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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-11 · Heft 1645 (11.9.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1645 (11.9.1923)
Date
1923-09-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wiener Morgeirzcitu»«._._II. Sejitemtet 1923_Nr. 16K^ MHMmge« des Wg. Friedrich. Budapest, 10. September. (Tel. der „Wiener Morgenzeiinng'l) Die Nationalversammlung beriet heute über mehrere AuSlieferimgLanträste des Jmmunitätsausschnsses. Es wurde die Suspendierung der Immunität bei den rechtsradikalen Abgeordneten Lendvai, Ulain und Kitz beschlossen. Bei der Debatte über die Angelegenheit Kitz kam es zu heftigen Szenen und sensationellen Enthüllungen. Die Ausliefevung des Abgeordneten Kitz wird deshalb begehrt, weil er einer Abordnung der streikenden Lokomotivführer im Gebäude des Ministerpräsidiums zu geru fen hat: „Nur ausharrcn!" Ter Chef der Politischen Abteilung der Staatspolizei, Oberstadthanptmann- Stellvertretcr Andrejka, der dort anwesend war, erstattete gegen Kitz die Anzeige wegen Aufwieglung. Abg. Stephan Friedr i ch kritisierte schärfsteus die Tätigkeit Andvejkas. Bisher habe er 18 Verschwörungen entlarvt, Hunderte von Personen verhaftet, die daun von den Gerichten freigelassen wurden. In keinem einzigen Falle kam es zu einer gerichtlichen Verhandlung. Alan kann — sagte Friedrich — die Meldungen dieses Polizeibeamten nicht ernst nehmen. In der letzten Verschwöreraffäre hat die Polizei im Vereinshanse der Erwachenden 30 Gewehre beschlagnahmt. Die Regierung lveiß sehr gut, wie diese Gewehre hingekonnnen sind. (Abg. Huszar: Bei der nächsten Ausländsanleihe wird man hundert Gewehre finden!). Abg. Friedrich: Herr Oberstadthauptmann Andvejka wird der Regierung ans Wunsch Verschwörungen liefern können. Als das Verfahren gegen die Erwachenden wegen der unbefugten Werbungen eingeleitet worden ist, habe ich sofort erklärt, daß das ganze Verfahren eine Operette und eine Kabarcttvorftellnng ist. Minister des Innern Rakovszki nahm den Polizei- Oberstadthanptniann gegen die Angriffe Friedrichs in Schutz. Er verwahrte sich gegen die Anschuldigung, daß die Regierung die Waffen in das Haus der Erwachenden geschmuggelt hätte. Abg. Friedrich: Bor einer Woche hat der Herr Minister erklärt, daß die Verschwörung und Werbung eine sehr gefährliche und ernste Sache ist. Jetzt stellt der Untersuchurtgsrichter das Gegenteil fest. Der Herr Minister hat mit Paul Pronay in dieser Angelegenheit verhandelt. Ich möchte endlich erfahren, ob dieser Herr noch Oberstleutnant ist? Die Regierung war der Meinung, daß sie mit der Entlarvung dieser Werbungen der Ausländsanleihe nützen lvird. Ich bin der Meinung, daß diese Komödie dem Ansehen der Regierung schadet. Die Negierung verfolgt ständig die kleinen Leute und wir sind nicht gewillt, dies zu dulden. In den amtlichen Verlautbarungen wurde von unbefugten Truppenwerbungen und von Putschversuchen gesprochen. Die Nationalversammlung möge zur Kenntnis nehmen, daß von einer geheimen oder unerlaubten Aktion kerne Rede sein kann, weil im Dezember 1922 General StephÄs Gör geh eine Inspizierung über die jetzt Verhafteten hiq und bei dieser Inspizierung war auch der Reichsverweset H o r t h y anwesend. (Große Beivegnng im ganzen Hauses Wenn die Regierung etwas Ernstes und Ehrliches unternehmen will, soll sie endlich gegen Hejjas und Pronay Vorgehen Sie soll Hejjas, Pronay und rnich zur Verantwortung zicheft Der Herr Minister möge zrrr Kenntnis nehmen, daß wir so nich! weiter spielen werden. Minister Rakovszky verlvahrt sich gegen die Behauptung daß die Verhaftungerr wegen der Ausländsanleihe in Szene ge« setzt wurden. (Zwischenrufe links: Das Ausland durchschaut euch schon!). . '' . a.r dW'HWx^ Abg. Friedrich stellt an den Minister nochmals die Frage, ob Pr8nay noch Oberstleutnant ist.;,5 K Minister Rakovszky antwortet nicht. - ' . (Pronay soll noch im Jahre 1920 über Forderung der Budapester Mjlitärmission in den Ruhestand gesetzt und von jeglicher Dienstleistung enthoben worden sein. Trotzdem die