Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-08-29 · Heft 1633 (29.8.1923) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1633 (29.8.1923)
Date
1923-08-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980714--15956-3002826
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Wiener Morgenzeitung. 29. Mtgttfi 19Ä Nr. 1639)' iitte Polemik über den Numerus clausus. Briefwechsel zwischen einem Warschaner Lniverfitiltsprosessor «nd einem Mitglied de« Institut de France. HM. 4 Men, Mittwoch ängstlich gchnteter: Schätze, pVtzlich den Dienst versagten. Wie cm Mensch, der bis zur Erschöpfung gearbeitet hat, plötzlich zu- DWnen-bricht. jo Wollten auch die Nücke, Schürfen, Strüimpse, Hamden mit einem Male nicht weiter. Vielleicht chattet: die Finger der Minden beim Watschet: zu hart in das brüchige Gelveibe gegriffet: — eit: Stück nach dem anderen zerfiel tmd selbst die raffiniertcstet: Flickkünste kannten nicht helfet:. Dcmtit erlosch die'letzte Hofsmmg auf eit: bißchet: Zerstreuung- Sie kann nicht nt ehr „.unter die Acute gehrt:", denn sie habt mvmer noch etwas auf ihre Würde und hat setzt kein ganzes Kleid uvehr außer den 'Sabbatkleiidern, die sie nm Semen Preis der Weit am Woclsentag anleget: würde. Es ist fast unmöglich, der Blinden zu helfen. Trifft man zufällig einmal jemanden zu Ha:tf,e, den utau. bittet: kann, so sagen auch Via gutmütigsten Mmfchen tadelnd: schon Widder die blinde Frau! Ja, itwrn kann doch nich: nur die eine unterstützett! Term sie begreifen wicht, daß es ein Elend ohne Ende ist, die Hilflosigkeit der Blinden, ein Kammer für de:: es keine Lösung gibt, nur ein kleines, Wittges Stückchen Trost und Vergessen. Anch diese Sommersrende ist der blinden Frau versagt. Da sie zerlumpt nicht in den Park gehen will, sitzt sie z:t Hache in ihrer Kammer, in die Sein Sonnenstrahl dringt und ans der einen: selbst im August Kellcwlus-t entgegen schlägt. Sie sitzt am Fenster und träumt von den Zeiten, da sie selbst noch fröhliche Sommerforien genoß, da sie mit ihren: Manne ins Gebirge gezogen itxrr, da sie die Sonne tmd den Wald, frohe Geselligkeit, geistige Anregung, die Schütcheit der Welt, da sie lebendiges Leiben genösset: hatte. Und wenn sie aus dom Tran m erwacht, dann schüttelt die blinde Frau die wilde Angst vor den: Verflieget: des Sommers mit allen - seinen posfnungen. Die Angst, daß das Warten aus ihre Beschützer virklich alles sein könnte, was ihr der Sommer bringt. K. M. Fnternationale Rote Kreuz-Konferenz. Gestern trat in G-enf die 11. Konferenz Internationalen Roten Kreuzes zusammen, an der Vertreter der verschiedenen Vereinigungen teilnehmen. Unter den Fragen, die auf der Tagesordnung stehen, sind besotwers zu erwähnen: Revision der Genfer Konvention, Entwurf zu einen: Statut über die Kriegsgesang e n e n b e h a ^dl u n g, internationale Hilfeleistung an von einem Unglück betroffene Bevölkerungen, rasche Feststellung von. Uebergrissen gegen die Genfer Konvention und Reorgani- 'ation des Internationalen Roten Kreuzes. Rn interessantes Preisausschreiben. Die ungarische Nationalversammlung hat sich allmählich M einer großen politischen Schmutzwäscheanstalt entwickelt, in welcher jeder bemüht ist, die Schmutzwäsche des anderen vor der großen Oeffentlichkeit auszubreiten. Daß in Ungarn diese parlamentarische