern sie nicht Ausländer sind (unter den PeMtestn befindet sich eins.MM von Ungarn), gegen Erlag ejnex jftantion ans freien Fuß gesttzt. Pie Be-- trügereien reichen bereits auf ein Jahr zur»ck. Wie hoch, der Schaden, den durch diese Machinationen der Staat erlewet, beziffert werden kann, läßt sich noch nicht festftellen. Die Ziffer von fünfzig Milliarden wird als Miudestsumine genannt, wie die Dinge heute liegen, dürste die doppelte Ziffer der Wchcheit am nächsten kanMen, Vrot vnd «UM «itder Nvm. Der Law Brot um 180 da« Kkelngebäck um 10 ». Die Broterzeuger haben bei der gestrigen Errechnung ' der GeftehnngSsosten mit Rücksicht ans das Anziehen der Brvtmehl- und Weizenpreise die Nat«wsiwvstkeit einer äber- . maligen Erhöhung der Brotpreist festgestellt. Die Berkanfspreist für die nächste BeribranlchÄooche ab 17. d. sind: Normallaib 5970 K. (bisher 5820 K., Erhöhung ISO K.); Extrabrot 5W) K. (bisher 5140 K., Erhöhung 120 K.); Weiße Wecken 2880 K. (bisher 2850 St., Erfwhung 30 K.); Kleingebäck 400 K. sbishc/ NO K., WHNHung 10 K). Sk Fieistzvkeise wollen nicht Wen. Die nach der vorgestern eingetretenen Ermäßigung "der Fleischpreist im Großhandel erwartete weitere .Verbilligung im Kleinhandel ist gestern noch aus ge blieben, trotzdem der Verkehr in der .Großmarkthalle sehr schwach und der Absatz gering war. > Auf dem Naschmarkte ist ganz ungerechtfertigt der Preis für inländische Kartoffeln durchschnittlich um 100 K. pro Kilogramm indieHöhe gegangen, so daß sich ein Kilogramm gelbe Kartoffeln bis auf 1100 K. verteuert hat. Begründet wird diese Erhöhung lediglich damit, daß in den letzten Tagen die Nachfrage nach Kartoffeln etwas lebhafter geworden ist. Es ist übrigens bezeichnend für die oft willkürliche PreiAerstellung einzelner Produkte, daß gestern bejspielAveise holländisches Kraut, das zum» erstenmal aus dem Naschmarkt eingetroffen war, tro^. der hohen Spesen, mit denen solche Sendungen belastet sind, züm gleichen Preise verkauft werden kann wie hiesiges Gärtnerkrant. Beide Sorten kosteten 1000 K. per Kilogramm. Die Obstmärkte sind anhaltend gut beschickt, besonders groß sind die Zufuhren von Zwetschken hiesiger und' jugoslawischer Herkunft, iveshalb die Preise hernntergehen. Eier und Butter sind reichlich angeboten, dje Preise blieben gestern unverändert hoch. Sie ßleltrWemna im Stadtbahn. Beim Bundösministsv für Finanzen Dr. Kienhöch erschienen gestern Vtzebürgermeister Emmerling nndi der Direktor der Städtischen Straßenbahnen S p ä n g l e 0«. um über die technischen Details der.Elektrifizilejpung der Stadtbghn zu berichten. PizchürgeMeister Emmerlinst ersuchte den Minister, da schon im Interesse der Bekämpf sung der Arbeitslosigkeit mit dem Bau rasch begonnen! iverden müsse, ftine-n Einfluß geltend zu machW, damitz der Gemeinde her Bahnkörper bald übergebeni wert»».. ^tizMinister Dr, Kienböck «Erts. daß. Ist.!Pp8 Nr. 1648 »ck8t seine ttopip-senE.in^Betracht käme., die-Gemeinde mitz einer rasche,i'sWßM-.W^kW^ -l. Hierzu erklärt Ubch eind awtlich^ Mitieilung des