Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1632 (28.8.1923)
- Date
- 1923-08-28
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Cfcfe 6 Men, Diens tag Wkener Morgenzettüng. Jüdische Schulnachrichlen. * Jüdisches Realgymnasium, Men, 2. Bez., Castellezgasie -kr. 35. Die AufnahmsPrüfuiMN in die 1. bis 5. Klasse sowie die Wiederholungs- und Nachtragsprüfungen werden Montag den 3. September um 9 Uhr vormittags' abgchalten. Anmeldungen täglich von 11 bis 12 Uhr. Die bisherigen und die neu angenommenen Schüler versammeln sich Dienstag den 4. September um 4 Uhr nachmittags im Schulgebäude. * Talmud Thora-Misrachi. In dieser Thoraschule die allgemeinem Interesse begegnet, tvevden von tüchtigen Lehrern folgende Gegenstände unterrichtet: Chummasch mit Raschi, Nach, Gemara mit Kommentaren. Schulchan Aruch, hebräische Sprache und Grammatik, jüdische Geschichte und Geographie Palästinas. Hierbei wird insbesondere auf eine religiöse Erziehung der Kinder Gewicht gelegt. Unterrichtssprache hebräisch. Für solche, die die hebräische Sprache nicht beherrschen, ist ein Borbereitungskurs vorgesehen, der sie binnen kurzem befähigt, dem Unterricht zu folgen. Einschreibungen täglich, außer Samstag, von 9 bis 12 und 3 bis 7 Uhr im Schullvkal^ 2. Bez., Praterstraße 43, 2. Stiege, Tür 11. ' Vereine. Vorträge und Versammlungen. Chug Jwri, Brigittenau. Heute, halb 8 Uhr abends, im Lokal. AI. Bez., Karl Meißlstraße o, Mitgliederzusammenkunft. Bericht über den Kongreß. Referent Picker. Gäste willkommen. Hebräische Zeitungen liegen auf. Urania. Heute Großer Saal: 5 Uhr: Nordland. Halb 8 Uhr: König Dachstein. Kleiner Saal: Halb 8 Uhr: Sternschnuppen und Meteore. Kurssaal: 8 Uhr: Doktor Reinhold Lorenz: Deutsche Frauen in der Aufklärungszcit und in der Romantik. (1). Bühne Md Kunst. „Der Fremde." Ein modernes Christusspiel im Deutschen Bolkstheater. Ein Fremder kommt unter-die Gesellchaft in einem Londoner Boarding-House, die aus lauter schlechten Menschen besteht. Er saßt sie bei der ihnen allen (und allen Mensch:») gemeinsamen Eigenschaft, der Eitelkeit, und führt sie zu ihrem besseren Selbst zurück. Das Boarding-House verwandeln sich in ein Paradis aus Erden. So gestaltet der witzige englische Autor Jerome K. Jerome eine moderne Christuslegende. Hätte Siegfried Trebitsch das Stück übersetzt, so hätte man annehmen können, er habe es nicht verstanden, so wie er Bernard Shaws Melodramsatire „Der Teuselsschüler" durch Mißverstand zu einem langweiligen Stück gemacht hat. Aber es scheint, das; Jerome vor etwa fünfzehn Jahren (fo alt ist das Stück, das der Referent zum erstenmal sah) wirklich ein Legendenspiel im üblichen Londoner Melodramstil schreiben wollte. Es gibt Plattheiten darin, deren sich eilt Wildgans nicht zu schämen brauchte. Da und dort leuchtet ein kluges, beinahe dichterisch .geschliffenes Wort auf, wie etwa: „Nicht die Armut tötet, die Liebe, sondern die Furcht vor der Armut." Hätte Jerome das Stück heute geschrieben, so hätte wohl der Epilog genau umgekehrt ausgesehen; der Epilog, wie er ist, zicht nämlich die Legende zur Banalität herab. Dieses „Stück für Puritaner" — so würde Bernard Shaw sagen — wurde im Bolkstheater, das es nach einem Dutzend Jahren neueinstudiert wieder herausbrachte, zelebriert. Was der Sache wesentlich schadet. Weitab von diesem Gesamtton, der durch die schleppende Unzulänglichkeit des Hauptdarstellers noch verstärkt wurde, hat die Gestaltung der Magd durch Lina W o i w o d e Leben und künstlerische Echtheit, welche