Bösebuben-Komödie kein Mensch n:ehr ernst nimmt, ist ein offenes Geheimnis, aber dem ehemaligen langjährigen und einflußreichet: Abgeordneten Demetrius Lyka blieb es Vorbehalten, dieses sogenannte Parlament durch eilt Preis aus schreiben ad absurdum zu führen. Lyka veröffentlicht ein Preisausschreiben, in rvelchem er, von innerem Schmerz über die Zeitverschwendung der Nationalversammlung erfüllt, wie er sich ausdrückt, folgende Thesen zur Lösnng stellt: „Es soll aus dem amtlichen stenographischen Protokoll der Nationalversammlnttg festgestellL werden: 1'. Wieviele Sitzungen die Nationalversammlung gehaltetr hat; 2. wieviel Stunden im Laufe der Sitzungen auf die' Behandlung per sötrlicher Angelegenheiten vergeudet wurde,:, die das Land durchaus nicht interessieren; 3. sollen aus dem Protokoll alle jene von Abgeordneten gebrauchten unParlamentär: scheu Ausdrücke ausgezeichnet werden, die sich weder mit dem Anstand noch mit einem ernsten Berns vereinbaren lassen. Wird diese Aufgabe gründlich gelöst und werden die Aufzeichnungen vom übrigen Inhalt des stenographischen Protokolls subtrahiert, so würde sich die Kläglichkeit der Arbeit der ungarischen N-tt!-'n^l-'cr''amm-- kung für das allgemeine Wohl ergeben." Wie in Pose« ein Pogrom verhindert wnrde. Aus Warschau schreibt mm: uns: Bon den letzten Dauern ugsuur uh eit in Posen gibt der Korrespondent des „P r z e g l a d W i e c z o r n y", den man, wie das ganze Blatt, durchaus nicht im Verdacht besonders heftiger Judensreundlichkeit habet: kann, folgezches Bild: Während der erste:: Unruhen auf dem Sapiehaplatz begann ein unbekannter Agitator, um die Aufmerksamkeit von den Märktverkäufern, gegen die sich die Erbitterung der Menge richtete, abzulenken, plötzlich zu schreien: „An allem sind die Juden schuld, schlagt die Juden tot!" Diese populäre Losung fand gleich Widerhall, und dairt der Nähe des Platzes sich die Synagoge und das jüdische Kreisenasyl befinden, wollte eilte Anzahl der Demonstranten schon dorthin abschwenken. In diesem Augenblick rief eine alte Frau, indem sie auf die Bauern und andere Matktverkäufer deutete: „Liebe Leute, seht euch nur die Schieber an, wenn ihr unter ihnen einen Juden findet, so schlagt ihn tot!" Diei verdutzte Menge brach in Lachen aus und" der' Agitator ivar sofort verschwunden. _ Rabbinerwahl in Czernowitz. J den vakanten Posten eines orthodoxen Rabbiners w Czrrnowitzer KMusgemoi-rcke wurde Rabbiner Benzion S: \ n berufen, für welchen der Gereut der Kultusgeme-inde Abg. Dr. Strauch-er eine rege Propaganda entfaltet hatte. Im Zusammenhang mit dieser Wahlbewegung greift das zionistische Czernowitzer Wochenblatt „OWdische Zeitung den Gerent«: Dr. SitramLsr heftig atu Bor einigen Monaten richtete der Warschauer UuiversitätSprofessor Waelaw S i e r p i n 8 k i an Professor Hadamar, Mitglied des Institut de France, die briefliche Bitte um Ueb-ersendmig seiner wissenschaftlichen Arbeiten' für die Warschauer Bibliothek. Vor einigen Tagen langte nun die Antwort Hadamars ein, der Jude ist. Sie lautet: „Lieber Kollege! Ich ntache tnir Vorlvüvfe darüber, daß ich erst nach einigen Monaten Ihr Schreiben beantworte, das die mich ehrende Bitte un: lleberse-ndung meiner Publikationen für Ihre Bibliothek enthält. Die 9!achkriegsverhältn.sse sittd aber so, daß jeder von