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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-24 · Heft 1628 (24.8.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1628 (24.8.1923)
Date
1923-08-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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€fe§» ft_Mett, Freitag _ Sder ähnliche Typen darsMt. Es ist eben eure bestimmt« deutsche Geistigkeit, die rn den Liegenden Blättern" zutage trat, eure Geistigkeit, die, immer totgesagt, doch immer wieder da ist Md Vis heute lebt. Sie ist harmlos, solange sie unter ihresgleichen ist. Wo sie in Beziehung zur Wett tritt, dort bringt sie infolge ihver absoluten Unfähigkeit, sich auf das Weltgeschehen einzustellen, nur Schaden. Es war ein kluger Gedanke 'der ,fliegendere, alle Politik zu vermeiden. Deshalb konnten sie auch ein hohes Alter erreichen. Der deutsche Philister, denr ihr Welterfotz zu verdanken ist, hat leider dieses klilge Beispiel nicht befolgt. Er hat einen politischen Welterfolg haben wollen und hat namenloses Unheil über die Welt und über sich gebracht. Darum mutzten die fliegenden" sterben. Schade! * —tz. Furchtbarer MseubahnungM in Polen. 5V Tote, 10V Verletzte. — Die Verunglückten zumeist Emigranten. Wie ans Wilna gemeldet wird, ereignete sich heute gegen 5 Uhr früh bei der Station Roshanka auf der Strecke zwischen Lida und Mosty ein furchtbares Eisenbahnunglück. Der um 12 Uhr nachts von Wilna nach Warschau abgehende Zug entgleiste hinter der genannte« Station und stürzte in den Fluß. 50 Personen wurden getötet und etwa 100 verletzt. Im Zuge befanden sich hauptsächlich polnische Emigranten, vre nach Amerika auswandern wollten. Die Rettungsaktion wurde sofort eingeleitet, wird jedoch durch Mangel an Aerzten und technischen Hilfsmitteln sehr erschwert. Eine merkwürdige „FudenstatW". D:c antisemitische Zeitrfchüift Kammer" beschäftigt sich *ti ihrer letzten Nnmnrer m'it der angeblich judenfveuMichen Haltung der evangelischen GerMchLcÄ und führt dies darauf zurück, daß mehrere von Jude:: abstammende Geistliche als „Wölfe im Schafspelz" sich in die „christliche Herde" eLngeschlichen haben. Das BIM zwiert den ,>Reichswart", nach dessen Behauptung im Preußischen övangobischen Konsistockum die folgenden „getauften Hebräer" sitzen sollen: SuperMtenden: Rosenfeld (Berlin), Kvnsfftorialrat Josephs oh n (WtagdÄrurg) (ist verstorben). Drei Genera l-iDuPerinlenderuen Axenseld (Berlin), Blau rPosen), JafpiH (Pommern). Drei Super« intendenten Mendelssohn tMeevDd), Srmsa «Sonnenburg), Israel (Berlin). Theologische Msjenschccht: Professor Eißfeldt (Halle), Neander und Philippi (beide verstorben). Pastoren: Heyka (Posen), zwei Le Sears (Lichterselde), Lasson Merlin), -Apfelstedt (Thüringen), Rauh (Potsdam) (verstorben), Durch st ein (Simersdorf), Magnus (Letsch in), Mehlhose (Berlin), Arnold (Lichtenrade). — Mendelsohn jun. und Josephsohn tun., Söhne der genannien Superintendenten. Diese Namen 'eien aus Gera.ewohl he raus gegriffen und bilden nur einen T.'