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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-31 · Heft 1635 (31.8.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1635 (31.8.1923)
Date
1923-08-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1685 Wien, Freitag_ kebenswürdig entgegen. Frankl war bei aller Zion- Zehnsucht sehr überrascht, daß die Mission im Zuiammenhange mit der damaligen politischen Konstellation im Orient fest an eine baldige Wiederbesiedlung durch die Juden glaubte, wie PalmerstoN und andere Engländer. Wie zerissen damals, vor Herzl, das Judentum war, ahnte man in der christlichen Welt nicht. Frankl besuchte die Missionskirche, in der sich jeden Sonntag nicht weniger als 133 Getaufte, darunter 71 Küssen einfanden, eben alles Leute, „die sich geholfen hatten", darunter zwei ehemalige Sammler für Palästina und ein ganz respektabler jüdischer „Zioniden"- dichter, die übrigens sämtliche wieder im Judentum geendet haben. Daß diese Leute weiter mit „Reb" angefprochen wurden und weiter mit ihren Verwandten verkehren durften, darüber bricht der gewiß fanatische Sekretär unserer Gemeinde, Frankl, in gerechte und starke Entrüstung aus. Merkwürdig war die Kirche, von außen gotisch, im Innern jedes Bilderschmuckes auch des Kruzifixes entbehrend, am Hochaltar prangen die 10 Gebote auf einer Marmortafel in hebräischer Sprache. Hebräisch ist Predigt, Gesang, Gebetbuch, den alten jüdischen Gebeten sind nur Verse für Christus imb die Madonna hinzugefügt. So langsam sollten die Juden „entjüdelt" werden, wie Frankl ausdrückt. Zur damals in Jerusalem herrschenden Religion, dem Islam, waren in Jerusalem nur vier Uebertritte in zehn Jahren vorgekommen; sie betrafen durchwegs verheiratete Frauen, die sich in islamitische Würdenträger verliebt hatten. Wer die christliche Mission sparte nicht. Meinem dichtenden Freunde Frankl wurde vergebens eine Jahresrente von viertausend Silbergulden angetragen, damals ein Hofratsgehalt. Mit der Zeit erst wurde die Mission so klug, den zu Taufenden das ansehnliche Handgeld erst nach der Taufe einzuhändigen, da sie oft das Nachsehen um die Seele hatte, wie Goethes Mephisto. Die Mission hatte ein sehr wertvolles kunsthistorisches Museum und war in Verbindung mit einer Art Akademie der Wissenschaften, die aber Frankl nicht aufnehmen konnte, weil sie trotz ihres hebräischen Wahlspruches keine Andersgläubigen aufnahm. Die geringen Erfolge der Mission trotz unerhörter Mittel an Geld, Geduld, scheinbarer oder wirklicher Liebe für ihre Pfleglinge geben Frankl Anlaß, die Große seines Volkes anzustaunen, aber auch um das Diaspora-Judentum zur Hilfe für die Brüder in Palästina aufzurufen; ein Streben, das der Zionismus in weiterem Ausmaße erfüllt hat als es Frankl in seinen kühnsten Träumen geahnt haben mochte. _ Internationaler Mchologenkongreb in Warschau. Warschau, 80. August. (P. T. A.) In 8er Wars'chauer NniverstM wurde Heute in Anwesenheit von Vertretern von zwölf Staaten der zweite internationale Psychologenkongreß eröffnet.' Unter den Vertretern befinden sich Dr. Gelley (Frankreich), Sir Mlkam Barvett (England), M. Gardner Murphey (Amerika), William Mackenzie (Italien), v. Schrenck-Notzing (Deutsche land) und Czernln-Dirkenan (Oesterreich). Der Kongreß wich eine Wche dauern. Kernhikaser. Dle Herstellung billiger Wohnungen. Aff Rahmen des dritten Notstandsprogvamins hat die Gemeinde Wien auch einen Betrag von fünf Milliarden Kronen bereitgrstM, her fnr die Errichtung sogenannter Kernhäuser dient. Der Leitgedanke der Kernhäuserervtchkmg besticht darin, daß zunächst mit möglich geringen Bmmritteln eine Wohnung so geschaffen wird, daß sie später ausgebaut werden kann. Zuerst wird in der Regel eine Wohnküche und zwei Schlasränme errichtet und sobald der Siedler über größere Geldmittel verfügt, kann das Kernhaus vergrößert werden. Bon den fünf Milliarden Kronen, die die Gemeinde Wien für Kernhauskredite bestimmt hat, sind bis jetzt 3,1 Milliarden Kronen an Genossenschaften und Kleingartenveroinigilngen verteilt worden. Mit diesem Betrag lmrrden 27 Kernhäuser sertiggestellt und 104 Neubauten subventioniert. Es kommt also durchschnittlich eine Wohnung aus rund 24 M i llionen Kronen. Da die Baukosten einer Wohnung gewöhnlich 80 bis 100 Millionen Kronen betragen, so erweist sich die Kernhausaktion als ein geeignetes Mittel, nicht nur gesunde, sondern auch verhältnismäßig billige Wohnungen zu erstellen. Insgesamt sind durch die Kernhausaktion 181 Wohnungen geschaffen worden. Ladenschluß während der Messewoche. Wie das Gremium der Wiener Kaustnannschaft mitteilt, kann an den sechs Werktage:: w8hre:td der Wiener Herbstmesse der Ladenschluß im Kleinhandel eine Stunde später erfolgen, also erst um 7 Uhr abends, beziehungsweise beim LebenSmittelkleinhandel um 8 Uhr abends. Sine rabiate Hateakreuzleri«. Mittwoch fand im Prater eine Versammlung von Nattonalsozialisten statt, in der ein bekannter Hetzer aus Nürnberg ein Referat erstattete. Nach der nicht sehr zahlreich besuchten Versammlung wollten die Teilnehmer in Gruppen vom Prater durch die Leopoldstadt ziehen, wurden aber durch die beroitgestellte Sicherheitswache zerstreut. Eine kleinere Gruppe sammelte sich aber wieder an und marschierte über den Ring. Beim Cast Kölowrat sprang eine Frau aus der Gruppe der Nationalsozialisten zun: Vorgarten des Kaffeehauses, ergriff dort ein auf einem Tische WendeS Wasser- Wiener! Mortzenzeitung. t 31. August 1923 Seite 5 Mord wegen der AbfertigMg. Der Holzinduftrlelle Robert Wer von seinem Detter ermordet. - Der stille Teilhaber sühtt sich «bervorteilt. - Me die Bluttat geschah. , Gestern vormittags wurde eine Mordtat begangen, die wohl in der Kriminalgeschichte vereinzelt dastcht. Es war ein Mord ans geschäftlichen Motiven. Der 49jährige 'ledige Geschäftsführer Otto Eißler hat in: Bureau der bekannten Holzsirma Eißler und Ortlieb seinen Vetter, den Gesellschafter dieser Firma Robert Eißler durch Schüsse aus zwei Brvwmngpistolen so schwer verletzt, daß Robert Eißler nach kurzer Zeit in: Auersperg-Sanatorium, wohin er sofort geschafft wurde, seinen Berletzmrgen erlegen ist. Die Tat verübte Otto Eißler im Ehefzimmer, wo sich keine Zeugen befanden; durch die Schnßdetonation erschreckt, lief das Bureau- und Dienstpersonal in das Ehefzimmer; ein Geschäftsdiencr nahm den Täter, der fast willenlos war, beide Pistolen ab, ein Rayonsinspektor der Sicherheitswache tvuvde verständigt, nahm Otto Eißler fest und brachte ihn aufs Stadtkommifsariat. Der