uns.mit zu viel Arbeit belastet ist, und das ist die Ursache, weshalb wir schr oft dringende Angelegenheiten vernachlässigen müssen. Ich muß Ihnen aber gestehen, daß in mir, als ich an die Absendnng meiner Puiblikattonet: dachte, die schon -lang hätte erfolgen können, Zweifel auftauchten. Aus -den Nachrichten, die mir zukommen, erhalte :ch manchmal det: Eindruck, daß Ihr Vaterland von Zeit zu Zeit seine cbktt Traditionen vergißt und daß Ihre Jugend, die doch von erhabenen Gefühlen begeistert sein müßte, einen bedauernswerten Antisemitismus zeigt, so daß ich eigentlich zu der Zeit, da ich Ihren Wunsch erfülle, nicht in:stände lväre, eine Lehrstelle in Polen zu erhalten, und mein Sohn bei Ihnen nicht studieren köntttc, wenn wir Bürger Ihres Landes wären. Uebrigens erfahre ich, daß die ganze Kampagne für den Numerus clausus, -Ivelche mit fchr schwachen egoistischen Argmnenten geführt wird, glücklicherweise ar:f Widerstand stößt, und auch atts Ihrer Fakultät hat sich eine Stimme des Gleichgewichtes und der Vernunft hören lassen. Es scheint übrigens, daß die ganze Kampagne wenig Aussicht auf Erfolg in den wissenschaftlichen Kreisen hat, wie dies ja auch von Menschen zu erwarten ist, deren Gedanken wie bei Ihnen durch Beschäftigung mit der Wissenschaft geläutert wurden: Ich tväre wahrhaft glücklich, went: Sie mir eine B c st ä t igung dieser trostreichen Nachrichten zukommet: ließen, noch mehr wäre ich darüber erfreut, da diese ganze Kampagne nicht nur ein Verbrechen gegen die Gewissenssreiheit und die Gerechtigkeit ist, sondert: auch gegen Polen selbst, da die Einsührtntg -des Numerus clausus nicht nur Polens Interessen schaden, sondern auch seine Ehre berühren würde. Die Ansicht der Krakauer Fakultät (soweit meine Berichte richtig find) ist vollkommen richtig, daß die Tatsache allein, daß jemals zu den Quellet: der Wissenschaft nicht zuyolassen wird, ein Verbrechen gegen die Wissenschaft ist. Ich gestehe, daß es mir schr angenehm wäre, went: der Gedanke an diese. Sache mich nicht bei der Mitarbeit an Ihrem Merke intellektueller und moralischer Vervollkommnung begleitete. Darf ich Sie darum bitten, ntich darüber aufznklärcn, wie die Dinge stehen? Ich danke Jhnet: im voraus und verbleibe Ihr aufrichtig ergebener Kollege I. H a m a d a r." Darauf antwortete der polnische Professor seinem Pariser Kollcgeu in einem französischen Blatte mit einem offenen Brief, in loelchem er dic Hinweise Hadamars auf die vergessenen edlen Traditionen Polens, auf die Unmöglichkeit, eine Stelle zu erlangen oder zu studieret:, und ans die Schädlichkeit des Numerus clausus hervorhebt und dann fortsährt: „Ich frage: Haben Sie, bevor Sie so schwere Beschuldigungen gegen mein Vaterland erhoben, sich von ihrer Richtigkeit und vom guter: Mastben Ihrer Jttformatoren überzeugt? Habet: Sie sich wenigstens Mühe gegeben, sestzustellen, worin der Numerus clausus besteht und was sein Z -w c rf ist? Ter Numerus clausus sst eine Beschränkung der Zahl der Hörer, die an jeder Fakultät ausgenommen werdet: dürfet:. Es wäre ohne Zweifel ideal, tvenn man an det: Hochschulen alle studieren lassen konnte, die des Wissens teilhastig werdet: wollen; was soll man aber tun, wenn es an Platz, Hilfsmitteln und Labpratorien fehlt? Unsere Warschauer Universität zum Beispiel, die nur für