Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1638 (3.9.1923)
- Date
- 1923-09-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, Montag ffiMcttet MorgenzeitunZ. "TT 8. Geptenieber 1923 llk. 1888 «eitel schlechter« ZtoiKsten zu sein öl* die AuSUxindernden. Bedingrmg der Entstehung und gesunden Entwicklung eines neujüdischen Volkstums im Lande der Väter ist das Vorhandensein eines stark organisierten, gosinnnngstiichtigen, Wirtschaftlich blühenben Judentums in der Zerstrennug, daS den Palästinensischen Pionieren als sicherer Rückhalt und Baumschule dient. Seien Sie aufrichtig gegrüßt von Ihrem ergebensten Dr. M. N ordau. Die vrMimg des Kngels. Ein Märchen von Karl Preutz. Die Welt war erschaffen. Aus der kräftigen Erde sproß die Pflanze, überall hüpften fröhlich die Tiere, von ihrem starken Meister, dem Menschen, beherrscht. Oben auf den mächtigen Wolken aber thronte der Beherrscher aller Wesen, der gepriesene Schöpfer. Umgeben von feinen waltenden Engeln, saß nun der Herr, um nach getanem Werk die Ruhe zu genießen. Jetzt schien er in Gedanken vertieft, sein Haupt gestützt, die sonst feurigen, alles durchdringenden Augen geschlossen. Da er das Mächtige vollbracht, wollte er nun wissen, wie besonders der Mensch sich in daS Leben finde, ob er genieße, ob er auch seine Pflichten gerecht zu erfüllen weiß. Wohl wäre es ihm leicht gewesen, in wenigen Augenblicken seine Priistmg anzustellen, allein er dachte: „Der Tag gehört der Ruhe." — Also rief er einen lieblichen Engel vor seinen Thron, tvelcher mit der Erforschung beauftragt wurde. „Siehe," sprach der Schöpfer, zu seinem Erwählten, „wieder habe ich einen Stern auf dem Himmel erschaffen, um die dort lebenden Menschen zu Untertanen der Wahrheit und der Freude zu machen. Nun will ich erforschen, ob die Menschen auf dem Wege'der Pflicht wandeln, ob die Regentin der Freude, die vereinende Liebe, unter ihnen wandelt und sie beglückt, und ob der Name Mensch als Sirmbild des Edlen genauut werden darf. Darum habe ich dich als meinen Abgesandten erwählt. Siehe, ich werde, dich zum Menschen machen, du sollst als Mensch auf der Erde tvondeln, damit du erforschest, was ich wissen will." — So sprach der Herr. Sodann hauchte er dem erwählten Engel den Hauch der Sterblichkeit ein und alsbald befand sich der Abgesandte auf der belebten Erde. So lvandelte nun der unerkannte Engel durch das Leben, durch alle Zeiten, durch alle Schicksale desselben, mit offenen, alles sehenden Augen. Er wandelte, ohne zu sprechen, er sah nur und erschauderte. Nachdem er endlich von der Jugeich imrch das Mannesalter zum Greisenälter geschritten war, rief er den Tod zu sich, ivelcher ihn seiner sterblichen Hülle entledigte. Sodann konnte er als Unsterblicher sich zu den Regionen des Himmels schwingen. Dort hatte der Allmächtige mit seinen Engeln gewartet, und nun waren sie beglückt bei der Wiederkehr des Erwarteten. „Gelobt sefft du, Schöpfer, daß du mich wieder die Ewigkeit hast sehen lassen, gelobt, daß ich der Welt entfloh!" — So rief der Engel bei der Ankunft, über die er glücklich schien. „Wehe," entgegnete der Herr; „wenn du so beginnst, was wird das Ende sein?" — „DaS Ende ist Jammer ohne Ende," begann der Engel; „wie wohl wäre mir, wenn ich nicht beginnen müßte, wie noch viel wohler, wenn ich die Erde nie geseh'n und wie Wohl euch allen, wenn du, o Herr, sie nie geschaffen hättest. Nun hört, )va§ ich euch melden kann. Zuerst