Tat dürfte ein Wortwechsel vorausgeciangeu sein, der jedoch, da das Ehchziiumer gepolsterte Doppeltüren hat, nicht gehört wurde. Otto Eißler ist der Tat geständig und erklärt, sie in der Erregung bei einer Auseinandersetzung über v e r in öge u s r e ch t l i ch e Fragen, bei denen er sich empfindlich geschädigt fühlte, begangen zu haben. Er war als Erbe seines Vaters Heinrich Eißler, der die bekannte 'Holzhandelsfirma I. Eißler n. Co. begründet und durch Erwerbung ausgedehnter Forstwirtschaften in Bosnien zu bedeutender Höhe gebracht hatte, Geschäftsführer und stiller Teilhaber der väterlichen Firma . und deren Schweftevfirma Eißler und O r t l i e b. Oefstntliche .Gesellschafter der Firma sind der dem Mortattentat zum Opfer gefallene ölfährige Robert Eißler, verheiratet und Vater von viel Kindern, Dr. Hermann Eißler und Ing. Alfred Eißler. Otto Eißler vertrat in der Firma auch zwei seiner Schwestern. Das Verhalten seiner Vettern, besonders des Robert Eißl.". löste in Otto Eißler den Gedanken aus, er sei übervorteilt und um sein Erbe gebracht worden. Er soll sich auch mehrfach in dieser Hinsicht anderen Personen gegenüber geäußert haben. Nun war zwischen ihn: und seinem Wetter vor einigen Tagen vereinbart worden, dass Otto Eißler aus der Finna ansscheiden -und ab gefertigt werden solle. Cs heißt mm, daß Robert Eißler den Otto Eißler von einem anläßlich der AbstrtUgnngKverhandlnn- >gen ausgestellten Vermögensstande der Firma von 50 M:l> Nonen Franken nur einen Betrag von 50 Millionen Kronen -für seinen Geschäfts-, bez:ehungsw.'is- Erbanteil angeboten habe. Otto Eißler verlangte ein-- eusprechende Erhöhung dieser Abfertigung, die ihm jedoch Robert Eißler verweigert haveu soll. Gestern scheint es nun wieder zu einer Anseinanderfetznug über die Abfertigung, beziehungsweise Erbteilfumine gekommen zu fein. Ihr folgte nun die unselige Tat. Otto Eißler scheint seinen Vetter in der festen Abs i ch t besucht zu haben, ihm, falls die Unterredung wieder keinen Erfolg haben sollte, ein Leid zu tun. Cs ist nach,ge« wiesen, daß er beide Revolver zu sich steckte, als er zu der entscheidenden Unterredung, ging. Als er abgeführt wurde, äußerte Otto Eißler zu einer Emnptoiristin, die ihm Vorwürfe übe'' seine Untat machte, er hätte sie, wäre sie heute nicht p-r Abführung gekommen, ein anderes Mal ausgeführt. Diese Tat ist jedenfalls vom psvchoicgistvm Punkt ans ganz eigenartig, und gar manches über die Motive ist noch der Aufhellung bedürftig.. glas und schleuderte es gegen einen anderen Tisch, an dent Gäste saßen. Es wuvde aber niemand getroffen. Sicherheitswache zersir-eute hierauf die Gruppe und nahyr eine Arretierung vor. Rkeseaabgllnge litt der Stehrermühl. Seit einigen Tagen ikmfi««! in Mm Gerüchte über Unterschleife bei der PapkrfabrlkS-, Druck- und BerlagS-Aktiengesellschast StsyrerinÜhl. CS werden geradezu yäoalttge Beträge genannt, die hem Unternehmen durch das Gebaren zahlreicher Beamter entzogen wurden. Angestellte sollen eine förmliche Organisation gebildet haben, tun ans dem Rücken der Gesellschaft für die eigene Tasche zu arbeiten. Sie soll darin bestanden habm, daß der Reingewinn ausgedehnter Aufträge in die Taschen jener Beamten floß, so daß das Unternchnen ohne