tausend Hörer gebaut ist, muß jetzt zehntmvsend Hörer anfnchinen; deshalb find wir gezwungen, die Zahl der Studierenden zu beschräniken, die Lebensverhältnisse zwinget: uns dazu. Es handelt sich hier nicht darum, eine Auswahl zwischen den sich Meldenden zu treffen. Das Projekt, welches Roulette und Hakenkreuz. Nachdem -das Semmwing-Spielbankprojekt daran gescheuert ist, daß seine Projektanten es vorzogen, die S-enuneringer Gaste aus einfachere Weise zu berau-ben anti> mit ihrer Beute das Weite zu suchen, weiß nun die „Stunde" zu melden, daß die Spielbank in Innsbruck, die schon gegründet war, nunmehr ihr Dasein auf wenig rühmliche Weise beschlossen -hat. Diese Spielbank wurde unter der Patronanz der Innsbrucker Gemeindeverwaltung errichtet, die bekanntlich von dem Ha-kenkreuzler Eder geleitet wird. Der- Schützlitdg der Gemeinde aber hört auf den weniger hakenkrenzlerischen Namen Goldberger de Buda; er ist der Inhaber der Spielbank. Weder Nam' und Art noch auch seine boxerische, ringkämpfevifche und autosährerische Vergangenheit schadete dem 'budisttschen Goldberger bei seinen Innsbrucker Freunden vom Hakenkreuz. Er teilte, wie das Mädchen aus der Fremde, jeden: seine Gäbet: aus: Die Wahlsonds der Nationa^atatttflm der Grotzdeuticken und d-« nalität beit Prozentsatz an Plätzen zu sichern, welcher d< Zähl ihrer Angchöriget: it: unseren: Staate entspricht. Werde? Sie das ein Verbrechen gegen Gewissensfreiheit und Gerecht'.^ keit nennen, das' Polen kompronrittiert? Oder wünschet: St vielleicht, daß wir dem auserwählten Volke besondere Privilegien einräumen sollen', indem wir ihn: n:ehr Plätze an den Hoch schulen gebet: als änderet:? Was läßt sich aber tun, wen» unsere Verfassung, die liberalste in der Welt, gegen eit: solche Unrecht ist, Sic saget: tveiters, für Sie gäbe es keinen Platz oi unseren Universitäten. Wissen Sie aber, daß von den dre Professoren, die Ihr- Fach bei uns lehren, einer Ihren Volke angehört. An der Lemberger und Krakauer Utuverjilä ist es einer von vieren. Diese Ziffer zweimal so hoch ist det Prozentsatz der Inden in tueiitciit Vaterland. Uebrigens teil« ich noch -mit, daß alle Doktorate in Ihren:,Spezialfach, die ar der Warschauer Universität verliehet: wurdet:, Juden ev langt haben. Wenn Sie das alles -wissen, werdet: Sie tun weiter der Intoleranz und der Verlengnmtg unserer Tradition beschuldigen? Wenn jemand die Vergangenheit und die Pflichten, dtt si? anferlegt, vergefsett hat, so sind cs Ihre Bolksbrüdcr, tvelch vor Hunderten -von Jahren in unserem Naterlande ein Asyl und Schutz -gesunden haben. Wie aber haben sie die Pslich -der Dankbarkeit erfüllt? In -der Zeit der Ausstände' und dei Kampfes für die Selbständigkeit häben die Juden stet; Sp i o n e n d ie n st e gegen Polen geleistet.' In der Zeit de: russischen Okkupation häben sie Verachtung gegen uufer* Sprache gezeigt und -sich bemüht, zwischen uns die rn-ssischc Kultur zu verbreiiett. Ich erinnere Sie, daß damals die Jttden itt Rußland arg verfolgt tonrden und daß der Eintritt in die Schulen ihnen verbotet: war. Damals aber ist es Ihnen nicht im Traunre eingefallen, Protest zt: erhebet: und gegen die russischet: Kollege:: Angriffe zu richten, von denen ja einige Mitglieder des Jnstitnt de Fra>:ee -waren. Während der deutschen Okkupation habet: Ihre