Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1632 (28.8.1923)
- Date
- 1923-08-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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* Kr. 1832 ' Men, Dienstag .. Mener MorgenzettiLng. Berdoppelung des deutschen RotenuMaufes in einer Wiche. 116 Billionen Reichsmark. — Der Staat schuldet in Schatzscheinfom 177 Billionen. - Verringerung des deutschen Goldschatzes. Berlin, 27. August. Wie der Ausweis der Neichs'bank vom 15. d. ergibt, haben sich Anlage und Notenumlauf der Bailk in der zweiten Augustwoche rund verdoppelt. Die gesamte Kapitalsanlage ist um 120,2 auf 233,9 Billionen Mark gestiegen. In der Hauptsache entfällt diese Zunahme der Anlagen auf das Schatzanweifnngskonto, 'das von 79,6 auf 177,6, also um 98 Billionen M a r k a n g e w a ch s e u i st. Auch das WechfelportcfcuiCTc zeigt eine erhebliche Steigerung; es stellte sich am ' 7. August auf 25,3 und stieg während der zweiten Augustwoche um 24,2 Billionen Mark, so daß es sich nunmehr auf 4 9,5 Billionen Mark beziffert. Dabei ist zu berücksichigen, daß von diesem Betrage ein erheblicher Teil auf Juso sso Wechsel und Schecks entfällt, für welche die Neichsbank als Inkassostelle, aber nicht eigentlich als Kreditgeberin in Betracht kommt. Des weiteren sind in dieser Summt erhebliche Kredite enthalten, die im Interesse des Reiches erteilt wurden imft insbesondere der Sicherung der Volksernährnng und der Kohlenversorgung dienen. Als reine (Geschäfts-Wechsel werden kaum mehr als 30 Billionen Mark anzusprechen sein. Der größere Teil der i>n Anspruch genommenen Kredite floß diesmal den fremden Geldern zu, nxrs im wesentlichen Äamit zusammenhängt, daß in der Berichtswoche der Verkehrsbodavf an baren Zahlungsmitteln leider noch immer nicht ausreichend befriedigt werden konnte. Die fremden Gelder zeigen demgemäß eine Zunahme um 75,1 auf 113,2 Billionen Mark. Der Bauknotenumlauf ist weiter um 54,1 auf 116,4 Billionen Mark 'angeschwollen. Im Umlauf der Darlehenskasienscheine trat eine geringfügige Verminderung von 11,5 auf 11,4 AM liarden Mark ein. Das bei ausländischen Zeuträlnotenbcmken ruhen'de GoMePot hat sich um 80 Millionen Goldmark vermindert, die zur Sicherstellung von seit 'längerer Zeit laufenden Krediten verwendet^werden mußten. Das freie Golddepvt im Ausland ging damit 'auf 10 Millionen Mark zurück. Der Goldkassenbestand der Bank änderte sich nicht. Der Bestand au Münzen aus unedlem Metall nahm um 2,3 auf 22,1 Milliarden Mark ab. . Die Darlehenskassen des Reiches erhöhten in der Berichiswoche ihre Ausleihungen nur 10,1 auf 12,7 Billionen Mark. Sie führten einen dieser Steigerung entsprechenden Betrag an Darlehenskassenfcheinen an die Reichsbank ^ab, so daß deren Bestände an solchen Scheinen auf 12,6 Billionen Mark anwuchsen. . «snai Der Wiener Geldmarkt. Geld war gestern wieder in ünge- , wohnlich großen Beträgen angeboten. Es sind nicht allein von der Postsparkasse, sondern auch von einigen Großbanken namhafte Beträge offeriert worden. Der Zinssatz hielt sich bei einvicrtcl Prozent pro Woche. Man will Anhaltspunkte dafür besitzen, daß der Abbau des Zinssatzes, wie er am Schlüsse der vorigen Woche in Angriff genommen, nicht ohne Einfluß von seiten der Bundesregierung ins Werk gesetzt wurde, welche dadurch auch den Zinssatz für die Industrie zu drücken beabsichtigt. Die heurige Wclternte. Aus Nom wird gemeldet: Ueber die bisherige Welternte gibt das internationale Ackerbaubuveau in Rom eine Statistik heraus, tvonach die Zunahme der Getreideproduktion in Europa gegenüber 1922 bis jetzt ungefähr 