Bun» pktznimPlillttw für. Handel uyd, Pexrehr,. daß.schon.bei der ersten Zusknnmenkunst der beiderseitigen BertMer"Ilrbereinstiminnng darüber bestand, daß hie von der Gemeinde Wien vor^legten Unterlagen e r h e b l i ch e r E r g ä n z u n g e n bedurften, >un eine grundsätzliche Stellungnahme zu ermöglichen. Obwohl das Bundesminister'inm für Handel und Verkehr und die Gemeinde Wieg eifrig bemüht sind, die noch zu lösenden JtM, in technischer, rechtlicher und finanzieller Hinsicht aus raschestem Wege zu lösen, sind sich beide Teile darüber im klaren, daß ein Detailprojekt, das als die unerläßliche Grnudlage für die Baufnhrnng anfgestellt werden muß, im günstigsten Falle erst in einem halben Jahre wird Vorlagen können. Schönwetter. 4luch g«st»m war das Wetter in Oesterreich Heide» und milde. Die Mittagstemp-eratuven betrugen 20 his 26 Grad. Boraussage: Heute noch Schönwetter, morgen unsicher. Sie Lmieaheilstötte auf der Kreuzwiese. Gestern nachmittags fand die offizielle Eröffnung der Tagu-wd 'Nachterholungsstätte für weibliche Leicht^ lungenkranke, hie sich auf der Kreuzwiese am Schafberg in Dornbach befindet, statt. Es waren Bürgermeister Reumann, die Bizebürgermeister Emmera ling und Hoh» die amtsfühvsnden Stadträte Professop Dp, Tandler upd Siegel und viele Gemeinde- und Bezirksräte erschienen. Die Teilnehmer wurden von dem städtischen Wohlfflhrth peferen len Stadtrat P,rpfessov Tandler begrüßt, der darauf verwies, daß die Gemeinpq Wien das größte Juteveffe habe, die Tuberkulose energisch zu bekämpfen. Dies geschehe am besten dann, wenlu dies» -furchtbare Volksseuche schon in ihrem AnfangSstadium erkannt und entsprechend behandelt werde. Die Gemeinde habe dahpp schM im BWxahre, hßi dem Schloff« Bell^ v u e in Döbling eine für 100 leichttuberkuUVs^ Frauen be-i stimmte Tag- und NachterhvlungsstLtte errichtet, Per in! kürzester Zeit zwei weitere bei dem Spital der Stadt Wien! müainz und in dem Spital „Spinnerin amKreuz" folgten. Die Anstalt auf der Krejuz wiese ist alsodig viert« dieser Art. Sie ist bereits feit 20. August.in Betrieb und wird in weinigen Dagen voll belegt sein. Außer« den 100 Betten wurde noch eiwe Liegehallie gebaut, bie1 für 50 Krauen Platz bietet. Nach einer Erwiderung deK Bürgermeisters Reumann, der dem städtischen Wohlfahrtsreferenten und der Leitung des Stadtbanamtes den Dank der Gemeindeverwaltung und der Bevölkerung aussprach, Mrte Professor Dr. Tandler die Teilnehmer durch die Anstalt, die unter der ärztlichen Leitung Doktor Kassowitz steht und schon jetzt von 60 Patientinnen! HÄ«st ist. , "- Gin Todesopftr -es Koksi»;-. Gestern nachts kam ein Ijakimer, her in hex Nähe von Wien wohnhaft ist, zusammen mit einem 17jährigen Mädchen in ein Hotel aus der Mariahilserstraße. Gegen Morgen eilte her Italiener leichenblaß mit Deichest starken Unwohlseinzum Hotelportier und verlangte ärztliche^ Hilfe. Ein herbeigerufener Arzt stellte bet dem int Bette liegenden Mädchen den Eintritt des Todes fest. Die Polizei wurde verständigt, der Amtsarzt konnte leicht als