-' einer langen Liste. Sie Wiener Petzmodeuausstelluns abgesagt. Wie gemeldet wird, ist die für anfangs September vorbereitere Pelzmodenausstellung, die in den Pvunkräumen der Hofburg hätte abgehalten werden sollen, abgesagt worden. Ter Grund für diese Maßnahme ist in dem noch immer andauernden treil der Kürschnergehilfen zu suchen. Ser Mord mit dm Faltboot. „Doktor" Hynek entlarvt. Lem Wiener Sicherheitsburecyr ist es gelungen, einen wichtigen Beweis für die Mordschuld des Apothekers Leopold H Y n e k. der seine Frau im Millstättersee ertränken .ließ, zu erbringen. Die Geschichte ist noch in Erinnerung; bekanntlich steht Hynek unter dem Verdachte, er habe seine des Schwimmens unkundige Frau nach einem genau ausgeheckten Plane durch seinen angeblichen Neffen Marek auf den See hinausrudern und dort ertränken lassen, um sich in den Besitz einer beträchtlichen Versicherungssumme zu setzen. Haben sich schon bisher schwerwieoende Verdachtsgründe gegen Hhneck ergeben, so zum Beispiel die in aller Heimlichkeit vollzogene Ehe, von der auch seine nächsten Verwandten nichts wußten, und dessen Verhalten nach dem Tode 'der Frau, so haben die polizeilichen Nachforschungen in dm letzten Tagen die Angelegenheit restlos aufgeklärt. Es handelt sich darum, daß die unglückliche Frau Hynek oan der auf ihr Leben abgeschlossenen Versicherung überhaupt nicht gewußt und daß bei der bei Abschluß von Lebensversicherungen notwendigen ärztlichen Untersuchung ganz unbewußt eine fremde Frau die Rolle der Frau Hynek gespielt hat. Hynek ließ sich nämlich im Winter vorigen Jahres mit einer gewissen Frau Marie W. aufbieten, ohne daß es zur Hochzeit gekommen wäre. Er wollte mit ihr scheinbar nach der Schweiz reifen und sagte, daß man ein Visum nur erlaßen könne, wenn man ärztlich als gesund befunden worben ist. Nun wurde ennitelt, daß Hynek zu Weihnachten vorigen Jahres in Begleitung einer etwa 24jährigen Frau bei einem tschechisch sprechenden Arzt erschien, dem er in tschechischer Sprache, die die Frau nicht verstand, mitteilte, er wolle eine Lbensversichvr u n g aus das Leben dieser Frau auf 50.000 tschech. K. eingehen nnd 'benötige dazu ein ärztliches Zeugnis Wer den Gesundheitszustand der Frau in zweifacher Ausfertigung. Der Arzt untersuchte die Begleiterin Hhneks, die er für dessen Frau halten mußte, und füllte den Fragebogen nach den Rubriken aus. Als er die Rubriken mit dem Nationale an der Spitze ausffillen wollte, hielt ihn Hynek davon ab, indem er WH! j nur n möge sich nickt damit onfhalten hc er felfctt _ Meuer Morgeuziertung._ Mtteibmgen aus dem Publikum. Kultus-u. Justiztalare u. Barette liefert la schönster Ausführung die bekannteste Speslaifirma 236 RUDOLF G0LDSTE1H Zivil* und Uniformsohneider Wien, II. Taborstr. 54. Tel. 45-6-29 Gegründet 1866 » Grofle Auswahl feinster Stoffe für Mafibestellungen diese Rubriken später ausMen werde. Der Arzt füllte dann das Gesundheitszeugnis aus, ohne zu schreiben, für wen es gehöre. So konnte Hynek seine List ausführen. Erwiesenermaßen hat Hynek um die nämliche Zeit, wie mit der Marie W. auch mit einer Marie Klecka Verkehr unterhalten. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er auch sie für seine Zwecke ausgenützt hat. Bei Lebensversicherungen auf so ansehnliche Summen, wie 60.000 tschech. Kronen, stnd nämlich zwei Gesundheitszeugnisse notwendig. Man vermutet, daß Hynek bei einem anderen Arzt die Klecka als feine Frau unterschoben hat. 24. August 1933 Nr. 1633 ---1- ---- ". Sie Lebenrmittelmiirkte. Fett teurer. Die vor siwitzeri Dagen ausgesprochene Bestirchtung, dost sich entsprechend der Verteuerung des Fettes auf dem Weltmarkt auch bei Ws die Fettpresse erhöhen dürsten, ist gestern bereits zur Tatsache geworden: im Detavlverkauf mutzte für amerikanisches Fett