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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-30 · Heft 1634 (30.8.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1634 (30.8.1923)
Date
1923-08-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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-SK..WN Men, DsMerstag Wlenei; Morgenzertung. 30. AuMt E Setze 8 8NsI trügt dazu Hei, daß der Film von Machen Dar-- aufgeführt wird; viele von ihnen sind , von den Dar- ^Migen der „Freien Mischen Volksbühne" her gut bekannt, gaben ihre einfache, lobenswähre, weil aus dem Leiben me, Geste «irib BÄvsgmrg. Der Regie P die Bildstimmung zu danken, die fast durchwegs gut Wn MSdrnck kommt. > Mali Picvn ist als weiblicher jüdischer Lausbub aus Amerika von prächtiger natürlicher Grazie und reich an Ein- Men seinen, diskreten HumorS. Wo er doch etwas derb, wird, dürfte er den Einfällen der Regie eittifpringen. Sie nnd Jakob Mal ich § gelassen-innige Partnerschaft erstellen noch über die Freude hinaus, d'e es mir machte, einmal einen Film echter fMffcher St immung zu sehen. E.G. Fried. Kin Heim für katholische Einwanderer in Rew-Pork. Das jüdische Einwandererheim als Vorbild. Aus New-Aork wir mtS berichtet: Vor einigen Tagen erschien der Erzbischof von New-Aork in Begleitung eines päpstlichen Delegaten im Heim für jüdische Einwanderer der Mischen Jmmigranten'hiffsgesellschaft „Hias" und sprachen den Wunsch aus, die Einrichtungen dieses in Europa so berühmt gewordenen Wohlfahrtsinstituts für Mische Einwanderer zu studieren. Der Direktor der Anstalt willfahrte gerne diesem Ansuchen und geleitete die Gaste durch alle Abteilungen des modernen Ansprüchen entsprechenden Heims. Die Studiendelegation des Papstes konnte sich überzeugen, daß der jüdische Einwanderer hier von der Stunde seiner Ankunft in Ellis Island an bis zu seiner Unterkunft - in Amerika betreut und der Förderung teilhaftig wird, deren ein so unerfahrener stieuling wie ein jüdischer „Grüner" in Amerika so häufig bedarf. In diesem Heim ist tatsächlich für alles vorgesorgt; für den Krankheitsfall wie für den Fall, daß der Einwanderer von seinen Verwandten nicht gleich in Empfang genommen wird, für die Verköstigung und vor allein für den Rechtsschutz des Einwanderers, wenn ihm die Deportierung, das Zurückgeschicktwerden, droht. Die päpstliche Dtudienkommiss'on ließ sich die bisher erschienenen Berichte der „Hias" geben, ebenso das gesäurte Organisationsmaterial sowie die Entwürfe für die bevorstehenden Erweckerungsarbeiten des Einwandererheims. Nach genauem Studium erklärten die Delegierten des Papstes, daß cs sie besonders interessiert habe, zu sehen, wie die Juden im Gegensätze zu den anderen Konfessionen und Nationen mit bewundernswertem Opferwillen für die jüdischen Einwanderer sorgen. Mas den päpstlichen Delegierten ganz besonders auffiel, ist, daß in dem jüdischen Einwandererheim nirgends eine Sammelbüchse zu sehen sei. Die Katholiken und Protestanten arbecken, wenn sie eine Wohlfahrtorganisation schaffen wollen, mit den kleinlichen Mitteln der Sammelbüchsen, die Jnhen seien auch in dieser Frage großzüg'g und fassen eine solche Schöpfung als eine gemeinsame Pflicht des amerikanischen Judentums auf. Die Delegierten machten die Mitteilung, daß über Wunsch des Papstes in Amerika em großes Einwandererheim mit einer dazu gehörigen Organisation geschaffen werden soll, und daß hierbei die Institute der „Hias" als Vorbild vorschweben. De Abgesandten des Papstes erklärten bei chwm Abschied, daß ste sich glücklich schätzen würden, trenn die Katholiken in Amerrka sich dazu aufrafften, eine Institution ins Leben zu rufen, die auch nur annähernd den von der „Hias" so mustergültig geschaffenen Einrichtungen glechkäme.