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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-28 · Heft 1632 (28.8.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1632 (28.8.1923)
Date
1923-08-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wien, Drenslatz Mener MoWnMtuM. 28. Augüst IM ~ Nr. ISA i Uli : r Hi ■V-;; > . . - ' "m V Ri! ,-'v- ■4v-V /.r-;;■'i ---- «in R eingewin von ü b e r 2 0 0 0 P f u n d entfällt. Infolgedessen konnte eine Ermäßigung Vc r Fah rpreise dorgenommen werden. Ein Denkmal für die Verteidiger von Petach-Tikwäh. Mter Beisein fast sämtlicher Bewohner Petach-Tikwahs wurde dieser Tage das Denkmal für die bei den Zusammenstößen, im Jahre 1921 gefallenen drei Verteidiger der Kolonie enthüllt. Wie man die Fremden führt. Dieser Tage weilten in Palästina 542 Touristen aus Amerika, unter ihnen 60 Juden. Es fiel auf. daß sämtliche Touristen, auch die Juden, bloß die nichtjüdischen heiligen Stätten besucht haben. Die Fremdenführer kvaren nur Araber. Das Arrangement hatte sie Cook-Gesellschaft inne. Tagesbericht. Lom Pslästina-Bufbausonds (Keren Hajestod). Aus der nunmehr zur Veröffentlichung gelangenden Spezifikation der beim Hauptbureau des Kertzn Hajessoid in London 'eingegangenen Beträge im Juli ist ersichtlich, daß diese für den genannten Monat den Betrag von rund 4 6.5 7 2 Pfun d erreichen. Davon entfallen auf die Vereinigten Staaten rund 30.643 Pfund, auf Holland, welches einen Sonderbetrag von 7 0.00 0 holländische Guld' en abgeliefert hat, rund 8297, die Tschecho-Slowakei «und 1372, Oesterreich ist \ mit über 531 Pfund vertreten, Polen mit 375 (ein Ende-Juli aus Polen eingegangener Betrag von 1000 Pfund und 38 Millionen Polenmark gelangt erst vm August zum Ausweis), Beßarabien 350, Ostgalizien 115, R u m ä u i e n 90, Bukowina 55 Pfund. Der Keren H a g e u l a - F o n d s für Palästina rangiert in dieser Liste mit rund 1268 Pfund, welche zu der GesamtMer für Juli hinzukommen. Die Gesamtsumme der Eingänge des Keren Hafessod pro 31. Juli beträgt 1,003.505 Pfund. ' Großer Beitrag für den Keren Hajessod. Wie I. C. B. berichtet, ist es dem Keren Hajessod- Delegierten in Mesopotamien Dr. Ben Zion gelungen, einen reichen Bagdader Juden zu bewegen, für den Keren Hajessod ein gro ß es Haus und 400 0 Pfund jährlich zu spenden. Me die amerikanisch-Wischen HUfsgelder in der Slowakei verwendet wurden. Zu unserem diesbezüglichen Berichte aus Karlsbad vom 14. d. bittet uns der Prager Korrespondent der International News Service mitzuteilen, daß in dem Passus: „Im Ausweise des Relief Committees, und zwar in demselben Ausweise und an verschiedenen Stellen werden die gleichen Orte zweimal und dreimal und zwei unter slowakischen, deutschen und magyarischen Namen angeführt, was offenbar einen Verschleierungsversuch der Verwendung der Gelder darstellt". die letzten neun Worte ihm weder von Oberrabbiner Dr. Brodh noch von irgend einer anderen Person mitgeteilt wurden. Zu der Angelegenheit selbst äußert sich der Prager Oberrabbiner Dr. B r o d y in der „S e l b st w e h r" folgendermaßen: „Ich habe dem Berichterstatter an der Hand von Belegen, die sich in meinem Besitze befinden, dargetan, daß gegen die Art der Verteilung der amerikanischen Gelder in der Slowakei und