ein um 1000 Kronen pw Kilogramm höherer Pvois bezahlt werden. In der GvoßmaMhalle blieben sonst die Preise für Rindfleisch und andere Fleischgattungen unverändert aus der des vorgestrigen Tages. Der BerLchr hielt sich in bescheidenen Grenze«, wenngleich <fc gegen die Vortage etwas lebhafter war. ' Auf den Grunwarenmärkte« konnte mm schwächeren Besuch de-r Produzenten, aber auch der Käufer beobachten. Der Devkchr wickelte sich verhältnismäßig flau ab. Die zur DevDgung stehenden Vorräte reichten aber überall für den Bedarf, in manchen Artikeln überwogen sie sogar die Nachfrage. Die Preise erführen im große», and ganzen gegen vorgestern keine Veränderung. Sin motorloser Sanerflng. Wie aus Da «Villa (Güldfrankreich) gemeldet wird, hat der Flieger Barbot auf einem motorlosen FluMnig AI Kilometer in 6 Stunden nnd 41 Dittmten zuvückge>)egt. Selbstmordversuch vor de« Augen der SM«. Seit einigen Jahren ist der 31jährige Fleischhauer Gustav Ehler, 21. Bez., Leopoldauerstraße 5, wohnhaft, mit seiner Gattin Johanna verheiratet. In der letzten Zeit trübte sich das gegenseitige Verhältnis; der Mann wurde roh und brutal und mißhandelte sogar seine Frau, so daß diese sich vor zirka zwei Monaten entschloß, zu ihren Ettern nach Me-idling zu ziehen. Der Gatte kam wiederholt zu Besuch, doch kam es zu keiner friedlichen Lösung des Zwistes, vielmehr stieß Ehler öfters Drohungen gegen seine Frau aus. so daß die Eltern der Frau stets in Angst waren, wenn die beiden Ehegatten beisammen tvaren. Auch gestern vormittags war der Mann wieder erschienen, um seine Gattin zu besuchen. Er verlangte neuerdings ihre sofortige Rückkehr und die Wiederaufnahme des gemeinsamen Haushaltes. Die Frau jedoch wollte mit Rücksicht auf sein blsher'gcs Verhalten von diesem Vorschläge nichts wissen. Da zog der Mann plötzlich einen Revolver und feuerte einen S ch u ß ab. Schon glaubten die zu Tcd? erschreckten Eltern der Frau, der Mann hätte seine Gattin erschossen, doch Frau Johanna war unverletzt, ebenso auch ihr Gatte. Das abgefchcsiene Projektil war dem Ehler durch Weste und Rock gedrungen, ohne ihn zu verletzen. Der Mann gab an, er habe nicht die Absicht gehabt, seiner Frau ein Lech anzutun, sondern habe vorgehabt, sich in Gegenwart seiner Frau zu erschießen, da sie den gemeinsamen Haushalt mit ihm nicht ausnehmen wollte. Das Polizoikommissariat Meidling hat nun Ehler wegen seiner wiederholten gefährlichen Drohungen in Haft genommen. Die Mudestbezstge für die Handelsarbeiter im August. Die paritätische Kommission des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft hat die Veränderung der Lebenshaltungskosten gegenüber dem Monate Juli mit 4 Prozent minus festgesetzt. Die wöchentlichen Mindestlöhne der Ha-üdelsarbeiter betragen demnach alb 20. d., erstmalig auszahlbar Samstag den 25. d.: für Arbeiter und Arbeiterinnen bis zum vollendeten 17 Lebensjahre 86.065 K., für männliche Arbeiter unter 22 Jahren 139.840 K., für männliche Arbeiter über 22 Jahre 204.385 K., für weiblich« Arbeiter unter 22 Jahren 107872 K^ für weibliche Arbeiter Wer 22 Jahve 139.841 K., Zehvgold 5378 ft. Der Badedieb von Krihendors. Bor einigen Tagen herrschte :ttt Strandbad Kritzendorf große Aufregung. Aus einer Kabine, i» der elf Badegäste geweilt hatten, waren dem Reisenden Artur Kraus seine Nhr mit Kette und seine Zigarettendofe, dom Handelsangestellten Nikolaus Stein de Brieftasche mit 280.000 