^ Ae klektrifizienmg der Stadtbahn. Ae Verhandlungen zwischen Gemeinde und Derkehrsmlnifterlum. - Sine Probefahrt. De Verhandlungen der technischen Vertreter der städtischen Straßenbahn mit den Fachvrganen der Bundesbahn- Verwaltung betreffs der Uebergabe der Stadtbahn an die Gemeinde Wien ha'ben gestern begonnen. Wie man erfährt, ist bereits in prinzipieller Hinsicht eine Einigung so gut wie sicher. Die Organe der Verkehrskomm'ssion und der Bmidesbchnveawaltung haben die Forderung erhoben, daß bei der Errichtung des elektrischen Stadtbahnbetriebes auf die spätere Einführung des Schnellbahnvollbetriebes auf der Stadtbahn Bedacht genommen werden müsse. Die hauptsächlichsten Schwier'gkeiten in den Verhandlungen dürfte die Frage der Entlastung des Verkehrs auf der West bahn bilden, welcher derzeit der Heiligenstädterbahn hos als Rang'erbahnhof zur Verfügung steht. Es ist immerhin zu erwarten, daß schon in wenigen Tagen der Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Bundesministerinm für Verkehr unterzeichnet werden dürfte. Gestern wurde eine Probefahrt auf der Straßenbahnlinie Schlachthausbrücke—Freudenau unternommen, au der auch Bürgermeister Reumann und Bizebürgerme'stcr seine Schachbegabung hervor und er widmete sich in der Folge and) ausschließlich dem Schachspiel. Jur Jahre 1891 gewann er die Wiener Meisterschaft zusammen mit dem Schachmeister Albin und trat bald darauf in internationalen Turnieren hervor. Marco war in den großen Turnieren wohl selten unter den ersten Preisträgern zu finden, sein theoretisch tiesdurchdachtes und dabei kombinationsreiches Spiel machte ihn aber in den weitesten Kreisen bekannt. In den letzten Jahren hat er au größeren Turnieren selten teilgenommen. Besonders bekannt wurde Marco als Schachschriftsteller; er gab von 1898 bis 1919 die „Wiener Schachzeitung" heraus, die sich durch seine ausgezeichneten Partienkommentare großer Beliebtheit erfreute. Marco hat auch einige schachtheoretische Schriften hcrausgegeben. In seinen fachlichen Arbeiten brach überall der temperamentvolle Humor durch, der seinem Spiel und seinem ganzen Wesen eigen war. Er zählte auch deshalb zu den beliebtesten unter den Schachgrößen. Lange Jahre war Marco auch Sekretär des Wiener Schachklubs. Als solcher fungierte er in administrativer Tätigkeit beim internationalen Schachturnier in Wien im Jahre 1922. Dies war sein letztes öffentliches Auftreten. Einem längeren Leidenüst er im Rothschild-Spital erlegen. Das Leichenbegängnis findet Freitag den 31. d., nachmittags, statt. Jüdische Pädagogik in der tschecho-skowMche« Mittelschalausstellung. In diesen Tagen <25. August bis 9. September) findet im Prager Jirasek-Gymnasium (Reslova) und in der nahen Tschechischen Technik eine Ausstellung der Mittelschulen in der tschecho-flowakifchen Republik statt. Wer nun den 2. Stock 'des lMrasek-Gymnaftums betritt, erblickt am Ende des Ganges, in dem die dritte Abteilung der Mitteffchulausstellung untergebracht ist, vor allem ein hebrä isches Aleph B