40 Millionen Zentner oder 17 Prozent ausmacht. Diese Zunahme wird sich noch ansehnlicher erweisen, wenn die Allgaben über Deutschland, die Tschecho-Slowakci und Südslawien vorliegen, wo die Errrte befriedigend itirb auf alle Fälle günstiger ausgefallen ist als iln letzten Jahre. Jir Nordafrika ist eme Zunahme von 11 Millionen Zentner oder 27 Prozent zu verzeichnen, während in Nordamerika eine Verminderung um fast 22 Millionen Zentrier oder 0 Prozent cingetreten ist. Irr Asien ist der Erntecrirag ungefähr» gleichgeblieben. Nach alleil bisher vorliegenden Allgaben scheiilt die Getreideernte von 1923 um 29 Millionen Zentner günstiger anszufallcn als im Vorjahre. Die Roggenernte weist in Europa eine Vermehrung um 19 Prozent oder 50 Millionen Zentner auf und ist auch in den andereil Erdteilen reichlicher ausgefallen, Nordamerika ausgcnommell, wo sie mil 28 Prozent hinter dem vorjährigem Ergebnis zurückbleibt. Die Baumwollernte scheint in den Vereinigten Staateil um 10 Prozent besser auszufallcil als im Jahre 1922 itnb um '- Prozent besser als die Durchschnittscrnte in ben letzten fünf Jahren. Die Trockenheit hat jedoch in einigen Gegenden im lebten Augenblick noch Schadcil angerichtet. Deutfche Firmen als Aussteller in Moskau. Aus Berlin wird berichtet: Wie „Ost-Expreß" aus Moskail nleldet, haben folgende deutsche Firmen auf der Moskauer landwirtschaftlicheil Ausstellung ausgestellt: Daimler, Krupp, Lanz. Lippmann, Mercedes, Sicmens-Schnckert, Junkers, Rhcinmetall, A. E. G. und andere. Goldkopeken als Postgebühren. Berlin, 27. August. (Tete-Komp.) Wie Ost-Expreß ans Moskau meldet, hat ' die Sterff-etregi-ernng sämtliche Post- und Teleigvaphentavife in Goidkopekeit (1 Kopeke ist 0,01 Rubels sestigefetzt. Die Umrech- N'una in Sowi-ctrnbel 1933 bat durch A-uWplikaLion mit einer SchNsseliE zu erfolgen, die .Weilnm'l des Monats bekcmntgegcbeii lverden soll. Bis Ende August beträgt der Multiplikator 130 für Post- und 160 für Telegrcmlimgeibiühren. Expositnr des amtlichen Mcsscdienstes auf der Wiener Herbstmesse. Der amtliche Atesfedienst des Anßenhandels-- dienstcs der österreichifchcn Handelskammern. 1. Bez., St-nbennina 8—10, wird — wie bisher — auch während der kämmenden Hevbftntesse in der Rotunde sowie im Mefsepalast Expofitilreu errichten, und zwar wird sich das amtliche Mesiebureail der Rotunde ,'ul Südportal ders-elben, links, das des Messepalastes itm 1. Stock dieses Gdbändes aaitf Zimmer 4 befinden. Dem Messeldienst obliegt die Vidi-erninig der RiesseanJrä-ge, loelche Voransfetz-lmg ist. daß die betvüfsenden Aufträge die für die Messeabschlüsse »ovntierten Begünistigungeu genießen, ferner die Erledigung, boziehungÄv-eils-e Woi-tertei-l.ung von ö st c l* r e i ch i's che!jt E i nu n d An sfnh ra n is >u ch v n sowie di e Beso rgung den 1 ls ch e r E i n!f n h rb-ewi ll ignngen. Die Listen jener Waren, welche der Einfnhrgenchmigmtg durch den Äteffedi-cnst entzogen und also auch iv-ährcnd der Messender Zentralstelle vorbehal-tc-n bleiben, sind sn den genannten Expolsitur-en ein-zufehen. Einlfuhranfuchen für solche Waren und Ausfuhranfnchen überhanlpt werden vom Mesiedienst z»r beifüowovtenden Vorlage an das Finanzminister iiüin gegen Oietouruierung binnen 34 Stunden übernommen. Anßerden, steht der aul-tliche Messedienst für Zollnnd kommerz'ielle AuMüOe sowie zu IlNerventionen in Geschä'ftsdi'sifercmen ^ur BcrfügU'n-g. Ratifizierung des Südbahnakkords durch Ungarn. Aus Budapest, 27. d., wird itnö berichtet: Die Nationalversammlung bat hellte ben Gesetzentwurf betreffend die Ratifizierung des in Ronl vereinbarten internationalen Südbahnubereinkommens erledigt.! Wiener Trarrsaktionen in der polnischen Petroleuinindustrie. Warschau, 27. August. (Well.