Karpathorußland ernstliche Bedenken obwalten, deren Richtigkeit geprüft ioerden müssen — aber nicht durch Parteimänner, sondern durch neutrale unvoreingenommene Sachverständige. Wichtiger aber als alte die Einzelheiten, die ebenso» Unkorrekheiten wie Jrrtümer sein können, sind die Tat-' fachen, die keinen Zweifel darüber lassen, daß die Verteilung der amerikanischen Unterstützungsgelder nicht mehr den Männern anvertraut werden dürfe, die eine Sache der Wohltätigkeit zu einer Parteisache gemacht haben. Es ist sicher, daß die Geldgeber die Bedingung gestellt hatten, daß die Verteilung unter meiner und des Preßburger Oberräbbiners Aufsicht erfolgen solle. Die derzeitigen Geldverteiler behaupten nun freilich, sie hätten nach Amerika berichtet, daß sie mich nicht heranziehen könnten, weil Prägso weitvonBratislava entfernt sei. Wer darüber lachen will, mag es tun; aber es ist wirklich nicht zum Lachen. Sicher ist ferner, daß, wie ich von Vertretern der Esrad Thora einerseits und andererseits von den führenden Männern des Zentral Jews Relief Committee erfahren habe, ^die Unterstützungsgelder für die gesamte Tschecho-Slowakei bestimmt waren, die Geldverteiler aber Böhmen unb Mähren ganz ausgeschlossen und selbst in der' Slowakei und Karpathorußland nur die Rabbiner und Gemeinden unterstützt haben, die sich der o r t h o d o x e n Zentralkanzlei angeschlossen haben. Sicher' ist, daß die Unterstützungsgelder für alle jüdischen kulturellen Institutionen bestimmt waren, die Geldvertciler aber weder die hebräischen Schulen in Karpathorußland noch beispielsweise die rituelle Studentenküche Pra^unterstützen wollten. Diese und ähnliche Dinge beweisen deutlich genug, 'V.j; die Unterstützungsaktion ganz gegen den Willen der uischen Geldgeber zu einer Parteisache mit all .'Immen Folgen, die sie zeitigen mußte, gestaltet Das ist ein Zustand, der nicht länger ae duldet :n darf- Die Pläne für eine Neuregelung dev ganzen Angelegenheit haben die Vertreter der beiden obgenannten Jnstiuttionen nach,Amerika genommen, wo definitive Beschlüsse gefaßt werden sollen." rke SlektrWmtvg der Stadtbahn. Handelsminister Dr. S ch ü r f s äußerte sich über das Angebot der Gemeinde Wien wegen der Uchernahme und Elükrifizierung der Stadtbahn folgendermaßen: Im heurigen Frühjahr wurde im Nationalrat dir Forderung nach Wiederaufname des Betriebes auf allen Wiener Stadtöahnlinien gestellt. Ganz besonders aber wurde auf die Nnerläßlichkeit dieses Betriebes auf der Wiental- und Gürtellinie hingewiesen. Ich fand diese Forderungen b egründet und ordnete daher an, daß die Bundesbahnverwaltung neuerlich dielst Frage zu studieren habe. Das Ergebnis dieser Ueberprüfung war vom Standpunkte der Rentabilität sehr ungünstig, da mit Recht darauf hingewiesen wurde, daß der Betrieb auf -verschiedenen Lokalstrecken nur infolge von Zuschüssen durch den Staat aufrechterhalten werden kann. Derzeit wird unter Berücksichtigung eines solchen Zuschusses eine nochmalige Berechnung vorgenommen. Das jetzige Angebot der Gemeinde Wien schafft eine neue Situation. Es geht von dem Gedanken der Vereinigung des Wiener Stadtbahnverkehres in einer Hand aus. Daß die Gemeinde Wien ein Hauptinteresse an der Wiederbelebung des Stadtbahnverkehres hat, ist außer Zweifel, zumal die