eth. Denn hier sind, soweit sie in diese Abteilung gehören, die Ausstellungsgegenstände des Jüdischen Re form re all gymnasinms in Brünn untergvbracht. Aufschriften mit hebräischem hinter dem tschechischen Text zeigen den Namen der Anstalt und die Unterabteilungen an. Die erste, „Jüdische Pädagogische Literatür", enthält vor ollem rieben Lehrbüchern hebräische Kmderliteratnr in einer entzückenden Ausstattung. Aus der zweiten Unterabteilung, „Grundlagen der jüdischen nationalen Bewegung", ist besonders das herrliche Porträtalbum von Prof. Pasternak heworzuheben. Irr der dritten Unterabteilung, „Hebräische Nationalliteratur", liegen neben der Bibel Bia l i f, S ch n e u x und. aridere Meister der hebräischen Moderne. Die vierte Unterabteilung, „Weltliteratur in hebräischer Uebersetzung", enthält unter anderem eine vollständige hebräische Uebersetzung Romain Rolands Jean Christo. Dem „Haarez", der neben mancherlei Palästina- Bildern und einer hebräischen Palästina-Karte an der Wand hängt, ist ein wirtschaftlicher Situationsbericht über die Dschecho-Slowakei zu entnahmen. AM einen hebräischen Globus wird so mancher Aiusstelluugsbesucher dort zum ersten Male gesehen haben. Die Einschreibungen in die Jüdische Volksschule, >inuf Stadthos 2, finden am 30. und 31. August 'und am ' 'September von 9 Uhr vormittags ab statt. Schachmeister Georg Mario gestorben. Die Schachwelt hat wieder, kurz nach dem Ableben des berühmten Alüpin, einen schweren Berllrst erlitten. Einer ihrer bekanntesten internationalen Vertreter, Georg Marco, ist nach längerer Krankheit im 60. Lebensjahre gestorben. Zu Ezernowitz gebürtig, bezog Marco die Universität unb widmete sich dem Studium der Medizin, Parsits in .jungen Jahren trat. Roulette und Hakenkreuz. In Innsbruck vertragen sich Roulette und Hakenkreuz, wie wir gestern schilderten, recht gut; in Badgastein dagegen wird das Hakenkreuz dräuend gegen die dortige Spielbank geschwungen. Eine Abteilung des Bundes „Oberland" veranstaltete am Sonntag eine Demonstration gegen die Ga st ein er Spielbank. Sie begann nach heldenhaft deutscher Sitte rml einer Anzeige an die Gendarmerie, um sich gegen etwaige Prügel ruckzuverfichern. Dann zogen vierzig Hakenkreuzler vor die Spielbank und hielten Reden; das Wort „Schmach" kam einige Mab» darin vor, denn es ging ja völkisch zu. Hierauf wurden vaterländische Lieder gesungen, was entschieden Terror ist, da es musikalische Leute, die sich etwa in her Nähe aufhielten, gut Verzweiflung bringen mußte. Die Besitzer der Gasteirver Spielbank haben es eben nicht verstanden, sich's bei den Hakenkreuzlern zu richten; daher auch die völkisch sittliche Anwandlung. Roulette und Bakkarat sind gewiß ein Zeugnis des Tiefstandes, aber im Interesse der völkischen Einheitsfront wäre es besser gewesen, wenn die Gasteiner Demonstration unterblieben wäre. Denn was dem Hakenkreuz. in I nnsbruck recht ist, muß dem in G a st e i n billig sein. Der Brotpreis. Der Laib um 4V Kronen billiger. — Weitzgebäck unverändert. Die von den Bäckermeisters und Brotfabriken vorgenommene Errechnung der Gestehungskosten ergab für die nächste Verbrauchswoche ab 3. September folgende Verkaufspreise: der Nor m a ll a i b 5760 St. (bisher 5800 K., Verbilligung 40 K.); das E x t r a b r o t pro Kilogramm 5100 K. (bisher 5120 K., Verbilligung 20 K.); der w e i s; e W e ck e n 2850 K. (unverändert): das