schritt ich, wie alle, durch die Jugendzeit. Da dachte ich, die Welt sei schön; ich sah das Prangen der Natur, ich fühlte scheinbar die Freuden deS Lebens, denn nur selten konnte mich eine Missetat der anderen in dem Genießen stören. Allein die Zeit war 'bald vorbei, der rosige Vorhang siel! — Ja, schön ist der Traum, doch furchtbar das Erwachen! Denn vor mir lag in ihrem wahren Bilde die Welt; da wurden mir die Augen geöffnet, da sah ich erst, was um mich lebte. — O großer Schöpfer, der Weg der Pflicht ist menschenleer, die Rosen, die ihn schmücken, sie verwelken. Aber mächtig erfüllt ist der Weg der Sünde; dort laufen die Menschen hin mit geschlossenen Augen, mit verblendetem Sinn! Der Abgrund am Ende des Weges füllt sich immer mehr mit verirrten Seelen, die jammernd nach der Wahrheit streben. O Herr, die Menschen, btc deinen Willen erkannt haben und dein. Volk belehren wollen, die Menschen, o Allmächtiger, steinigt man, die will man vertilgen! Andere Verblendete wieder beten sie an, machen sie zu Göttern und verstehen dabei die Worte der Wahrheit nicht. Und wenn ein Weiser spricht: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst," so hassen die, die ihn verehren wollen, den Nächsten wie sie die Falschheit hassen sollten. Die Menschen haben alle die feindlichen Mächte der Verdammnis in ihre Herzen geschlossen: die Falschheit regiert, der Haß verdirbt. Die Armen stlchen nach Freude auf den: Wege des Bösen, weil die anderen den Weg des Guten verschleiern, das Leben, Herr, das du zur Freude schufst, es wird zur Qual! — Großer Schöpfer," sprach der Engel weiter; „ivenn du meine Arbeit belohnen willst, so lass den Tod, der von den Menschen schon als Erlöser gepriesen wird, mehr als Erlöser aus der Erde walten, daß er die armen, verblendeten Seelen zu deiner Herrlichkeit führt!" Der Engel hatte geendigt. Dumpfes Schweigen tvar ringsum, der Schöpfer war erschüttert. „Wie?" rief er; „ist der Tod das einzige Mttel, um sie zur Wahrheit zu führen?. Nein! Die Freude möige ihre Herzen erleuchten und sie zmn Wege des Guten führen! Wohlan, guter EngÄ! Spende freigebig aus dem Becher der Freude Erlösung unter die Menschen!" — „Der Becher der Freude ist versiegt, o Herr! Zwei gfftige Schlangen ringeln sich über seinem Mmd." — „Und diese Schlangen?" fragte der Schöpfer. — „Sind der Haß und die Falschheit." lau- W W Wrrrge rWvo-rt. Preisausschreiben. DaS Jugendreferat plant ein Preisausschreiben für die besten Aufsätze. Die näheren Bedingungen (Preise, Richterkollegium, Termin) werden in der nächsten Nummer bekanntgegeben werden. Für heute nur soviel, daß die Konkurrenz in drei Gruppen stattfinden soll und zwar: 1. Gruppe. Wir zu 14 Jahren.) Thema: „Unsere Wischen Feste." 2. Gruppe. (14 bis 17 Fahre.) Thema:„Meine Forderungen an die Schule." 3. Gruppe. Weber 17 Fahre.) Thema: „War erwarte ich vom Leben!" Wir hoffen auf rege Beteiligung aller Jugendlichen (es kam» selbstverständlich jeder auch nlehrere Entwürfe einsenden). Heimkehr. Ferialzeit, diese von allen Schülern so heiß ersehnte Zeit der Freiheit, geht zur Neige. Vieles hat man im Sommer gesehen und erlebt. Die einen waren an herrlichen Alpenseen, die anderen sind durch die Täler der Schweiz »mb Tirols gewandert, itrtb viele unserer Jnngens und Mädels kamen am Ende ihrer Fahrt zum Kongreß. Der Zionistenkongreß mit dem regen Getriebe, dem Kommen und Gehen von Juden der ganzen Welt, wie viel