Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1627 (23.8.1923)
- Date
- 1923-08-23
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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PÜNMN _WLu, DonmrMg Mste Ausgabe der Een Kinos wird in der Bekämpfung »VS Sch-und-films bestchen. Es soll aber nicht nur der cLehorfMm, sondern auch der unterhaltende Film hüvgefichrt werden. FNr Re untersten Massen ist geplant, in erster Mnie gute MäT-chemfikme vorzusnhren, für die jnütkeren Morsstufen sollen bekannte Sagen und für die höheren Klaffen technische und andere Lehrfilme gezeigt werden. Auch die Wiener gewerblichen Fortbildungsschulen werden Filme, die den m Betracht kommenden Gewerben angepaßt werden sollen, verwenden. Hlle Wiener Stadtverwaltung ist die rrste öffentliche Behörde, die diese Einrichtung einfuhrt, da selbst in den großen Städten Deutschlands die bestehenden SchuWinos - nicht aus öffentlichen Mttcln erhalten werden. Weißgeböel um 10 Kronen billiger! Der Brotpveis unverändert. Die Errechnung der Gestehungskosten durch die Bäcker- . «esster und Brotfabriken ergab folgende Brotpreise. Die Berlaufspreise in der nächsten Vevbrauchswoche ab 27. Anglist sind: Novmallaib 6930 <K. (unverändert), Extralaib 6120 K. iunveründert), Weiße Wecken 2860 K. (bisher 3900 K., Verbilligung 60 K.), Kleingebäck 3900 K. (bisher 400 K., Verbilligung 10 K.). Der Milliardendiebstahl in Pörtschach. Der dem ehemaligen Grasen Kinsky in einem Hotel M Pörtschach gestohlene Familienschmuck im Werte von einigen Milliarden Kronen wurde, wie die Pörffchacher Gendarmerie dem Wiener Sicherheitsburoan mitteilte, gestern vollst.udig zu st an de gebracht. Bei einer Durchsuchung in dem Hause, welches einer der Bctbcit als Diebe des Schmuckes vorhästeteu Brüder Horn mit seiner Geliebt.,, t>cm ebenfalls als Diebin verhafteten Stubenmädchen Kroirrgger, wohnte, wurden sämtliche Juwelen in einer Blechtassette verborgen gefunden. Der ganze Schmuck war vollzählig, es wurden sogar einige minderwertige Stücke Pfunden, die nicht einmal als gestohlen auaezeigt worden waren. Streik der Kllrschnergehilfen. Seit Montag streiken in sämtlichen K ü r s ch i: e rrteliers die Gehilfen. Sie verlangen eine Mprozentige Lohnerhöhung soivie für die nächsten vier Wochen einen Anschasftwgsbeitrag von je eineinviertel des Monatseinkommens. Die Vermittlung des Einignngsamtes blieb bisher ergebnislos. Durch diesen Streik ist die Wiener Pelzmodenansstellung, welche am 10. September irr der Hofburg eröffnet werden soll, gefährdet. Bewölkt, regnerisch, kühl. Oesterreich hatte gestern heiteres Wetter. In Wien trat gegen Abend stärkere Bewölkung auf. Die Temperatur blieb tm Westen unter 20 Grad, am Ostrand der Alpen stieg sie über 85 Grad. Die zn erwartende Verschlechterung dürste schon nachts mit leichtem Regen eintreten. Voraussage: Stärkere Bewölkung, vielleicht auch leichter Regen, im Laufe des Tages wieder Abnahme der Bewölkung, Tendenz zur Befferung, etwas kiihler, westliche Winde. Ae Lebensmittelmörkte. Fleisch wieder billiger. . Die gute Bcischickuua des Wiener Marktes mit FDisch bewirkte gestern ein weiteres Abbröckeln der Preise, indem sich Rinds letsch, ncvmenMch in seinen rniinldeven Sorten um weitere 1000 Kronen pro Kilogramm veMMglte. Dias Angebot an Fleisch in der Grossmavkthall>e war gestern sehr gut besonders stark war RindjWsch vertreten. Der Vlevkelhr hielt sich fcdoch in mäßigem Umifang. Ans den Grünkvairenmä.rkten war der Vierkehr gleichfalls Nicht besonders lebhaft, trotzdem erfuhren bet reichlicher Büschickung der Märkte die Presse keine Herabsetzung. Inländische Kartoffeln Wben sogar im Durchschnitt nur 100 bis ÄX) Kienen pro Kilognamn: im Preise angezogen. Da aber dürfte dieser Versuch keinen danieruden Erwin haben. Obst ist in genügenden Mengen vorhanden, die Preise blicken unverändert. Aepfiel