K l e i n g e b ä ck 300 K. (unverändert). Was man Kr sein Geld z« kaufen bekommt. Der Tätigkeitsbericht des städtischen MarktamteZ für den Monat Juli ist eilt interessantes Dokument. Ans ihm kann man ersehen, was gewisse LebensmitteHäudler in Wien den Käufern für ihr Geld vorzufetzen wagen. Voll 149 untersuchten Milchproben waren nur 55 einwandfrei, in 94 Fällen wurde Milch Vers ätsch nng durch Msserung und Entrahmung seistgestellt. Die Verwässerung ging in einzelnen Fällen bis zu 27 Prozent. Ranzige Butter und Butter mit übermäßigem Wassergehalt imtribc in mchrereu Fällen festgestellt. Beim Käse wird mit der Bezeichnung Vollfettkäse vielfach Mißbrauch getrieben. Ms Salami werden allerhand minderwertige Würste verkauft. «Was Äs Kognak, Likör und 'dergleichen in der: Handel kommt, enispricht in viÄen Fällen nicht den Ctikettebezeichnungen. Den Vogel aber schießt ein vom Marktamt beanständeter Eierkognak der Firma I. Casalis Neffe, 5. Bez., Margareten« stvahe 91, ab, der aus chinesischem Eigelb hergestellt ist, das mit Borsäure konserviert wurde und überdies zu geriirgen Alkoholgehalt hat. Diese Pantjcherei ist wegen der Verwendung von Borsäure schwer § e i und he i t §« JL iÄ-äpliL E m in crling teilnahmen. Es wurde dcM ain Zug der« tueubet, dessen EinrichtUllg berettS jeneir Anforderungen ent-' spricht, wie sie für den Verkehr auf der Stadtbahn not-weMg sind. Der Zug besteht aus eurem modernen Motorwagen, ausgerüstet m't delt neunten luftgekühlten Motoren, und aus zwei der nenesten Anhängcwagen mit elektrischer Bremsung Der Zug war mit Ballast ausgerüstet, der einer Höchstbesetzung von 200 Personen entsprach. Aus der Strebe waren die den Stadtbahnstationen entsprechenden Haltestellenentferrmugen ausgesteckt. Bei der Probefahrt wirrdc festgestellt, daß die dem Projekte der Elektrifizierung' der Stadtbahn zugrunde gelegte Re-segeschwindigkeit von ungefähr 22 Kilometern in der Stunde anstandslos erreicht wurde. Dabei sind die Aufenthalte in den Stationen schon berücksichtigt. Die mechanischen lind motorischen Ausrüstungen des Zuges erwiese,l sich-als vollständig für den gedachten Zweck geeignet. Bei diesen Probefahrten werden auch die Unterlagen für die Bemessung und Berechnung der Strom- Zuführung geschaffen. Dies ist nur eine Auslese voll Fällen, die das Mavktanvt seststellen konnte. Und wieviel minderwertige Ware dem Konsum zugeführt wird, wo die Kontrolle des Marktcmttes nicht hinreicht, das wissen nur die davon betroffenen Verbraucher. Die Lebensmittelmärtte. Fleisch bitligrr — Fettp Eier und Butter tmrer. Wie vorausgesehen wurde, hat die gute Beschickuntz des Rindermarktes und der verhältnismäßig schwache Fleischkonsum" eine weitere Verbillrgung des Rindfleisches bewirkt. Gestern hat sich im Großhandel Rindfleisch weiter um 1000 Kronen pro Kilogramm ermäßigt/ im Kleinverkaus gingen die Preise um 2000 Kronen beim Kilogramm zurück. Paralisiert wird diese bescheidene Preisherabsetzung durch das Anziehen der Fett-i preise, die sür alle Fettgattnngen um 1000 Kronen beim Kilogramm in die Höhe gegangen sind. Die Grünwarenmärkte sind anhaltend gut be-. schickt, trotzdem war gestern keine wesentliche Preisveränderung zu verzeichnen. Kartoffeln stehen in großen Mengen zur Verfügung. Aus >dem O b st m a r k t sind besonders Aepisel, Birnen und Zwetschken stark vertreten. Sowohl hiesige als arrch bosnische