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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-24 · Heft 1628 (24.8.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1628 (24.8.1923)
Date
1923-08-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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fette 9 Men, Freitag " ' >. ... . . — Kirre neue Konferenz der kleine» Entente? Graz, 33. August. Die „Tagespost meldet aus Seltfrab: Wie die Blätter melden, findet zwischen dem 15. bis 19. September eine neue Konferenz der Staaten der kleinen Entente in Vtarienbad statt. Auf der Tagesordnung stehen die ungarische Anleihe und die Reparatton-frage. Putschabsichten der Hakenkreuzler. Wie aus Berlin gemeldet wird, weilte vor kurzem der Obamnführer der bayrischen Hakenkreuzler H i t l e r als Gast des bckatlnten Rechtsradikalen W u l l e in Berlin, um die Möglichkeiten der Errichtung einer nationalen Diktaturzu besprechen. Es sei beschlossen worden, Hitler in diesem Falle mit dem Vorsitze eines zu bildenden Triumvirats zu betrauen. Wie der „A b e n d" zu melden weiß, sei auf der S a I z b u r g e r Parteitagung der Hakenkreuzler zwischen Hitler und Dr. Walter Riehl ein Pakt über eine österreichisch: Waffen- Hilfe im deutschen Bürgerkrieg abgeschlossen worden, und etz fei vereinbart worden, daß die österreichischen Nationalsozialisten 10.000 Bewaffnete nach Deutschland schicken sollen, wem: die bayrischen Hakenkreuzler die Macht in München ergreifen und einen betvaffneten Vorstoß nach Norden zu unternehmen versuchen werden. Die österreichischen Nationalsozialisten rechnen dabei auf Zuzug der alpenländischen doutschnationalen und christlichsozialen Heimwehren. Ein Hakenkrenrlemord vor Gericht. In München hat gestern der Prozrß gegen den Studenten Zenbauer und zwei Brüder Ä e r g e r begonnen, welche sich wegen Ermordung des Smoenten -Karl Baur vor dem Volksgericht zu verantworten haben. Weiters ist der berüchtigte antisemitische Hetzer, der gewesene Privatdozent Arnold Rüge, wegen Anstiftung angeklagt, der auch im Verlaufe des bayrischen Hochvervatsprozesses F n ch - M a ch h a n s eine Rolle spielte und als Organisator hakenkvenzlerischer Sturmtrupps bekannt ist. Der Student Baur, ein .Hakenkreuzler, wurde vor einigen Monaten als Leiche aus der Isar gezogen. Er war im Einvernehmen mit den Mörd ern Nathena.us gestanden, denen er bei der Flucht geholfen hat, weiters hat er, wie festgestellt wurde, ein A t t e n t a t gegen Scheidemann geplant, Zenbauer ist g e st ä n d i g, Baur ermordet zu haben, behauptet jedoch, in Notwehr gehandelt zu haben, wahrend die Anklage besagt, Baur sei. von seinen Parteigenossen als Spitzel verdächtigt und darum ans dem Wege geräumt worden. Keine Amnestie Wr den Svltan. London, 23. August. Nach einer Blättermeldung aus Konstantirwpel hat die Regierung in Angora eine Liste von 150 M o h a m m e d a n e r n veröffentlicht, die von der anläßlich der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Lausanne erlassenen Amnestie ausgeschlossen sind, darunter der ehemalige Sultan, der letzte Großwesrr und alle Unterzeichner des Vertrages von Sevres. losgehen müssen, sonst hätten sie uns alle erschlagen. Auf d:n Böden und in den Kellern haben wir ihnen die Hände und Füße abgehackt. Von den Oefen haben wir sie herausgeschleppt. Viele haben