Regierung amtlich den Offizierscharakter Pronays leugnet, ist dieser in die Osfizierslistc der Nationalarmee eingetragen und genießt die vollen Bezüge eines Oberstleutnants „in besondere* Verwerfung".) Mm wM vertuschen. Freilassung der verhafteten erwachenden Putschisten. Budapest, 10. September, (Tel. d. „Wr. Morgenzeitnng".) Die wegen des Putschversuches verhafteten erwachenden M a g y a r e u wurden auf freien F u tz gesetzt. Der Untersuchungsrichter hat erklärt, daß keinerlei strafbare Handlung vorliege, und die Erhebungen der Polizei hätten nicht erwicsen, daß die Verhafteten unberechtigte Anwerbungen betrieben hätten. Ans beit Erhebungen der Polizei gehe hervor, daß innerhalb der Erwachenden Magyaren ein Sz ekler- Bund organisiert werden sollte, welcher zur B e k ä m p fung der K o m m uuisten (!) bestimmt gewesen sei. Wohl hätten etliche Mitglieder der Gruppe ihre Geneigtheit ausgesprochen, zur geeigneten Zeit für die Rückeroberung Si e b e n b ü r g e n s zu kämpfen, doch sei eine so kleine Gruppe, noch dazu ohne Waffen, nicht geeignet, die staatliche Ordnung zu gefährden. Es liege kein. Beweis vor, daß die Verhafteten gegen B et h l e n oder die I u d e n etwas unternehmen wollten. Im Ganzen habe man 23 Gewehre gefunden. Die Staatsa n w a l t s ch a f t hat gegen diese Entscheidung die B ernfnng eingelegt, über welche morgen entschieden werden soll. Seile 2 Wim, Dienstag Von I. Grünbaum, deputierten des polnischen Sejm.D Als Präsident Dr. Weizmann in seiner Antwort .mf meine Ausführungen wahrend des 13. Zionistenkongreffes das Wort gebrauchte, das ich diesem meinem Aufsätze als Titel vorausgesetzt habe, und nebenbei bemerkte, mit dieser guten Eigenschaft des Chauvinismus sei ich wohl in meiner Heimat infiziert worden, hielt ich dies für eine politische Wendung, die nicht besonders glücklich gewählt ist, aber auf der Galerie wirken mit» die Schwäche eines Arguments verhüllen kann. Ich habe daraus weder damals noch in meinen späteren Ausführungen auf dem Kongreß reagiert. In meiner Naivität glaubte ich, dieses Wort sei von allen anderen ebenso vergeffen worden wie von mir. Darin habe ich mich geirrt. In Amerika wurde gerade das Wort von der offiziellen zionistischen Presse anfgegrissen, in der es heißt: „Nur vom Parteichauvinismus, der ebenso schädlich und ekelhaft ist wie nationaler Chauvinismus, kann ein solcher Standpunkt zu der Frage, Nichtzionisten zur Jewish Agency heranzuziehen, diktiert werden, wie der es war, den ich, Gürnbaum, auf dem Kongreß vertrat. Damit wurden alle meine Argumente etikettiert und erledigt. Gegen den Parteichauvinismus! Biel weiter die Tore offnen! Das ist also die Losung, mit welcher man sich sclbst^md andere jetzt berauscht. Es stünde vielleicht nicht dafür, näher auf diese Losung einzugehen, wüde sic nicht eine schädliche und nicht besonders schöne Eigenschaft verdecken, durch lvelche sich die zionistische Bewegung die ganze Zeit ausgezeichnet hat und welche jetzt so klaren Ausdruck in dem Bestreben, die Nichtzionisten um jeden Preis heranzuziehen, gefunden hat. Gewiß ist jeder Chauvinismus und besonders jeder Parteichauvinismus häßlich und ekelhaft. Ganz besonders für die, welche aus Ländern stammen, wo der nationale Chauvinismus herrscht, und die gegen ihn einen hartnäckigen Kampf füfjrcn muffen, besonders für uns ist dies sonnenklar. Wenn man aber vor dieser Charaktereigenschaft flieht und in ihr Gegenteil verfällt, jede Selbstachtung verliert, alles, was sich bei anderen findet, für schön und gut hält und bereit ist, vor jedem Richtzionisten in die Knie zu fallen, der geneigt ist, uns mit einem guten Wort, geschweige denn mit einer kleineren oder größeren Tat zu helfen, dann ist dies ein Beweis, daß man die Sklavengefühle noch nicht abgestreift hat, daß man noch immer zu den nichtzionistischen Kreisen emporsieht. Die zionistische Bewegung ist m der jüdischen Welt auf den Plan getreten mit einem stolzen Protest gegen die Großen und Reichen, die sich für Protektoren (nicht für Führer, denn ein Führer arierkennt gewöhnlich seine Abhängigkeit