Volksbrüder, die in Polen wohnen, ihre germanophilen Sympathien bewiese,t und bei der Ausplünderung Polens viel tmtgchotsen, und was für eilte Rolle haben die angeblich polnischen Inden llvährend der bolschewikischen Invasion im Jahre 1920 -gespielt, da polnisches Blut -Europa vor dem Einbruch der Barbarei gerettet hat? Es ist besser, dieses Meer von Niederträchtigkeit und Verrat nicht zu berühren. Die Inden haben sich immer und überall als erbitterte Feinde unseres Vaterlandes und'unseres Staates gezeigt. -Mit allen Mitteln, vor allem mit unehrlichen, waren sie bemüht, dem Aufbau und die Konsolidierung Polens zu stören, obwohl sie itt wirtschaftlicher Hinsicht glänzend leiben. Wie ist die „Vcr-folgung" damit verein-bart, daß sie in Polen fast den ganzen Hat:del beherrscht'haben? Die Juden, welche in Polet: wohnet:, begnügen sich aber nicht mit der Gleichberechtigung, die ihnei: die Verfassung gibt, sondern sie möchten Privilegien haben, sie wollet: über uns herrsch c ,n. Der Numerus clausus ist ihnen unangonehtn, weil sie den Borz:»g vor allen änderet: Bewohnern unseres Landes habet: möchten. lind wer führt die bo'lschewikische Propaganda in Polen? Wer befaßt sich mit Schmuggel? Wer wendet alle Mittel an, un: den Kurs der -polnischen Mark zu drücken? Wer führt illegal Gold und Valuten aus? Um das zu beantworten, genügt c§, ein-et: Blick ans die .Krintinal-statistik zu werfen. Wer bietet alles auf, um Polen in den Äugen des Auslandes herabzusetzen, Scheu Sic sich Ihre Jnsormatorct: an und Sie werdet: Antwort auf die Frage haben. Waclaw Sierpinski." Dieses Pamphlet ans der Propagandabibliothck des „Rozivoj" und der nationalistischet: Pogrompresse in Polet: müßte sicher nicht znm vollinhaMchen Mdruck gebracht werden, wäre es iticht mit der Unterschrift eines Mannes versehen, der seine akadennschen Titel -und Würden (Professor und ehentaliger Dekan der Philosoph:- scheu Fakultät der Warschaner Universität, Mitglied der Polnischen Akadem-ie der Wissen sch asten) ans den offenen Brief zu setzen für nötig hält. So sieht also ein Mann aus, der der geistigei: Blüte eines Volkes angchört und it: dessen Entwicklung ftihrend sein soll! Es wäre wünschenstvert, tvenn eine große Zahl von Blättern diesen Brief des Warschauer Utnversitätsprofessors abdrucket: tvürde, um der gesanrtet: Kultnvwelt das Bild — Innsbrucker Hakenkrenglerb'la l-t-es wnrde sein Pressechef. Kurzum, das Innsbrucker Hakenkreuz aller Schattierunget: machte sich dick „verdient". Goldberger wollte natürlich auch verdienen, aber die Sache zog nicht, obwohl alle Croupiers der Innsbrucker Spielbank Hakenkreuze trugen. Deshalb ist die Spielbank nun gesperrt und seither „arbeitet" Goldber-ger in seiner Spieliban-kdepettdancc in Jgls. Dort rnfen von ihm gespendete neue Kirchenglocken die Getneindeschäslein — nicht zur Roulette. So vertragen sich Haken kreuz und Kirche mit der Weltanschauung dcS „Buda". ~ Erdbeben in FnnsbrnL Wie die „Innsbrucker Nen-estet: Nachrichten" «teÜtefy wurde gestern um dreiviertel 8 Uhr früh itt In nsbrnck ein Erdstoß veuspürt^ der keinerlei Schaden anrichteie. Ihnen so sehr mißfällt, gcht darauf aus, jeder Natioetnes Warschauer Universitätsprofe'ssors zu zeigen. wurden von ihm gestärkt und der Chefredakteur de

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.