Zwetschken zeigen weiter sinkende Tendenz. Zwetschken hiesiger Herkunft kosteten gestern aus dem Naschmarkt von 1000 Kronen aufwärts, ivährend bosnische in mittleren Qualitäten 2000 Kronen, in besonders schönen Qualitäten W00 bis 2800 Kronen pro Kilogramm notierten^ « Eier und Butter verfolgen weiter steigende Tendenz, obwohl genügende Mengen zur Verfügung stehen. Eier kosteten gestern ans dem Naschmarkt im Kleinverkauf bis 4500, in vereinzelten Fällen bis 4560 Kronen pro Stück, inländische Butter notierte 60.000 bis 68.000 Kronen pro Kilogramm se nach Qualität. Holländische und dänische Butter zeigen sogar Preise bis 68.000 Kronen. Begreiflicherweise hält das Publikum mit dem Einkauf der tturen Ware stark zurück. Selbstmord edles Mörders. Bei idem Straflandesgerichte 2 befand sich der 46jährige Hilfsarbeiter Franz Resch wegen des Verbrechens des Gatten- und Kindesmordes in Untersuchungshaft. Er wurde gestern nachmittags in der Zelle erhängt aufgefunden. Der Mörder hatte fein Handtuch in Streifen geschnitten, 'daraus eine Schlinge gemacht und sie an einem Ms .der Wand hervorragenden Zulei tu-ngsröhr der ZewtraMeittmg befestigt. Der Fremdenverkehr. J>ll Monat Juni sind in Wiener Hotels 30.132 (43.244 im Vorjahre), im Monat Juli 35.735 (40.807 im Vorjahre) Fremde üb gestiegen. UkKcheres Wetter. Gestern morgens war eS in den Alpen noch stärker bewölkt. In den Gebirgstälern lag Bodennebel. TemperMren waren meist unter 10°. Tagsüber war eS heiter. Die Temperatur blieb unter 20°. Ueber Irland liegt ein Druckminimum mit stürmischen Winden. Voraussage: Kurz dauerndes Schönwetter, auffrischende südwestliche Winde, wärmer, vielleicht schon heute nachmittags rasche Trübung, nachts Regen, lebhafte westliche W i n d e und Abkühlung. » Verlobung. Frl. Elsa B « ch 8 b a u m, Eisenstadt, hat sich mit Herrn Isidor I i s ch m a n n, Wien, verloht. * Tie Blumenausstellung im Rathause. Die diesjährige Kleingarten-, SiMungs- und Wohnbauausstellung wird die Blumenpracht der Schrebergärten und Siedlungen zeigen. Alls der großen Estrade im Arkadenhos des Rathauses werden gewaltige Blumenterrassen zu sehen sein. Die Vereine und Genossenschaften haben im Emvevuehmen mit der Ausstellungsleitimg und deur Verbände für Kleingarten- Wesen die Zufuhr der Blumen derart orgalrisiert, daß^ die Hälfte der Vereine am Saulstag und die zweite Hälfte .der Vereine an, Donnerstag die Schnittblumell abliefert. Dadurch werden während der acht Tage an denmr die Ausstellung zugänglich ist, immer frische Blumen zu sehen fein. * Lebensmüde. Vorgestern abends hat der 37jährige Beamte und ailgebliche Direktor von Naphthagvuben Elnil Eduard Weber in seiner Wohnung in der JoseMdt Bevonal gellomnien und sich daun von einem Fenster Ms die Straße zu stürzen versucht. Die W^ngSdchabev« berieft einen Arzt, der den Manu ivegeu Verdachtes der Geistesstörung auf die psychiatrische Bcobachtungsstiation bringe» ließ. Die Ursache 'der Tat dürften fruanzielle Schtvierigketten sei». * Langfinger. Dem Kauiftnann B-erch-wcrch <mS Sfcett* I a tz, der zur.zeit im Gralld Hote-l wohirt, wurde tzeftem Vovmiltags in der Rasicrstlibc in diesem Hotel Ms dem Uebevwck, den er an der Wand ang-ehängt Hatte, die Brisstasche geftoWsr. Lix enihült drei Note« zu je 1000 Dinar, 4OV chische Kronen, eine oder zwei MilliovL».LLbe ^«ren «nd

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