Sehenswertes bot er den jungen Menschen. Sei es als Ordner, sei es als Gäste auf der Galerie — die jungen Menschen haschten nach den Worten der Führer. Ihre Zukunft wurde hier beraten; Erez Israel, das Land, in dem sie alle ihre Arbeit einst erproben wollen, ist aller Sorgen und Streben. War die Debatte noch so lebhaft und stürmisch, die jugendlichen Ordner blieben stramm auf ihrem Posten und man wünschte bloß den „älteren" Hitzköpfen ein wenig von der Disziplin dieser jungen Menschen. Nach Tagen der Freude und Aufopferung kehren sie heim zu den Schulbänken. Auch in der Schule, an der Hobelbank oder ans dem Felde Iverden sie ganze Arbeit leisten. Sie werden sich nicht traurig hinter Folianten vergraben und werden bei schwerer manueller Arbeit nicht der geistigen Entwicklung vergesse,r. Aber eines tut not, die Eltern, Lehrer und wir alle, die wir voll Sorge um diese jungen Menschen sind, haben die Pflicht, diese Jugend vor Enttäuschungen zu bewahren, und dies können wir, wenn wir für entsprechende Berufsberatung Vorsorge treffen. Auch dürfen )vir Palästinäberichte nicht mehr als Unterhaltungslektüre betrachten, sondern uns selbst für die Entwicklung eines geschichtlichen Ausbaues mit ganzem Herzen und Vermögen Einsetzen. Nicht mehr dürfen die minderwertigen, haltlosen Palästina-Rückwanderer unseren Glauben finden, sondern die in Erez Israel Schaffenden werden uns berichten und wir wenden tüchtig ausgebildete Arbeiter aller Gebiete entsprechend ausgerüstet nach Erez Israel entsenden. Diejenigen aber, die auS irgend welchen Gründerr in den Galuthländern werden bleiben müssen, sie werden durch den steten Kontakt mit Erez Israel und den sich vorbereitenden Chaluzim ganze Menschen werden und treue, echte Söhne ihres Volkes. Wir brauchen ein stohes und starkes Geschlecht. Wenn wir wollen, wird es kommen. Ben Mordechai. vom Vegetarismus. . Ein bekannter Wiener Publizist hielt kürzlich vor einem zionistischen Publikum einen Reisevoriraa über Palästina, in dem er einen planst verrückten" Palästinenser, nämlich einen Vegetarier, erwähnte. Die Anwesenden brachen in, ein Gelächter aus. was so recht die sittliche Rückständigkeit auch unserer sogenannten gebildeten Jugend zeigt. Zionismus ist Lebenserneuernng, Kriegserklärung an alles Veraltete, Schlechte im Judentum und in der Welt, Streben nach dem Guten, Erhebenden. Die immer idealistische Jugend wird daher die konsequentesten, besten Zionisten abge'ben. Vegetarismus ist eine der höchsten ethischen Bestrebungen. Aus diesem Grunde verdient er unser besonderes Augenmerk. Wollen wir vorurteilslos prüfen, was er lehrt: Wir essen bloß, um zu leben, der denkende Mensch ißt bloß was er braucht. Die Natur gibt uns Mittel in Hülle, unsere Nährbediwfnifse zu befriedigen. Wir werden aufhören, auf dem Fleischgenuß zu beharren, wenn wir das Ungesunde, Unrentable und Unethische des Tierleichrnkonsums erkennen. Die meisten Menschen sterben keines natürlichen Todes (Altersschwäche), sondern fast alle durch Krankheit. Die Ursache dessen ist die Lebensweise, die auf Fleischnahrnng so viel Gewicht legt. Fleisch ist kein Bedürfnis des Körpers, sondern Reiz des Gairpiens und der Zunge. Auch kleine Mengen wirken auf Nerven- und Herztätigkeit erregend. Als Neizgift verlangt e8 Gegengift. Der Fleischesser wird mcift Raucher und Mkoholverbraucher sein. Also ist der Fleischverb rauch, weil schädlich, auch unnatürlich, nicht nur ungesund. Die