diese Darstellerin in allererste Reihe rücken. In weitem Abstand sind die treffliche Kathi T h a I l e r, Karl G ö tz und Oskar Sima zu nennen. Ein mir neuer Mann, Frarq Scharwenka, hatte Haltung. Das Publikum nahm das Stück mit der überzeugten Ergriffenheit, welche das Lesebuch verleiht, auf und spendete reichen Beifall. S. S. Tie Wintrrspielzeil der Robert Setzer<Mh«en. In der Renaissancebühne wird Montag den 3. September die neue Spielzeit mit der Premiere des dreiaktigen Lustspieles „Die hohe Schule der Liebe" von Koloman R e g e n y i, für die deutsche Bühne bearbeitet von Alexander Engel, eröffnet. Die Hauptrolle spielt Arnold Korff, der auch die Regie führt. — In der Neuen Wiener Bühne wird die Spielzeit Freitag den 7. September mit Gechart Hauptmanns „Die Ratten" eröffnet. Else Lehmann spielt die Frau John. Regie Karl Forest. — In dm- Kammersspielen findet die erste Vorstellung Dienstag dm 4. September stakt. Die Lustspiele „Allein!" („Seul") von Henri Duvernois (dmtsche Bühnenbearbeitung von Robert Bl.um) und „Der erste Beste" von Francis de Croisset (dmtsch bearbeitet von Otto Eisenschitz) gelangen zur Erstaufführung. Hermann N o m b e r g tritt sein Engagement an, Traute C a r l s e n spielt die weibliche Hauptrolle. Regie Hermann R o m b e r g. Jüdische Bühne (Hotel Stephanie. 2. Bez., Taborstr. 12). Ms Ehrenabend des brannten Komikers Dir. S. PotMmcze geht Donnerstag dm 30. d. das Singspiel ,/Dus Pintale Jid" in Szene. Hugo Thimig am Theater in der Josefstadt. Hofrat Hugo Thimig wurde von Max Reinhardt für mehrere Jahre an das Theater in der Josefstadt verpachtet. Frau Aknah gcht zur ungarischen Bühne. Wie das Bu-dapester Montagblatt „Reggel" berichtet, wird sich die Schauspielerin des B-nrgtheaters Bilma Aknah der ungarischen Bühne zuwenden. Frau Aknah hat bereits Enaagemcntsanträge vom Budapefter Lustspieltheater und vom Ungarischen Theater erhalten. Kammer-Tanzabend in der Urania. Donnerstag den 30. d., halb 8 Uhr abends, findet im Großen Saale der Urania der erste diesjährige Kammer-Tanzabend der Schwestern Elsa, Berta und Martha Wiesenthal unter Mitwirkung des Urania-Orchesters statt. Der nene Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper. Die Generalintendant der Berliner Staatsoper hat den Mannheimer Dirigenten Erich Kleiber mit fünfjährigem Vertrag pt Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper bestellt. Kleiber ist der Nachfolger Leo Blechs, der die musikalische Leitung des Deutschen Opernhauses in ChaLlottenburg üoer-- nammeu hat. Jnsobu der Ernennung Kleibers bot der Dirigent der Staatsoper Dr. Fritz Stiedrh sein Entlassungsgesuch eingereicht. Ein Einstein-Porträt Orliks für den Bezalel. Der Leiter des Bezalel Prof. Schatz erhielt die Mitteilung, daß der bekannte Maler Emil Orlik Einsteins Bild male, das nach der Fertigstellung im Bezalel im Saale der „Berühmten jüdischen Männer" dauernd ausgestellt werden soll. R. S. F. S. R.-Phcmtaste für großes Orchester. Der junge Petersburger Komponist Polferow hat, wie aus Petersburg berichtet wird, eine pathetische Phantasie für großes Orchester unter dem Titel „R. S. F. S. R." (Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik) komponiert. Die Phantasie schildert im Anfang die Begeisterung und das Chaos des Revolutionskampses, worauf als Tonbild der erstarkenden Gegenrevolution ein Militärmarsch und die alte Zarenhhnrne , hörbar werden. Zugleich erscheint das Motiv eines revolutionären Kampfliedes, wodurch die Ansangsper'.oide der Roten Armee geschildert werden soll. Dann ertönt bei den Bläsern das * Hauptthema als mächtiger Aufruf, die Instrumentierung des Kampfmotives wird immer imposanter und im Finale erklangen fortisfimo das R. S. F. S. R.