-Mmp.) Jil der letzten Zeit Haibon in. Pololl, wie „Qst-Expreß" ilieldet, eutschcidende. Lrausa'kt'ionen Wiener BarBgruppon in der polnischen PJiphtihaiildustrie stattgesnudell. Allster Käu'sen von grasten Paketen bisher in fvatvMilschm und bÄgiischon Händen befind! ichen Aktien potlrilscher Potrolollurgeisellsch'aifton lind der österreichischoll Floridsdorser Raffileerie A.--G. ist >dcr All>fka.ns der Aktieil der Jriag durch die Eastigliolli-Grllppe sowie als wichtigstes Ereigu'is die Beteilglmg der Wiener Unionbauk an fotMu großeil Doulbvojiva-Kouzern besannt aowovdcil. Wiener Börse. Haussierende Tendenz. Die entschiedene Erleichterung des Gelinnarktes wie allch die andauernd günstigen Nachrichten, welche aus Prag über die dort herrschende Börsenstimmnilg einlangten, hoben der Wiener Börse ein ällsterst flottes Tempo verliehen. Im.Verlaufe der Feiertage hatten sich große Aufträge angesammelt, die zu - Börsebeginn . zur Ausführung kamen. Dies gab der Börse schon gleich zu Beginn ein äußerst festes Ansseheil. In der Kulisse war die Nachfrage fahr stüvmisch. Doch konilten, als die angosammelten Aufträge erledigt warelr, die Erstkurse nicht gehalten werden. Trotzdem schloß die Börse zu viel höheren Kurseil als cmn Vortage. Es hatte den Anschein, als ob sich eine große Hausse zu entwickelll beginne utld die lriedergedrückte Börsenstimumllg der Vorwochen in das Gegenteil' nungeschlagen hätte. In der lKnlisse hatten die Bankwerte die Führlurg. Namerrtlich ungarische '.Kreditaktien, von denen es verlautete, daß sie auf fmnzösische Rcchnnng ans 'dem Verkehr genommen >!vevdeil, warcll heiß nnlstrittene Favorits. Sie profitierten 85.000' K. Nicht so große Knrssprünge, Wohl aber ein ällßerst reges Geschäft zei.gte sich auch in österreichischen Bankwerren. Es profitierten llitloußanf 37.000 K., Länderbank 21.000 K., Anglobank 13.000 K., Tepositellbank 8100 K., Britisch-ungarische Bank 59.000 K. und Bankverein 10.000 K. Die Kllilde über die Bereitwilligkeit der Stadt Wien zur Ctektrifiziernllg der Stadtbahn, und das großzügige damit verbilndene Programm hatten lebhafte Nachfrage nach Elektrizitätsaklien h-ervoogernfen. Es stiegeir Union nm 199.0ANK., Waagner nln 28.000 K., Felten n/m 31.000 K. Bon beit andereil Jndllstriewertcn der Kulisse ccholten sich Alpine Molltan mn 35.000 K., Staatsbahn «nt 46.000 K. Besonders die tschechischen Industriewerte waren Gegenstand regen Interesses. Es gcwaltnen Poldi 69,000 K., Skoda 170.000 K. Südbahllwerte waren ans die Kunde von der Raiisiziernng des Akkords -durch Italien, Jngoslaivielt und Ungarn begehrt. Es bessertelt sich Südbahn-Aktiell nm 20.000 K., Juli-Süd n.nl 16.000 K. Int Schrankett war die Tendettz durchivegs fest. Die liteisten Werte wiesett elttschiedene KllrKbefsertmgen attf. Nanlelitlich Tschechenwerte wareit Gegcltstand regsten Iltteresses. Maschinellwerte wareit stark begehrt. Es profitiertett. Brünit-er Maschinen 98.000 K., Dencs 55.000 K., Ringhoffer 100.000 K. Bort -den übrigett Maschinenwerten wäre besonders die Steigernng von Zieliniewski nm 65.000 K. Alt erwähnen. Bon beit Petroleniwverten profitierten Apollo 40.000 K., Fa nto 400.000 Kronen, Karpathen 76.000 K.. Galizia 2,?00.000K., Naphtha 56.000 K., Schodnica 180.000 K. Bezugsvechte: InternattEale ^Hande'ssbanl 16.000, Ultionbank 76.000 bis 86.000, Korkstein 9000 G.. Sarajevo Bra,t Geld, Wiener Solo 55.000, Afeb 7400, A. E. G. 7000 bis 9000, Stertt n. Haserl Geld, Epple u. Bnxba>n>lt 3500. Zltlf dem Anlagentarktc waren besonders tlschccho-sloiwakische Papiere ans Prager Rechnmtg gefragt. Bon den Exoten notier teil: .Erdöl 70.600 bis 78.000, Eos 3500, Jriag 395.000 bis 350.000. Mraznica .300.000 bis 310.000, Universale 31.000 bis 32.760, Wiener Waffe,t 29.000 bis 31.000, Holzverband 24.000 bis 26.000. Kongresszeitung des XXII. Zionistenkongresses Vollständige Reihen (Nr. 1—11) zum ermässlglen Preise von tsch, K 1V.