Stadtbahn eine wertvolle und auch notwendige Ergänzung des Wiener Straßenbahnverkehres bildet. Daher wuchs schon früher wiederholt an eine Berkehrsgemeiwschaft zwischen Stadtbahn und Straßenbahn gedacht. Die Gemeinde Wien verfügt derzeit auch über die technischen und finanziellen Mittel zur Verwirklichung ihres Angebotes. Die Bundesbahnverwaltung wird daher sofort das Angebot der Gemeinde Wien in ernsthafteste Beratung ziehen und.sich bemühen, c invernehmlich eine solche Lösung zu fiitbcrt, daß sowohl dem Wiener Ortsverkehr als auch dem zum Teil auf die Wiener Stadtbahn angewiesenen interlokälen Bundesbahnverkehr entsprochen werden kann. Es braucht wohl nicht besonders betont zu werden, daß es noch gilt, eine Reihe sehr schwieriger Fragen, wie zum Beispiel Regelung des Verkehrs vom .Hauptzollamtsbahnhof, Entlasümg des Westbahnhofes usw., zu lösen. Im Rathaus legt man auf eine rasche Behandlung der Frage besonderen Wert. Daher hat sich bereits gestern Vizebürgermeistcr Emerling nach Mödling zu Dr. S ch ii r f f begeben, um mit ihm die Angelegenheit zu bespreche)!. Ankunft des hoMndische« Schachteams in Wien. Die Mannschaft des Ni ede rlä nHif ch en S chachb u n b e s, die einen Wettkampf gegen die Schachsektion Hakca ih spielen wird, kam gestern mittags in Wien an. Sie wurde im Bahnhöfe von einer Abordnung der Hakoah unter Führung des Präsidenten Dr. Körner» Sektionsleiter Schuber und Schachmeister Reti empfangen. Nachdem den Gästen ein Ehrenwimpel mit den Farben der Mederlande und der Hakoah überreicht worden war, richtete Präsident Dr. Körner eine herzliche Begrüßungsansprache an die Holländer, in der er die erste Schachmannschaft, die bisher nach Oesterreich gekommen ist, willkommen hieß und auf die herzlichen Beziehungen, pie zwischen Holland und Oesterreich bestehen, und aus die seinerKeitige Gastfreundschaft der Holländer gegenüber den österreichischen Kindern hinwies. Sodann fuhren die Gäste in ihr Msteigquartier, das Hotel Metrvp o le. Der Wettkampf findet heute zwischen 1 und 8 Uhr in den Klubväumen der Sektion, Cafe Arlon, 1. Bez., Rotgasse, fällt. Gäste sind willkommen. Die Lyoner Ausstellungsobjekte -er Stadt Wie». Me vor mehreren Tagen aus. Lyon gemeldet worden ist, brach in jenen Magazinen, in denen die österreichischen und deutschen Objekte der Ausstellung der Stadt Lyon seit Kriegsausbruch lagern, ein verheerender Brand aus, dem ein großer Teil der Ausstellungsgegenstände zum Opfer siel. Die Gemeinde Wien, die aus den städtischen: Sammlungen überaus wertvolle Stücke beigestellt hatte, 'hat nun nach Paris über das Schicksal ihres Eigentums eine Anfrage gerichtet und heute ist daraus ein Telegramm des Äegationsrates Furth eilige troffen, aus dem hervorgeht, Ärß a n z u n e h m e n sei, daß die Kunstwerke der Gemeinde Wien durch den Brand nicht beschädigt worden seien. Genaue Erhebungen sind im Zuge und cs wurde'auch ein dMommen verläßlicher Bericht zugesagt. Diese Ausstellungsobjekte der Madt Wien, die seinerzeit über wiederholte und eindringlichste Aufforderung des Bürgermeisters von Lyon, der noch heute int Amte ist, und zufolge der Intervention des damaligen französischen Botschafters in Wien im Jahre 1914 auf die Lyoner Ausstellung geschickt wurden, konnten trotz wiederholter