wir ausgeräuchert. Aber mit sehr vielen hatten wir einen harten .Kampf. Mit Hacken und Heugabeln, sogar mit Gewehren. Sie haben uns ein Paar Kugeln gekostet. Tann haben sich die Hunde von ihnen genährt. Wie der Winter gekommen ist, sind viele an den Boden angesroren. Dann hat sie der Schnee bedeckt. Jetzt, wo es zum Frühjahr geht, haben unsere Leute Angst vor einer Seuche und >ba haben sie mich hinausgeschickt, damit ich die .Knochen sammle und verbrenne." So erzählte im gutmütigsten Tone unser Bauer, während er neben uns emhertrottete und gemächlich seine zwei faulen Pferde antrieb. Dabei deutete er immer 'mit dem Finger: „Hier hat Jtzik Wölf gewöhnt, der reichste Mann in der Stadt. Er hat sein ganzes Geld - vergraben, wo, das weiß man bis heute nicht. Hat der ums Leben gebeten! Er hat gebrüllt wie ein Ochse, bjs sie ihn zu Tode gepeitscht haben. — Ta hat ihr Rabbiner gewohnt. Und da ist das Iudenbad gestanden. Viele von ihnen haben sich auf den obersten Bänken versteckt, aber unsere Leute haben sie erwischt und haben ihnen so eingeheizt, daß sie quietschend erstickt sind; und hier," er deutete auf einen großen Haufen Schutt und Ziegel, auf welchem nicht einmal Schnee lag, „hier ist die Iudenkirche gestanden." Ta schrieen wir beide, die bisher starr vor Schrecken waren, zusammen laut auf: ■ „Steh', Bauer, halt' den Wagemau." Durch unsere Stimme und unsere blassen Gesichter erschreckt, fuhr der Bauer zurück. Wir faßten die Ziigel und lenkten den Wagen zu den: Hügel vor: Schutt und Steinen. Dort blieben wir stehen, stützten die Hände auf den Wagen, der voll war mit jüdischen Knochen und dort, wo ein jüdischer Ort der Heiligkeit gestmtden war, dort beugten sich unsere Köpfe tief und tiefer in den geheiligten Staub und aus einem Munde spräche?! wir laut das alte jüdische Kaddischgeibrt nach unseren Märtyrern. Erschrocken bekreuzigte sich der Bauer. GnS dqm MGheu MMogen von S. S.) Wiener Movgenzettung. 24. August 1923 Mr. «88 *4:1 Henri» Fords geistige Schwäche. Eine Charakteristik des „reichsten" Mannes. In der „Nation" malt OAvcrkd Garrison Willard das Bild des „reichsten McmneS der WeLt". Niemand kamt Mr. Ford besser kennen als Dr. Samuel Marquis, der jahrelang sein warmer Freund, sein Bwater und sein Angestellter war. JmiechcW der drei Jahre, -während Dr. Marquis der Vorsitzende der vollswirtfchaMchen Abteilung der „Ford Motor Company" war, hat er die Innenseite dieser erstaunlichen Organisation so klar gsfchen wie toemgc andere, und das Resultat dieser Beobachtungen über Henry Ford als Menschen, als Fabrikanten und als Ilnternchmer hat er in einem Band von gesaMnelten Artikeln: Henry Ford, eine Interpretation — niedergelegt; das Werk istsoeben bei Li-ltle, Brown u. Co. erschienen. Es ist ein Buch von besonderer Wichtigkeit für diese Zeit, aber -cs ist auch, abgesehen davon, bewundernswert wegen seiner außerordentlichen Objektivitäi und seiner erfrischenden Aufrichtigkeit, beide so selben in Biographien dieser Art. Seit die New-Aorker Zeitungen die Bilanz der Ford-Gesellschaft für das Jahr 1922 sahen, mit ihrem erstaunlichen Posten: 151,000.009 Dollar, nannten sie ihn alle den reichsten Mann der West. -r- Die wahre menschliche Güte besitzt er nicht, mag er auch wohltätig und philanthropisch sein. Er besitzt nicht die Charaktereigenschaften, um die Lucken seiner