sind in solchen Qnalitäteil auf dem, Markt, daß , sie nur schwer anHubringen sind. E i e r sind ptvi Walls in reichen Mengen vorhanden, trotzdem behaupten sich die Preise. * Der 13. Zionistenkongreß. Die Zionistische Bezirksorganisatiou Levpoldstadt veranstaltet Samstag den 23. August um halb 8 Uhr abends im Hotel Continental e ine ö f f e n t l i ch o> Versammln n g, in der Ing. Stricker über den 13. Zionistenkongreß referieren wird. * Barinizwah-Feier. Saiustag den 26. d. beacht R a b b i n e r Dr. A. Mandel im Tempel, 10. Bez., H u m b o l d t g a s s e 27, die Barmizwah-Feier seines Sohnes Emil, zu der Freunde und Bekannte auf diesem Wege herzlichst eiugeladen werden. Empfang Scmistag und Sonntag nachmittags. * Eine Ehrung Bergsons. Wie ans Paris gemeldet wrck, ist Henry B e r g s o n zum Mitglied de§ O r d en's r at e S d e r E h r e n l e g i o u ernannt worden. * Hochschuleriremiurrgen. Der außerordentliche Professor an der Universität in Erlangen Dr. Eduard Lukas wurde zun: ordentlichen Professor der Rechts- und Staatswiffen- -iHaften an der Grazer Universität, der Berliner Universitätsassistent Dr. Heinrich Felix Schmid zum außerordentlichen Professor der slawischen Philologie an der Grazer Universit.t ernannt. An der Wierrer Akademie für Musik und darstellende Kunst wurde deren Leiter Prof. Dr. Josef Marx mtd >dem Prof. Dr. Eusebius Mandyeziewski der Titel eines Hof rat es verliehen. * Die Manuskripte Nestroys. Die Ausistell-nng der Manuskripte Johann Nestroys im Historischen Museum der Stadt Wien ist Donnerstag den 80. d. znm letzten Mal zugänglich. * Mnfenm Bindobonenfe. Das römische Museum der Stadt Wien, 4. Bez., Nainergasse 13, bleibt wegen der im Hause vorgeironnnenen Bauarbeiteu für den allgemeinen Besuch einige Zeit gesMoffen. Wiener Moegenzeitüng. An unsere P.T. Abonnenten! Am 1. September 1923 beginnt ein neues Abonnement ans die „Wiener Morgeuzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzählen, beziehungsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zu erneuern, damit die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. ' Bezugsgebühreu ab 1. September 1921: Abonnement für Wien (zum Abholen im Expedit ober in den Derschleihftetterr) monatlich.K. 28.000.— Sonn- und Wochenlassnummer.K. 1,000.— Monlagsnummer.•.K. 700.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Verschleißstelle erneuert und die Bezugsgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich mvnattich . .§r. 28.000.— Tschecho-Slvwaket monattich .... lschoch. K. 17.- Polen monattich .... .poln. Mark 70.000.— Jugoslawien monatlich. .Dinar 40.- Deutschland monattich . .Mark 500,000.- Rumänien monatlich . . .Lei SO.- Kottanü monatlich . . . «.».-« hott, ft» 1.50 Italien monatlich . . . 10.- Schweiz monattich . . . . Schweizer Franken 3.— Frankreich monatlich . . Franken 8.- Belgien monatlich . . . .... betg. Franken 8.— England mvnattich. . . .Schilling 3.— Amerika mvnattich. . . .Dollar 1.— SaMellen: Oeslerreichrsches Poftsparkaffenkonlo 159.693. Tfchecho-slowakifches Postsparkasfenkonlo (Prag) 39.351. Polnisches Poftfparkaftenkonlv (Warschau) 100.227. Deutsches Postfcheckkonlo (Berlin « 7) 108.722. Rumänien und Bukowina: Ostbank A. G. und deren Filialen. Schweiz: Schweizer Dvlksbank in El. Gatten. Jugoslawien: Poftf-arkassenkonlo (Zagreb) 40.085. Italien r Soziela di Credilo Commereiale Triefte, Dia Wazzini 30. Die Derwattung der „Wiener Morgenzeitung" Wien, Taborstraße 1—3 Telephon 44.038. 