öfterr. ft., W.000 ung. ft. und dem Handelsangestellten Isidor Schabes die Zigarettendose und bi* Brieftasche mit 5 Dollar gestohlen wodren. Den Diebstahl der 5 Dollar hatte man schon um haÄ 1 Nhr mittags entdeckt. Herr Kraus hatte erklärt, die Banknote müsse binnen einer Stunde wieder auftauchen, widrigenfalls die polizeiliche Anzeige erstattet werde. Tatsächlich fand man vor Ablauf der Stunde die Banknote in der äußeren Brusttasche eines der Gäste der Kabine, eines Handelsangestellten. Da war es nun der 20jährige Handelsangesteltte Kurt Lustgarten, der den Bestohlenen beiseite zog und Herrn Schabes mitteilt«, der Verdacht könne nur auf diefen Mann fallen. Der scheinbar überwiesene Deb konnte aber den Verdacht entkräften; nun richtete sich aber der Verdacht der Täterschaft gegen den Angeber Lustgarten selbst. Er wurde auch in Klosterneuburg angehalten, mußte aber, da ihm nichts bewiesen werden konnte, in Freiheit gesetzt werden. Nun wurde er gestern abermals, und zwar in Wien, angehalten. Im Sicherhe'tsbureau gelang es nach kurzem Verhör, den jungen Burschen zum Geständnis der Diebstähle zu bringen. Er hatte sich von der Badefrau den Kabinenschvüssel geben lassen und aus dem Koffer, in dem die Sachen verwahrt waren, Geld und Juwelen genommen. Eine emaillierte Zigarettendofe will er weggeworfen haben, das Geld umgewechsett, die anderen Wertsachen verkauft haben. Den Gesamterlös von e'ner Million hatte er verbraucht. Lustgarten hat sich seit einiger Zeit in verschiedenen kleineren Hotels hevumgetrieben. Er ist schon im Vorjahre wegen Diebstahles vom Wiener Landesgerichte bed'ilgt und mit Bewährungsfrist mit vier Monaten strengen Arrest bestraft. Unsicherer Wetter. In Oesterreich herrschte gestern mildeK, schönes Wetter. Die morgens lebhaften Westwinde im Donauvorlande flauten ab. Die Temperatur stieg nicht über 23 Grad. Südwestlich von Irland liegt wieder ein Minimum, das zunächst bei unS schönes Wetter zur Folge haben wird, dessen längerer Bestand aber nicht gesichert ist. Voraussage: Heitep, wärmer, südliche Winde, für übermorgen Andauer des schönen nicht -gesichert. * Leichenbegängnis. Vorgestern wurde hier Frau Helene Heller, die Gattin des Öberkantors Joses Heller auS Brünn, tiefbetrauert von ihren zahlreichen Verwandten und freunden, zu Grabe getragen. In der Leichenhalle würd'gte ein Vertreter der Israelitischen Kultusaemeinde Brünn die ausgezeichneten Eigenschaften der Verblichenen. Prof. Doktor Grünseld aus Brünn nahm namens der Freunde der Familie in ergreifenden Morten Absch'ed von der Toten. Dem schwer geprüften Gatten wendet sich allgemeine Teilnahme zu. * Personalnachricht. Frauenarzt und Geburtshelfer Doktor Alfred Loewy ist von seinem Sommerurlaub zurückgekehrt und ordiniert wie bisher wieder 9. Bez.. Alserstraße 32. * Gebeimrat Berthold TimmeWorfer in Berlin feiert am 1. September seinen 70. Geburtstag. Seine Leistungen im Dienste des Judentums wurden anläßlich seines 25jährigen Amtsjubiläums als Großpräsident des Ordens 8Tnai B'rittz in Deutschland am 25. Februar d. I. in den jüdischen Zeituw« gen des In- und Auslandes eingehend gewürdigt. * Jüdische Stellenvermikilunq. Der Verein für unenbweltlichen Arbeitsnachweis, 2. Bez., Taborstraße Nr. 59, bietet Arbeitgebern seine kostenfreie Dienste an. Brieft« licher oder telephonischer Aufttag (40-3-16) genügt, um männliche und weibliche aualifizierte