Unnatürlichkeit liegt darin, daß der Mensch nur Fruchtesser ist, er ist von Natur ans nicht auf andere Nahrung eingerichtet. (Gebiß, Darm.) Wenn heute das Verzehren vor: Tierkadavern so allgemein verbreiteter Mißbrauch ist, so ist bannt noch lauge nicht bewiesen, daß es auch nötig ist. (Alkohol und Tabak!) Die Meinung der Fleischesser, der Instinkt treibe sie zu dieser Nahrung, ist gleichfalls unrichtig. Nicht' Instinkt ist es, sondern Mangel an solchem. Kinder, die meist die menschlichen Instinkte noch reiner erhalten haben, lehnen fast durchwegs Fleisch und Fleischpro-dukte ab. Zu heu bemittelten Kreisen, wo täglicher Fleischverbrauch selbfloe.i...:wlich ist, sind Nervosität und Krankheiten aller Art am nreislen verbreitet, obzwar sonst alle gesundheitsfördernden Elemente (Lust, Wohnung ufw.) vorhanden sind. Der durch Mangel an Mitteln zu ein facher Nahrung gezwungene Arme ist im Durchschnitt ge. sündcr. Bei den Judett sind durch besonderverbreitete Lieb. Haberei für kulinarische Genüsse die Krankheiten (Magen sehr häufig. Die Jugend darf nicht in dasselbe Fahrwasser geraten, sie muß energisch äbschwenken. Naturwidrige Le bensweise macht krank, zurück (oder vorwärts) zu einer natür lichen, zum Vegetarismus! Der Großteil der Menschheit arbeitet ivährend des ganzer. Lebens nur für das Essen. Hätte der Arme kein „Bedürfnis' nach Fleisch, so könnte er viel besser loben, weil er durch der Verzicht auf dieses teuerste aller Nahrungsmittel auch Al hol und Tabak, keineswegs billige Genüsse, missen könnt« Alan stelle sich nicht unter der blutlosen Lebensweise eine Ap Askese vor. Durch die größere Einfachheit wird der Menscs ohne Absicht genügsamer. Gr wird gesünder, löbenSnn! arbeitSfveudiger, und vor allem tüchtiger. Sein Kopf ist um benomnren von Giften, sein Körper widerstandsfähiger; e leistet für sich, für die Allgemeinheit mehr. Die Wirtschaft in unferem zukünftigen Staate (er sol doch ein Mnsterstaat werden) hätte bei Einstellung auf de» Vegetarismus eim viel gesündere Basis. Prof. Pirquet mmt „Bei jedem Kilogramm Fleisch, das ich tn den Auslage» sehe, muß ich daran denken, daß es der Ueberrest des fünffachen Nährwertes ist, von dem die anderen vier Fünftel vor> dem Tier verbraucht worden sind. Der ganze Nährwert könnt! in der Form von Mehl oder Früchten uns zugekommen fein, wenn der Ertrag des Feldes nicht für daS Tier verwendet worden wäre." Für Palästina ist der Vegetarismus von hervorragender Wichtigkeit. Ist der vom Keren Kajemeth mühfam erworbene Boden für Weideland gerade gut genug? Wii müssen von der gemischten Wirtschaft Abkommen. Bei de» rationellsten Viehwirtschaft ist der Gewinn bei weitem geringer als bei halbwegs intensiv betriebener Ackerbaukultur Außerdem können bei diesem Nährsystein zehnmal mehl Menschen im Lande leben, weil eine zehnfache Menge av Nahrungsmitteln gewonnen wird (China hat keine Vichwirtschuft), was für unsere Bewegung von besonderer Bedeutung ist. Die vegetarische Wirtschaft ist die unserer Zukunft! Wir werden ein gesundes, vom Daseinskampf weniger gequältes idealistisch gesinntes Volk sein! Nun zur rein ethischen Betrachtung: Der Anblick von Leichenteilen geschlachteter Tiere ist für jeden ästhetisch fühlenden Menschen (wenn er nicht durch Gewohnheit abgestumpft ist) ekelerregend. Die Allgemeinheit hält zwar die fleischlose Lebensweise für eine höherstehende als die der Tierkadaververtilger (Raubtiere und