43.31g. * Internationale Postwertzeichenausstellung in Wien vom 1. bis 9. September. Znm erstenmal seit Bestehen des neuen Oesterreich findet eine Internationale PostwertzeichenausstellnnA, in Wien statt. Die Ausstellung wird durch den Bundespräsidenten Dr. Hainisch in feierlicher Weise eröffnet und am 1. September der allgemeinen Besichtigung fveigsgeben wecken. Der zur Verfügung stehende, sehr reichlich bemessene Ausstellungsraum ist vollständig belegt und cs laufen noch immer Anmeldungen aus Europa und aus den überseeischen Staaten ein. Der Katalog, der sich im Druck befindet, wird einen ausgezeichneten Uebevblick über die ‘ ausgestellten Objekte Meten, unter denen sich viele von Weltruf befinden. * Eine jüdische Kinderaktion in Stockerau. Aus Stockerau schreibt man uns: Ucker Ansuchen des Ferienheims für erholungsbedürftige jüdische Kinder in Wien beherbergte die hiesige Kultusgeweinde im Verein mit dem hiesigen jüdischen G-esckligkeitsverein während der letzten vier Wochen zehn jüdische Kinder von 8 bis 12 Jahren samt einer Aufsichtsperson. Die gelungene Aktion erfreute sich der Föroerung des Bürgermeisters und des Ortsschulrates. Jüdische Schulnachrichten. * Hebräische Schule, 20. Bez., Othmargaffe 46. Einschreibungen für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene finden dortfelbst an Wochentagen von 6 bis 7 Uhr und Sonntags von 10 bis 12 Uhr statt^ * Hebräischer Kindergarten. 20. Bez., Othmargaffe 46. Ausnahme in den neu gegründeten hebräischen Kindergarten für Kinder beiderlei Geschlechts von 4 bis 6 Jahren findet an Wochentagen von 6 bis 7 Uhr und Sonntags von 10 bis 12 Uhr statt. * Hebräische Schule der Bezirke 12 bis 15. Die Wiederaufnahme des Unterrichtes in den Kurs des Borjahres sowie die Eröffnung neuer Kurse für Jugendliche und Erwachsene erfolgt anfangs September. Einschreibungen täglich von 3 bis 7 Uhr nachmittags (ausgenommen Samstag) und Sonntags von 9 bis 12 Uhr vormittags, 15. Bez., H erklv tzgasfe 21-3. * Indischer Kindergarten der Bezirke 12 bis 15. Kinder, welche bereits in der abgelausenen Saison den Kindergarten besucht haben sowie n e u eintretende Kinder wollen schon jetzt angemeldet werden; täglich sSamstag ausgenonrmen) von 3 bis 7 Uhr nachmittags und Sonntags von' 9 bis 12 Uhr vormittags. 16. Bez., Herklotzgasse 21-S. * Hebräische Kurse. Die Vereinigung der hebräischen Schulen, 2. Bez., Große Mohrengasse 16—22, errichtet heuer mehrere Kurse sowohl für Vorgeschrittene als auch für Anfänger. (Kinder und Erwachsene.) Einschveibungen finden statt an Wochentagen von 6 bis 7 Uhr abends. Sonntags von 11 bis 1 Uhr mittags im Lokal der hebräischen Schule, 2. Bez., Große Mohrengasse' 16—22. Ziese Tevvichpreise offeriert^ nm das Teppichhaus Wechuer, 6. Bcz.^ jrtnjje 105. L-eppich für Vlllllunv Lun'vlvvhnung 190 Si., üCtfczinunerteppiche, Perserart 590 K., Bettvorleger 15 K., Clothsteppdecken 176 K>, Laufteppiche 18 K., Flanelldecken 45 K., Wandteppiche 29 K., Bettgaruitllren hjibsch gestickt 190 K., Leinenttschdecke« 65 K. Gute Qualitäten. Presse in Tausendern. (Entgeltlich). Vereine, Vortröge und Versammlungen. U raut a. Heute: 6 Uhr (Großer Saal): Hansel und Gretel. — Aschenbrödel. L Uhr (Großer Saal)Knud Ras- »»ussenS Lvwrfahrt- 23. Augttst 1923 Seite 8 Bühne und Kunst. „Madame Bonivard.^ Renaissance-Bühne. Warum der Schtuank von der ewigen SchlwigAeruvulv^ von deffen unzWigen Varianten man nachgerade gsnirvg hat, wieder ansgegrabcn wucke, ist unenfiirMch. Das Dhonm ist ausgelelfert, die Späsfe sind schal. Umr die Sache halbwegs erträglich zu machen, müsste ehre interessante Darstellerin das Schwiegermutter-Biest gelben, was hi>or keiineswegs der Fall sst. Der ausgezeichnete Herr Wnrmser allein ist nicht imsttinde nlber die Oode, welche das Stück atmet, hinltveWuibringen. Es gelang seiner Regie an-ch wicht das richtige Tempo in die Ausführung zu bringen, da «r nicht wr an der Tücke des Objektes, sondern auch der Objekte schaitorn musste. In der Darstellung gab es einige Beweise von geradM heckorraigender schauspielerischer Unbegabung. Das Publikunr freute sich am Wiedererkennen alter Späsfe und lachte nachsichtig. S. S. „Die Dame auf der Waiselougne." Kammerspiele. Es tvar