jede« Gewinn arbeitete. Da die Untersuchung, welche vor einiger Zeit eingeleitct wurde, noch kein klares Bild ergeben hat, wurden zunächst etliche leitende Beamte suspendiert, ohne daß es bisher zur Erstattung der Anzeige gekommen wäre. Der Schaden der Steyrermühl wird auf etliche Milliarden geschätzt. Ser Schulbeginn. Montag den 3. September haben sich alle Schulkinder der städtischen Volks- und Bürgerschulen Wiens um 9 Uhr früh in den Schulgebäuden einzufindvn, woselbst die Einteilung der Kinder in die Klassen und die Verteilung der Lernmittel erfolgt. Der reguläre Unterricht beginnt in allen Schulen und Klassen Dienstag den 4. September um 8 Uhr früh. Die Einschreibung neuer Schulkinder, die eine öffentliche Volksschule in Wien nicht besucht haben, in die Bürgerschule wird Montag den 3. September in den Bürgerschulen vorgenommen. — Die Anmeldungen für die vierte BürgevschMasie wird am 10. und 11. September in den betreffenden Schulen erfolgen. -7- Auch an den Mittelschulen beginnt das neue Schuljahr mit 3. September. Besseres Wetter in SW. Gestern morgens war es in Oesterreich halb heiter. Tagsüber bewölkte es sich stärker, in Wien ganz. Die Temperatur stieg in Wien über 25 Grad. Graz meldet heiteren Himmel. Die eingetretene Verschlechterung dürste nur von kurzer Dauer sein. Voraussage des amtlichen Wetterberichtes: Nur vorübergehend stärkere Bewölkung, wahrscheinlich schon morgen wieder Bewölknngsabnahme. Ae Lebensmittelmsirtte. Gemüse billiger. — Steigen der Eierpreise. Gestern hat sich in der Großmarkthalle Rindfleisch im Großhandel weiter um 1000 Kronen pro Kilogramm im Preise ermäßigt, dagegen haben sich Kälber um 1000 Kronen pro Kilogramm verteuert. Im Detailhandel blieben die Preise für alle Gattungen unverändert. Auf den Grünwarenmärkten mußten infolge der geringeren Nachfrage die Preise für einzelne Gemüsesorten etwas heruntergesetzt werden. Niederösterreichische Fisolen verbilligten sich um 500 Kronen pro Kilogramm und kosteten gestern 2000 bis 3000 Kronen, Paprika ermäßigte sich -um den gleichen Betrag und notierte im Großhandel bis 2000 Kronen das Kilogramm. Auch Kartoffeln konnten ihren Preis nur schwach behaupten. Dagegen haben sich Gärtneraurken von 3000 hü MOQ Kronen pro Kilogramm, die sie noch vorgestern kosteten, auf 5000 bis 5500 Kronen erhöht. Doch werden diese Preise nicht lange zu halten sein, da große Sendungen von auswärts angemeldet sind. Auf dem Obstmarkt sind die Ankünfte sehr günstig. Trotz den hie und da gewährten Preisnachlässen finden jedoch die teuren Trauben, Pfirsiche und auch Birnen nnd Aepfel nur schwächeren Absatz, dagegen sind Zwetschken lebhafter begehrt. Die Preise der Eier verfolgen weiter steigende Tendenz, die damit begründet wird, daß augenblicklich aus Ungarn keine Ware eingelangt ist. Auf dem Naschmarkt notierten gestern Eier bis zu 1600 Kronen pro Stück im Kleinhandel. * Selbstmord einer Wienerin in Frankstlrt. Aus Frankfurt wurde gestem hierher berichtet, daß dort die 40jährige Frau Magdalena Konz aus Wien, 15. Bez., Kranzgasse 25, sich am 27. d. auf der Strecke der Mainl-s Neckarbahn von einen: Zuge überfahren ließ und getötet wurde. Ihre beiden Kinder wurden von der Jngendfüvsorge übernommen. * Festgottesdiienst. Anläßlich der