Arbeitskräfte, Hilfsarbeiter und Lehrkräfte zugewiesen zu erhalten. ES stehen in Vormerkung r l. Manuelle Arbeiter: Anstreicher, Lackierer, Bäcker, Elettromvnteure, Fleischhauer, Gerber, Geschäfts-- und Bureaudlener, Hausknechte, Hilfsarbeiter aller Att, Installateure für GaS und Wafler, Kellner, Kürschner, Kappenmacher, Kutscher, Laufburschen, Lehrlinge für alle Berufe, Magazineure, Mechaniker, Metallarbeiter, Monteure, Schlosser, Schmiede, Schneider. Tapezierer, Taschner und Tischler. — II. Kaufmännisches Personal: Buchhalter, Comptoiristen, Korrespondenten, Strazzisten, Expedienten, Verkäufer, Manipulanten und Praktikanten. — III. Weibliche Abteilung: Buchhalterinnen, Comptoiristinnen, Stenotypisttnnen, Verkäuferinnen, Kassierinnen, Manipulanttnnen, Schneiderinnen, Modistinnen, Hand- und Maschinnäherinnen, Kindermädchen, HilfSarbeiterinnen. Jüdische Schulnachrichten. * Hebräische Schule. 20. Bez., Othmargasse 46. Einschreibungen für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene finden dortselbst an Wochentagen von 5 bis 7 Uhr und Sonntags von 10 bis 12 Uhr statt. * Hebräischer Kindergarten, 20. Bez., Othmargasse 46. Ausnahme in den neu gegründeten hebräischen Kindergarten für Kinder beiderlei Geschlechts von 4 bis 6 Jahren findet an Wochentagen von 5 bis 7 Uhr und Sonntags von 10 bis 12 Uhr statt. * Hebräische Schule der Bezirke 12 und 15. Die Wiederaufnahme des Unterrichtes in den Kurs des Vorjahres sowie die Eröffnung neuer Kurse für Jugendliche und Erwachsene erfolgt anfangs September. Einschreibungen täglich von 3 bis 7 Uhr nachmittags (ausgenommen Samstag) und Sonntags von 9 bis 12 Uhr vormittags, 15. Bez., Herklotzg a s s e 21-3. * Jüdischer Kindergarten der Bezirke 12 bis 15. Kinder, welche bereits in der abgelaufenen Saison den Kindergarten besucht haben sowie neu «intretende Kinder wollen schon jetzt angemeldet werden; täglich (Samstag ausgenommen) von 3 bis 7 Uhr nachmittags und Sonntags von 9 bis 12 Uhr vormittags. 15. Bez., Herklotzgasse 21-3. * Hebräische Kurse. Die Vereinigung der hebräischen Schulen, 2. Bez.. Große Mohrengasse 16—22, errichtet heuer mehrere Kurse sowohl für Vorgeschrittene als auch für Anfänger. (Kinder und Erwachsene.) Einschreibungen.finden statt an Wochentagen von 5 bis 7 Uhr abends, Sonntags von 11 bis 1 Uhr mittags im Lokal der hebräischen Schule, 2. Bez., Große Mohrengasse 16—22._ Vereine, Bortrsige und Bersa«mluuge«. R e: ch 8 s ch u tz b u n d der H a n d e l S v e r t r e» t e r. Morgen Samstag, halb 3 Uhr nachmittags, im Wiener Ringcafe, 1. Bez., Stubenring 16 (Souterrain). Trefftag. Me Handelsvettreter, Reisende, Kommissionäre, Industrielle und Gewerbetreibenden sind eingeladen. — Bukowinaer Zeutralverband. Sonntag den 26. d., 4 Uhr nachmittags, gesellige Zusammenkunft im Restaurant „zur Praterfee". 2. Bez^ Prater Hauptallee 6. Technischer Museum. Morgen Samstag, 8 Uhr nachmittags, FührungSvottrag von Kustos N. Boroevic: „Eisenerzeugung". Sonntag den 26. d., 10 Uhr vormittags, im großm Horsaal Filmvorführung: „Zigarettenhülsenerzeugung", „Herstellung Mnstlerischer Bronzen^, „Hilfeleistung bei UnglückSfälleu". Erläuterungen von Ing. Dr. F. Sedlacek' Suschristen an die Redattio» sowie «nvrrlangl esnlangenden Manuskripte« wolle »an stets Aückiporte beilegen» Sa sonst eine Leankwortnng» beriehungsweise Rücksendung nicht erfolge» raun.

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