— vom Kongressbureau (Karlsbad, Schützenhaus) zu beziehen. * Bestellungen unter Beifügung der Beträge sind spätestens bis 31. August d. J. an das Kongressbüro zu richten. ..’ ’ 28. August 1923 ' ~ Seile T Me WarenmiMe. (Eigenbericht der .Wiener MovgenAüikmg".) Hopfen. Ant Saazer Hopsemnarkt hält die Ruhe mit Rücksicht auf die etwas gclbesserbe' Ernwanssichten an und traten, nur wenig Käufer auf. Die Kundschasishändler. welche Aufträge iltz Händen haben, warten zu. währelld manche Platz-eigner trachten, sich -der alten, überschüfsigen Ware zu entledigen. Das Ausgebot ist zurzeit noch etwas größer, wie die Nachfrage uatb wurden einige Posten z,r 2700 bis 2800 tschech. K. pro 60 Kilogramm ge^ handelt. Alte 1921er notieren 3200 -Vis 2300. Die ausländischen Ertragsanssichten lauten nicht günstig. Eine an sich gute Ue'berwinterllil.g wurde durch die bis zum Iirli dauernde allßergewöhnliche kühle und nasse Temperatur sehr beeinträchtigt, und die darauf einsetzende starke Hitz- Periode hat das übrige getan, um dem Produkt zu schaden. Das Weltmarktgebiet famt sich auf die. Hopfenernten von' Belgien und Frankreich, die schähungslvetse 50.000 Zentner errrten werde,!, auf die Produktion von England, das einen Ertrag von 180.000 Zentner schätzt, und die amerikanischen Ergebnisse von etwa 160.000 Zentner stützen. Für Deutschland jedoch scheiden sich diese Gebiete aus; Goldzollanfschlag, der hohe Devisenstand und die Schwierigkeit der Devisenbeschaffung, sofern eine Einfuhr überhaupt lveiter gestattet werden sollte, drängen Deutschland in dieser Hinsicht aus dem Gebiete, der Weltwirtschaft. Seide. Die allgslneine. Marktlage hat — wie aus Mailand gemeldet wird — eine ganz wesentliche Besserung -erfahren. Die Olachfrage nach Gregen hat sich hauptsächlich stark vermehrt. Auch. Liesevungswaren pro Oktober fiuden flute Abnahme. Selbst die gezwirnten Seiden und namentlich die Organtine sind weniger vernächlässigt. Während der Mailänder Platz an den erhöhten Limiten zähe fest'hält, kommt der ausländische Kon sunt dont Auff-chlag nur mühsam nach. In Zürich arbeitet die Spekulation zu unveränderten Preisen. t Amerika ist auch trotz der billig-eren Iapangrcgen' nur wenig Kätlfer. Man zahlte 406 Lire fiir Gregen Exguis pro Oktober, 396 Lire fiir Gregen Extra pro September.' Die Kokons sind um 4 Lire pro Kil-ogramnt gestiegen und ans 85 Lire sür Real, d'Iialia angelaugt. Die asiatischen Gregen lund Märkte sind flau. Kohle. _ Am süddeutschen Kohlenmarkt sind in den Znfnhren von verschiedenen Kohlenbezirken neuerdings gewisse Hemmungen entstanden; insbesondere wird der Markt -durch die Streikbeweg-ung in Bvhmelt berührt, wodurch sich unter anderem auch die Knappheit an Koks schärfer sühvbar macht. Allerdings ist -u berücksichtigen, daß die Beschäftigung der Gießereien und der sonstigen koksverbrauchenden Werke diel zu wünschen übrig läßt. Sehr einsch-neide-nd 'beeinflußt wird die Zufuhr nach- Süddeutschland durch die eingetretene mächtige Bahnfrachtsteigerung. die gum Beispiel beiwiE, das; der Transport von böhnrischen Grenzstationen nach Frankfurt für 10 Tonnen . Kohle rmmnehr 166-5 