mangelhaften Bildung damit auszusüllen. „Er hat," so sagt Dr. M., „die vielen Menschen eigentümliche Anschauung, daß er eine wirkliche Aufgabe auf dieser Welt zu erfüllen, einen wirklichen Dienst der Menschheit zu leisten hat. Er möchte gern," so sagte Fovd selbst, „die Welt durch sein Dasein etwas verbessert haben." Aber trotz dieser lobenswerten Bestrebungen hat er nicht gelernt, sein Ich zu lenken und zu bändigen oder Tinge bis ans Ende durchzudenlen oder seinen Geist klar und geordnet zu erhalten: „Er hat in sich bas Zeug zu einem großen Mann, doch liegt das Material in Mehr oder weniger großem Durcheinander umher. Wenn er nur in seinem Innern das täte, was er in seiner Fabrik getan hat." ' * Ich innere mich an den Tag, an dem .Henry Ford sein „Fwedeusschiff" ankündigte, nicht nur, weil ich dabei war, und mich weigerte, mitzufahren, sondern weil diese Episode so deutlich die geistige Schwäche dieses Mannes zeigt/ Ich bin g-anz der Ansicht des Dr. Marquis, daß die Motive dieses Unternehmens lobenswert waren. Richtig gchandhabt, hatte cs einen großen Fortschritt -bedeutet und wäre vor allem für die Männer in den Schützengräben, die von ihren verdorbenen oder schwachen Negierungen dort festgehalten wurden, - ein wahrer Sogen gewesen. Ich gab den Rat, den Wahlspruch dieses Unternehmens: ,Mir wollen unsere Leute zu Weihnachten zu Hause haben," entweder abzuändern oder wogzulassen. „Warum?", fragte mich Dir. Fovd mit Mißtrauen. Ich erklärte, daß, da das Schiff nicht vor dem 4. Mzemkber abfahren, in Holland also nicht vor dem 15. eintresfen könnte, die Zeit von da -bis Weihnachten zu kurz wäre, um auch nur mit den Kriegführenden verhandeln zu können, und es kaum möglich sei, ihre Antwort vor den: 25. Dezember zu bekommen. Gar nicht zu reden von der technischen Unmöglichkeit, die Millionen von Menschen in zehn Tagen übers Meer zu -bringen. Meine Anstrengungen hatten nur -den Erfolg, daß der Spruch dahin abgeändert wurde: „Wir wollen unsere Leute zu Weihnachten aus -den Schützengräben heraus haben". Es war die Geistcsverfasfung eines e i g e n f i n n i gen Kindes, mit -der wir es zu tun hatten. * Wir finden in Henry Ford Züge, welch« ju den schlechtesten gehören, die Woodrow Wilson während seines Aufenthaltes im Weißer: Haulse zeigte. Dr. Marqrris geht so weit, zu -behaupten, daß, wenn Ford Präsident wäre man sich viele Kosten ersparen könne, da er es ohne Kabinett und andere Aemter machen würde. Eberrso wie Wilson sich mchr,rmd mehr zurückzog, so sagte Ford zu einem Angestellten: „Sie kennen mich zu gut. Von mm an will ich darauf sehen, daß niemand mehr mit mir so intim werden soll." Dieselben Monte wurden von Wilson gesagt, die Marqu-is verwendet, um Ford zu beschreiben: „Die Veroinf-amu-ug und JMerung Henry Fords ist eine nahezu vollkommene. Aars diesem Grund verläßt ihn nie sein Vertrauen auf Erfolg, mich toettm er in andere Sphären des Griftes und der Dätigvöit kom-int; denn fremde Kritik erreicht ihn ebenfalls, dringt aber niem-als ein." Bai.de Männer hatten auch dieselbe gra-ufam-e Art gegen Unter* gelbem, die sie beleidigt halben. Dr. M. bedau-ert di>e Tatsache, daß Ford beinahe alle bedeutenden Männer, die initgcholfen haben, seinen Erfolg au.sznlbauen, entlassen hat. Manchmal artete der S^eit nrit diesen Menschen sogar in einen Prozeß aus. Manchmal wurden sie ohne