Bemühungen bisher nicht zurückerhalten werden. Da« Paßvisnm wird nicht aufgehoben. Die kleine Entente will die Bisen abschaffen. Wie die Prager „Tribuna" mitteilt, wird auf der Marie nb aber Konferenz der Staatsmänner der kleinen Entente auch wegen der Aufhebung des Bisumzwanges im Verkehr zwischen den Staaten der kleinen Entente verhandelt werden. — Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft nahm in wiederholten Eingaben an das Bundeskanzleramt für aus- ^-Lige Angelegenheiten Stellung gegen die Schwierigkeiten, > weiche von den österreichischen Paßbehörden im Anslande im ß Reiseverkehr nach Oesterreich bereitet werden und dadurch den 'oau-en Fremdenzuzug von Wien ablenken. Daß durch diese iu!miuU'iici)'.'n Absperrnnasmaßnahmcn kaufmännische Jöic iid dnstrielle Kreise empfindlich .leiden, ist ebenso unzweifelhaft als diese „chinesische Mauer" auch in unserer Zahlungsbilanj einen nichts weniger als erfvenlichen Ausdruck finden wird Der Handel vertrat den Standpunkt, die Paßvisa überhaupt anfzuheben, zumindest aber diese für die Messebesucher fallen zu lassen. Mißliebige Fremde könnten durch me Polizeibehör. den an den Landesgrenzen am Grenzübertritt behindert und die festgesetzten Paßgebühren, auf welche der Staatsschatz absolut nicht verzichten kann, auf eine den Reiseverkehr keineswegs unterbindende Weise von den Reisenden eingehoben werden. Dieser Tage langte nun die Entscheidung des Bundeskanzleramtes in dieser isür Handel und Verkehr so wichtigen Frage beim Gremium der Wiener Kaufmannschaft ein. Das Bundeskanzleramt erklärt zunächst daß dem Bundesministerium für Handel und Verkehr von Schwierigkeiten im Rel« severkebr nichts bekannt sei. Nach den „Feststellungen dieses Ministeriums sollen „schon" seit zwei .Jahren solche Schwierigkeiten „kaum" vorgekommen sein. Der gänzlichen Abschaffung des Sichtvermerkzwanges könne das Bundeskanzleramt deshalb nicht entsprechen, weil andere Staaten, insbesondere die benachbarten, den Sichtvermerk ebenfalls nicht aufheben wollen. Also Oesterreich könnte vernünftigerweise mit einem guten Beispiel nicht vorangehen? Auch dem Fallen, lassen des Sichtvermerkes für die Besucher der Wiener Messe könne das Bundeskanzleramt aus ,-prinzipiellen" wie „staatsfinanziellen" Gründen nicht näher treten. Wohl seien die Ber> tretungsbehörden im Auslände „angewiesen" worden. Messesichtvermerke „einfach und rasch" — so heißt es in der Entscheidung des Bundeskanzleramtes — zu erteilen. Der Ab. schajsfnng des Visums kann die Regierung aus vorangeführter Gründen nicht beistimmen, sie beschränkt sich nur auf die Er. teilung von auf einfaches und rasches Amtieren der Paßbehörden abzielende Weisungen und auf die Reduzierung der normalen Bisageb ühren um die Hälfte für die Messebesncher auf die Dauer von acht Tagen. Sonst bleibt alles beim alten. -_ Generalstreik der ungarischen Mhlenarbettek. Aus Budapest wird gemeldet: Die Vevhaüdluugen zwischen den MMenibssitzern und den MWenarberterr haben zu keinem Ergebnis geführt. Die Mühllenavbeiter haben gestern in sämtlichen Betrieben die Arbeit eingesteU Baldiger Regen. Oesterreich hatte gestern wieder heiteres, warmes Wetter In Wien stieg die Temperatur bei lebhaften südlichem Winden auf 26 Grad. Voraussage: Verschlechterung, spätestens morgen rasche Trübung, Winddrehung nach MjeMn mit R-e-gen und Abkühlung. Grstuwarru «nid Sbst billiger. Weitere FleischverbMiguug zu erwarten. Die Zufuhren auf den Märkten sind auhcck^ud &ü n ft i § der Verkehr jedoch wie gewöhnlich gegen Monatsende schwach. In der Großmarkthalle blieben die Preise gestern wohl unver« ändert, doch erwartet man mit Rücksicht auff ine günstigen Auftriebsziffern Rückgämg^e der FleßschpreiPe. Auf den G r ü n w a-ron m ärcktostr mußten infolge der geringen Nachfrage und der Gefahr Ües Verderbens, die bei der warmen Witterung besteht, die Preise für einzelne Artikel herilntergesecht werden. Kraut mußte von 4M K. pro Kilogramm aufwärts abgegeben werden, Paradeiser haben M um 1006 K. pro Kilogrannu ermäßigt und gingen auf 2000 K. pro Kilogramm zurück. Maiskolben notiexttzn geswrn auf dew Naschmarkt 350 bis 600 K. pro Stück. Auf dem Obstm arkt sind namentlich grüße Mengen von ungarischen Zwetschke-n vorräüg, die um 1800 bis 2000 K. pro Kilogramm verkauft werden mußten, während sie noch vor einigen Tagen 2000 bis 4000 fit. gekvUet halten. Ebenso sind bosnische Pflaumen, die 4000 bis 6000 K. kosteten, aus 3000 bis 3600 K. pro Kilogramm, im -HWe-:zuvückgügangcn. ki» Ranbmsall ft» Favvrften. Die Anzeige über einen überaus verwegenen Raubansast hat gestern abends der Gemischtwarenhandler Karl Wondruschka, 10. Bez., Lündgutgasse 47 tvohrchafft, beim Polizeikommisiariat Favoriten erstMet. Seiner Anzeige zufolge war er gestern nachmittags allein in seinem Geschäft, als um etwa 6 Uhr ein Mann von beiläufig 214 Jahren eiltivah Der Fremde trug dunkelblauen Anzug, neue Schuhe und grauen, weichen Hut und hatte englisch gestutzten Schnurrbart. Er stellte sich Herrn Wondruschka als Wäschereibesitzer vor und erklärte, dies und das kaufen zu wollen. Herr Wondruschka legte 11)111 aus dem Berkaufstisch Waren vor. Während dev Fremde, sie ansah, trat er zum Pult und dann hinter das Pult, indem er behauptete, dem Ladeninhaber beim Vorlegen helfen zu wollen. Plötzlich versetzte der Mann Wondruschka einen Faustschsag auf die Schläfe, so daß der Getroffene znsammenstürzte und für kurze Zeit betäubt war. Diesen Umstand benützte der Strolch, um die Geldlade aujfzureißen und zu packen, was ihm in die Hände fiel. Es waren elf Banknoten zu je 100.000 K. in einer großen grünen Brieftasche. Mit dieser Beute ergriff der Räuber die Flucht. Herr Wondruschka, der sich alsbald erholt hatte, erhob sich vom Boden und rannte auf die Straße, verfolgte den Mann auch eine Strecke tveit, konnte ihn aber nicht mehr einholen. Der Täter entkam. Herr Wondruschka hat durch den Fanstschlag keine Verletzung erlitten. Das Polizeikommissariat Favoriten hat einen Beamten an den Tatort entsendet und die Nachforschungen ringelcitct. Auch das Sicherheitsbureau befaßt sich mit der Aufhellung de- Falles. ' ' ' 25 Fahre Radium. In diesen Tagen feiert die Wissenschaft ein fünsnuk» zwanzigjähriges Jubiläum: es sind genau 25 Jahre her, däß Mv'dan-e Skladowska, verehelichte Curie, jene Studie veröffentlichte, in welcher llicht nur die Grnndthc'.'iii der Kemü'msse des Radinms -niedergelcgt. waren, sondern auch diHLelire der RadioaMvität in einer ganze): Reih.' von

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