Millionen Mark gegen -bisher 6,5 Millionen Mark erfordert. Alts Oberschlesien, sowohl aus dem deutschen wie aus dont polnischen, kam nur wenig an. Ziemlich rege ist die Zufuhr englische Kohle, zumal der Preisstand von deiit der denlswen Brennstoffe beträchtlich überflngcilt wurde. Nmrchwaren. New-Iork, das sich in letzter Zeit immer mehr ztun be» denkendsten Zentrunt des WMrau-chwarenhcmdels entwickelt, scheint nultmehr auch London seinen Rang als traditionelle Auktionsstadt für Rauchtvaren streitig machen zu wollen. Seitelts einiger großert Firmen wttrde lbeschlossen, .im Frühsahr 1.924 nicht nur die übliche große Auktion in London zu veranstalten, sortdern zu gleicher Zeit auch in New-Dork eine gleiche Rauchwarenversteigernitg abzuhaltelt. Für die Zukunft sind genau wie in London Frühjahrs-, Herbst- und Winterauktionen geplant. Wiener Schnhbörse. Nach längerer geschäftlicher UnteMechung zeigte dle gestrige Schuhbörse mehr Leben, und zahlreiche Käufer sirtd erschienen, uatt teilweise bett Herbstbedarf zu -decken. Die Tendenz zeigte cher stei-gen'de Richtung, hauptsächlich infolge der erhöhten Lederpreise. Es notieren: Herrenstiefel Makay Boxcalf und Rindsbox 177.000 K.» Naturleder und schlvarzcs Kuhleder 155.000 K., Braunteder 190.000 fit., Godyear W-olt Boxcälf 230.000 K.. Brannledcr 265.000 K., Damenstiefel Makay Boxcalf und Rilrdsbox 168.000 K., Natnrleder und schwarzes Knhleder 150.000 K.. Braunleder 180.000 K., Goodyear Boxcalf 235.000 Krone,t, Dantenhalbschnhe (iwodl>ear Welt Bvxcalf'185.000 K., Knabe,lschuhe Mal, Boxcalf und Rindsbox 146.000 fit., Naturledcr 130.00J^ K., Brannledcr 161.M0 K. Wiener Warenbörse. Znnt öfscullichen Verkauf gelangen heute 'Dienstag, halb 1 Uhr, Anilinfarben, am 30. d.. 1>1 Uhr vormittags, Schuhlletstemnaschinei,. am 31. d.. 11 Uhr vormittags, DrucklnsUeM und um halb 1 Uhr italienifche Kondenslnilch. Biehmärkte in Et. Marx. R i n d e r m a r k t. Der Auftrieb belief sich auf 1636 Stück inländisches, 256 Stück ungarisches, 46 Stück tschecho-slowakische?, 31 Stück holländisches, 1138 Stück jugoslawisches, — Stück dänisches und 1045 Stück rumänisches, zusmnmen 4152 Stück Schlachtvieh, lvorunter sich 3218 Stück Mast- und 934 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 2315 Ochsen. 829 Stiere, 1008 Kühe und — Büffel. Außerdem wurden noch 160 Stück m,gemeldet. Es notierten: Ochsen prinra 12.500 bis 15.000 St., extrem 17.000 bis 18.500 K., sekunda 11.000 bis 12.000 K., tertia 9000 bis 10.800 K., Stiere 9000 bis 13 500 K Kühe 9000 bis 12.000 K., Beinlvieh 5000 bis 8500 K. und Büffel —.— K. pro Kilogramm Lebendgelvicht. Bei gleichen, Auftrieb wie in der Vorwoche machte die rückgängige Bewegung weitere Fortschritte. Priinasorten erlitten einen Rückgang bis zrt 1000 K., alle anderen Qualitäten in vielen Fällen 'bis zu 1500 K. pro Kilogrannn. Infolge eines konstatierteu Senchenfalles wurde der Export sistiert. B o r st e n v i e h m a r k i. Nach den bisher vorliegenden Anmeldungen und Ausladungen dürfte sich der Auftrieb auf zirka 4000 Schweine belaufen. BaumwollWarkt. New-Bork» 26. August. Baunnvollzrifttbren in den atlant. und Golfhäfen 14.000, im Innern 20.000, Ausfuhr nach Großbritannien ——, nach dem Kontinent 8000. Lokalmarkt. middling: 25.36 (gestern 25.45). Tendenz: Stetig. — Termine: August —, September 24.61, Oktober 24.12, November 24.08, Dezember 24.08, Jänner 23.80 Febnrar —, März 23.87, April —.—. Mai 23.86 Juni Juli 23.52. ' Berliner Börse. Berlin. 27. August. Das. starke Anziehen der Devisenknr.lt, woboi der Dollar bis 6 Millionen stie-g, sowie die große Gold- 0