sonstige Fleischesser). Daß man sich ihr nicht zuwendet, wird durch ganz unstichhäliige Beweise zu begründen versucht, sofern man sich überhaupt darüber Gedanken macht. Manche Menschen essen Fleisch, um ihre Tafel reichhaltiger zu gestalten. Kann man damit di: täglich in Millionen gehende Tötung von Tieren verantworten? Man führe ^bic Personen, die sich für berechtigt Hallen, Tierfleifch zu essen, weil wir cs ihrer Meinung nach mit viel zu wenig entwickelten Lebewesen zu tun haben, in ein Schlachthaus. (Die erste Exkursion jeder Haushältungsschule sollte in eine Großfchlächterei führen, das Resultat wäre verblüffend.) Sollten die Leiden der Schlachtopfer dem Aasfresser nicht genügend nahe gehen, dann zwinge man ihn, sich seine Tiere selbst zu schlachten. Wie viel Menschen würden da plötzlich mitleidsvoll, einsichtig, Vesser werden! Die Scheu vor dem Blutvergießen der Tiere — die wirksamste Nie-wieder- Krieg-Bewegnng, die Ablehnung der Tiernahrung — der Sieg der sittlichen Natur über die tierischen Instinkte im Menschen, die ökonomischere Lebensweise — Niederlage des Pessimismus, die harmonische Lebensweise — Einzug des Glückes und der Znstiedenheit. Jüdische Jugend! Prüfe, das Beste behalte, nicht bewitzeln, was nicht zn widerlegen ist, eifere den» Guten nach, wenn du die sittliche Kraft dazu hast! Immer ist cs nur die kleine Minderheit, die sich das Gute aneignet, zu ihrer Sache macht. Sie leuchtet dann der großen Masse mit den» guten Beispiel, mit der befreienden Tat voran! (Eine Listevegetarisch gesinnter .Menschen: Sarah Bernhardt, Byron, Buddha, Eonfutse, Diogenes, Kaiserin Elisabeth, Empedokles, Flanbevl, Franklin, G. Hauptmann, Hyrtl (Anatom), Ellen Key, Kohlemainen (Spovtsmann), Leonarda da Vinci, P. Sott, Milton, Newton, Ovid, Plntarch, Pythagoras, Rilke, Rousseau, -Seneca, Shaw, Sophokles, Tagore, Tolstoi, Verhaeren, Voltaire, Whitm-an, Wagner. Zowasta.) Oskar Teller. Ankündigungen des Fugendreferates. DaS Lokal, 2. Bez., Taborstraße 59, wird erst riac» vollendeter Renovierung den Jugendlichen zur Verfiigung gestellt. Mittwoch den 5. d., llfl Uhr, Vertretersitznng der Jugendgruppen im Lokal, 2. Bez., Taborstraße 20». Mittwoch den 6. d., halb 8 Uhr, Besprechung deS Lehrer- LeirateS und der Vertreter der Elternverbände aller Bezirke. Tagesordnung: Arbeitsprogramm für das Schuljahr 1923/24. Gäste, die zur Mitarbeit bereit sind, willkommen. Sprechstunde für die Jngendbeilage Dienstag von 5 bi» 6 Uhr, 2. Bez., Taborstraße 20 r». Briefkasten. Ja Bitte besuchen Sie uns in der nächsten Sprechstunde Gute Besserung! — O. T. Zwei Beiträge sind leider nn- Önet und können in der nächsten Sprechstunde abaehölt en. — P. A. Erzählungen und Skizzen aus dem jüdischen Volksleben sind uns sehr willkonunen. Die diesmaligen sind leider unbrauchbar. — Aer. Aat. Bitte weniger Fachausdrücke zu gebrauchen. Es ist uns weniger um streng wissenschaftliche Arbeiten als um allgemein verständliche und bildende Beitrage (speziell ans Ihrem Fach) zu tun. — «. S. Ihr Jhema r „Jugend und Politik" interesstext unS sehr und wir erwarten Ihren Artikel. — „Provinz." Tätigkeitsberichte sind uns sehr erwünscht. An mehrere Einsend-rr. Undeutlich und beiderseitig beschriebene Manuskripte wandern unnachsichtlich in den Papierkorb. — D!'te: Unser b—-Mitarbeiter bittet alle Leser, die chassidische Geschichten und Legenden wissen, in die Sprechstunde zu komme»» oder rn lLreiLm». »»wfwas^^