von den (Geführten, der Protektor, der Vormund dagegen nicht), die sich also für Protektoren der armen „Glaubensgenossen" hielten; die Zionistische Organisation hat unter anderem sozusagen einen Aufstand gegen die gebornen oder goldgesalbten Machthaber des Judentums hervorgerufen. Sie hat die niedrigsten Volksschichten aufgerüttelt, 'sie organisiert, ihre Kräfte mobilisiert und eine Kraft geschaffen, auf die gestützt, die niedrigen Kreise der Bewegung den Großen und Reichen gleichgestellt wurden. Und aus einmal beginnen wir zu sprechen und zu denken wie Parvenüs, welche sich niedriger einschätzen, als die Großen und Reichen, und sich überglücklich schätzen, wenn jene sich mit ihnen an einen Tisch setzen wollen! Kommt jemand von außen zu uns und hat er einen Titel, Mittel und einen gewissen Einfluß, so sind wir bereit, ihm die verantwortlichsten Stellen einzuräumen, ihm zuliebe die verdienstvollsten, erprobtesten unserer Leute zu beseitigen. Auch früher haben wir manchmal mit diesem Parvenurum gesündigt. Als Francis Montef i o r e zu uns kam, setzten wir ihn bald obenan, machten ihn zu einem unserer Führer und hätschelten ihn, bis er dann in einein Augenblick der Gefahr uns verließ; als Professor Oppenheimer kam, in der Absicht, mit unserer Hille einen seiner Kolonisationspläne zu realisieren, taten wir wieder dasselbe, bis er uns dann verließ, als er sah, er würde durch uns seine Pläne nicht verwirklichen. Ich will keine weiteren Beispiele anführen. Jede Monistische Organisation in jedem Lande kann sehr viel über solche „hcranaezogene" bedeutende Leute erzählen, vor denen man sich bückte, bis sie uns, meistens in den schwierigsten Momenten, verließen. Und doch lernen wir gar nichts ans der Erfahrung und etikettieren es als „Chauvinismus". wenn man vor solchem parvenuhaften Tun warnt, alles geringzuschützen, was mit uns und bei uns ist, alles und alle zu verherrlichen, die gegen uns sind oder sich uns gegenüber neutral Verhalten. Gerade jetzt wird ans Jerusalem gemeldet, dort sei man angeblich riesig zufrieden damit, daß U s s i s chk i n nicht in die Exekutive gewählt wurde und an seine Stelle Colonel K i s h trat. Ich will hier beide Herren nicht nach ihren Fähigkeiten und Leistungen vergleichen. Ich bin jedoch der Ansicht, daß es ein sehr schlechtes Symptom ist, wenn es bei uns so leicht fällt, an Stelle eines Mannes wie Ussischkin einen neuen Mann herauszustellen. Ich sah Herrn Kish zum ersten Male auf dem 13. Kongreß, ich weiß, daß er im allgemeinen durch seine Arbeit in Erez Israel und * Im vorliegenden begründet Dcpuiierter Grünbaum seine oppositionelle Haltung als Führer d-r ...non "tischen Demn^rie" an* Kiiuristenkono ri>:> auch in den führenden Kreisen Sympathien gewonnen hat, weiß aber auch, daß Herr Kish ein neuer Mann in unserer Bewegung ist und eigentlich keine Zeit gehabt, sich Sporen zu verdienen, die er jetzt an hat. Und man muß doch auch bei uns, wie überall, sich seine Sporen verdienen. Es ist doch unzulässig, bei uns Bräuche einzuführen, die an die Bräuche in Frankreich vor der Revolution erinnern, wo jeder Adelige seine Sporen schon dadurch verdiente, daß er adelig war. Auf unsere Verhältnisse übertragen: dadurch, daß man kein alter Zionist ist, daß man nicht die ganze zionistische Karriere vom Sekretär eines Vereins bis zum Mitglied einer Exekutive durchlaufen muß, daß man nicht in den schwersten Montenten die Fahne festgehalten hat, welche die meisten verlassen haben, daß man gar nichts für den Zionismus getan und geschaffen hat. Es genügt uns, daß jemand etwas in einer fremden Welt getan und geschaffen hat, damit er bei uns den höchsten Rang bekomme, wenn er nur geneigt ist, zu uns zu stoßen. Vielleicht ist das wieder Chauvinismus, aber mich kränkt ein solcher Zustand. Es erniedrigt eine Bewegung, wenn es in ihr für jeden berühmten und unberühmlen Fremden so leicht ist, General" zu werden. Man muß doch in der Bewegung selbst bereits etwas hinter sich haben, oder sind wir eine zusammengelaufene Gesellschaft, die Führer sucht, und sich freut, wenn jemand