schrecklich heiss im Theater, uuib als der Vorhang ausgmg, wurde sehr umstäMich von ehrenr Fläschchen mit eim'im exotischen Pfeilgift gesprochen, das LähnNMgen heworruft. Furchtbare Zlhuungen stiegen aus. Sie sollten sich alle erfüllen. Das Gift übt fürchterliche Wirkungen und etliche gelähnUe Menschen worderr drei Me lang in den unwahrscheinlichsten Situatioinen durcheinander gewirbelt. Unmögliche Aktschlüsse (einnmll durch einen falschen ,-Vorhang" verschärft) bereiten Qualen. Eine Sziene lang — es war im dritten Mt — ffiicgt ein interessanter Einfall hervor, der den Spiritismus perslifliert. Aber es bleibt beim Lügen. Dann beginnt Wieder das entsetzliche Gift seine Wirkung. Für Amusvmeut bleibt also ausse-r der einen kleinen Szene, in der Herr Lackner ganz ausgezeichnet ist, nur die wirkliche Freude, die das degagiert leichte Spiel und der Nebenswündig-trockene Hnmvr des Herrn Sima bereitet. Die Frauen waren — das schwache Geschlecht. Frau W e st trägt reizend bereite Wäsche. Rollen Ptragen scheint nicht ihre Sache zu sein. Man lachte herzlich über Herrn Sima. S. S Die neue Saison des Deutschen Bolkstheaters. Im Deutschen BolkScheater ist für diese Spielzeit di« Är- und Erstaufführung einer Reihe von neuen BÄHnenwerken in Slnssicht genommen, und zwar von österreichischen Antoren: ,/Der Wald" von Walter Eidlich, Zwischen 9 und 9" von Leo Perutz, ,Menschen von heute" von Dr. Paul Wertheimer und.der im Nachlasse ansgesundene, bisher nnausgesührte Schwank Nestroys „Nur keck'."; von reichsdeutscheu Anloren: „Der abtrünnige Zar" von Karl Haupt manu, ,Mlle§ und Jeantre" von Geord Kaiser, „Der ewige Traum" von Paul Kornfeld und ,'ßo ist das Leben" von Frank Wedekind; von sremdländischen Antoren: „Aus dem Leben der Jissekten" von Joses und Karl Eapek, „Lhisistrata" von Maurice Don nah, ,Mi-ser rmd Galiläer" von Henrik Ibsen, „Nach Damaskts", „Advent" und „Erich .der Vierzehnte" von August St rindberg, „Die ungött'liche Komödie" von Gras Siegmnnd Krasinsky, ,/Die Geige,: des Herbstes" tarn Jha Su r gut sch ess und Man kann nie wissen" von Bernard Shaw. Ilckeckies wird Shakespeare mit „Heinrich dnn Fünfzehnten", „Richard dem Zweiten", dem ,-Sommernachtsträum" und der „Komödie der Irrungen" den: Spielplan einverleibt werden; dem letztgenannten Stücke wird Nestroys Hebbel-Parodie ,/Judith und Holofernes" im Nähmen eines Abends anMftigt. Vom BnrMeater. Ter Leiter der Burgt.heatecki vektüm, Herr Harter ich, kchrt heute nach Wien zmück und übernimmt die Geschäfte der Direktion. Ein Spielplan wurde noch nicht veröffentlicht, auch ist das Aktionsprogramm des Bnrgtheaters für die neue Saison noch nicht bekanntgegcken. Es heißt zwar, daß als Eröffnungsvorstellung „Julius Casar" in Szene geht, doch steht dies noch nicht fest. Die Repertoirckildung stößt auf große Schwierigkeiten, da die Herren P auls en und Hugo T h im i g aus dem Bnrgtheater ansgesch reden sind und Frau Bleib treu, Frau Medelsky und Herr Tressl>e r im Morwt Sopteutber Urlaub haben. Ob Fror: Bleibtwn überhaupt an das Br:rgtheater znrückkchren wird, ist noch nicht entschiedeu. Wie in der letzten Zeit verlautet, soll auch Herr Aslan das Burgtheatcr verlasse::. Die Direktionskrise im Bnrgtheater wird also durch eine offenkundige künstlerische Krise abgelöst, die freilich schon feit langem latent vorhanden war imd nun sich möglicher-veii-.' zu dem wenig erbaulichen Sehaufpiel eines völligen künstlerischen Znfan:n:enbruches entwickeln dürfte. n msere Leser In Polen und Dentschland! Infolge des tiefen Aursstandes der polenmark und Reichsmark sind wir genötigt, in nur teilweiserAnpassung an diehohen Selbstkosten die Bezugsgebühren der „Wiener Morgenzeitung" für Polen und Deutschland av ab 1. September 1923 wie folgt zu erhöhen: ° , Polen: Monalsabonnement poln. Mark Deutschland: „ Reichsmark SVV.OOO der „Wiener RlMyÄiqA