weiteres hinausgüworsen. Manchmal in einer Art und Meise, die eine sehr güfähvliche Seite von Fords unkon-trolli-ertem Charakter sehen läßt. * Außerdem ist Ford auch das Opfer „leidenschaftlicher Stürme", die über ihn kommen, so plötzlich, wie sie über die Tropen here-inlövechrn. Es Würde natürlich nicht gerecht sein, Ford nur nach den oben erwähnten Dingen zu beurteilen. Es ist außer allem Zweäfel, daß er im seinem Tätigkeitsfeld ■ ein genialer Mensch ist, und auch s-oin Wunlfch, mehr für die Menschen zu tun, kann Hm nur positiv augerechnet werden. Die Tatsache, daß seine Werke wei-tar blühen, trotzdem er alle seine früheren Mitarbeiter "verloren hat, zen-gt davon, daß er Herr in seinem Betrieb ist. Er ist der einzige M-ensch, der Dinge tun kam:, die andere Kapitalisten sofort ruinieren würden, und trotzdem vorwärts kommt. Seine-m geschäftlichen Welle-r- , tatt-wen Säcken feine Glvemim gesetzt zu saw. Der WM Süden schreit nach ihm, daß er das VEfenprvM führen soll, im Glauben, daß er mit semam Aamlborstalb «och nie ggschone Erfolge horbeiilfüIhLen werde. LHne allen ZweM ist Mr. Ford Philanthrop' — er gibt GTd her. GS gibt ein Spital, auf welches er Millionen veüwsnldet hat, und zwchicillos hat er viele private Me der WvhltWvMit voMmacht, obüwhl er meines Erachtans nie das Glück des gvoWdgigen Gabens empfunden hat. Mr ist ein Fall begannt, in welchem er offiziell anNndigle, daß er 10.000 Dollar für sine bestimmte Sache göben trolle und daß er dann schacherte, wcA er sich -über ein Interview, -das von eiirmn Mitglied dieser Un-terinichmnng in die Zeitung gegeben wurde, ärgerte. Aus diesem nebensächlichen Grund wviger-te er sich, der Organisation Ausgaben, die nach seinem öffentlichen Versprechen gemacht worden waren, zurückz'.lizcchleu. Auch eine ivestam-evikanffche Schule im-acht ihm ähnliche Vorwürfe — wieder oin Zeichen seiner -Unfähigkeit, seine Gefühle zu beherrschen. In feinvm dieser Fälle hat man erlebt, daß Mr. Fovd je Momente von Reue gezeigt oder daß cr etwas zurückgenommen hätte. Er betrachtet jeden mit Mißtrauen und sogar Haß, dev es wagt, sich ihm entg-egenzulstelleit. Auch hat er nie cün Bedauern über sein« U n b!i I d,it n g ausgesprochen. Ford entzieht sich der BerlemndnnMme Hermann Nernsteins. New-IsLk, 23. August. (I. C. B.) Mr. Samuel lt nterntay cr, der NechtsauwalL Hermann Bernsteins, des Herausgebers der New-Aorker ,Jlewish Tribüne", ist verständigt worden, daß Henry Ford sich der von Bernstein gegen ihn angestrengten Verleumdungsklage entzieht. Mr. Bernstein erklärt dazu: „Wenn mich Mr. Ford es a'bgelchnt hat, nach New-Aork zn konnnen oder jemanden zu bevollmächtigen, für ihn zu erscheinen, werden wir doch einen Weg finden, um seiner habhaft zu werden. Falls Mr. Ford sich gänzlich von New-Aork fernhalten wird oder nur -infognito Herkommen wird, werden wir ihn doch srühet oder später in die Hände bekommen." (Die Klage des bekannten jüdischen Journalisten bezieht sich' auf Fords antisemitische Schmähschriften, in denen er auch einzelne jüdische Persönlichkeiten angegriffen hat.) __ Ws Bildet sich dar idealste Mdchen? Vor einigen Jahren starb der australische Nabod Peter M i t ch 11 l und hinterließ ein Testament, von welchem die Verwandten, die sich bereits im Besitz des großeir Erbes - sahen, wenig entzückt waren. Mitchell erklärte in seinem letzten