-Therna in der der russischen Melodie vertrauten Tonreihenfolge ve-sol-fa-sol-re, das Kampflied und die Internationale, die gleichseitig von,einem Chor vorgetragen wird. „Holle." I os m a S e l i m, die unerreichte und unerreichbare Bortragskünstlerin, feiert nach einer an Erfolgen, und Triumphen reichen Auslandstourne« mit ihrem genialen Gatten Dr. Ralph Benatzky wieder nach Wien zurück und beginnt Samstag den 1. September ihr Gastspiel in der „Hölle". Mit ihrem neuen von Dr. Benatzky verfaßten und kompon'erten Repertoire wird Josma Selim die Zuhörer begeistern und neuerdings den Beweis für ihre große Kunst erbringen. Jeder Wiener, der in den letzten Monaten Deutschland. Holland oder die Schweiz besuchte, kennt den Namen K a r l N a p P. Dieser beste Groteskomiker Deutschlands debütiert ebenfalls am 1. September in der .Hölle" und wird das Wiener Publikum, welches so viel Sinn für Humor hat. mit seiner überwältigenden Komik ergötzen. Nennt man die Neuerscheinungen am Kabarett, so findet man den Namen Martha Jäckel an erster Stelle, eine hochbegabte, in Deutschland anerkamrte und sehr geivertete Diseuise, die. auch neu in Wien, für die „Hölle" verpflichtet wurde. Ebenso Elinor und Enrique Harrys, die von ihrer südamerikanischen Tournee, auf der sie di« denkbar größten Erfolge feiern konnten, zurückgekehrt sind und in ihrem originellen spanischen Tanzakt mit ihrer vollendeten Kunst brillieren werden. Guido Gialdini, Kunstpfeifer in höchster Vollenduirg, genannt der „Paganini der Pfeiskunst", der in Amerika ebenso wie am Kontinent keme Konkurrenz hat, wird alle Zuhöver mit seiner virtuosen Fertigkeit überraschen. Karl Farkas, der bekannte Conferencier, Improvisator und Humorist, erscheint in der „Hölle" mit ganz neuem selbstderfaßten Repertoire. Durch seine geistreiche und witzige Art hat sich Karl Farkas einen großen Anhängerkreis erworben, der diesem Liebling treue Gefolgschaft leistet. Eine ganz neue und sehr amüsante, originelle Form des Kabarett- Sketches, ,ß)ie Dame ohne K l e' d", wird von dem bekannten Filmstar Heinrich Peer gespielt, der hiermit ebenfalls zum ersten Male vor das Wiener Publikum tritt. Endlich Mat Wonderwald, eine junge, bildhübsche Kabarettistin, und Lelette Tel ly s, die mit ihren englischen, französischen und deutschen Chansons überall den größten Erfolg erzielte. Mit der musikalischen Leitung wurde Prof. Paul P a l l o s, der Meister am Kabarett, betraut, dessen geniale Chansonbegleitung schon für sich allein den Erfolg verbürg. Mit diesem grandiosen Censat'onsprogramm eröffnet die .Hölle" ihre diesjährige Wintersaison. Kartenvorverkauf an der Tageskasse in der ,Hölle" (Telephon 9300) täglich von 10 bis 1 Uhr und von 3 ms 7 Uhr und in sämtlichen Theaterkcrrtenbureaus. _ (Entgeltlich.) Aus den Theatern. Im Deutschen Bolkstheater gelanat morgen Anton O h ot n s Schauspiel „Die B r üd e r v o n S t. B er nhar d" zur Aufführung. — Freitag den 31. d. schließt der vollstmül'che Zyklus mit Anton Wildgans' neu einstudier-- ter dramatischer Dichtung „Armut" ab. Im Raimund-Theater gelangt heute die Gesangs- Posse „Vierzehn Tage Arrest" zur 76. Aufführung. _ Gerichtssaal. Einwendungen gegen die Wohnnngetündtgung müssen nicht begründet werde«. .Eine für gekündigte Mietparteien wichtige Entsch-eiidung hat das ZiviNandesgericht