zehnten Wiederkehr des Tages, an welchen: der Leopoldstädter Tempelverein ,,Aeschcl Awrohom" sein Gotteshaus (2. Bez., Pazmanitcngasse) seiner Bestimmung übergeben hatte,, findet daselbst Samstag den 1. September, 10 Uhr vormittags, ein Festgottesdienst ftatx. * Zionistische Sektion für den 6., 7., 8. Bezirk. Au: 2. September findet ein ganztägiger Ausflug nach E i s e n st a d t mit nachstehendem Programm statt: Zusammenkunft am Aspangbahnhof am 2. September umi 7 Uhr früh. Abfahrt 7 Uhr 20 Minuten früh. Ankunft in Eisenstadt 10 Uhr 35 Minuten vormittags. Empfang am Bahnhof durch die Vertreter der burgenländischen jüdischen Organisationen. Besichtigung' des Eisenstädter Tempels und der dort verwahrten Kostbarkeiten altjüdischer Kunst. Gang zun: Alt-Eisenstädter Judenfriedhof. Nachmittags Besichtigung des heimatkundlichen Museums unter sachkundiger Führung. Gemeinsame Jause im Cafe Weiner. Vortrag einiger Chöre durch den jüdischen Gesangverein. Besuch der Weinkcllereien der Firma Wolf m Eisen»- stadt. Ankunft in Wien am Ostbahnhof um,22 Uhr 5 Minuten. Gesamtprcis der Eisenbahnfahrten (Hin- und Rückfahrt) inklusive gemeinsamen Gabelfrühstücks und Jause, pro Person 70.000 Kronen. Überzahlungen werden dankend angenommen und in der eigenen Zeitung „Bez:rkSnachrichten für die westlichen Bezirke Wiens" veröffentlicht. Führer wagen blau-weiße Armbinden. Gäste willkommen. * Eim Palästiua-Rcüfc der hakoah. Der Sportklub Hakoah hat für Dezember für seine erste Mannschaft Wettspiele in Jaffa, Jerusalem, Alexandrien und K a i r o abgeschlossen. Da sich Bet dieser Gelegenheit die Möglichkeit einer Teilnahme unter den günstigsten Bedingungen ergibt, werden alle jene, die an der Reise teilzunehmen gedenken, ersucht, sich ehestens an Herrn Paul F öl des, 1. Bez., Wiesingerstraße 11, zu wenden. Die Bedingungen, respektive Kosten nsw. werden in kürzester Ze.:t bekanntgegeben werden. D:e Höhe der Kosten ist von der Größe der Teilnehmerzahl abhängig. , ■ Neues von den tschecho-slowakischen Paßstellen m Mett. Mit 31. August wird bte tschecho-flowakische Paßstelle Nr. 3, Wim, 15. Bez., Turnergasse 9, aufgalassen. Demzufolge wird vom 1. September , angefangen die Ausfertigung (Verlängerung', bezw. Erwetterung) tschecho-slowakischer Reisepässe zum Aufenthalt :n Oesterreich', bezw. zu. Reisen nach der tschecho-slowak:schen Republik, nach Deutschland, Polen, Rumänien und dem Königreiche S. H. S., nachstehendermaßen vorgenommen: l. «sti der tschecho-slowakischen Paßstelle, Wien, 3. Bez., Vordere Zollamtsstraße, Tür 221, für tschecho-slowakrsche Staatsangehörige, wohnhaft in Wim in den Bezirken 1. b:s ll.t bezw. in den Bezirken 17. bis 21. sowie:m Bundesland Niederösterreich; 2. in der Paßzentrale des ttchecho-slowaku schen Generalkonsulates, Wien, 13. Bez., Penzmgerstraße 11-13, für die in den übrigen Wiener Bezirken (12 bis 17), sowie im Bundesland Niederösterreich wohnhafte tschecho-slowakischen Staatsbürger. In derselbm Patzzentralt werden Reisepässe zu Reisen nach anderen als den vbaw geführten Staaten für tschecho-slowakische Staatsange^ hörige ohne Unterschied des Wohnortes tn Wim, beztH Niederösterreich ausgestellt (resp. verlängert und erwü^ttzM

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