Willen, er wolle nicht haben, daß sein riesiges Vermögen unter seinen Verwandten Zersplittert werde, er wünsche vielmehr, daß aus beit Erträgnissen seines Nachlasses in gewissen Zeitabschnitten jeweils das idealste Mädchen belohnt werde. Um aber den Preisrichtern und Testamentsvollstreckern kein Nä'iel aufzugeben, hat Mitchell in seinem Testament auch die Kriterien des idealsten Mädchens genau festgesetzt. Er schrieb nämlich: „Das Mädchen darf nicht älter als 30 Jahre sein. Auch ihre Nationalität ist nicht gleichgültig, denn meiner Ansicht nach kamt in den Adern des idealsten Mädchens nur engli> sches Blut fließen. Ich stelle auch die Bedingung, daß die Eltern des Mädchens keine Geschwisterkinder seien. Das idealste Mädchen kann nur fröhlich, gesprächig und wohlgelaunt sein. Nach meiner Auffassung kann nur ent solches Mädchen einst eine Frau werden, die gesunde Kinder gebärt und sie gesttnd -erzieht. Aber Mitchell stellt auch noch höhere Attsprüche an das idealste Mädchen. Sie muß als Reiterin sattelfest sein mtb im Schwim nt c n die höchste Vollkommenheit erreichen. Neben den physischen Vorzügen — heißt es tveiter im Testament — dürfeit auch die geistigen Eigenschaften nicht vernachlässigt sein. Das idealste Mädchen muß in den folgenden Disziplinen durchaus heimisch tsein: 1. Geschichte desch r i t i s ch e n Reiches, 2. G e o g-r a P h i e A u st r a l i e n s, 3. A n a t o m i e und Physiologie, 4. erste Hilfe bet Unfällen und Krankheiten, 6. praktische Hauswirtfchastslehrc, 6. allgemeine Wirtschaftslehve. Auch die Bildung in der schönerr Literatur hält der Erblasser für wichtig. Auch auf diesem Olebiete muß das idealste Mädchen gut beschlagett sei,:. Mitchell fordert von ihm das Studium der nachbenannten Aittoren: Shakespeare (sämtliche Werke), Earlyle, Whitman, Cervantes, Walter Scott, Dickens, Kipling, Smiles, Burms, Stevegson und Lubock, und schließlich- — sagt Mitchell —, wenngleich ich es zuletzt ertoähue, so halte ich es doch für das tvichtigste, daß das idealste Mädchen sich in der Bibel vollkommen bewandert zeige. Ich kann mir selbst ein einfaches Mädchen, geschweige denn -das idealste ORädchen nicht denken, in dessen Seele der Geist der Bibel nicht Wurzel gefaßt hätte. Endlich Nluß das idealste Mädchen Zeugnis davoir ablegen, daß es imstrtde ist, Kittder ratiottell zu erziehen und zu pflegen." '' Das; dicifes Testantent nach seinent Beikannlwerden eine ganze Arntce von Mädchen mobilisiert hat, die sich würdig glaubten, im Sittrce der Forderrmgen des Testators in den Besitz der reichen Erträgnisse des, Vermögens. Mitchells zu gelangen, ist weiter nicht zu verwundern. Aweihnndertz w ö l f von ihnen wurden zur Pviifung von einer im Sinne des Testaments eingesetzten Kommission zugelasien. Die Kommission hat ihre Slufgabe sehr ernst genommen und jede einzelne der Kandidatinnen einer genauen Prüfung in allen Punkten der Preiskonkurrenz unterzogen. Bicher hat sich jedoch, wie der Vorsitzende der Prüsttugskommission mit Bedauern! feststellte, kein einziges Mädchen gesitnden, das den; Titel und die Mittel des idealsten Mädchens veMent Mttr^ Es waren unter ihnen solche, die die Pvüstmg in AtevatM! itnd Nationalökonomie mit Anszeichitung beftcmdev^ durchaus nicht die «GavarOe boten. » SiSSäBSa atfjraäÄSSwKtÄ-

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