als Rekursgericht geffällt. Der Selcher und Hausbesitzer Franz Obe na ns hatte .den Gallischen Glasfabriken, Gesellschaft m. b. H., die Bureauraume auf dem SechshaBericckrtel wegen dringende« Eigenbedarfes, da er sie für sein Selcheve'ipersomrl benötige, gekündigt. Die geklagte Gesellschaft wendete evst bei der Verhandlung vor dem Bszirksgericht Fünfhaus ein, daß es sich hier nicht um eine Wohnung, sondern um G-schä>ftsrä.umlichkeiten handle, Geschäftsräume alber dem Kündignngsgrund des dvingenidm Eigenbedarfes nicht unterliegen. Der Richter erNärte die Kündigung für recht sw irkfam, weil die Einwendung. daß die gegenständliche Beftandsache Nicht eine Wohnung. sondern ein GeschäftslMll sei, erst bei der Vechandlung, also verspätet, eingebracht worden sei. Die Einwendung hätte nach Ansicht des Richters sofort vorgsbracht werden sollen. Bei der Berufungsverh andlnng gegen dieses Urteil machte der Berufungsdertreiter geltend, es sei nicht erforderlich, daß die gekündigte Partei die Einwendung gegen die Kündigung sofort begründet, es genüge, wenn die Einwendung überhaupt eingebracht wird, begründet braucht sie erst bei der mündlichen Vechcmdlung zu weiden. Der Richter durfte daher die Einwendung, daß es sich hier um ein Geschäftslokal handelt, nicht als verspätet zurückweisen. Der' Charakter als Geschäftslokal ergab sich schon . daraus, daß die Mieterin eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist. Eine solche Gesellschaft hat ein Bureau, aber nicht eine Wohnung. Das Zivillandesgericht gäb der Berufung Folge und erklärte die Kündigung für unwirksam. In der Begründung wird hervorgehoben, nach § 31 des neuen Mietengesetzes genüge es, daß Einwendungen überhaupt erhoben werden, eine sofovtzige Begründung der Einwendung sei nicht erforderlich. Bei einer Gesellschaft m. b. H. handle es sich immer um Geschäftsräume, solche unterliegen aber nicht dom KündiLuugsgrund des dringenden EigenIbeldarfeK. 28. August'1923 Nr. 1632 Loliswirt. Gestempelte Krone 0.0078 Centimes. Auszahlung Wien — 0.00777s kenttmer. Ju Zürich notterte 27./B. 25./S. die österreichische Krone .... . 0.0077V, 0.0078 die österr. gestempelte Krone . . . 0.0078 0,0078*A die tschechische Krone. . 16.20 16.25 die Mark ... . 0.0001 0.0001p" Holland. . 217.60 218.- New-Iork. . 553.- 553.— London ...... . . 25.20 25.20 Paris .. 31.30 Mailand ... . 23.95 23.90 Belgrad... . 5.75 5.67V, Bukarest.. . . . 2.45 2.40 Sofia .. 4.90 23ubci{)cft ,»»»««»»,» . 0.03*/« 0.03 Vs Warschau. 0.0024 Internationaler Valutenmarkt. Auf den internationalen Märkten hat die Devise Berlin auf die ungünstige Aufnahme der Rede Stresemanns n Paris eine neuerliche Abbröckelung erfahren. Sie notierte it? Zürich 0,0001 gegen 0,000115 am Vortage. Auch in Berlin sind die westlichen Devisen neuerlich ge, stiegen, so der Dollar von 4,688.250 auf 5,596.000, London von 21,196.875 auf 25,436.250, Paris von 261.345 auf 319.200.- Ju Zürich halben sich die westlichen Devisen ein wenig gesenkt. Hingegen hat sich Zürich auf Stützungskäuse erholt unt notierte 31,45 gegen 31,30 am Vortage. In Wien wurden folgende offizielle Valutenkurse iw Clearing festgestellt: Geld Kars vom Ware Geld ✓ 28030.- 27970— 739.- 733— 739.- 733— 0.0133 0.016 3150.- 3124— 3.95 3.85 306.- 309— 11520.- 11480— 13290,- 13280.- 324000.-323000.- 9420.- 9380— 3.161.- 3049— 71185,- 70935— 4018.- 3952— 2090,— 2080— 612.— 603— 18880.- 18820.- 0.30'/, 0.30 12875.- 12815— 24. Aag War( Gleariagkarse der'Österreichischen Nationalbanl vom 27. August 1928. Devisen (Schecks und Aus- 7ln, Zahlungen) fUß Amsterdam k. 1 doll. Gulden . 