Todesursache bei dem. Mädchen Kokainvergiftnng fest-' stellen; auch der Italiener zeigte Symptome einer solchen. Er wurde von der Rettungsgesellschaft ins Sophienspital überführt. Nachdem er sich erholt hatte, wurde er einer polizeilichen. Einvernahme unterzogen und gab an. er habe über Aufforderung des Mädchens von einem Manne vor einem Kaffeehaus Kykqin gekauft. Dieses hätte er mit dem Mädchen ans Taschentüchern geschnupft. Als er von heftigem Unwohlsein besauen wurde» sei er zum Portier geeilt, um ärztliche Hilfe zn verlangen. Indessen war das Mädchen bereits der Vergiftung erlegen. Es scheint, daß das junge AMchen bereits seit längerer Zeit dem Kokainlaster ergeben war; darauf läßt ihr Aussehen schließen. * PlK-Uchex Tod. Vorgestern ist der 52jährige Agan> Gustav Fr red, Novaragasse 24, infolge Herzschlagegestorben. Die sqnitätKPplizeiliche Obduktion wurde angeordnet. — Gestern mittags ist. in der Schwarzenbevpstraße ein zirka 65 jähriger Mann infolge Herzschlages plötzlich bewußtlos znsamnrengestürzt und noch vor Eintreffen der Rettungsgesellschaft verschieden. Er dürfte mit dem Kaufmann Siegfried H s i l p e r n, 2. Hez„ Taborstraße 2, identisch sein. — NachnrittagS ist in der Enn-gaste 17 der 62jährige Private Johann Eder, 2. Bcz., Darwingasfe 96, infpbste Herzschlages plötzlich gestorben. * GAtzßne Hochzeiter. In der vergangenen Woche überreichte Stadtrat Speiser in Vertretung des Büvgermeisters u. a. folgenden goldenen Hochzeitspaaren die Ehrengabe der Gemeinde Men: Jakob und Iosefine Hernfeld. 2. Bcz., Czevntstplab 8; Siegmund und Mathilde Isser, 18. Bcz., Mrsinstraß« 1. * Unveränderte Gebühren für die KanalrLumung. Für den Monat September betragen die Kanalräumergebühren das Zwanzigfache des «im August 1014 bezahltm Monatszinses. Djese Gebühren sind daher seit einigen Monaten unverändert. * ZugSverkehr anläßlich her Feuerwerksveranstgltung aus der Hohen Warte, Aus Anlaß der am 16. d. auf dem Sportplatz auf dev Hohen Warte stattsindenden Feuerwerksvewnstaltungen weriden für di« Hin- und Mckfghrt der Zuschcnm Mschen Hüttcldors-Hacking und Heilizzenstadt sowohl auf der Mrtellinje als auch auf der Vorortestttie zwischen 10 nnv 20 Uhr in der Richtung nach Heiligenstadt und nach 22 Uhr in dev Richtung von Heiligenstadt nach Bedarf Erforderniszüge eingeleitet werden. * Zugsänderrmg, Die Betriebsdirektson der Südbcihn teilt mit, daß ab 19. d, die Züge 311 (Äb Wien-Südhghrchos 8 Uhr 5 Minuten) und 312 (an Men-Südbahnhof 11 Uhr 43 Minuten) nur mehr bis und von Szombathelh Verkehren werden. * Urania, Heute, Großer Saal, 5 Uhr: Shackletons SüdpolexpMion. Halb ß Mx: MgMitsche Königsgräber. Äleiiu^r Sgah Mb 8 ffhr: Unw.ePros. Dr. L. Kober: Der Aetna. Knrssaak, halb 7 Uyr: ReMungSdlrektor Robert Baller: Einfiihrung in die photographische. Praxis, (s.). 8 Uhr: Buudesfürsorgerätin Ilse A r l t: Arbeitserleichterungen. im Haushalt, Klubsaal, halb 6 Uhr: MeoretisHchrgkUMr Kammermustksbend. Halb 8 Mt- Bros. Dr. Kar! Re-ishofsr: Das

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