kommt, der einem Menschen ähnlich sieht, so daß man ihm sofort die Insignien der Führerschaft zuträgt? Jeder muß doch eine Probezeit durchmachen, r.) beweisen, wie teuer ihm die Bewegung und ihre Ziele sind, wie stark sein Glaube und seine Treue ist, und erst dann kann er auf einen verantwortlichen Posten gestellt werden. Ich weiß, daß man mir sagen wird: Das ist es ja, ihr lasset nickt den Zustrom netter Kraft heran. Das ist falsch! Ich fordere bloß, daß sich die neuen Kräfte zuerst verdient machen, zuerst unsere Anerkennung und unser Vertrauen gewinnen. Es soll ihnen aber nicht so leicht ankommen, nicht so billig, wie es jetzt der Fall ist, sollen sie die Möglichkeit bekommen, auf uns von oben herabzuschauen, ebenso wie ein Europäer auf einen halbwilden Stamm, ein Engländer auf die Eingeborenen, auf die „Natives", herabsieht; oder es sollen so außergewöhnlich fähige Leute sein, daß es sich lohnt, von ihnen keine Probezeit zu verlangen. Wir dürfen uns selbst nicht erniedrigen, wir dürfen keine Parvenüs sein'!' Auf dem Kongreß hat so mancher von uns, der irgendeinen Platz im jüdischen Leben einnimmt, als er sah, wie der Parvenugeist alles zu beherrschen droht, sich und anderen gesagt: Schade, daß ich Zionist bin; wäre ick kein Zionist, jo würde man mick auch „hemmziehen" und nur viel, viel mehr geben, als id) jetzt habe, damit ich mich „heranziehen" lasse. Das ist ein Witz, aber es 'steckt viel bittere Wahrheit darin. Das ist nrein „Parteichauvinismns" und von ihm werde unb will ich nicht lassen. (Bon innerem Budapest:r Korrespondenten.) Der jüdische Abgeordnete der ungarischen National« Versammlung Paul Sandor ist reicht nufer Alarm. Ein Teil seiner Kinder ist gelaust, was ihn aber rächt hinderte, vor wenigen Monaten fernen Sohn knapp nach der Bar Mizwcch unter feierlichen Begleitumständen irr die Chatvv« .Kadischah aufnehmen zu lassen. Paul Sandor ist «ettt überzeugter magyarischer Assimilant, chauvinistisch bis zum Exzeß und dieser Chauvinismus bekundete sich nicht nur darin, daß er seinen ursprünglichen Namen Schlesinger in Sandor umänderte, soudem auch darin, baß er zu allen Zeiten sein Magyarentum über sein Juiderrlimt stellte. Aber eine jüdische Tugend hat sich Paul Sandor stets bewahrt, daß er nämlich sein einmal gefaßtes Urteil, selbst wenn es ein Fehlurteil ist, hartnäckig verteidigt und in der Politik sowie in seinem geschäftlichen Gebaren stets bis zur Peinlichkeit reell war und ist. Diese seine jüdische Tuaend und seine politische Konsequenz haben ihn: auch im Feindeslager ein ungeheueres Ansehen gesichert, das allerdings auch durch seinen persönlichen Mut stark gefördert wird, beim Paul Sandor ist. wie ein echter magyarischer Gentry stets bereit, auch dem magyarischen Unfug des Zweikantkampss zu huldigen, wenn er promziert wivd. Diese seine Charakiercigenensachften haben ihn zur Zeit der Kommune mit einer Anzahl führender Persönlichkeiten ins Gefängnis gebracht und diese politische Hartnäckigkeit machte ihn vor wenigen Tagen zum Retter des Kabinetts B e thle n. Es war in der Freitagsitznng und die rassenschüblerische christliche Oppo-fitian setzte dem in Vertretung des abwesenden Grasen Bethlen ,als Regierungschef fungieren>den Minister V a ß arg zn. Die .Krise konnte nur durch eine ziemlich große Konzession in der Frage der Lehvererne-nnnngen vermieden werden. Da stellte Paul Sandor bei der Debatte über die Tagesordnung der nächsten Sitzung die Forderung, daß an.f diese Tagesordnung auch das berüchtigte W e i z e n g e s ch ä s t der Regier n n g nt i t der S ch w e i z gestellt werde. In der Begründung dieses Antrages enthüllte Paul Sandor mit nner'bitterlicher Offeicheit das ganze k o r r u p t tont st isch e System der Reg i ern ng und des christlichen .Kurses unb forderte darüber Aufklärung, welche Schützlinge der Negierung bei diesem für Ungarn so ungünstigen Geschäft fette Provisionen erhielten. Der ErnährungSntinister B u d trug eine durchaus nicht bekriedigende Rechtfertchung vor und forderte die Mletz«

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