4 27970.— Asrntm 1 jux. Kronen .... 6 735.— Bc gr d 1 Dinar . 6 735— Berlin 1 deutsche Reichsmark , 8 0.0123 Brüssel 1 belgische Francs . . 4'/. 3144.- Budapest 1 ungarische Kronen . ß * 3.85 Bukarest 1 Lei. 6 304.— Chrlstlanla 1 norweg. Kronen , 5 1148u.— Kopenhagen 1 dänische Kronor , 5 13250.— London I Pfund Sterling ... 3 323000.- Madrld 1 Pesetas ...... 3'/, 9380.— Mailand 1 Lire .... * I! 6 3049.- New York 1 Dollar. 4 70935.- Parls 1 Francs.. . 5 4002.— Prag 1 tschecho-slow. Kronen , 5 2080,— Sofia 1 Lewa .7'/, 608,— Stockholm 1 schwedischeKronor , 41!, 18820.— Warschau 1 polnische Mark . , 6 0.29'/, Zürich 1 schweizerische Francs , 3 12825.— 28970,-. 737.J 737.-, 0.017* 3136.-. 3.9j 311.-» 11520.- 13320.- 324000,— 9420,- 3961.- 71185,- 3968,-' 2090.- 607.- 18830.- 0.31 12865.- Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar aufw, » . kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * » » 100 ) , . . kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner » , Deutsche Noten zu 1000 Mark. , * » » ioo ■ « » . kleinere. , . , Engl, Noten von 5 Llvrest, aufw, , » kleinere. Französische Noten IOO Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, n B kleinere . . . JugosL Noten ungest. zu 1000 Dinar » . . » 100 a a kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, » kleinere.... Rumänische Noten zulO0Ou.50OLei a a kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel m m m m 100 a a a a kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische NoteoJOO Pesetas . . Tscheche-slow, Not, v. 1000 aufw, » . kleinere , Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. . zu 10.000 Kr, ... . . kleinere ..... 7C560.— 70960,- 70560— 70860- 70460.— 70860.- 70460.- 70860—' 3105.— 3135.- 3085— 3115— 586.- 594.- 581.— 589- 566?— 574!- 66l!- 569- 13100.- 13180.- 13120. — 13200— 0.0122 0.0132 0.016 0.011 321200!- 32380o!- 321200— 322800!- 321000.- 322600.- 321000— 322600— 3965.- 3995.- 3905.— 3935— 27730.— 27930.- 27770— 27970— 3025.- 3045.- 3025— 3045— ■ 3005.— 3025.- 3005— 3025— 726.— 732.- 724.- 730— 718!— 724.- 71C— 722!- 11340_ 11420.- 11340— 11420— 0.29 0^1 0.29V, 0.31V, 0.24 0.26 0.24V, 0.26‘A 283.- 297.- 288— 392— 263.- 267.- 268— 272— -!- -!- -!- — 18610*.— 187m!- 18610— 18710— 12710.— 12790.- 12700— 12780— 9260.— 9340.- 9260— 9340,-4 2062.— 2o78.— 2062— 2078— 2057.- 2073— 2067— 2073— 2.10 2,30 2.10 2^0 2!Ö5 s!25 2!o5 Ü2S *) SpammngSänberung. Textilarbeiterstreik in Bialyftok. Aus Lodz berichtet man uns: Wegen LohHordemm gen der Textilarbeiter ist in Polens zweitgrößtem Textil^ rnL-ustriezentrum ein Streik ausgebrochen, der bisher nicht beendet werden konnte. Die Verhandlungen mit den Unternehmern und Arbeitern wurden resultatlos Abgebrochen. Der größte Teil der Appreturen ist stillgelegt. Die Arbeitet in den Spinnereien wurden mit zweiwöchiger Frist gekündigt und d>er Betrieb in den Spinnereien steht vor völligem Stillstand. Dieser ist auch durch den M a n g a n Rohmaterial, welches infolge der riesigen Pveissteigerung nicht mchgeschafft wenden konnte, unvermeidlich. n uusere Leser Itt Polen und Deutschland! Infolge des tiefen Aurs standet der Z)olenmark und Reichsmark sind wir genötigt, in nur teilroeiferAnpaffung an öiehohen 5elb st kosten die Bezugsgebühren der „Wiener Morgenzeitung" für polen und Deutschland mr ab 1. September 1923 wie folgt zu erhöhen: Polen: Monatsabonnement poln. Mark VV.9V9 Deutschland: „ Reichsmark 500.000